Test: Singular Sound AEROS Loop Studio, Standalone Audio Looper

28. Februar 2020

Genialer Looper mit sechs Spuren

singular sound aeros loop studio

Singular Sound AEROS Loop Studio, Standalone Audio Looper

Die Firma Singular Sound, gegründet 2012, hat vor allem Beat-Lösungen für Gitarristen im Angebot. Der Singular Sound AEROS Loop Studio gesellt sich zum BeatBuddy wie ein bester Kumpel, kann man mit beiden doch quasi eine ganze Band allein einspielen.

Looper, früher lediglich eine Begleiterscheinung der Möglichkeiten eines Tape-Delays, haben sich mittlerweile zu einem eigenen Marktsegment gemausert. Viele Künstler, wie Jamie Lidell, Jacob Collier, Elise Trouw und ja, auch Ed Sheeran verdanken ihren Erfolg ganz oder teilweise dem Multiplizieren ihres eigenen Outputs und dem Overdubben verschiedener Instrumente.

Der Singular Sound AEROS Loop Studio möchte nun in dieser Liga seinen Platz behaupten und hat gar Ambitionen, zum Platzhirsch zu werden. Rein preislich ist er das schon, denn mit 679,- Euro steht er an der Spitze der Nahrungskette der Looper. Was macht den live-tauglichen SingularSound AEROS Loop Studio so einzigartig, um den aufgerufenen Preis zu rechtfertigen?

SingularSound AEROS Loop Studio

Singular Sound AEROS Loop Studio

Outfit des Loop Studios

Zunächst einmal ist der Singular Sound AEROS Loop Studio zwar nicht der einzige Looper mit Display, jedoch der einzige mit einem farbigen 4,3 Zoll Touch-Display. Der Singular Sound AEROS Loop Studio beruht auf einer SoC-Lösung, auf der eine Linux-Variante läuft. Entsprechend hat man auch eine sehr komfortable Update-Funktion über WIFI. Einfach einbuchen und Update aus dem Netz ziehen lassen. Wie man dazu steht, solchen IoT-Geräten seine Zugangsdaten zu verraten und wie sicher sie dort sind, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Die hier getestete OS- und Software-Version ist 2.2.0. Laut Website ist aber die Software in konstanter Entwicklung und viele nachgefragte Features, wie z. B. das Abspielen der Samples rückwärts, sind bereits in der Entwicklungs-Pipeline. Dazu gehört auch eine Nutzung der Bluetooth-Funktion, die zwar auf dem Singular Sound AEROS Loop Studio schon angedeutet, aber eben noch nicht umgesetzt ist. Damit könnte das Gerät über ein Smartphone gesteuert werden oder eine Wireless-MIDI-Funktion eingebaut werden.

Das Gerät misst 19,8 x 14,2 x 5,6 cm bei einem Gewicht von knapp unter 1 kg. Dieses wird mit einem Kunststoffgehäuse erkauft, das jedoch recht robust wirkt, mir für einen Bodentreter allerdings etwas fehl am Platze wirkt, bedenkt man dazu noch den Preis. Vier eingelassene Gummifüße sorgen für einen sicheren Stand auf ebenen Oberflächen. Gesteuert wird der Singular Sound AEROS Loop Studio über das Display und die vier Fußtaster sowie, Achtung hier kommt eine echte Innovation, einem Fuß-Rad. Ja, das ist ein Poti, das mit einem großen Rad versehen wurde und z. B. für die Einstellungen von Lautstärken verwendet wird, ohne sich dabei die Finger schmutzig machen zu müssen.

Knackst viel zu hart beim An- und Ausschalten

Knackst viel zu hart beim An- und Ausschalten

Die Fußtaster bestehen aus Metall mit einer großen Kappe, haben aber einen recht leichten Druckpunkt, so dass auch die Betätigung per Hand schmerzfrei ist. Die kurze englische PDF-Anleitung merkt an, dass der Singular Sound AEROS Loop Studio auch bequem mit Socken oder barfuß gesteuert werden kann – das scheint also ein gefragtes Feature zu sein. Die Bedienung über das Display ist natürlich optional und die gesamten Funktionen für die Performance lassen sich eben per Fuß steuern.

