Apple Macs mit ARM-Prozessoren kommen

23. Juni 2020

Apple Macs mit ARM-Prozessoren sind Realität

Apple WWDC 2020 Mac mit ARM A12Z CPU und MacOS 11

Es war die unvermeidliche Konsequenz. Auf der WWDC 2020 haben Tim Cook und Craig Federighi schließlich die Bombe zum Platzen gebracht: Apple Macs werden bald mit den hauseigenen ARM-Prozessoren ausgestattet sein und damit Intel bald passé.

Apple WWDC 2020 ARM Developer Transition Kit mit Pro Display XDR

Der Übergang soll zwei Jahre dauern und mit MacOS 11 Big Sur beginnen. Der erste echte ARM-Mac wird aber laut Tim Cook nicht vor Ende dieses Jahres erhältlich sein. Apple will aber zumindest während des Übergangs noch Intel Mac anbieten und auch langjährig unterstützen.

Apple WWDC 2020 Mac Mini Developer Transition Kit

Um den Übergang aber anzukurbeln, stellt Apple für ein Quickstart-Programm ein Developer-Transition-Kit zur Verfügung. Das ist ein Mac Mini mit ARM A12Z mit 16 GB RAM und interner 512 GB SSD für Entwickler. Der A12Z ist der gleiche Chip, der auch im  iPad Pro vom März dieses Jahres zum Einsatz kommt.

Gezeigt wurde dann auch u. a. Apples Final Cut Pro und Maya 3D, ein 3D-Visualisierung und -Animationsprogramm.

Apple WWDC 2020 37.Arm iMac Final Cut

 

Apple WWDC Maya 3D

Was aber ist mit der ganzen existierenden Intel-Software?

Apple WWDC 2020 MacOS 11 Features

Ältere Benutzer werden sich noch an die FAT-Builds vom Übergang von Motorola 68K nach PowerPC und an Universal Builds vom Übergang von PowerPC nach Intel erinnern.

Apple WWDC 2020 Universal 2

Für Entwickler gibt es dann mit dem neuen XCode, das mit MacOS Big Sur zur Verfügung stehen wird, die Möglichkeit, Universal Builds für Intel und ARM-Macs zu erstellen. Vorhandener XCode-Quelllcode soll inerhalb „von Tagen“ auf Universal 2 Builds umgestellt werden können.

Solange keine Bibliotheken von Drittherstellern benutzt werden, mag das sogar zutreffen, aber gerade Audioanwendungen sind sehr häufig mit der JUCE-Bibliothek programmiert und wenn diese (und andere) nicht zügig auf ARM umgesetzt wird, ist der Programmierer und auch Xcode machtlos.

Apple WWDC 2020 Rosetta 2 Features

Für bereits kompilierte, lauffähige Intel-Software hat Apple Rosetta 2 parat. Hurra. Apple konvertiert dabei schon beim Installieren den lauffähigen Code von Intel nach ARM. Wie gut das funktioniert, wird sich zeigen, denn Intel ist ein CISC-Prozessor, hat also viele spezielle Befehle für spezifische Anwendungen, während ARM ein RISC-Prozessor ist, der nur wenige Grundbefehle kennt, diese aber schnell ausführen kann.

Davon merkt der Programmier aber im besten Fall nichts, wenn er mit einer Hochsprache wie Objective-C oder C++ programmiert. Das ist in erste Linie eine Kompiler-Frage.
Wie das aber für die Programmierer von Treibern und anderen Low-Level-Schnittstellen und damit für die Hersteller von z .B. Audiointerfaces aussieht, weiß ich nicht, aber leicht wird die Umstellung sicher nicht.

Apple WWDC 2020 Virtualization

Dann hat Apple noch einen Just-intime-Kompiler am Start, der Sofware während der Laufzeit übersetzt. Schon das erste Rosetta für den Umsteig von Power-PC auf Intel war nicht so prall und da war es „nur“ CISC auf CISC-Übersetzung. Hier ist es CISC aud RISC.

Apple WWDC 2020 Universal 2, Rosetta 2, Virtualization und Universal Purchase/AppKit

Doch ziehen Apple zumindest auch die allerletzte Konsequenz und machen iOS-Apps durch das AppKit direkt auf ARM-Macs ausführbar. Einfach aus dem App-Store laden und fertig.

Aus unternehmerischer Sicht ist der Umstieg auf die hauseigene CPU-Produktion absolut sinnvoll. Wie sich aber der Übergang und das weitere Zusammenspiel von Intel und ARM auf Sofware und Hardware auswirkt und wie viel Software und Entwickler dabei wieder einmal (68K > PowerPC > Intel > 64 Bit > MacOS 10.7 > Mac OS 10.15 …) auf der Stecke bleiben und damit den Benutzern Kosten verusachen, wird sich zeigen.

Forum
  1. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Ach du Sch… Bitte nicht schon wieder!! :(
    Is ja klar, dass das auf dem Rücken und vor allem auf Kosten der Nutzer ausgetragen wird.

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Warum? Wird es doch gar nicht. Zumal zu erwarten ist, dass die Macs endlich wieder günstiger werden. Wer will schon die überteuerten Preise für einen Intel i9 bezahlen? Außerdem der reinste Energieverschwender. Macs waren bis zur Umstellung auf Intel Profi-Maschinen, die allen anderen Rechnern am Markt überlegen waren. Die Umstellung auf Intel musste notgedrungen erfolgen, weil einfach keine geeigneten PowerPC-Prozessoren mehr verfügbar waren, vor allem nicht für Mobil-Macs, auf die man den Fokus legen wollte. Die ARM-Prozessoren sind den Intel-CPUs so haushoch überlegen, dass man endlich mal wieder extreme Leistung zu vernünftigen Preisen erwarten darf. Und ich weiß nicht, ob Du die Präsentation von Rosetta 2 gesehen hast: Maya 3D und das fotorealistische 3D-Spiel liefen unter Rosetta 2 absolut flüssig und Apple verspricht kaum Leistungseinbußen bei Pro Apps. Da schon der A12Z aus dem iPad Pro, der auch die Präsentation befeuert hat, schon jetzt eine beeindruckende Leistung zeigt, werden zukünftige Prozessoren von Apple kaum Probleme haben, selbst in der Emulation noch schneller zu sein als die meisten i5/i7 mit vier und mehr Kernen, die jetzt in fast allen Macs laufen und für die die Pro Apps der meisten Anbieter derzeit optimiert sind. Und die Universal Binaries waren schon damals eine gute Möglichkeit, einen sanften Übergang zu schaffen.

      • Profilbild
        psv-ddv  AHU

        Ich traue einfach den Support Versprechungen von Apple nicht mehr. Da ich meine Rechner langfristig nutze bedeutet das für mich früher oder später der Zwang zum Umstieg besteht. Apple ist ja mittlerweile gross darin Hardware Support abzukündigen. Viele kleine eher ausgefallene Anwendungen werden sich auf den ARM Macs früher oder später nicht mehr starten lassen, Hardware Interfaces werden nicht mehr unterstützt, es wird wieder eine Jahre dauern bis die nervigen Bugs aus dem OS verschwinden. Alles von vorne. Überlegene CPUs? So what. Warum sollte Intel nicht in der Lage sein schnellere Prozessoren zu bauen? Das ist alles reine Produktpolitik. Ausserdem: Für Musikanwendungen sind die Rechner doch schon längst schnell genug. 3D Spiele brauche ich nicht auf dem Mac. Was bitte soll ich mir iOS „Apps“ auf dem Desktop??? Apple will sich einfach die parallele Entwicklung zweier Betriebssysteme sparen und die Intel Gewinne selbst einstreichen. Das heist: OSX wird es nicht mehr geben. IOs wird zum Desktop Betriebssystem. Die Nutzer werden noch weiter bevormundet. Angriffe of IOS lohnen sich aufgrund der höheren Verbreitung viel eher. Händifizierung schreitet voran. Alles scheisse, deine Elli.

