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Test: Roadworx Synthesizer Stand, Desktop Ständer

15. Juli 2022

Tolles Zubehör fürs Tonstudio

Roadworx Synthesizer Stand Herstellerbild Ständer seitlich

Roadworx Synthesizer Stand, Tonstudio Ständer

Heute testen wir für euch den Roadworx Synthesizer-Stand. Roadworx gehört mit seiner Produktpalette seit 2011 zu den Thomann-Exklusiv-Marken und bietet Zubehörteile für Kameras, Smartphones, Instrumente, Lichtequipment, Mikrofone und Lautsprecher an. Hier finden sich dann für diese Zubehörteile, Akustikelemente, Ständer, Stative, Adapter und Halterungen. Durch den Direktvertrieb und dem damit verbundenen Wegfall komplexer Lieferketten können die Preise der meisten Roadworx-Produkte unterhalb vergleichbarer Alternativen gehalten werden. Wir werden testen, ob ein kleiner Preis trotzdem die für Ständer so wichtigen Attribute wie Robustheit, Stabilität, Sicherheit, Platzersparnis und Ergonomie bieten kann.

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Was ist der Roadworx Synthesizer Stand?

Der aus stabilem Metall gefertigte Roadworx Synthesizer Stand bietet als modularer Ständer eine komfortable und feste Ablagemöglichkeit für Desktop-Synthesizer, Drum-Maschinen, Sampler oder Pedale.

Roadworx Synthesizer Stand Herstellerbild Ständer von vorn

Der 48,5 cm lange und 19,8 cm breite Ständer ist komplett in Schwarz gehalten, sodass er sich leicht und unauffällig in eure Studioumgebung integriert. Der Trenner und die Außenwände auf der abgewinkelten Abstellfläche können für die flexible Aufnahme von Geräten individuell verschoben oder sogar ganz entnommen werden. Ein Set Erweiterungswinkel zum Anschluss eines zweiten Roadworx Synthesizer Ständers erweitert das System um eine zweite Arbeitsebene.

Roadworx Synthesizer Stand ausgepackt

Aus der umweltgerechten Kartonage holen wir sechs vorgestanzte Pads aus selbstklebendem Moosgummi, die Arbeitsplatte, zwei abgewinkelte Trenner, einen orangenen Mittelsteg, zwei Seitenteile, ein Beutelchen Schrauben und Flügelmuttern und ein A4-Blatt mit der Aufbauanleitung.

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Verpackungsinhalt

Werkzeug liegt keines bei. Das ist aber auch kein Beinbruch, denn einen kleinen Inbussschlüssel und einen Schraubendreher wird wohl jeder Leser in seinem Haushalt rumliegen haben.

Aufbau des Roadworx Synthesizer Stand

Der Zusammenbau des Ständers ist in sich logisch und ohne Ansicht der Aufbauanleitung in unter 15 Minuten erledigt. Das Fummeligste ist da wohl noch der erste Arbeitsschritt: die Moosgummi-Schutzaufkleber auf dem Trenner und den Außenwänden gerade aufzukleben.

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Erste Arbeitsschritte

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Danach jubelt mein Schraubendreher mit drei Schrauben die rechte Außenseite an den Ständer und mit weiteren drei Schrauben dann die linke Seite. Den orangenen Trenner in die Mitte einrasten und die Außenwände per Inbusschraube und Flügelmuttern auf der Arbeitsplatte lose fixieren und schon steht der Roadworx Synthesizer Stand in seiner ganzen Pracht. Na dann schauen wir doch gleich mal, wie sich die Geräte darauf machen – oder?

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Blackbox und Zoom DrumMaschine RT123

Na, das sieht doch schon mal ganz gut aus – oder? Über die Außenwände kann man die Geräte gut auf der Arbeitsfläche fixieren. Leider lässt der mittig eingepasste Trenner nur eine bedingte Aufteilung der Arbeitsfläche zu, es sollte sich also alles so ziemlich mittig zentriert abspielen.