Nicht ganz unwichtig: Die gesamte Aufnahmezeit beträgt bei 24 Bit und 44,1 kHz in Stereo schon mal satte 1,5 Stunden. Da die Loops nach und nach zusammengemischt werden, sollte das für die meisten Zwecke ausreichen. Genügt das nicht, kann man über eine externe SD-Karte (class 10) aufnehmen und so die Aufnahmezeit auf 24 Stunden (!) Stereo erweitern. Wichtig ist noch, dass die Samples intern mit einer 32 Bit Fließkommaarithmetik behandelt werden. Das verspricht schon mal ein deutliches Minus an digitalem Quantisierungsrauschen.

Anschlüsse kurz und knapp

Anschlussseitig hat der Singular Sound AEROS Loop Studio auch einiges zu bieten. Da wäre zunächst mal der Umstand, dass er komplett in Stereo ausgeführt ist – das macht ihn eben auch für Synthesizer oder als DJ-Tool interessant. Zum Stereo-Out und -In (beide als Monopärchen ausgeführt) gesellt sich noch ein AUX Out/In. Dessen Stereoausgänge sind allerdings platzsparend als TRS-Buchse ausgeführt. Standardmäßig kann man einen Klick auf dem AUX abgreifen. Wem das Fußrad nicht zusagt, kann auch ein externes Expression-Pedal anschließen. Es ist übrigens kein Mikrofonverstärker vorhanden, man kann die Eingänge aber von DI- auf Line-Pegel umschalten.

Anschlüsse des Singular Sound AEROS Loop Studio

Beim Anschalten wird man zunächst mit einem ohrenbetäubenden Knacks „begrüßt“, den man auch beim Ausschalten präsentiert bekommt. Dieser liegt ca. 3 dB unter der maximalen Lautstärke des Gerätes – NoGo! Die SNR liegt, groben Messungen zu Folge, bei ca. 76 dBu, was jetzt nicht sehr berauschend ist, vor allem wenn man wiederum auf den Preis schaut. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man im Menü Instrument oder Line als Eingangsquelle ausgewählt hat. Zusätzlich gesellt sich zum Grundrauschen noch eine höherfrequentige Komponente, sobald ein Stecker im Eingang steckt.

Strom bezieht das Gerät über einen Standard-Hohlstecker mit 2,1 mm Durchmesser. Das externe Schaltnetzteil wird mitgeliefert und stellt bis zu 0,5 A bei 9 V bereit.

Abschließend sind der DIN-MIDI-In/Out zu erwähnen, über die man den Singular Sound AEROS Loop Studio synchronisieren oder per MIDI-CC fernsteuern kann. Oder besser können sollte. Denn obwohl es zum hauseigenen BeatBuddy eine Verbindung über ein Spezialkabel (MIDI auf PS2) gibt und auf der Website davon zu lesen ist, war dem Singular Sound AEROS Loop Studio aus dem MIDI-Out kein Clock oder sonstiges MIDI-Signal zu entlocken. Als MIDI-Fußtaster ist er also nicht einsetzbar. Was jedoch auf Anhieb klappt, ist das Synchronisieren zu einer eingehenden MIDI-Clock. Die MIDI-CC-Kommandos zum Fernsteuern sind leider im Hamdbuch versteckt, da es keine MIDI-Implementation-Chart gibt.

Über den Aux-Out kommt standardmäßig der Klick, andere Funktionen folgen in Kürze. Die SD-Karte dient zum Aufnehmen von bis zu 24 Stunden Stereomaterial.

Über den Aux-Out kommt standardmäßig der Klick, andere Funktionen folgen in Kürze. Die SD-Karte dient zum Aufnehmen von bis zu 24 Stunden Stereomaterial.

Die Bedienung des Loopers

Da es sich um ein SoC mit Betriebssystem handelt, benötigt der Singular Sound AEROS Loop Studio ca. 15 Sekunden, um nach dem Anschalten betriebsbereit zu sein. Dabei vergehen zunächst sieben Sekunden, in der es keinerlei Rückmeldung gibt – was ein wenig irritierend sein kann. Dann aber präsentiert sich der Startbildschirm, von dem aus man direkt in das Loop Studio springen oder eben Verwaltungsaufgaben für Song, Settings und WIFI erledigen kann. Netterweise findet sich hier auch ein Quick-Start-Guide, der bei meinem Gerät allerdings ins Leere führte.