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Psv-ddv, man muss auf der einen Seite erstmal abwarten. Intel kommt mit leistungsstarken Prozessoren nicht so recht in die Gänge und der Schritt zu den ARM SoC macht da Sinn. Das große Thema auf ARM und Big Sur wird externe HW sein. Hardwarehersteller werden sich zukünftig peinlich an diverse Spezifikationen halten müssen.

        • Profilbild
          gaffer  AHU

          Nee psv, Intel bekommt es absolut nicht auf die Kette. Seit Monaten muss sich Intel von AMD brüskieren lassen, einer Firma, die Apple vor 5 Jahren noch aus der Portokasse bezahlt hätte. ARM ist bei Leistung/Watt beiden überlegen. Wenn du Angst hast wegen nicht mehr unterstützer Software, behalte doch einfach eine alte Maschine. Der ,Schritt ist richtig.

      • Profilbild
        MonsDuvall

        Mit ziemlicher Sicherheit wird Apple keine günstigeren Endpreise anstreben , sondern schlicht den Gewinn am Produkt nochmal maximieren.

        • Profilbild
          Filterspiel  AHU

          So sieht es höchstwahrscheinlich aus. Ist so wie bei der Einführung der CDs. Da hieß es die sind billiger zu produzieren als LPs und ich Dummkopf dachte jetzt werden die Tonträger billiger.

  2. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Die Vorführung war wohl eher nicht auf einem iMac mit Käsereibeoptik, sondern auf den genannten Developer Macs am Pro Display XDR, welches eben diese Optik von hinten hat: https://www.apple.com/de/pro-display-xdr/
    Im Video wird an einer Stelle auch erwähnt, dass die kompletten Vorführungen von MacOS X Big Sur und aller Apps auf einem Developer Mac mit A12Z Prozessor liefen. Dass Rosetta 2 nicht leistungsfähig wäre, kann man ja jetzt noch gar nicht sagen. Vorausgesetzt, dass die zwei gezeigten Rosetta 2-Beispiele (Maya 3D und das gezeigte 3D Spiel) tatsächlich auf diesem Developer Mac mit A12Z Prozessor liefen, wäre die Leistung sehr, sehr beeindruckend. Apple spricht deutlich davon, dass Rosetta 2 für Pro Apps mit hervorragender Ausführungsgeschwindigkeit geeignet sei (auch für Apps mit Plugins). Ob das ein Werbeversprechen ist oder tatsächlich der Fall, wird sich erst im Winter zeigen, wenn die ersten Systeme ausgeliefert werden.

    Ich persönlich fand die WWDC 2020 Keynote sehr eindrucksvoll und begrüße den Umstieg auf ARM, weil dann der Mac endlich mal wieder das Alleinstellungsmerkmal bekommt, das ihm zusteht. Weg vom überteuerten PC mit MacOS X hin zur Profi-Maschine, die der Mac mal war. Ich freue mich darauf, denn schon mit dem aktuellen iPad Pro hat Apple gezeigt, dass man gewillt ist, hinsichtlich der Leistung selbst schnelle Desktop-Rechner hinter sich zu lassen.

    • Profilbild
      swellkoerper  AHU

      Mit Verlaub Markus, ich denke Du siehst das etwas zu blumig. M.M.n. dient der dieser Umstieg der weiteren Marginalisierung und Abschottung des Profi-Segments. Oder anders gesagt, der Gewinnoptimierung und Kontrolle. Die Abkopplung von Intel bedeutet nicht nur Unabhängigkeit von fremden Roadmaps – Apple muss dann eben auch liefern. Wenn sie wirklich, ich meine so richtig, mit ihren eigenen Chips im Workstation-Segment mitmischen wollen, ist es nicht ausgeschlossen, dass auch eine Firma wie Apple sich in einer technologischen Sackgasse verrennt wie Intel momentan. Immerhin gilt es, sowohl bei CPU als auch GPU dem eigenen Anspruch von „extremer Leistung“ im Vergleich zur Konkurrenz zu genügen.
      Man darf auch Intel jetzt nicht abschreiben. Aus Konsumer-Sicht sind deren CPU kaum erhältlich, stromfressend und überteuert (meist alles zusammen), aus Business-Sicht ist es aber eher so, dass denen eine alte Architektur förmlich aus den Händen gerissen wird und sie mit dem Produzieren gar nicht hinterherkommen. Ich glaube auch fest daran, dass eine Bude wie Intel schon längst eine Killer-Nachfolgegeneration in petto hat und in nicht allzu ferner Zukunft massiv zurückschlagen wird, mit Prozessoren, die wieder auf ganzer Linie überzeugen können.

      • Profilbild
        gaffer  AHU

        Nee, swellkoerper, die Situation für Intel siehst du zu optimistisch. Glaubst du echt, die lassen sich einfach so die Butter vom Brot nehmen und sehen zu, wie sie Marktanteile verlieren, während sie die „Geheimwaffe“ zurückhalten? ARM und AMD bauen mit 7nm Strukturen und Intel bekommt nichtmal den Schritt von 14 auf 10 hin. Der momentan schnellste Supercomputer läuft mit ARM Prozessoren. Nicht von Apple, von Fujitsu. Aber auf keinen Fall mit Intel.

        Die kurz bevorstehende A14 wird wieder signifikant schneller werden als der gezeigt A12. Spätestens mit A15 kommen 5nm Strukturen. So sieht die Prozessor Situation aus. Intel wird auch dann noch erstaunt zusehen.

  3. Profilbild
    nativeVS  AHU

    Naja, war ja zu erwarten gewesen; ich kanns verstehen dass sie als consumer firma bei den laptops (die ja die meisten Mac sales sind) stromsparender werden wollen und auch weniger geld an intel abgeben moechten.
    RIS computing hat natuerlich auch andere vorteile wie die erhoehte performanz, aber ich glaube firmen die haeufig auf C zurueckgreifen um bei CIS computing performanter zu sein werden einiges an zeit benoetigen das auf gleicher oder besserer qualitaet umzusetzen.

    Das man jetzt iOS auf dem desktop computer laufen lassen kann ist einerseits genial andererseits frag ich mich wie weit Apple OSX noch mehr ‚iOS‘-ifizieren wird.

  4. Profilbild
    patrick  

    Als PC USer kenne ich mich zugegebenermaßen auf dem mac nicht aus, könnte mir aber gut vorstellen, daß es doch einige Probleme bei Treibern älterer Hardware und auch Plugins geben dürfte die nicht mehr supportet werden und daher einfach nicht mehr mit den RISC Cpus laufen (trotz Emulation). Das ist schon bitter. Da lobe ich mir mein RME Multiface vom Anfang der 2000er Jahre letztes Treiber Update: 25.09.2019 (!)

  5. Profilbild
    Dimension D  

    @Markus Galla
    ….“Die ARM-Prozessoren sind den Intel-CPUs so haushoch überlegen, dass man endlich mal wieder extreme Leistung zu vernünftigen Preisen erwarten darf.“….

