Test: Dangerous Music D-Box+, Summierer, Monitorcontroller

25. November 2019

Profi-Tool fürs Tonstudio

dangerous music d box plus

Dangerous Music D-Box+, Summierer, Monitorcontroller

Für mich und mein Verständnis ist ein qualitätsvolles Produkt zur Audiobearbeitung ein solches, das sich durch seine Verarbeitungsqualität und Funktionsweise einem langwierigen Bestand im Setup erfreuen kann und zwar, ohne dass es sich von der Technologie oder anderen etwaigen Faktoren des Fortschritts überholen lässt. So wie ein Porsche 911 aus den frühen 90ern die Nordschleife noch in unter 8 Minuten schafft, gab es in den letzten zwölf Jahren keinen triftigen Grund dazu, die ehemals silberne D-Box der Marke Dangerous Music zu überholen.

Nun läuft das tradierte Unternehmen trotzdem auf und bringt nach zweijähriger Entwicklungszeit die bewährte Architektur nicht nur auf den allerneusten Stand, sondern implementiert auch Dinge, die heute unfassbar nützlich sind, vor zehn Jahren aber niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet hätte, solche in eine 19 Zoll Einheit einzupflanzen. Die Dangerous Music D-Box+ bringt somit unter anderem volle Kontrolle via App auf sämtlichen Betriebssystemen sowie zusätzlich zu den bekannten Abhörquellen eine Bluetooth-Audio- und eine USB-Schnittstelle auf den Tisch. Alles andere, was man schon aus der alten D-Box kennt, wurde komplett ausgetauscht und durch bessere, frische Komponenten abgelöst.

dangerous music d box plus

Die Äußerlichkeiten an der Dangerous Audio D-Box+

Im aktuellen Dangerous Music Gewand präsentiert sich die D-Box+. Das heißt, pulverbeschichtetes 1 HE großes 19 Zoll Gerät mit Stahlchassis, dessen Kopfplatte die die von der Marke bekannte Wölbung auf der Frontseite besitzt, die selbige so robust und qualitätsvoll wirken lässt, erkennt man unter tausend Produkten.

Auch was die Übersichtlichkeit der handlichen Unit anbelangt, hat Dangerous gemessen an der üblichen Qualität seiner Produkte keine Abstriche gemacht. Sämtliche Taster leuchten in angenehmen, verschiedenen und zur allgemeinen Übersicht beitragenden Farbmustern und besitzen alle bei Betätigung das befriedigende  Relais-Klicken, das Engineer-Herzen höher klopfen lässt.

Spannendes und neues Dangerous-Feature: Alle Knöpfe sind „moment toggle“ Knöpfe. Das bedeutet, dass, wenn man sie lange gedrückt hält, bei Loslassen wieder zurück in die Ausgangsposition geschaltet wird. Drückt man sie punktuell, verändern sie einfach nur ihren Status. Gerade für den Talkback-Weg, aber auch alle anderen Features extrem praktisch. Der Main-Volume-Regler ist von einer LED-Kette umringt, bei der man zunächst denken könnte: „Das ist etwas zu viel des Guten“. Dessen fortführender Zweck neben der allgemeinen Lautstärke-Visualisierung zeigt sich allerdings im Laufe der Einarbeitung in das Gerät, dazu gleich mehr.

dangerous music d box plus

Dangerous Music goes OS – die App zur D-Box+

Über die kostenlose App lässt sich das Gerät in voller Funktion über iPad/iPhone/Android/Mac oder Windows steuern. Ändert man die Lautstärke über das Tablet, geben einem die LEDs ein Feedback darüber, hier werkelt jetzt ein digitaler Encoder. Über Bluetooth kommuniziert das gewählte Device lückenlos mit der Hardware.

Was sich mit der App sonst noch so alles anstellen lässt: Auf der ersten von vier Parameter-Seiten bekommt man einen DIM-Knopf geboten, der am Gerät an sich fehlt. Der Clou hier ist, dass sich das DIM-Level über die App frei nach Gusto festlegen lässt. Ihr denkt: „Das war er schon, der Clou?“ Noch lange nicht.