Roadworx Synthesizer Stand Herstellerbild Ständer komplett von hinten

An die Flügelmuttern zum Feststellen und Einspannen der Geräte kommt man von hinten sehr gut heran. Um das Thema bombenfest zu zurren, benötigt man dann aber von oben einen Inbusschlüssel. Hey, die Geräte sollen auf dem Ständer stehen und nicht hängen, von daher reicht handfest angezogen auch, um die Studiolieblinge zu sichern. Und eine kleine Weisheit für das Phrasenschwein kann ich mir dabei natürlich auch nicht verkneifen: „Nach fest kommt meistens ab!“

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Ständer mit Geräten seitlich

Hier durften mein Handtaschen-Sampler und meine Drum-Maschine Zoom RT-123 einmal Probe stehen. Leider ist der Arbeitswinkel konstruktionsbedingt nicht verstellbar, aber im Testbetrieb sorgte der gut vorgewählte Winkel für eine entspannte Körperhaltung bei der Arbeit mit den auf dem Ständer abgestellten Geräten. Das Thema Ergonomie erhält also hier auch Pluspunkte!

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Ständer seitlich mit AS Leipzig V3

Noch schnell die genauen Abmaße des Ständers, bevor wir zur Verarbeitungsqualität kommen: Der 2,4 kg schwere Ständer hat die Abmessungen von 485 x 128 x 198 mm (B x H x T).

Qualität des Roadworx Synthesizer Stand

Für einen Test schaue ich mir natürlich nicht nur mein Testgerät an, sondern lese auch Meinungen und Bewertungen zum Probanden in diversen Foren und auf der Hersteller-Website. Schließlich möchte ich hier ja auch ein reales Abbild wiedergeben und nicht ein geschöntes Testobjekt präsentieren.

Userbild Ständer mit AS Leipzig V3 von vorn

Zuerst: Mein Testgerät war hier tatsächlich ohne wirkliche Makel. Gleichmäßiger Farbauftrag, geringe Spaltmaße nach dem Zusammenbau, keine scharfen Ecken und Kanten, keine Grate. Der Roadworx-Ständer stand nach seinem Zusammenbau einfach robust, stabil und bombenfest. Damit erledigt er seine Aufgabe perfekt: Er hält unsere teuren Geräte sicher am dafür vorgesehenen Platz.

Mein Analogue Solutions Leipzig V3 hat sich auf dem Roadworx Synthesizer Stand sichtlich wohl gefühlt, obwohl ich dafür den mittigen Trenner entfernen musste. Mit den Seitenteilen konnte ich ihn aber trotz Überstand sehr gut an seinem Platz fixieren.

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Minimakel

Klar, wenn ich genauer hinschaue, dann sehe ich schon, dass die rechte Arbeitshälfte an meinem Probanden etwas höher ist, als die linke Seite, aber hey, das sind wenige Millimeter und schaut euch doch dafür mal den Preis an, da juckt mich der kleine Überhang echt nicht die Bohne.

Meine Meinung ist da eben: Leichte Verarbeitungsmängel sind bei diesem Preis durchaus zu verschmerzen, solange sie nicht die Sicherheit des Nutzers oder der anvertrauten Geräte gefährden. Am Ende verschwinden diese Mini-Mängel doch zum großen Teil eh unter dem eigentlichen Blickfang, nämlich unseren tollen Geräten – oder?

Roadworx Synthesizer Stand Herstellerbild Ständer Seitenansicht

Lassen wir zum Ende des Abschnitts noch beispielhaft einige unabhängige Bewertungen von Nutzern bei Thomann für sich sprechen, die ich zu 100 Prozent unterschreibe: „Sehr robustes Teil und sehr einfach im Zusammenbau“, „Steht stabil und hält gut was aus“ und „Sehr günstig, stabil einfach Top!“

Mit dem Erweiterungswinkel zum Ständersystem

Der Roadworx Erweiterungswinkel dient zur Verbindung von zwei Roadworx Synthesizer Ständern zu einem Ständersystem. Die Verbindung wird auch hier über mitgelieferte Schrauben hergestellt.

