Green Box: Yamaha FS1R, FM-Synthesizer

23. November 2019

FM ist tot, lang lebe FM

Klanglich ergänzt der FS1R perfekt jeden virtuell Analogen. Ein Trio mit Charisma und unschlagbarer Synthesekraft wäre für mich damals ein Set gewesen, bestehend aus Access VIRUS, MICROWAVE  mit echten Analogfiltern, und Yamaha FS1R.

Totgesagte leben länger und so verschwand die FM-Synthese nach ihrer ungeheuer vielfältigen Popularität, einige Jahre später wieder aus den Läden. Zumindest vorübergehend. Lange Zeit fristete sie nur noch ein Schattendasein auf Gebrauchtmärkten, trotz ihres vielfältigen Klangpotentials. Doch seit einigen Jahren erlebt sie ein enormes Comeback. Ob Korg Kronos, Yamaha MODX oder Elektron Digitone, um nur eine kleine Auswahl aktueller Klangerzeuger zu nennen, sie alle bedienen sich heute auch der FM-Synthese.

Und nach und nach kommen auch die Klassiker wieder zur Geltung. Steigende Gebrauchtmarktpreise sind der beste Beleg dafür. Selbst die 4OP-FM-Synthese, derer sich zum Beispiel der Yamaha DX11 bediente, ist mittlerweile wieder beliebt. Doch dies ist nicht das erste Comeback der FM-Synthese.

YAMAHA erkannte die Zeichen der Zeit bereits 1998, nach mehrjähriger FM-Abstinenz, und präsentierte einen Synthesizer-Expander, der FM Freaks den lange erwarteten Evolutionsschub in Sachen FM Synthese brachte. Der Yamaha FS1R bietet original Yamaha DX7 Sounds in Hülle und Fülle, verfügt über eine stark erweiterte FM-Synthese und bietet darüber hinaus unter der Bezeichnung FORMANT-SHAPING-SYNTHESE, einen echten Knaller.

Des Königs neue Kleider

Ganz zur „CI“ der damaligen Yamaha-Soundmodule passend, zwängte man den Klangerzeuger des FS1R in ein 19″ Gehäuse mit einer Höheneinheit.

Mit nur 15 winzigen Knöpfchen, vier frei zuweisbaren Potis sowie einem Volume-Regler und der Unterstützung des Yamaha-typischen GM-Displays, soll sich der Wolf im Schafspelz bändigen lassen. (Zum Vergleich, der letzte FM-Expander von Yamaha, TG77, – verfügte noch über 41 Knöpfe, zwei Potis und einen Schieberegler, sowie ein dreimal so großes Display in einem drei Höheneinheiten umfassenden 19″ Gehäuse).

Wer schon einmal FM-Sounds editiert hat, wird angesichts dieser Minimalausstattung enttäuscht den Kopf schütteln. Rückseitig findet man das MIDI-Trio, vier Ausgänge (2 x Stereo) sowie einen Netzstecker.
Das Netzteil wurde im Gehäuse untergebracht – sehr löblich. Der Kopfhöreranschluss befindet sich vorne. Das metallisch, blaue Metallgehäuse wirkt edel und macht einen sehr stabilen Eindruck.

Zwei Seelen gefangen in einem Körper
Wie bereits eingangs erwähnt, generiert der Yamaha FS1R seine Klänge aus zwei unterschiedlichen Synthesemodellen. Zum einen wäre da die FORMANT-SHAPING-SYNTHESE und zum anderen die FM (Frequenz-Modulation) SYNTHESE.

FM – 1998

Die Funktionsweise der FM-Synthese detailliert zu erklären sparen wir uns an dieser Stelle, möchten aber auf unseren Spezialartikel zur FM-Synthese verweisen: HIER KLICKEN


Dort finden Sie einen Fachartikel von Holger Gerdes, der das Thema FM Synthese ausführlich und anschaulich verdeutlicht.