Der zweite Taster auf der App-Seite dient der Aktivierung des Talkback-Mikrofons – ein solches ist ebenfalls direkt in das Gerät eingebaut – hier erfolgt auch wieder ein automatischer DIM. Hat man gerade kein zusätzliches Mikrofon zur Hand oder möchte – aufgrund der sich hier ergebenden praktischen Möglichkeiten – auf ein solches verzichten, so kann man fortan auch einfach in sein Telefon sprechen oder sein iPad. Das Signal dessen wird via Bluetooth automatisch an den Talkback-Weg geschickt, genial. Auch ein präferiertes Referenz-Abhörlevel lässt sich hier bequem per „Doubletap“ aktivieren (in meinem Falle meistens deutlich weniger als 85 dBu). Alles, was man an der App ändert, läuft über die analogen Relais Schaltungen in der D-Box+. Ob man das Gerät an sich selbst oder über die App steuert, ist somit qualitativ absolut gleichgültig und das Relais-Klicken ertönt ebenfalls bei Betätigung via App. Ändert man etwas am Gerät selber, ändert sich die getroffene Einstellung somit respektive auch in der App.

dangerous music d box plus

Die verfügbaren Schnittstellen zur Beschickung der Dangerous Audio D-Box+

Wer bei „Bluetooth“ schon aufgemerkt hat, dem sei eröffnet, dass es hiermit noch nicht vorbei ist. Auch zur Beschickung von Audio in das Gerät gibt es eine Bluetooth-Schnittstelle (also tatsächlich noch eine zweite). Wählt man eine digitale Beschickungsart, so durchläuft das jeweilige Signal ebenfalls die von Chris Muth und Team komplett neu entwickelten DACs der Marke, was einem eine perfekte Vergleichsgrundlage beschert.

Dangerous Audio D-Box+

Sieht dazu auch noch gut aus: Die App-Steuerung der D-Box+

Wer mit den Geräten der Marke vertraut ist weiß, sämtliche Konverter von Dangerous Music spielen in der absoluten Oberliga. So kann man diese aufgrund der variablen Einsetzbarkeit des Gerätes auch getrost als letzte Instanz im Mastering nutzen.

Auf der anderen Seite: Gerade, wenn man häufiger mal Klienten in der Regie sitzen hat, die einem den „Weg“ zeigen möchten, wohin ein Mix gehen soll oder man selbst Vergleiche mit Material aus Streaming-Apps oder YouTube vornehmen möchte, schnappt man sich sein Handy oder Laptop und kann mit diesem verlustfrei und mit perfekter Wandlung auf seinen Hauptabhörweg streamen.

Es gibt neben den Bluetooth noch zwei weitere digitale Schnittstellen und zwar über herkömmliches AES wie auch über USB-Audio, was beinhaltet, dass die D-Box+ auch als Interface nutzbar und mit anderen Geräten rigbar ist. Hierfür sind auf Apple Systemen keine Treiber nötig. Dangerous Music belässt es hier jedoch nicht bei einem Wandler für die drei Digitalquellen. Nein, für jede Quelle gibt es einen dedizierten DAC. Das beinhaltet somit auch, dass alle Quellen über zwei verschiedene Wege gleichzeitig nutz-, verwend- und abhörbar sind!

Ein Summierer befindet sich ebenfalls in der Dangerous Music D-Box+

Noch überhaupt nicht erwähnt: Es ist zusätzlich Dangerous achtkanaliger Summierer verbaut, quasi die Hälfte vom Dangerous Audio 2-Bus, der sich wahlweise über acht analoge Klinken versorgen lässt – oder über den rückseitig verbauten Tascam D-Sub-Stecker, möchte man sich den Kabelsalat sparen. Was man hier, auch was das analoge angeht, für eine Qualität geboten bekommt, zeigt sich auch bei einem Blick auf das Datenblatt. Zwischen den jeweiligen Stereokanälen besteht ein Crosstalk von -114 dB von linkem zu rechtem Kanal. Mit den teuersten zu kaufenden Elkos an etwaigen gerasterten Manley/Massenburg/sonstigen Schlachtschiffen kommt man eventuell, wenn man Glück hat, bei -70/-80 dB heraus. Präzisionswaffen wie der SPL Mixdream kommen hier auf -97 dB. Mir ist eigentlich nichts bekannt, was den Wert der D-Box+ ebenfalls stemmt.

Du hast ein achtkanaliges Digital-Interface? Einmal ran an die D-Box+ und du hast ordentlich Headroom und fantastisches Stereo. Kanäle 7 und 8 der Summierung lassen sich per Knopfdruck auch getrennt in Mono anfahren. Einen herkömmlichen Analogeingang über symmetrische XLR oder Klinke bekommt man ebenfalls noch dazu.