Generell muss man sich in den Settings für jeden Song für einen Modus Operandi entscheiden: entweder 2×2 oder 6×6. Was steckt dahinter? Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der möglichen unabhängigen Spuren, die zweite die der möglichen Parts. Singular Sound stellt nämlich prominent heraus, dass der Singular Sound AEROS Loop Studio der einzige Looper am Markt ist, der mehrere Parts, also unabhängige Teile, hat. Man hat also ein Set von Loops auf Part 1 und kann dann durch einen Tastendruck taktgenau auf den zweiten Part springen und dort eine neue Loop-Sammlung erstellen. Ich finde die Überlegung, mit dem 2×2 einen „simple Mode“ zu haben und mit dem 6×6 einen „advanced Mode“ ziemlich clever. Denn nicht immer braucht man sechs unabhängige Spuren. Durch die geringere Spurenzahl vereinfacht sich dann auch die Fußhabung, was bei einem Pedal ja nicht unerheblich ist.

Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen

Dabei ist zu bedenken: Jede der Spuren kann beliebig viele Overdubs enthalten, von denen die jeweils letzte wieder rückgängig gemacht werden kann. Im 6×6-Modus trifft dann die zugegebenermaßen nerdige Überschrift tatsächlich zu. Bevor es nun an die eigentliche Bedienung geht, möchte ich noch ein sehr wichtiges Feature erwähnen, dass die Nutzung von Parts für meine Begriffe erst sinnvoll macht.

Im Mixer kann jede Spur eine eigene Lautstärke bekommen - und das für jeden Part unabhängig

Im Mixer kann jede Spur eine eigene Lautstärke bekommen – und das für jeden Part unabhängig

Und das betrifft die Mixer-Funktion. Über einen langen Druck (ab hier keine pedantische Neologismen mehr) des linken Tasters gelangt man in die Mixer-Ansicht. Hier kann man jede Spur auswählen (Mitte), stummschalten (rechts) und in der Lautstärke verstellen (Fußrad). Das Entscheidende dabei ist: Die Mixer-Einstellungen werden bei jeden Part separat abgespeichert. Und das macht die Parts tatsächlich zu einer mächtigen Erweiterung! Über den linken Taster gelangt man wieder in den Looper des Singular Sound AEROS Loop Studio.

Das Fußrad hat in der Loop-Ansicht stets die Funktion, die Gesamtlautstärke aller Loops zu steuern. Das anliegende Signal wird hingegen immer durchgereicht. Wenn noch keine Loops aufgenommen wurden, kann man mit dem Play/Stop-Taster das Tempo eintappen. Ein langer Druck bringt einen in das Song-Delete-Menü.

Egal welchen Modus des Singular Sound AEROS Loop Studio man nutzt, die Darstellung der Loops und der zeitlichen Vorgänge ist vorbildlich gelöst, wie ich finde. Es gibt einen stehenden Play-Head der genau wie bei DAWs als vertikaler Strich dargestellt wird. Kommt eine Zählzeit des Taktes an ihm vorbei (normalerweise Viertelnoten), so leuchtet er kurz auf. Ein visueller Klick sozusagen. Der Play-Head ist so positioniert, dass man immer knapp zwei Takte „in die Zukunft“ schauen kann. Was enorm hilfreich ist. Die Aktivierung der Play/Record/Overdub-Funktion geschieht immer erst zum nächsten Takt, was auch so visualisiert wird – man sieht den Record-Balken sprichwörtlich kommen. So hat man auch immer noch genug Zeit, den Overdub abzubrechen.

Gleich geht's los: man sieht die Aufnahme kommen

Gleich geht’s los: Man sieht die Aufnahme kommen

Damit man auch sieht, an welcher Stelle man den Einsatz gemacht hat, ist dieser Taktstrich rot gekennzeichnet. Da Loops ja nun mehrere Takte lang sein können, gibt es zur Orientierung noch ein Kreissymbol, das, ganz in der Art einer bekannten DAW, die Gesamtlänge umzirkelt – wirklich top gelöst.

