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Test: DSI Tetra, Analog Desktop-Synthesizer

18. November 2009

Viermal Mopho oder halber Prophet 8

Analoge Klangerzeuger erleben derzeit eine kleine Renaissance. Irgendwie scheint sich herumgesprochen zu haben, dass reale, wertekontinuierliche Spannungsschwankungen eben doch etwas heftiger in die Boxen-Membranen drücken als auf virtueller Ebene errechnete Sample-Treppchen. Vor allem analogen Filtern wird ein mit Abstand besserer Sound nachgesagt als den digital modellierten Pendants. Dave Smith jedenfalls, einst Polysynth-Pionier mit dem berühmten Sequentiell Prophet 5 und Schöpfer des neuen Tetras, wird diese Überzeugung teilen, denn er hat in den vergangenen Jahren mit dem DSI Evolver, dem Prophet 8 und dem Mopho gleich drei Synthesizer mit analogen Bauteilen auf den Markt gebracht, die sich allesamt anschicken, der virtuell-analogen Simulationstechnik ihre Grenzen aufzuzeigen.

Das aktuelle, hier getestete Modell heißt „Tetra“ – ein Begriff, welcher der gleichnamigen griechischen Vorsilbe entnommen wurde und in etwa „vierfach“ heißt. Tetra ist im Gegensatz zu seinem monophonen Kollegen „DSI Mopho“ vierstimmig – oder besonders professionell ausgedrückt: „vierfach polyphon“ – und verfügt auf Wunsch sogar über eine vierfache Multitimbralität in Form von vier voneinander unabhängigen Synthesizern – von denen dann aber natürlich jeder monophon ist.

Erster Eindruck des Dave Smith Synthesizers

Tetra unterscheidet sich äußerlich mal abgesehen von Farbe und Aufschrift kaum vom einstimmigen Mopho. Die gesamte Klangerzeugung ist in einem kleinen Leichtmetall-Gehäuse untergebracht – schick in schwarzgrau lackiert und mit ein paar Knöpfen und Tasten versehen. Dass der knuffige Vertreter alle virtuell-analogen Synths der Welt an die Wand spielen soll, mag man ihm bei dem Anblick nicht zutrauen wollen. Trotz seines geringen Gewichts wirkt das Gerät ausgesprochen stabil und dürfte auch rabiatesten Gepäckfachkräften vor Flugreisen gewachsen sein.

Anschlüsse des analogen Tetras

Diese ist schnell erklärt. Es gibt vier Audioausgänge im Klinkenformat, unsymmetrisch, einen Polychain-Out, um mehrere Geräte zu kaskadieren oder um für den Mopho beziehungsweise den größeren Bruder Prophet 8 als Stimmenerweiterung herzuhalten. Dazu gesellen sich die Buchsen MIDI-In, MIDI-Out und USB. Der USB-Anschluss dient als Alternative zu den MIDI-Buchsen. Es werden keine Audiosignale übertragen. Das USB-MIDI-Interface Tetras wird von Windows erkannt und ohne Treiber automatisch installiert, praktisch. Ach so, und wichtig, links neben den Audioausgängen gibt es einen Kopfhörer-Ausgang! Ein Audioeingang ist nicht vorhanden.

Klangerzeugung des DSI Tetra

Klein, aber fein. Tetra hat alles, was man von einem echten Analogsynthesizer erwartet. Die beiden Haupt-Oszillatoren beherrschen die Wellenformen Sägezahn (SAW), Dreieck (Triangle) und Rechteck (Pulse). Die Pulsbreite ist regelbar. Oszillator 2 kann Oszillator 1 synchronisieren, um so die typischen kreischenden Sync-Sounds zu erzeugen. Jeder Oszillator verfügt über einen eigenen Suboszillator und – das ist ungewöhnlich – über einen eigenen „Glide“-Regler für das Portamento. Dank der „Slop“-Funktion kann eine leichte Drift oder „Instabilität“ in der Oszillator-Stimmung verursacht werden, um sich klanglich den nicht ganz stimmstabilen Vintage-Klassikern anzunähren. Mit einer Feedback-Schaltung lässt sich das Oszillator-Signal ordentlich anzerren, und zwar wohlgemerkt schon vor dem Filter.

Und genau dort geht es weiter. Das resonanzfähige Filter arbeitet wahlweise als 2-Pol- oder 4-Pol-Filter, also entweder mit -12 dB/Oktave oder -24 dB/Oktave Flankensteilheit. Selbstoszillation ist kein Problem. Weitere Filtertypen wie Bandpass oder Hochpass fehlen.

Hüllkurven und Modulation

Es gibt drei ADSR-Hüllkurven. Hüllkurve 1 wirkt fest auf das Filter, Hüllkurve 2 auf die Amplitude. Beide Hüllkurven können zusätzlich auch anderen Parametern zugeordnet werden. Die dritte Hüllkurve kann auf mehrere beliebige Modulationsziele wirken. Darüber hinaus verrichten vier LFOs im Tetra ihren Dienst, die weit in den hörbaren Bereich schwingen und so zum Beispiel sehr spannende Frequenzmodulationen erzeugen können. Hier stehen die Wellenformen Dreieck, Sägezahn, Rechteck, Reverse Sägezahn und Random zur Verfügung. Die LFO-Phase kann mit jedem Notenstart neu getriggert werden – sehr schön. Leider lässt sich die Phasenlage selbst nicht einstellen. Das wäre es noch gewesen.