    Haha…ja der Satz ist gut….vor allen Dingen „vernünftige Preise“!

    Ich habe damals auch noch die Umstellung vom PowerPC zu den Intel mit gemacht und es war Software mäßig echt eine Katastrophe allerdings als Mediengestalter und nicht im Musikbereich.
    Man kann nur hoffen das sie dazugelernt haben für die Umstellung.

    Allerdings finde ich die technische Entwicklung schon spannend.

    • Profilbild
      Aljen  

      Was genau war für Dich damals „softwaremäßig eine Katastrophe“ bei der Transition PPC > Intel? Könntest Du ein paar Beispiele nennen, werter Berufskollege? Außer dem überteuerten Fossil namens QuarkXPress 3.3x (den ich bei der Gelegenheit mit größtem Vergnügen endlich mal in die Tonne trat) fällt mir nämlich beim besten Willen nichts ein. Das eine oder andere systemnahe „bombige“ Hilfsprogramm vielleicht; aus heutiger Sicht unwichtig.

      Solche Transitionen sind ja in der Computerwelt weder neu noch Apple vorbehalten. Ich habe schon mal den Wechsel von Motorola x86 zu PowerPC mitgemacht, beruflich wie privat, auch das war ziemlich harmlos. Sicher, ein paar Programme musste man neu klauen, ;) damit sie auf PPC so richtig die Power nutzen, aber es kommt wie es kommt, man braucht nicht alles oder bleibt beim Alten. Niemand wird ja gezwungen, bei jedem Hard- oder Softwareupgrade mitzumachen.

      Außerdem lassen sich für die als absolut notwendig erachtete Software alte Geräte behalten. So hatte ich jahrelang mein erstes PowerBook (Pismo) nur noch wegen ReBirth vorgehalten. Na gut, auch noch wegen der Marathon-Trilogie. Und wegen PacMac Deluxe. ;) Irgendwann kam ReBirth für den iPad (und wurde wieder gegangen…), Marathon läuft in der opensource-Umgebung…

      Und, um bei der Musik zu bleiben: Jared gab es nach PowerPC nicht mehr.

      • Profilbild
        Markus Galla  RED

        Genau. Ich habe auch alle Wechsel mitgemacht. Vom NuBus-Mac mit 68.000er über PowerPC bis in die G-Generation und dann anschließend Intel. Alles problemlos. Vielleicht erinnern sich die Mac-Veteranen ja noch an Photoshop und Logic. Beide gab es früher für PC und Mac. Die PC-User haben immer neidisch auf die PowerPC-Macs geschielt, weil dort alles so schön performant lief, während es unter Windows eine Qual war, mit beiden Programmen zu arbeiten. Das war einer der Gründe, warum sich der Mac im Kreativbereich so rasend schnell verbreiten konnte. Mit INTEL wurde alles anders und das Argument des überteuerten PCs ist ja auch nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Lohnt es sich, 3000 Euro und mehr für einen nicht aufrüstbaren Mac auszugeben, bei dem sich die Innereien im Prinzip nicht unterscheiden? Alles nur für ein Betriebssystem? Alles aus einer Hand und deshalb weniger Probleme mit Treibern etc., das ist noch ein Argument, das man gelten lassen kann. Aber sonst? Ich habe mir kürzlich die Preise für aktuelle Intel-Prozessoren angeschaut. Die Teile sind maßlos überteuert und die Gaming-Gemeinde nutzt schon länger eher AMD anstelle von INTEL. Mit dem Wechsel zu ARM wird Apple wieder das Schiff selbst steuern und hoffentlich den Entwicklern wieder das bieten können, was man vorher auch hatte. Ich fand die Vorstellung jedenfalls sehr überzeugend und warte auf die ersten Tests.

        • Profilbild
          wolftarkin  

          Soso, die Gaming Gemeinde nutzt also eher AMD?
          Du meinst so im Sinne von 21:78, AMD zu Intel?
          https://t1p.de/SteamMay2020
          Da brauch ich nach dem Rest wie besserer Leistung und günstigeren Preisen gar nicht mehr zu fragen. ;-)
          Apple Artikel auf amazona taugen zumindest zur Unterhaltung…

          • Profilbild
            Markus Galla  RED

            Ich befürchte Du vergisst die Konsolen: In der Playstation 4 läuft ein AMD-Prozessor. Zusammen mit den AMD-Prozessoren in vielen kommerziellen oder selbst zusammen gestellten Gaming PCs und Laptops dürfte der Marktanteil beträchtlich höher sein.

            Übrigens: In der Switch werkelt auch ein ARM SoC.

            • Profilbild
              wolftarkin  

              Bei der Argumentation komme ich nicht mehr mit.
              Mit Gaming Gemeinde meinst du die Hersteller von Spielekonsolen? Es gab noch nie eine Spielekonsole mit Intel CPU.
              Und was PCs angeht habe ich oben die Statistik von Steam verlinkt. Das dürfte wohl ziemlich repräsentativ sein.

          • Profilbild
            clamp the crab

            AMD hat im Moment, absolut und in jeder Hinsicht die Nase vorn.
            Mit mehr Lanes direkt zur CPU, mehr Chache um dem bottleneck effect vorzubeugen, M.2 als Standart Option und zu dem auch noch billiger und mehr Kerne für weniger Geld bei fast gleicher Leistung. Hochtakten ist mit ein paar Klicks erledigt. Hatte ich noch nie nötig. Bei 8 Kernen und 32 GB Ram + M.2 Als OS Pladde und der Rest alles SSD.
            Ich kann Tracks Bouncen und nebenbei in Blender arbeiten ohne den Hauch eines Stotterns.
            Seit dem Führungsriegen wechsel bei AMD sind die alten Intel Fanboy
            Vorurteile nicht mehr angebracht.

            • Profilbild
              Willemstrohm  AHU

              War schon 2017 absehbar, bei meinem Umstieg von Intel auf AMD (also die erste Ryzen Generation). Intel konnte seitdem nichts mehr ernsthaft entgegenhalten.

    • Profilbild
      dilux  AHU

      arm-prozessoren gibt es seit den 80ern – stichwort acorn archimedes – und sie sind – auch jenseits von consumerprodukten – weltweit sehr verbreitet.

      da ist also nichts „neu“.

      • Profilbild
        Hectorpascal  AHU

        Du meinst alter Wein in neuen Schläuchen? Nein, natürlich wird das mindestens eine Revolution und Steve spricht live über Medium auf der nächsten Keynote. He’ll be back! ;)

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Apples AXX Prozessoren sind SoC, nicht einfach nur Prozessoren. Diese sind Weiterentwicklungen der ARM Design.

        • Profilbild
          swellkoerper  AHU

          Toby, was glaubst Du heisst das für die Skalierbarkeit der Apple-Prozessoren? In meiner amateurhaften Unwissenheit hatte ich mir immer vorgestellt, der Umstieg auf ARM bringt uns entweder Mac Minis im Tastaturgehäuse oder massiv parallele iMer-Mac Pros mit 64 Ipad-Pro Prozessoren und passiver Konvektionskühlung :-)
          Ich denke allen ist klar, dass es kein Sinn macht, x-mal einen SoC in ein Gehäuse zu stopfen und dass nichtmal Apple in der Lage ist, die Rechenleistung pro Core unendlich zu steigern. Wie wollen die die versprochene „extreme“ Leistung abrufen?

