Test: Korg Electribe 2, Groovebox

11. Dezember 2014

Polyphon, dynamisch und günstiger

Electribe 2

Vorwort der Redaktion:
Da es zwischenzeitlich mehrere Farb- und Modellvariationen der Electribe 2 gibt, haben wir alle Modelle nochmals in einem eigenen Artikel differenziert aufgeführt. BITTE HIER KLICKEN.

Nun aber los mit dem Test:

Die lange Wartezeit auf die Korg Electribe 2 hat schon lange die Wunschliste (gefühlt) von generationen beflügelt. Wird sie überhaupt kommen? Die berühmte dunkle Vorsehung in einer mindestens mondlosen Nacht über ein neues Gerät war schon fast begraben, aber sie kamen dann doch noch in Form der beiden Typen Korg Electribe Sampler und Korg Electribe 2, welche konzeptionell den bisherigen Modellen ESX (Sampler) und EMX (Synthesizer) folgen. Der Sampler ist noch nicht ganz fertig, die ersten Electribes mit der Nummer 2 sind jedoch schon unterwegs und werden wohl auch bald in den Läden auftauchen.

Optik und Haptik der Electribe 2

Optisch ist die neue Korg Electribe 2 deutlich kleiner geworden. Gut ein Drittel Platz benötigt die neue graue Maschine nun im Vergleich zur EMX, dem direkten Vorgänger. Korg selbst gibt den maskulinen Artikel für „den Electribe“ an. Auf „seiner“ Rückseite befinden sich zwei große Monoklinken-Anschlüsse für die Audioverbindung. Alles andere ist im Miniklinken-Format ausgelegt, dazu gehört der Kopfhöreranschluss genau so wie der Audioeingang und die ohnehin von den Volcas bekannten analogen Sync-Buchsen (in/out). Letzteres ist alles andere als selbstverständlich, aber auch konsequent. MIDI wird in Form von Adaptern auf die vergleichsweise großen DIN-Buchsen umgesetzt.

Offensichtlich sind die Bauhöhen größerer Buchsen schon zu hoch, denn die neue Electribe ist etwas flacher als die flachere Seite der alten Electribe Serie. Die Anschlussbuchse „Thru“ fehlt allerdings. Das ist für eine Groovebox leider keine besonders weise Entscheidung. Dafür bekommt die Electribe einen USB-Anschluss vom Typ Micro, über den Noten und Controller-Daten an den Computer geleitet werden. Die Synchronisation ist über USB, MIDI oder das analoge Triggersignal möglich. USB scheint nicht für den Datenaustausch ausgelegt zu sein. Das „intimste“ Format, nämlich das OS-Update, kann offenbar auch über die Sync-Buchsen erfolgen, sonst liegt dies auf der Card vor.

Ableton Kompatibilität?

In der Werbung wird viel von Ableton gesprochen. Was ist dran? Nun, man kann  mit der Korg Electribe 2 Audio exportieren und auch als Ableton Set kann man etwas exportieren, was natürlich auch Zeit spart. Es werden nämlich bereits alle Spuren getrennt ausgegeben und relativieren die fehlenden Einzelausgänge. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, aus dem Event Recorder heraus von einem Marker bis zu einem bestimmten Marker Audio auszugeben. Hier wird das Ableton-Ausgabe-Tool dann doch zu einer guten Hilfe, da man mit einzelnen Ausspielungen doch deutlich mehr Zeit verbringen müsste. Hierbei wird einfach ein Pattern laufen gelassen und eigentlich das getan, was in Software „bouncen“ bedeutet – also das Herausgeben des betreffenden Stücks Musik als Audiofile.

Es sind stets so viele Audiofiles wie Spuren vorhanden, auch beim normalen Audio-Export. Es liegt eine Leichtbauversion von Ableton bei, weshalb dies zumindest der Beginn einer DAW-Arrangier-Arbeit sein könnte. Weitere Verbindungen werden nicht hergestellt, außer dass Ableton mit der Electribe 2 per USB synchronisiert werden kann. Audio wird nicht über USB ausgegeben. Es gibt keinen Song-Position Pointer oder einen speziellen Song-Modus wie in den Vorgängern. Dafür gibt es jedoch einen Event-Recorder, welcher auf SD-Karten eine aktuelle Performance aufzeichnet. Das geschieht in Datenform und ist dazu da, diese 1:1 zu wiederholen und wenn das passiert ist, kann man auch einen Audio-Export anstoßen. Man sollte deshalb mindestens eine SD-Karte kaufen. Die Electribe ist dabei genügsam, da sie auch neben anderen Geräten einen Ordner anlegen wird, in dem die entsprechenden Daten zu finden sein werden.