Dangerous Audio D-Box+

Ups: Da ist ja auch noch ein Summieren drin. Ins und Outs an der D-Box+

Summa summarum können wir mit der D-Box+ 16 Signale unterschiedlichster Art einzeln oder gleichzeitig routen und verarbeiten. Wozu? Dieses Gerät hat nicht nur einen einzigen Anwendungszweck, sondern man kann von ihm in der Mastering-, Mix-, Live- oder Recording-Situation auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen profitieren!

dangerous music d box plus

Was lässt sich mit diesen Quellen überhaupt anstellen?

Grundsätzlich lassen sich alle Quellen unabhängig voneinander auf zwei verschiedene Wege routen: Den Abhör- und den Cue-Weg. Einer der beiden verbauten Kopfhörerwege reagiert auf den Cue-, der andere auf den Abhörweg (Control Room). Somit kann man sich prinzipiell schon einmal zwei verschiedene Kopfhörersignale zusammenbauen und fortan über die zwei bärenstarken Kopfhörerverstärker in Live- oder Studio-Situationen an die Talente schicken.

Besitzt man ein Interface mit acht Ausgängen, kann man diese mit Einfachheit in die Summing-Eingänge der D-Box+ schicken und sich das hieraus entstandene Summensignal auf wahlweise digitale oder (möchte man beispielsweise noch etwas Processing auf dem Mixbus) analoge Art und Weise zurück in die DAW bringen.

Ist das Interface dazu imstande, Real-Time Monitoring zu gewährleisten, kann man dessen Monitor-Ausgang, auf voller Lautstärke zum Line-Level gemacht, getrost in die D-Box+ routen. Dieser stellt von nun an den Haupt-Abhörcontroller dar und offeriert dem Nutzer nicht nur die DACs, sondern auch sämtliche weiteren Eingangs-, Referenz- und somit auch Vergleichsmöglichkeiten. Hat man hiervon bei Recording Gebrauch gemacht, so lässt sich für den folgenden Mixprozess wieder auf AES oder sonstige digital basierte Beschickungswege umschalten. So hat man die DACs im Abhörweg und kann auch sämtliches Vergleichsmaterial via Bluetooth, USB und Co über dieselben Konverter anhören.

Was man noch bekommt: Die Möglichkeit, drei verschiedene Monitor-Pärchen anzuschließen oder nur zwei, dafür aber mitsamt einem für einen Subwoofer dedizierten weiteren Ausgang.

Ausgewählte Ausgänge lassen sich true Mono schalten, sodass sich auch der etwaige obligatorische Mixcube für den Mix-Check zweckgemäß anfahren lässt. Alle drei Pärchen lassen sich über kleine Trimpotis exakt auf den gleichen Lautstärkepegel bringen.

Der rückseitige Line-Ausgang lässt sich wahlweise mit dem Kopfhörer- oder dem Control-Room-Weg belegen. Und dergleichen mehr! Mit der D-Box+ kann man kreativer werden, als es im ersten Moment aussehen mag. Was hier alles auf 1 HE schlummert, ist wirklich nicht auszumalen.

Fazit

Wer sich als Semiprofi dazu entschließt, sein Interface um die D-Box+ zu erweitern, bekommt ein Tool-Set geboten, das seine Produktionen im technischen Sinne auf den Industriestandard hebt. Das glockenklare Summieren in Kombination mit den DACs macht es möglich.

Wer aus der Semi-Perspektive denkt, dass diese kleine Werkzeugkiste überteuert und überkandidelt ist, muss sich vor Augen halten, was sich trotz kompakten Abmessungen alles in dem Gerät verbirgt. Andere Firmen lassen sich die Summierung an sich bereits mehr kosten als die D-Box+ insgesamt.

Die Dangerous Music D-Box+ ist ein absoluter No-Brainer, agiert außer Konkurrenz und macht mit seinem Routing- und Abhörmöglichkeiten das Produzentenleben schöner und auch deutlich einfacher. Die D-Box+ hat tausend Gesichter – und alle sind hübsch und nützlich.

Plus

  • Verarbeitung
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Klang
  • Preis

Preis

  • 2299,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    In vielen Tonstudios ist Elektrosmog ein »No go« und muss draussen bleiben. Auch gänzlich vom Internet abgekoppelte Studios sind weit verbreitet. Sendeanstalten sind auch nicht intern funkfreundlich.
    Aber ich habe bisher keine Tests oder Berichte zu den Problemen mobiler Geräte in Studios etc. gelesen. Nur die Baubiologie und Ärzte sind diese Probleme wohlvertraut und raten davon ab. Deshalb auch das Verbot von mobilen Geräten in Krankenhäusern. Schon ein DECT-Telefon geht durch mehrere Wände! Was passiert wenn mehrere Geräte sich das Frequenzband teilen und über Bluetooth verschiedene Apps laufen?
    Ein Test zu dieser Problematik ist überfällig.

