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Vergleichstest: Sequential Prophet-6, Prophet-5, DSI Prophet 08PE


Wer ist der wahre Prophet?

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Die Präsentation des neuen Sequential Prophet-6 kürzlich hat uns veranlasst, ihn mit seinem hauseigenen Kollegen Prophet ’08 im Vergleich antreten zu lassen. Sie sind sich ja irgendwie ähnlich. Doch wer hat wo die Nase vorn? Natürlich wissen wir, dass es neben den harten Fakten, ausgehend von der Spezifikationsliste bis hin zum Tastaturumfang, auch andere Aspekte gibt, wie etwa das Filterverhalten oder ein bestimmter Soundcharakter bei Bässen oder Flächen, auf den es jemandem ankommt. Die Summe der einzelnen Komponenten macht es also, und genau das ist hier nun thematisch jeweils zusammengepackt und gegenübergestellt. Und um sich wirklich zu behaupten, haben wir den beiden zusätzlich ihren Urahn mit in den Ring geschickt: Vintage Keys Legende Prophet-5. Der hat mehr als 30 Jahre auf dem Oszillatorenbuckel und ist weder neu zu haben, noch ist er technisch auf aktuellem Stand. Daher startet er hier außer Konkurrenz. Aber es ist ja vor allem sein Sound, um den es geht.

Schauen wir uns zu diesem Zweck die drei Instrumente mal im Schnelldurchlauf an, mit Blick auf die Komponenten, und beginnen beim äußeren Erscheinungsbild.

Prophet-6

Er ist recht kompakt und von den Proportionen her mit den Maßen Breite 83 cm x Tiefe 32 cm x Höhe 11 cm ziemlich schlank geraten. Und das bei etwas weniger als 10 kg Kampfgewicht. Möglich ist das mit einer für die Instrumentenklasse eher untypischen 4 Oktaven Tastatur, wofür er sich im Vergleich mit den beiden anderen Prophets den ersten Punktabzug einhandelt. Ganz traditionell am linken Ende sind die beiden Pitch Bend und Modulation Wheels positioniert. Ein Hinweis zu den Tasten: Die weißen sind zu den Seiten hin leicht abgerundet, was zu einer tollen Bespielbarkeit führt. Schnelle Läufe gehen damit wunderbar. Auch das Tastenbett ist bestens gelungen, es fühlt sich richtig satt an. Hier hat der Prophet-6 definitiv die Nase vorn. Der Aftertouch reagiert bereits bei mäßigem Druck etwas arg beherzt, eine passable Dosierung muss man sich aneignen.

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Die Drehregler und Bedientaster sind vom Typ und Anordnung auf dem Panel her ziemlich am Vorbild Prophet-5 orientiert, auch wenn sich die Parameter in einigen Details von ihm unterscheiden. Die optischen Anzeigen beschränken sich auf mehrere LEDs und Taster mit LED-Indikator z.B. für deren on/off Zustandsanzeige. Die Controller Ausstattung: die beiden genannten Wheels sowie je 2 Foot Pedals und Switches. Diese Basis verhilft dem Prophet-6 zu einer auffallend einfachen Bedienung und kassiert dafür ebenfalls Pluspunkte.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    filterfunk

    Vielen Dank für den umfangreichen, wie aussagekräftigen Test!
    Die Facette des P8, gelegentlich „gepresst“, zu klingen, wird im „Horn“-Beispiel sehr gut dargestellt.
    Das hatte mich lange Zeit davon abgehalten, mir den P8 zu holen. Das ich es dennoch tat, habe ich jedoch nicht bereut.
    Für meinen Geschmack klingt der P6 noch edler, wenn auch nicht ganz so flauschig wie der P8. Die fehlende Oktave hält mich aber definitiv vom Kauf ab.
    5 Oktaven sind einfach das Minimum für meine Einsatzzwecke.
    Der P8 klingt auch mit einfachen Butter und Brot Sounds ohne EQ Eingriff breit, und dennoch transparent, Eine Grundeigenschaft, die ich von einer analogen Klangerzeugung erwarte, aber mitnichten jeder Analoge bietet.
    Mein Andromeda kann diesbezüglich überhaupt nicht mithalten, obwohl dieser natürlich ganz andere Qualitäten hat…

