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Behringer Polykobol, polyphoner Synthesizer

29. April 2022

3. RSF-Klon in der Entwicklung

behringer polykobol synthesizer rendering

Bereits bei der Ankündigung zum monophonen Kobol erwähnte Behringer, dass man an einem Nachbau des Polykobol arbeite. Das ist zweifellos ein sehr aufwendiges Projekt, an einen Klon des Polykobol hat sich bislang nur Black Corporation mit dem Kijimi gewagt.

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Der Polykobol des französischen Herstellers RSF gehört zu den seltensten Synthesizern. Es wurden weniger als 40 Stück davon hergestellt, wovon nur noch 20 Exemplare existieren sollen. Behringer hat si ch ein Original leihen können, um es als Vorlage für den Klon verwenden zu können.

rsf polykobol

Das Original, der RSF Polykobol

Die Stimmenarchitektur ist gegenüber dem monophonen Kobol etwas erweitert. Es gibt zwei LFOs und die Hüllkurven sind von ADS auf ADSR „aufgestockt“ worden. Der größte Unterschied ist jedoch die Sektion der Modulationszuweisungen, in der acht Quellen auf mehreren Zielparameter parallel zugdewiesen werden können.
Außerdem sind auf dem Entwurf noch Sequencer, Arpeggiator, Chord-Funktion, Unison/Mono/Poly-Modes, Speicherplätze und ein Display zu erkennen.

Derzeit arbeitet der Entwickler in Frankreich an den Voice-Boards sowie dem Frontpanel-Control-Board. Es gibt also schon mehr als nur das Rendering. Aber man ist offenbar noch in einer relativ frühen Phase, so dass man sich bezüglich eines Erscheinungsdatums für den Behringer Polykobol noch keine Gedanken zu machen braucht.

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Über diese Links könnt ihr die News zum Behringer Kobol und zum Behringer Kobol Expander nachlesen.

Über diesen Link kommt ihr zu unserer Status-Übersicht aller bislang öffentlich angekündigten Behringer-Synthesizer.

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Forum
      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Man kann ja auch zwischenzeitlich das Studio putzen oder das Auto waschen… Denke auch, das wird schon!

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    Filterpad AHU

    So ein geiles Teil! Schon der Sound des monophonen Kobol ist eine wahre (analoge) Offenbarung. Bei dessen Behringer Ankündigung sagte man noch, dass ein PolyKobol vermutlich nie realisierbar wäre. Jetzt werden wir eines besseren belehrt. Für mich schon fast eines der besten Behringer neben TD-3, RD-9 und PolyD und bei Erscheinung dessen für mich durchaus eine Überlegung wert. Moralisch ebenso gut vertretbar, denn: diese gibt es schon ewig nicht mehr und gab es nur in geringen Stückzahlen. Also freut euch und das nächste Weihnachten wird kommen.

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      AMAZONA Archiv

      Halte diese Euphorie gut fest… Du wirst sie vermutlich lange brauchen!?!

      P.s. Das Redering finde sogar ich ganz schick, abwarten wie er in 4Jahren da steht.

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      Garfield Modular

      Ja der Kobol und der Polykobol sind mal wieder interessante Produkte aus dem Bupermarket :-)

      Und Freudenthaler, auch komm, sei doch nicht so ungeduldig ;-) Es kann sich nur noch um einige Jahren handeln ;-) Aber auch ich habe nicht das unendliche Geduld und hoffe nicht das du mit deinen 4 Jahre recht bekommst. Diesem Jahr oder spätestens nächsten Jahr sollte es da sein!

      Schönes Wochenende und viele Grüße, Garfield.

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        AMAZONA Archiv

        Oh ich warte nicht auf Behringer, das laß ich Uli nicht mit mir machen… Seit wann kommt der Berg zum Prophet oder Polykobol?

        Wünsch Dir auch’n feines WE🖖🏻

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    Dan Lava

    Ich frage mich, warum der Wave keine 5 Oktaven- Tastatur bekommt dafür der Kobol. Ich verstehe diese Logik nicht.

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        Dan Lava

        Hallo Numitron,

        das ist mir durchaus bewusst, dass der Wave mit weniger Platz auskommt. Wurde mir auch so von Behringer begründet.

        Aber wenn man seit mehreren Jahrzehnten immer mit 5 Oktaven gespielt hat, sind 4 Oktaven eine krasse Umstellung. Leider habe dies schon beim Deepmind 12 feststellen müssen. Die Kiste klingt zwar geil aber ich bin es Leid, immer die Octave +/- Tasten während dem spielen zu drücken.

        Bei einer Gitarre entfernt man auch nicht aus Platzgründen zwei Saiten, sowas würde der Gitarren- Fraktion auch nicht bekommen.

        Ich hoffe immer noch auf 5 Oktaven…

  3. Profilbild
    astral_body

    Das es irgendwann eine Ankündigung geben wird, dass angeblich jeder Synthesizer geklont wird, haben jetzt bestimmt schon alle verstanden.

    Aber wozu so viele Clones?
    Sind wir mal realistisch: die Teile sind für Synth-Enthusiasten mit Retro-Bezug.