Von der Korg Electribe 2 werden SDHC Karten bis 32 GB akzeptiert. Batterien des Typs Mignon können die Korg Electribe 2 mit Strom versorgen. Auch das Netzteil ist dank der entRöhrung des Gerätes wieder ganz normal und lässt sich bei Verlust leicht ersetzen und somit auch im Ausland austauschen. Das Ende einer Extrawurst ist erreicht.

Groovebox Korg Electribe 2

16 Spuren mit jeweils 4 Takten werden an der Korg Electribe 2 manuell per Pfeiltasten oder durch Anspielen in einem entsprechend benannten (Trigger-)Modus ausgewählt. Sobald eine Spur gewählt ist, sind die Klangparameter zu diesem Klang im Fokus und können sofort verändert werden. Dazu gehört die Wahl eines Basis-Samples oder einer Syntheseform. Diese besteht aus einer Schwingungsform und einer Möglichkeit der Variation über den Edit-Knopf. Und ja, dies ist wirklich einer, nicht zwei wie bei den Vorgängern. Die Taster-Reihe über den anschlagdynamischen Pads ist neu für Electribes und wählt aus, ob man nun den Sequencer selbst im Lauflichtmodus ansprechen möchte oder die Instrumente muten will. Außerdem sind noch einige spezielle Optionen, wie das Spiel des gerade aktiven Instruments über mehrere Oktaven hinweg oder eine Akkordbildung, mit diesem Klang vorgesehen, also einem Chord Memory Mode. Neu für Electribes ist auch der Erase-Taster. Wenn er aktiv ist, kann man im Moment des Anspielens den betreffenden Teil in Echtzeit exakt heraus löschen. Diese Methode ist von älteren Drummachines und den Akai MPCs her bekannt. Ganz neu ist auch Step Jump. Dieser ist zur direkten Performance mit dem Sequencer gedacht. Alle aktiv festgehaltenden Step-Taster werden gespielt und nur diese.

Dabei wird die Korg Electribe 2 von einem eventuellen Haupttaktmaß abweichen, denn meist wird man nur einige Steps spielen und nicht alle. Auch Steps eines anderen Taktes können auf diese Weise angefahren werden. Dies war bisher streng gehalten worden und ist nun erstmals flexibel. Diese Funktion bringt eine Menge Spaß, bedeutet aber auch, dass man auf die „Eins“ im Takt nur durch neues Einstarten zurück kommen wird, so man sich an andere Sequencer oder Rechner-DAWs synchronisiert oder Live-Performances macht, sollte man dies berücksichtigen. Die Electribe läuft parallel dazu. Die Trigger-Einstellung ermöglichst neben dem normalen Anspielen der Sounds auch das Abfahren der dazugehörigen Sequenz. Dies passiert für jeden Part einzeln, weshalb man sagen kann, dass dann das Pattern nicht mehr linear verläuft oder verlaufen muss, sondern jede Sequenz ihre eigene Position hat. Die vier Takte sind verglichen zum Vorgänger leider ein Rücksturz, denn das waren früher schon mal 8.

Die Roll-Funktion aus den bisherigen Electribes ist  in der Korg Electribe 2 auch verschwunden. Damit waren bis zu vier Trigger pro Step möglich, welche eine sehr schnelle „Ratchet“-Simulation ermöglichte, welche für einige Stile sehr nützlich sind. Man kann zwar mit Delays tricksen, dies ist jedoch nicht dasselbe. Jede der 16 Spuren ist bis zu vierstimmig spielbar und kann auch dynamisch sein, so man dies einstellt. Die meisten Einstellungen können im laufenden Betrieb stattfinden.

Lediglich Speichern und das Daten-Transfer-Menü bringen die Maschine aus dem Takt oder wünschen sich das Stoppen des Sequencers. Im laufenden Betrieb kann auch die Anzahl der Steps verkürzt werden, um ein anderes Taktmaß zu realisieren, anders als der Vorgänger. Allerdings muss man alle 15 Werte durchgehen, also von 16 zunächst von 1 bis 15 springen, wenn man 15 statt bisher 16 Steps abspielen möchte und umgekehrt lassen sich Werte nicht zurück zu 16 direkt einstellen, sondern man muss den Knopf in die andere Richtung bewegen, um dies zu ermöglichen. Es ergibt sich, dass bezüglich der Spuren und Art der Spuren ein homogenes vollständiges Sequencer-Angebot darstellt, denn die alten Tribes erlaubten 5 melodische Spuren, der Rest war Drums vorbehalten. Welche Spuren sich gegenseitig ausschließen, kann man in 2 Gruppen für die Pads 13/14 bzw. 15/16 bestimmen und so ist auch hier die Electribe 2 wesentlich flexibler als alle ihre Vorläufer. Die Gruppen braucht man vor allem für Hihats (offen und geschlossen), um jeweils mit dem endsprechenden Sound abstoppen zu können.

