Tonstudio-PC mit knappem Budget
Die vorangegangenen Artikel zum Thema „Der beste Audio-PC“ sowie die regen Leserkommentare haben gezeigt, dass ein Audio-PC deutlich günstiger als für 1.000,- Euro zu haben ist. Wer häufiger Sample-Librarys einsetzt und dazu gerne mit rechenintensiven Plug-ins (in größerer Zahl) zu Werke geht, sollte seinem Audio-PC einen etwas stärkeren „Antrieb“ spendieren.
Selbstverständlich sind PC-Komponenten mehr oder weniger starken Preisschwankungen unterworfen und bereits in dem Moment, in dem der geneigte Leser sich diese Zeile zu Gemüte führt, dürfte die eine oder andere Komponente mit leicht korrigiertem Preis im Regal des heimischen PC-Händlers zu finden sein.
Klar muss auch sein, dass ein solcher Artikel oft nur an der Oberfläche kratzt. Wer nicht genau weiß, was er oder sie tut, sollte sich an den stationären PC-Handel wenden. Er wird immer seltener, birgt aber seine Vorteile.
Auch für alle Mac-Nutzer haben wir eine große Übersicht an aktuellen Apple Produkten für Musiker und Produzenten zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Des Computers Kern im Audio-PC unter 1000,- Euro
- Windows on ARM?
- Mainboard im Audio-PC für unter 1000,- Euro
- Neu gemischte Grafikkarten im Audio-PC unter 1000,- Euro?
- RAM/Arbeitsspeicher im besten Audio-PC unter 1000,- Euro
- Festplatten für den besten Audio-PC
- Ein Gehäuse für den Audio-PC
- Das Betriebssystem für den Audio-PC
Des Computers Kern im Audio-PC unter 1000,- Euro
Wie bereits an dieser Stelle ausgeführt, ist das Primat der Intel-CPUs für Audiozwecke mindestens im Sinken begriffen, wenn nicht sogar komplett gefallen. Der objektive Vergleich zwischen Setups ist nicht eben trivial: zum einen fallen Benchmark-Tests nicht immer ganz eindeutig aus, zum anderen gibt es (vergleichsweise) wenig Benchmark-Tests, die sich auf den Audio/VST-Aspekt beziehen. Hinzu kommt noch, dass es keine identischen Mainboards für Intel und AMD gibt, dem Chipsatz sei Dank.
Als Prozessor schlage ich für einen intelbasierten Rechner einen Intel Core i5-14600K vor. Das K zeigt an, dass Übertaktung hier kein Problem darstellt und somit mehr Leistung aus dem System geholt werden kann. Trotzdem bedeutet das nicht, dass eine Übertaktung von der Garantie abgedeckt ist. Wer solches tut, handelt auf eigene Faust und auf eigenes Risiko. Besagter i5 der neuesten Generation hat eine Grafikeinheit – wir sparen uns also eine Grafikkarte – und schlägt mit unter 230,- Euro zu Buche.
Für AMD-Freunde schlage ich den Ryzen 5 9600X vor. Das X deutet an, dass dieser Prozessor für höhere Taktraten und Workloads ausgelegt ist als die Kollegen ohne X. Preislich liegt dieser unter 210,- Euro.
Wer mehr rechenhungrige Synthesizer-Plug-ins nutzen möchte und weniger große Sample-Librarys, könnte bei der RAM-Größe sparen und hier den jeweiligen Prozessor der höheren Kategorie (i7 bzw. Ryzen 7) nehmen – das geht sich mit den Kosten dann wieder auf ca. 1.000,- Euro in der Summe aus. Wer beides will, muss mit ca. 100,- Euro Mehrkosten rechnen.
Während der AMD mit sechs Kernen werkelt, sind beim Intel sechs Performance-Kerne zu finden, zusätzlich gönnt sich der Intel noch acht Efficiency-Kerne, die schwächer sind, als die sechs erstgenannten und auch kein Hyperthreading supporten.
Als der Prozessormarkt noch überschaubarer war, galt oft als Faustregel den zweit- oder drittbesten Prozessor im neuen Rechner zu verbauen. Der war noch immer recht performant, aber deutlich bezahlbarer.
In der Praxis sind mittlerweile Boxed-Lüfter schon anständig leise geworden (ja, getestet). Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt einen CPU-Lüfter mit großem Kühlkörper und großen Lüftern, die entsprechend leiser drehen können. Mein Tipp: be quiet! Pure Rock 3 Black, den es für ca. 35,- Euro gibt.
Windows on ARM?
Spätestens seitdem Apple auf einen ARM-Prozessor setzt, werden die Fragen immer lauter, wann es denn für Windows so weit sein wird. Die überraschende Antwort: es ist längst geschehen. Windows werkelt klaglos auch auf ARM-Prozessoren, die Crux an der Sache ist der Support von Software und entsprechenden Treibern für Audiointerfaces.
RME, Focusrite und Yamaha/Steinberg haben ARM-Treiber für einiges an Hardware bereits verfügbar (oder man ist in der Beta-Phase), ein paar Sequencer sind ebenso für ARM zu bekommen: Cubase 14, Nuendo 14, Reaper (Preview-Version), Bitwig Studio (ab 5.3), Reaper (Beta), an einer ARM-Version von FL Studio wird gearbeitet. Das ist nicht eben viel, aber ein paar der wichtigsten Player sind schon an Bord. Der weiterhin viel genutzte iLok läuft derzeit noch nicht unter Windows on ARM, auch nicht mit der Emulation (wie Nutzende berichten).