Weitere Modulations-, oder besser – Parameter-Steuerquellen können die vier Stepsequencer sein, welche allesamt mächtige Werkzeuge zum Generieren abgefahrener Synth-Grooves darstellen. So lassen sich etwa gleichzeitig Note On/Off, Filtereckfrequenz, Envelope 2 Decay und Envelope 2 Attack mit vier verschiedenen Sequencern steuern, wodurch – ein bisschen Geschick vorausgesetzt, wirklich geniale Sequenzen entstehen können. Wer es etwas schlichter mag, freut sich sicherlich über den Arpeggiator.

Weil die Modulations-Quellen und Ziele zahlreich sind, verfügt der Tetra über eine umfassende Modulationsmatrix sowie über eine praktische Sektion für die Controller-Zuweisung.

Unisono-Modus

Tetra kann seine vier Stimmen übereinander schichten und dank einer „Pan Spread“-Funktion im Stereopanorama verteilen. Die hieraus resultierenden Stereo-Unisono-Sounds sind nicht vergleichbar mit den kammfilterartigen, permanent zusammenbrechenden Unisono-Sounds der virtuell-analogen Synths. Hier klingen sie wirklich extrem breit, sauber und echt fett – hach wie schön!

Bedienung

Das klingt alles schon sehr sehr gut. Doch nun kommen wir zur Bedienung der Hardware – und damit gleich zu einem Bereich, wo beim Tetra ganz offensichtlich der Rotstift gewütet hat. Auf dem Gerät befinden sich erwartungsgemäß mehrere Knöpfe und Regler, von denen einige fest verdrahtet sind, während andere frei zugewiesen werden können, oder besser gesagt, müssen. Fangen wir mit den Reglern an: Fest verdrahtet sind die Regler „Pitch“, „Cutoff“, „Resonance, „Attack“ und „Decay/Release“. „Pitch“ wirkt sich auf die Gesamtstimmung des Synths aus, also auf alle Oszillatoren gleichzeitig, während die Regler „Attack“ und „Decay/Release“ auf alle drei Hüllkurven gleichzeitig wirken.

Diese Regler sind fest zugeordnet

Diese Regler sind fest zugeordnet

Über den fest verdrahteten Reglern gibt es noch einmal vier „Assignable Parameters“ – also Regler, die den Parametern frei zugeordnet werden können. Dazu muss zunächst die Taste „Assign Params“ gedrückt werden, um danach mit jenem Drehregler, der zugewiesen werden soll, durch sämtliche nacheinander im 2×16-Zeichen-LED-Display auftauchenden Synth-Parameter zu blättern. Die Zuweisung ist sehr mühselig, aber man wird mit der Zeit etwas schneller. Ist ein Parameter (abgesehen von den hartverdrahteten) nicht einer dieser Tasten zugewiesen, kann er auch nicht über die Hardware eingestellt werden. Hier wäre mindestens ein weiterer Regler sinnvoll, mit dem ein Parameter, der im Display erscheint, auch zügig eingestellt werden kann, ohne ihn gleich einem Regler zuweisen zu müssen. Hierfür hätte zum Beispiel der „Select“-Regler oben links herhalten können, dem im Assign-Parameters-Modus keine Funktion zugeordnet ist.

Diese Regler können frei zugewiesen werden

Diese Regler können frei zugewiesen werden

Bei diesem können wir auch gleich weitermachen. Rechts vom „Select“-Regler, also direkt links neben dem Display, befindet sich ein Schalter für die Modi „Program“, „Combo“ und „Global“, deren Inhalte mit dem eben erwähnten „Select“-Regler angewählt werden. Unter „Program“ versammeln sich die normalen Presets (vier Bänke à 128 Presets),  unter „Combo“ 128 „Kombinationen“, bei denen mehrere Presets eindrucksvoll übereinander gelayert werden. Hinter „Global“ verbergen sich die üblichen globalen, nicht programmabhängigen Parameter, also Vertreter wie „MIDI-Sync“, „Basic MIDI Channel“ oder die Zuweisung der vier Audio-Ausgänge. Statt des „Select“-Reglers können für eine schrittweise Einstellung auch die darunter liegenden Plus/Minus-Tasten verwendet werden. Allerdings muss man hier für jeden Schritt auch tatsächlich einmal eine der Tasten drücken. Rechts vom Display befinden sich die „Write“-Taste zum Abspeichern der Presets und ein „Volume“-Regler. Darunter liegen die eingangs erwähnte „Assign Params“-Taste sowie die Taste „Edit B/Combo“, mit der die Benutzeroberfläche im Program-Modus einem zweiten Sound-Layer oder im Combo-Modus den maximal vier „Voices“ zugeordnet werden kann. Dazu muss man wissen, dass schon die Programs aus zwei Layern, also aus zwei verschiedenen Sounds bestehen, welche auf der Einspieltastatur gesplittet werden können, was Livemusiker sicherlich begrüßen werden.