Neu in der Korg Electribe 2 sind auch die 25 Groove Templates, um das Timing zu beeinflussen. Dazu gehört das Vorziehen der „Zwei“-er Zählzeiten oder das generelle „laid back“ Spielen oder andere Schablonen, in denen bestimmte Schläge nicht exakt auf den Punkt gespielt werden sollen. Dies ist pro Spur auswählbar und auch erst im Zusammenspiel ist das auch wirklich sinnvoll, denn nur so kann man beispielsweise eine Snare oder Bassdrum zeitlich an bestimmten Stellen vorziehen. Sobald die Länge geändert wird, wird entsprechend fehlendes Material aus dem bisherigen Pattern kopiert, um auch live direkt mit dem längeren Pattern arbeiten zu können. Bei den alten Tribes musste man dafür zwischenspeichern, was allerdings dort wiederum ohne merkliche Wackeleinflüsse klappte.

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Die fehlenden Einzelausgänge würde ich durchaus auf die Minus-Liste setzen.
    Da wird die Sounderzeugung komplexer, eine deutlich flexiblere onboard-Effektierung, dynamische Sequenzen sind nun möglich, und dann geht der ganze Mumpf durch ein Stereopärchen raus. Und das wahrscheinlich nur, um 1,24 EUR für zwei weitere Buchsen zu sparen und vor allem um das superflache Design nicht zu „verschandeln“. Finde ich in dieser Form nicht unbedingt sexy und nur bedingt nutzbar…..

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      DaPaul

      Ja, schade dass keine Einzelausgänge vorhanden sind. Aus dem gleichen Grund habe ich damals die Electribe wieder verkauft.

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      microbug  

      Wer glaubt, daß Einzelausgänge nur aus Buchsen bestehen, ist gewaltig auf dem Holzweg.
      Da brauchts schon bissl was mehr dafür, entweder mindestens noch einen D/A-Wandler pro Ausgang oder einen entsprechenden Multiplexer incl. weiterer Bauteile. Nützt aber alles nix, wenn der verwendete Custom-DSP nicht drauf ausgelegt ist.

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        AMAZONA Archiv

        Schon klar; ich habs arg verkürzt dargestellt, ich dachte das wäre augenscheinlich.
        De facto reden wir aber über einen Produktionsmehrpreis im niedrigen einstelligen Prozentbereich, der den Nutzen des Geräts m.E. überproportional einschränkt. Das, und nichts anderes, wollte ich damit ausdrücken.

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          microbug  

          Ok.
          Wobei ich nicht so ganz verstehe, warum man das flache Design vor die Funktionalität gestellt hat. Ein etwas dickeres Gehäuse hat dem Erfolg der alten Electribes keinen Abbruch getan, und das mit den Adaptern muß ja nun wirklich nicht sein.

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            moogulator  AHU

            Ist bei vielen Geräten auch schon so, vermutlich hat man auch Apple im Hinterkopf die für viele sowas wie ein Vorbild zu sein scheinen, manchmal ist flach da auch wichtiger als alles andere – sogar bei den iMacs.

            Manchmal wäre ein dickerer Akku da einfach praxisnäher. Aber bei einem Telefon ist das schon eher verständlich. Ich finde allerdings den Formfaktor und die Portabilität durchaus ganz nachvollziehbar. Dies ist ja eine Art Angebot an JEDEN, nicht nur für Nerds. Also ist man da auf vielen Ebenen unterwegs.

            Das würde ich zumindest so begründen.
            Miniklinken sind in der Audiowelt sicher nicht das Optimum, aber es kommen immer mehr davon weil es sie gibt und in diesen Stückzahlen verfügbar. Thru weglassen finde ich in diesem Zusammenhang schlimmer, da man hier wirklich auf etwas verzichtet hat zugunsten von.. vermutlich Preis. Und so eine Buchse ist für diese Maßstäbe groß, denn auf der Platine ist das schon viel und im Design. Aber dennoch ist es für eine Groovebox sehr unpraktisch. Deshalb ist das auch ein Negativpunkt und ich werde diese Punkte auch weiter für jeden vergeben, da es einfach für ein Gerät mit Sequencer bedeutet, dass die Weitergabe schwierig ist wenn mehr als ein Sequencer im Spiel ist und das passiert sehr schnell. Man denke nur an Jams, schon braucht man Hilfshardware. Das ist nicht smart.