Der klassische FM-Synthesizer „DX7“ verfügte über sechs Operatoren, jeder Operator generierte eine Sinus-Welle. Diese sechs Operatoren konnten in unterschiedlichster Weise miteinander verknüpft werden. Der DX7 verfügte über 32 solcher vorgegebenen Verknüpfungsmöglichkeiten – sogenannten Algorithmen. Innerhalb eines Algorithmus wurden die Operatoren in zwei Gruppen aufgeteilt. Diejenigen die andere Operatoren modulierten (Modulatoren) bzw. jene, die letztendlich tatsächlich das hörbare Audiosignal lieferten (Träger). Der DX7 verfügte über keinen nachgeschalteten Filterbaustein, selbst Filter-Imitationen mussten deshalb auf der Ebene der Algorithmen erzeugt werden.

In der Praxis ließen sich damit sehr lebendige und druckvolle Klänge erzeugen, deren Grundcharakter aber immer alles andere als „analog“ war. In Verbindung mit FM-Synthese fallen meist Attribute wie „metallisch“ und „kalt“. 1989 gipfelte die Evolution der FM-Synthese im SY77 und ermöglichte eine Fülle neuer Synthese-Features. Jeder Operator konnte statt einer Sinuswelle aus einem Wellenvorrat von 16 Grundwellenformen wählen, 45 Algorithmen standen zur Verknüpfung der Operatoren zur Verfügung. Ein nachgeschaltetes Filter erlaubte weitere Klangeingriffe (inkl. Resonanz). Den daraus resultierenden Klang bezeichnete man als ELEMENT. Vier solcher ELEMENTE konnten wiederum zu einem komplexen Klanggebilde verknüpft werden. Dabei war es erlaubt, einzelne ELEMENTE durch Sampling-Sounds zu ersetzen, die wiederum durch FM-Sounds modulierbar waren – „schnauf“! – ein wahrliches Synthese-Monster.
Knapp zehn Jahre später erweitert der FS1R diese Möglichkeiten nochmals DEUTLICH, verzichtet aber gänzlich auf die Einbindung von Samples. Vielleicht wird nun klar, warum ich eingangs die minimale Ausstattung der Bedienoberfläche bemängelte.

Yamaha FS1R 1998

Auch die Formant-Shaping-Synthese ist nicht ganz neu, in Verbindung mit FM-Klängen dürfte der Yamaha FS1R allerdings eine Premiere darstellen. Die Formant-Synthese ist häufig verantwortlich für die von Synthesizern erzeugten, menschlich klingenden Laute. Mehr zu Formanten finden Wissensdurstige unter: http://coral.lili.uni-bielefeld.de/~berndsen/ppkurs/wagner/formant.html
Auch die Formant-Synthese arbeitet mit Oszillatoren (16 Stück, von YAMAHA ebenfalls Operatoren genannt), die in verschiedenen Algorithmen angeordnet sind. 8 der 16 Operatoren erzeugen „stimmhafte“ Laute mit deutlich wahrnehmbarer Tonhöhe, während die restlichen 8 Operatoren für die „stimmlosen“ Laute zuständig sind, ähnlich einem Rauschgenerator eines analogen Synthesizers. Ein sprechender oder singender Synthesizer könnte das Resultat sein (dazu später mehr).

And now … all together

Der Yamaha FS1R arbeitet grundsätzlich im Performance-Modus. Dieser entspricht dem Multimode üblicher MIDI-Expander. Bis zu vier Parts können hier kombiniert werden. Jedem Part lässt sich eine eigene Voice (FM oder FS) zuordnen sowie folgende Parameter: MIDI-Kanal, Lautstärke, Effekt-Sends für Reverb und Variation Effekt, Panorama und Tuning. Im Part-Assign Betrieb kommen weitere Parameter hinzu, die sich dann ausschließlich auf die zugeordneten Voices beziehen.
Vier Bänke à 128 Performances sind verfügbar, 128 davon frei beleg- und überschreibbar, während der Rest vom Werk vorgeben bleibt.
Der Voice-Speicher umfasst 1.536 verschiedene Single-Klänge. Auch davon sind 128 vom User überschreibbar, der Rest sind Presets – aufgeteilt in die PRESET Bänke A – K. Die Bänke A und B konzentrieren sich hauptsächlich auf Klänge, die durch die FS Synthese erstellt wurden, während die Bänke C bis K auf die berühmtesten Original-DX-7 Klänge zurückgreifen. Genügend Ausgangsmaterial also für eigene Klangkreationen.

