Test: Schertler Arthur Format 48, Analoger Modularmixer

6. Februar 2017

Wer hat's erfunden?

Die Schweizer Firma Schertler ist vorwiegend im Bereich Abnahme und Verstärkung akustischer Instrumente schon lange kein Unbekannter mehr. Speziell mit Pickups und Komboverstärkern für Saiteninstrumente hat sich der innovative Hersteller einen Namen gemacht. Ganz neu wagt sich Schertler nun an ein modulares analoges Mischpult, den Schertler Arthur und hier gibt es einige Besonderheiten zu entdecken. Also, los geht’s.

Format 48

Das Schertler Arthur ist ein modulares System, so kann sich der Kunde seinen Mixer nach persönlichen Präferenzen zusammenstellen. Das ist nun nicht ganz neu, ungewöhnlich ist jedoch die Umsetzung. Schertler arbeitet mit Kanalzügen im Format 48, die sich einfach aneinander stecken und verschrauben lassen. Wohlgemerkt, alles analog.

Die einzelnen Kanalzüge

So ist man beim Schertler Arthur an kein festgelegtes Rahmenmaß gebunden, sondern kann sich seinen Mischer individuell in Größe und Anzahl der Module frei zusammensetzen und alles bleibt nachträglich erweiterbar. Auch die Reihenfolge der Züge ist natürlich frei wählbar. Die Zahl 48 steht dabei für die Höhe der Module in Zentimeter. Breit sind die einzelnen Kanalzüge 3,5 cm.

Die Stromversorgung übernimmt ein externes Netzteil. Hier wählt der Kunde zwischen einem Modell für 12 oder 25 Kanäle.

Das kleinste Netzteil für 12 Züge

Wer es größer haben möchte (und soviel sei schon mal vorweg genommen, auch bezahlen kann) für den kommt die 19“ Stromversorgung in Frage, die bis zu 80 Kanäle versorgt.

Das große 19″/2HE Netzteil

Seitlich abgeschlossen wird das System durch Seitenteile, die in Holz oder Kunststoff erhältlich sind.

Die Seitenabschlüsse

Schertler verspricht hohe Klangtreue und Dynamik durch eine interne 50 Volt Betriebsspannung, die einen Headroom von 30 dB ermöglicht. Die Signalwege sind diskret aufgebaut und gegenkopplungsfrei realisiert. Auf Kondensatoren wurde verzichtet.

Aktuell kann das Schertler Arthur mit vier verschiedenen Eingangskanälen und zwei Ausgangsmodulen bestückt werden. Weitere Module, unter anderem ein Summen-EQ und ein Federhall sind angekündigt. Es gibt zwei Mikrofonkanäle, einen Instrumenten-Kanalzug und ein Stereomodul. Für die Ausgangssektion gibt es zwei verschiedene Kanalzüge. Schauen wir uns die Möglichkeiten zunächst einmal an.

Microphone Input

Der Mic In

Als Eingang ist hier eine XLR-Buchse zu finden. Darunter sitzt ein +15 dB Schalter und der Phasendreher. Es folgt das Gain-Poti, Phantomspeisung, ein Mic/Line-Schalter und ein Low Cut. In der Mic-Position bietet der Kanal eine Verstärkung von 18 bis 63 dB, -9 bis 20 dB sind es in der Line Stellung. Die 15 dB Anhebung wirkt nur, wenn der Kanal auf Mic steht und Gain über die „u“-Markierung aufgedreht ist. Der Low Cut sitzt bei 100 Hz. Weiter geht es mit einem Insert als Klinke. Ist der zugehörige Button nicht gedrückt, agiert die Buchse als Direct Out, der das Signal direkt hinter der Verstärkung abgreift.

Die Klangregelung beginnt mit einem Notch Filter und ist mit „Reson“ bezeichnet. Hier kann die gewählte Frequenz bis zu 10 dB abgesenkt werden. Zur Auswahl stehen 150 und 240 Hz. Der EQ besteht aus drei Bändern. High und Low sind Shelving Filter, die unterschiedliche Gain-Bereiche abdecken. High arbeitet ab 1,2 kHz mit -12 / +12 dB, Low liegt bei 460 Hz und bietet -20 / +15 dB. Das Mittenband ist semiparametrisch von 250 Hz bis 3,2 kHz durchstimmbar und hat eine Gain-Struktur von -15 / +15 dB. Der Equalizer kann mit einem Schalter aus dem Signalweg genommen werden, Reson ist davon ausgenommen. Die Einsatzfrequenzen des oberen und unteren Bandes sind recht ungewöhnlich, das schauen wir uns später im Praxistest näher an.

