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Test: Apple Mac mini 2018 für Musikproduktion

21. November 2018

Apples Music-Production-Center ab 899,- Euro

Apple Mac mini 2018 für Musikproduktion

Apple Mac mini 2018 für Musikproduktion (Bildnachweis (1) )

Mac Apple Mac mini im Studio Mit dem neuen Mac Apple Mac mini 2018 (8,1) scheint Apple die meisten Wünsche von semi-stationären Computermusiker erhört zu haben. Sehen wir uns also an, was der Kleine im Studio zu bieten hat und wie man sich entscheiden kann, welche Konfiguration für einen am besten ist, wo man sparen kann und wie sich das für Musiker auswirkt.

Mojave

Der neue Apple Mac mini 2018 benötigt mindesten MacOS 14 Mojave, darunter verweigert er den Dienst. Wer den mini neu kauft, sieht sich damit zumindest zeitweise eventuellen Kompatibilitätsproblemen ausgesetzt und einen Schritt näher an der kommenden zweiten 32 Bit-Apokalypse. Die erste fand for zwei Jahren bei iOS statt. Apple hat angekündigt, dass mit MacOS 15 die Nutzung von 32 Bit Apps einschränkt oder ganz unterbindet. Schon seit MacOS 12 werden die Nutzer mit der unumgänglichen, nichtssagenden Warnung, „diese und jene App sei nicht für MacOS optimiert“ informiert.

Als Randnotiz sei erwähnt, dass iTunes 12.6.1 nicht mit MacOS 14 kompatibel ist. iTunes 12.6.1 war die letzte Version, mit der man unveränderte lokale Backups von seinen iOS-Apps machen konnte und das war alles, zu was ich persönlich iTunes je benutzt habe. Mit MacOS 13 funktionierte diese Version noch parallel zu Nachfolgerversionen. Da hilft nur noch, iTunes 12.6.1 in einer Zeitkapsel laufen zu lassen, zumindest solang bis Apple auch hier den Zugriff unterbindet.

Darüber hinaus kann ich über Mojave und inkompatible Plugins noch nicht viel sagen. Meine alten Reaper Sessions mit etlichen Plugins von Native, Soundtoys Plugin Alliance etc. laufen soweit.

Apple Mac mini 2018 für Musikproduktion

Apple Mac Mini 2018 vs Mini 2014

Apple Mac Mini 2018 (rechts) vs Mini 2014 (links)

Der neue Apple Mac Mini 2018 hat den exakt gleichen Formfaktor wieder der alte 2014er und ist mit 1,3 kg sogar 100 g schwerer – das müssen die neuen Speichersockel sein. Auf den Produktbildern meint man immer, diese wurden nur bei sehr niedrigen Lichtverhältnissen aufgenommen. Tatsächlich ist mini aber in „Space-Grau“ gehalten, das schon an Anthrazit grenzt.

Anschlüsse
Die Infrarot-Fernbedienung ist offensichtlich Bluetooth 5.0 gewichen und wurde eingespart.
Neben der Ethernet- und HDMI 2-Buchse hat der Apple Mac mini 2018 vier USB-C-Anschlüsse, die folgende Protokolle unterstützen :

  • Thunderbolt 3 mit 40 GB/s
  • USB3.1 Gen 2 mit 10 GB/s
  • Display-Port 1.2

Mit den separat erhältlichen Adaptern lassen sich an den USB-C-Ports Geräte mit folgenden Anschlüssen betreiben:

  • Thunderbolt 2 und 1, wenn man ein „altes“ TB-Audiointerface hat
  • HDMI
  • DVI
  • VGA

Für die Adapter fallen dann je nochmals ab 50,- Euro Anschaffungskosten an.

Apple Mac Mini 2018 vs Mini 2014

Apple Mac Mini 2018 (oben) vs Mini 2014 (unten)

Daneben gibt es noch zwei „Standard“-USB-A-Buchsen für USB 1.0 bis 3.1 Gen 1, mit bis zu 5 GB/s, an denen sich „altes“ USB-Equiment anschließen lässt, ohne ein neues „USB-A/B/ mini/ micro auf USB-C“-Kabel kaufen zu müssen. Insgesamt sollte man sich also schon dem Kauf darüber im Klaren sein, welche Adapter schon anfangs zum Arbeiten gebraucht werden.

Es wird hier vor allem ein Problem sein, hochwertige USB-C-Kabel zu finden.  So sitzen z. B. die Adapter von Apple fest und sicher in den USB-C-Port, während Kabel von Drittherstellern mitunter recht locker sitzen. Eventuelle Scherkräfte an den Steckern werden zwar vom stabilen Gehäuse getragen werden, womit starre USB-C auf USB-x-Adapter zwar nicht elegant, aber anscheinend kein Problem darstellen, aber Anschlussbuchsen von Zug zu entlasten ist aber immer eine gute Idee.

