Test: Synthstrom Audible Deluge, Groovebox

4. Februar 2018

Diese Groovebox kann alles

Deluge Frontansicht

Deluge Frontansicht

Lange haben wir versucht, eine Synthstrom Audible Deluge für einen Test zu bekommen. Die Tatsache, dass der Hersteller in Neuseeland beheimatet ist und seine Groovebox per Direktvertrieb verkauft, hat es nicht einfach gemacht. Nach einigen Facebook- und Website-Aufrufen hat sich dann aber unser Leser „Kabelsalat“ bereit erklärt, uns seine Deluge für einen Test zur Verfügung zu stellen. An dieser Stelle vielen Dank an „Kabelsalat“. Jetzt aber ab zum Test. Viel Spaß wünscht die BEATS Redaktion.

„Synthstrom Audible Deluge“ – vor geraumer Zeit tauchten diese drei Wörter immer wieder in einschlägigen Foren auf und weckten meine Neugier. Was konnte sich hinter diesem hölzernen Namen verbergen? Dem Anschein nach so einiges, denn selbstbewusst klingt die wortwörtliche „Flut“ schon. Nach einiger Recherche folgten dann die ersten Hard-Facts. Die Newcomer von Synthstrom Audible kommen aus Wellington in Neuseeland und die Deluge ist ihre erste Kreation.

Das dynamische Duo, bestehend aus Rohan Hill und Ian Jorgensen, wagen sich mit ihrem ersten Produkt auch direkt in den großen Pool der Grooveboxen. Während die alten Hasen wie Korg oder Roland auf Produktreihen setzen, in denen sich einzelne Geräte mit übersichtlichem Funktionsumfang gegenseitig ergänzen, soll die Deluge nun wohl in die Vollen gehen. Hier trifft Synthese auf Sequencer auf Sampling auf Studio-Brain und versucht alle Bedürfnisse in einer Box zu befriedigen. Ein sehr ehrgeiziges Unterfangen, gerade für ein Gespann aus nur zwei Personen. Ob die Deluge wirklich das Schweizer Messer werden sollte, als das sie sich ausgibt?

Damals hatte ich da noch einige Zweifel und die YouTube-Videos konnten diese bisher nicht ganz ausräumen. Da aber nun ein überaus netter Leser seine Einheit zum Test zur Verfügung gestellt hat, können wir der Deluge auch ganz offiziell auf den Zahn fühlen. Doch jetzt will ich ganz von vorne beginnen und mich von außen nach innen vorarbeiten.

Das Auge spielt mit

Klein aber fein, so würde ich die Synthstrom Audible Deluge auf den ersten Blick beschreiben. Das schwarze Gehäuse mit hölzernen Seitenteilen macht einen stabilen Eindruck und kann sich wirklich sehen lassen. Die 6 verbauten Encoder schließen sich dem an und sitzen stabil – sie sind mit der Gehäuseoberseite verschraubt. Auch das Volume-Potentiometer ruht sicher verschraubt auf der Deluge und hat einen angenehmen Widerstand. Zwischen den Encodern sprießen gut zwei Dutzend Gummitaster aus dem Gehäuse und auch ein kleines 4-Segment Display findet hier Platz. Die Taster sprechen gut an und das Display ist sehr gut lesbar. Komplettiert wird die Oberseite der Deluge von sage und schreibe 128 RGB-Gummipads in 8 Reihen zu je 16 Pads plus 16 weitere rechts daneben. Anfühlen tun die sich ebenfalls gut. Alles in allem ein sehr gut verarbeitetes Gerät, auf dem für die kleinen Dimensionen doch erstaunlich viele Bedienelemente Platz finden.

Deluge ON

Deluge ON

Im Inneren der Synthstrom Audible Deluge befinden sich die Abteilungen Synthesizer, Sampler und Sequencer. Diese drei Oberbegriffe umschreiben grob die unterschiedlichen Funktionen, die im Deluge vereint werden. Unter den „Synthesizer“ fallen da nicht nur die Syntheseformen der subtraktiven und der FM-Synthese, sondern auch FX. Natürlich sind hier die Standards abgedeckt: Reverb, Chorus, Flanger, Phaser, Bitcrusher ein Delay- und ein Stutter-Effekt sowie ein Sidechain-Kompressor sind enthalten. Laut Hersteller sind durch Software-Updates noch weitere FX geplant.