          • Profilbild
            patrick  

            xmal socs in ein gehäuse zu stopfen machen doch alle (AMD Ryzen Threadripper 3990X hat zb 64 cores)… um die Leistung der cpus zu vergleichen braucht es einfach aktuelle benchmarks (gerne auch mit performance/watt und gerne auch unter realen Bedingungen).

            Rechenleistung pro Core zu steigern machst du am besten mit dem Herstellungsprozess der CPUs. Je kleiner desto weniger Abwärme desto höherer Takt. AMD und Apple sind da bei 7nm, Intel ist noch nich so weit.

            • Profilbild
              swellkoerper  AHU

              Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. SoC sind wie miniaturisierte Komplett-Systeme mit allen möglichen Speicher- und Schnittstellencontrollern drauf. Die neben den reinen Rechenkernen x-mal in einem Rechner zu bringen, macht einfach keinen Sinn. Das gibts so in etwa bei Ryzens auch, aber was du meinst, sind Multi-Core Dies, reine Recheneinheiten, die zu einem grösserem Chip „zusammengeklebt“ (abfälliger O-Ton Intel) werden.

              Das mit dem Takt und den Herstellungsprozess mag stimmen, bringt aber alles nix, wenn die Rechen-Pipeline des Prozessors lahm ist oder wichtige Befehlssatz-Erweiterungen à la SSE oder AVX fehlen.

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Hallo Swellkoerper,

            ARM Rechner haben intern ein etwas anderes Design. Theoretisch kann Apple zwei Ansätze realisieren. Der erste wäre ein Transputer in einem Gehäuse. Apple hatte ja in früheren MacOS Versionen gezeigt das MacOs dies kann. Siehe auch Logic Nodes, XGrid. Variante zwei wäre die AXX SoCs bis zu dem Level entwickeln auf dem Fujitsu mit dem ARM A64FX ist und dieses mit anderen Chips egänzen. So wie Apple auf der WWDC präsentierte, denke ich das man erst den Consumer Bereich auf ARM umstellt, weil sich mehr Leistung pro Watt gut verkaufen lässt. Der Profi Bereich wird später von Intel auf ARM umziehen, dafür hat Apple ja Rosetta2 in Petto. Macht ja keinen Sinn den Stecker komplett zu ziehen. Generell sollte man mit Benchmarks von AMD, intel, ARM, Apple A sparsam arbeiten, CISC und RISC HW ticken anders. Und MacOS, iOS(Phone OS) arbeiten anders als W10, Linux und Co. Geh einfach davon aus das Apple den Nachfolger zum A12Z Bionic schon fertig entworfen hat. Es ist jetzt Juli 2020 und da wird das Budget für 2021 gemacht und geplant. Um die Leistung auf dem Desktop mache ich mir derzeit keine Gedanken. Ich habe eher bedenken bei der USB Peripherie. Da das MacOS quasi keine Kernelextensions und sonstiges Gedöns zulässt, wird sich HW zukünftig exakt an die Spezifikationen halten müssen. Da es kaum noch Möglichkeiten für Workarounds geben wird.

            • Profilbild
              swellkoerper  AHU

              Guter Punkt. In die Richtung könnte es schon gehen. Der A12Z hat für general purpose-Anwendungen schon jetzt mehr als genug Rechenleistung. Möglich, dass für die Pro-Serie spezielle Funktions-Cores oder FPGA-Beschleuniger wie der FC Pro-Afterburner hinzugefügt werden. Durch die totale vertikale Integration von Hardware, Firmware, Betriebssystem und Anwendungen sind die Vorraussetzungen für Apple ja nun gegeben. Jetzt müssen sie nur noch wollen. Ob sie langfristig die Profis halten wollen oder eher den unbedarften, aber lifestyle-affinen Anwender ansprechen wollen, wird sich zeigen.

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Das wird man abwarten müssen, es spricht aber vieles dafür, da Apple erst beginnt „Consumer“ umzustellen, dann die „Prosumer“ abschliessend die Profis. Ich fand das Konzept der Logic Nodes damals nicht schlecht, nicht genügend Leistung für ein Projekt, dann muss ein zusätzlicher Rechenknoten her. Die von dir beschriebenen FPGA Beschleuniger und Co. sind ja keine Fantasie, das gibts ja schon. Macht ja Sinn, ich mach das ja mit einer UAD auch. Profis werden nun zusätzlich noch einige andere Punkte fordern. Ich bin mir sicher das Apple die liefern kann.

  6. Profilbild
    chain25  

    Als Nicht Mac-User aber sehr wohl IOS-User frage ich mich, wie es mit der Preisentwicklung im App Store ausschaut. Ob es dann noch möglich ist, mal eben einen spannenden kleinen Soft-Synth oder ähnlich zum Preis einer Dose Bier und einer Handpizza zu erwerben?
    Oder auch konkret: Wie entwickelt es sich bei Apps wie z. B. Waldorf Nave oder den Korg Legacys, für die als Plugin auf dem Rechner ganz andere Preise aufgerufen werden?

    Meine Begeisterung hält sich jedenfalls stark in Grenzen (weil eben kein Mac-User).

    • Profilbild
      gaffer  AHU

      Ja, chain25, finde ich auch interessant. Aber ich sage schon seit Jahren, die 149 und 199 sind einfach nicht mehr zeitgemäss. Nein, ich möchte nicht, dass die Entwickler weniger verdienen. Ich will, dass sie mehr verdienen, indem sie die Preise so runtersetzen, dass ich wie bei iOS einfach im Vorbeigehen mal eine App kaufe, obwohl ich schon 35 Synthie Apps habe.

      • Profilbild
        chain25  

        Bin da komplett bei Dir. Allerdings fürchte ich, dass die Preise im App Store langfristig eher deutlich in die Höhe gehen als das „amtliche“ Plugins zum spontanen Gelegenheitskauf werden wie eben aktuell noch bei IOS Synths möglich.

  7. Profilbild
    Larifari  AHU

    Schade..immer noch Ladezeiten. Hab insgeheim gehofft daß Apple und Sony eine Deal zu den neuen SSDs am Laufen haben. Für Kreative wäre das ein Segen.

    • Profilbild
      patrick  

      ja und das ist dann eben der Unterschied zum PC. Da stöpselst du dir einen NVME SSD Riegel für kleines Geld aufs Board und hast > 3GB/s (gibt natürlich auch noch schnelleres).
      Die Sony PS5 SSD macht schnelle Trasferraten per PCIE (gibts auch für PCs) und streamed auch direkt ins VRAM (alles unter einer Intel/AMD Architektur)

      • Profilbild
        Larifari  AHU

        So wie ich es verstehe wird die Ps5 SSD zum Release die bis dato schnellste Transferrate auf dem Markt bieten. Was auch diverse Entwickler bestätigen.

      • Profilbild
        Larifari  AHU

        Hab’s nochmal gecheckt. „ NVMe-PC-Laufwerke funktionieren zwar mit der PS5. Allerdings liegt diese Technologie deutlich hinter der in der PS5 verbauten Lösung“ .
        Digital Foundry.
        Für weitere Belege reicht ein kurzes „Ps5 ssd“ google um zu verstehen wie revolutionär das Ganze ist.

        Anyway…Ich will den geilen Shit in nem MacBook.