Der Kopfhörerausgang ist zwar geblieben, aber der integrierte optische S/PDIF wurde gestrichen, was sehr schade ist, weil es damit unkompliziert möglich war, z.B. hochwertige D/A-Wandler anzuschließen. Jetzt wird dazu mindestens ein Audio- oder Digtalinterface im dreistelligen Euro-Bereich benötigt. Ebenso wurden der interne SD-Kartenschacht und der Audioeingang gestrichen. Auch hier fordert wohl Bluetooth seine Opfer.

Der neue mini hat nun ein 150 Watt-Netzeil, anstatt der 85 Watt des Vorgängers. Das ist wohl hauptsächlich den Thunderbolt 3-Anschlüssen zuzurechnen, die laut TB3-Spezifikation externe Geräte mit bis zu 100 Watt dauerhaft versorgen können.  Wenn man allerdings die 95 Watt (TDP) für die CPU abzieht, werden sich die vier TB3-Buchsen wohl mit der Restleistung begnügen müssen.

CPU-Powerpower

Die wohl drängendste Frage ist die Rechenkraft des Apple Mac mini 2018. Nachdem ich von meinem 13“ Macbook Pro 2011 nur auf den Mac Apple Mac mini 2014 umgestiegen bin, weil meine Frau einen Laptop brauchte, habe ich eigentlich nur darauf gehofft, dass der nächste Mac Apple Mac mini endlich eine Verbesserung sein würde.

Selbst mit dem Haswell i7-Upgrade erhielt man beim mini 2014 nur eine 2,8 GHz 2-Kern-CPU, die leistungsmäßig mitunter sogar hinter den i7 Konfigurationen der älteren Apple Mac minis mit i7 lag. Immerhin schaffte der 2014 Apple Mac mini mit 2-Kern Haswell i5 CPU es dennoch, mit moderaten DAW-Anforderungen fertig zu werden. Mit aktuellen Plugins wie Plugin Alliance Lindell TE-100 oder Eventide Elevate sind mit je 10 % Systemlast pro Instanz keine großen Sprünge zu machen, vom u-He Repro-5 mit mindestens 25 % ganz zu schweigen.

Der Apple Mac mini 2018 kommt in drei Coffee Lake-Variationen: i3, i5 und i7.
Was den Leistungszuwachs zwischen den verschiedenen CPUs des Apple Mac mini 2018 angeht, gibt Geekbench folgende Werte für die Coffee Lake-CPUs an:

  • Intel i7-8086K 4.0 GHz (6 Kerne) Einzelkern: 6117 / Multikern: 27379
  • Intel i5-8600K 3.6 GHz (6 Kerne) Einzelkern: 5724 / Multikern: 22217
  • Intel i3-8350K 4.0 GHz (4 Kerne) Einzelkern: 5477 / Multikern: 16086

im Vergleich: Mac Apple Mac mini 2014 – mit i5 Haswell-Generation:

  • Intel i5-4278U 2,6 GHz (2 Kerne) Single Kern: 3570 / Multi-Kern: 6855

Selbst der Coffee Lake i3 bringt also schon mehr als die doppelte Leistung des vier Jahre älteren Apple Mac minis mit i5.
Der Aufpreis vom i3 zum i7 beträgt 300,- Euro und bringt bis zu 40 % mehr Leistung. Eine Investition, die sich auf längere Sicht definitiv auszahlt. Vom Coffe Lake i5 zum i7 sind es immerhin noch bis zu 20 % mehr. Ich hatte zwar auch auf eine Option für eine i9-CPU gehofft, aber nun gut.

Beim Maximalausbau mit dem 3,2 GHz Coffe Lake i7 6-Kern CPU wird eine Instanz von Eventide Elevate gerade mal 0,94 % Systemlast in Reaper anzeigt, die beim Haswell i5 bei 10 % lag. Eine Album-Mastering-Session mit 10 Tracks mit jeweils einer Instanz von Elevate und TE-100 und ein paar anderen Helfer-Plugins (38 Plugins insgesamt) konnte ich auf meinem Apple Mac mini 2014 mit i5 nur meistern, indem ich jeweils die Hälfte der Tracks deaktiviert hatte. Auf dem Apple Mac mini 2018 mit i7 liegt die Systemlast diese Projekts gerade mal bei 30 %.
U-He Repro-5 bringt es im Einzelkern-HQ-Modus gerade mal auf 1,55% Maximum beim 4-OSC-Monster-Lead-Preset / 2 Stimmen, bleibt aber meistens deutlich unter 1%. Im Leerlauf bleibt er bei ca. 0,45%. Mit acht Stimmen geht der CPU-bedarf rauf auf knappe 5%.
Das ist schon eine heftige Steigerung, denke ich. Zumindest ist der mini 2018 zur Zeit schneller als alle bisherigen iMacs und Macbooks.