Deluge Scale-Modus

Deluge Scale-Modus

Der Sequencer

Ohne den ist alles Mist: Der „Groove“ in Groovebox entsteht im Sequencer und kann über das Schicksal eines Geräts entscheiden. Genug Platz findet sich auf den 128 Pads ganz sicher auch, um komplexe Arrangements zu schmieden. Die Prozedur dürfte so ziemlich jedem bekannt sein, der jemals mit einer DAW gearbeitet hat. Nachdem die gewünschte Spur ausgewählt wurde, können im Piano-Roll die Notenwerte eingetragen werden. Die Grid-Auflösung ist standardmäßig auf 16tel Noten gestellt. Man kann natürlich auch weiter hineinzoomen, um 32- und 64tel Steps zu platzieren oder rauszoomen, um auch bei längeren Sequenzen den Überblick zu behalten.

Die Notenlängen werden auch farblich angezeigt, so dass in der jeweils höheren Gridansicht die „zu kurzen“ Notenlängen durch eine hellgraue Verfärbung angezeigt werden. Von dort aus können sie bei Bedarf wieder gelöscht werden. Automationen können ebenfalls leicht pro Step gespeichert werden, was durch Gedrückthalten eines Pads und behänden Griff zum gewünschten Encoder auch schnell erledigt ist. Wie lange eine Note gehalten werden soll, kann auch bestimmt werden und in ebenso spielerischer Einfachheit: Das vordere Pad runterdrücken und ein beliebig weit dahinterliegendes antippen. Wer gerne in Polyrhythmen oder Odd-Timings schwelgt, wird von der Deluge nicht hängengelassen – die Pattern-Länge gilt pro Voice individuell. Wo wir bei den Odd-Timings sind: Wer sagt denn, bei wie viel BPM Schluss sein soll? Bei Synthstrom wurde auch hier auf größtmögliche User-Freiheit gesetzt. Ein Beispiel gefällig? Die auf dem Bild angezeigte Zahl ist hier tatsächlich das Tempo … 

7168 BPM?!

7.168 BPM?!

Humor haben die beiden dann auch bewiesen, denn jenseits der 9.999 BPM gibt es nur noch einen Gang mehr: FAST.

FAST

FAST

Workflow

Damit etwas Gescheites bei der Synthstrom Audible Deluge rauskommt, sollte selbstverständlich der Sound stimmen. Persönlich fange ich meist mit einem Grundbeat an und ändere den ersten Kanal von Synth auf Kit. Unter den Presets finden sich unter anderem die klassische 808, 909 und CR-78, ein Simmons SDS-5, Kawai R-50 & R-100 und weitere große und kleine Beatmaschinen.

Der erste Groove wird einprogrammiert und es kann weitergehen in den nächsten Kanal. Dort bleibe ich bei der Synth-Einstellung, wühle aber mal etwas durch die Presets. Vorbei an klassischen Lead- und Basssounds, fällt meine Wahl auf die nonchalant benannte „Soft Synth Organ“. Mit der lege ich das melodische Fundament und springe schnell zum nächsten Kanal, wo ich wieder zum Preset mit der Nummer 6, dem „Hoover Bass“ fahre. Mit den drei Kanälen steht schon ein ganz gutes Grundgerüst, aber etwas fehlt noch und da fällt mein Blick auf die gute alte Sony Anlage. Fluchs lege ich eine Kassette rein und verkabele den Kopfhörerausgang mit dem Line-In der Deluge. Jetzt im vierten Kanal, wähle ich wieder die Kit-Einstellung, drücke aber auf Record anstelle ein Kit anzuwählen und aktiviere so den Sampler.

