Test: Millennia HV-3C, Mikrofonvorverstärker

5. Juni 2017

Sanfter Riese

Heute im Test, der Millennia HV-3C 2-Kanal Mikrofonvorverstärker. Der Vorverstärker ist ein moderner Klassiker und begründete Anfang der 90er Jahre den Ruf des amerikanischen Herstellers Millennia. Dabei stand von Anfang an eine möglichst lineare und färbungsfreie Aufnahme als Zielsetzung. In wieweit sich das Urgestein heute noch behaupten kann, der Test wird es zeigen.

Die Hochglanz Front des HV-3C

Auspacken und Verarbeitung

Außer dem 19“-Gerät und dem Netzkabel ist nichts im Karton zu finden. Allerdings ist mein Modell eine Demoware, die schon seit 2009 ihre Runden dreht, so ist aus der online geladenen Bedienungsanleitung zu ersehen, dass diese und eine Registrierungskarte den Kaufgeräten beiliegt.

Der Millennia HV-3C flößt schon beim Entnehmen aus dem Lieferkarton ziemlichen Respekt ein. Knapp 7 kg wiegt das 1 HE Gerät, 33,5 cm misst das Gehäuse in der Tiefe. Dieses ist aus massivem Stahlblech mit Lüftungsschlitzen seitlich und auf der Oberseite gefertigt. Die dicke, glänzend schwarze Frontblende besteht aus Aluminium, ebenfalls die großen und griffigen gerasterten Potiköpfe. Die Taster laufen sehr sauber mit deutlichem Einrasten und sind hintergrundbeleuchtet.

Dickes Drehpoti, beleuchtete Schalter

Auch im Innern präsentiert sich der Millennia HV-3C sauber und aufgeräumt. Die beiden Kanäle sitzen auf getrennten Leiterplatten, das Netzteil mit Ringkerntrafo ist auf der gegenüberliegenden Seite platziert und mit einem dicken Stahlblechgehäuse abgeschirmt.

Aufgeräumtes Innenleben

Insgesamt wirkt der Millennia HV-3C eindeutig „built for life“. Erkennbar hier auch das Schaltungsdesign ohne Übertrager, das würde bei einem auf Neutralität getrimmten Preamp ja auch wenig Sinn ergeben.

Bedienung

Hier gibt sich der Millennia recht spartanisch. Pro Kanal gibt es ein großes Drehpoti, das das Gain in 12 Rasterstufen anpasst. Stufe 1 startet bei 8 dB, dann wird – mit Ausnahme des ersten Schrittes der 2,5 dB höher schaltet – das Gain in 1,5 dB Schritten erhöht. So landen wir am Ende der Skala bei 25,5 dB. Nun wird die Verstärkung mit zwei Drucktastern weiter erhöht. Ist „A“ gedrückt, werden die Gainwerte um 18 dB erhöht, bei Aktivierung von „A+B“ sind es 36 dB. So sollte eine Maximalverstärkung von 61,5 dB erreicht werden.

Zwei weitere Taster schalten die 48V Phantomspeisung und – ungewöhnlich – eine 130V Speisung zu. Dazu später mehr. Das war es auch schon, kein Low Cut Filter, kein Phasendreher, kein PAD. Der Millennia HV-3C verfolgt das Konzept des direkten Signalwegs kompromisslos.

Für die Aussteuerung stehen zwei LEDs bereit. Grün für Signal und rot für Overload. Natürlich ist auch ein Netzschalter mit Kontrollleuchte vorhanden.

Rückseite und Optionen

Hier sind neben den fest verschraubten Ein- und Ausgängen mit Neutrik Buchsen allerlei Blindplatten vorhanden. Bei den optionalen Kanaleingängen lassen sich zwei Optionen wählen. Zum einen wird ein 130V Bord angeboten, das speziell mit Mikrofonen der 130V Serie von DPA zusammen arbeitet. Dafür also der entsprechende Schalter auf der Front.

Ein- uns Ausgänge mit Optionen

Die zweite Erweiterungsmöglichkeit des Millennia HV-3C ist ein DC-Input, der für die Verwendung von Bändchenmikrofonen optimiert ist. Es kann je Kanal nur eine der beiden Optionen installiert werden, der normale mit 48V schaltbare Eingang bleibt davon unberührt.

Eine weitere Modifikation, die Millennia kostenfrei anbietet, ist die Möglichkeit, den HV-3C ab Werk mit einer um 10 dB angehobenen Gain-Struktur zu bestellen.

