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IK Multimedia UNO Synth Pro X, paraphoner Analog-Synthesizer

Ein Uno zum Schrauben

3. August 2023

IK Multimedia UNO Synth Pro X

Mit dem IK Multimedia UNO Synth Pro X wird UNO-Reihe um ein neues Topmodell ergänzt. Im Prinzip entspricht der analoge Synthesizer dem bisherigen Modell UNO Synth Pro, doch bei der X-Version kann man die Klangerzeugung komfortabel am Gerät bedienen.

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IK Multimedia UNO Synth Pro X, paraphoner Analog-Synthesizer

UNO Synth Pro X ist ein analoger Synthesizer, der grundsätzlich monophon ist, aber auch über einen paraphonen Modus verfügt. Die Klangerzeugung arbeitet mit drei diskret aufgebauten Waveshaping-Oszillatoren (stufenlos Triangle > Saw > Square > PWM), die über die Funktionen FM, Sync und Ringmodulation verfügen. Es gibt ein gemeinsames Set Regler, das für die drei einzelnen Oszillatoren umgeschaltet wird. Darüber hinaus kann Noise hinzugemischt werden.

IK Multimedia UNO Synth Pro X front

UNO Synth Pro X besitzt eine duale Filtersektion. Das erste Filter ist OTA-basiert und kann als Hoch- oder Tiefpass eingesetzt werden. Das zweite Filter arbeitet mit einem SSI-Chip und ist ein Tiefpass, der sich zwischen 12 dB und 24 dB Flankensteilheit umschalten lässt. Die Filter lassen sich entweder seriell oder parallel routen.

Zur Modulation sind drei loopbare ADSR-Hüllkurven mit Retrigger-Option und zwei synchronisierbare LFOs mit Fade-in und Retrigger-Option vorhanden. Zusammen mit ausgewählten MIDI-Controllern, den CV/Gate-Eingängen und weiteren Funktionen können diese Steuerquellen über eine Matrix mit 16 Slots den Modulationszielen zugewiesen werden.

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Zur weiteren Klangbearbeitung sind drei Effekte vorhanden. Es gibt einen Modulationseffekt, der zwischen einem Chorus mit drei Optionen und dem UniVibe-Modus umgeschaltet werden kann. Das synchronisierbare Delay verfügt über ein integriertes Filter und fünf Modi. Das detailliert editierbare Reverb hat die Modi Hall, Plate und Shimmer.

IK Multimedia UNO Synth Pro X side

Der UNO Synth Pro X verfügt über einen Sequencer mit bis zu 64 Steps, der die Klangerzeugung auch paraphon ansteuern kann. Es gibt vier Voice Modi: Legator, Mono, Paraphon und Bassline (für entsprechende Sequenzen). Dazu kommen Funktionen wie Accent, Tie, Gate und Swing sowie die Möglichkeit, die Sequenz vorwärts, rückwärts oder im Pendelbetrieb abzuspielen.
Pro Step lassen sich bis zu 48 Parameter der Klangerzeugung modulieren. Ebenso ist ein Arpeggiator integriert, dessen gespielte Muster im Sequencer aufgezeichnet werden können.

An Anschlüssen gibt es MIDI-I/O (DIN), 2x CV/Gate-I/O, Audioausgang (left-right, 6,3 mm), Headphones (3,5 mm), Audioeingang (mono, 3,5 mm), ein USB-C Port (MIDI/Updates/Power) und eine Netzteilbuchse.

Obwohl das Panel über viele Regler und Taster verfügt, gibt es einen Software-Editor/Librarian (MacOS, Windows). Dessen GUI bildet das Panel nicht 1:1 nach, sondern bietet einige Bedienelemente mehr ab, als die Hardware besitzt. Insbesondere die Matrix und die Effekte sind hier übersichtlicher zu bedienen.

IK Multimedia UNO Synth Pro X Editor FX

Die Effects-Page des Editors

IK Multimedia UNO Synth Pro X ist ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 589,- Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    sadfrog

    Ich fand den Uno Pro eigentlich sehr gut zu bedienen, finde die Entwicklung hier aber sehr positiv.
    Ich hatte das Gefühl dass der Uno Pro zu einem unglücklichen Zeitpunkt erschienen ist, und sehr mit seinen MIcor-USB Anschlüssen zu kämpfen hatte.
    Freut mich dass der Kleine hier nun über USB-C betrieben wird.
    Werde ich im Auge behalten, spricht mich an.

    Außerdem: Was macht der Bassline Button?