        • Profilbild
          patrick  

          Das einzig Revolutionäre ist nicht diese ssd, sondern die Fähigkeit direkt ins VRAM zu streamen. Das liegt an der speziellen Struktur der PS5 und ist auch nicht revolutionär bei Spielekonsolen. Die Datenrate der PS5 SSD bekommst du auch mit anderen PCIe 4.0 SSDs im PC.

          Für weitere Belege reicht ein kurzes „pcie pc 4.0 benchmark“ google um zu verstehen wie revolutionär das Ganze ist.

          Nämlich gar nicht. Ganz abgesehen davon wieso man jetzt unbeding 5.5 GB/s ins VRAM streamen wollte…

          um es kurz zu machen: Geilen Shit wirst du unter Apple nur bekommen wenn Apple das will. Beim PCs stopfst du das einfach rein.

    • Profilbild
      swellkoerper  AHU

      Stimmt, hier ist eine Chance vertan worden, eine wirklich bahnbrechende, neuartige PC-Architektur zu schaffen. Z.B. mit riesigem, ultraschnellem, nichtflüchtigem unified Memory – für alles, was heute getrennt unter RAM, SSD und Grafikspeicher firmiert. Keine Latenzen, keine Schnittstellen-Engpässe, kein Booten (!) und rasend schnell das Ganze. Das wäre doch was, oder?

  8. Profilbild
    Tomstone  

    Hi! Ein Apple Aufkleber und ein Raspberry pi mit Linux, komplett für nur 6000€. Wird sicher ein Mordsgeschäft! Ha, ha, ha hahahahahaahaaaaa!
    :) Sorry!

    Gruß
    Tom

    • Profilbild
      Hectorpascal  AHU

      Der ist gut, quasi ein Apple-Pi(e). :)
      „Apple built a neeeeew computeeeer,…… but then i got high, then i got high, then i got high.“ Kennt den Song einer? :)

  9. Profilbild
    L. Lammfromm  

    Ich erwarte mir von diesem Schritt nichts als Ärger. Als ehemaliger Mitarbeiter (etwas über 2 Jahre) dieses Konzerns bin ich da nicht ganz vorurteilsfrei. Klare Negativ-Tendenz.

    Ich erinnere mich z.B. noch mit Grausen daran, wie das Dateisystem umgestellt wurde, und zwar so, dass damit reihenweise Festplatten gebrickt wurden. Wir durften die Kunden dann über die Ursachen anschwindeln.

    Aus meiner Sicht ist diese Umstellung auf ARM eine Art Abwicklung der Mac-Sparte, die schon lange die erwünschten Erlösziele verfehlte. Und so sehr ich die Apple-eigene ARM-Prozessor-Entwicklung auch bewundere, so wenig glaube ich daran, dass diese Prozessoren vernünftig skalieren.

    Wer immer sich ein Hochleistungsgerät als Desktoprechner wünscht, bei Apple wird er es nicht finden. Für coole, kostengünstig zu produzierende Netbooks wird es allerdings ausreichen.

    Musiker werden sich da ordentlich ärgern, sage ich voraus. Die Latenz in aktuellen IOS-Versionen ist schon lange nicht mehr so toll, wie sie mal war. Ich behaupte, genau das wird sich dann auch bei MAC-Rechnern zeigen.

    Es wird in Sachen Performance auch nicht großartig etwas bringen, gleich 12 oder 16 ARM-Chips in den Rechner zu packen. Multiprozessorsysteme werden nur mäßig skalieren, sage ich voraus.

    Daumen runter.

    • Profilbild
      patrick  

      bei Bildberechnung dürften die linear skalieren. Bringt insofern eher viel. Bei Audio könnte ich mir vorstellen das es da anders ist … alllerdings geht der Trend im Allgemeinen zu mehr cores. siehe ryzen

  10. Profilbild
    markhollis

    Abgesehen davon, dass dieser Schritt seit Jahren abzusehen und längst überfällig war, begrüße ich ihn sehr. ARM-Prozessoren sind Leistungsfähiger und gleichzeitig Energiesparender. Zudem lassen sich demnächst Apps vom iPad auch auf dem Mac nutzen. Der nächste Schritt wird dann sicherlich eine größere Verzahnung von Mac und iPad sein. Beispielsweise könnten Apps gleichzeitig auf Mac und iPad gestartet werden und funktionieren nahtlos zusammen, wobei dass das iPad als Input-Device oder Remote-App genutzt werden kann, während die Haupt-App auf dem Mac-Bildschirm angezeigt wird (so wie es jetzt schon bei Logic und Garage Band funktioniert). Ich glaube es ist auf jeden Fall ein großer Gewinn für Mac-Nutzer und freue mich auf die Dinge die da kommen werden.

    • Profilbild
      patrick  

      ‚ARM-Prozessoren sind Leistungsfähiger und gleichzeitig Energiesparender.‘

      Energiesparender vlt aber wieso sind ARMs leistungsfähiger ? Ich halte mal dagegen mit:

      https://www.cpubenchmark.net/cross-platform.html

      Da hat der schnellste getestete Apple ARM (ipad pro) einen cpumark von ca 44000 und ein AMD Ryzen Threadripper 3990X einen cpumark von 80000.

      Leistungsfähiger finde ich das jetzt irgendwie nicht. Oder gibt es irgendwo neuere Benchmarks ?

      • Profilbild
        swellkoerper  AHU

        Ein 3990X darf dabei auch allein für sich 300W ziehen. Wenn man die cpumarks pro Watt ermitteln würde, ist das vielleicht aus Apples Perspektive (immer kleinere, schlankere Geräte) aussagekräftiger.

        • Profilbild
          patrick  

          Ja stimmt.
          Trotzdem stimmt die Aussage mit dem ‚leistungsfähiger‘ nicht. Am ‚leistungsfähigsten‘ ist immer noch der Ryzen. Inwieweit Performance pro Watt für ne Workstation relevant ist, ist jetzt ein anderes Thema. (Immer her mit den Benchmarks). Und ‚kleiner und schlanker‘ war jetzt für einen Apple Pro eigentlich noch nie Thema … was hat der letzte an Watt eigentlich verbraucht ?

          300W ist natürlich nicht mehr unbedingt zeitgemäß…stimmt schon.

          Ich glaub halt, dass der neue Apple ARM auch nich viel besser sein wird als ein mittlerer AMD Ryzen (sowohl leistungsmäßig als auch ernergiemäßig).

          Kann mich natürlich auch irren… gibt ja noch keine neuen Benchmarks (CPU übergreifend wohl auch nich oder ?)

          • Profilbild
            swellkoerper  AHU

            Nun, bevor die Käsereibe vorgestellt wurde, gab es 6 Jahre lang den iMer und zwischendurch den iMac Pro mit Xeons. Für die trifft „schneller, kleiner, schlanker“ schon zu…

            • Profilbild
              patrick  

              schlank und klein und Xeons schließt sich eigentlich per se schon aus …

              aber was will man erwarten von einer Firma die schon immer damit geprahlt hat den allerschnellsten und ‚leistungsfähigsten‘ Prozessor zu haben und ein paar Monate auf Intel umgestellt hat …
              insofern alles beim Alten

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Der derzeit rechenstärkste Supercomputer wurde mit dem Fujitsu ARM A64FX realisiert.

        • Profilbild
          wolftarkin  

          Und braucht dafür auch nur 158,976 von diesen CPUs. ;-)
          Und hat für die doppelte Rechenleistung im Vergleich zum zweitplatzierten auch den doppelten Stromverbrauch.
          Das hört sich doch irgendwie stimmig und gar nicht so überrraschend an?