Das Blockschaltbild des Mic In

Unterhalb des EQs kann der Kanal angeschaltet werden. Darauf folgen drei Aux-Wege, die sich separat Pre/Post schalten lassen. Zum Schluss finden wir das Pan-Poti, PFL-Taster, den 100 mm Kanalfader und eine dreistellige Aussteuerungsanzeige. Diese hat dasselbe Format wie die rechteckigen Drucktaster.

Microphone Ultra Low Noise Input

Der Mic In ULN

Da sind wir schnell durch. Der Ultra Noise Kanal entspricht von der Ausstattung dem normalen Microphone Input. Optisch einziger Unterschied ist die Beschriftung des Mic/Line-Tasters, der hier mit High/Low bezeichnet ist. Das Rauschverhalten wurde an diesem Input noch etwas verbessert, 128,7 dB EIN stehen hier bei den technischen Werten, der Standard-Kanal bringt es auf 122,5 dB.

Yellow Instrument Input

Der „blaue“ Yellow In

Überraschung, der Yellow Instrument Input ist nicht wie die anderen Module, aluminiumfarben, sondern blau eloxiert. Der Instrumentenkanal ist recht ähnlich wie der Microphone-Input aufgebaut. Als Eingang dient hier eine unsymmetrische Klinkenbuchse.

Der 10V Button schaltet die entsprechende Spannung für die elektrostatischen Schertler Pickups frei. Ein Phasendreher ist vorhanden, ebenso wie der Low Cut bei 100 Hz. Mit dem PAD-Schalter kann der Signalpegel um 15 dB abgesenkt werden. Der Gain-Bereich reicht von -42 bis +9 dB. Unter dem Gain-Poti sitzt ein Regler, der die Impedanz von Low (20 kOhm) bis High (800 kOhm) anpasst.

Die weitere Kanalausstattung entspricht dem Mikrokanal, mit einem Unterschied. Statt dem regelbaren „Reson“ Notch Filter gibt es beim Instrument Input einen „Warm“-Taster, der die Frequenzen um 2 kHz etwas absenkt.

Stereo Input

Stereo In

Auch ein Stereo-Modul ist für das Schertler Arthur System erhältlich. Zugespielt werden kann entweder durch symmetrische Klinken oder unsymmetrisch mit Cinch. Gain-Regler sind pro Kanal vorhanden, die Verstärkung reicht von -12 dB bis +25 dB. Durch Drücken der „Unity“-Buttons gehen die Signale unverstärkt durch.

Zur Klangregelung stehen zwei Shelving Filter zur Verfügung, der High EQ ab 1,2 kHz und der Low EQ ab 500 Hz. Die Abschwächung beträgt jeweils 13 dB, die Verstärkung +13 dB beim Low EQ und +14 dB beim High EQ.

Ein „Unit On“-Schalter ist auch hier vorhanden. Darunter sitzen die drei Aux-Wege, die für links und rechts getrennt geregelt werden. Auch hier lässt sich natürlich jeder Weg Pre/Post schalten. Der „Mono“-Button summiert die beiden Eingangskanäle zu einem Monosignal. PFL ist vorhanden, die Kanalfader sind für beide Kanäle separat vorhanden.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Hi Ehrlich gesagt, frag ich mich wie weit diese technisierung noch getrieben wird? Aber die Hersteller die da so enthusiastisch ihre Ideen haben und den Kunden damit konfrontieren müssen es ja wirklich wissen was der Musikant braucht. Ich bin mir sicher das der Markt sich von alleine reguliert und die nützlichen Dinge fein säuberlich heraus sieben wird. Ein modulares Mischpult ist wirklich nichts für die breite Masse, und Herr lass Freaks mit viel Geld regnen!

