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Cherry Audio Pro Soloist, Synthesizer Plug-in

polyphon und voll editierbar

21. November 2023

Cherry Audio Pro Soloist Synthesizer Plug-in

Cherry Audio lässt mit Pro Soloist einen weiteren Vintage-Synthesizer als Plug-in wieder auferstehen. Vorbild war der gleichnamige monophone Preset-Synthesizer von ARP, den seinerzeit viele Musiker wegen seiner Ausdrucksstärke liebten, die durch die Tastatur mit dem damals neuartigen Aftertouch und den sogenannten Touch Sensor Effects entstand.

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Zum originalen ARP Pro Soloist haben wir eine sehr umfangreiche Vintage-Story für euch, die ihr unter diesem Link nachlesen könnt.

Cherry Audio Pro Soloist, Synthesizer Plug-in

Pro Soloist ist einerseits dem Original nachempfunden, geht aber in vielen Punkten deutlich über die Möglichkeiten des Vorbildes hinaus. Natürlich bietet er die 30 Presets des Originals samt der Spielhilfen. Mit den Touch Sensor Effects lassen sich wie einst Artikulationen wie Bend, Growl, Wahwah, Tremolo etc. auf die Aftertouch-Funktion zuweisen.

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Das Pro Soloist Plug-in kann das Panel in den Edit Mode umschalten, wo Zugang zu allen Soundparametern von VCO, VCF (24 dB Tiefpass), VCA, Envelopes, LFO, einer Mod-Matrix und der Resonator Bank (5x 12 dB Bandpass) besteht. Hiermit können eigene Presets erstellt oder die über 450 Presets der Library modifiziert werden.
Als dritte Panel-Ansicht gibt es den FX/ARP Mode. Mit Distortion, Phaser, Flanger/Chorus, Echo und Reverb lassen sich die Sound auffrischen. Der synchronisierbare Arpeggiator hat die üblichen Muster und Range-Einstellungen.

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cherry audio pro soloist synthesizer plugin panels

Edit- und FX/ARP-Panels des Pro Soloist

Das Plug-in kann mit einem Sound gespielt werden oder zwei Layer für Splits oder Stacks erzeugen. Beide Layer haben eine eigene Polyphonie von 16 Stimmen. Über eine Learn-Funktion lassen sich alle Parameter beliebigen MIDI-COntrollern zuweisen.

Cherry Audio Pro Soloist ist in den Formaten AU, VST, VST3, AAX und standalone (MacOS und Windows) verfügbar und kostet zur Einführung 49,- US-Dollar.

Zusammen mit dem Pro Soloist erscheint auch das erweiterte Bundle Synth Stack 4, das nun 22 Plug-ins umfasst und zur Einführung 299,- US-Dollar kostet.

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Preis

  • Einführung 49,- US-Dollar
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Forum
  1. Profilbild
    Nvelope

    Leider kann ich mit Plug-Ins (und somit auch mit solchen Synthesizer-Plug-Ins) nichts anfangen … und will mich auch nicht (mehr) damit anfreunden – solche Programme bieten generell ein schönes Bild auf dem Screen, aber mir fehlen als haptisch orientiertem Geräte-Bediener fast physisch schmerzend die Knöpfe, Regler & Schalter zum Schrauben …
    Aber Behringer sollte sich flott eine physische Replik dieses bildschönen Gerätes erarbeiten und auf den Markt bringen; Uli, ran an dieses Teil !!!
    Der ‚Pro-Soloist‘ wurde von Tony Banks vor Jahrzehnten maximal genutzt, um mitunter atemberaubende Synthie-Linien in den früheren Genesis-Songs zu spielen, welch ‚einfaches‘ Pre-Set-Gerätchen für berühmte Sounds in den älteren zumeist Long-Songs!
    Dieser frühe After-Touch (damals ‚Touch Sensor‘ genannt und auf verschiedene Effekte zuschaltbar) hatte es in sich – weswegen auch der dem ‚Pro-Soloist‘ nicht un-ähnliche Roland ‚SH-2000‘ seinerzeit sehr berühmt war; ich kann mich erinnern, dass v.a. griechische Musiker den (- und auch meine drei Stück -) ‚SH-2000‘ suchten wie hundert Jahre zuvor das Gold am Klondyke . . .

    • Profilbild
      Jens Barth

      @Nvelope Haptik ist gut und wichtig. Aber mal ehrlich, wenn Du einen Gig spielst und zwei Hände brauchst auf den Tasten brauchst wird es schon schwierig.😉

      Einhändig eine Moog Model D Emulation zu spielen macht auch auf einem Midi – Controller Spaß. Vorausgesetzt natürlich, daß man Drehregler hat und diese entsprechend “anlernt”. Ich nutze auch bei verschiedenen Plugins immer dieselben Regler für Cutoff, Resonanz etc. Mit 8 Reglern kommt man damit schon ganz schön weit. Ersetzt natürlich nicht die Hardware. Aber die kann man sich in den meisten Fällen eh nicht leisten. Und die Zuschauer / Zuhörer hören den Unterschied zwischen Soft – und Hardware (zu meinem sehr großen Bedauern) eh nicht.

  2. Profilbild
    PaulusS

    Haptik ist zwar schön und gut. Jedoch muss man auch in entsprechend hochwertiges Equipment zur Wandlung investieren. Also alles outboard-ige muss natürlich in den Rechner. Vor allem wenn ich hochwertige physische Synthesizer habe, dann möchte ich auch, dass diese vom Klang so gut wie möglich eingefangen werden.