  2. Profilbild
    Viertelnote AHU

    sehe ich auch so, der Zeitpunkt war ungünstig für den Uno Pro.
    Ich finde es jedenfalls sehr erfrischend, wieder mal ein Gerät zu finden, daß eben
    nicht jahrelang angekündigt wird.

    Obwohl der Uno eher klangmäßig nichts für mich ist, wirkt das Konzept jedenfalls
    sehr einladend. Preis scheint auch okay zu sein.

    Die Modie scheinen eine separate Editierung der Sequenzen zu ermöglichen, ähnlich wie beim
    Volca Bass (vermute ich mal)

    freundlich netter Gruß🙂

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @Flowwater [Nachtrag]

      Ich halte gerade mein Geld für den Modal Carbon 8 zusammen, der laut Aussagen auf der Superbooth 23 wohl September/Oktober erscheinen soll. Ansonsten hätte ich hier jetzt GAS forte!

  3. Profilbild
    WOK

    Die doppelt und dreifach belegten Potis erleichtern das Editieren von Sounds bestimmt nicht. Warum werden nicht endlich überall Endlos-Encoder verwendet?

    • Profilbild
      Wursthaut

      @WOK Denke, die sind erheblich teuerer. Außerdem ist es Geschmacksache. Zum Schrauben/Editieren sind Encoder in Ordnung. Beim Performen/Jammen nerven sie eher. Zumindest geht das mir so. Klassisches Beispiel Filter Cutoff, da brauch ich einfach ein klassisches Potentiometer….

      • Profilbild
        WOK

        @Wursthaut Im Großeinkauf kosten die pro Stück auch weniger als 50 Cent. Dafür spart man in der Schaltung die A/D-Konverter.
        Bei Volume oder Cutoff sind Potis u.U. anwendungsfreundlicher. Aber da gibt’s ja auch meistens keine Mehrfachbelegung.

        • Profilbild
          Wursthaut

          @WOK Eine ausgewählte Mischung aus Encodern und Potis, wie zB beim Waldorf M, ist daher sinnvoll. Nur Encoder zu verwenden finde ich genauso unattraktiv wie mehrfach belegte Pots.

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            @Wursthaut Encoder sind leider sehr empfindliche Teile, sie sind spätestens nach 10 Jahren kaputt. Noch schneller geht es bei harten Einsatz. Klar kann man das ersetzen, aber Spaß macht es nicht. Das kleine Display ist auch ein Problem. Wir werden sehen wie es mit der Langlebigkeit entwickelt. Aber 30 Jahre wie mein Dx7 und andere Kumpanen aus dieser Zeit zeigen mir wie es läuft. Kondensator, Knöpfe, Potis und Displays sind die Alterkrankheiten dieser wunderbaren alten Schätzchen. Aber immerhin, reparieren kann man alles wenn man Zeit und Lust hat. Viele Geräte werden gebaut ohne an die Zukunft zu denken. Einfache Technik ist meist zuverlässiger. Trotzdem ist es eine tolle Maschine bei der alles abspeichern kann. Das ist schon praktisch.

            • Profilbild
              ollo AHU

              Digitale Mischpulte haben auch Endlosencoder und kommen damit im Alltag klar. Preis und Haltbarkeit können da kein Argument sein.

    • Profilbild
      Full Bucket

      @WOK Ich sehe das mit der Mehrfachbelegung ähnlich, beim Radias ist das leider auch so. Ratzfatz hat man den Sound ruiniert, nur weil man auf der falschen Page war… 😬
      Nichts desto trotz ein interessantes Gerät, der neue UNO!

  4. Profilbild
    Phoenix

    Die Teile haben einen phänomenalen Klang! Hätte einen Platz ganz oben in meiner Mono-Synth Favoriten-Liste haben können – wenn die vielen Bugs nicht wären. Mein UNO-Synth Desktop Pro macht Hintergrundgeräusche (Envelops in Endlosschleife), obwohl die Oscilatoren und Volume-Regler auf Null stehen. Außerdem stimmt er sich selbständig jede Minute aufs Neue. Das hört man im Hintergrund in den Boxen. Über Kopfhörer tritt das alles nicht ein – da läuft er Fehlerfrei.

    Und bevor jetzt einer sagt – du musst halt Balanced-Kabel benutzen – das habe ich und dadurch wird der Fehler noch lauter! Auch ein Entstörer und der Betrieb weg vom Stromnetz über Powerbank bringen keine Änderung.