Die vier Parts einer Performance können auf drei verschiedene editierbare Effektblöcke zurückgreifen. Zwei davon (Reverb und Variation) lassen sich per Send-Regler ansteuern, während der dritte Block als Insert-Effekt ausgelegt ist.
Der Reverb-Effekt erlaubt die Auswahl aus 16 verschiedenen Hall-Algorithmen, im Variation-Block stehen ganze 27 Effekte zur Verfügung, darunter Chorus, Flanger, Phaser, Rotary Speaker, Distortion, Wah Wah, Delays und weitere Hall-Effekte. 40 Insert Effekte vervollständigen die Effektabteilung. Darunter viele Kombinationseffekte und typische Insert-Effekte wie Kompressor, Noise Gates etc.


Zu guter Letzt wäre da noch ein 3-Band-EQ zu nennen, der sich aber leider nur auf die komplette Summe der Performance anwenden lässt. Elf verschiedene Typen stehen zur Auswahl. Da die Summenausgänge des FS1R in den meisten Fällen jedoch in einem Mixer mit Equalizern enden, hätte ich es vorgezogen, den EQ auf einzelne Parts anwenden zu können.
Alles in allem muss man dem FS1R eine umfassende Effektabteilung bescheinigen, die zur Bearbeitung der maximal 4 Part-Signale vollkommen ausreichend ist. Die Qualität der Effekte ist im Vergleich zu anderen Klangerzeugern derselben Preiskategorie erstaunlich gut.

Action

REALTIME oder eingedeutscht ECHTZEIT, ist das Zauberwort heutiger Musikproduzenten. Kaum ein Synthesizer, der nicht mit Knöpfen zur Regelung verschiedenster Parameter, ausgestattet ist.

Der FS1R erlaubt die Programmierung von acht Voice-Control-Sets, die ein umfangreiches Realtime-Controlling über MIDI-Controller oder die vier, von Yamaha als „Mehrzweckregler“ bezeichneten, Potis erlauben.
Jedem der acht Sets stehen 14 Steuerquellen zur Verfügung, die sich beliebig auf verschiedenste Sound- und/oder Effektparameter routen lassen.

Über eine MATRIX lassen sich die acht Sets zu den vier Parts der angewählten Performance zuordnen. Besonders die vier Echtzeitregler spielen hier ihre Stärke, in der sonst so karg ausgestatteten Bedienoberfläche, aus.

SPECIAL

Ein echtes Special sind die Formant-Sequenzen des Yamaha FS1R. Mit deren Hilfe lassen sich Spracheffekte, rhythmische Grooves Pads à la Wavestation etc. erzeugen. Sie basieren auf tatsächlich existierendem Audiomaterial, dass für diese Aufgabe analysiert und in die Bestandteile Formantfrequenz-, Basistonhöhe- und Pegeldaten zerlegt wurde.

Die Wiedergabegeschwindigkeit kann manuell eingestellt, per Anschlagdynamik oder per MIDI getriggert werden. Im Scratch Mode lässt sich der Geschwindigkeit auch auf einen Controller legen (z. B. Modulationsrad). Eine Geschwindigkeitskorrektur übt keinen Einfluss aus auf die Wiedergabequalität oder die Tonhöhe. Jede Sequenz verfügt über acht Spuren, die jeweils unterschiedliche Operatoren der gewählten Voice antriggern – puuhh.

Raus aus der grauen Theorie, rein in die Praxis. 90 solcher Sequenzen sind fest im internen Speicher verankert. Gerade bei den rhythmischen Grooves ist die Audioherkunft deutlich hörbar. Bezieht man jedoch die umfangreichen Editierfeatures mit ein, lassen sich diese Sequenzen bis zur Unkenntlichkeit verbiegen.

Für mich eines der interessantesten Möglichkeiten dieses Synthesizers.

Und wie klingt’s?

Whooowww!!! It sounds great! Ich war restlos begeistert von den Möglichkeiten aus dem Zusammenspiel der beiden Synthesen. Hört man sich hingegen die reinen DX7 Sounds aus der internen Library an, so kommt das große Gähnen. Das mag natürlich für die NEW POWER GENERATION anders sein, wo reine 6-Operatoren-FM noch nicht als alter Kaffee gilt.
Vor allem der sehr warm und analog klingende, resonanzfähige Filter (scheinbar aus dem AN1x übernommen), trägt stark zum gelungenen Soundcharakter bei. Selbst mit den derzeit so hochgepriesenen, virtuellen Analog-Synthesizern kann der FS1R in Sachen Filter jederzeit mithalten. Bezüglich der Soundvielfalt ist er ihnen sogar weit überlegen.
Der Erfahrung mancher Synthesizer-Enthusiasten – es mangele den FM Sounds des Yamaha FS1R gegenüber den Yamaha Vorgängern an Wärme und Druck – kann ich nicht zustimmen. Der FS1R klingt einfach anders, ich möchte sagen zeitgemäßer. Einzig das Rauschen der alten DX7 Generation bleibt gänzlich aus.

