Der Underdog Jupiter
Der Roland Jupiter-6 ist ein polyphoner Analogsynthesizer, der 1983 als der Nachfolger des Jupiter-8 erschien, dessen Erfolg aber nie erreichte, da er letztendlich auch nicht seine Klangfülle besaß. Mit sechs Stimmen, zwei VCOs pro Stimme, Multimode-Filter, MIDI-Anschluss und einem markanten Design war er technisch ein Kind seiner Zeit und zugleich ein Instrument mit vielen Eigenheiten. Der damalige Listenpreis lag bei rund 6.500 D-Mark – kein Schnäppchen für ein Gerät, das gegen starke Konkurrenz wie Sequential Circuits Prophet-5, Oberheim OB-Xa und nicht zuletzt den hauseigenen Jupiter-8 antreten musste.
Inhaltsverzeichnis
- Roland Jupiter 6
- Geschichtlicher Rückblick
- Verarbeitung und Bedienung
- Klangerzeugung des Roland Jupiter-6
- Controller-Sektion
- Arpeggiator
- Anschlüsse des Roland Jupiter 6
- Europa-MIDI-Upgrade
- Klangcharakter
- Plug-ins und Emulationen
- Berühmte Nutzer des Roland Jupiter-6
- Der Roland Jupiter-6 auf dem Vintage-Markt
- Der Roland Jupiter-6 on YouTube
Heute gilt der Roland Jupiter-6 als eigenständiger Klassiker. Er klingt härter, kühler und experimenteller als seine Brüder, was ihm nicht den Kultstatus des Jupiter-8 einbrachte, ihm aber in bestimmten Stilrichtungen – von New Wave über Techno bis hin zu Industrial – eine treue Fangemeinde sicherte.
Geschichtlicher Rückblick
Als der Roland Jupiter-6 auf den Markt kam, befand sich die Synthesizerwelt in einem Umbruch. Digitale Technologien waren auf dem Vormarsch und „analog“ galt plötzlich als gestrig. Gleichzeitig war 1983 das Geburtsjahr von MIDI. Der Roland Jupiter-6 war einer der ersten polyphonen Synthesizer, die mit dieser neuen Schnittstelle ausgestattet wurden – ein technologischer Meilenstein, auch wenn die Implementation noch rudimentär war.
Optisch markierte der Jupiter-6 einen Stilbruch: Statt der eleganten, ausgewogenen Oberfläche des Jupiter-8 bot er violett markierte Bedienfelder, hellgraue Potis mit oranger Markierung und ein insgesamt weniger edles Layout. Auch die Bedienelemente selbst wirkten nicht so robust wie bei früheren Roland-Instrumenten. Dennoch hatte der Jupiter-6 ein Ass im Ärmel: seine Vielseitigkeit.
Verarbeitung und Bedienung
Der Roland Jupiter-6 verlangt einen sorgfältigen Umgang. Während die Fader solide, aber nicht so präzise wie beim Jupiter-4 waren, litten die Drehpotis unter einem gewissen Wackeln. Beim Transport war Vorsicht geboten – ein stabiles Case ist Pflicht, um verbogene Achsen und beschädigte Potis zu vermeiden.
Im eingeschalteten Zustand entfaltet der Jupiter-6 aber eine besondere Aura. Die hintergrundbeleuchteten Taster verleihen ihm einen futuristischen Look, der gerade im abgedunkelten Studio oder auf der Bühne einen unverwechselbaren Charme hat. Hier zeigt sich eine Stärke aller Jupiter-Synthesizer: Jedes Modell besitzt seine eigene Identität.
Klangerzeugung des Roland Jupiter-6
Der Roland Jupiter-6 ist sechsstimmig aufgebaut, mit jeweils zwei spannungsgesteuerten Oszillatoren (VCOs) pro Stimme – also insgesamt zwölf VCOs. Im Unisono-Modus bündeln sich diese zu einer massiven Klangwand.
Oszillatoren
Die VCOs bieten Sägezahn, Rechteck mt PWM sowie Dreieck und Rauschen. Ein besonderes Merkmal: Die Schwingungsformen lassen sich kombinieren, wodurch sehr komplexe Basismaterialien entstehen. Oszillatorsynchronisation ist in beide Richtungen möglich, was für schneidende, aggressive Lead-Sounds prädestiniert ist. Auch Crossmodulation ist implementiert – ein Feature, das metallische, FM-artige Texturen ermöglicht.