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Das sollte eigentlich aufzeigen wo die Reise bei Apple hingehen kann. Übrigens die 158.976 sind Computer Nodes und keine Prozessoren. Macht 7.630.848 CPUs, verteilt auf 400 Racks. Und Apple hat Erfahrung mit Transputer und Grid Systemen.

        • Profilbild
          Henrik Fisch  

          Vorsicht: Du sprichst hier von massiv parallelisierenden Anwendungen. Also Programmierprobleme, die sich gut in kleine Häppchen aufteilen lassen. Wettervorhersagen sind so ein Problem, natürlich CGI-Rendering, aber auch Moleküle analysieren, und so weiter. Das sieht bei Desktop-Anwendungen ganz anders aus.

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Hallo Henrik,

            ich hatte ne Benachrichtigung, das ging wohl an mich? Zum einen Programmierparadigmen haben sich schon etwas geändert. Parallelisierung von Threads ist auf dem Desktop angekommen. Das ARM Konzept funktioniert seid ewigen Zeiten auf Desktops und in verteilten Umgebungen sehr gut. Apple hat hier auch Erfahrung. Und MacOS hatte ja zeitweilig hier eine Unterstützung im OS eingebaut. ARM Systeme kann man schon für den Desktop einsetzen. Nicht nur mit iOS sondern auch mit MacOS. Entscheidend ist wie der Programmierer seine „Anwendung“ aufsetzt.

            • Profilbild
              Henrik Fisch  

              Hallo Toby,

              das stimmt nicht ganz. Die Supercomputer schöpfen ihre Kraft daraus, dass sich die gestellten Aufgaben hervorragend parallelisieren lassen. Das sind immer die selben Algorithmen, die sich auf die Unmasse an Cores verteilen. Das ist bei Desktop-Anwendungen, selbst bei solchen die Parallelisieren, nicht der Fall. Da erledigt jeder Core eine andere Aufgabe. Durch das Multitasking der aktuellen Betriebssysteme werden diese auch noch alle paar Millisekunden ausgetauscht. Das ist ein riesiger Overhead, der das Ganze dann wieder langsam macht. Noch dazu sind die Supercomputer extra dafür gebaut, dass man die Threads auf den einzelnen Cores möglichst nicht austauscht.

              Oder anders: Würde man auf so einem Supcomputer ein – theoretisch gedacht – typisches Desktop-Betriebssystem laufen lassen, egal ob Windows oder Mac oder sonstwas, dann würden die nicht mal gegen billige 400-EUR-Notebooks anstinken können.

              Deswegen kann man die Leistung eines Supercomputers nicht generell als Beispiel nehmen, um seinen Prozessor für allgemeine Anwendungen zu beurteilen.

              Das wollte ich nur zu bedenken geben.

              Ich persönlich bezweifle, resultierend aus meinem Know-How in Sachen Programmierung, dass die ARM-Macs schneller als Geräte mit Intel-CPUs sein werden. Noch dazu solange die Programme nicht nativ auf ARM laufen. Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. 😉

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Hallo Henrik,

                Ossi Urchs sagte mal zu mir, dass Werkzeug liegt immer in der Methode. Und an Hand des Fujistsu ARM 64FX siehst du wo die Reise für Apple hingehen kann, Ich brauch noch nicht mal die Glaskugel rubbeln und sehe das Apple den Nachfolger für den A12Z in der Pipeline hat. Und das Intel massive Probleme mit der 7nm Fertigung hat. Ich halte Apples Ansatz auf ARM zu schwenken grundsätzlich für richtig. Das MacOS mit Grid, Transputerkonzepten klar kommt, hat es gezeigt. Und nun sind die Entwickler gefragt, dieses umzusetzten auf einer ARM Plattform. Man kann nicht mit dem Gedanken an Gestern Probleme der Zukunft lösen. Und da sind wir erst am Anfang der Reise.

    • Profilbild
      Henrik Fisch  

      > […] ARM-Prozessoren sind Leistungsfähiger und gleichzeitig Energiesparender. […]

      Für parallelisierende Anwendungen stimmt das. Deswegen sind die ARM-Prozessoren die große Hoffnung zum Beispiel für Server-Farmen oder für Supercomputer-Anwendungen. Das gilt aber nicht für Desktop-Anwendungen (oder gar für Spiele, aber deswegen kauft man sich wohl nun wirklich keinen Mac).

  11. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Bei der ganzen Diskussion geht mir irgendwie AMD vergessen – die tun mir hier am meisten leid. Sie hätten es als langjähriger Partner verdient gehabt, nach den GPUs auch bei den CPUs berücksichtigt zu werden. AMD hat längst bewiesen, dass sie zuverlässig State-of-the-Art custom chips wie in den Spielkonsolen liefern können. Wer hat 2020 sonst performante 8-Kern CPUs mit integrierter, schneller Grafikeinheit und 15W TDP lieferbereit im Regal liegen? Auch der Imagegewinn hätte ihrem aktuellem Momentum Flügel verliehen. Schade.

    • Profilbild
      Henrik Fisch  

      Vielleicht atmet AMD auch auf, dass sie nicht in die Verlegenheit kommen entscheiden zu müssen, sich in eine Apple-Abhängigkeit zu begeben. Immerhin würde das das langfristige Lieferverträge bedeuten, so dass sie eine veraltete Chip-Technologie nicht mal so eben entsorgen können, wie es jetzt der Fall ist.

  12. Profilbild
    patrick  

    Ich denke auch, dass ein mittlerer amd ryzen in Verbindung mit ner zeitgemäßen nvme ssd ein super macbook abgeben hätte (und die großen ryzens super Apple pros…)
    schade eigentlich….

    naja, dafür haben sie Aussicht auf einen aufgemozten raspi… wenns schee macht

  13. Profilbild
    patrick  

    auf der suche nach plattformübergreifenden Benchmarks zum Thema am ‚leistungsfähigsten‘ (und das wollen ja alle für einen ‚geilen shit‘ Apple Pro) habe ich noch geekbench gefunden:

    https://browser.geekbench.com/processor-benchmarks

    hier erreicht der zur Zeit schnellste Apple ARM 4673 Punkte und der schnellste AMD 61700 Punkte.

    macpros gehen da bis 15000

    tscha… da wird Apple aber ne Menge socs verbauen müssen …

    und zu guter Letzt und dann halt ich erstmal die Klappe:
    Apple sind jetzt nicht unbedingt die Superhelden des Chipdesigns sondern haben ARM Technologie lizenziert (die auf dem Acorn Computer aus den 80ern basiert…’Virus‘ war trotzdem geil)

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      In der Nintendo Switch läuft auch ein ARM-Prozessor von NVIDIA. Apple hat schon damals auf den PowerPCs mit geringerer Taktung gezeigt, dass man höher getaktete CPUs der PCs locker abhängen kann. Man denke nur früher an Photoshop und Premiere auf PCs und Macs. Nicht umsonst waren die Macs bei Kreativen beliebter.

      • Profilbild
        patrick  

        Dann sag mir doch mal warum dann Apple nachdem sie alle mit ihren superschnellen PowerPCs abgehängt haben auf Intel gewechselt sind (vlt weil IBM keine NOCH schnelleren CPUs liefern konnte?)