Danksagung:
Wir bedanken uns herzlich bei Matthias Möller für die Bereitstellung der Yamaha FS1R Fotos.

YT-VIDEO

Fantastische Soundbeispiele findet ihr hier bei unserem japanischen Freund Katsunori.


Fazit

Mit dem Yamaha FS1R ist YAMAHA einst ein großer Wurf gelungen. Einzig die Oberfläche zur Editierung lässt sehr zu wünschen übrig. Wie bereits bei anderen Yamaha Synthesizern üblich, wäre hier ein beigelegter Software-Editor das Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen. Wer hier eine Empfehlung von einem Drittanbieter nennen kann, möge diese bitte in den Kommentarfeldern verewigen-

Ein vergleichbares FM-Hardware-Modul ist mir selbst heute nicht bekannt. So erklärt sich auch, dass der Yamaha FS1R-Expander nur selten am Markt anzutreten ist – und wenn, so für beträchtliche Preise.

 

Plus

  • starker Sound
  • vielseitige Klanggestaltungsmöglichkeiten, die weit über die eines DX7 hinaus gehen.

Minus

  • sehr umständliche Bedienung

Preis

  • ca. 700,- Euro (lt. Syntacheles-Liste Stand 10/19)
Forum
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    TobyB  RED

    iGude Peter,

    Patchbase oder ein Controller Enviroment für TouchOSC https://bit.ly/35Dtavh , setzt beides ein iPad voraus. Allerdings ist die Patchbase-Preispolitik ziemlich ambitioniert und hat was von Wegelagerei. Die Touch OSC Variante ist nicht schön aber funktioniert. Damit kann man schon ne Menge, alles aus diesem Miniatur Meisterwerk holen. Die Formant Shaping Funktion ist richtig gut bei vocaloiden Grunzbässen. Die bekommt man auch anders realisiert. Die hier sind aber Spitze. Seine zweite Stärke für mich ätherische Padsounds.

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    Bernd-Michael Land  

    Alte Hassliebe.
    Auf meinem FS1R klebt rechts ein Totenkopf auf der Frontplatte, denn das Ding wollte ich schon mehrfach umbringen.
    Die Editierung am Gerät ist wirklich nervig und ich frage mich, warum man es nicht geschafft hat, die vier Cursortasten in einer Rautenform dort einzubauen.
    Schade, das da keine größere 4-5 HE Version mit einer besseren Bedienoberfläche erschienen ist.

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    Der_Brechreiz  

    Am Ende fristet er ein dasein als Presetschleuder gleich unter dem motifrack… Das hatte er nicht verdient und als dann die Fm-Karte für das Motifrack folgte musste er gehen?

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    tomk  AHU

    Wie kann man so ein Schlachtschiff bauen, und es dann in eine völlig spaßbefreite Bedienoberfläche packen. Mir völlig unverständlich! Ach bevorzuge ich externe Netzteile, da muß man dann nicht das ganze Gerät zum Service schleppen.

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    lightman  AHU

    Der FS1R war für mich lange Zeit das letzte Wort in puncto FM und daher Dauergast auf meiner Suchliste. Bei zwei Gelegenheiten konnte ich ihn persönlich testen und war begeistert, die Bedienung ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, nicht nur wegen technischer Unzulänglichkeiten bei der Navigation, sondern auch wegen der Fülle an Funktionen, die sich selbst mit einiger Synth-Erfahrung nicht direkt erschließen.

    Seit Yamaha FM-X in Form des Montage und der MODXe herausgebracht hat, ist mein Interesse am FS1R geringer geworden. Auch FM-X ist komplex, läßt sich aber auf den genannten Synths flüssiger benutzen und im Zusammenspiel mit AWM2 bleiben kaum Wünsche offen.