Auf der untersten Note des neuen Kits erklingt nun ein kleines Kitaro-Sample. Im Menü editiere ich den Start- und Endpunkt nach Geschmack und pitche das Sample herum, bis es klingt. Zugegeben ist einiges an Menudiving involviert, aber die Menüstruktur ist klar strukturiert. Außerdem liegen ein Großteil der nicht direkt zugänglichen Parameter als Sekundärfunktion auf den Pads verteilt. Mit betätigter Shift-Taste kann man über das entsprechenden Pad direkt in die Einstellungen springen und so ziemlich alle Parameter editieren. Darüber hinaus lassen sich bei jeder Stimme drei Parameter so routen, dass sie durch die Encoder kontrolliert werden. Bei der FM-Synthese macht das besonders Spaß und kann den Sound einer Stimme im Handumdrehen umkrempeln. Soweit so gut – intern hat die Deluge schon eine Menge drauf, aber sie ist auch höchst teamfähig.

So können Kanäle über MIDI andere Geräte ansteuern oder als Controller für die DAW verwendet werden. Durch die schier unbegrenzte Polyphonie und Parameter-Locks können komplexe Harmonien oder CCs abgefeuert werden. Das funktioniert ganz einfach, was man am Klangbeispiel hören kann: Hier habe ich schnell den MS-20 mini angeschlossen.

Passend zum Eurorack-Boom verfügt die Deluge auch über umfangreiche CV-Kompatibilität. Auf der Rückseite stehen 4 Gate- und 2 CV-Ausgänge zur Verfügung, die sich je nach Bedarf konfigurieren lassen. Dem gängigen Problem der unterschiedlichen Auswertung der Signale von unterschiedlichen Herstellern wird so Abhilfe geschaffen. Die zwei klassischen Lager sind da Yamaha und Korg (z.B. mit dem MS-20), die Hz/V nutzen und Moog, Roland und Doepfer, die 1V/Oktave verwenden. Auch an die weniger gebräuchlichen Protokolle wie 1,2V, 0,32V oder 0,26V pro Oktave wurde gedacht.

Deluge Mute-Tracks

Deluge Mute-Tracks

Der Sound

Soundtechnisch ist die Synstrom Audible Deluge vollkommen zufriedenstellend. Die internen Synthesizer klingen clean, aber nicht klinisch und die Samples werden in ihrem Klang kaum verändert. Einen besonderen Charakter hat die Deluge nicht, was sowohl vorteil- als auch nachteilhaft sein kann, das ist Geschmackssache. Wer also mit der internen Synthese nicht zum gewünschten Resultat kommt, muss den Sampler zur Hilfe nehmen. Die Effekte dürften für die meisten Einsatzzwecke auch langen, allerdings sollte man es nicht übertreiben. Gerade das Reverb hat einen bestimmten Eigenklang, den man nicht wirklich rausbekommt. Die Distortion ist ebenfalls ein heißes Eisen, das mit Zurückhaltung angepackt werden sollte. Bei der Häufigkeit der bisherigen OS-Updates wird sich aber am Feintuning bestimmt noch etwas tun.

Wer weitere Informationen zum Thema Groovebox sowie eine große Übersicht aller getesteten Produkte sucht, sollte ich unsere Kaufberatung Groovebox nicht entgehen lassen.

Kaufberatung Groovebox

Empfehlung: Unser Artikel KAUFBERATUNG GROVEBOX

Fazit

Unter dem Begriff „Alleskönner“ findet sich um Duden folgende Definition: Substantiv, maskulin – jemand mit zahlreichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen, auf den verschiedensten Gebieten. Meiner Meinung nach ist das eine vortreffliche Beschreibung der Deluge. Rohan Hill und Ian Jorgensen haben aus einer ambitionierten Idee ein hochwertiges und höchst musikalisches Tool kreiert, das mit den ganz Großen locker mithalten kann. Mit ihrem ersten Produkt liefern sie ein abgerundetes Gesamtpaket, das einfach nur Spaß macht. Wer sich einmal mit der Bedienung vertraut gemacht hat, kann in Windeseile unzählige Patterns erstellen, Songs schmieden oder einfach nur herumdudeln. Den Klangfetischisten, die den perfekten Synth suchen, wird die Deluge zwar eher ein müdes Lächeln abgewinnen, aber das ist auch gar nicht die Hauptsache. Die Kernkompetenz der Deluge ist das Spielerische. Bis jetzt habe ich wenige Geräte erlebt, bei denen man so schnell zu guten Ergebnissen kommt und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Perfekt für Einsteiger oder diejenigen, die sich vom Computer loslösen wollen. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch öfter den Namen Synthstrom Audible hören werden…