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    Atarkid  AHU

    Das mit den fehlenden Einzelausgängen finde ich persönlich auch richtig übel. Diese Unart jeden Mist im Gerät selbst abmischen zu müssen nervt nicht nur bei der neuen Tribe. Fehlender Midi-Thru macht das Ganze auch nicht besser.
    Dass das Gerät analoge Stepsequenzer obsolet machen soll halte ich für ein Gerücht! Das ist doch ne ganz andere Zielgruppe. Miniklinke als Midiports halte ich auch für ein dickes Minus. Diese Stecker und vor allem die dünnen Käbelchen sind anfälliger als konventionelle Midiverbindungen und lassen sich sehr leicht, unfreiwillig abziehen. Viele fragwürdige Designentscheidungen… Aber hauptsache es blinkt ^^… Kein Song-Modus, kein Chaining…oO!

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        Teirell

        Ich stelle mir das Arbeiten mit dem Song Modus ziemlich umständlich vor: Laut Manual kann man diesen Modus nur mit interner Synchronisation nutzen. Muss man also wieder umstellen falls die DAW alles synchronisierte, was eigentlich der Normalfall ist. Die sollten doch einfach einen zusätzlichen Songmode per update nachliefern, dann hat jeder die Option. Sorrry, aber bei einem klassischen Midi-Set ist das doch eine Krücke.

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        kritik  

        für mich nicht ok
        weil es ein reines daten play-file ist ,ohne möglichkeit
        zu re-arrangieren -oder was zu veränderrn .

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        ghostcoder47

        Jetzt mal eine Frage dazu, ist es denn möglich den „export to Live“ auch in anderen DAWs zu nutzen? zb die Clips, spuren, was auch immer da raus kommt in zb Presonus Studio One zu nutzen? oder haben die das vor lauter Begeisterung Live exclusive gemacht?

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    Son of MooG  AHU

    Als Besitzer einer „alten“ EMX-1 (mit SmartMedia-Card-Slot) fällt mir auf, dass die Spuren nach wie vor nicht via MIDI transponierbar sind. Aus diesem Grund verwende ich nur die Drum-Abteilung und baue meine (transponierbaren) Sequenzen mit einem MFB-STEP64 sowie dem internen Sequencer meines MFB-Synth Lite ll. Dennoch bin ich neugierig, was die Sampler-Variante des neuen Elctribe zu bieten hat. Sicherlich bin ich nicht der Einzige, der sich wieder mehr Hardware-Sampler wünscht. Leider ist der Markt ziemlich begrenzt; Phrase-Sampler und MPC-Derivate. Warum nicht mal wieder einen „Spielbaren“ Sampler in der Tradition der klassischen EMUs, Akais und nicht zuletzt Ensoniqs…?

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      moogulator  AHU

      Angesichts der Möglichkeiten der Tribe 2 würde ich eine gewisse Nähe zur ESX annehmen und ggf. eher um die Freiheit oder Anwesenheit von Slicer und Stretch Parts bangen, die Struktur wird identisch mit der Tribe 2 sein, also ohne Transpose – diese Funktion war ja nur global bisher auf den Mute-Tastern zu erreichen. Melodische Parts werden sicher auch dort auf 16 Tracks statt nur 2 zu finden sein. Ein sehr großer Fortschritt. Die Transpose-Sache war bisher leider auch nicht all zu flexibel. Das ist richtig.

      Sampler mit entsprechenden Bedienelementen sind nicht in Sicht, dabei wäre es natürlich denkbar, ebenso gibt es wenige Sofort-Sampler – wie den Microsampler etwa. Also in der Art eines Loopers um sich selbst direkt re-samplen und verarbeiten zu können im laufenden Betrieb. Das machen die Tribes auch noch nicht. Da traut man sich ggf. noch nicht heran in voller Breite. Die Sample-Tribe wird aber ein wenig davon haben, weil sie ja die Synthesebuttons auch hat. Das ist allerdings noch nicht so viel bezüglich Samplebeginn, Loopposition, Xfade etc – das ist alles bisher nicht wiederentdeckt. Etwas, was da anfängt wo Ensoniq aufgehört hat. zB. – Außer diesem Teil hier aus der Vergangenheit: http://www.....m-99/11156 Das ist sehr lange her.