    Die Profis mit großem Studio arbeiten in der Box, mit dem Original oder den aktuellen Synth der Markenhersteller. Die haben vielleicht noch einen TD-3 oder ein Model-D (habe ich auch), aber sammeln keine Exzoten Clones.

    Und die Retro-Amateure mit kleinem Budget haben in der Regel auch nur begrenzt Platz für ihr Hobby. Mehr als 1-2 Polys, 1-2 Drum Machines, 1-2 Monsynth etc. bekommt doch kaum jemand untergebracht.

    Also selbst wenn es die Dinger irgenwann tatsächlich gibt und die etwas taugen:
    Soll ich mir ein Lagerhaus mieten um mir die gefühlt 50 angekündigten Clones auf Lager zu legen?

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      gs06

      Meiner Vermutung nach produzieren Hersteller von Instrumenten und einschlägigem Equipment schon lange nicht mehr primär für Studios und Profimusiker, da es davon einfach viel zu wenige gibt. Der interessantere Kundenkreis sind Hobbyisten, die gerne Equipment kaufen und sich über schöne Instrumente und Geräte freuen (und das zum Teil unabhängig davon, ob die Geräte tatsächlich genutzt werden). In sofern verstehe ich, wenn Behringer sich einen interessanten Markt für diese Produkte erhofft.

      Dass jeder sehen muss, wie viele solcher Geräte er sich Geld- und Platz-mäßig leisten möchte, ist ein Luxusproblem, mit dem ich es gerne aufnehme. :-)

      Im Moment sind meine Platzkapazitäten allerdings ziemlich erschöpft, und ich muss für jedes weitere Gerät ein anderes einmotten oder veräußern, so dass ich eher bei neuer Software oder kleineren Modulen als bei großen Keyboards aufhorche.

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      lunatic AHU

      Teuer Lagerkapazitäten mieten für günstiges Equipment, das nenne ich ein schlüssiges Konzept!:)

      Ich freue mich fast darauf den Bobol zu hören.
      Bis dahin haben wir noch mindestens 3 neue Regierungen……..oder Lanz moderiert mit knapp 66 Jahren nochmal Wetten Dass……..

    • Profilbild
      astral_body

      >Teuer Lagerkapazitäten mieten für günstiges Equipment,
      Ich lebe in München (-> teure Miete), daher habe ich auch keinen Platz.

      Bei mir ist es wie gs06: ich kann aus Platzgründen nur ein Gerät durch ein besseres/interessanters austauschen.

      Ich finde den Wasp, Kobol und so weiter schon interessant. Aber ich habe schon ein paar Analog-Mono- Synth. Noch mehr kann ich nicht unterbringen. Egal wer was anbietet.

      Ein neuer Synth muss mehr bieten als das, was dafür gehen muss.

      -> Bei mir konkuriert Behringer mit Moog und Sequential um den Platz.

      Ich habe lieber einen Top-Synth der flexibler ist als 3 Uralt-Spezialisten.

      z.B. plane ich den Pro-1 von B. durch den Pro-3 von S. zu ersetzen.

      Bei den Polysynth muss B schon was besseres als den OB-6 oder Super6 liefern.

      Bevor das passiert, spielen wir vermutlich im Jenseits auf einem CS-80 vierhändig mit Mozart das Bladerunner Titelthema ;-)

  4. Profilbild
    JM4

    Roland: kündigt nix an, Sweetwater leakt ein Bild, am nächsten Tag kannst du den Juno-X bestellen
    Behringer: …

  5. Profilbild
    GiorgioMaserati

    Interessant fand ich beim Post von Behringer den Zusatz am Ende. Da stand, dass man den Entwicklern Glück wünschen solle, da das Projekt sehr ambitioniert sei und man nicht wüsste, ob es tatsächlich umsetzbar ist. Es bestünde auch das Risiko, dass die Entwicklung zu hohe Kosten verschlingen und das Projekt eingestampft würde.
    Der gleiche Text stand auch unter dem Update zum CS-80 Klon letzte Woche.
    Das habe ich nun zum ersten Mal gelesen, davor hieß es von Behringer immer nur: „Keine Sorge, wir bringen Sie alle! Habt Geduld!“ oder so ähnlich. Auch hat man sich auf süffisante Weise über Kritiker lustig gemacht, die die Echtheit der Projekte angezweifelt haben (Hashtag „hardvaporware“ etc.).