Unten rechts in der Ecke liegt in der Warnfarbe rot markiert ein Trigger-Knöpfchen, um dem Tetra auch ohne Tastatur Sounds entlocken zu können. Das ist praktisch, wenn man mal vor dem Schlafengehen im kuschelig warmen Bett noch ein bis zwei Killersounds programmieren möchte.

Software-Editor

Da eine vollständige Bedienung am Gerät extrem mühselig bis unmöglich ist, kann auf der Homepage von Dave Smith Instruments ein Software-Editor (OSX und Windows) herunter geladen werden. Eine Lite-Version ist umsonst, während die Pro-Version bezahlt werden muss. Beide Programme sind Stand-Alone-Anwendungen, die über MIDI kommunizieren und den entsprechenden MIDI-Treiber voll in Beschlag nehmen. Will man seinen Sequencer öffnen, wird der Treiber dort blockiert. Eine Programmierung des Tetra im Sequencer-Betrieb über den Editor ist also nicht möglich. DSI gelobt, intensiv an einer VST-Version des Editors zu arbeiten. Allerdings ist dies auch beim Mopho, der schon länger auf dem Markt ist, noch nicht geschehen.

Leider nicht Zu Ende gedacht: der Editor in der Lite-Version

Leider nicht Zu Ende gedacht: der Editor in der Lite-Version

Es bleibt dem ehrgeizigen Klangtüftler nur der Eigenbau eines Editors im Sequencer oder die Programmierung eines Controllers. Wer sich auf die wichtigsten Parameter beschränken will, kann beispielsweise in Logic oder Cubase ein Panel für CC-Parameter-Steuerung basteln. Wenn alle Parameter, also auch die globalen, fernbedient werden sollen, muss auf NRPNs ausgewichen werden, die Tetra ebenfalls versteht.

Der DSI Tetra on YouTube

Fazit

Tetra könnte die alte Diskussion, ob Analog-Technik besser klingt als digitale, tatsächlich wieder aufwärmen. Dieser Synth klingt unglaublich fett, sauber, breit, warm und dennoch direkt. Das Filter greift extrem geschmeidig, die Resonanz ist fein dosierbar, die LFOs und Hüllkurven peitschen – oder anders gesagt: Es drückt wie Otze. Egal ob deepe Bässe, drahtige Leads, schwebende Flächen oder knackige Drumsounds – Tetra beherrscht alle diese Disziplinen vorzüglich.

Mit den schnellen LFOs, der Modulationsmatrix, den drei Hüllkurven, den vier Stepsequencern und dem fantastischen Unisono-Stereo-Modus lassen sich hochkomplexe Sounds programmieren, vorausgesetzt allerdings, es wird ein anständiger Editor nachgeliefert, denn dieser hier eignet sich nicht für die Studioproduktion im Sequencerbetrieb und verhindert im Zusammenhang mit der nicht ganz bis zu Ende gedachten Bedienung am Gerät die Note „hervorragend“.

Sobald DSI sein Versprechen wahr macht und ein gut funktionierendes VST/AU-Editor-Plug-in nachliefert, dürfte dieser Synthesizer sicher bald in vielen Produktions-Studios stehen und ist dann auch locker seine drei Sterne wert.

Plus

  • fantastischer Sound
  • komplexe Synthese möglich
  • drei schnelle Hüllkurven und vier schnelle LFOs
  • hervorragender Stereo-Unisono-Sound
  • Vierfach-Stepsequencer
  • Arpeggiator
  • vierfach multitimbral
  • vier Einzelausgänge
  • gute Verarbeitung

Minus

  • schlechte, unzureichend durchdachte Bedienung am Gerät
  • fehlerhafter Stand-Alone-Editor
  • kein VST-Editor-Plug-in
  • Editor-Vollversion kostenpflichtig
  • kein Hochpass- oder Bandpass-Filter
  • kein Audioeingang
  • kein Netzschalter

Preis

  • 700,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    diskojan

    „Eine Programmierung des Tetra im Sequencer-Betrieb über den Editor ist also nicht möglich.“?

    Also ich arbeite mit Ableton und dem Editor auf meinem Mac parallel. Ableton fängt zwar kurz an zu hlopern wenn ich den Editor öffne danach läuft aber alles wie geschmiert.
    Mein Problem mit dem Tetra ist der USB Anschluß
    der verursacht bei mir Notenhänger unabhängig davon ob der Editor geöffnet ist oder nicht. So das ich den Tetra über die Midi In-Out Anschlüße ansteuer.
    Abgesehen von diesem Problem bin ich höchst zufrieden mit der kleinen Kiste und kann die ersten 4 Minuspunkte im Fazit nicht nachvollziehen.