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      TZTH  

      Du bist nicht allein ;-) Das feine an den Kisten ist ja v.a. auch der/das analoge Filter. Ich fürchte der gutklingende polyphone Hardwaresampler mit vernünftigem Speicher ist nicht am Horizont.
      Für mich wird der sound von electribe sampler entscheidend sein, Hoffnung macht Moogulators Hinweis auf den besseren sound der neuen electribes…

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        kritik  

        keine sorge der sound des synths ist gut
        und hatt gut druck
        im mix geht alles gut rein
        mann kriegt eigentlich alle typischen synthsounds zustande und sehr viel mehr.

        es fehlt eigentlich nur ein mix regler für den 2ten vco.
        durch den eg int kannst du im
        filter-envelopemode auch die fehlenden druckvollen decay sounds und verzögerte attacks machen
        die im amp-envelope nur mit nicht abstellbarer release gehen

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    dflt  

    ich fand das ganze ja fast wirklich interessant… aber den fehlenden midi-export zu live finde ich dann doch ziemlich schade (wie auch beim gadget). hätte ein super gerät für skizzen unterwegs sein können…

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      moogulator  AHU

      MIDI kann man doch einfach via USB in die DAW schieben, das geht natürlich schon immer. Deshalb bietet sich die Tribe ja durchaus als Sequencer für ex. Synths an. Aber interaktiv ist sie dann doch noch nicht. Vermutlich wäre es aber technisch nicht all zu schwer, MIDI Patterns auszugeben. Das stimmt. Vielleicht in einem Update? Bei den alten Tribes gab es auch Updates – nicht viele – aber da könnte das theoretisch noch passieren. Ich vermute sogar, dass es noch mind 1 Update geben wird.

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    tomk  AHU

    Dem Straßenasphalt Foto folgend würde ich eher volle Breitseite mit dem Reifen drüberwalzen. Warum??? Weil die 400€ in ein hochwertigeres Gerät weitaus besser investiert sind. Dieser Technoalleinunterhalter Serie von Korg (Volcas und Konsorten) kann ich absolut nichts abgewinnen. Üble Soundbeispiele des Tests unterstreichen das nur zu deutlich. Wer will sich bitte so (etwas) anhören?! Korg…. ich erwarte einen würdigen Odyssey.

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    schleimo

    Es gibt bereits ein OS update auf der US und JP Webseite welches auch schon den ein oder anderen Feature-Request integriert.
    (Shortcuts, MicroGab fix etc.)
    Die „fehlenden“ Einzelausgänge stören mich nicht und extra Outputs hätten den Preis natürlich nach oben getrieben.

    Die Soundqualität der eingebauten Output-sektion ist wirklich gut.

    Ich gebe dem Tester völlig recht überhaupt der Allgemeine Sound des Gerätes ist deutlich besser als ich erwartet habe. Die Sampleauswahlt hingegen ist leider nicht ganz mein Fall (M1 Piano/Organ/Bells und Orchester Hits in 2015?!?) aber die eingebauten Synthesizer Funktionen und deren Qualität machen das Gerät dennoch wirklich sehr gut für alle möglichen elektronischen Musikrichtung einsetzbar.

    Es ist übrigens sehr komfortabel die einzelnen Patterns in den 16! einzelnen Part-Spuren einfach direkt aus einem Verzeichnis von der Speicherkarte auf einen Schlag als WAVs in die DAW zu ziehen direkt dort weiter zuarbeiten.

    MIDI incl. CController kann man auch direkt über USB aufnehmen. Ich hoffe eine SMF Export Funktion wird noch später integriert.

    Es gibt aber auch noch eine paar Dinge zu verbessern und zu ergänzen aber eigentlich bin ich da recht zuversichtlich das Korg sich da noch etwas einfallen lässt. Das kopieren von einem Part/Sound in ein anderes Pattern wäre z.B. doch recht nützlich.

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    syntach  

    Leute, ich weiss ehrlich nicht, was manche von Euch haben: Man bekommt für 399 UVP doch eine ganze Menge top und modern klingenden Synth. Ok, die Midi Anschlüsse und Einzelausgänge, aber ehrlich, wenn ich mich entscheiden müsste, exportieren können oder Einzelouts, dann ersteres. Und das man alles im Gerät mixen muss uva KANN (inkl Effekten usw) ist doch auch ok. Oder sind auf einmal alle hier Profi Musiker, die 3x pro Woche nen Live Gig haben, bei dem sie Einzelsignale auf dem Mischer brauchen ;) Ich hätte gern noch gehört, wie sehr man mit den Effekten coole Drumbeats machen kannn, bei der TR8 geht das ja mit ganz ganz wenig (1 Effekt;) und trotzdem kommen da interessante Sachen bei raus. Bin gespannt, die Electribe anzutesten, wegenmir können sie gern noch eine grosse aufgebohrte Desktopversion des fantastisch klingenden KingKorg machen, da wäre noch soviel Potential drin (analoge Filter, Samples uvm…)