Ich habe auch hier im Vorfeld des Artikels mit einem Windows on ARM Power User gesprochen: Das Problem ist nicht Windows, das Problem sind die Dritthersteller. Die Emulation für die x86-Architektur ist unter Windows allerdings nicht so gut wie unter macOS (dem Vernehmen nach) und Apple kann die Entwickler zur neuen Prozessorarchitektur zwingen, da alles aus einer Hand kommt, bei Microsoft und Windows sieht die Sache nicht ganz so einfach aus.
Da Windows on ARM noch immer eine Nischenlösung ist, werden wir hier nur auf AMD und Intel Rechner eingehen.
Mainboard im Audio-PC für unter 1000,- Euro
Das Mainboard (oder auch Motherboard) ist in meinen Augen eine der wichtigsten Komponenten. Die CPU ist schnell getauscht, der Arbeitsspeicher auch, beim Mainboard ist die Sache schon deutlich aufwändiger. Gerade weil ich mit allzu günstiger Hardware bereits extreme Probleme hatte, nutze ich nur noch Asus (und die „Billigmarke“ von Asus ASRock) sowie Gigabyte.
Diesmal bin ich komplett bei Gigabyte gelandet: Für die Intel-Variante schlage ich das GIGABYTE B760 DS3H AX (für knapp 135,- Euro) und für die AMD-Version das GIGABYTE B650 EAGLE AX (für ca. 135,- Euro) vor. Mit diesen Mainboards gibt es gute Möglichkeiten der Erweiterung für RAM, PCIe-Steckkarten und der gleichen Dinge mehr. Auch eine Zweitverwendung – nach der Zeit im Tonstudio – ist somit etwas flexibler möglich.
Beide Mainboards bieten vergleichbare Anschlüsse und Optionen, wobei das B650 Eagle bspw. durch die Kühlkörper auf den Spannungswandlern den etwas professionelleren Eindruck macht. Ordentliche Boards sind beide.
Das GIGABYTE B760 DS3H AX bietet, wie der Name vermuten lässt, den Chipsatz Intel B760, vier RAM-Bänke (die bis zu 192 GB aufnehmen können), aktuelle USB 3.2 Gen 1-Anschlüsse sowie die üblichen Add-ons (Lan, USB2, 1 PCIe x16 …). Das Mainboard bietet somit eine gewissen Zukunftssicherheit, obschon der hier genutzte Sockel (Sockel 1700) nur i3, i5, i7 und i9 (sowie der G12XXX bis G14XXX Generation) einen Platz bietet. Ob es neue Prozessoren der Generation 15XXX für dieses Board geben wird, darf bezweifelt werden. Die Zukunftssicherheit ist also mit einem deutlichen „aber“ zu versehen, zumindest hinsichtlich der CPU.
Ähnliches lässt sich über das B650 EAGLE AX vermelden. Zwar wird der genutzte Sockel (AM5) wohl eher noch zwei Jahre (evtl. etwas länger) aktuell sein, so dass die Zukunftssicherheit an dieser Stelle valider ist, in der Ausstattung steht es dem Board für die Intel-CPU aber nicht nach. Auch hier sind 192 GB RAM maximal möglich, sogar zwei USB-A 3.2 Gen 2 Ports sind dabei, sowie auch an dieser Stelle die üblichen Add-ons (Lan, USB2, 1 PCIe x16 …).
Neu gemischte Grafikkarten im Audio-PC unter 1000,- Euro?
Wir hatten das Thema bereits in den anderen Artikeln und in den Kommentaren zu Hauf (danke an die Community): Für einen Audio-PC braucht es kaum eine Grafikkarte. Gerade heutige Grafikeinheiten in Prozessoren bieten einiges an Leistung. Sicher nicht für den Hardcore-Gamer, aber darum geht es bei diesem Computer sowieso nicht. Ich habe besonders die integrierten Grafikeinheiten aus der Intel-Welt getestet und kann bestätigen, dass diese sehr gute Dienste leisten und mehr Performance bieten, als den meisten bewusst ist.
Eine Ausnahme wäre es, wenn man mit großen Monitor-Setups arbeiten möchte/muss. Für diese Zwecke sind Grafikkarten für Workstations eine gute und preiswerte Angelegenheit, sofern man kein Gaming auf dem Rechner betreiben möchte.
Wer nur einen Bildschirm betreiben will, braucht eine solche Karte nicht. Wer einen Multimonitorsetup betreiben will und bspw. Display-Port-Anschlüsse für alle unterstützen Monitore wünscht, wird sich auf dem Markt der Workstation-Grafikkarten umsehen und wird ab ca. 100,- bis 150,- Euro fündig.
Funfact: Meine Matrox Workstation-Grafikkarte fiel einem Cubase-Update zum Opfer, da nicht die benötigte DirectX-Version supportet wurde.