Das Beste ist aber die Geräuschentwicklung. Ich habe das System mit dieser Session also bei 30 % Systemlast im 40-minütigen Testlauf gehabt. Der Apple Mac mini 2018 wird schon recht warm, da ja das gesamte Alugehäuse ein Kühlkörper ist und er schaufelt auch ordentlich Luft, trotzdem war meine externe HGST 7200 RPM Festplatte im Leerlauf mit 2,9 BEL/29 dBA immer noch deutlich lauter.
Der Geräuschpegel sollte also weniger Probleme beim täglichen Arbeiten darstellen. Auf ausreichende Möglichkeit zur Wärmeabfuhr sollte aber unbedingt geachtet werden, denn der Apple Mac mini 2018 ist nur bei zu einer Raumtemperatur bis 35° C einsetzbar. Das wäre letzten Sommer eng geworden. Man sollte also dringend davon absehen, irgendwelche wärmeentwicklenden Geräte oder Bildschirme direkt auf dem mini abzustellen!

Forum
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      Markus Schroeder  RED

      Danke syntach,

      ja, der Bereicht ist auch so die Zusammenfassung der Probleme, die mich in seit dem Apple Event (und davor) rumgetrieben haben und das wollte ich nicht einfach so versanden lassen. :)

  1. Profilbild
    Florian

    Erwähnenswert (und kaum zu glauben) ist sicherlich auch, dass der i7 Mac Mini schneller als alle „aktuellen“ Mac Pros und iMac Pros sind. Zumindest was die CPU-Leistung betrifft. Grafik-Leistung braucht man ja wie im Artikel erwähnt, nicht wirklich als Musiker.

    Zur Thematik externe SSDs: Man kann sich einfach eine NVME m2 SSD kaufen (z.b. eine 1TB Samsung EV0 960 für 220 Euro) + ein USB-C m2 Gehäuse und kommt dann auf 1500 mb/s Schreib und Lesegeschwindigkeit. Den Unterschied zur eingebauten SSD merkt man da also kaum noch dank USB-C.

    Wichtig ist nur ein externes M2 Gehäuse mit JMS583 SSD Controller zu kaufen. Das ist der aktuell einzige USB-C SSD Controller der NVME SSDs und damit die oben genannte Geschwindigkeit unterstützt.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Danke Florian für die wertvollen Infos!

      USB 3.1 Gen 2 ist bei mir noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt und wie sich das performance-mäßig jetzt in der Praxis auswirkt auch, da das mein erster Mac mit TB3 ist.

      Wie sich 3.1.G2 mit der CPU-Belastung bei parallelen Zugriffen gegenüber TB3 behauptet, fehlen mir auch noch brauchbare Informationen. Mal sehen wie sich das entwickelt.

      :)

  2. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Markus,

    deckt sich mit meinen Testergebnissen, ich konnte den Mini Mac in der Basiskonfig nicht mit Logic in die Knie zwingen. Dennoch gibt es 2 Punkte zu beachten in der Kombination Logic 10.4 und Mojave sind Logic Nodes nicht mehr möglich. Die Gründe dafür liegen in XGrid und sollten klar sein. Es existiert zwar mit Vienna Ensemble Pro 6 eine simple ähnliche Lösung, die sich aber eher auf den Multi Client Workflow, statt verteiltes Rechnen fokussiert.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hey Toby,
      scheint schon merkwürdig, da Apple doch die Fähigkeiten des neuen mini als Server bei diversen Gelegenheiten so heraus gestellt hat – zumindest laut Apple Insider.

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        TobyB  RED

        HejHej,

        Als Server ist er zu gebrauchen nur eben nicht mit Mojave, denn das hat kaum noch Serverdienste. ;-) Apple fokussiert seine Serverdienste und konsolodiert diese https://bit.ly/2PIa0k1 Apple sieht den Serverzweig eher weniger in der Groupware etc. sondern in der Verwaltung und Bereitstellung von SAN, XAN und MDM für die Phones und Pads. Der Punkt ist halt das man nun halt für Server, a) das Server OS kaufen muss und b) sich diverse in der UNIX und BSD Welt etablierte Tools neu lernen muss. BIND, NetSus, Apache, Freeradius, Wiki. Und das kostet zumindest auch Zeit.

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          psv-ddv  AHU

          Ja, das mit dem MacOS Server für Dummies hat ja ne Weile einigermassen funktioniert, kann man jetzt aber definitiv in die Tonne treten. Schade.
          Hast Du die von Apple zur Migration vorgeschlagene Variante mit einzelnen spezialisierten Drittanbietertools mal getestet?