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    Tyrell RED

    Ich hatte nach diesem Test, die Gelegenheit beide Synthesizer ausfrührlich zu testen, da die Geräte vor dem Rückversand an den Hersteller, erst mal bei uns zwischengelagert wurden. Mein Urteil: Die Ähnlichkeit zwischen 6er und 5er ist höher als zwischen 6er und 8er. Und auch wenn der 8er mehr Möglichkeiten besitzt als der 6er, so könnte ioch nie auf den HP-Filter verzichten im 6er. UNd mal ganz global: Der 6er lässt sich irre leicht bedienen YDNTFM (you dont need…)

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      WRodewald

      Die Bedienung ist für mich tatsächlich der größte Grund gewesen, nicht Geld in den P8 oder sogar 12 zu investieren. Das Warten hat sich gelohnt, soweit ich das einschätzen kann. :)
      Das Bedienkonzept vom 6er gibt dem Nutzer vielleicht weniger Freiheit, das wirkt sich meiner Meinung nach aber immer positiv auf die Kreativität aus.

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    Filterpad AHU

    Meine Frage ist eigentlich nur, warum der aktuelle -12er-Kandidat nicht mit einbezogen worden ist. Das der -5er hier kaum was verloren hat (wie eingangs erwähnt) finde ich völlig in Ordnung, da er 30 Jahre auf dem Buckel hat. Aber ich finde es trotzdem OK das er erwähnt wird. Genau das denke ich IMO eben über den -12er auch. MfG

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      arnimhandschlag

      stimmt, das wäre interessant gewesen. zwar ist der 12er ja hybrid aber was zählt ist der klang.

      die soundbeispiele sind super. irgendwie hat der 8er seinen ganz eigenen charakter. man hört ihn in produktionen auch sofort raus (z.b. james blake). ob einem der nun gefällt ist gegenstand der geschmacksache. werd wohl mal die nächsten monate etwas geld zur seite legen.

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    Viertelnote AHU

    Danke für den super ausführlichen Vergleichstest. War sehr gut zu lesen und hören.
    Es ist schwer, eine Entscheidung zu treffen, da die Geräte untereinander individuelle
    Stärken und Schwächen haben.
    Soundmäßig kommt mir der 08er schon sehr entgegen, weil schön 80s.
    Was ist speziell, ausser den Encodern, beim Gebrauchtkauf noch zu beachten?(P08)

    mfg

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      arnimhandschlag

      interessiert mich auch. weiß jemand woher die großen preisunterschiede für die bei ebay kleinanzeigen angebotenen exmeplare herrühren? von 1200 bis 2000 ist da alles dabei für anscheinend top erhaltene geräte

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      TZTH •••

      definitiv keinen mit endlos encodern kaufen, also vintage potis sind wichtigund möglichst aktuelles Produktionsdatum. Meiner (hatte einen 2009/2010) ist dreimal zur Reparatur, inklusive controller board tausch. Hatte nie mit eine Synth soviel Ärger. Soundtechnisch vermisse ich das Teil schon ab und zu.

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    Kyotonic AHU

    Für mich zählt meist wie hoch die Bandbreite an Sound ist und da hätte ich mir mehr Soundbeispiele zur Mod-Sektion gewünscht. Wie sieht es z.B. mit FM aus? Stichwort AudioMod in der Filtersektion beim P8.
    Ist der P6 da nicht etwas flexibler anstatt „nur“ die Cutoff per OSC1 zu modulieren?
    Mir fehlt noch ein guter analoger FM-Sound im Regal und nachdem ich den dünn klingenden Nord3 verkauft habe bin ich noch unschlüssig.

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      Mike Hiegemann

      FM können nur der Prophet-5 und der Prophet-6. Der Prophet ’08 bietet nur eine FM-Option für das Filter (AudioMod), liefert aber keine Möglichkeit dafür, die Frequenz eines Oszillators mit einem anderen zu modulieren. Man kann das mit ein paar Tricks nur mittels der LFOs ansatzweise emulieren.