RAM/Arbeitsspeicher im besten Audio-PC unter 1000,- Euro
Hier schlage ich G.Skill DIMM 64 GB DDR5-6000 Kit (2 x 32 GB) für knapp 230,- Euro vor. Wer schnelleren Speicher wünscht oder mehr RAM, wird bei den einschlägigen Händlern fündig. Hinweis: Die hier vorgeschlagenen Prozessoren können diesen Arbeitsspeicher nicht voll ausfahren. Bei 5600 ist bei den genannten CPUs Schluss. Wem das als Verschwendung erscheint, sucht sich DDR5-5600-Arbeitsspeicher dazu.d
Seit dem extremen Preisverfall von Arbeitsspeicher Ende der 1990er/Anfang der 2000er ist RAM eigentlich kein Thema mehr, da dieser zu günstigen Preisen in guter Qualität verfügbar ist. Mit 16 GB sollten die meisten Anwendungen gut funktionieren (ja, getestet), auch Sample-Librarys. Mehr Spaß macht es natürlich mit 32 bzw. 64 GB, gerade in Verbindung mit einer SSD. Wie bereits angedeutet: Wer lieber Rechen-Power für Synthesizer-Plug-ins haben möchte, kann hier auf 32 GB RAM downgraden und die Ersparnis in der CPU anlegen.
Da mich defekte RAM-Bausteine schon in den Wahnsinn getrieben haben, könnte ein Testlauf mit Memtest86+ sinnvoll sein. Allerdings müsste der Rechner schon einen halben Tag laufen, um Fehler zuverlässig ausschließen zu können. In der Praxis hatte ich jedoch schon nach wenigen Minuten eine Fehlermeldung, wenn ein RAM-Riegel wirklich einen Defekt aufwies.

Mit Memtest86+ kann man bequem prüfen, ob der verbaute Arbeitsspeicher (oder der Sockel auf dem Mainboard) fehlerfrei läuft
Festplatten für den besten Audio-PC
Für unter 180,- Euro ist die SAMSUNG 990 PRO 2 TB SSD zu ergattern. 2 TB ist zwar nicht der ganz große Speicherplatz, aber damit kann man schon ganz ordentlich arbeiten, solange nicht platzhungrige Sample-Librarys in großer Zahl Anwendung finden sollen. Wer eine große Sample-Library-Sammlungen sein Eigen nennt, wird wohl eh mehr als eine Festplatte im System verbauen.
Ein Gehäuse für den Audio-PC
Ein Audio-PC der im Regieraum steht, darf möglichst keinen Ton von sich geben. Klar könnte man mit einer Wasserkühlung arbeiten oder einen Wanddurchbruch machen und Monitorkabel sowie USB für Maus, Tastatur etc. durch dieses Loch führen.
Attraktiver ist da allerdings der Ansatz, KVM-Extender zu nutzen. Mit Hilfe dieser kleinen Kisten kann man Monitor, Maus, Tastatur etc. auf ein handelsübliches Ethernet-Kabel umsetzen. Ein LAN-Kabel braucht kein so großes Loch in der Wand und es sind – je nach Hersteller – mehrere hundert Meter Kabellänge möglich. So kann der Rechner beispielsweise im kühlen Keller stehen, während das Studio mehrere Stockwerke höher anzutreffen ist. Leider sind diese Kisten nicht sehr billig und es braucht (meist) eine eigene Ethernet-Verbindung, das Hausnetzwerk kann nicht genutzt werden.
Es sind immer zwei korrespondierende Geräte notwendig (eines, das das Signal auf die Ethernet-Verbindung bringt und eines, welches das Signal wieder zurückübersetzt). Zwar gibt es im Handel schon KVM-Extender-Pärchen für unter 100,- Euro, diese sind aber nicht zu empfehlen. Geräte, die zuverlässig genug funktionieren, dass man gerne damit arbeitet, kosten mindestens 150,- Euro (pro Extender-Pärchen), eher deutlich mehr, gerade wenn mehr als ein Bildschirm übertragen werden soll und das mit entsprechenden Auflösungen und Hertz-Zahlen.
Wir gehen also erst einmal davon aus, dass das Gehäuse im Regie/Studio-Raum stehen soll. Die Produkte von be quiet! haben sich durchaus bewährt, so dass ich das be quiet! PURE BASE 600 Tower-Gehäuse für ca. 80,- Euro vorschlage. (in der Window-Version für knapp 80,- Euro zu bekommen) mit einem be quiet! Pure Power 11 600W CM Netzteil (für knapp 85,- Euro) und einem be quiet! Pure Power 12M 750W CM Netzteil (für knapp 120,- Euro) vorschlage.
Das Netzteil bietet noch Luft nach oben, wenn ordentlich viele SSDs und eine Grafikkarte in den Rechner wandern sollen. Generell gilt: Bei Netzteilen hört der Spaß wirklich auf. Geräte aus dubiosen Quellen oder unklaren Second-Hand-Verhältnissen sind eine echte Gefahrenquelle. YouTube ist voll von Videos, wie sich diese Netzteile spektakulär von der Welt verabschieden und einiges mit sich „ins Verderben“ reißen – ja auch auf seriösen Kanälen. Daher bitte nur Netzteile vom Händler kaufen, am besten „Markennetzteile“. Außerdem: Finger weg vom selbst reparieren, außer ihr seid vom Fach. Wir raten klar und deutlich hiervon ab.
Natürlich kann man auch ein Billig-Gehäuse vom Wühltisch beim Discounter an der Ecke nehmen, aber das wird nicht auf geringe Lärmemissionen optimiert sein. Auch sind solche Gehäuse oft nicht sehr stabil und der Aufbau des PCs macht wenig Freude (ja, ich bin ein gebranntes Kind).