2×2 Modus

Die beiden Modi funktionieren im Prinzip gleich, haben jedoch aufgrund der Anzahl der Tracks etwas andere Bedienungsvorgänge. Dabei ist auch hier der 2×2-Modus der intuitivere und leichter zu bedienende. Für jede Spur hat man einen eigenen Taster (erste Spur: Mitte, zweite Spur: rechts). Die erste Aufnahme wird in Rot und mit Record angezeigt. Ist die Spur im Play Modus, so ist die Wellenform grün. Macht man dann Overdubs, wird das durch die Farbe Gelb angezeigt.

Der 2x2-Modus des SingularSound AEROS Loop Studio ist intuitiv und leicht zu bedienen

Der 2×2-Modus des Singular Sound AEROS Loop Studio ist intuitiv und leicht zu bedienen

Im 2×2-Modus kommt noch eine Besonderheit hinzu. Sind beide Spuren schon mit Audiodaten gefüllt, so aktiviert das Beenden des Overdubs auf einer Spur eben dieses auf der anderen Spur. Es wird dann in einem Ping-Pong-Verfahren aufgenommen. Allerdings ist es auch jederzeit möglich, durch Drücken der Spur, die sich gerade im Play-Modus befindet, den Overdub auf beiden Spuren aufzunehmen. Durch langes Drücken des jeweiligen Spur-Tasters kann man die UNDO/REDO-Funktion aufrufen.

6×6 Modus

Da man hier zwischen sechs Loops und sechs Parts navigieren muss, bleiben Doppelbelegungen der Taster am Singular Sound AEROS Loop Studio leider nicht aus. Hier wird intuitive Bedienung gegen größere Flexibilität eingetauscht. Da die konkrete Funktion eines Tasters immer gut sichtbar im Display angezeigt wird, stört das den Bedienfluss jedoch kaum – es gibt kleine Einschränkungen und man muss eben nur ein wenig mehr achtgeben.

Durch Druck auf Next Track schließt man die Aufnahme im aktuellen Track ab und beginnt sie im nächsten

Durch Druck auf Next Track schließt man die Aufnahme im aktuellen Track ab und beginnt sie im nächsten

Bei den Tracks ist es so, dass man nicht alle beliebig anspringen kann. Wählt man mit der Mitte Next Track, so springt man automatisch in den Aufnahmemodus des nächsten Tracks. Hier verweilt man solange man möchte und kann mit dem rechten Fußtaster beliebige Overdubs machen. Ein nochmaliges Next Track nimmt auf der nächsten Spur auf etc. Das geht solange, bis alle sechs Spuren voll sind. Ab dann bringt einen Next Track einfach nur auf den nächsten Track. Um aufzunehmen, muss man dann zwingend den rechten Fußtaster bedienen. Noch mal anders verhält es sich, kommt man aus einem anderen Part. Dann ist der nächste leere Track schon vorselektiert und mit dem rechten Fußtaster nimmt man dann in den Track auf. Über den Next Track Fußtaster in der Mitte selektiert man die Spur, in die man aufnehmen möchte. Das mag wie etwas Hin-und-Hergespringe wirken, ist in der Praxis aber leicht zu erlernen und ergibt so auch tatsächlich Sinn.

Zum Schluss die Parts, die ganz ähnlich funktionieren. An der linken Seite des Displays sind die sechs Parts als Kästchen symbolisiert. Befindet sich darin ein Punkt, gibt es dort auch Tracks. Sieht man dort ein Kreuz, so ist dieser Part noch leer und wenn man ihn anwählt, springt man sofort in die Loop-Aufnahme.

Schicht um Schicht entsteht ein Loop-Gebilde

Schicht um Schicht entsteht ein Loop-Gebilde

Der ganze Ablauf zielt darauf ab, mit möglichst wenig Schaltvorgängen eine nahtlose Loop-Performance mit dem Singular Sound AEROS Loop Studio hinlegen zu können. Und nach einigen Versuchen (ich selbst bin kein Anhänger der Selbstreferenzialität) gelingt das auch problemlos. Man muss nur einmal in Ruhe das System verstanden haben und etwas üben – ein wildes Herumdrücken führt eben nicht zum gewünschten Ergebnis. Insofern ist so ein Looper schon ein Instrument für sich, denn perfekte Loop-Performances schüttelt man nicht eben so aus dem Ärmel – dazu gehört Können.