    Dennoch kann der FS1R durch die Formant Shaping-Synthese sehr individuell tönen, sein Klangcharakter ist edel bis verspult, eiskalt bis warm und voll, immer mit dem gewissen Touch, der ihn nahezu einzigartig macht. Um da mitzukommen, braucht es schon mehrere Synths, vielleicht sowas wie den Fizmo, oder Softsynths wie Omnisphere.

    Die ständig steigenden Gebrauchtpreise sind auch ein Grund, warum der Synth aus den Top-5 meiner Wunschliste rutschte. Bis 500€ war ich noch dabei, aber die heutige Tendenz in Richtung 800€+ steht für mich nicht mehr in gesunder Relation zu den Alternativen, die ich für das Geld bekommen kann, im FM-Bereich hat sich in den letzten Jahren ja viel getan.

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      Hectorpascal

      Ich konnte dir leider nur einen Daumen geben. Für komplexere Klangbilder finde ich andere Synthesearten auch einfacher in der Handhabung als FM-X und Derivate. Bei 4Op ist bei mir persönlich Ende Gelände. Danach kommen nur Plugins und überschaubares aus dem Eurorack. Meine allerletzte Bastion wären der ER-301 Sound Computer und E370 Quad Morphing VCO. Die reichen auch für die Insel. :)

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        lightman  AHU

        Ich bin FM-Fan und auch relativ leidensfähig, das hilft bei der Benutzung von Synths wie dem FS1R enorm. Bei FM-X überwiegt bei mir die Begeisterung über die Möglichkeiten, läßt sich auf dem MODX-7, den ich getestet habe, eigentlich recht fluffig bedienen. Hab jetzt mal angefangen zu sparen, hoffentlich ist der MODX-7 noch ’ne Weile erhältlich, sowas kann bei mir nämlich dauern…

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      sonicbits  

      Den FS1R wollte ich auch schon lange, und habe dafür ähnlich wie du auf der schweizer Auktionsseite meines Vertrauens einen permanenten Suchauftrag hinterlegt.
      Allerdings sind die momentanen Preisvorstellungen derart absurd, dass ich noch länger mit meinem SY 99 auskommen werde.
      Momentan werden CHF 1200.- für einen FS1R aufgerufen, allerdings steht das Gerät erfolglos schon ein paar Monate zum Kauf.

      Ein MODX oder gar Montage wäre schon auch nicht schlecht…

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    Organist007  AHU

    cooles Teil.
    dennoch musste er gehen.

    hab dann für 500€ einen tollen SY 99 ergattert.
    Der ist dann bis jetzt geblieben. Klingt einfach fetter.

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    kiro7  

    Fand den Klang immer sehr so in Richtung VA, also ziemlich clean, also das was man sich unter FM im Vintage Sinne so vorstellt kommt da nur bedingt raus.
    Und nur für DX-Sounds ist er eigentlich overdosed. Wer so richtig schönen Vintage-FM Sound sucht, und auch noch halbwegs brauchbare „Schraubmöglichkeiten“ braucht (kein trial&error rumstochern in Algorithmen wie bei DX), der wird wundersamerweise auch bei Korg fündig. Gabs hier auch mal einen Artikel zu: https://www.amazona.de/green-box-korg-ds-8-und-korg-707-fm-synthesizer/

  8. Profilbild
    Schneum

    Ich habe ihn!
    habe ihn vor einem Jahr in einem Anflug von Größenwahn gekauft, nach meinem Wiedereinstieg ins Musikmachen nach ca. 20 Jahren Abstinenz.

    Der Kauf erfüllt mich inzwischen mit gemischten Gefühlen, da ich inzwischen glaube, mit einem zeitgenössischen Synth ala Hydrasynth o.ä. hätte ich es mir etwas leichter gemacht und wäre in vergleichbaren Klanggefilden unterwegs…

    Es ist ein absolutes Paramatergrab. Irgendwo habe ich gelesen: 2700 Einzelparameter können verändert werden.

    Ich nutze ein umfassendes Editorprogramm, komischerweise ist es trotz der gleichen Bildschirmklickerei viel interessanter, so zu arbeiten als ein reines DX-Plugin zu nutzen…
    Link: https://synth-voice.sakura.ne.jp/fs1r_editor_english.html

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