Weitere Blindplatten weisen auf den optionalen Einbau einer Digitaloption hin. Hier sind Bohrungen für AES/EBU, S/PDIF, ADAT und Wordclock vorgesehen. Die angedachte Erweiterung wurde jedoch niemals verwirklicht und nach Aussage des Vertriebs hat da auch noch nie jemand danach gefragt. Ebenso scheint es einem Line In ergangen zu sein, für den ebenfalls Einbaulöcher vorhanden sind.

Angedacht, aber nicht vollendet

Das verbaute Netzteil des Millennia HV-3C kann für Spannungen zwischen 100 – 120 Volt oder 200 – 240 Volt sorgen. Dafür muss der Sicherungshalter, der zwei Sicherungen enthält, gedreht werden. Gleichzeitig sind dabei auch die Sicherungen zu tauschen, da für die beiden Spannungen unterschiedliche Werte benötigt werden.

Spezifikationen

Hier kann der Millennia HV-3C mit beeindruckenden Werten aufwarten. So wird der Frequenzgang mit 3 Hz bis 300 kHz angegeben. Der Input Level liegt bei +23 dBu, der Ausgangspegel bei +32 dBu. Der Noiselevel liefert bei 60 dB Gain, 10 Hz – 30 kHz den ausgezeichneten Wert von -133 dB EIN. Die Total Harmonic Distortion THD wird mit < 0,001% typ. angegeben. Die maximale Abweichung der beiden gematchten Kanäle liegt bei 0,08 dB.

Action

Nun, entschieden wird das Spiel auf dem Platz, nicht in der Kabine. Also bereitet sich der HV-3C nun auf seinen Einsatz vor. Schade finde ich, dass ich das von mir kürzlich getestete sehr lineare Kleinmembranmikro d:dicate 4011A von DPA leider schon zurückschicken musste, das hätte sich sicher ganz ausgezeichnet mit dem Preamp vertragen.

Also kommen wieder meine erwürdigen AKG C414 B-ULS zum Einsatz. Das sollte ganz gut passen, wird das Paar von mir doch gerne als Hauptmikrofonierung für Chor- und Orchesteraufnahmen eingesetzt.

Mal wieder die 414er im Einsatz

Bevor ich nun aber mit dem eigentlichen Test beginne, versuche ich einer Ungereimtheit in der Angabe der Verstärkung auf den Grund zu gehen. Angegeben ist der Gainbereich in den Spezifikationen von 8,5 bis 65 dB. Die Skala am Preamp startet bei 8 dB und endet bei 25,5 dB. Mit der Erhöhung durch die Schalter würde das rein rechnerisch ein maximales Gain von 61,5 ergeben. Auch beinhaltet der erste Step von 8 zu 10,5 dB eine 2,5 dB Anhebung, das Datenblatt spricht von 12 Steps à 1,5 dB. Eine Nachfrage beim Hersteller führte zu der Aussage, die minimale Verstärkung liegt tatsächlich bei 8 dB, die maximale zwischen 61 und 62 dB. Das würde dann ja so hinkommen.

Nachgemessen habe ich es trotzdem. Mit einem Sinuston habe ich Stufe um Stufe erhöht. Tatsächlich schaltet das Poti nicht ganz genau um 1,5 dB weiter, sondern das Ergebnis liegt zwischen 1 und 2,3 dB. Die beiden Schalter machen hingegen recht genau ihre 18 dB. Insgesamt komme ich bei meiner Messung auf eine maximale Verstärkung von 52 dB, wenn der HV-3C also bei 8 dB startet, sind wir am Ende bei 60 dB angelangt.

Ist das ein Problem? Nein, denn während andere Preamps zwar höhere Verstärkungen anbieten, ist das letzte Quäntchen oft nicht nutzbar, da hier das Rauschen zunimmt. Hier sind wir, das sei schon mal vorweg genommen, beim Millennia HV-3C auf der sicheren Seite. Und wem die Gainreserven nicht ausreichen, der kann das Gerät ja auch direkt in einer um 10 dB erhöhten Version ordern.

Die Gain-Skala stimmt nur näherungsweise

So, nun aber zur Klangbeurteilung. Dafür wird ein 414er an mein UA Apollo Twin Interface angeschlossen, das zweite kommt an den Millennia und wird von meinem RME ADI-8 DS gewandelt. Auch die Apollo Preamps gelten ja als neutral, wobei der Vergleich aufgrund des Preisunterschiedes natürlich nicht ganz fair ist.