Fazit

Ich finde, das ist alles sehr clever gelöst und das System ist in konstanter Entwicklung. Es mag nur eine kleine Firma sein, aber wenn man nur drei Produkte im Portfolio hat, kann man sich auch darum kümmern und die Software (hoffentlich) entsprechend pflegen. Für mich geht das Konzept des Singular Sound AEROS Loop Studio vollkommen auf. Und obwohl ich nicht gerade ein Anhänger besagter Technik bin, muss ich zugeben, dass die Arbeit nach der Einarbeitungsphase ziemlich Spaß gemacht hat. Es war zwar alles von etwas experimenteller Natur (z. B. 12 Overdubs auf 3 Spuren mit nur einem Sinusgenerator in verschiedenen Frequenzen), aber so habe ich für mich einen Sinn abseits des üblichen Einsatzgebietes gefunden.

Meine Kritikpunkte bei diesem Preis bleiben aber: Das Gehäuse besteht nicht aus Metall, die SNR ist mir nicht gut genug, der Anschaltknacks ein NoGo und MIDI-Clock-Out funktioniert nicht. Genial am Singular Sound AEROS Loop Studio finde ich die Umsetzung des Loopers und den Einsatz eines Fußrades, sowie die Aussicht auf viele zusätzliche Funktionen wie etwa Time-Stretching.

Beim Preis sind die 679,- Euro einfach eine Nummer zu dick aufgetragen. Man überlege sich, was man mit dem Geld anschaffen könnte, um ebenfalls Loops aufnehmen zu können. Klar – das Paket ist Live unschlagbar, dennoch bleibe ich insgesamt beim „lediglich“ gut.

Plus

  • geniales Loop-Konzept
  • bis zu sechs Loops ins sechs unterschiedlichen Teilen
  • Fußrad
  • angenehme Fußtaster
  • ungerade Taktmaße
  • intern 32 Bit Fließkomma-Berechnung

Minus

  • Signal-Rausch-Abstand nicht besonders hoch
  • Anschaltknacks
  • Gehäuse aus Kunststoff
  • MIDI-Clock-Out funktioniert nicht
  • kein Preamp

Preis

  • 679,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    dr noetigenfallz  

    Also soweit ich verstanden habe, besitzt das Headrush Looperboard auch ein farbiges Touch-Display, das sogar noch größer ist. Es ist also kein Alleinstellungsmerkmal dieses Gerätes hier. Da müsste man die Einleitung nochmal korrigieren.

    • Profilbild
      Marcel Halbeisen  

      Yepp, so ist es. Das Looperboard ist aber nicht „nur“ eine Tretmine, sondern ein ganzes Sprengkommando. Viel mehr Anschlüsse, noch mehr Möglichkeiten aber vermutlich auch wesentlich komplizierter. Und gleich noch etwas teurer…

  2. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Wenn ich sehe, welche Funktionen dieses Pedal alle hat, frage ich mich, ob man als Anwender wirklich auf all diese Funktionen in Pedalform zugreifen kann und will in einer Livesituation oder ob da nicht ein Ableton-Controller o. ä. komfortabler in der Bedienung ist.

    Erinnert mich an einen Electrix Repeater auf Steroiden, mit grafischer Oberfläche zum einfacheren Editieren im Mäusekino — ob dieses Pedal jedoch auch diese schönen granularen Artefakte des Repeaters erzeugt, kann ich nicht beurteilen.

    Ich denke, ich bleibe bei Lexicon Jamman und Oberheim Echoplex.

  3. Profilbild
    Sven Blau  

    Also für das Geld und den haptischen Eindruck.. nee da bleib ich lieber bei iPad und Samplr.
    Der ist ultraintuitiv und ich glaube, ich hatte noch sie viel Spaß mit einem Sampler-

  4. Profilbild
    Hein Bloed  

    Informativer Test und faire Bewertung der Kritikpunkte. Eventuell bessert man bei Version 2 ja nach – oder Mooer und Konsorten kopieren die besten Ideen des Gerätes…

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