        Ich kenn auch Kreative die wieder vom Mac auf PC umgestiegen sind weil sie unzufrieden waren mit dem Preisleistungsverhältnis und weil sich da einige Zeit nix mehr bei den Apple Pros getan hat.

        Die Einsen und Nullen die aus Premiere, Photoshop und Cinema 4d rauskamen waren sogar auch gleich.

        Ich hab ja auch gar nix gegen neue sparsame CPUs, nur tun mir alle leid deren megateuren Hardwareinterfaces nun wahrscheinlich obsolet sind (sofern sie nicht class comliant sind). Und eine Workstation (Apple Pro) auf ARMs aufzubauen daran glaube ich einfach nicht (bis ich neue Benchmarks gesehen habe).

        • Profilbild
          Markus Galla  RED

          Weil keine stromsparenden Prozessoren auf PowerPC-Basis verfügbar waren und Apple die Mobilsparte aufrüsten wollte. Das ging aber nicht mehr mit der PowerPC-Roadmap. Intel war auch bei geringer Leistungsaufnahme mit dem Übergang zu den iX-Prozessoren leistungsfähiger und Apple ist auf diesen Zug aufgesprungen. Jetzt wird man mit der gleichen Begründung auf den nächsten Zug aufspringen.

  14. Profilbild
    p_carp   1

    Bei aller Liebe zum Mac,
    nun ist es mal wieder soweit das man sich Gedanken machen muss zurück zum PC zu wechseln. Das schlimme ist ist ja nicht nur der Software support viel mehr was ist mit dem Wert der aktuellen Rechnern der zurzeit teuren Mac`s wenn man wirklich gezwungen ist die Plattform zu Wechseln. Wer kauft dann noch einen gebrauchten Mac der nicht mehr supportet wird.

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Der Support wird vermutlich noch mindestens über vier Jahre weiterlaufen. Apple gibt sich selbst zwei Jahre Zeit, um alles umzustellen. Noch dieses Jahr erscheinen neue INTEL-Modelle und auch die bestehenden Modelle werden wohl in diesen zwei Jahren noch weiterverkauft werden, bis alles umgestellt ist. Dann kommt noch zwei Jahre lang AppleCare hinzu, so dass Support für mindestens vier Jahre gegeben ist. Da Big Sur auf INTEL wie ARM Macs läuft und die Software als Universal Binary, ist sogar zu erwarten, dass der Zeitraum der Unterstützung noch erheblich länger ausfallen wird. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Apple sogar einzelne INTEL-Modelle im Programm behält, bei denen es sich lohnen würde. Die Plattform ist ausentwickelt und es kostet Apple kein Geld mehr, einen Mac Mini oder iMac mit Intel-Prozessoren anzubieten. Das Betriebssystem ist mit Big Sur voraussichtlich lange Zeit die Grundlage aller neuen Betriebssysteme und existiert ja dann auch in einer Intel und einer ARM Version. Da würde ich mir also keine großen Sorgen machen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass INTEL-Macs noch eine ganze Weile gezielt gesucht werden. Alleine schon, weil alle Entwickler für INTEL und ARM testen müssen, da in Zukunft die Apps Universal Binaries sind. Ich hatte jedenfalls keine Probleme, auch nach Jahren die alten Macs nach der INTEL-Umstellung noch zu guten Preisen zu verkaufen.

  15. Profilbild
    Mansardian

    Und wieder stöhnen Audio-Pluginentwickler auf. Gerade erst haben sie sich mit Catalina zusammengerauft, da spendiert ihnen Apple die nächste Hürde.
    Liebe Mac-User, die ihr über jede Kleinigkeit in die Hände klatscht: Tim Cook ist ein Manager. Kein Visionär. Das heißt im Klartext, er ist auf Gewinnoptimierung aus. Das ist natürlich jedes Unternehmen, schon klar. Was man dabei aber nicht übersehen darf, ist die Tatsache, dass nicht der „Profi“ das Geld ins Haus des Apfels bringt, sondern die Amateurmasse. Ihr wisst schon, die, die sich verzückt beim Applestore in die Schlange stellen. Deren Befriedigung ist hier das Ziel. Microsoft hingegen fokussiert sich mehr und mehr darauf, eigene Subgruppen innerhalb Microsofts zu gründen, die nur für ihre Zielgruppe da sind. Und die freuen sich über jene neuen Kunden, die Tim Cook vertrieben hat.
    Dass Apple nun den ARM präsentiert, hat auch ein wenig mit der Angst zu tun, was passiert, wenn Microsoft mit ihrem EDGE-Prozessor auf den Markt kommt.

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Da wird wahrscheinlich gar nichts passieren, weil sich die AU-Spezifikation vermutlich nicht ändert. Plug-ins sind jetzt auch keine Low Level-Programmierung. Das ist wahrscheinlich auch nur ein Mausklick für die Neukompilierung. Treiber wären da schon eher ein Problem. Doch ich vermute, dass Apple da auch eine Lösung bereit hält. Damals beim Umstieg von PPC auf Intel lief bei mir alles mit USB und Firewire sofort. Ich musste auf keinen Treiber warten.

      • Profilbild
        patrick  

        Wie ist das denn bei euch Apple Usern mit den Treibern ? Ich hab da keine Ahnung und frage ganz neugierig. Welche Hardware aus dem Audiobereich braucht denn Treiber die nicht class compliant (und somit nicht aufwärtskompatibel) sind ?

        • Profilbild
          Markus Galla  RED

          Im Prinzip ist fast alles class-compliant. Es sind nur ganz wenige Geräte, die überhaupt Treiber benötigen. Oft verfügen diese aber auch über einen class-compliant Modus (zum Beispiel mein Roland Jupiter-80).

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          HI Patrick,

          Was CC angeht, ist das tatsächlich nicht viel anders als bei Windows. Der Unterschied ist nur, dass die CC-Treiber unter Windows nachinstalliert werden, während sie unter MacOS (ungefragt) mitinstalliert werden. Bei CC-Geäten sind auch in Zukunft wohl keine Probleme zu erwarten.

          Alle anderen Interface mit Thunderbolt / Firewire, PCI-Karten etc. brauchen aber eigene Treiber, wie bei Windows, auf MacOS „Kernel-Extentions“ genannt.

          Die nächste große Herausforderung wird sein die Kernel-Extentions auf die neuen System-Extentions, die mit MacOS 10.15, eingeführt wurden, umzustellen. Wenn Apple die Kernel-Extentions mit einen Systemupdate ganz killt (derzeit nocht „geduldet“) wird es sehr viele Hardwareleichen geben, egal ober unter Intel oder ARM, wenn die Hersteller sich nicht darum kümmern, was bei „Legacy“-Geräten fraglich sein wird.

          :)

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Die Kernel Extension werden generell bald tabu sein. Stattdessen wird es System Extensions geben und diese laufen im Userspace. Das ist der Teufel der aus der Kiste springt. Jetzt werd ich als schlampiger Programmierer genötigt sauber zu coden. Hat aber eben auch leider massive Auswirkungen auf externe HW.

            Seit Sommer 2019 stuft Apple Kernel Extensions generell als abgekündigt („deprecated“) ein. Zukünftige macOS-Versionen werden die Erweiterungen nicht mehr laden, ob dies bereits mit macOS 10.16 ab Herbst 2020 der Fall ist, wurde bislang noch nicht bekanntgegeben.