LFOs
Der Haupt-LFO deckt mit Dreieck, Rechteck, Sägezahn und Random ein breites Spektrum ab. Seine Frequenz reicht von sehr langsamen Verläufen bis in den Bereich von ca. 100 Hz, womit sich sogar Pseudo-FM-Klänge erzeugen lassen. Zusätzlich gibt es einen zweiten LFO in der Controller-Sektion, klassisch für Vibrato oder Filtermodulation zuständig. Eine Rise-Funktion verändert die LFO-Geschwindigkeit abhängig von der gespielten Tonhöhe – ein musikalisch interessantes Detail.
Hüllkurven
Der Roland Jupiter-6 verfügt über zwei ADSR-Hüllkurven, die Key-Follow unterstützen. Das bedeutet: In höheren Lagen werden die Zeiten kürzer, in tieferen Lagen länger. Das verleiht Sequenzen und Soli ein organischeres Verhalten.
Filter
Eine der größten Stärken des Roland Jupiter-6 ist sein Multimode-Filter. Zur Auswahl stehen Tiefpass (24 dB), Hochpass und Bandpass. Damit unterscheidet er sich klar vom Jupiter-8, der nur über ein Lowpass-Filter verfügte. Vor allem die Bandpass-Sweeps gelten als Markenzeichen des Jupiter-6 – aggressiv, „bruzzelnd“ und durchsetzungsstark. In Verbindung mit Crossmod, Sync und Noise eröffnen sich enorme klangliche Möglichkeiten.
Controller-Sektion
Im Mittelpunkt der Controller-Abteilung steht der charakteristische Bender. Anders als klassische Wheels kombiniert dieser Bender Pitchbend nach links/rechts mit Modulation nach vorne/hinten und erlaubt so sehr flüssige, performative Eingriffe. Spieler können Vibrato, Filterfahrten und Tonhöhenänderungen gleichzeitig steuern – ein Ansatz, der später bei Roland zum Standard wurde und bis heute in vielen ihrer Synthesizer erhalten geblieben ist.
Eine weitere Besonderheit ist der Wide-Schalter, der den Spielbereich der Tastatur um ±3 Oktaven erweitert. Damit lassen sich einerseits tiefste Subbass-Register erkunden, andererseits extreme Höhen ansteuern, die weit über das normale Keyboard-Spektrum hinausgehen. Gerade in Verbindung mit dem Arpeggiator entstehen dadurch Sequenzen, die sich weit außerhalb des üblichen Tonumfangs bewegen und ein sehr ungewöhnliches, fast experimentelles Klangbild erzeugen können.
Zusätzlich verfügt der Roland Jupiter-6 über zwei LFOs, die unabhängig voneinander eingesetzt werden können: einer für klassische Modulationen wie Vibrato und Wah-Wah, der andere frei routbar für Oszillatoren und Filter. Kombiniert man beide Modulatoren mit den erweiterten Pitch-Ranges des Wide-Schalters, eröffnen sich performative Möglichkeiten, die weit über das hinausgehen, was etwa ein Jupiter-8 bot.
Das Zusammenspiel von Bender, Wide-Schalter, LFOs und Arpeggiator macht den Roland Jupiter-6 zu einem ausgesprochen spielerischen Instrument, das Live-Performern ein großes Maß an Kontrolle und Ausdruck bietet – trotz seines etwas nüchternen Rufs im Vergleich zum glamourösen Jupiter-8.
Arpeggiator
Der Arpeggiator des Roland Jupiter-6 bietet die Modi Up, Down und Up/Down, jedoch keinen Random-Modus – ein Feature, das viele Nutzer vermissen. Dank MIDI lässt sich das jedoch später durch externe Sequencer kompensieren. In Verbindung mit dem Multimode-Filter und den Oszillatoroptionen ist der Arpeggiator dennoch ein mächtiges Werkzeug für rhythmische Texturen.
Anschlüsse des Roland Jupiter 6
Rückseitig zeigt sich der Roland Jupiter-6 erstaunlich professionell ausgestattet. Für Audio gibt es einen Mono-Hauptausgang parallel in zwei Formaten: symmetrisch als XLR (600-Ohm-Treiber) und unsymmetrisch als 6,3-mm-Klinke; dazu kommt ein Kopfhörerausgang (stereo belegt, das Programmsignal bleibt aber mono). Die XLR-Angabe findet sich bereits in den Servicenotes, ein schönes Plus für lange Leitungswege im Studio oder auf der Bühne.
