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Test: Native Instruments Woodwind Collection, Sound Library

Ausprobiert: Woodwind Solo und Ensemble

Die Woodwinds nutzen zwar – wie schon erwähnt – Kontakt 5 / Kontakt Player als Grundlage, haben aber darin dann natürlich ein eigenes Interface. Das mit dem der Brass Collection so ziemlich identisch ist. Heißt: Gut, übersichtlich und eigentlich selbsterklärend. So muss das auch sein – ein gutes Interface braucht kein Manual. Ok, hier gibt es dann trotzdem eines, aber es geht auch ohne.

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Bei den Solisten habe ich die Wahl: Entweder lade ich mir die einzeln Holzbläser in separate Spuren (was zwar CPU und Speicher kostet, dafür aber mehr an Ausdruck oder Artikulationen liefert), oder ich nehme das vorsortierte Quintett (ohne Saxofon – vermisst auch niemand). Das wiederum dann zwar kompakter und platzsparender ist, sich aber artikulationstechnisch lange nicht so speziell gestalten lässt. Ist eigentlich ja auch klar: Da die Artikulationen ja Instrument-bezogen sind (und hier das Quintett das Instrument ist), macht hier nur die Schnittmenge Sinn – also die Artikulationen, die überall passen. Ein Piano-Sustain oder Piano-Staccato hätte es dann aber trotzdem sein dürfen, da die nun auch zur Schnittmenge gehören, aber trotzdem fehlen.

 

Das Artikulations-Setup

Das Artikulations-Setup

 

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Im Quintett sind die Instrumente bereits gemäß ihrer Lagen über die Klaviatur verteilt, wobei es da auch Überschneidungen gibt, manche Instrumente also gleichzeitig erklingen. In einem Mixer kann ich Lautstärke und Panorama einzeln regeln und einzelne Instrumente auch abschalten. Die Tonumfänge lassen sich aber nicht verändern (zumindest habe ich da keine Möglichkeit gefunden, auch im Manual nicht).

 

Das Quintett

Das Quintett

 

Im Woodwind Ensemble findet sich ein Quintett-Pendant – das dann auch mit „Woodwind Ensemble“ betitelt ist. Prinzipiell identisch, nur eben jeweils sechsfach besetzt, was dann natürlich viel voller klingt, perfekt für das Tutti im Orchester. 0,54 GB sollte man dafür dann im Speicher einplanen. Hatte ich im Brass Ensemble noch die unterschiedlichen Raumanteile der einzelnen Instrumentengruppen bemängelt, so kann ich mir das hier dann schenken, weil viel besser so.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Dieses Sax klingt in etwa wie das Halion-Sax (aber etwas besser). Ich war von dem Halion-Sax anfangs total begeistert, bis man es mal mit einem echten Saxophon verglichen hat! Es scheint sich um ein schwierig zu sampelndes Instrument zu handeln. Gerade im Mix hört es sich dann fast nur noch wie ein dünner Softsynth-Sound an. Piano und auch Saiteninstrumente hat man inzwischen ganz gut hinbekommen. Auch die „reinen“ Hölzer in dieser Library klingen klasse (z.B. Fagott, Klari. etc.)

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