Die besten DJ-Mixer, DJ-Player & DJ-Controller für 2021

24. Dezember 2020

Die spannendsten DJ-Produkte des Jahres 2020

Die besten DJ-Mixer, DJ-Player & DJ-Controller für 2021

Die besten DJ-Mixer, DJ-Player & DJ-Controller für 2021

Was war eigentlich los im Jahr 2020? Nun, was war eigentlich nicht los? Nach einer noch stattgefundenen NAMM-Show begann auch bei uns Mitte März der erste Lockdown. Ich selbst verließ Paris am Tag, nachdem dort um Mitternacht das öffentliche Leben gestoppt wurde. Ich reiste zurück in ein Land, welches mir über die sozialen Medien fremd geworden war. Innerhalb weniger Tage. Im lebendigen Paris zeigten mir die Posts in sozialen Netzwerken Fotos von leeren Regalen in Supermärkten. Keine Nudeln, kein Toilettenpapier.Am Flughafen die ersten Passagiere von Langstreckenflügen mit Mundschutz. Unvorstellbar noch für uns Mitte März.
In ähnlicher Relevanz ging es weiter. Keine Musikmesse, keine Clubs, keine Veranstaltungen. Eine brachliegende Veranstaltungsbranche, zum großen Teil sich selbst überlassen von Mutter und Vater Staat. Bis heute.

Daher an dieser Stelle euch allen: Einen guten Start in das neue Jahr – hoffentlich mit Hoffnung und neuen Perspektiven!

Das beste DJ-Gear für 2021

Trotz des Jahresverlaufs, in der die Industrie in großen Teilen still stand, kamen einige neue Produkte auf den Markt, einige Game-Changer, einige Uptdates zu Vorgängern. Denon DJ hat ordentlich abgeliefert, Pioneer DJ ist neue Wege gegangen und hat dem CDJ-2000NXS2 einen Nachfolger beschert und auch von Rane DJ hat man einiges hören dürfen…Werfen wir einmal einen Blick auf das vergangene Jahr:

EvermixBox4

EvermixBox4

EvermixBox4

Nicht das größte, nicht das teuerste, aber in diesem Jahr sicherlich das sinnvollste Produkt ist die EvermixBox4. Als Crowdfunding für die Version 2 gibt es derweil die EvermixBox4 und die hat es sich in sich: Das perfekte Tool für das Recording von DJ-Sets und, als hätte man es gewusst, für das leichte Streaming. Alles mit deinem Smartphone, ob iOS oder Android. Die Box kommt hinter den Mixer und wird mit dem Smartphone verbunden. Eine kostenlose App gibt es für das Recording, Streaming oder Video-Recording ist plug and play bei Nutzung der Kamera, FB oder IG-Streaming.

Hier gibt es den ausführlichen Test zur der EvermixBox4.

Pioneer CDJ-3000

Pioneer CDJ-3000

Pioneer CDJ-3000

Lange hat man auf den Nachfolger des CDJ-2000NXS2 gewartet – 4 Jahre um genau zu sein. Gleichzeitig hat Denon DJ zwei Media-Player auf den Markt gebracht, an denen sich Pioneer DJ nun messen lassen muss. Entsprechend groß war die Erwartung und während der CDJ-3000 ein absolut logischer Nachfolger zum CDJ-2000NXS2 ist, muss man doch sagen, ist die Konkurrenz an einigen Punkten klar vorbei gezogen. Der CDJ-3000 ist daher heiß diskutiert, dennoch mächtig von der Leistung, logisch von Aufbau und Funktionen und bepackt mit einigen Neuerungen, bei denen Pioneer DJ mal wieder vorgelegt hat – die neue Key-Sync-Funktion zum Beispiel. Endlich ist auch das Display im Jahr 2020 angekommen und kann nicht nur Touch, sondern auch Wischbewegungen. Die Übersicht der Tracks und Playlisten hat sich mit dem neuen Display massiv verbessert und die neuen Filter- und Sortier-Funktionen in den Playlisten sind wirklich smart. Nicht zu vergessen: Die Vorhör-Funktion per Fingerdruck in die volle Wellenform in der Tracklist via Cue-Link und den kompatiblen Pioneer DJM-Mixern.

Es gibt einen Grund, warum wir einen Test zum Player und einen weiteren zu speziellen Funktionen geschrieben haben, denn auch wenn es anders wirkt, der CDJ-3000 ist umfangreich. Und laut Pioneer DJ noch nicht am Ende seines Funktionsumfanges angekommen.

Hier gibt es den ausführlichen Testbericht zum Pioneer CDJ-3000 und hier den zweiten Bericht zu den weiteren Funktionen des Media-Players.