Die External-Control-Sektion ist vorbildlich: ARPEGGIO CLOCK IN (externer Trigger-/Clock-Eingang; bei externer Clock ist der Arpeggio-Rate-Regler am Panel deaktiviert), PATCH SHIFT (Programmschritt per Fußtaster oder externer Spannung), PEDAL HOLD (Sustain), sowie VCF CV IN und VCA CV IN zur Steuerspannungskontrolle von Filter und Lautstärke. Roland zeigt im Handbuch explizit Trigger-Quellen wie TR-606/808, CR-8000, TB-303, CSQ-600 oder MC-4; gefordert wird ein Puls >2,5 V mit ca. 20 ms Pulsbreite – klassischer DIN-Trigger also.
Speicherverwaltung erfolgt zusätzlich über das Kassetten-Interface (Load/Save kompletter Bänke), eine nützliche Zeitkapsel der frühen 80er.
Besonders wichtig im Rückblick: MIDI. Der Roland Jupiter-6 ist einer der allerersten Synthesizer mit der neuen Schnittstelle überhaupt – und Teil der ersten öffentlichen MIDI-Demo: Auf der Winter-NAMM 1983 verband Dave Smith einen Sequential Prophet-600 mit einem Roland Jupiter-6 und zeigte live die herstellerübergreifende Kommunikation. Die Standardisierung trieben vor allem Dave Smith (Sequential) und Ikutaro Kakehashi (Roland) voran; das MIDI-1.0-Dokument erschien im Sommer 1983. Damit ist der Jupiter-6 der erste Jupiter mit MIDI (frühe Geräte mit MIDI In/Out, spätere zusätzlich mit Thru).
Europa-MIDI-Upgrade
Die originale MIDI-Implementation war 1983 noch rudimentär. Das Europa-Upgrade (von Synthcom Systems) hebt den Roland Jupiter-6 auf ein modernes Niveau: Patch-Dumps, Arpeggiator-Sync via MIDI, erweiterte Controller-Zugriffe, Random-Patch-Generator und mehr. Damit wird der Jupiter-6 zu einem echten Studioarbeitstier, dessen Möglichkeiten weit über die Werksspezifikationen hinausgehen.
Klangcharakter
Der Roland Jupiter-6 klingt eigenständig. Während der Jupiter-8 oft für warme, majestätische Flächen und fette Bässe steht, präsentiert sich der Jupiter-6 härter, kühler und direkter. Er sitzt im Mix „ganz vorne“, klingt scharf und durchsetzungsstark, eignet sich hervorragend für elektronische Stile und experimentelle Musik. Weiche, organische Sounds liegen ihm weniger, dafür brilliert er bei metallischen Leads, aggressiven Sequenzen, brachialen Sweeps und synthetischen Texturen.
Und trotzdem musste er weichen, als ich in ein neues Studio zog und dort keine Keyboards mehr im Nebenraum in Cases stapeln wollte. Ich stand also vor der Entscheidung, einige meiner polyphonen Synthesizer zu verkaufen. Der Roland Jupiter-6 war einer davon, denn seinen musikalischen Wert schätzte ich deutlich geringer ein als den meines Prophet VS. Außerdem besaß ich noch einen Roland MKS-80 – ein Zwitterwesen aus Jupiter-6 und Jupiter-8. Aber das ist eine andere Geschichte.
Plug-ins und Emulationen
Soweit mir bekannt ist, bietet bislang nur Cherry Audio ein Plug-in Version des Roland Jupiter-6 an.
Berühmte Nutzer des Roland Jupiter-6
Obwohl der Roland Jupiter-6 oft im Schatten seines großen Bruders Jupiter-8 stand, fand er schnell prominente Anwender. Depeche Mode setzten den Jupiter-6 ab Mitte der 1980er auf Tour und im Studio ein – Alan Wilder nutzte ihn unter anderem live bei der Construction Time Again-Tour. Auch Howard Jones hatte einen Jupiter-6 fest in seinem Setup, vor allem wegen der flexiblen Split-Funktion und der durchsetzungsstarken Leadsounds. The Prodigy integrierten ihn in den 1990ern für harsche Sequenzen und elektronische Texturen, während The Chemical Brothers den Synth in Produktionen für druckvolle Bässe und modulierte Effektklänge verwendeten. Selbst im Rock-Umfeld war er präsent: A-ha nutzten den Jupiter-6 für Flächen und Arpeggien, und auch Orbital machten ihn zu einem festen Bestandteil ihres Live-Equipments.