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            TobyB  RED

            Hallo PSV-DDV,

            ich hänge grade über den diversen Änderungen in Mojave fü die Kommandozeilen Tools ab. Die Apple Variante ist partiell praktikabel, deckt aber nicht alles ab. Server Dummies würde ich nun nicht sagen. Es war halt einfach. Was halt immer sehr schön war ssh Shell remote aufmachen und dann ab dafür. Was ich aus studiotechnischen Gründen wirklich besch… finde, ist das XGrid und Logic Nodes nicht mehr gepflegt werden. Das Konzept war schon genial, nicht genügend Power, einfach einen Cluster zusammenklicken. Aber Apple sieht den MacServer halt nicht mehr als Teil einer heterogenen Domäne an. Solange du nur iDevices und Macs managed und Speicher ist alles okay. Aber dann wird speziell. Die grössten Verlierer sind hier KMU und das universitäre Umfeld. Ich kenne einige die ihre HW einfrieren mussten, weil sie auf Basis von XGrid verteilte Anwendungen programmiert haben.

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              psv-ddv  AHU

              Hey Toby, das „für Dummies“ war auf mich selbst bezogen :)
              Werde mir aber wohl oder übel einen Windows Server aufsetzen lassen müssen. Kann mir keine längeren Ausfallzeiten oder System-Autodidaktik erlauben :(
              Der Umgang mit OSServer, Xgrid/LogicNodes ist für Apple nur ein weiterer Schritt weg von den professionellen Kreativ-Nutzern die Apple mal gross gemacht haben, hin zum schicken Computerhandtäschchen für Besserverdiener. Da müssen wir dann wohl mit leben.

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Hallo psv-ddv,

                ich sehe es differenzierter, man muss das auf lange Sicht betrachten. Apples grosses Problem ist die Verfügbarkeit der Intel Prozessoren. Andere Hersteller wie HP kämpfen in der Pro Reihe auch damit. Auf der anderen Seite schneidet Äpfel gerne olle Zöpfe ab. Und fokussiert sich. Das Apple nun Profis und Kreativ Nutzer vernachlässigt, sehe ich weniger. Der ITler in mir ist natürlich ein Gewohnheitstier. Und auch ein faules dazu. Xgrid und Logic Nodes ist bitter für mich. Update ich habe ich 4 einzelne Logic Instanzn. Was fang ich damit an. Ich brauch eine Logic Instanz. Auf der anderen Seite ist der neue i7 Mac Mini eine Turbokeksdose. Verlierer der derzeitigen Apple Umstellung ist der Bildungsbereich. Hört sich komisch an aber dort waren die Macs wegen der Serverdienste beliebt. Und haben wenig Arbeit gemacht. Da müssen die Admins nun umdenken und neu lernen. Was es nicht einfach macht. Da z.b. in Mojave die Änderungen umfangreich sind. Und dann kommen die Drittanbieter noch hinzu. BIND wird wohl keiner blind bedienen können. ;)

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    psv-ddv  AHU

    Top! Vielen, vielen Dank für die informative Zusammenfassung der aktuellen MacMini Welt. Bei mir steht eine Häutung der Rechnerstruktur an und Dein Bericht kommt genau zum richtigen Zeitpunkt!

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    mikesilence

    50 Sekunden zum booten? Mein alter Mac mini mit 350GB System und einer 500GB Samsung SSD braucht 15 Sekunden…

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    jesusmariajosef  

    Wir haben im Betrieb 2 Windows-Workstations (1x Videobearbeitung/Premiere/Resolume Arena, 1x Cinema4D&Rendering) von 2010, in die damals je 2 der billigsten damals verfügbaren SSDs als Startvolume und Auslagerungsdateispeicher eingebaut wurden. Das war damals noch ziemlich „Experiment“ – und natürlich auch ein bissel Neugier die Motivation. Hätte nie gedacht, dass das unsre langlebigsten Windows-Rechner werden… (Win7!)

    Ich bin grad ziemlich froh, dass die Dinger deine Ausführungen zur Haltbarkeit noch nicht gelesen haben.

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      Markus Schroeder  RED

      Hehe, cool! Glaub mir, kaum jemand dürfte bzgl. SSD-Haltbarbeit an dieser Stelle mehr hoffen falsch zu liegen als ich. Aber ich bin lieber vorsichtig und lasse mich dann positiv überraschen. :)

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        Hectorpascal  

        Als Startvolume und Auslagerungsdatei ist die Belastung aber auch sehr gering. Da kann die SSD immer reichlich auf unbenutzte Speicherzellen zurückgreifen. Es ist schon richtig wenn gesagt wird, brauchst du 256GB, dann nimm mindesten 512GB oder mehr. Mir sind schon drei SSD’s ausgestiegen. Zwei mal war es wahrscheinlich der Controller, einmal die ganze SSD. Hersteller waren OCZ, Micron und Samsung. Mein Workload ist wirklich moderat! Schwachpunkt ist häufig der Controller, der muss ganz schön was leisten. Wenn ich auf M.2 NVMe umsteige, dann auch nur mit einem ordentlichen Kühlblock drauf. Mein Mainboard hat das zum Glück schon vorgesehen. Ansonsten immer schön AppleCare dazubuchen. :)