Das Betriebssystem für den Audio-PC
Ich halt zwar Linux für diesen Zweck noch immer nicht für massentauglich, Fakt ist aber, dass Reaper und Bitwig Studio für Linux erhältlich sind und stabil laufen. Einige Plug-ins sind nicht ganz einfach zu integrieren, da der Kopierschutz nur (gut) mit Windows läuft, auch die Treiber für die Audio-Hardware sind meist nicht in der Qualität vorhanden wie für macOS und Windows. Möglich wäre natürlich trotzdem, hier mit Linux zu arbeiten.
Ich schlage trotzdem wieder Windows vor. Microsoft Windows 11 in der Home-Version (natürlich 64 Bit) liegt für knapp 105,- Euro im Regal des PC-Händlers eures Vertrauens, online oft noch deutlich billiger. Ich empfehle eher die Pro-Version von Windows. Die Pro-Version erlaubt einige Einstellungen, die die Home-Version nicht bietet, auch nicht (immer) mit einem Registry-Hack. Den genauen Unterschied hat Microsoft hier zusammengestellt.
Klar gibt es etliche Online-Stores, die Windows 11 Pro ab 30,- Euro feilbieten, manche sogar nochmals deutlich günstiger. Etliche dieser Angebote sind reell und legal, andere nicht. Hier muss jede und jeder selbst genau prüfen, was er/sie tut.







































Als überzeugter Linuxer möchte ich anmerken, dass ich es nicht für sinnvoll halte, wenn Leute mal eben auf Linux umsteigen, aber in erster Linie ihre Windows-Software laufen lassen wollen.
Es gibt Leute, die sind recht erfolgreich darin, ich rate aber allen „mal eben-Umsteigern“ ab, die bloß die Windows-Lizenz- und Werbe-Nerverei loswerden wollen, zumal sie sich mit WIndows-Software dieselben Gepflogenheiten ins Nest legen.
Wer darin eine Herausforderung sieht, die er meistern will, nur zu. Aber wer bloß seine Windows-Software laufen lassen will, sollte bei Windows bleiben. Linux ist nicht das bessere Windows. Linux ist Linux und hat seine eigenen Macken.
@bluebell Wohl wahr!
@bluebell Mach den Leuten nicht so eine Angst. 😂
Du hast ja auch eine manifeste Abneigung gegen Windows-Software unter Linux, dabei ist es total simpel.
Jeder Hersteller von Software hat seine Eigenheiten und benötigt unterschiedliche Einstellungen die mit dem Tool Winetricks supereasy zu machen sind.
Einige Sachen laufen sofort, es ist aber besser pro Hersteller sich ein Prefix zu machen. Ein jungfreuliches Prefix ist ca. 600MB groß und entspricht quasi einer Windows-Installation.
Du wählst mit Winetricks die richtigen Einstellungen für den Hersteller und kannst die .exe oder was auch immer starten und deine Software installieren.
Und, wer sich über Wrapper aufregt, weil der Hersteller den 32Bit-Support gestrichen hat, ist hier genau richtig.
Und hast du deine „Installation“ versaut, einfach das Prefix in den Papierkorb schieben, rückstandsfreier kann man nicht deinstallieren. Nichts an einem Prefix ist invasiv.
Dann gehen noch ganz lustige Sachen. Ableton benutze ich „nur“ als Klangerzeuger und liegt auf einem Bitwig-Track, wie ein normales Plugin.
Dann läuft es noch super auf alter Hardware. Im Wohnzimmer steht ein 10600K, darauf läuft CachyOS und steuert ein Audient iD14 mit A7X dran. Der K4 ist über ein uraltes ESI Midi-Interface angeschlossen. Die Kiste rennt abartig, ich habe schon überlegt den Core-Ultra auf dem Dachboden zu verkaufen. 😂
Übrigens DIE Intel-Generation für Linux, gebraucht für umme zu haben.
@Kazimoto Jetzt kommt der Clou! Hast du alle deine Plugin einmal installiert, einfach die Prefixe packen und sichern. Machst du eine Neuinstallation oder einen weiteren Rechner auf, einfach die Prefixe rüberkopieren und mit Yabridge scannen. Ich war mit 206 Plugins in unter einer Stunde mit der Migration durch.
Da muss keiner mehr sich an den alten Rechner klammern, weil er Angst davor hat tausende Ordner und Lizenzen neu installieren.
WICHTIG! Bevor du ein Prefix löschst wo Lizenzen drauf sind, jedes Prefix ist ein PC und ist das einmal gelöscht, ist das wie ein defekter PC auf den du keinen Zugriff mehr hast. Also vorher alles abmelden, bei iLok ganz wichtig. Ist mir schon passiert.
Am Ende winkt eben auch ein Preis, wenn man sich einmal die Mühe macht.
Von den tollen Backups mit Timeshift und sich über Repositories alles mögliche laden zu können wollen wir nicht reden.
Und das Beste, ich habe im Vergleich zu Bluebell null Ahnung! :)
@Kazimoto Da Du iLok erwähnst: kann man iLok-2 oder iLok-3 HW-Dongles mittlerweile unter Linux zuverlässig betreiben?