Damit zeigt sich, dass der Roland Jupiter-6 trotz aller Kritikpunkte seinen Platz in der Pop- und Elektronikgeschichte behaupten konnte – als vielseitiger Allrounder mit eigenem Charakter.
Der Roland Jupiter-6 auf dem Vintage-Markt
Wie alle Klassiker ist der Roland Jupiter-6 heute nur noch gebraucht erhältlich. Die Preise schwanken stark, je nach Zustand, Modifikationen (z. B. Europa-Upgrade) und Marktphase. In den letzten Jahren haben sich leider Werte um die 5.000 Euro etabliert, wobei Spitzenpreise teilweise noch höher liegen. Käufer sollten bedenken, dass die Instrumente mittlerweile über 40 Jahre alt sind – Reparaturen und Wartungen sind daher wahrscheinlich und kostenintensiv.
Der Roland Jupiter-6 on YouTube
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Der einzige Vintage Synth den ich gerne hätte und schon immer mochte. Als ich mal in Düsseldorf bei einem Sammler alles(!) rumstehen sah, bin ich direkt zum Jupiter-6.
Vielleicht noch der Jupiter-4. Welcher ist leichter zu reparieren? Man sagt mittlerweile ja, je älter desto besser. 😄
„…dessen Erfolg aber nie erreichte, da er letztendlich auch seine Klangfülle besaß“? da fehlt wohl ein Wörtchen ;-)
@jobsttilman Jetzt NICHT mehr, danke!!!
Moin zusammen.
Der ROLAND Jupiter 6, war mein erster polyphoner Synthesizer in den 80’er Jahren.
(Kostete mich damals über 6000 DM, ich hatte dafür zwar kein Leichtkraftrad, habe es aber Nie bereut!)
Das er nicht die Klangfülle des Jupiter 8 hatte, empfand ich gar nicht als Makel.
Der Sound des Jupiter lies sich immer schön in den Bandsound/Mix integrieren, ohne alles zu zuballern.
Die zackigen Hüllkurven, habe ich besonders geliebt!
Ich hatte den Jupiter 6 sehr lange, die Verarbeitungsqualität war sehr gut, ich hatte nie ein Problem.
Ich konnte meinen Jupiter 6 auch gut wieder verkaufen.
Gruß
SlapBummPop
Ich habe hier noch einen Jupiter 6 im Regal, traue mich kaum noch ihn anzuschalten aber wenn ich in anschliesse habe ich viel Spass mit dem tollen Synth. Immer ein paar Effekte aus der DAW drauf. Und sieht wirklich klasse aus.
Noch ein paar Anmerkungen: Weiss ja nicht, ob ChatGPT sich irgendwann verrannt hat, 😁 … oder copy/paste error … aber es gibt keine Plugins von Roland oder Arturia, bisher nur von Cherry Audio, das ist auch echt gut.
Howard Jones hatte immer nur den Jupiter 8, ich war großer Fan und begeistert von seiner One Man Band und Keyboard Burg.
Und auch Depeche Mode (Alan Wilder) hat meines Wissens Live den Jupiter 8 dabei.
Und zum Schluss: Es gibt noch eine gute Erweiterung von Tauntek (Bob Grieb) mit MIDI Erweiterungen inkl. MIDI CC.
@Soundreverend Das mit ChatGPT war ein wenig gehässig, aber ich habe den Fehler korrigiert… Der in diesem Fall von einem Menschen, nämlich von mir verursacht wurde.
@Peter Grandl Moin Tyrell na komm schon, war doch ein Smiley dran und ich habs ja auch aufgeweicht mit dem copy/paste, nech. 🙂 Aber hab mich schon gewundert dass Du, dem ich die höchste Kompetenz in diesem Sektor zugestehe, das geschrieben hast. Also sorry, sollte auf gar keinen Fall gehässig sein… bisschen stichelnd, ja 👋 LG und schönes Wochenende.