Pioneer DJM-V10

Pioneer DJM-V10

Pioneer DJM-V10

Der Pioneer DJM-10 war ein Paukenschlag, generell aber auch für Pioneer DJ. Pioneer DJ hat mit dem Mixer nichts neu erfunden, das ist klar, aber einen 6-Kanal-Mixer mit 4-Band EQ, veränderter Soundcolor FX Sektion, nun Send-basiert und neben den zwei vorhandenen Sends pro Kanal beschickbar, ein Touch-Display, zwei Kopfhörer-Sektionen, ein Master-Isolator und ein duales Audio-Interface: Pioneer DJ öffnet mit dem Pioneer DJM-V10 die Tür zu Live- und Hybrid-Sets für Acts, die mehr Kanäle und mehr Klangregelung brauchen.

Dafür hat der neue Mixer, bei dem man sich ganz massiv von Modellen von Allen & Heath und PLAYdifferently hat inspirieren hat lassen, auch seinen Preis. Mit dem DJM-V10-LF folgte nun gerade noch eine Version ohne Crossfader, dafür mich 60 mm statt 45 mm Linefadern.

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Pioneer DJ DJM-V10.

Pioneer DJM-S11

Pioneer DJM-S11

Pioneer DJM-S1

Mit dem DJM-S11 schickte Pioneer DJ dieses Jahr den Nachfolger zum DJM-S9 auf den Markt und ersetzt den eigentlich schon legendären Battle-Mixer durch ein neues Modell mit einigen Überarbeitungen. Allen voran das neue Touch-Display bringt neue Funktionen und Steuerungsmöglichkeiten mit sich, zum Beispiel die Multi-Deck-Steuerung, mit der Deck 3 und 4 der DJ-Software gesteuert werden kann.
Unser Tester sagt: „Der Battle-Mixer lässt in Bedienung und Kreativität kaum Wünsche übrig. Ein mehr als solider Nachfolger für den Pioneer DJM-S9!“

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Pioneer DJ DJM-S11.

Denon DJ SC-6000 Prime

Denon DJ SC-6000Prime

Denon DJ SC-6000Prime

Denon DJ schickt den SC-5000 Nachfolger auf den Markt und der neue Media-Player schaut noch einmal ein gutes Stück erwachsener aus als das erste Modell, welches auf dem Markt schon für viel Aufsehen gesorgt hat. Mit einem 10,1-Zoll Touch-Display ausgestattet bringt der neue Player neue Steuerungsmöglichkeiten und wurde zusammen mit der Software stark erweitert, zum Beispiel durch Einbindung von Streaming-Möglichkeiten oder durch on-board-Analyse-Möglichkeiten.

Leider konnte uns der Hersteller bis heute kein Demo-Gerät zur Verfügung stellen, so dass es leider bis heute keinen Test gibt.

Hier findet ihr unsere News zum Denon DJ SC-6000 Prime.

Denon DJ Prime Go

Denon DJ Prime Go

Denon DJ Prime Go

Als Denon DJ diesen DJ-Controller mit Akku angekündigt hat, kam bei mir wirklich die Frage auf, was das soll. Ein DJ-Controller mit Akku für rund 1000,- Euro. Wofür? Um diesen an die kleine Boombox im Park anzuschließen? Oder an eine amtliche PA? Aber dann gäbe es doch Strom? Für die Set-Vorbereitung im Flieger oder Zug? Von wem? Von viel-gebuchten DJs? Jemand anderes könnte sich kaum einen Zusatz-Controller im Wert von 1000,- € leisten. Keine guten Vorzeichen für den Test, der trotz aller Fragen sehr gut ausfiel. Ein DJ-Controller der, für die kleine Zielgruppe die es gibt, eine sehr gute Figur machte – um nicht zu sagen sogar richtig Spaß, wie der Test ergab.

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Denon DJ Prime Go.

Denon DJ Prime 2

Denon DJ Prime 2

Denon DJ Prime 2

Man hätte es erwarten können, nach dem Prime 4 folgt ein Prime 2 als kleinere Version des mächtigen standalone DJ-Systems von Denon DJ. Kleiner, übersichtlicher und mit einem 2-Kanal-Mixer macht der Prime 2 immer noch eine Menge her. Dazu trägt das Display (ein wenig kleiner als beim Prime 4) mittig über dem Mixer seinen Teil bei, ebenso die Displays in den Jog-Wheels. Die standalone Unit konkurriert mit dem Pioneer DJ XDJ-RX2 und macht sich also mobiles Geräte mittlerer Größe gut zwischen dem Einsatz bei einer Hochzeit oder als DJ-Setup für den Bedroom-DJ.

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Denon DJ Prime 2.