@gs06 Hardware weiß ich nicht, ich habe nur Softwarelizenzen.
@Kazimoto Deine Ausführungen zum Thema Windows–> Linux sind äußerst interessant. Sicher nicht nur für mich.
Wie wär´s mit einer Workshop-Serie hier?
@ReneG Habe ich auch drüber nachgedacht aber das könnte ich nicht anspruchsgerecht umsetzen, also lass ich es lieber.
@bluebell Dazu kommt, wer in Windows mit Werbung genervt wird, hat diese Werbung aktiv zugelassen. Wenn man bei jeder Anfrage, ob eine Webseite Benachrichtigungen schicken darf auf Ja klickt, ohne zu wissen, was man gerade akzeptiert hat, sollte man ohnehin nicht auf ein OS umsteigen, bei dem man deutlich genauer wissen muss, was man tut.
Meine Erfahrung: Wer einen möglichst leisen PC möchte sollte sich das zusammenbauen verschiedener Hardware von ebenso verschiedenen Herstellern möglichst verkneifen. Wenn diese Komponenten zu einer Einheit werden, geht dies zu Lasten der Energie aufgrund Unterschiedlicher Anforderungen. Man sollte schon wirklich technisch ausgfuxt sein, um hier was vernünftiges zusammenzustellen (ich bin es nicht). Ein gekaufter PC heutzutage hat, wenn auch kurzlebiger, die passenden Einheiten so zusammengestellt, das dieser sehr geräuscharm ist. Wasserkühlung etc. nehme ich bei dem Beispiel natürlich raus. Ein vernünftiger Bürorechner mit externer Soundkarte (Interface) dürfte für die allermeisten völlig ausreichen in Sachen Leistung und Geräuscharmigkeit. Normales Produzieren ist damit kein Problem. Aber jetzt kommt zum Schluss noch das was ich immer sage – ich kann es mir wirklich nicht verkneifen: Vergesst mal die Technik und fangt endlich an Musik (in dem Sinne was Musik ist) zu machen. Dann klappt’s auch mit dem Song!
@Filterpad Na ja, der Bürorechner wird bei bestimmten Tasks Probleme bekommen. Leise bleibt ein Rechner mit leisem Netzteil (da gibt’s ja endlos Vergleiche zum Pegel auch unter Last) und wenn der Kühler eher überdimensioniert ist. Beides in Bürorechnern keine Priorität. Audio ist in den Anforderungen komplex, man kann Projekte in der DAW erstellen die vor allem von der single thread Leistung profitieren und andere bei denen es am RAM oder der Multithread Performance hängt.
Es gilt auch nicht grundsätzlich, daß Synthplugins nur wenig RAM brauchen. Arturiasoftware z.B. langt beim Speicherverbrauch z.T. richtig ordentlich hin. Bei Pigments 4+5 hatte ich mal um die 500MB pro Instanz beobachtet. Ich benutze so gut wie keine Arturiasoftware mehr, es könnte evtl. bei aktuellen Versionen besser sein. Wollte es nur mal ansprechen.
@exitLaub Das stimmt natürlich! Ich hätte besser: „tendenziell“ schreiben sollen – fair enough ;)
„Auch für alle Mac-Nutzer haben wir eine große Übersicht an aktuellen Apple Produkten für Musiker und Produzenten zusammengestellt.“
2019 ist ja durchaus schon ein paar jahre her 😁 und ignoriert z.B. komplett die ganze Apple Silicon Entwicklung. Mittlerweile bekommt man für unter 1000€ auch einen extrem leistungsstarken Mac Mini. Nur als Ergänzung, falls jemand nicht zwingend auf Windows festgelegt ist. 😀 (ich muss im Büro seit einigen Wochen leider Windows 11 nutzen und komme aus dem fluchen nicht mehr raus, nachdem ich mich halbwegs mit Windows 10 arrangiert hatte).
@dflt Hi dflt! Stimme Dir vollkommen zu!
Ich habe ca. 20 Jahre sowohl mit WIN als auch mit MACs/Unix-Rechnern arbeiten müssen/dürfen (in der Reihenfolge). Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Macs/Unix-Teile wesentlich stabiler und einfacher zu warten waren als JEDES WIN-System, welches ich in der Zeit kennengelernt hatte. Das hatte unserer Firma damals ´ne Menge Geld gekostet.
Ich habe jetzt ein ein Mac Book mit M3 und 16GB Ram – Never ever Probleme! Hat zwar etwas mehr (unwesentlich) gekostet, aber einfach so einen Großmonitor anschliessen, so ne 2 TB SSD, Audio-Interface – Null Problemo! Warum basteln? Aber wer es mag – kann ich verstehen! Nur ich bin mittlerweile zu alt für so nen Sch…
Ich war genötigt meinen Audio PC Win11-Ready zu machen.
Meine „alte“ Möhre (ein Core i5, 4000er Serie, mit WIndows10) war nicht Win11-Kompatibel, und nicht einfach „aufzurüsten“.
Daher ein neuer PC.
Meine Wahl fiel auf einen AMD Ryzen 5 9600X, und das Gigabyte B650 EAGLE (ohne AX, weil Kabel-Netzwerk besser als WIFI ist) Board.
Die CPU hat eine eingebaute Grafik-Einheit, welche auch 2 4k-Displays unterstützt, was das Board eben auch bietet (per HDMI und DP).