            Die neuen „System Extensions“ sollen schrittweise klassische Kernel-Erweiterungen ablösen. Sie können nicht mehr so tief in das System eingreifen: Statt im Kernelspace laufen die System Extensions im Userspace. Das gehöre zu den Maßnahmen rund um die Modernisierung der Plattform, wie Apple im Developer-Support-Bereich erklärt, zudem solle es Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems erhöhen.

  16. Profilbild
    Henrik Fisch  

    Die Frage ist: Warum? Warum zum Geier nimmt Apple schon wieder (!) diesen Irrsinn auf sich, ein komplettes Eco-System auf einen anderen Prozessor umzustellen? Der Umstieg von 68000er auf PowerPC war sonnenklar und notwendig: 68000er waren damals geschwindigkeitsmäßig nicht mehr in der Lage, auch nur ansatzweise mit anderen Prozessoren mitzuhalten. Auch der Umstieg von PowerPC auf x86 (hier von Intel) war klar, es war das selbe Argument wie vorher: Geschwindigkeit. Die im PC verbauten Prozessoren haben den PowerPC einfach abgehängt. Und es gab damals noch einen Vorteil, wenn auch nicht so offensichtlich: Es gibt einfach acht bis neunmal mehr Programmierer, die sich mit x86 auskennen, als die, die PowerPC programmieren können. Das ist bei compilierten Sprachen zwar nicht ganz so wichtig, wird aber doch wieder interessant bei parallelisierender Datenverarbeitung (Stichwort: SSEx, AVX, FMAx, usw.).

    Und jetzt ARM anstelle von Intel? Den Geschwindigkeitsvorteil sehe ich da nicht (ich bin aber kein ARM-Spezialist). ARM ist aber deutlich günstiger als Intel. Ich sehe eher, dass Apple zum einen Produktionskosten sparen will, weil sie die Prozessoren selber herstellen oder auf andere ARM-Designs zurückgreifen können (ARM ist ein offener Standard). Und zum anderen: Sie wollen ihr System noch mehr abschotten.

    Visionäre Gedanken sind das nicht mehr.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  

        🤩🤩🤩

        Im Ernst: Ich hätte gerne noch viel viel mehr geschrieben, was mir so durch den Kopf geht. Leider lässt das die 1.500-Zeichen-Beschränkung hier auf Amazona.de nicht zu (aber ich verstehe auch, warum sie es machen).

        Ich war einmal kurz davor, mir einen Macintosh zu kaufen. Und zwar ausschließlich für Web-Programmierung (nicht Web-Design). Dafür sind die bisherigen Macs sehr gut sein, weil darauf Unix läuft und man einen Haufen an Server-Kram nativ laufen lassen kann (Apache, MySQL, PHP, etcpp.). Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe, weil die jetzt kommende Marschrichtung irgendwie völlig unklar ist. Wenn Apple tatsächlich das System weiter abschotten wird, dann sind die Profis die Gelackmeierten. Mal sehen, wie es kommen wird.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  

        Tja, wie das mit Gerüchten halt so ist. Ich finde es von GameStar allerdings ein wenig arg gewagt so etwas zu veröffentlichen, ohne ein offizielles Statement von Intel einzuholen. Wobei die Antwort von Intel durchaus klar sein dürfte. Aber seriöser Journalismus ist das meiner Meinung nach nicht. Und, nebenbei bemerkt: Das schreibt jemand, der seit 20 Jahren nur noch AMD-Prozessoren in seine PCs einbaut (mein letzter Intel-Prozessor war ein »Pentium 90«), und wahrlich kein Intel-Fan ist.

  17. Profilbild
    clamp the crab

    Für jeden voller Zuversicht oder der Apple gerne hat, möchte ich an dieser Stelle Louis Rossmann auf Youtube an sein Herz legen. Er zerlegt die Macs Live und erklärt die EXAKTEN Makel der jeweiligen Generation. Da wird der ein oder andere MacBook Nutzer aufstöhnen wenn er merkt das der letzte Neukauf durch ein 50$ Reparatur, hätte verhindert werden können.

    Natürlich kann man nicht in jeder Hinsicht ein Experte sein aber die Profis waren Prestige als Apple klein war. Jetzt kosten sie nur Geld und um ehrlich zu sein… Ihr werdet nicht mehr gebraucht.
    Apple ist die Firma, welche Schwämme auf manchen Mainboards der MacBookPRos verbaut haben. Direkt neben dem Lüfter… (Louis Rossmann anschauen. Es ist schockierend und man lernt massig)

    In der Spezialisten Community gilt die MacBook 2014 Generation als die letzte gute.
    Der Aufschrei einer kleinen Community kratzt die wenig (was seid ihr denn 1% der Einnahmen der im Netto nicht mal den Hauch eines iPhones einbringt) oder der Wechsel von euch zu… Windows? Wenn ihr bis jetzt noch nicht gewechselt seid dann werdet ihr auch den Rest schlucken oder?
    Für den Game Vergleich möchte ich nur kurz anmerken, das eine Präsentation von Apple genau so Live ist wie jede andere… nämlich gar nicht.
    Im Moment bin ich wirklich froh das ich kein Profi bin. Was jetzt kommt wird euch viel Geld kosten.

  18. Profilbild
    anttimaatteri   1

    itemwipe.

    kenn ich noch vom mmorpg.
    nur war das da schätzungsweise billiger, wenn man die formel zeit=geld ignoriert ;D.
    da frag ich mich glatt, was ist es, was dann apple-fanbois ignorieren? ^^

  19. Profilbild
    Joelefreaque fröm le shaque

    1. Intel wird weiterhin unterstützt.

    2. „Übersetzung“ durch „Rosetta 2“

    3. Zukünftige Software wird als „Universal 2“ erscheinen. D.h. auf ARM & Intel lauffähig.

    4. Als Entwickler sehe ich den grössten Vorteil des Macs in der Entwicklungsumgebung, den Frameworks, APIs, Swift und dem Vertrieb durch den App Store. Dadurch spart man locker 50% Arbeitszeit beim Entwickeln, Debuggen & Vertreiben.

    5. Dass Software & Hardware aufeinander abgestimmt sind ist ein gigantischer Vorteil.

    6. Falls Apple chipmässig entsprechend liefern kann, wovon ich ausgehe, ist das technologisch ein Monsterschritt vorwärts. Die „Anderen“ werden es dann wie üblich zeitverzögert kopieren.

    • Profilbild
      Hectorpascal  AHU

      Habe mir auch einen finalen Gedanken gemacht. Apple wird wieder zurückrudern, weil jedes performante Macbook echte Werbung ist die sich quasi selbst finanziert. Ich sage einen kurzfristigen Wechsel auf AMD vorraus und ein, „Sorry, ups!“, von Tim Cook und alles ist wieder gut. Es ging wohl nicht direkt von der Vertragsseite her und Apple geht nun diesen kleinen Umweg. Wetten!

  20. Profilbild
    patrick  

    eben bei linus angesehen (https://www.youtube.com/watch?v=KtgeS2hhV9U) und als bemerkenswert empfunden:

    Hat sich jemand eigentlich jemand schon mal Gedanken gemacht, was das für die Softwarepreise bedeutet, wenn dann alles über den Apple-Shop mit seiner 30% Abgabe (bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege) laufen wird ? Ich bin mir ziemlich sicher, dass Apple in Zukunft ALLES über seinen Shop laufen lassen wird.

    Tscha, schade für die Entwickler … wobei … die reichen das dann einfach an den Endkunden weiter.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.