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    syntach  

    Leute, ich weiss ehrlich nicht, was manche von Euch haben: Man bekommt für 399 UVP doch eine ganze Menge top und modern klingenden Synth. Ok, die Midi Anschlüsse und Einzelausgänge, aber ehrlich, wenn ich mich entscheiden müsste, exportieren können oder Einzelouts, dann ersteres. Und dass man alles im Gerät mixen muss uva KANN (inkl Effekten usw) ist doch auch ok. Oder sind auf einmal alle hier Profi Musiker, die 3x pro Woche nen Live Gig haben, bei dem sie Einzelsignale auf dem Mischer brauchen ;) Ich hätte gern noch gehört, wie sehr man mit den Effekten coole Drumbeats machen kannn, bei der TR8 geht das ja mit ganz ganz wenig (1 Effekt;) und trotzdem kommen da interessante Sachen bei raus. Bin gespannt, die Electribe anzutesten, wegen mir können sie gern noch eine grosse aufgebohrte Desktopversion des fantastisch klingenden KingKorg machen, da wäre noch soviel Potential drin (analoge Filter, Samples uvm…)

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      ich bin bekennender Fanboy. Das wird auch so bleiben. Aber ich denke man muss einfach zeigen für wen das was ist und wen eher nicht. Ich freu mich über die Dynamik und Polyphonie am meisten. Damit werden Sachen live möglich, die bisher nicht machbar waren außer eben manuell. Das ist sozusagen das „private“ Posting dazu ;)

  9. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    Hallo mic und an die Gemeinde,

    sehr guter, aufschlußreicher Test.
    Ich habe bislang nur den EA-1 und ER-1
    gehabt. Fand die beiden Kisten echt gut, und
    immernoch haben die Electribes ein gutes Preis,- Leistungverhältnis.

    Ich habe den King-Korg mal angespielt und fand den Sound sehr überzeugend.
    Meine Frage: wieviel King Korg steckt in der Kiste, oder anders gesagt wie ist die
    VA Abteilung gelungen (vergleich zu Clavia NL oder Roland GAIA)

    mfG

  10. Profilbild
    moogulator  AHU

    Sie ist strukturell wie im Vorgänger nur klingt das jetzt richtig gut und es gibt mehr Filter. Mehr Druck. Es ist ggf. verwirrend, dass immer von „Kingkorg“ gesprochen wird als Engine – es ist deshalb nicht diese komplett dort verbaut. Keine versteckten Synthesesache. Es klingt nur gut.
    Denk dir einen OSC vom KingKorg, das Filter und VCA und einen LFO der auch als Minihüllkurve dient – das ist eine Stimme in der Tribe 2 – die hat Druck. Wer einen vollen KingKorg will, sollte den anhängen und damit sequenzieren, ein mächtiges Paar.

    Gaia viele dagegen sicher ab, Clavia passt eher, denn die haben eine gewisse Schärfe, aber die Tribe hat mehr Druck.

    Schau noch mal in den Syntheseteil- Da hab ich das alles gelistet. Es gibt aber noch einen Bericht im SynMag dazu. .. Da sollten dann alle noch anfallenden Fragen drin sein. Was ich sonst noch so höre wandert da rein – obwohl ich den Bericht zuerst geschrieben hab kommt er später und kann ein bisschen updates Bekommen, Ausgabe 48 dann.

    Ja, aber beantwortet hab ich das trotzdem hoffe ich.

    Wer von den kleinen Tribes kommt hat nur Vorteile zu erwarten in ALLEM. Und als Sequencer ist das noch immer eine ziemliche Ansage. Bin mal gespannt wie das sich dann auswirken wird. Im Forum sind jedenfalls ne Menge Aussagen dazu.

    Macht auf jeden Fall die Sache sehr spannend. Auch im Hinblick auf die Sample-Tribe..

  11. Profilbild
    Krampus

    hallo,
    wie ist das mit dem abelton export wenn ich z.b. die electribe mit volcas synce? werden die volcaspuren dann ebenfalls seperat ausgegeben? bzw. kann man volcas dann über die electribe exportieren?
    grtx
    Krampus

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      Selbstverständlich nicht, denn Sync überträgt nur Ticks für einfachste Synchronisation, keine Daten. Die Spuren die in der Tribe nur MIDI verschicken tauchen natürlich nicht auf, da Audio relevant ist und das kann ein Volca nicht und die Tribe kann nur Audio ausgeben für den Export – wie ein Bounce.

  12. Profilbild
    Sonkite

    Sorry, aber das ist einfach nur Toy. Die Volcas, die Monotribe und jetzt die Electribe ist für den Spielzeugmarkt konzipiert.

    Schade, dass die namhaften Hersteller auf diesen Zug aufspringen, der Markt mit der grossen, anspruchslosen Masse ist einfach leichter zu bedienen.

    Fehlende Einzelausgänge, fehlende Midiübertragung usw sollten Standard sein.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Sonkite,

      sehe ich anders, weder die Volcas noch die Monotribe und auch nicht die neue Electribe sind für den Spielzeugmarkt konzipiert. Ich arbeite gerne mit den Volcas und der Monotribe und denke über die Electribe auch nach. Mic listet hier ja schön Pro und Contra auf.

