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Test: Izotope – Alloy 2, Trash 2, Insight

Trash
T2-Trash-tab

Der Namensgeber des Plug-ins. Das Modul bietet zuerst einmal zwei Verzerrungsstufen, wobei der Ausgang von Stufe 1 direkt in den Eingang zu Stufe zwei führt. Es stehen Dutzende von Verzerrungsalgorithmen zu Verfügung. Es folgt der Waveshaper, welcher das eingehende Audiomaterial aus den Verzerrungstufen in eine vom Benutzer modifizierbare Wellenformhüllkurve presst. Ein Tief- und ein Hochpassfilter können zur Beschränkung des Frequenzbereichs herangezogen werden. Mit dem Drive-Regler kann eingestellt werden, wie sehr der Algorithmus in die Verzerrung getrieben wird und der Style-Regler regelt den Trash-Faktor der Stage-Stufen. Das Trash-Modul kann auch im Multiband-Modus betrieben werden, um vier verschiedene Frequenzbänder nach Belieben in verschiedene Tonnen zu kicken.

Convolve
T2-convolve-tab
Dieses Modul ist für den kreative Faltungshall gedacht. Es können eigenen Impulsantworten im Wave- oder AIFF-Format benutzt werden. Zusätzlich gibt es noch drei feste Frequenz-Presets mit den Namen Dynamic, Condensor und Ribbon als Mikrofonemulation.
T2-convolve-prefs

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Roland v0ll  

    Ich kann nur wirklich jedem die Freeware Span von Voxengo empfehlen, um ein gescheites Metering zu kriegen. Macht mich zumindest wunschlos glücklich und leistet mehr als so mancher teurer Konkurrent.

  2. Profilbild
    ariston

    Was im Test ja deutlich durchschimmert, ist die Tatsache, dass Trash 2 kein set it and forget it plugin ist. Es braucht schon etwas Einarbeitung, um die Feinheiten herauszukitzeln. Dann jedoch gefällt es mir deutlich besser als die Mitkonkurrenten, die im Test genannt werden. Speziell Ohmicide bietet zwar einen Haufen an klangformenden Möglichkeiten; diese klingen für mich jedoch so, als seien sie an das Signal angetackert. Trash nimmt das Eingangssignal richtig in die Mangel.
    Für neue Anwender gilt daher: auf jeden Fall immer auf den Eingangspegel achten. Dieser hat einen enormen Einfluss auf den weiteren Signalweg. Mit Feingefühl kommt m an hier schneller an brachiale Ergebnisse, auch wenn es paradox klingt. Und ich würde mich auch nicht blind auf den Limiter am Ende verlassen. Lieber ausschalten und die Pegel im Blick behalten.
    Unterm Strich lebt Trash für mich vom Zusammenspiel seiner Teile. Ach ja: die Presets finde ich auch wirklich nicht gelungen, was aber aus meiner Sicht damit zu tun hat, dass der Effekt sehr vom Material abhängt und deswegen immer maßgeschneidert werden sollte. Das gilt aber auch für Alloy und Ozone.

  3. Profilbild
    IUnknown  

    Ich habe seit Monaten Trash 2 im Einsatz. 2-3 Instantzen pro Track brachten mir ein grundlegendes Feeling meiner Stücke. Trash 2 ist für mich DAS Kreativwerzeug schlecht hin. Synthies, Percussion, Vocals, einfach Trash 2 drauflegen, Presets durchsteppen und spätestens das 4te hört sich fett an, und läd zum weiterschrauben ein. Alle Sound aus meinem Modularsystem schicke ich mittlerweile durch Trash 2. Wahnsinn!

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