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      Stephan M.  RED 1

      Man muss Theorie und Praxis schon unterscheiden, ich habe auch viele Kunden mit SSDs ausgestattett und selbst außer dem Intel-Bug je Probleme gehabt. Moderne SSDs sind ja auch so gestrickt, dass der Controller niemals dieselben Speicherbereiche beschreibt, sondern bei jedem Schreibvorgang wechselt. Dadurch wird der Verbrauch linear und moderne Betriebssysteme machen das schon. Im Dauereinsatz ist mir noch keine SSD ausgefallen und selbst wenn, gibt es ein vollständiges Backup und ein Austausch sollte in einer Stunde erledigt sein. Das spricht übrigens für mich gegen alle Apple-Rechner, Logic mal außen vor. Preis/Leistung nicht überragend, Einwegkisten durch verlötete Speichermedien und der Trick mit dem T2-Chip, der Fremdeingriffe quasi unmöglich macht. Apple soll sich ja sogar weigern, einen 15.000 Euro teuren iMac Pro zu reparieren, wenn man da dran war, finde ich im vollprofessionellen Bereich untragbar.

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        AMAZONA Archiv

        Zitat Stephan M: „Apple soll sich ja sogar weigern, einen 15.000 Euro teuren iMac Pro zu reparieren, wenn man da dran war, finde ich im vollprofessionellen Bereich untragbar.“

        Hast Du dazu Links und nachweisliche Informativen? Mich würde interessieren, wer innerhalb der Garantie daran rumgeschraubt hat (das ist immer entscheidend). Ein zertifizierter „Fachhändler“ oder ein Hobbyschrauber. Kauf Dir mal ein neues Auto und lass mal (zmb) den Nachbarn innerhalb der Garantie an deinem Auto rumschrauben. Danach hast Du in einer Vertragswerkstatt auch ein Problem und letztendlich deine Garantie verwirkt.

        Fakt ist: Pseudoschrauber sind in einem vollprofessionellen Bereich untragbar. Glaube mir, bei Garantiebestimmungen gibt es nichts zu diskutieren.

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          Stephan M.  RED 1

          Darüber hatte iFun berichtet, dass Apple die Reparatur auch abseits der Garantie verweigert. Aus Sicht eines Technikers hinkt der Vergleich mit dem Auto, ich erinnere an eine Klage gegen ESCOM im Jahre 1992. Garantieverweigerung wegen Siegelbruch, das hat man damals zurückgewiesen, weil der Computer quasi ein Genuine-Baukasten ist. Apple ging den Weg vom offenen zum geschlossenen Rechner, aktuell versucht man alles mit Sicherheit zu rechtfertigen, erhöht aber dafür auch drastisch die Preise. Bei keinem Hersteller würde man ein Jahr Garantie bei einem Produkt jenseits der 2.000 Euro akzeptieren, bei Apple macht man das. Ich habe ja selbst zwei Macs, habe im Kundenkreis aber auch HP Workstations. Die kannst Du schraubenlos öffnen und in Sekunden reparieren, dabei verlierst Du auch keine Garantie. Ein Admin würde auch kein Array einsetzen, bei dem das nicht ginge, weil das im Alltag von Rechenzentren üblich ist. Toshiba hatte ja auch eine Intrusion Detection eingesetzt, die bei kleinsten Fehlern ein Systempasswort hinterlegt, das nur mit Batterie raus und rein zu umgehen ist. Gab alles immer einen Aufschrei, nur bei Apple wird das toleriert. Nicht falsch verstehen, aber ein Computer muss modular sein, ich will den im vollprofessionellen Umfeld ja auch 10 Jahre nutzen und so bestücken, wie ich das will. Und wenn ich das nicht kann, sollte der Hersteller realistische Preise für Hardware und Wartung verlangen.

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            AMAZONA Archiv

            Wenn Du selbst die betroffene Person bist, die auf diese Reparatur sitzengeblieben ist, dann kann ich deinen Unmut ganz klar verstehen. Schon alleine in dieser Preisklasse. Und seit einigen Jahren weiß man wohin der Weg führen soll. Ein geschlossenes System, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich repariere schon lange keine Mac’s mehr. Eben aus dem von Dir beschriebenen Fall. Ich hab in München eine Service Werkstatt, die machen alles sehr schnell und zu einem moderaten Preis. Ich vermisse die Zeit, als man problemlos und schnell seinen Mac (PPC und Pro – 2006 bis Mitte 2013) anpassen konnte. Der kommende neue Mac Pro soll ja modular werden.