    • Profilbild
      kritik  

      das toy macht interresante und proffesionelle musik möglich .
      eine gut klingende synth groovebox mit guten drumsamples und gutem sequencer.
      mir gefällt sie immer besser .

      fehlt nur noch songmode- bzw. ein save all projekt file und 8oder 16 bars.

      später irgendwann
      legato pattern chain und cc an externes gear.

      klasse wäre auch eine einzigste
      samplespur für mehrere 4taktige vocals auf unterschiedliche noten für songs.
      aber dafür kann ich auch einen externen sampler nehmen ,den ich über audio in antrigger.
      ich finde sie auch besser
      als die alten mcs oder rs7000 etc.
      ich würde sie nicht mal dagegen eintauschen

  13. Profilbild
    oliverroth

    Gibt es eigentlich die Möglichkeit pro Spur einen eigenen Midikanal zuzuordnen? In der Gebrauchsanweisung steht nur etwas von Global Midi Channel. Ich würde aber gerne alle vier Stimmen meines Perfourmers MK2 einzeln ansteuern.

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      nein, gibt es nicht – sonst wäre das schon passiert. Habe noch keine bekommen zum Test und diese hier ist schon wieder zurück geschickt – es gibt ja noch andere – aber meine stand für 3 Tests bereit. ;)

      So ist das halt.

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      nein, niemand hat bisher einen und es wird auch noch etwas dauern. Wenn das soweit ist, werde ich versuchen eine zu besorgen. Klar.

      • Profilbild
        bytechop  

        Ich liebäugele mit dem Kauf und hatte auch schon Korg angeschrieben. Leider antwortete da keiner. Wenn ich ein Gerät bekommen könnte würde ich auch einen Testartikel schreiben. Nachdem AKAI die Produktion der echten MPC eingestellt hat, bekommt man nirgendwo mehr eine MPC für einen normalen Preis. Selbst die 2000XL. Echt schade. Korg kann da ruhig die abegegebene Idee weiterführen. Standalone Sampler sind eben doch oft besser als immer mit der DAW rumzubasteln.

        • Profilbild
          moogulator  AHU

          Die Electribe ist kein Sampler, der kommt noch, dies ist „der Synthesizer“ – also wie früher die MX – die andere kommt noch.

  14. Profilbild
    carsten weidenhaupt

    Hallo liebe Nutzer,
    hat die Electribe eigentlich auch einen Arpeggiator? Also damit meine ich nicht diesen Gate-Arpeggiator für Notenlaenge, sondern einen wie früher. Man drückt gleichzeitig drei Töne und das Teil spielt sie rhythmisch hintereinander ab.Gibt es es sowas in diesem Gerät? Roland hatte immer gute Arpeggiatoren in seiner MC303 … Fände ich schon toll,wenn’s sowas hier auch gäbe. Danke im voraus für hilfreiche Antworten.

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      wie im Text – Der Arper ist quasi der des Vorgängers ähnlich, was aber eher eine Art Trigger-Rhythmisierer ist – er wurde ein wenig geändert wegen des 2D-Pads aber im Wesentlichen macht er keine Tonfolgen, da man über das Pad ja auch keine Akkorde spielen könnte. Die Pads selbst werden nicht zum „arpeggieren“ verwendet.

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        carsten weidenhaupt

        Vielen Dank für die Antwort. Schade,denn es gibt ja auch nicht nur die Möglichkeit, über das Pad zu spielen.Man könnte ja,zumindest rein theopraktisch, Akkorde über Tastatur einspielen.Fand ich bei den MCs jedenfalls super.

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      carsten weidenhaupt

      Okay kann man über Schale modus.Umständlich, aber machbar.Nun fehlt mir nur noch Step Recording über die Pads.Hoffentlich wird das noch nachgeliefert.

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        moogulator  AHU

        Lauflicht gibt es, einen Step Editor gibt es auch, allerdings ist er nur für Töne/Velocity wie im Text beschrieben, nicht für Controller wie beim Vorgänger.

  15. Profilbild
    kritik  

    achtung
    im test wird verschwiegen das der sequencer kein cc an externes equipmennt sendet.
    also nur töne
    die regler bewegen zwar werte aber der
    sequenncer sendet es nicht
    absolutes ko für mich

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      Auch zu bedenken:

      es gibt MIDI-Filter für div. Daten, welche allerdings wesentlich weniger gut wie in der alten Tribe bestimmen was verwendet werden soll und was nicht. 3 Typen nur noch.