Rane Seventy-Two MKII

Rane Seventy-Two MKII

Rane Seventy-Two MKII

2 Jahre nach der Veröffentlichung des Rane Seveny-Two folgt der Nachfolger, die MKII-Version, für anspruchsvolle und professionelle DJs und Turntablisten. Die Veränderungen zum Vorgänger sind gering, vor allem dadurch, dass Rane durch ein Software-Update für die erste Version viele der neuen Funktionen auch dem „alten“ Modell ermöglicht. Der neue MAG FOUR Fader kann man ebenso in das erste Modell verbauen. Neu sind dann die einstellbare Fader-Schwierigkeit, ein paar optische Details und der Day-Mode.

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Rane Seventy-Two MKII.

Rane Seventy

Rane Seventy

Rane Seventy

Der kam unerwartet: Der Rane Seventy kam in der Tat unerwartet, oder hat ihn wirklich jemand erwartet? Als „kleineres“ Modell neben dem Rane Seventy-Two und auch als Antwort auf den DJM-S9 ist der Mixer bepackt mit Funktionen, einem kleineren Display als der Seventy-Two, aber die großen Performance-Pads, Wippen für die Effekt-Steuerung, Loop-Sektion pro Deck und drei Mag Four Fader.

Wir sind sehr gespannt auf den Test, der in den kommenden Tagen veröffentlicht werden wird. Bis dahin findet ihr hier die News zum Rane Seventy.

Rane Twelve MKII

Rane Twelve MKII

Rane Twelve MKII

Mit dem Rane Twelve hat Rane bewiesen, dass man den klassischen Turntable zum Turntablism eigentlich gar nicht mehr braucht. Mit dem Rane Twelve MKII gibt es derweil die Version Nummer 2, die man an einigen Stellen überarbeitet hat. Dazu gehören die Tasten, gerade die Start- / Stop-Taste, wie auch die neue Bedienmöglichkeit der Library neben dem Pitch-Fader.

Das neue Modell ist übrigens nun auch nutzbar mit Rekordbox DJ und Traktor Scratch, genannt DVS-Mode, für welchen es ein kleines Display neben der dafür vorgesehenen Taste gibt. Rane erweitert hier also seine Marktanteile, beziehungsweise öffnet das Produkt für andere DJ-Softwares.

Hier gibt es den ausführlichen Test zum Rane Twelve MKII.

Weitere  Produkte & spannende Themen im Jahr 2020…

Algoriddim bringt in der DJ Software djay PRO eine spannende Erweiterung unter, die den Namen djay PRO AI trägt. Die Neural Mix Technologie baut auf der Leistung des Apple A12Z Bionic Chips und bietet eine Echtzeit-Analyse von Audiomaterial mitsamt der Separierung des Tracks in drei Spuren: Vocals, Drums, Harmonie. Ja, in Echtzeit! Und mit genau diesen Spuren kann der DJ dann direkt arbeiten, mixen, Mash-Ups erstellen und natürlich Tracks dank der Einzelspuren komplett neu zusammenfügen.

Hercules bringt mit dem DJContron Inpulse 500 eine neuen preisgünstigen DJ-Controller auf den Markt. Für unter 300,- Euro gibt es den Einstieg ins DJing auf zwei Decks mit Jog-Wheels und Performance-Pads und einem Lightguide für das Erlernen vom manuellen Beatmatching.

Mit dem X1850 Prime schickt Denon DJ ein Update zum X1800 Prime ins Rennen, der allerdings thematisch schnell abgearbeitet ist. Hardware-seitig hat sich nichts verändert, rein Software-seitig gibt es ein Update. Man hat also den 1800 auf 1850 umgelabelled, minimal was am Design verändert, ein Software-Updste verpasst und den X1800 dadurch ersetzt.

Der Pioneer DJ DDJ-FLX6 war zugegeben eine Überraschung, die man nicht hat kommen sehen. Entwickelt für den ambitionierten Einsteiger- oder Amateur-DJ kommt der DDJ-FLX6 mit einem nicht gerade günstigen Preis für den Einstieg in Höhe von 599,- Euro, bringt dafür aber vier Kanäle im Mixer, vier-Deck-Steuerung in den Control-Decks und neue Merge-FX sowie eine Jog-Cutter-Funktion mit sich, die per Tastendruck echt klingende Scratch-Effekte erzeugen soll.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Schöne Zusammenstellung. Welchen Turntable würdest du aus 2020 empfehlen? Bzw. welchen würdest du als Anschaffung für 21 empfehlen … aus der mittleren Preisklasse :)

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Gute Frage. Ich kann immer empfehlen einen gebrauchten 1210er im guten Zustand zu kaufen. Die Dinger sind stabil, qualitativ wie auch vom Preis / Wiederverkaufswert.
      Ansonsten muss ich sagen finde ich die Reloop RP-7000MK2 super. Preis und Qualität, für zuhause ein gutes Gerät im mittleren Preisbereich.

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