    Ich persönlich war mit Software am produktivsten. Bei mir war es eine Kombi aus FLStudio und entsprechenden Plugins. Klar, das Haptische fehlt einem schon. Es gibt auch den ein oder anderen schönen Controller. Die Variante für den impOSCar fand ich bspw. schön umgesetzt. Da geht bestimmt mehr.

    • Profilbild
      DMPjx

      @PaulusS Alles schön und gut, wenn Dir aber mitten im Konzert Dein Computer abstürzt und sich weigert, Dein Programm wieder hochzufahren, freust Du Dich über stabile Hardware.

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        mort76

        @DMPjx Ein Backup-Laptop kostet auch nicht mehr als ein Synth. Und da hat man dann ALLES drauf.
        Und es ist ja jetzt auch nicht so, als würde Hardware nicht kaputtgehen können…

        Ich nutzt gerne einfach beides für das, was ich tue…ich bringe alles mit Sequencer, Tastatur und PlugIns in den Rechner, und steuere dann mit den MIDI-Spuren meine Hardware an. Da hat man dann auch die Hände frei für die Knöpfe. Und was man dann letzten Endes im Mix läßt, kann man sich später immernoch überlegen.

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        Jens Barth

        @DMPjx Sehe ich komplett anders:

        Ich komme ursprünglich von der Hardware. Der Anstoss zur Software kam vor 10 Jahren nach einem Steve Hackett Konzert und einem Gespräch mit seinem Keyboarder Roger King. Der hatte nämlich nur Software im Einsatz und nutzte Mainstage, das war 2013. Und damals schon war sein System stabil, obwohl er auch Backup – Macs hatte.

        Ich spiele heute nur noch Software – Plugins mit Mainstage als Host. Funktioniert wunderbar, ich habe seit Jahren keine Abstürze oder Hänger gehabt. Diese lagen eh meistens an nicht kompatiblen Plugins. Bin jetzt mit dem M1 super zufrieden.

        Allerdings: Bei unserem Sommer – Gig fuhr mein Kuzweil PC3K, den ich als Masterkeyboard neben Arturia Keylabs benutze, nicht hoch. Das Problem war auf die Schnelle nicht zu lösen. Mit Schweißperlen auf der Stirn habe ich mit von einer befreundeten Band nach deren Auftritt ein Keyboard geliehen, Treiber installiert und es lief mit Mainstage. Nach der Rückkehr hat sich herausgestellt, daß sich auf der Hauptplatine ein Kontakt gelöst hat.
        Ergo: Auch Hardware ist anfällig.

        Abgesehen davon ist Software viel flexibler als jede Hardware, on top noch mit einer schier endlosen Anzahl an Effekten. Meine Hardware – Synths und Workstations waren dagegen immer sehr beschränkt.

        Ich vermisse natürlich die Haptik, aber auch das kann man mit Midi – learn heutzutage sehr gut hinbekommen.

  3. Profilbild
    Tai AHU 3

    Ich mag ja Cherry Audio. Aber wenn das das Layout des PlugIns ist, dann gute Nacht. Die 2 Panels hätten locker in einen Screen gepasst, die Tastatur ist viel zu groß. Die wird ja nicht wirklich gespielt. Das optische Nachbilden der alten Kisten hatten wir doch längst abgehakt. Hatte ich zumindest gedacht. Dabei können sie es, siehe Dreamsynth.

    • Profilbild
      Chufu

      @Tai Ich habe ein tolles Angebot von Cherry Audio bekomment. Es handelt sich um die Erweiterung meines Synthstacks. 15,28$ (=14,63€ PayPal 24.11.2023) . Für 49$ hab ich doch überlegt aber für knapp 15€ hatten sie mich!😀.
      Das Ding hat einige Interesante Futures.Layering und Keyboard Spliting sind nicht Uninteresant. Auch das Matrix Konzept, welches Cherry Audio implementiert hat ist knapp aber Interesant.
      Der Klang ist, wie ich das schon von Cherry gewohnt bin in den Top 10 anzusiedeln. Würde ich behaupten. Die Verwendete Soundengine tut also recht gut ihren Dienst. Das ist natürlich rein Subjektiv und auf mein Persöhnliches Equipment ausgerichtet. Beim Klang gibt es bekantlich eine Ganze Menge Faktoren zu berücksichtigen die bei jedem Anwender auch noch unterschiedlich sind.
      Aber es gibt ja auch eine Demo Version von diesem Solist. Damit kann man natürlich auch selbst mal schnell Testen ob der Klang was Taugt.
      Für knapp 15€ geht das voll in Ordnung. (Demo ist natürlich Kostenlos!)

  4. Profilbild
    unifaun

    Endlich, endlich konnte ich in dieser Woche mein Trauma überwinden, das mich alten Tony Banks- und Genesis-Fan befiel, als ich 2007 meinen 2 Jahre zuvor für ca. 150 € gekauften und funktionierenden ARP Pro/DGX (den auf andere Schalter und ein paar andere Dinge geänderten Nachfolger des Pro Soloist) für 250 € VERKAUFT hatte.

    Nachdem Cherry Audio bereits den ARP Quadra als VSTi herausbrachte, hatte ich die leise Hoffnung – vielleicht habe ich ihnen seinerzeit auch einen Tipp gegeben ;) – , dass sie vielleicht auch irgendwann den Pro Soloist releasen würden. Ja, und diese Woche ist es tatsächlich passiert.

    Ich hätte nur die monophone Preset-Sektion des Originals gebraucht, aber mit Polyphonie, erweiterten Synth-Specs und Arpeggiator erreicht man heutzutage eben wesentlich mehr potentielle Käufer. So wird der ikonische Preset-Synth aus den frühen 70ern in die musikalische Zukunft transportiert.

    Muss ich erwähnen, dass ich mir den Pro Soloist zugelegt habe? :-)

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