Tatsächlich liefert das Apollo vor allem bei Stimmen einen guten, färbungsfreien Sound. Was der HV-3C hier allerdings macht, ist eine ganz andere Liga. So klingt die Stimme deutlich plastischer und liegt viel weiter vorn. Die Mitten sind viel greifbarer, die Höhen besser aufgelöst und nach oben offener.

Auch mit der Akustikgitarre ergibt sich ein ähnliches Bild. Während der Apollo Preamp einen neutralen Klang abgibt, ist der Millennia HV-3C noch näher an der Wirklichkeit dran. Das Signal ist dreidimensionaler, die Saiten sind besser ortbar. Die tiefen Frequenzen der Gitarre klingen etwas straffer. Das funktioniert so auch mit meiner 12-Saitigen. Auch hier lässt sich aus den traditionell etwas diffusem Klangbild jeder einzelne Saite sauber heraus hören.

Nun soll ein Kleinmembranmikro zum Einsatz kommen. Hier nehme ich heute das JZ BT-201. Auch hier schlägt sich der HV-3C mit der akustischen Gitarre ganz hervorragend. Plastisches, direktes Gesamtbild, die Höhenzeichnung gewinnt hier nochmals gegenüber dem AKG.

Auf das Paar 414 geht es nun wieder zurück, mein Percussionset wird damit als Overheads abgenommen. Hier kommt die Dreidimensionalität nun ganz besonders zur Geltung. Jede Trommel und jedes Becken hat die genau ortbare Position im Raum. Man glaubt, beim Abhören der Aufnahme direkt im Set zu sitzen.

Ein paar Worte noch zur Bedienung: Durch die gerasterten Potis sind gerade bei Stereoaufnahmen Fehlanpassungen ausgeschlossen. Spaß machen die großen, mit einem deutlichen Klacken einrasteten Knöpfe zudem. Etwas skeptisch war ich am Anfang mit der reduzierten Aussteuerungsanzeige. Aber auch hier kann ich Entwarnung geben. Die erste LED leuchtet schon bei -35 dBu und zeigt so Signal an. Wichtiger ist aber die roter Overload-Anzeige. Sie beginnt bei +25 dBu zu leuchten. Da sind es aber noch 7 dB bis zum maximalen Ausgangspegel von +32 dBu. Sie darf also ruhig mal flackern, ohne dass die Aufnahme übersteuert wird.

Fazit

Der Millennia HV-3C dürfte immer noch einer der besten neutralen Preamps auf dem Markt sein. Beeindruckende Werte werden von der noch beeindruckenderen Klangübertragung noch getoppt.

Der HV-3C rückt schon recht nahe an das Ideal der färbungsfreien Aufnahme, wie sie gerade für Klassik und akustische Musik wichtig ist, heran. Dabei arbeitet er mit einer Souveränität, die Respekt einfordert.

Erreicht wird das auch durch die auf das Nötigste reduzierte, praxisgerechte Ausstattung, die das Arbeiten mit dem Preamp zur wahren Freude macht.

 

Plus

  • neutraler, dreidimensionaler Sound
  • hervorragende Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • Optionen erhältlich

Preis

  • Ladenpreis 2.295,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Toller, fundierter Test, sehr aufschlussreich, danke dafür!!
    …und bitte mehr davon :)
    Interessant wäre ein Vergleich mit anderen sauberen Vorverstärkern, z.B. GML, Gordon, Earthworks, etc. Ist die von Dir beschriebene präzise räumliche Abbildung eine Besonderheit des Millennia, oder können das Andere in dieser Klasse genau so gut? Man findet den Millennia ja erfahrungsgemäß eher bei Klassik/Filmscoring Aufnahmen als im normalen recording Studio, woran mag das liegen?

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Ach bitte, echt jetzt?
      Klangbeispiele für einen absolut neutralen Preamp? Was gedenkst du da zu hören?
      Zu der Problematik „Soundbeispiele“ sei dir vielleicht dieser Test empfohlen:

      https://www.amazona.de/test-roland-blues-cube-artist-bk-ltd/

      Inkl. meiner und der Kommentare von Guitarero.