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      tomma242

      Oh ja der Entwickler wird sehr sehr viel Glück brauchen.
      Der an B ausgeliehene PolyKobol gehört Olivier Grall aus Frankreich, und konnte bis dato nicht repariert werden trotz des einsatzes mehrerer Spezialisten hier in Frankreich.
      Der PolyKobol befand sich bei seiner Veröffentlichung damals noch in Prototypenform und wurde von ARIA vertrieben, was enormen Druck auf die Fernandez-Brüder ausübte, den PolyKobol so schnell wie möglich herauszubringen.
      Das Instrument war völlig unzuverlässig, klang aber fabelhaft.
      Die im PolyKobol verbauten Bauteile waren bis an ihre Toleranzgrenze ausgenutzt, der Synthesizer wurde extrem heiß, war instabil oder funktionierte einfach nicht so wie er sollte.
      Folgendes kann in einem PolyKobol gefunden werden, ich glaube sogar, dass das Foto von Olivier Gralls PolyKobol stammt: https://media.joomeo.com/large/62703f5c0c071.jpg
      Einen Synthesizer zu klonen, der im Grunde noch ein Prototyp war, der nicht richtig funktionierte und mit exotischen oder zusammengeflickten elektronischen Schaltungen ausgestattet war, ist heute fast unmöglich.
      Vielleicht eines Tages von Mos-Lab, dem rechtmäßigen Eigentümer der Marke „RSF Synthétiseurs“, der alle Schaltpläne hat und in Kontakt mit den Fernandez-Brüdern steht.

  6. Profilbild
    SynthNerd AHU

    Vater unser im Synthese-Himmel
    Geheiligt werde dein Klang.
    Deine Polyphonie komme.
    Der Wille der midi-Daten geschehe,
    wie im Studio, so auf Bühne.
    Unseren täglichen Gig ermögliche uns heute.
    Und vergib die Firmware Bugs,
    wie auch wir vergeben die vielen Ankündigungen und späte Verfügbarkeit der Geräte.
    Und führe uns nicht in Versuchung, sinnlos Geräte anzuhäufen
    sondern erlöse uns vom GAS.
    Denn dein ist das Reich der Klänge
    und die Kraft des Schalldrucks und die Herrlichkeit der Ekstase.
    in Ewigkeit. Elektronische Musik.

  7. Profilbild
    Flowwater (Henrik Fisch) AHU

    Ich weiß nicht, wie es anderen geht: Aber ob der Masse an Ankündigungen bin ich von Behringer irgendwie … gesättigt. Ich klicke noch nicht mal mehr auf die Beiträge, mich stört es bei Behringer inzwischen eher. Gut, hier habe ich es doch getan, aber den Artikel habe ich gar nicht gelesen. Die Firma täte gut daran, den Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Nicht dass ich denen das nicht zutraue oder gar Arglist vermute. Aber andere Firmen entwickeln so leise vor sich hin, dann kommt eine (!) Ankündigung … und dann etwas später … BÄMM … ein (!) Produkt.

    So beobachtet zuletzt bei:

    — Elektron
    — Waldorf
    — Dreadbox
    — Novation
    — Gotharman
    — Modal

    … und ich entschuldige mich für die Nichtnennung der vielen weiteren tollen Firmen, die mir jetzt gerade nicht einfallen. Und das sind dann auch immer irgendwie – für den jeweiligen Einsatz – coole Produkte mit viel »infusiertem« (das Wort gibt’s nicht, ich weiß) Herzblut der jeweiligen Entwickler.

    PS: Apropos »Herzblut« … dabei fällt mir auf, dass wir lange nix von Vermona gehört haben. Die Mädels und Jungs dort haben seit dem »PERfourMER« (was für ein cooles Gerät) einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen.

    • Profilbild
      SynthNerd AHU

      Ja, so kann man das sehen.
      Und ja, es gibt wohle keine weitere Firma, die so viel ankündigt und dann so lange Zeit vergehen lässt, bis geliefert werden kann.
      Andererseits frage ich mich, was daran schlimm ist. Entsteht daraus irgendein Schaden? Maximal vielleicht etwas Enttäuschung ob der lange Wartezeit.
      Unterm Strich bleibt meine Erfahrung mit Behringer gemischt:
      Ich bin nach wie vor total begeistert vom Deepmind, finde 2600 und PolyD ganz ok und kann auf die meisten anderen Synthies verzichten. Vom Odyssey war ich echt enttäuscht und hab mich wieder davon getrennt.
      Trotzdem warte ich gespannt auf UB-Xa, CS80, Kobol und SH-5. Vielleicht finde ich darunter noch ein Instrument, dass mir Freude macht.
      Schade dass Behringer wohl dieses Jahr nicht auf der Superbooth vertreten ist.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      Stimmt. Vermona macht gutes und das sehr selten. Glaub der DRM1 MKIV (Version 3) von 2014 war so das letzte. Dieses Jahr wird vermutlich auch nichts mehr erscheinen. Eine art Vermona „14“ Polyphon könnte man sich sehr gut vorstellen. Klar, der Preis wäre dann jenseits von Eden. Aber ein Moog One oder Haken Audio Slim für je etwa 6k oder 8k wird auch gekauft.

      • Profilbild
        Flowwater (Henrik Fisch) AHU

        Ich glaube, der »DRM1 MKIV« ist schon noch etwas jüngeren Datums, oder? Ich kann mich täuschen, aber ich meine den auf einer Messe gesehen zu haben, wo unter anderem auch der »Walfdorf M« vorgestellt wurde.

        Ich würde mich sehr über etwas freuen, was so in die Richtung vom »PERfourMER« geht … vielleicht einen MKII? Egal, ich freue mich eigentlich über alles, was von denen kommt. 😍

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