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              Stephan M.  RED 1

              Nein, ich habe fast widerwillig den iMac 2017 in Top-Ausstattung, allerdings auf die unverschämten Aufpreise für SSD und 64GB von je etwa 750 Euro verzichtet. Nach dem Kauf hatte ich auch nachgerechnet, dass im Vergleich zu 8GB die 32GB vom Stückpreis teurer waren, als hätte ich 16GB genommen, das sind die gleichen Module, nur vier. Nach dem Motto: Du kannst dir einen Mac mit 32GB leisten, dann gib mal schön Trinkgeld. Das ist nicht das, was ich von einem hochwertigen Produkt erwarte. Computer sind keine hoch geschlossenen Systeme, wie Autos oder Heizungsanlagen, man hat sie immer selbst warten können und Komponenten ausgetauscht. Nur bei Apple geht das nicht und das bei den mit Abstand teuersten Computern. Sicherheit, Stabilität und so weiter, ja schön. Daher läuft ja auch macOS so unglaublich fehlerfrei auf den inzwischen dutzenden Hardwarekonfigurationen… ;)

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                AMAZONA Archiv

                Ich war im Irrglauben so verblendet, dass ich meinen iMac mittelmäßigen Ausstattung bestelle und diesen danach selbst aufrüste. Dann war klar, dass dieser komplett verklebt war. So hab ich dann im Nachgang eine 1 TB SSD einbauen lassen. Es war zwar günstiger als der Speicheraufpreis bei Apple, jedoch teurer als wenn man selbst das Upgrade vornimmt. Aber wie Du schon beschrieben hast, macOS läuft so stabil, dass es ein Traum ist. Immer die gleiche Performance auf Abruf.

                Bist Du Logic Pro X oder Cubase?

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            Stephan M.  RED 1

            Mich interessieren meine eigenen Beobachtungen und ich habe mich nie mit Apple verheiratet, sondern blicke mich schon von Berufswegen um. Mein iMac hat 3.800 Euro gekostet plus AppleCare, warten kann ich die Kiste ja nicht. Für einen CAD-Arbeitsplatz hatten wir 2010 eine HP Z200 eingerichtet, die keine Garantie braucht, weil man sie jederzeit aufreißen und warten kann, reinigen etc. Vor zwei Jahren ECC-Speicher erweitert und SSD eingebaut, dieses Jahr eine Grafikkarte für den neuen 38″-Monitor. Gesamtkosten ohne Display: Keine 2.500 Euro, das Teil verdient Geld und läuft Tag und Nacht ohne einen Ausfall mit Windows 7. Der iMac war letztes Jahr schon veraltet und kostet heute nicht weniger, gleiches Schicksal erleidet der Mac Mini nächstes Jahr. Apple erhöht kontinuierlich Preise für Wartungen, verschweigt künftig Stückzahlen, das riecht nach Gewinnmaximierung. Ich habe kein Problem, wenn Kunden das nicht stört, ich kaufe aber kein Notebook mit einjähriger Garantie für 3.000 Euro, das ich selbst nicht warten kann und bei dem mir persönlich obendrein die Tastatur missfällt. Meine ganz persönliche Meinung, mehr nicht.

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              TobyB  RED

              Hallo Stephan,

              ich kann deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Da sind ein paar Sachen durcheinander die nichts miteinander zu tun haben. Erstens plant man ein System für seinen Anwendungszweck, einen Zeitraum und dann kommt einer und fragt was darf es Kosten. Wenn du einen Rechner erweiterst, erhöht das die gesamten Kosten des Systems über den Nutzungszeitraum. Und hier sind hoffentlich Rüst und Verteilzeiten einkalkuliert?

              Mythos Apple wird immer teurer, Wartung immer schwerer. Wenn du Bock hast, fahren wir mal zu IBM Deutschland, die setzen auf Macs, weil der TCO Wert und die Supportkosten wesentlich geringer sind als mit einem Windows System. Ich rechne dir das gerne mal vor, an Hand einer Domäne mit Windows AD, Win10 Enterprise und entsprechender HW.

              Notebook für teuer Geld gibts z.B auch von HP, mein Elitebook(3K€) liegt mit Portreplikator und Thunderbolt Dock (182 €) auch nicht im Schnäppchenbereich. Und da ist auch alles verklebt und verlötet.

              Das Apple nun erst dieses Jahr Modelle aufgewertet hat liegt eher in Intel, der Sprung von i3 zu i5, i7, mobile XEONs hat bei Intel halt länger gedauert. Und selbst jetzt wo die verfügbar sind, guck dir einfach die Preise bei HP an.

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              TobyB  RED

              Wo man mit Apple sicher streiten kann ist das OS. Ich finde es nicht glücklich das fast alle Serverdienste und XGRID nicht mehr unterstützt werden. Zumal ich jetzt hier vier 2013 Mac Minis als einen Logic Cluster habe, die ich nicht updaten kann und will. Auch wenn der neue Mac Mini beim Benchmark soeben mithalten könnte. Aber solange das nicht wie bei W10 mit dem Upgrade 1809 wird, bin ich entspannt.

              Es gibt Anwendungsfälle da baut man sich seinen Rechner entsprechend. Richtig. Es gibt aber auch einfach Leute dene es reicht das sie mit einem bestimmten OS in Anwendungen produktiv arbeiten. Ich setz mich ja auch nicht hin und biete für eine Hochverfügbarkeitslösung W10Home an. Und verklicker dem Kunden, dass sei wartungsfrei.