Herstellerbild Schema Aufbau Erweiterung

Die Abmessungen des Erweiterungsmodules betragen 15 x 149 x 193 mm (B x H x T), was bedeutet, dass der Erweiterungswinkel nicht zum einfachen Erhöhen eines einzelnen mobilen Roadworx Synthesizer Ständers gedacht ist, sondern nur als System im Ganzen funktioniert.

Herstellerbild Ständererweiterung seitlich

Ein einzelner erhöhter Ständer würde durch die geringe Stellfläche und den dann ungünstigen Druck im Arbeitswinkel umfallen, es sei denn, man schraubt ihn durch die dafür vorgesehenen Löcher auf dem Arbeitsplatz fest. Aber will man das wirklich?

Sicheres Jammen über Tischbefestigung?

Und da kommen wir auch schon zum Knackpunkt: Gestört hat mich, dass dem Roadworx Synthesizer Ständer keine Gummifüße beilagen. Einfache anschraubbare Gummifüße: Wo ist das Problem? Was haben die sich nur dabei gedacht? Lassen wir doch einfach dazu den passenden Auszug aus der Thomann-Werbung für sich sprechen:

„Über die beiden Dreiecks-Elemente können beide Ständer in diesem Bundle auch mit jeweils sechs optional erhältlichen Schrauben auf einem Tisch fixiert werden, sodass ein Wegrutschen der gesamten Konstruktion verhindert wird. So kann ein sicheres Jammen mit unterschiedlicher Hardware für verschiedene Sounds stattfinden.“

Stand Herstellerbild Ständer von hinten rechte Seite

Was hier als Innovation angepriesen wird, sehe ich eher zwiespältig. Der Roadworx Synthesier Stand hat durch die verwendeten Materialien schon mal ein ordentliches Eigengewicht von 2,4 kg. Als System mit einem weiteren Ständer und dem Erweiterungs-Kit (0,6 kg) summiert sich das dann auf satte 5,4 kg auf dem Arbeitsplatz und das noch ohne Geräte. Das hohe Eigengewicht in Verbindung mit den darauf abgestellten Geräten sorgt schon alleine dafür, dass der Ständer und erst Recht das ganze System nicht wegrutschen kann. Im Gegenteil, es wird sich eher in die Flächen weicherer Materialien einarbeiten und nach einiger Zeit unschöne Abdrücke in den teuren Studiomöbeln hinterlassen. Hier sollte man sich also unbedingt im hiesigen Baumarkt passende Gummi- oder Filzunterleger besorgen.

Roadworx Synthesizer Stand Herstellerbild Ständer längs von der linken Seite

Die Idee mit dem Verschrauben des Ständers und dem damit verbundenen Erhöhen der Sicherheit ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber ist der Ständer erst einmal mit Schrauben fixiert, ist man doch eher unflexibel und auf einen Standort mit Verwendungszweck quasi festgenagelt oder besser formuliert: geschraubt. Das mag einigen Lesern sicher gefallen, andere würden aber vermutlich wohl niemals spitze Schrauben durch den teuren Klavierlack ihrer exklusiven Studiomöbel treiben wollen – oder denke ich da so weltfremd? Auch für die mobilen User wäre diese Lösung doch eher unpraktikabel. Warum also legt man nicht einfach anschraubbare Gummifüße bei und überlässt dem Nutzer die Qual der Wahl?