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      Vincent  RED

      hi franz,

      das würde mich ebenfalls interessieren. ich leite das mal an die redaktion weiter, vielleicht haben wir jemanden im roster, der in der lage dazu ist solche tests vernünftig mit messungen durchzuführen.

      liebe grüße,
      vincent

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      dilux  AHU

      ich kenne kein krankenhaus, in dem mobile geräte verboten sind (vieleicht mit ausnahme der intensivstation), im gegenteil, w-lan ist dort doch standard

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        Vincent  RED

        also wenn zwischen zwei 5g masten tausende von bienen vom himmel fallen bekomme ich auch schiss. aber ansonsten denke ich auch nicht, dass das groß ins gewicht fällt – wissen tue ich es allerdings auch nicht – insofern – interessant wäre es. ;)

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          TobyB  RED

          iGude,

          viraler Unfug und gefährliches Halbwissen ;-) Es ist keine Biene an 5G gestorben. Das waren Drohnen, die a) verhungerten (die Arbeitsbienen schmeissen die aus dem Stock oder b) der alljährlich stattfindenden Drohnenschlacht zum Opfer fielen. Weil nur eine Drohne einen Stich bei der Königin landen kann. Genauso wenig lässt die App deine Zähne blau leuchten.

          Ich habe in meinem „Studio“ keine Probleme mit DECT, WLAN, BT etc. das war früher mal ein Thema. Früher gabs auch Mikrowellen deren Magnetron und das Gerät so einen löchrigen galvanischen Käfig hatten, dass WLAN zusammenbrach. Oder lass mal bei der KORG M1 die Weissblechverkleidung der Platinen weg, dann ist die Kiste eine Strahlenschleuder und extrem empfänglich für Lose Kopplung.

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          lectrolurch

          genau, wer sich wirklich mit der Materie auseinandergesetzt hat und unabhängige Studien verfolgt, der kriegt nur noch Angst.
          Leute die keine Lust od. Zeit haben zu recherchieren müssen halt verdrängen
          und es als Hirngespinnst abtun.

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            TobyB  RED

            Ich hab keine Angst. Aber ich bin auch noch mit dem Kosmos und Fischertechnik Bau und Experimentierkasten aufgewachsen ;-)

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      TobyB  RED

      Hallo Franz,

      ich respektiere das es elektrosensitive Menschen gibt. Nur Baubiologen und Ärzte sind zwangläufig die falschen Ansprechpartner für nichtionisierende Strahlung. Das ist zum einen das BfS, welches Grenzwerte in technische Regeln fliessen lässt. Diese kommen aus dem anerkannten Stand der Technik und sind so gewählt, dass nach derzeitigem anerkannten Stand der Technik, keine Schädigungen oder Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Diese SAR Grenzwerte gelten entsprechend angepasst für das gesamte nichtionisierende Strahlungsband. Das ganze wird dann im Emissionsschutz und Immisionschutz Gesetz geregelt und ist bindend.

      Teilen sich mehr als ein Gerät ein Frequenzband hilft uns die Interferenzlehre, das stärkere Signal überlagert das schwächere Signal.

      Stand der Technik ist, das für WLAN und DECT Installationen vorab eine Ausleuchtung der Liegenschaft gemacht wird. Hier soll die Sendeleistung bei maximaler Abdeckung minimiert werden.

      DECT Geräte sind nur noch in bestimmten Situationen in Krankenhäusern nicht erwünscht oder gestattet. Maximal in Bereichen mit ionisierender Strahlung oder starker nichtionisierender Strahlung. Oder Explosionsgeschützten Bereichen. Ausser der Arbeitsschutz fordert dort ein Explosionsgeschütztes DECT Telefon.

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      Tyrell  RED 11

      W-Lan in Krankenhäusern ist Standard. Ich persönlich kenne auch kein Pro-Studio ohne W-Lan. Merkwürdige These die du da aufstellst.

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        Franz Walsch  AHU

        Danke für die vielen Kommentare.
        Für mich ist das nur aus interlektueller Sicht interessant.
        Privat benutzte ich kein funkfähiges Gerät (auch habe ich kein mobiles Telefon). Nicht wegen Angst vor Strahlung, Technikverweigerung etc., sondern weil ich es nicht brauche.
        Beruflich nur Lavalierfunkstrecken von Lectrosonic.
        Im Ausland werden Frequenzscanner verwendet um die bestmögliche Sendefrequenz zu finden.