      Zum aller letzten Mal: Ich mache Soundbeispiele, wenn ich es für sinnig erachte. Wenn ich das mache kommt, wie hier z.B.

      https://www.amazona.de/vergleichstest-pop-filter/

      keinerlei Resonanz. Nur immer dieses ewig gleiche Rumgenöhle…

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        MichBeck  

        Ich habe das Gefühl, dass sich das mit den Klangbeispielen langsam zu einem ‚Running Gag‘ entwickelt. ?

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        ctrotzkowski  

        Hallo, Armin,
        ich muß der Frage von digital-synthologie völlig rechtgeben.
        Gegenüber einem ebenfalls als sehr neutral bekannten Apollo Vorverstärker sprichst Du von einer „ganz anderen Liga“, begleitet von Superlativen wie „deutlich plastischer“, „viel weiter vorn“ etc… eben nicht nur „eine Nuance“, oder „ein Quäntchen“, wie man erwarten würde.

        Wenn Dir also diese Unterschiede dermaßen deutlich aufgefallen sind, dann liegt es doch völlig auf der Hand, daß der Leser hier einen Beweis hören möchte – eben den beschrieben Vergleich zum Apollo.

        Denn sieh es doch mal so: Wenn diese „ganz andere Liga“ aus dem Direktvergleich nach der Aufnahme und dem Veröffentlichen hier auf Amazona nicht mehr zu hören sein sollte – warum sollte dann jemand sich für sein Recording einen Vorteil daraus erhoffen?

        P.S. Mit Verlaub: Bemerkungen wie „Zum allerletzen Mal“ auf eine neutral gestellte Frage ist kein wirklich guter Stil für einen Redakteur… Oder beginnt das Bashing a la FB jetzt schon an der Quelle?

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        digital-synthologie  AHU

        …eine ganz andere Liga. So klingt die Stimme deutlich plastischer und liegt viel weiter vorn. Die Mitten sind viel greifbarer, die Höhen besser aufgelöst und nach oben offener.
        Das hätte ich einfach gerne mal gehört.
        Ich lese gerne bei Amazona auch ältere Artikel, gerade weil immer Audiobeispiele dabei sind und man einen Eindruck bekommt.
        Ich verstehe nicht, warum die Frage danach dich aggressiv macht.

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    MidiDino  AHU

    Ich stimme Armin zu. Die mögliche Qualität von 128er mp3s kann in der Regel nicht transportieren, was zu transportieren wäre. Deshalb ist es angemessener, dem jeweiligen Redakteur zu überlassen, ob er Sound-Beispiele bringen mag.

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    Franz Walsch  AHU

    Ist das ernst gemeint? Nach Beispielen ohne eigene Erfahrung Technik im vierstelligen Bereich auswählen? Ich kenne keinen Profi oder auch nur musikinteressierten Laien der das tut.
    Selbst wenn es hier HiRes-Dateien als Download geben würde, müsste doch erst einmal die Erstellungskette dieser und die dazu gehörige Abhörkette abgebildet werden. Nur dann könnte man vielleicht auch etwas mit Beispielen anfangen.
    Auf einem mobilen Telefon mit Beats Kopfhörern anhören wäre sinnlos …

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      digital-synthologie  AHU

      Ich wollte ja nur mal den bombastischen Unterschied zwischen den beiden Preamps hören.
      Ich konnte ja nicht ahnen, dass sich diese Qualitäten nur dem offenbaren, der reinen Testerherzens und in Begleitung von 11 Jungfrauen bei Vollmond um Mitternacht ist und sich keinesfalls auf so profane Dinge wie eine Audioaufnahme bannen lassen.

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        ctrotzkowski  

        @digital-synthologie:
        Das hast Du schön gesagt…
        .
        Irgendwie witzig: Ein Online Magazin mit Schwerpunkt Studio / Recording, welches das Recorden von Recording Equipment scheut….
        .
        Scheint, wir beide haben das Konzept des neuen Highend-Equipments nicht verstanden: Die haushoch überlegene Klangqualität ist offenbar nur in dem Studio erkennbar, in dem die Aufnahme gemacht wurde. Dann klappt es sicher auch ohne 11 Jungfrauen. Wer produziert auch schon Musik, die jemand anderes auf abweichdendem Equimpment hören soll….
        .
        Ich zumindest bleibe dabei: Vertrauen ist gut – selber hinhören ist besser. Besonders, wenn ein Testbericht nicht mit Superlativen spart….