Angeschlossen sind allerdings 2 FHD Displays.
Ansonsten sind 32GB RAM und eine 1TB Samsung 990EVO+ nvme SSD dabei.
Inkl. Gehäuse,CPU-Lüfter und Netzteil bin ich unter 700 Euro geblieben.
Für mich reicht das.
Und mit 64GB RAM und 2TB SSD wären es immer noch weit unter 1000 Euro gewesen.
Über eine Sache bin ich bei dem Gigabyte B650 EAGLE Board gestolpert.
Steinberg empfiehlt SMT/Hyperthreading im BIOS/UEFI zu deaktivieren (für Cubase!!).
Das funktioniert beim dem Gigabyte B650 EAGLE nur in den Schnelleinstellungen korrekt, aber nicht in den Experten-Einstellungen.
In den Experten-Einstellungen kann man das zwar einstellen, und speichern, aber nach dem Reboot sind wieder 12 CPU Kerne anstelle von 6 zu sehen.
@Der-K Und wozu braucht man unbedingt Win11?
@mort76 Wenn man Lizensierungssysteme nutzt, welche einen Internetzugang voraussetzen, dann ist es sehr fahrlässig ein Betriebssystem zu nutzen, welches keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.
Und ja, bin ich selber Schuld.
Aber das sind dann halt die Konsequenzen, welche ich tragen muss.
Die Alternative wäre halt kein Internet für den Rechner mehr, was aber eben auch keine DAW/Plugin Updates mehr, bzw. keine neuen Plugins bedeutet.
Und noch ein kleiner Hinweis…
Das ist halt mein Musik-Rechner. Der macht nichts anderes.
Alles andere zu Hause läuft unter Linux.
Seit meinen ersten PC-Kompositionen in 1991, glaube mit Win 3.0 bemerke ich folgendes:
Musikmachen mit einem PC ist nicht einfacher geworden.
Bessere Ergebnisse kommen zwar mit längeren Produktionszyklen zustande, jedoch macht mir die Fülle und Frequenz an unterschiedlichen Hürde momentan keinen Spass mehr!
Updates-Abfragen, sowohl bei OSX als auch bei WIN inkl. aller Software, Plugin und App (Manager) ist auch bei einem schnell arbeitenden Computier ein Graus für jede Inspiration.
Besonders bei Einstellungs-Individualusierung um und in DAW machen mir schon beim Erahnen von Veränderungen mehr als nur ein Widerwillen…
Momentan ist meine Beweglichkeit durch Schmerz eingeschränkt, weshalb mir Keyboard und Gitarre dahin siechen…
Ich möchte mal behaupten:
Leute, wer sich noch wagt, sollte wieder einen (Multi)Rekorder und ein Instrument samt eigener Kreativität herauskramen und:
Musik machen… mit allem was dazu gehört!
Kakophonien, Timingfehlern, Perfektionsfehlern, Klangeinbußen und der Freude, die der Mut zur Lücke bringen kann.
Am besten gleich noch ein paar fehlertolerante Freunde einladen und ab geht die Post.
Oder man macht mal leise, denn der PC wird Musikmachen weder retten, noch verbessern…
vielleich wird er uns schulen, dass Musikmachen, das Erlernen komplexer Verbindungen eine Grundlage für Freude und Erfolge im eigenen Leben sind.
@CDRowell „…einen (Multi)Rekorder…“
Da gäbs als Mittelweg aber auch noch einen älteren Comupter mit einer alten Cubase-Version.
Ich habe mit Mulitrackern angefangen, und man ist damit so eingeschränkt, daß ich die nichtmal mehr mit der Kneifzange anpacken würde.
Andererseits sehne ich mich regelmäßig zurück nach der Überschaubarkeit von Cubase5.
Wenn man 200 € für eine Lenovo S30 und ein Saffire-Interface ausgibt, ist man da dann auch schon in einem Bereich, von dem man damals wirklich nur träumen konnte….
@mort76 Das ist richtig. Meine Wenigkeit konnte bisher von Windows unter OSX profitieren, jedoch hat Paralells keine Emu (weil ARM) für OSX UTM läuft ja gut, nur stelle ich so schwer meine Arbeitsweise wieder um, dass ich damit nicht ganz zufrieden bin. – Die Leistungsvorteile von OSX halten mich sozusagen am Rudern mit diesem System. 😱
Wein meine Schulter mir grünes Licht gibt, dann mache ich wieder LIVE weiter…😇
Den PC hatte ich schon mal gepostet.
https://www.heise.de/bestenlisten/testbericht/mini-pc-minisforum-ai-x1-pro-im-test-genug-power-fuer-lokale-ki-gaming-und-co/zynpjrj
Der ist Leistungsstark, sparmsam (heise: 35-45 bei Auslastung und max 96 Watt), leise (am gehäuse von heise 43db gemessen) und ausbaubar bis 128GB / 12TB
Preis schwankt aber. Gegebenenfalls mal warten.
Bitte bitte kein, aber der Mac.
Da einfach mal zusammenrechen was ein Mac mit 64GB und 2 – 10TB kostet.
(ja diese Anforderung habe ich auch aus anderen Gründen)
Besser das Riechfläschen bereitstellen.