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          TobyB  RED

          Hallo Franz,

          für ein leeres, sogenanntes Dunkelgebäude/Neuinstallation von WLAN / DECT macht man in MESH Bauweise einen Kanalbelegungsplan und geht erstmal von einer mittleren Sendeleistung aus und minimiert dann nach unten. Das wird dann so aufgebaut und dann wird ein Lasttest gemacht, jemand fährt mit einem Sniffer das ganze ab und erstellt so eine Heatmap. So sieht man Hell und Dunkelstellen sofort. Für Funkstrecken in den üblichen Frequenzbereichen, würde ich vorher messen und bei der Installation mich gegen das Maximum nähern. WLAN/BT für Liveveranstaltungen würde ich lassen, welcher Konzertbesucher macht das während der Veranstaltung aus. Kritisch sind nur total abgeschirmte Stahlbeton-bunker, wenn alle Smartphones eine Basisstation suchen. Das kriegt man aber hin, wenn du die Lose Kopplung beachtest und die Sende und Empfangantennen zwischen FOH und Stage hoch genug und mindestens 5 Meter weg vom Smartphone hast. Passiert nichts. Lectrosonic kannst du nehmen, damit misst du richtig. Ich bin eher so der Rhode und Schwarz Typ. Wir haben früher immer mit dem ZVA67 gearbeitet.

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        lectrolurch

        genau, wer sich wirklich mit der Materie auseinandergesetzt hat und unabhängige Studien verfolgt, der kriegt nur noch Angst.
        Leute die keine Lust od. Zeit haben zu recherchieren müssen halt verdrängen
        und es als Hirngespinnst abtun.

        nun ja , nur weil alle schei… fressen muss man das ja nicht auch tun.

  2. Profilbild
    sus4

    Bei aller Begeisterung wäre es schon angenehmer, wenn ein Test sich auch sprachlich von einem Werbeblatt unterscheiden würde.

    • Profilbild
      Vincent  RED

      hi sus4,

      tut mir leid, wenn sich für dich der eindruck eines werbetextes ergibt – ich kann dir versichern dass ich diesen auf komplett unabhängige und eigenständige art und weise verfasst habe.

      liebe grüße,
      vince

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED 11

      Hallo sus4,

      der Vorwurf ist völlig aus der Luft gegriffen.
      Werbeblatt heisst i.d.R. all die tollen Messwerte abzuschreiben.
      Das hat Vincent definitiv nicht gemacht, sondern er hat systematisch
      aufgezeigt, in welcher Umgebung die D-Box+ eine Hilfestellung sein
      kann.
      Alles gut gemacht Vince, Gratulation.

      VG Armin

      • Profilbild
        Vincent  RED

        dank dir lieber armin! ich kann es schon nachvollziehen dass es etwas danach klingt. ;) die machen einfach einen guten job da.

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        sus4

        Es ging mir um den Schreibstil. Sätze wie „Ihr denkt: „Das war er schon, der Clou?“ Noch lange nicht“ oder die Vielzahl von sprachlicher Überhöhungen und Superlativen, etwas arg viele Lobeshymnen für einzelne Details, die nett sind, die ich aber jetzt nicht als Killerfunktionalitäten einschätzen würde, und schließlich das Fazit lesen sich für mich eher wie eine Werbeanpreisung und vermitteln mir nicht den Eindruck einer objektiven und sachlichen Auseinandersetzung mit einem Testobjekt.

        Keineswegs will ich aber Vincent unterstellen, dass er nicht unabhängig gearbeitet und eine objektive Sicht hat – der Text vermittelt es durch den Schreibstil nur eben nicht. Hierauf bezog sich der Hinweis, der aber auch keine Fundamentalkritik ist.

  3. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Obwohl ich Vincents Tests i.d.R. sehr mag (auch diesen), ist mir das auch etwas zu viel der kritiklosen Lobhudelei. Wenn ein anerkanntes Studioeisen mit Produktzyklen im zweistelligen Jahresbereich mit Bluetooth-Codecs und App-Steuerung „verbessert“ wird, wissen wir alle was sowas anno 2019 heisst: zumindest ein Teil der neuen Funktionalität wird in ein paar Jahren obsolet sein. Von Sicherheitsfragen, wie weiter oben schon angedeutet, ganz zu schweigen. Wer sich so ein Teil ins Studio stellt, wird einen Youtube-Stream schon irgendwie anders auf die Hauptabhöre routen können.

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Lieber swellkoerper,

      das ist vielleicht nicht ganz rübergekommen – aber an der neuen D-Box+ wurden sämtliche internals geupdated – die bluetooth features kamen lediglich hinzu.

      Gruß,
      Vincent

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