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    Vati  

    Hallo, die Überschrift suggeriert einen „Audio Rechner für Musikproduktionen“. Übrig bleibt ein Mini mit Adapterkabeln ohne jegliche Audioschnittstellen und nur RAM-Erweiterung (Austausch). Sehr dürftig, für diesen Preis. Die Philosophie dieser Firma hat mich ja vor Jahren zum wechseln animiert.
    Zu den SSD: Das war ja damals auch mit ein Grund zum wechseln. Seit Jahren sind bei mir zwei SSD im Einsatz. Keine Fehler völlig problemlos. SSD werden heutzutage in wirklich Sicherheitsrelevante Gebiete eingesetzt und erreichen über 100.000 IOPS. Mechanische Festpaltten soll man ja schon nach 2-3 Jahren wechseln. Also, keine Angst vor den SSD, sie sind ausgereift und sauschnell, Grüße von Vati

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      SimonChiChi  

      Na dann bist du als Mac-Hater hier falsch. Und was die Überschrift dir suggeriert, ist mir z.B. ziemlich egal. Das Ding ist richtig cool und nach meinem Geschmack, jeden Cent wert. Und wenn ich daran denke was ich alles für treiber-probleme (und mehr) mit meinen ex-pcs hatte, kann ich nur sagen – mir kommt nur noch ein mac ins haus.

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        wolftarkin  

        Mac-Hater? Was die Überschrift ihm suggeriert, ist dir egal?
        Du kommst auch nur halb so sympathisch rüber, wie dein Profilbild/-name suggeriert.
        Du bist bei Apple garantiert besser aufgehoben.

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          AMAZONA Archiv

          Was stört dich an der Überschrift? Der Test ist sachlich/objektiv und vor allem informativ geschrieben. Als Apple User kann ich jetzt den Mac Mini in seiner Leistung nachvollziehen. Wenn Du mal „regelmäßig“ mit aktueller Apple-Hardware gearbeitet hättest, dann könntest Du diesen Testbericht „auch“ ansatzweise nachvollziehen.
          Ich denke, Du bist bei Windows garantiert besser aufgehoben. ;)

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            wolftarkin  

            Nach deiner Antwort an funkymothers kann ich deine Antwort an mich nicht nachvollziehen?
            Egal ob du mir oder SimonChiChi antworten wolltest, die Hälfte deiner Antwort ergibt jeweils keinen Sinn.

            PS. warum kann man seinen eigenen Beitrag eigentlich bewerten? Das erklärt einige positive Bewertungen. :-)

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              AMAZONA Archiv

              Das tut mir natürlich sehr leid, dass Du das nicht nachvollziehen kannst/willst.

              Wünsch Dir trotzdem ein schönes Wochenende. ;)

              • Profilbild
                wolftarkin  

                Entweder bist du betrunken oder du willst mich trollen.
                Oder du kommst mit der Reihenfolge der Antworten durcheinander.
                Ich habe zum Inhalt der Überschrift nichts geschrieben.
                Zum Testbericht ansich hab ich überhaupt nix geschrieben.

                Also, nutze das Wochenende. ;)

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          Filterspiel  AHU

          Das ist doch kein haten, das ist noch völlig im normalen Bereich, eine logische kaufmännische Entscheidung. Die Reaktion darauf könnte man in gleicher Art unter getroffenem Fanboi einordnen. Ich mag meinen MacMini, aber einen neuen mit aufgelötete SSD werde ich mir bei den kurzen Garantiezeiten von Apple gepaart mit überzogenen Reparaturkosten so jedenfalls nicht kaufen.

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    Hectorpascal  

    Unter einem (i)Mac Pro würde ich es nie tun. Alles andere ist doch nur halbgar. Alleine die Einschränkung bei den Monitoren. Nur 2xUSB? Da ist ein Thunderbolt-Dock/Hub für knappe 200€ Pflicht. Wenn dann noch eine externe SSD mit Thunderbolt und NVMe dazu kommt? Ach ne, Speicher nachkaufen muss ich auch noch. Ehrlich Leute…. wenn Mac dann aber richtig und nicht am falschen Ende sparen. Aus einem Suzuki Swift machst du auch keinen Porsche 911 GT3 RS. Wir reden hier von einer DAW und nicht Eva’s Officerechner fürs Studium. Es ist doch schade wenn man sich einen Mac Mini für 2500€ aufzubaut und dann immer noch mit Einschränkungen leben muss. Was hat „Mann“ denn heutzutage noch außer seinem Auto, Haus und den Audio-Rechner? Genau, nix! ;)