Plus

  • all in one
  • kompaktes Gerät

Minus

  • limitierte Verfügbarkeit

Preis

  • 899,- bis 919,- US-Dollar
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    falconi  RED

    Moin,
    danke für die Klangbeispiele!
    Über die Synthesemöglichkeiten (und die Bedienung derselbigen) hätte ich gerne mehr erfahren. Zumal sich auch die Herstellerseite recht bedeckt gibt.
    (Offenbar gibt es aber bereits ein recht ausführliches Manual…)

  2. Profilbild
    Emmbot  

    Mit den habe ich schon geliebäugelt.
    .
    Ist ungefähr ein Jahr her als er noch vor der Veröffentlichung für 750 Euro vorbestellt werden konnte.
    .
    Leider fehlte mir der Mut.

    • Profilbild
      gaffer  AHU

      Den zwei Jungs offensichtlich nicht, da gehört einiges dazu, so ein Hardwareprodukt zu entwickeln und dann auch noch zu verkaufen. Mich beeindrucken vor allem die Zahl der Pads.

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      funkymothers  

      Sorry, aber das ist ein ziemlich sinnfreier Kommentar, zumal heutzutage alles an Musikelektronik extrem rückwärtsgewandt, und damit das Gegenteil von Up To Date ist.

      Schau dir die Kiste einfach mal richtig an, sie ist extrem innovativ, nach so etwas kannst du heutzutage bei Roland, Korg und Yamaha lange suchen. Fairerweise muss man sagen, dass ein zweiseitiger Test diesem Instrument nicht gerecht werden kann.

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        AMAZONA Archiv

        Klar das ist Geschmackssache, es klingt wie ein Midi Player. Deshalb ist es auch nicht Allgemein gültig wenn es nicht mein Geschmack trifft. Mir wäre das zu retro.

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          funkymothers  

          Über Geschmack lässt sich nicht streiten ; -) Deluge kann subtraktive Synthese, ist FM-fähig (nicht im DX7 Sinn) und man kann Samples in die Oszillator Slots laden. Die Klangerzeugung ist sehr flexibel, man kann sie an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

          Die Deluge ist keine eierlegende Wollmilchsau, aber das Gesamtkonzept aus Synthese, Samples, genialem Sequencer und MIDI /CV Gate ist sehr, sehr gelungen.

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      Jonas Bonk  RED

      Ein berechtigter Einwand, denn vom Klang alleine ist das Gerät tatsächlich nichts Außergewöhnliches. Gut, bei einem Sampler kommt es dann auch auf das Futter an, aber die interne Synthese haut einen nicht gerade aus den Socken.
      Da ist es dann eine Frage der Prioritäten – suche ich eher die Groovebox, mit der man schnell arbeiten und andere Geräte ansteuern kann oder vielleicht doch einen kleinen Desktop-Synth mit Hammersound?

  3. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    9999 bpm und FAST für die ganz Eiligen; da freuen sich die Stockhausens unter uns. Und welcher Synth nutzt das 1,2 oder 0.32V/Oct-Protokoll? Diese waren mir bisher noch nicht bekannt.

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      P-Nautilus

      Soweit mir bekannt ist, arbeiten z.B. Buchla Synthesizer mit 1,2V/Oct. Der Vorteil ist klar: Bei 12 Halbtonschritten unserer westlich wohltemperierten Skala ergeben sich 0,1 V pro Halbtonschritt. Anstatt 1/12 V pro Halbtonschritt wie beim Moog/Roland/Eurorack Standard 1 V/Oct.
      0.32 V/Oct ist wohl der EMS Standard. Zu finden also bei Instrumenten wie VCS3, Synthi A etc. Das musste ich allerdings auch nachschlagen …..