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      TZTH •••

      Der P08 kann zwar filter mod (ist der audio mod knopf in der filter sektion) durch einen der Oszillatoren, das war’s aber schon. Wenn Du analoge FM suchts kann der P08 zu wenig. Die LFO’s gehen knapp in den audio bereich und Du könntest die LFO Geschwindigtkeit in der modmatrix mit keyfollow modulieren, um quasi einen sehr langsamen OSC nachzuahmen, das ist aber nicht wirklich mit einem Oscillator als Modulationsquelle zu vergleichen. Geht halt in die Richtung. Die LFO’s können max 261 Hz.

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    falconi RED

    Macht doch bitte noch ein paar mehr Klangbeispiele. Und programmiertechnisch auch besser vergleichbare. Der P8 ist zudem lauter aufgenommen. Nice try;)

    Mein Eindruck: Der P’08 hat einen netten 80’s Sound (uaah. die Strings…) und klingt dabei (Zitat s.o.) etwas „gepresst“.
    Der P6 tönt aus voller Kehle, edler, runder, geiler, hat einfach mehr Eier, 70er.

    Der P6 soll heute mein Prophet sein.

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      t.walter AHU

      Ja, wäre schön wenn alle drei zum Zuge kommen würden. Also auch der Prophet 5 – einfach um mal einen direkten Vergleich zu bekommen. Mein Prophet5 ist grade in Reparatur .. :-( Wenn er wiederkommt wollte ich ihn mal im Direktvegleich zum Prophet 6 antreten lassen (rein klanglich versteht sich, dort wo sich die Schnittmenge bildet).

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        falconi RED

        Ja, in Reparatur fühlt sich der P5 heuer besonders wohl.
        By the way: Der P12 ist auch ein schönes Instrument, im wochenendlichen Propheten-Shootout habe ich ihn aber nicht vermisst. Nennt sich zwar so, ist aber eher ein falscher Prophet.

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      k.rausch RED

      Die Sounds sind mit gleichen Pegeln aufgenommen, wurden wie üblich normalized, und sprechen jeweils für sich. Die Methodik bei den Soundbeispielen ist Absicht und schließt an die beiden Filterfahrten und den Verlauf von Distortion im Prophet-6 Test an. Damit die Leser weiterführende Klangeindrücke bekommen, die dann im Package der jeweiligen Features anrücken, verweist der Artikel auf die zahlreichen Audio Tracks der jeweiligen Tests.

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        falconi RED

        Danke in jedem Fall für den interessanten Test und den großen Aufwand, den Du getrieben hast.

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    Mike Hiegemann

    Dankeschön für den Test!

    Was noch erwähnt werden könnte, ist die Tatsache, dass der Prophet-6 – ähnlich der letzten Revision des Prophet-5 – noch über 16 alternative Stimmungen verfügt, die man mittels SysEx-Dateien beliebig modifizieren kann. Das kann der Prophet ’08 nicht.

    Hinzu kommt, dass man beim Prophet-6 noch die Stimmenanzahl für den Unisono-Modus festlegen kann. Beim Prophet ’08 hat man nur die Wahl zwischen einer Stimme und acht Stimmen (bzw. vier im Stack- oder Split-Modus).

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    Renton

    Was habe ich auf diesen Testbericht gewartet. Vielen Dank dafür. Ich bin wirklich überrascht wie gut der 08PE abschneidet. Und die Frage die hier auch schon gestellt wurde ist mehr als berechtigt: Wieso der 6er knapp 1000,- Stutz mehr kostest. Welcher nun „besser“ klingt ist…nun das ist doch ein rein subjektives Empfinden. Muss jeder für sich selber entscheiden. Für mich gewinnt der 08PE