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      a.rothenberg  

      Das klingt ja interessant. Also bei mir – und auch laut Tetra-Support – wird der Miditreiber im Sequencer geblockt – egal, ob USB oder Midi. Auch unter Ableton. Oder hast Du vielelicht beides angeschlossen? Dann würden sich auch die Notenhänger erklären?

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        diskojan

        Ich habe zu erst nur mit dem Usb Port gearbeitet und wegen dem besagten Problem danach die Midi In-Outs benutzt. Der Tetra ist über Midi an meinem Virus ti angeschlossen an den Ableton und der Editor die Mididaten senden.

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          a.rothenberg  

          Wenn Du das USB-Kabel nicht abgezogen hast und die USB-Verbindung im offenen Editor noch aktiv ist, kann es zu Notenhängern kommen.

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      a.rothenberg  

      Ach Moment – Du arbeitest auf einem Mac – na da hast Du Glück – es wird ein virtueller Midi-Treiber installiert. Auf Windows dem PC nicht.

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        diskojan

        Also halten wir fest:
        „Eine Programmierung des Tetra im Sequencer-Betrieb über den Editor ist „auf einem PC“ nicht möglich.“ ???

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    b.morgenstern  AHU

    „Egal ob deepe Bässe, drahtige Leads, schwebende Flächen oder knackige Drumsounds – Tetra beherrscht alle diese Disziplinen vorzüglich.“

    ich hätte gern die schwebenden Flächen einmal gehört. Hat vielleicht irgendjemand vielleicht einen link ? Auf der Dave Smith seite heißt es nur Audio examples coming soon… ich denke der Mopho bzw. prophet08 klingt doch anders oder ?

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      a.rothenberg  

      Die Klangerzeugung vom Prophet 8 und vom Tetra ist nahezu identlsch. Tetra enthält zum Teil auch Prophet-Presets.

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    el-folie  

    Halli hallo,

    wäre es möglich, noch Klangbeispiele mit Pads anzuhängen? Gibts nirgends zu finden.

    Übrigens ein riesen Manko hat der Tetra: Kein globaler LFO wie bei einem normalen mehrstimmigen Synth, sondern individuelle LFOs pro Stimme, deren Phasen entweder frei laufen (Klangsalat), oder Key-Sync (also nur dann kein Klangsalat, wenn alle Töne eines Akkords exakt gleichzeitig gedrückt werden.

    Möglicherweise reicht DSI diese Funktion aber als Softwareupdate nach (hab nachgefragt).

    Ahoi,
    el-folie

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        el-folie  

        Hi,

        genau da liegt ja der Wurm begraben. Das Problem ist, daß der Prophet 08 keine individuellen LFOs pro Stimme hat wie der Tetra, sondern normale globale LFOs, die sich auf alle Stimmen >gleichzeitig< auswirken. Also werden Modulationen, die das Salz in der Suppe eines Padsounds sind, vollkommen unterschiedlich klingen auf beiden Maschinen. Wenn man die Features des Tetra liest, fällt einem dieser wichtige und grundsätzliche Unterschied zunächst einfach nicht auf, wahrscheinlich auch, weil man das bei einem mehrstimmigen Synthie als selbstverständlich erwarten können sollte.Dazu kommt, daß der Tetra durch den Suboszillator wesentlich mehr Bassdruck in den unteren Oktaven hat und auch deshalb anders klingen wird bzw. kann als ein Prophet 08.Laut geträumt: Den Tetra als "Okta" mit globalem und individuellem Sync für die 4 LFOs + freie Phasenstartpunktwahl pro LFO im Pultgehäuse = Dreamsynth...

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          Bluescreen

          >Das Problem ist, daß der Prophet 08 keine individuellen LFOs pro Stimme hat wie der Tetra, sondern normale globale LFOs, die sich auf alle Stimmen >gleichzeitig< auswirken.

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            el-folie  

            Sorry, stimmt! D.h. also der Prophet 08 hat auch keine „normalen“ LFOs wie bei Juno/Jupiter?!? Hm…

            • Profilbild
              Bluescreen

              LFOs pro Stimme dürften eher die „normalen“ sein, ein globaler LFO ist meines Wissens eher die Ausnahme.

              • Profilbild
                el-folie  

                Vielleicht ein Mißverständnis? LFO pro Stimme, also pro Taste – welche Analogen haben/hatten das denn, außer den DSI Synthies? Mir fallen da nur VAs ein oder das Synclavier. „Normal“ ist doch eher, daß 1 LFO frei schwingt, und bei einem neuen Tastendruck kein neuer LFO, z.B mit anderer Schwingungsform loslegt, sondern der frei schwingende LFO die Modulation der neuen Note mit übernimmt – also eben so Juno-/Jupiter-mäßig. Vielleicht meinen wir dasselbe aber denken es anders an?