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        Son of MooG  AHU

        Ich hätte auch auf EMS getippt; im Hinterkopf geistern noch entsprechende Angaben herum. Erstaunlich, was man alles im Lauf der Zeit noch so im Gedächtnis hat. Der Deluge ist wirklich für alle Eventualitäten gerüstet und sagt mir weitaus eher zu als beispielsweise meine Korg Electribe EMX-1, die ich vor kurzem in Rente geschickt habe. Mit deren Sounds konnte ich nie so recht warm werden…

    • Profilbild
      Jonas Bonk  RED

      Natürlich würde kaum jemand auf die Idee kommen in der Geschwindigkeit einen Song anzulegen. Aber dass einem diese Möglichkeit gegeben wurde kann man niemandem krumm nehmen.

      Die Einteilung von 0.32 V/ Octave kannte ich bis zu diesem Testbericht auch nicht.

      P-Nautilus hat das schon richtig beantwortet und auch hier finde ich die Einstellung der Hersteller löblich. Die haben sich nämlich wirklich Gedanken gemacht und alle Eventualitäten abdecken wollen. Selbst wenn es vielleicht einer unter 100 Usern sein wird, der einen Deluge und Synthi A zusammen im Studio hat und die nicht schon beide über einen gewissen High-End-Sequencer ansteuert.

    • Profilbild
      antiandi  

      Effekte sind global und generell Stereo. Werden, wenn Du nur L/Mono abnimmst, automatisch kondensiert ausgegeben. Das PingPong Delay wird dabei ganz abgeschaltet.

  4. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Ein tolles Maschinchen, bei mir scheiterts am nicht vorhandenen, europäischen Vertrieb. Garantiefall, Reparatur, sonstiger Mist der passieren kann. Hatte ich leider schon zu oft. Ansonsten hätte ich wohl schon einen..

    • Profilbild
      Jonas Bonk  RED

      Das ist ein berechtigter Zweifel, mit dem hoffentlich bald aufgeräumt werden kann. Wenn es das Schicksal ( und der Markt) gut meint mit den beiden können wir ja noch auf Expansion hoffen.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich sag dann auch mal „Danke!“ an Kabelsalat :) Ich hätte mir ebenfalls ein paar Zeilen über die Synthese gewünscht, vor allem auch was den Workflow betrifft. Man muss ja immer bedenken, dass auf den YouTube Videos der Entwickler selbst den Deluge bedient. Man muss aber wirklich die Entwickler loben! Nicht nur, dass sie an 1,2 und 0.32V/Oct-Protokolle gedacht haben, selbst der extrem hohe BPM-Bereich hat durchaus seine Berechtigung. Auch wenn vielleicht nur 1 von 100 Nutzern in dem Bereich unterwegs sein wird, gibt es tatsächlich Leute, die solche Extreme ausleben:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Speedcore#Splitter,_Extratone
    Hier kann man ab circa 40 Sekunden auch hören, wie „Fast“ der Deluge dann wäre:
    https://www.youtube.com/watch?v=mlRo62RjuGY
    Ich persönlich finde das etwas zu schnell, da ich schon zu alt bin, um in dieser Geschwindigkeit zu tanzen, jedoch werden die Randgruppen-Producer sicher ihre Freude am Deluge haben :)

  6. Profilbild
    Maximilian

    Erste Assoziation: natürlich Novation Circuit, aber fast alles was ich am Circuit bemängeln würde scheint hier behoben:
    – 16 Steps in einer Reihe (nicht in 2 Reihen wie beim Circuit, das hat mich echt gestört)
    – der Sound der Synths und der Filter ist um einiges besser
    – CV Integration

    Was ich mir noch wünschen würde:
    – 1:1 Drehregler für Synth und Drums

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