    Cheers

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    acmeyer

    Danke für den ausführlichen Test… Aber eines wundert mich immer wieder: Bin nur ich so beschränkt oder kennt ihr das auch. So schön wie es ist aus 500 Presets und x-hundert user setups zu wählen. In der Regel komme ich mit einer Handvoll Presets bei jeden meiner Instrumente aus. Und die kann ich mir merken, ob als Name oder als Nummer. Letztendlich habe ich ziemlich genaue Vorstellungen von „meinem“ Sound, der im Umkehrschluss ja auch dafür sorgt, dass man mich wiedererkennt. Insofern halte ich diesen Trend zu immer mehr Presets eher für einen Aspekt der „Spieler“ nicht der Musiker… Aber kann ich natürlich auch vollkommen falsch liegen…

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    Pflosi

    Danke für den Vergleichstest. Einige Aussagen sind allerdings ein bisschen irreführend, wie ich finde:

    „Der maximale Wiedergabebereich liegt bei 9 Oktaven (16 Hz bis 8 kHz).“ (P6)

    Das ist natürlich nur der Bereich, in dem man die Base Frequency setzt. Wäre ja noch schöner, wenn bei 8kHz einfach fertig wäre.

    „Als Mittel zur Durchsetzungskraft hat es eine Distortion Funktion, die nicht mit Verzerrern aus der Gitarrenabteilung zu verwechseln ist. Vielmehr werden hier zusätzliche Harmonische erzeugt.“ (P6)

    Interessant. Soweit ich weiss erzeugen aber auch die Verzerrer aus der Gitarrenabteilung hauptsächlich zusätzliche Obertöne.

    „Der Überraschungskandidat im Vergleich heißt Prophet ’08, er bietet nämlich klar die meisten Klangmöglichkeiten.“

    Ernsthaft? Dafür hätte auch ein Blick in die Specs gereicht… Mit 3 Envelopes, 4 LFOs sowie einem 16×4 Modulations-Sequenzer vs. 2 Envelopes und 1 LFO (plus natürlich Polymod) ist das nicht weiter erstaunlich…

    Gruss

  11. Profilbild
    digital-synthologie ••••

    Wie sieht es eigentlich aus, wenn man schon andere Tiere aus dem DSI-Zoo hat? Lohnt es sich dann überhaupt noch?

    Momentan habe ich einen Poly-Evolver und ein Mopho-Keyboards (als Bassmaschine). Gibts was beim Prophet, was der Evolver nicht kann?

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      Tyrell RED

      Ich besitze den Poly-Evolver und der ersetzt den Prophet 8 nach meinem Geschmack gänzlich. Der Prophet 6 klingt aber deutlich anders.

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        digital-synthologie ••••

        Danke. Schon seltsam, dass es das eigentlich innovativere Produkt Evolver nicht mehr gibt, statt dessen aber tausend Prophetvarianten.

        Mich als Käufer schreckt diese Vielfalt eher ab. Pro 2, 6, 8, 12? Alle irgendwie etwas anders, aber was genau?

        Deshalb ja auch euer Vergleichstest. Ihr liefert das, was man bei DSI eingentlich hätte finden sollen.

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          TZTH •••

          Prophet 12 und pro 2 sind mit dem hybrid Ansatz die evolver Nachfolger, zumindest auf dem Papier. Hier wäre mal ein vergleich ganz interessant ob der P12 auch so aggressiv und rauh klingen kann wie der evolver. Theoretisch ja, da im p12 & Pro2 auch ne Menge overdrive & co verbaut sind.

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    • Profilbild
      laubi

      ..finde ich übrigens schade, daß der T8 (verständlicherweise, da selten) keine Erwähnung findet und wenn, dann wird er (unverständlicherweise) als Schaf im Wolfspelz (Vergleich mit P600) gehandelt – dabei hat der T8 wirklich was los – man braucht einfach Zeit, sich in diesen (ungewohnt flexiblen) Analogsynth einzuarbeiten! Ich wage sogar zu behaupten, daß er in Sachen Flexibilität/Ausdrucksstärke & sound der beste Prophet bis dato ist. Vom Verhalten her würde ich sagen Sportwagen (Prophet-5) vs. Luxus-Limo (T8).. :)