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                    el-folie  

                    Also ich dachte schon ich leb in ´ner Parallelwelt. Da ich schon einige Schätzchen von Innen gesehen und repariert habe, mußte ich das jetzt mal kurz nachprüfen, obwohl ich mir eigentlich sicher war. Die Schaltpläne sagen: Juno 60 und Jupiter 4 haben jeweils definitiv nur einen einzigen globalen LFO, auch physikalisch als Baugruppe, der sich auf die Stimmen global auswirkt (echt wahr). Zumindest bei diesen Beispielgeräten ist es so, daß ein LFO frei schwingt und dessen Schwingungsform mit verschieden einzustellender Intensität verschiedene Ziele gleichzeitig modulieren kann, z.B. VCO, VCF oder VCA (beim JP-4). Das ist das Verhalten, das ich als globalen LFO verstehen würde, und das ich von bisher sämtlichen Analogen kenne, die ich angespielt habe. Die DSI Synthies scheinen deshalb einzigartig zu sein, weil man eben pro Stimme nicht nur einen LFO mit verschiedenen Schwingungsformen hat, sondern gleich mehrere davon, die entweder frei schwingen oder per Tastendruck oder Midi gesynct werden können, zumindest hab ich es so per Lesen des Manuals verstanden. Was also (noch) fehlt, aber per Update nachgereicht werden kann un dhoffentlich wird, wäre ein globaler Sync, der z.B. den LFO 1 jeder Stimme zueinander synct, sodaß ein altbekanntes „normales“ LFO Verhalten dabei herauskommt. Man bedenke die Möglichkeiten bei 4 individuellen LFOs und verschieden gesyncten LFOs – unendliche Modulationswelten. Aber klassisch ge-LFO-t wär halt auch schön, so rein als Wahlmöglichkeit.

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                      Pflosi  

                      Auch mir fällt nur ein analoger Synth neben der DSI Gruppe ein, der einen (sogar mehrere) LFOs pro Stimme hat: der Andromeda.

                      Das hat durchaus Nachteile, vor allem bei Midisync oder Trigger per Keys – bei freilaufenden LFOs sollte das ja nichts ausmachen, da würde der LFO sozusagen global wirken.

                      Das hat aber auch Vorteile, ansonsten hätten sicher weder Dave Smith, noch das Designerteam des Andromedas diese Funktion eingebaut: polyphone Modulationen! Man stelle sich folgende Einstellung am Andromeda vor: Aftertouch steuert den Modulationsweg LFO-VCO für Vibrato. Velocity steuert die Amplitude des LFO, sodass bei schwachem Anschlag kein Vibrato durch Aftertouch ausgelöst wird. Zusätzlich (oder auch statt dessen) steuert die Velocity (oder z.B. Keytracking) die Geschwindigkeit des LFOs. So lassen sich sehr komplexe Vibratos erstellen, wo jede gespielte Note eine unterschiedliche Intensität und Geschwindigkeit des Vibratos hat. Mein Beispiel ist ein kleiner Poly-Aftertouch-Fake mit Zuhilfenahme von Velocity, aber grundsätzlich wären zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

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                      AMAZONA Archiv

                      da hast Du völlig recht! erst die matrix ober-
                      heime haben individuelle lfos, man kann sie aber
                      nur über die matrix spreizen: kb-tracking auf lfo
                      speed als beispiel. auch der multitrak hat ein-
                      zelne softlfos, das problem tritt aber polyphon
                      nicht auf. beim evolver kommt nach den ungesyncten zeiten beim werteeingeben die ge-
                      syncten zeiten. ich müßte meine beiden desktops zusammenkoppeln um das zu auszu-
                      probieren, wäre aber überrascht, wenn es
                      nicht einen totalsync gäbe, wie beim matrix
                      oder multitrak bei gleichem lfotempi und der
                      nicht gesyncten variante!

  4. Profilbild
    filterfunk  

    Ich kann mich dem Lobgesang des Autors voll und ganz anschliessen…
    Einfach verblüffend, wie toll das Teil ohne irgendwelche Effekte klingt, und es sich auch ohne Equ schön im Mix platziert! Selbst „einfachere“ Sounds klingen einfach gut.
    Vor allem der seidige Klangcharakter hat es mir angetan. Eine Eigenschaft, die ich bisher nur von den Vintage-Analogen kannte, und ich bei den meisten aktuellen Analogen vermisse.
    Schade nur, dass es die CEM-Chips nicht mehr lange geben wird. Wer weiß, wie die DSI-Synths dann klingen werden?? Der Tetra hat mich jedenfalls so überzeugt, dass ich gleich einen Prophet 08 „hinterher“ geschoben habe. Der hat mehr Knöppe, was ich am Tetra noch am ehesten vermisse. Die Sub-Oszi’s im Tetra machen diesen allerdings noch mal eine ganze Ecke wuchtiger, was nach einer Stimmenerweiterung mit einen 2. Tetra förmlich schreit…
    Prophet 08 + Tetra gestackt klingt übrigens richtig fett!

  5. Profilbild
    jak

    Danke an Alexander! Super Bericht.

    Habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie die Gemeinde. Hammersound, fairer Preis und zudem „Polychainable“ mit seinen Schwestern und dem prophet ’08.

    Der Editor, habe die ProVersion, muß bei jedem Start mit dem USB-Midikanal bekannt gemacht werden, das ist nervig. Außerdem gibt es zwei Sicherungsbereiche die besser zusammengefasst würden.