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      Armin Bauer  RED

      Es ist wie in allen Bereichen, es gibt auch Geräte, die nicht für die breite Masse konzipiert werden und gerade darum ihre Daseinsberechtigung haben.
      Schertler hat sich m.M. nach hier keine esoterischen Gedanken gemacht un d auch nicht zum x-ten Mal dieselben Ideen wieder aufgegriffen, sondern sein Know How sinnvoll gebündelt und innovativ umgesetzt. Da die Firma einen gewissen Kundenkreis anspricht, verwundert es nicht, dass auch dieses Produkt auf die entsprechende Zielgruppe abzielt.
      Ich habe das Pult jedenfalls nur sehr ungern wieder abgegeben. Gerade auch der Einsatz im Studio, den ich bei Testbeginn so eher unter „ferner liefen“ eingeordnet hatte, hat mich sehr beeindruckt.

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    digital-synthologie  AHU

    Hab ich was übersehen, oder gibt es wirklich keine Subgruppen und kein Routing?

    Wenn ja, was will man denn mit sowas?
    Ein Pult ohne Subgruppen ist wie ein Pult ohne Subgruppen.

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      Armin Bauer  RED

      Nun ja, zwar bietet Arthur die Möglichkeit sich eine 80 Kanal Unit zu basteln, aber ich sehe das Konzept eher für akustische Bands, die einen unverfälschten Sound möchten.
      Also z.B. Cajon, Kontrabass, Akkuklampfe, 2x Gesang. Da brauche ich nicht wirklich Subgruppen. Bei größeren Einheiten wird´s auch mit den 3 Auxen eng.
      Als Recordingpult müssen die Subgruppen auch nicht unbedingt sein.

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        digital-synthologie  AHU

        Subgruppen haben ja nicht immer was mit vielen Kanälen zu tun. Spätestens, wenn man zwei Instrumente zusammen komprimieren möchte, braucht man sie.
        Und das kann auch bei deinem Beispiel passieren.

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          Armin Bauer  RED

          Müssen wir jetzt sicher nicht streiten, klar kann man das. Wenn wir aber mein Beispiel nehmen, was bietet sich da an? Kompression der Vocals, braucht in einer Stereo-Subgruppe zwei Comps. Wieviel brauche ich für 2 Einzelkanäle und was habe ich gespart?
          Ok, ab 3x Vox hast du Recht.

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        swellkoerper  AHU

        Persönlich fände ich den Zwang, zwischen Insert und Direct-Out wählen zu müssen, im Recordingeinsatz viel tragischer (zumindest suggerieren das die Bilder). So, plus das Fehlen der Subgruppen, ist man schon sehr eingeschränkt. Vielleicht kommt ja noch ein Mono-Line-Channel? @Armin: bei den Preisen hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, der Instrument-Channel kostet sicher nicht nur 60€. Sonst hätte ich schon mindestens 8 von denen ;-)

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      techsupport-sch

      Hallo, natürlich braucht es ein subroup modul, das es in kürze geben wird. Die Zahl der subgruppen ist übrigensunbeschränk. Ebenfalls sind weitere Module in der pipeline: EQ-master, multiple input mit 4 mono oder 2 Stereo Eingängen, ein Federhall mit digitaler Ansteuerung.

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        digital-synthologie  AHU

        Das macht es natürlich interessanter.
        Wie routet man denn die Kanäle auf Subgruppen, wenn es keine Routingschalter im Kanal gibt?
        Muß man die Module dafür in einer bestimmten Reihenfolge zusammenstecken?

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          techsupport-sch

          Genau, die Input modules müssen entsprechend in Reihenfolge zum subgroup Modul stehen. Am subgroup-modul kann man per Schalter wählen, ob die inputs rechts oder links stehen sollen (und der/die master entsprechend auf der anderen Seite. supgroup hat einen true, also mechanischen bypass um dieses bei Nichtgebrauch auszuschalten. In dieser Art kann man 2 subgruppen einsetzten (eine links, eine rechts). Für weitere subgruppen gibt es ein Modul mit mehr inputs und die weiteren subgruppen müssen zu diesem (symmetrisch Jack) verkabelt werden. Theoretisch sind unendlich viele subgruppen möglich.
          Stephan Schertler

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          techsupport-sch

          Das haben wir uns auch überlegt, könnte eine gute Idee sein. Die elektronische Architektur des Arthur ist aber sehr speziell, z.B die 50 Volt (anstatt +-15) lassen praktisch keine integrierten Schaltungen zu (oder nur mit Aufwand und Dynamikverlust). Die Mechanik müssten wir liefern (wenn man nur bedenkt dass die Seitenprofile auf den Hundertstel gefräst werden, damit alles perfekt zusammenpasst). Aber klar, wer weiss…..