@Soundreverend Sorry – da war ich zu impulsiv 😊
@Peter Grandl 🧡
Für meinen Geschmack klingt das Ding einfach nur gruselig schlecht: dünn, grell, flach und leblos wie ein drittklassiges Plugin aus den Anfangsjahren der VSTs. Der ehrwürdige Museumsstatus ändert gar nichts an diesem Eindruck.
@defrigge Leblos? Haha. Hast du schonmal selbst einen gespielt? Aber gut, ist natürlich alles auch Geschmacksache :)
@defrigge Wenn man den Filter nicht komplett aufmacht, kann der JP-6 auch sehr angenehm weich klingen und man bekommt schöne PWM Pads hin und auf gar keinen sind die Fall dünn. Ok, ganz klein bisschen Hall drauf ist noch besser. 😁
Auch die typischen Brass Sounds, glockige Sounds, „hohle“ Square Wave sounds klingen wunderschön. Ich mag nur klassische schöne Sounds und nichts Experimentelles.
Man muss sich mit dem Synth etwas mehr beschäftigen, beim Jupiter 8 sagt man ja der klingt immer gut egal was man macht, das ist bei dem JP6 tatsächlich anders.
Aber es ist halt auch so, dass der JP6 nicht _besonders_ klingt oder besser als andere Analoge von damals und heute.
Und IMHO sieht der Jupiter auch einfach wunderschön aus. 😎
@defrigge Sorry, aber dann hast Du noch keinen in „echt“ gehört.
@defrigge Ich würde dem (mit weniger Adjektiven) zustimmen…sorry.
Nachdem ich in den 90ern einen Jupiter 8 hatte, lief mir in den Nullern ein neuwertiger Jupiter 6 zu.
Zunächst grosse Freude über die seltene Gelegenheit, dann Ernüchterung.
…evntl. war es meine Erwartungshaltung, wer weiss. Wahrscheinlich hätte ich mir nicht den kleinen Bruder des Jupiter 8 vorstellen sollen. Jedenfalls trennte ich mich kurz darauf wieder von dem optisch wirklich schönen Synth.
Er ging dann in sehr begeisterte Hände nach Belgien.
Vom Design gefällt er mir am besten von allen Roland Synths. Ich habe ihn in den Endachtzigern öfter gespielt und mir hat er gefallen. Ich hatte gleichzeitig JX8P und JX10 im Vergleich. Die hatten klanglich keine Chance.
@Tai 👍
Ich kam vom CS-40m bei dem ich eigentlich immer Sync und einen 4 Pole Filter vermisst habe. Als ich dann den Jupi hatte war ich ganz schnell schwer enttäuscht! Der Klang war nie wirklich gut und der Filter war richtig übel! Wie der Klang ausgedünnt hat – nee, danke! Ich habe mich schnell wieder getrennt und mir den CS30 zugelegt. Der klang wesentlich besser und war flexibler!
Ich finde auch, dass der Jupiter 6 schön ausssieht. 👍
Und nein, ich hab nie einen besessen, nur mal bei einem Bekannten für ne Weile rumprobiert. Und in Songs, wo ich von seiner Verwendung weiß, missfällt mir der Sound praktisch immer, ebenso wie in ausnahmslos allen Demos, die ich kenne.
Das hindert ja niemand anderen, ihn zu mögen.
Sehr schön, dass das Video von Alex Ball (Legende, der Mann!) eingebettet wurde. Einer meiner absoluten Lieblingskanäle, was Synthnerderei angeht. :) Der gute hat vor einigen Jahren schonmal den Jupiter 6 gesportet: https://www.youtube.com/watch?v=PDc8aHqVLTo (ja, Musik machen kann er nämlich auch!)
Drittklassiges Plugin ? Unglaublich diese Plugianer, in the Box Hirnis. Werft den Purchn auf den Podn !!
mitte der 80er hatten wir einen jupiter 6 im studio. der klang uns immer etwas zu steril, künstlich, unpersönlich. dann kam ein jupiter 8, und es hat gepasst. das design fand ich beim 6 aber immer gut.
Dass Depeche Mode in den 80ern (und im besonderen zur Construction Time again Tour) den Jupiter 6 eingesetzt haben, ist mir gänzlich neu. Jupiter 8, ja, aber kein Jupiter 6.
Auch, dass A-ha ihn genutzt hätten, überrascht mich. Gibt es da entsprechende Quellen? (außer KI-Slops)