  13. Profilbild
    Atomicosix

    Ich hatte mal einen Prophet 8 aus der ersten Serie von 2007. Leider hat er meine Erwartungen nicht erfüllt. Vom Design fand ich ihn total unübersichtlich, das Display in Orange konnte man auch nur sehr schlecht ablesen. Die Räder über der Tastatur waren auch nicht so doll und das exterene Netzteil fand ich für diesen Preis nicht sehr passend. Auf dem Stereo-Out war immer eine Seite lauter als die andere. Wenn man ein echtes Monosignal benötigte, mußte man beide Kanäle über einen Adapter laufen lassen. Am schlimmsten waren aber die Decoder. Wenn man zu heftig in Tasten gehauen hat wurde plötzlich der Sound umgeschaltet. Ansonsten sprangen die Decoderwerte wild umher und wurde natürlich über Midi ausgegeben. Insgesammt eine große teure Enttäuschung.

  14. Profilbild
    Atomicosix

    Wenn ich den Sound des Prophet 8 mit dem Oberheim Matrix 1000, dem DSI Morpho X4 vergleiche, steht der Prophet 8 an letzter Stelle. Der Morpho X4 hat mir wesentlich besser gefallen. Leider mußte ich ihn aus Platzgründen wieder verkaufen. Den Homestudio-Klassiker Matrix 1000 behalte ich natürlich. Übrigens konnte der auch schon Vieles machen, wenn man Anschlagsdynamik, Aftertouch und die Modulationsräder programmiert hatte. Der Prophet 6 ist einer der besten Synthesizer die bisher gesehen und gehört habe. Im Grunde genommen erfüllt er die Erwartungen die ich beim Prophet 8 hatte.

  15. Profilbild
    sähkö

    Auch für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum der P12 nicht inkludiert ist. Dieses Palaver um den Signalweg oder wer analoger als andere und so dem P5 näher ist, damit also mehr Prophet als der Rest ist – geht es nicht um einen Vergleich der P-Serie allgemein?

  16. Profilbild
    steme

    Hallo,

    koennte man die Soundbeispiele nochmal mit etwas besserer Aufloesung hochladen ? Die bestehenden (Januar 2016) haben eine menge artifakte/stoergeraeusche. Das ist ganz K.P.Rausch-untypisch. ;-)

    Danke !

  17. Profilbild
    joachim@pearldiver-records.com

    Wenn man 2 Tetra’s miteinander über Poly Chain verbindet hat man sogar einen P08 mit zusätzlichen Sub Oszillatoren und Feedbackwegen. Das wär natürlich mal als Vergleich interessant. Klar können die mit der Oberfläche dieser hier vorgestellten Synth’s nicht mithalten. Aber es wäre interessant wie diese Konstellation im Vergleich mit dem P06 klingt. Die Bedienbarkeit kann man heutzutage mit guten Controllern für kleines Geld erreichen.

    Gebraucht gibt es diese Teile für ca 450 Euro, mit nem Behringer BCR2000 als Controller bist du mit nem starken Tausender im Rennen. Viel Luft wäre da nicht mehr zur Desktop Version des P08, aber da hätte man auch nicht die Suboszillatoren. Jetzt stellt sich die Frage, sind Suboszillatoren nur für Basssounds wichtig? Das gilt es noch heraus zu finden.

  18. Profilbild
    arnimhandschlag

    So hab mir vor einiger Zeit den 08er zugelegt. Wahnsinnsgerät. Mir gefällt der Sound viel besser als vom 6er, Curtis Filter halt. Und die Möglichkeit zwei Layers zu stacken ist ja auch übertrieben geil. Außerdem reize ich die acht Stimmen gut und gerne Mal aus, 6 wären mir da zu wenig. Ich verstehe auch die Preispolitik nicht so ganz; warum ist der 8er bei den Soundmöglichkeiten viel billiger als der 6er? Das einzige was der 6er noch kann ist nen Oszi als Modulator zu schalten. Dafür hat er jede Menge Dinge nicht. Wenns jetzt diskrete Schaltungen wären, aber so…? Und an der Optik wirds ja nicht liegen…

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Dave Smith Instruments Prophet 08PE

Bewertung: Sequential Prophet 5 Sterne

Sequential Prophet 5

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