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      techsupport-sch

      Danke. Gute Ideen sind ja umsonst. Ein Arthur-Project anzufangen und fertigzumachen ist schon etwas mehr. Wir sind ja an neuen Modulen und zusätzlich an neuen Formaten (grösser und kleiner) dran. Es wir also nicht langweilig…….Merci Stephan Schertler

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    AMAZONA Archiv

    Ich glaube ein stinknormales Pult z.b.x32 kriegen den natürlichen Sound als auch die Ergebnisse für die kompressor Wahnsinn dieser neuen Musik Generation hin, aber gut, das x32 ist kein schönes Pult, es sieht sogar ziemlich bescheiden aus um nicht sagen zu müssen besch… n. Da kommt ja garkeine Stimmung auf wenn man mit so einem hässlichen Ding aufnehmen muss. Naja da spielt eine menge Philosophie mit.

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      Armin Bauer  RED

      Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Konzepte!
      Klar, man kriegt immer mit allem alles hin, aber versuche mal mit deinem Allzweck-Küchenmesser ein Carpaccio zuzubereiten. Es geht, aber das Ergebnis wird weder optisch noch kulinarisch ein Genuss sein.

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    Franz Walsch  AHU

    Ich hatte das Teil auf der Messe gesehen und dachte schon daraus sei nichts geworden. Umso mehr hat mich der Test angespitzt.
    Mir gefällt das Teil, aber da es nur direkt zu beziehen ist und es so preislich keinen Wettbewerb gibt will der Kauf gut überlegt sein.
    Ob es noch weitere Module geben wird? Letztlich muss sich auch diese gute Idee dem Vergleich mit anderen Pulten stellen.

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      techsupport-sch

      Den Arthur gibt es selbstverständlich auch im Musikgeschäft. Der Markt vergrössert sich monatlich. Zu einem möglich „Preiskampf“ möchte ich nur anmerken, dass bereits die 219 € für einen der bestklingenden mic preamps an der untersten Kante der Kalkulation sich bewegt.

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        Franz Walsch  AHU

        Für Deutschland habe ich nur einen Händler im Schertler Händlernachweis gefunden.
        Ein Anruft bei drei großen Händlern, die mein Studio ausstatten hörte ich nur »Schertler wer?«
        Ich wünsche der Firma wirklich eine breitere Öffentlichkeit und Präsenz bei den Händlern.

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    Franz Walsch  AHU

    Wer nur am Instrumenten-Verstärker interessiert ist, bekommt diesen auch in Form eines kleinen rechteckigen Gerätes.
    Davon gibt es sogar zwei Ausführungen, einen für E-Gitrarre und einen für Kontrabass.
    Würde ich mir auch als Mikrofon-Preamp wünschen.

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      techsupport-sch

      Das habe ich vielleicht nicht ganz verstanden ? Natürlich gibt es kleine Gerätchen, die ja oft ordentlich funktionieren. Aber mit simplen integrierten Schaltungen und 9V Batterie ist das Klangergebnis was es halt ist, bestenfalls gute Consumerelectronic. Arthurs Yellow hat eine „Architektur“ und Energiequelle (50V) bekommen, die einem 200’000€ studiopult entsprechen. Wenn einer den Unterschied nicht hört, bleibt er besser bei den sympathischen Gerätchen.

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        Franz Walsch  AHU

        So kann man gründlich missverstanden werden.
        Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, das es noch andere praktische Geräte gibt!
        Das sollte und kann kein Vergleich sein!

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          techsupport-sch

          Abgesehen von der Qualität, ist Arthur’s Instrumentenkanal Yellow in einen mixer integriert. Ein Trio mit einer Gitarre, 2 Stimmen und einem keyboard, kauft sich einen Yellow, 2 mic IN und einen Stereo in (und eventuell das Hallgerät) und bekommt einen kompakten mixer in high- end Qualität, ohne zusätzliche Verkabelung, Netzgeräte, Effektgeräte etc. Das ist ja eigentlich der Clou.
          Stephan Schertler

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        Joghurt  AHU

        Nun, ich habe unter anderem einen Stat Pre welcher der Beschreibung „klein und rechteckig “ gerecht wird und dachte eigentlich, dass er mehr als nur Consumerlectronic ist. Wie auch immer: ich bin begeistert von den Schertler-Produkten.