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          Armin Bauer  RED

          Der Ansatz ist doch ein ganz anderer. Bei Equipment in dieser Liga macht es nur Sinn es mit seiner eigenen Arbeitsumgebung zu vergleichen und zu bewerten ob sich die Ausgabe lohnt.
          Und ja, wir sind ein Magazin, da gilt das geschriebene Wort, sonst wäre es ein Blog.
          Wenn ich Autotester wäre und schreiben würde der McLaren 570GT hängt besser am Gas und geht agiler um die Kurven als ein Porsche 911 Turbo S, was würde dann von euch erwartet? Dass ich mit den Mühlen bei euch vorbei fahre?
          Also bitte einfach mal die Erwartung „Leben und Erleben aus 2. Hand“ (und das umsonst) beiseite lassen, sich hier Inspiration und Ideen holen und dann selbst tätig werden.
          Ist das so schwer?

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            mhagen1  

            Ich bin ja allen Leuten dankbar, die ihre wertvolle Zeit investieren, um bei Amazona einen Test zu schreiben. Ich finde nur, dass Arroganz hier völlig fehl am Platz ist, besonders, wenn man in seinem Artikel Anfängerfehler macht und von „Mikrofonie“ statt „Mikrofonierung“ spricht. Also, bitte einen Gang zurückschalten im Porsche Turbo S.

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              Dirk Matten  RED

              Vielen Dank für den freundlichen Hinweis. Ich habe „Mikrofonie“ durch „Mikrofonierung“ ersetzt.

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              Armin Bauer  RED

              Und ich bin allen Leuten dankbar, die ihre wertvolle Zeit investieren um in ihrer Freizeit den Deutschlehrer raus hängen zu lassen.
              Und dabei noch nonchalant den Rückschluss aus „falschem Deutsch“ zu „fehlender Berufserfahrung“ hin kriegen.
              Das rettet doch schon wieder meinen Tag, anscheinend haben wir keine ernsthaften Probleme mehr zu bewältigen.

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                mhagen1  

                Ich habe den Physiklehrer raushängen lassen, denn Mikrofonie und Mikrofonierung sind technisch völlig unterschiedliche Dinge. Und ja, ich finde gute Umgangsformen wichtig.

  4. Profilbild
    litoni

    Ich kann jetzt zwar auch nicht mit einem Clip aufwarten, aber da ich diesen Edelboliden selbst besitze, kann ich zumindest bestätigen, dass der Millennia schon ein Ausnahmegerät mit Extraklasse ist, was das Thema clean aber trotzdem fett betrifft und ich habe auch noch andere sehr gute Preamps. Jedenfalls alles was mit natürlichen Instrumenten aufgenommen wird da ist der Millennia erste Wahl und das schwöre ich bei all meinen bisher getätigten Sünden, die ich begangen habe und ich bin auch nicht mehr der Jüngste !!!!!!

  5. Profilbild
    mysputnik07  

    Ich habe auch den Millennia und benutze ihn mit einem AKG C414 XLII und bin mit dieser Combo für Vocals sehr zufrieden. Ich benutze auch ein RME Fireface ULX plus und der Millennia-Preamp ist schon echt besser! Es ist ja immer schwer zu beschreiben ich Versuchs mal mit präsenter, direkter, voll da, dreidimensional. Ob ihr jetzt damit was anfangen könnt, weiß ich nicht ;)

  6. Profilbild
    mysputnik07  

    Warum die Leserwertung nur ein Stern ist, kann ich nicht verstehen. Dieser Preamp ist ein Teil der Extraklasse und hat sicher 3 Sterne verdient. Man kann sich meiner Meinung nach höchstens über die Angemessenheit des Preises streiten. Ich finde ihn angemessen.

    • Profilbild
      litoni

      abgesehen davon das der Preis angemessen ist, es liegt immer im Ermessen des Kunden ob er bereit ist das auch zu zahlen, da heisst es nur mehr, entweder oder ! Ach ja, interessant ist dieser Preamp auch mit Kleinmembranern oder Bändchenmicros, wie schon erwähnt, es klingt einfach clean und fett, in dieser Disziplin ist der Millennia kaum zu schlagen und so viele Sterne kann dieses Forum gar nicht bieten !!!

  7. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Nachtrag zu meinem HV-3C Test:
    Habe mir heute den Preamp als Weihnachtsgeschenk geleistet.
    Freue mich schon darauf meine AKG C414 B-ULS damit aufwerten zu können.

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