Ich kann nur sagen beim Kauf meines NUC im Jahr 2023 mit 64GB und 1+4TB habe ich mir vom übrig gebliebenen dann doch lieber ein RME Fireface UFX III gekauft. 😅
Das waren damals auch knapp unter 1000€ für den PC.
Ich werde es so jederzeit wieder machen.
@TomH , wenn du nicht gerade 4K/8K Videos in Kinolänge editierst brauchst mit dem Mx Prozessoren keinen Pro oder Maxx Mx. Die Mac Studios ich habe einen M2Max mit 32 GB und 512 GB. Ich habs noch nicht geschafft die Kiste auszulasten. Hab ich auch noch nicht mit dem Mini M4 und meinem MBAM1 geschafft. Für die reine Musikproduktion reicht ein Mac Mini mit M4 vollkommen. Egal in welcher Konfig. Und da sind wir immer noch jenseits des Riechfläschens. BTW. Vergleichbare Windows Highendmodelle sind auch nicht günstiger als ein Mac.
@TobyB Hi Toby, da gebe ich Dir vollkommen Recht; Mein M3 / 16 GB / 3TB ist sowas von ausreichend. Aber ich mache Musik auch nicht professionell. Irgendwie einfach aus Spass… Oder mache ich was falsch? ;-)
@kakagoo , wenns Spass macht ist es recht so. :-) Ich hab auch nicht immer Bock das volle Programm anzuwerfen. Für die tägliche Arbeit reicht mir mein MBAM1 vollkommen. Selbst den habe ich mit nur Audio und I/O mit Logic noch nicht in die Knie gezwungen. Buffer 32 und 2.3 Roundtrip mit MOTU 828 und RME Digiface USB. Klar bei großen Projekten ist so ein M2Max nicht verkehrt. Aber für 16 – 32 Spuren Multitrack mit MIDI Gedöns reichen die Einsteiger Modelle vollends. Ich würde eher noch Geld für ein anständiges Audiointerface ausgeben.
auf heise.de (ct) gibt es den Artikel vom 05.23
„Rechner für Musikproduktion: Bauvorschlag für eine optimale Audio-Workstation)“.
Empfohlen wird ein AMD Ryzen mit 3d Cache.
Dazu gibt es entsprechende Performance Tests der DAW’s Ableton, cubase, Logic, …. auf win, Mac und Linux.
@rael …
https://www.heise.de/tests/Rechner-fuer-Musikproduktion-Bauvorschlag-fuer-eine-optimale-Audio-Workstation-8974294.html
guter, weil informativer Artikel für mich !
Es gibt auch Menschen die gehen dem Beruf eines IT Consultant nach und nutzen entsprechend auch VM’s. (auch wenn das inzwischen weniger ist durch Azure und Co)
Da braucht man so was aber immer noch von zeit zu zeit.
Deshalb „diese Anforderung habe ich auch aus anderen Gründen“
Musik ist Hobby, kein Broterwerb. So nutze ich Systeme die für andere Aufgaben in der Hauptsache zur Verfügung stehen.
Mit dem Thema Stabilität habe ich unter Windows auch keine Probleme, obwohl ich auch immer mal wieder Insider Builds nutze.
Mein Surface 11 Pro (also ARM) läuft im Beta Channel stabil.
Zumindest ich kann das Thema Instabilität bei Windows so nicht nachvollziehen, schon die letzen 20 Jahre.
Und ja ich bin kein Apple Fan und werde es auch nie werden. Ich habe mich zu Apple II Zeiten für den offenen PC Standard mit vielen Herstellern entschieden und das bereue ich bis heute nicht.
Der abgebildete Klassiker von IBM eignet sich vermutlich eher für die Produktion Klassischer Musik. Mit schnellen Techno Beats ist die Intel 80286 CPU evtl. überfordert 😉
@SynthNerd , was ist mit dem Movement Drum Computer? Da war kein 286er drin, Linn Drum Z80, TR-808 auch Z80. Okay TR 707 ein Motorola 68000 von Hitachi HD6303X. Damit kann man schon Techno machen. Ich bevorzuge die Linn und 707 die Snare runtergepitcht auf 19.14khz. Das macht so einen schönen Wummp.😇
@TobyB nee, nee, nee, bis jetzt hab ich dir immer alles geglaubt, auch die tote Maus im M1, aber dass jemand in unserem Alter noch 19,14kHz hört – nee, det gloob ick nich und „Wummp“ im Bereich des Stereo-Pilottons scho ma jar nich 😂
@SynthNerd 19.14 khz Abtastrate, wenn wir in unserem Alter das noch hören, würd ich mal nach Fledermaus oder Vampiergenen im Blut suchen lassen ;-) Jetzt wo Ozzy abgetreten ist, wäre die Stelle wieder vakant. ;-)
@TobyB 👍
Habe selbst mittlerweile 2 x T 480 von Lenovo, mit Linux und Bitwig, vorher hatte ich einen NUC aber der hatte kein Win 11 unterstützt, davor immer wieder mit Rechner also normale PC’s zusammengebaut. Am Ende fahre ich jetzt im Moment so besser aber mal sehen was die Zukunft zeigen wird. Man kann ja nie nie sagen.
Am Ende muss es jeder selbst wissen, was er haben möchte.
Beim Wort „Chipsatz“ war ich eigentlich schon raus.
„Hinzu kommt noch, dass es keine identischen Mainboards für Intel und AMD gibt, dem Chipsatz sei Dank.“
Das hätte man anders und technisch richtiger formulieren können.