    Updates der Firmware gehen nur über Midi nicht über USB, darauf wird auch im Handbuch hingewiesen. Habe es natürlich über USB versucht ging schief, bzw. habe ich den Tetra nicht überreden können unter 2 zu zählen.

    Beim Weiterschalten der Programme, so heißen hier die Patches, und gleichzeitigen Spielen hängt sich der kleine Kamerad auf!
    Er meldet dann so etwas wie c->c->c->c->c->c->c->c-> im Display und das wars. Abhängen geht nur über Powercycle.

    Bei der Wunschvorstellung bin ich bei „el-folie“:
    genauso was kauf ich mir neben dem prophet ’08, den DoppelTetra in der „WünschDirWasGeilesIm19″Format“-Version -> bauen!!!

  6. Profilbild
    Synthuser

    so nun haben wir ein jahr später, gibt es immer noch kein vst editor?
    wie programmiert man überhaupt dieses teil, wenn man es nicht gleichzeitig editieren und mit mit noten „bewerfen“ kann? midi keyboard anschliessen?

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      a.rothenberg  

      Ärgerlich, in der Tat, denn die Bedienung am Gerät ist wirklich unzumutbar. Es klappt aber wie unten schon erwähnt über manche Midi-Interfaces (multclient-fähig). Hier würde ich wirklich mal forschen. Einige User hatten ja überhaupt keine Probleme im Sequencer-Betrieb

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    sir stony

    Ich hätte mir wohl längst einen Tetra gekauft, wenn er mehr als nur LP Filter hätte. Wenigstens HP und gekoppelt als 2p-2p Bandpass dazu, und ich hätte wohl nicht gezögert. So aber haut er mich nicht aus den Socken, reine LP Filter Synths finde ich dann doch zu einfallslos.

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    mummstyle

    Ich hatte den Tetra für ca. ein Jahr und muss sagen, dass er eher nach „VA“ klang, weshalb ich ihn verkauft habe. Passte nicht zu meinen anderen Analogen, obwohl der Tetra für sich echt gut klang.

    Leider ist die Fernsteuerung durch die Editor-Software (zumindest unter Windows7) nicht so gut durchdacht und im Multimode unkomfortabel editierbar.

    Zum Plus zählen auf jeden Fall die vielen Modulationsmöglichkeiten und der 4-Fach Sequenzer.

    Wer es kalt mag – greift zu!

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    AMAZONA Archiv

    Wie ist das eigentlich mit dem Polychain? Man kann ja 2 oder mehr Tetra’s koppeln, um mehr Stimmen spielen zu können. Kommt das dann alles aus dem Audio-Out des „Master-Geräts“ oder muss man 2 oder mehr Eingangskanäle im Mischer opfern? Gibt es bei 2,3 oder 4 gekoppelten Geräten eine spürbare Latenz?

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      Steppenwolf  

      da MIDI nicht zum Übertragen von Musik so wirklich ausgelegt ist, muss man natürlich die Ausgänge der jeweiligen Geräte am Mixer anschließen.
      Polychain geht bis zu 16 Stimmen insgesamt, heißt man kann 4 Tetras, 2 Tetras und ein Prophet ’08 oder auch 1 Tetra und 3 Mophos (maximal 4 Geräte) etc. miteinander koppeln.

      Eine deutlich merkbare Latenz tritt nicht auf, die Übertragung bringt natürlich eine Verzögerung von 1 oder 2 ms mit sich, sollte beim normalen Spielen allerdings kaum störend sein. Im Zweifelsfall helfen gute MIDI Kabel, denke ich.

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        f.daniels

        Ein gutes MIDI Kabel überträgt die Daten genauso schnell oder langsam wie ein schlechtes…..

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          Steppenwolf  

          darüber kann man wohl genauso diskutieren wie über Audiokabel.. ich hab Vovox Sonorus Kabel und eher schlechte MIDI Kabel die wirken als würden sie jeden moment auseinanderfallen.. und finde dabei dass die Vovox Kabel mit Abstand die Besten sind.
          Bevor jetzt ein Shitstorm losgeht: ja, ich weiß. ;)

          Bei MIDI gibt es sicher auch unterschiedliche Datengeschwindigkeit je nach Material, ob das nun weniger als eine Millisekunde sind, ob man es überhaupt hören kann.. ich könnte mir vorstellen dass es für den ein oder anderen wichtig sein könnte MIDI Kabel mit einem Qualitätsstandart wie bei den Audiokabeln die Sonorus sein könnte, wenn ich des öfteren schon feststellen musste dass man eine ms Unterschied durchaus hören kann (zumindest wenn mans sehr genau nimmt) könnte ich mir vorstellen dass es Menschen gibt die selbst den minimalsten Unterschied zwischen besseres und billiges MIDI Kabel wahrnehmen.