Roadworx Synthesizer Stand

Roadworx Synthesizer Stand

Preis29,00 €

Jetzt kaufen
Jetzt kaufen

Coole Idee zu einer besonderen Verwendung

Bei meinen Recherchen zu dem Roadworx Synthesizer Ständer bin ich in den Rezensionen bei Thomann dann auch auf eine echt coole Geschichte gestoßen: Ein Thomann-Kunde Namens „Andreas W. aus Kaarst“ schrieb eine Bewertung am 14.06.2021. Schaut euch die Beschreibung seines Projektes ruhig einmal an, das klingt sehr interessant:

Rezension bei Thomann

Roadworx Synthesizer Stand Userbild Ständer seitlich von links

Lieber „Andreas W. aus Kaarst“, wenn Du das hier liest, schicke uns doch bitte Bilder von Deiner tollen Konstruktion und ein paar weitere Infos dazu. Das ist doch eine coole Leser-Story zu diesem Ständer sicher wert – oder? Ich finde das immer wieder toll, wenn ein gewisser Schub Eigenkreativität, gepaart mit Handwerkskunst tolle Ideen abseits der normalen Verwendung hervorbringt!

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Fazit

Platzsparend, einfach im Zusammenbau, robust, stabil und sicher, so präsentiert sich der Roadworx Synthesizer Stand. Der Neigungswinkel der Arbeitsfläche ist leider nicht verstellbar, aber der gut vorgewählte Arbeitswinkel lässt trotzdem ein sehr ergonomisches Arbeiten an den Geräten zu. Statt der fehlenden Gummifüße ein paar Filzlatschen aus dem hiesigen Baumarkt unter die Bohrlöcher geklebt und fertig ist unsere Preisempfehlung: Der Volksständer für euren Arbeitsplatz.

Plus

  • einfache Montage
  • robust, stabil und sicher
  • Arbeitswinkel ergonomisch gut vorgewählt
  • Spannflächen und Trenner zum Einklemmen und Sichern der Geräte
  • Erweiterbarkeit mit dem optional erhältlichen Erweiterungswinkel
  • Preis

Minus

  • Neigungswinkel nicht verstellbar
  • keine Gummifüße unter dem Ständer

Preis

  • Roadworx Synthesizer Stand: 29,- Euro
  • Roadworx Synthesizer Stand Extension: 9,90 Euro
  • Roadworx Synthesizer Stand Bundle: 65,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Das wichtigste ist meiner Ansicht nach die kratzfestigkeit und einigermaßen einen stabilen Stand. Der Rest ist mumpe.

  2. Profilbild
    d_eric

    Ich kann dein Urteil nur bestätigen. Habe mir im Black Friday Sale vier von diesen Ständern gekauft, die jetzt in zwei Doppeleinheiten bei mir stehen und sie tun zuverlässig und stabil was sie sollen. Ich bin sehr zufrieden!

    • Profilbild
      Humpink

      Wie ist denn das vom Winkel her in der zweiten Reihe, ist das auch sitzend alles gut bedien- und ablesbar?

      • Profilbild
        d_eric

        Der Winkel bleibt gleich, durch den Erweiterungswinkel führt die zweite Reihe die erste etwas nach vorne versetzt weiter. Synthesizer, die etwas über den Rand ragen, setzt man dann besser auf den oberen Teil, dünne Exemplare lassen sich sogar unterschieben.
        Dadurch kann man auch im Sitzen die Geräte in der zweiten, oberen Reihe gut bedienen.

        • Profilbild
          Dirk E. aka Xsample RED

          Danke für Deine Ausführungen. Für den Test hatte ich leider nur einen Ständer zur Verfügung, hätte aber auch vermutet, dass durch die zweite Ebene eine ebenso gute Bedienung möglich ist, da sich ja der Winkel nicht gravierend ändert.

  3. Profilbild
    tottte

    Danke für die gute Story.
    Endich keine Geräte mehr in der zweiten Reihe, sehr gute Idee.

  4. Profilbild
    lunatic AHU

    Kaum ein Hersteller bietet einen verstellbaren Neigungswinkel. Warum eigentlich nicht? Den Punkt finde ich wirklich wichtig, hat doch jeder seine individuellen ergonomischen Ansprüche…

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