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      psv-ddv  AHU

      Früher habe ich das genauso gesehen wir Du. Wenn schon denn schon. Schön die grossen Macs im Vollausbau ins Studio gestellt. Mittlerweile reizen mich leistungsstarke Rechner nicht mehr. Die Teile sind einfach zu teuer, zu schnell überholt und dann wertlos. Die Kisten stapeln sich bei mir im Keller, falls man doch noch mal… Nee, bin raus. Für einfache DAW Aufgaben genügt so ein MacMini allemal. Sind ja keine lahmen Kisten. Ich investiere lieber in Studiotechnik, die mich unabhängig vom Rechner macht. Das Zeugs läuft locker 20-30 Jahre, ist dann im Schnitt immer noch 50% des Neupreises Wert und macht mehr Spass, vom Klang ganz zu schweigen ;)

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    AMAZONA Archiv

    Vielen Dank für den sehr informativen Test zum aktuellen MacMini. Ich finde die Rechenpower schon sehr beachtlich und 4x Thunderbolt war längst überfällig. Cooler Bericht. :)

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    Ralph Schloter  

    Danke für den informativen Test! Bin zwar momentan nicht am Rechner-Wechseln, nur die Platte (MBP 2011 auf Samsung SSD 1TB)… Danke für den Tipp mit TECHTOOL. Ich denke, ich werde mit der neuen Platte auch das System (endlich mal wieder) neu aufsetzen :)

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    Onkel Sigi  RED

    Hallo Markus,

    sehr informativer Test, Du machst es wie immer sehr ausführlich und gründlich.

    Ich bin KEIN Computerspezialist wie Du und auch die kritischen Kommentare der User hier haben bestimmt alle ihre Berechtigung, man kann die Firma Apple durchaus kritisch sehen.

    Doch als „Computerdepp“ und jemand, der am liebsten seine königlich bairische Ruhe bezüglich Computerproblemen im Tonstudio und Büro und Privat hat, kann ich nur sagen: In 25 Jahren Apple liefen alle Kisten fast immer klaglos und problemlos: Einschalten – läuft!

    Musste letztes Jahr wegen eines defekten Netzteils eine Aufnahmesession vom 4-Core iMac (Modell 2013) auf ein 2-Core MacBook Pro (Modell 2015) verlegen, hätte nie gedacht, dass dieses 28 Audiospuren in 24/96 packt: Eingeschaltet-lief!

    Ein defektes Display beim MacBook Pro („Staingate Effekt“) wurde mir eben nach drei Jahren kostenfrei von Apple ausgetauscht, obgleich ich kein Apple Care habe.

    Bei aller berechtigten Kritik: Ich mag den Apfel.

    Musikalische Grüße

    Onkel Sigi

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      roseblood11  

      Na, bei all den Klagen über Kompatibilitätsprobleme nach den ständigen OS-Updates bin ich grad ganz froh über Windows 10. Läuft bei mir u.a. auf einem Laptop von 2011 klaglos, auch für Audio. Mein ältestes Programm ist aus dem letzten Jahrtausend.

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      Markus Schroeder  RED

      Hi,
      es gibt keinen TB3 auf FireWire-Adapter, der mir bekannt wäre. Ein TB3 auf auf TB2 an einem TB2 auf FireWire-Adapter geth aber. Benutze das gerade so mit meinem Mytek Stereo192. kostet zwar ca. 90€ aber für mich immer noch biliger als ein neues Interface. Für niedrigpreisigere Interface lohnt sich das wohl ehr nicht.

      Wenn bei der Saffire die Kontrollsoftware funktioniert sollte es gehen, was ich aber bewzeifle. Ich habe eine Saffire LE und bei der war die Kontrollsoftware ab OS X 10.9 oder so nicht mehr bedienbar, obwohl der Treiber noch funktioniert hat.

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    gaffer  AHU

    An die, die sich über Platz oder Lebensdauer der SSD Gedanken machen
    Es gibt eine Funktion in macOS, die nicht gut dokumentiert ist, aber bei mir seit einem Jahr gut läuft. Systemeinstellungen > Benutzer und Gruppen > Rechtsklick auf deinem Namen > Erweiterte Einstellungen. Hier kannst du ohn symlinks den persönlichen Ordner irgendwohin setzen. Ich habe das mit einer 500er SSD und einer 3 TB Serverplatte im iMac so gemacht. Jetzt ist OS, Programme und Library für alle auf der SSD. Dazu gehören z.B. bei Logic der Content, schlappe 50-60 GB, die einmal geschrieben und dann fast nur noch gelesen werden. Die Audiodaten werden auf die Serverplatte geschrieben, reicht locker, Samplebibliotheken werden über USB 3 oder FW 800 eingebunden, flutscht. Und die SSD: immer nur halb voll.

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      Markus Schroeder  RED

      Ja, ich hab auch meine Musikblibliothek mit Symlink ausgelagert, für OS-unrelevante „Lesedaten“ wie Sample-Bibliotheken etc. halte ich ist das auch für recht unproblematisch. Für alles andere sollte man aber schon wissen was man tut.

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