    Viel schlimmer finde ich jedoch die Reaktion von Service IK-Multimedia auf meine Anfrage: „da es sich um ein Gebrauchtgerät handelt (jedoch nur 4 Monate alt), können sie da nichts tun. Also Pech gehabt. Im Forum der Website des Herstellers werden die zahlreichen Hinweise von User auf genau diese Bugs immer wieder gelöscht. Man hätte auch kulant sein können und mein 4 Monate altes Gerät gegen ein fehlerfreies ersetzen können. Hätte denen nicht viel gekostet. Aber anscheinend sind denen die potentiellen Kunden egal.

    Heißt für mich: nie wieder IK Multimedia!

  5. Profilbild
    Dirk Siegmund

    Wenn ich das jetzt richtg verstanden habe, ist die Sound-Engine identisch zu den bisherigen PRO-Geräten und nur die Bedienoberfläche hat sich geändert ?

    Dann finde ich den Preis von 589,-€ total überzogen !

    Das Geräte ist eher ein Verbesserung des Pro-Desktop, der derzeit für 277,-€ zu erhalten ist. Die Version mit richtigen Drei-Oktaven-Tastatur im Metallgehäuse kostet 489,-€.

    Wir haben jetzt 15 Potis mehr, aber die Kosten für die Silikon-Tasten sind quasi gleich geblieben.

    Von der Logik her müsste der neue Synth jetzt eigentlich UNO Pro X Desktop heißen und max. 399,-€ kosten, und ein UNO Pro X die neue Oberfläche im Metallgehäuse mit Drei-Oktaven-Keyboard haben, dann passte auch der Preis.

    • Profilbild
      Tom Aka SYNTH ANATOMY RED

      @Dirk Siegmund Dann hast du es nicht verstanden. Aber kein Problem ;) Die Engine wurde erweitert:
      – dritte Envelope
      – Envelopes jetzt mit loop und retrigger optionen
      – mehr Modulations Ziele
      – neuer Shimmer Reverb
      – Arpeggiator hat mehr Richtungen wenn ich nicht verzählt habe
      – VCA Mod kann man auf 0 setzen am Interface so wird er zum 3-OSC Drone Synth
      – Bassline Mode macht ihn zum 303 Bassline Synth
      – neues Interface mit mehr direkter Kontrolle
      – USB-C und richtiges Netzteil anstatt USB only

      Mal sehen vlt fällt der Preis in 1-2 Jahren auf 399€.

      Die Preise die aktuell siehst für den UNO Synth Pro Desktop und Keys sind schon lange Abverkaufsspreise. Die Keys Version startete in 2021 für 809€

      • Profilbild
        Dirk Siegmund

        @Tom Aka SYNTH ANATOMY Danke für das Aufschlüsseln, Tom !

        Allerdings habe ich mich vielleicht nicht korrekt ausgedrückt. Bis auf das Netzteil sind das alles Software-Features, d.h. die Hardware-Sound-Engine ist geblieben.
        Die dritte Envelope ist ja auch nur Software, genauso, wie das Shimmer Reverb ein andere DSP-Programmierung ist… und ja, da stecken Entwicklungskosten drin.

        Ich habe das Elektronik-Entwickler einfach mal kalkulatorisch betrachtet, ohne das Produkt dabei abwerten zu wollen. 🙂

        • Profilbild
          SynthNerd AHU

          @Dirk Siegmund Kalkulatorisch betrachtet muss jeder der solche Geräte entwickelt, herstellt und vertreibt seine Kosten dafür wieder hereinholen und will und muss noch etwas Gewinn dabei machen. So absurd teuer ein Moog One erscheinen mag, so absurd billig manches Behringer Gerät wirkt – Synthesizer können nicht millionenfach über Supermarkt Wühltische vertrieben werden. Tom hat Recht. Abverkaufspreise können nicht der Maßstab für die Preisbildung von Neuerscheinungen sein. Von Inflation mal ganz abgesehen. Den Rest regeln Angebot und Nachfrage. Ich freue mich über jeden Anbieter der überlebt. Wenn’s nur noch ein bis drei davon gibt, wird’s langweilig.

      • Profilbild
        zeitlos

        @Tom Aka SYNTH ANATOMY Ich hatte es auch nicht verstanden, den didaktischen Aufbau des Berichts konnte ich nicht wirklich entschlüsseln. : )

  6. Profilbild
    Urs

    Feine Kiste. Gefällt mir sehr. Wenn ich nicht schon genug Synthies hätte. Obwohl…🤔

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