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          techsupport-sch

          Sorry, ich habe im Allgemeinen geschrieben. Der STAT-Pre „weiss“ genau, was für ein Signal in erreicht, eben ein STAT pickup, und bekam einen genau definierten Dynamikbereich ohne clipping-Gefahr. Ein allgemeiner Instr.-Preamp muss für alles gehen und die 9V sind dann oft etwas knapp. Dann ist es einfach eine Tatsache, dass günstige Kleingeräte mit „consumer-electronic“ integrierten Schaltungen aufgebaut sind.
          Ahh ja, der STAT-pre ist mit einer diskreten CLASS A – Schaltung, also ohne IC’s, bestückt. Merci Jogurt, für’s Kompliment, ich sehe Sie haben den Unterschied gehört
          Stephan Schertler

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    Tyrell  RED 1

    Das modulare Konzept spricht mich voll an. Schade finde ich nur die eingeschränke Klangregelung bei den Stereo-Eingängen.

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      techsupport-sch

      Nun war einfach nicht mehr Platz im Stereo IN Modul für einen grösseren EQ. Low/High reicht in vielen Fällen.
      Hier handelt es sich ja um ein line signal, und das Vorschalten eines EQ wäre eine einfache Sache.
      Wichtig: in der Pipeline ist schon ein Kanal-EQ für die inputs. Das ist eben der Vorteil der Modularität.
      Stephan Schertler

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        Armin Bauer  RED

        Hallo Stephan,

        es freut mich, dass am Arthur hier so ein reges Interesse besteht und du Ausblicke auf die weitere Entwicklung des Systems geben kannst.
        Weiter so, ich hatte viel Spass mit dem Teil.

        Grüße
        Armin

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          techsupport-sch

          Hallo Armin,
          danke für Deinen Beitrag und natürlich den ausführlichen und sehr positiven Test.
          Wir sind immer sehr bemüht bei Fragen oder gar Konfusion den Kunden zu helfen und wenn möglich Klarheit zu schaffen. Die Reaktionen auf den Artur sind so mannigfaltig – man könnte ein Buch schreiben. Wichtiger für mich: die Arthur Käufer sind durchwegs sehr zufrieden bis euphorisch. Und noch wichtiger: die aussergewöhnliche Klangqualität wird wahrgenommen und damit eben die mainstream-Meinung relativiert, „dass doch eigentlich alle mixer gleich klingen“. Dazu kommt natürlich eine nie gesehene Modularität, mit der man letzten Endes auch Geld spart. Grüsse aus dem Tessin
          Stephan

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            Martin Andersson  RED

            Das Konzept des ARTHUR überzeugt mich voll und ganz, indes wäre ich auch an einer etwas kleineren Version interessiert. In einem anderen Artikel stand, dass Ihr etwas in dieser Richtung plant. Könnt Ihr schon etwas Konkretes dazu sagen?

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              techsupport-sch

              Hallo Martin,
              wir sind grad an der kleineren Version, genannt Arthur Prime (für Frankfurt). Diese hat die gleiche Elektronik (50V, Class A, DC-amps etc.), aber abgespeckte features und keine Modularität. Es wird 3 kleine Mischpulte geben:
              prime 5: 3 micro/instrument, 1 stereo line
              prime 9: 5 micro/instrument, 2 stereo line
              prime 13: 7 micro/instrument, 3 stereo line
              Die stereo line sind je 2 unabhängige mono inputs mit PAN routing. Dann 2 AUX (pre, post), integrierter Digital-Hall ohne presets aber stufenloser Parametereinstellung etc.

              Die Preise sind noch nicht festgelegt, wird etwa die Hälfte des Formats 48 kosten.

              Ich bin auch an einem Format 64 mit 8 AUX etc. etc. Hier ist also einiges los…

              Viel Spass beim Mischen….
              Stephan

              • Profilbild
                Martin Andersson  RED

                Oh, das klingt spannend. Werde mir die Arthur Primes auf jeden Fall genauer anschauen, denn die Qualität Eurer Produkte war schon immer über alle Zweifel erhaben!

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