Seit Pentium ii Zeiten hat sich amd und Intel soweit technisch separiert dass jeder seine eigene Plattform über eigene Sockel und Bussysteme aufgebaut hat.
Chipsätze in der Form wie North- und Southbridge gibt es schon lange nicht mehr wirklich.
Der größte Unterschied sind inkompatible Sockel und verschiedene Bussysteme
Eagle AX, die Anschlussplatte bietet 8!!! USB A und 1 USB C an. C gibt’s ja auch erst 8 oder 9 Jahre. Das finde ich nicht nachvollziehbar. Aber guter Artikel, Florian.
@Tai Ja, ist einerseits ein Punkt, andererseits: Ist eine Frage des persönlichen Equipments. Sogar mein Notebook (nagelneu) hat mehr USB A als USB C. Viel schlimmer finde ich USB-C-Ports, die maximal USB 2.0 unterstützen (ja, das gibt es)… für den Rest gibt es easy Adapter… finde ich jetzt kein „Todesurteil“ fürs Bord…
LG
F
Das sehe ich historisch relevant. Mitte der Neunziger wurde USB eingeführt. Komplett links liegen gelassen von den Win Computern. Dann kam Jobs mit dem ersten iMac mit USB. Keine Schnittstellen mehr für die bis dahin genutzten Tastaturen und Mäuse, Drucker, etc. Radikalschnitt, wie immer mal. Danach kam Fahrt auf mit USB. 2017 hat die Firma Klapprechner vorgestellt, die ausschliesslich C hatten. Das ist womöglich auch nicht der richtige Weg aber irgendwas dazwischen hätte ich mir 2025 schon gewünscht. Das Festhalten an USB A führt einfach dazu, dass sehr viele Kabel mit unterschiedlichsten A, B & C Varianten angeboten werden. Und das noch in verschiedenen Qualitäten, das ist nicht gut. Alleine B hat 5 Variationen.
USB C mit lediglich 2er Protokoll, finde ich wiederum nicht schlecht. Es muss nur gekennzeichnet sein. Dass C bei Standrechnern automatisch mit 10 Gb+ assoziiert wird, aber in Wirklichkeit nur eine Steckervariante ist, da liegt mMn. der Hase im Pfeffer.
Hallo zusammen, schöner Artikel. Für Bastler bestimmt sehr interessant. Jetzt komme ich zu meinem „aber“. Warum heute noch einen musik-pc basteln? Ich werde jetzt bestimmt für manche gemein, ist aber nicht böse gemeint sondern nur meine ganz persönliche Meinung Wenn ihr möchtet könnt ihr mich ja hinterher virtuell steinigen.
Für 500 oder 600 € gibt es einen Mac M4, ich bin kein Mac Fan. Ich habe auch noch keinen, doch ein IOS Tablet 6.
So nach mehreren Beiträgen mit künstlicher Intelligenz und Musik erstellen, Musik komponieren oder wie man das auch immer nennen mag, bin ich der Meinung, seid mir nicht böse, aber es ist so. Es hat für Musik komponieren nur noch wirklich Sinn wenn man es als Hobby betreibt.
Ich habe das mal ausprobiert, mit Juno und habe nach mehreren Prompt mir ein Musiktitel erstellen lassen und wenn ich den so höre, wer kann es besser? Aber das ist wie gesagt nur meine ganz persönliche Meinung und wer Spaß am Basteln hat und sich einen eigenen PC unbedingt baue will, der wird hier sicher in dem Beitrag einige Tipps finden.
Macht weiterhin viel Musik und viel Spaß dabei.
Ich mache ja tatsächlich nicht viel am PC Musik (derzeit). Nutze es meistens nur um Plugins auszuprobieren und mich an den Klängen zu erfreuen und alle paar Monate mal einen kleinen Song mit Studio One.
Früher hatte ich einen alten Gaming-PC mit Intel 5 als Musiker-PC umgebaut, mit einer Lüfterlosen Asus-Grafikkarte, die dafür sorgte, dass der PC Flüsterleise ist. Die Karte konnte 4 Monitore ansteuern, habe aber schnell bemerkt, dass mehr als zwei Monitore ein Krampf ist, weil man nie weiß, wo die Maus ist, bzw. mit der im schlimmsten Fall erstmal umhernavigieren muß.
Mittlweweile habe ich einen Beelink Mini-PC und später noch einen MinisForum Mini-PC (den ich aber nicht so gelungen finde, weil die Schrauben unter den Klebefüssen sind und Anfangs rüstet man da halt erstmal viel um).
Im Moment bin ich damit noch sehr zufrieden. Die haben AMD Ryzen 7 Prozessoren und sind relativ leise. Außerdem sind sie zur Not auch schnell mal in einer Tasche verschwunden. Einen Tragbaren Monitor gibt es auch schon für wenig Geld. Sogar als Touch-Variante mit 16″. Am besten nimmt man was mit 2K oder 4K bei der Größe.
das ist ganz cool, wie ich finde. Für meine Ansprüche reicht es und die kleinen Teile kosten um die 500-800 Euro. Der Beelink SER 7 hat ein Metallgehäuse der Minisforum nur Kunststoff. Beide können zwei RAM-Speicher und NvME-Festplatten aufnehmen. Speicher satt also.