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            f.daniels

            Mal ganz ernsthaft: bei Audiokabeln über hörbare Unterschiede zu diskutieren ist meist schon fragwürdig und kaum messbar; manche Menschen geben halt eine Menge Kohle aus für Kabel die bei Vollmond mit den Schamhaaren jungfräulicher Elfen poliert worden sind andere sparen sich das lieber. Unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten in bei solch niederfrequent digital beschickten Kabeln bei üblichen Längen heraushören zu wollen (wir reden hier von Unterschieden im Bereich von Pikosekunden!!!!) ist dann noch esoterischer.

            Wo es allerdings massive Unterschiede gibt ist die Verarbeitungsqualität und damit einhergehend die Haltbarkeit der Kabel. Ob der hier mehrfach erwähnte Markenhersteller das besser kann als der NoName Hersteller vom Musikalienversandhandel mit dem T bei dem ich meine MIDIkabel zu erstehen pflege sei dahin gestellt.

            Auf jeden Fall erzeugt dieser Kabel-„Markenherstelller“ bei manchen Menschen auf jeden Fall ein wohligeres Gefühl als preiswertere Kabel…..

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              Steppenwolf  

              Audiokabel: messbar und deutlich hörbar, bis auf Vovox die mit Sommer Cable konkurrieren, da ist der Unterschied zwischen den beiden angeblich nicht messbar, was akustisch betrachtet sehr verwundert.. finde im direkten Selbstvergleich die von Sommer deutlich kälter im Klang, im vergleich mit der Musik Produktiv Hausmarke war sogar ein deutlicher Pegelunterschied in den Höhen messbar. Soweit meine Erfahrungen bisher gehen hat bisher noch keiner der sich über Vovox und dergleichen aufregte eben solche selbst wirklich getestet.

              Midikabel: warum nicht das beste nehmen, sofern man es sich leisten kann?

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                f.daniels

                „[…] im vergleich mit der Musik Produktiv Hausmarke war sogar ein deutlicher Pegelunterschied in den Höhen messbar.“

                Und das hast du selbst gemessen? Und wenn ja, wieviel? Und wie?

                Wie wärs mit nem Blindtest je 10 Meter Klingeldraht, NoName Kabel und dein „HighEnd“-Kabel. Falls du da irgendwas signifikant über dem statistischen Rauschen unterscheiden kannst bekommst du einen Shruthi-1 von mir. Und den obligatorischen Kasten Bier obendrauf.

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                  Steppenwolf  

                  Habe nun 3 verschiedene Kabel an einem billigen Mikrofon getestet, mit dem Ergebnis je teurer desto klarer im Klang, die Unterschiede sind zwischen dem billigsten China noname und dem Whirlwind xlr Kabel schon sehr enorm in dem Fall.

                  Wenn du einfach über alle 3 Kabel was durch ein Mikrofon sprichst bei gleichen EQ Einstellungen, fände ich es schon komisch wenn man keinen Unterschied merken würde.
                  Würde auf den Test sofort eingehen wenn ich könnte, bin leider gesundheitlich etwas mitgenommen und kann deswegen nicht viel unterwegs sein.

                  Wenn du mir nicht glaubst schreib mich mal privat an, dann könnte ich dir eine Vergleichsdemo aufnehmen. ;)

          • Profilbild
            sir stony

            Nein, nein und abermals nein. Die Übertragungsgeschwindigkeit, egal ob analog oder digital, wird von der Kabelqualität nicht beeinflusst, nur die Signalqualität. Midi arbeitet allerdings mit so niedrigen Übertragungsraten und kräftigen Signalen dass man dafür sicherlich auch 50 Jahre alten Klingeldraht nehmen könnte.
            Im Falle schlechter Signalqualität greift bei manchen Digitalübetragungsprotkollen eine Fehlerkorrektur, was dann tatsächlich zu einer niedrigeren nutzbaren Geschwindigkeit führen kann. Auf Midi trifft das aber nicht zu.
            Bis auf extrem lange Kabelwege (so jenseits der 50m etwa), und den besonderen Fall der extrem sensiblen, hochohmigen Übertragung der Signale passiver Tonabnehmer in Instrumenten (Gitarren und dergleichen), sind auch analoge Signale kaum in hörbarem Maße von unterschiedlichen Kabelqualitäten betroffen. Kleines Beispiel: du wirst mir sicher recht geben wenn ich behaupte dass die großen Orchesteraufnahmen die höchsten klanglichen Ansprüche zu erfüllen haben, oder nicht? Gerade dort sind aber Kabelwege von 50 bis 100m absolut alltäglich, und das für auch mal 60-100 Kanäle gleichzeitig. Und dabei werden teilweise Kabel genutzt, die dort schon vor mehreren Jahrzehnten verlegt wurden. Um es mal mit Mario Barth zu sagen: Merkste wat?

            Gute Kabel sind aber aus anderen Gründen sinnvoll: bessere Steckerkontake, funktionierende Zugentlastungen, dichtere Abschirmung, insgesamt wertigere Verarbeitung und daher höhere Zuverlässigkeit. Im professionellen Einsatz sind das durchaus wichtige Argumente, aber die sonstigen Stories sind in geschätzten 98 von 100 Fällen reines Balloonium.
            Ein guter Rat: solange Du von der technischen Materie nicht wirklich Ahnung hast, behalte solche Behauptungen lieber für dich. Das Minenfeld der Fettnäpfchen ist hier sehr groß…

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              f.daniels

              Der Spass geht weiter, wenn man dann diese HighEnd Gerätschaften mal aufschraubt und die selben Tl072/4 und CA3080 OpAmps überall findet, vom billigsten B-Marken-Gerät bis hin zum teuersten was man aufschrauben darf….
              Ein bisschen DIY erdet da ungemein. Ansonsten muss man halt glauben was einem der Hersteller erzählt. Oder um meinen Vater zu zitieren:“Da wo sie glauben weiss ich.“

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                AMAZONA Archiv

                Danke für das bisherige Feedback! Ich hatte nun angenommen, dass dar „Polychain-Port“ eben kein reiner Midi-Port ist, deshalb die Frage, ob die Audiosignale mit übertragen werden. Also konkret bedeutet das jetzt, wenn ich zwei Tetras für einen achstimmigen Part verwenden möchte, dass ich dafür eben 2 Audio-Ins im Mischpult belegen muss, ja?

                Ich verwende übrigens keine Audiokabel die bei Vollmond poliert wurden, denn das wäre mir zu aufwändig.

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                  f.daniels

                  Siehs positiv: du kannst dann die einzelnen Stimmen unterschiedlich im Panorama verteilen und auch unterschiedlich stark mit Effekten versehen. Probier das mal mit 4 Stimmen und unterschiedlich stark Chorus drauf – da würde sogar ein VA Synth fett klingen ;-)

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                    AMAZONA Archiv

                    Du wirst lachen, nachdem ich mich ausgeloggt hatte, kam mit auch diese Idee :-D Schönen Tag noch!

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              Steppenwolf  

              Ahnung habe ich grundsätzlich niemals von irgendetwas. Aber ich habe Ohren, die mir grade eben wieder bestätigten dass zwischen knapp 10 und 20 Euro für 3 Meter XLR allein eben doch schon eine Welt liegen kann.
              Muss ich dazu jetzt eine Vergleichsdemo aufnehmen? :D

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                  AMAZONA Archiv

                  Ich bin da ganz offen….ein Blindtest würde mich auch sehr interessieren,auch wenn das eigentlich nicht Thema unter diesem Test sein sollte. Also Steppenwolf…..ich wäre dir auch sehr dankbar :-)

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                    Steppenwolf  

                    bin zurzeit krank und knapp bei kasse, aber ich komme darauf zurück sollte ich mir die vermutliche fahrt bald leisten können! :)

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              Steppenwolf  

              besser spät als nie: da ich mir keinen exciter und besonders gute preamps/eqs für jeden kanal leisten kann, ist ein grundlegend brauchbarer signalweg davor noch die günstigste alternative, finde ich.

              verwende nebenbei auch weniger teure/gute kabel mitunter, je nach dem ergebnis das ich haben will. gänzlich ohne bearbeitung wird im durchschnittlichen heimstudio nichts gut klingen wenn man 10 meter klingeldraht nimmt, und so wenig bearbeiten wie nötig erleichtert doch nunmal einiges.. so mein gedanke hierbei ;)

  10. Profilbild
    Steppenwolf  

    Ich hab den Tetra seit ungefähr 3 Jahren, zwischendurch in die Ecke geschmissen und geflucht, dann wieder hervorgekramt.. alles in allem eine echt geniale Kiste!

    Der Tetra ist super als instant Techno/Electronica Maschine geeignet, aber nicht nur! Auch sehr analoge warme Flächen krieg ich inzwischen aus der Kiste heraus, ich finde es ist ein Gerät mit dem man wirklich zusammenwachsen muss bevor es zufriedenstellend klingt.

    Ob in einer Band als nahezu einziger Synthesizer oder zuhause standalone um verschiedene Genres von den 70ern bis heute abzudecken, ich bin sehr zufrieden mit dem Tetra als Produktionsmaschine und als Soundlieferant fürs Keyboardspiel.

    Und wer den Tetra noch als ständig abstürzendes Gerät in Erinnerung hat: die schlimmsten Fehler wurden inzwischen spätestens durch die Updates im Forum behoben, auf die letzten kleineren muss man noch warten, unter anderem da der Soundchip in Assembler programmiert wurde und es da offensichtlich Verwirrungen seiten des Herstellers gibt.. woran dieser allerdings nicht allein schuld ist.

    Mein Fazit ist dass so eine kleine digital controlled analog Kiste mit so einer enormen Soundvielfalt, nicht zu vergessen mit den Sequencer möglichkeiten, für den Preis erstmal erreicht werden muss!
    Und ja, teils klingt der Tetra etwas digital (wobei ich finde dass man eigentlich immer hört dass da irgendwas analoges ist), teils aber auch enorm analog wie ich es aus VSTs bisher noch nicht kriegen konnte, mit Modulationen dass man förmlich dahinschmilzt (so gehts mir zumindest bei meinen besten selbst gebastelten Presets).

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