      • Profilbild
        kritik  

        der filter ändert aber nix an dem problem das aufgezeichnete motion sequence nicht an externes gear hingehen .
        der midi filter kram gilt nur für die regler..
        das solltrest du eigentlich längst wissen
        wen du es mit deinen 35 synthesizern verbindest .

  16. Profilbild
    kritik  

    so noch mal im ganzen:
    1.
    ich finde die richtig klasse,
    aber es fehlen wichtige dinge um auch ensthafte songs zu produzieren.
    ein songmodus wo man patterns einschieben ,
    austauschen neu komponieren und verlängern etc kann felht
    die event recorder kann garnix
    auser eine performance aufnehmen oder abspielen ,
    mann kann garnix umrarrangieren ,
    weil mann nicht mal was sieht .
    und overdubbing mit motions geht auch nicht.
    der patternchain wechselt auserdem nicht an position oder in der mitte des patterns.
    sondern spielt sie nur vom start nach durchlauf ab.
    so das mann für jede variation des pattens ein neues pattern bauen muss.
    und nicht intuitiv wechseln kann ohne alles aufzuschreiben .
    das wird schnell confuss und unübersichtlich .
    ist also eher bullshit als songmodus…
    nützt auch nix weil, mann die spontane session nirgend nachbauen kann.

  17. Profilbild
    kritik  

    so noch mal im ganzen

    teil 2

    es gibt nicht mal ein save all ,
    wo mann die patterns für einen track wieder einlädt um daran zu basteln.
    alle patterns müssen einzeln importiert und exportiert weden.
    wenn der speicher voll ist bleibt das zeug auf der karte liegen.
    weil zu viel arbeit jedesmal.
    die 4takte sind für automationen die grösste schwierigkeit,
    da diese doch oft 8 bis 16 takte haben.
    ich stelle mir es schwierig vor diese im nächsten pattern
    von vorheriger position weiter zu machen,
    da die electribe auch gott sei dank nicht linear automatisiert .

    als sequenzer für externes ist die in jetziger ausgabe extremts limitiert und fast sinnlos,
    da die aufgezeichneten controller motions
    nicht per midi ausgegeben werden an externe geräte oder software.

    mir fehlt auch das gekürzte takte von 4 auf 2 nicht so verdoppelt werden können,
    mann hatt dann wieder bei verlängerung auf 4 das vorher aufgenommene drin.
    ein löschen aller sequenzen auf einmal ohne die sounds zu löschen geht nicht.
    gerne hätte ich auch ein preset speicher für selbst gemachte sounds ,
    weil der synth wirklich gut klingt.

  18. Profilbild
    kritik  

    im ganzen
    teil 3
    die groove templates sind gut .
    leiden aber darunter, das sie kaum in stärke ausgefahren werden können,
    da schon sehr früh eingespeicherte velocity werte mit abgespult werden
    die mann meisten nicht brauch oder nur stören .
    hier wäre eine teilung oder abschaltung angebracht.
    gut ist auch das der swing das timming verhalten
    der groove templates nicht wiederbegradigt .

    die dynamik ist etwas indifferent.
    da wäre eine normale akzent funktion von vorteil gewesen ,
    um nicht 5 mal vorschläge einzuspielen bis es klingt.

    der amp envelope ist der gleiche eigentlich .
    immer noch lassen sich nicht länge töne mit kürzer release abfeuern .
    weil der bei normaler einstellung sofort cuttet.
    amp envelope einstellungen geht bei note off spielweise garnicht.
    wenn der an ist wird decay mirt releae zusammen geregekt
    was für perc drums und manche sounds interesant ist,
    aber nicht bei pads oder leads .

  19. Profilbild
    kritik  

    im ganzen
    teil 4
    ich will hier keine falschen eindruck erwecken ,
    die tribe sei mist oder so .
    nein
    sie ist wirklich die beste bisher.
    sie klingt gut
    der grundsound, polyphonie , 16 spuren ,
    richtige pads,groove templates, synth und bedienung sind top
    sie groovt wie immer und nie so steif wie andere neue grooveboxen
    und mit dem timming templates wenn mann es bedienen kann noch besser

    alerdings fehlender songmode ,keine übetragung von aufgezeichneten cc
    an externe synths, sampler, software, kein save all,nur 4takte
    reduzieren ernnshaftes produzieren erheblich.
    um so schlimmer weil sie jetzt alles kann,
    was ich mir von einer absoluten groovebox immer gewünscht habe.
    ich wünsche mir noch eine sample trigger spur
    für acapellas zum abfeuern um auch gesang zu intgrieren.

  20. Profilbild
    kritik  

    ja und mit den update kommt dann auch endlich ein save all file .jedenfals ist das beim sampler möglich .
    fehlt nur noch 8bars
    und motion sequence to extern gear.
    bzw songmode

  21. Profilbild
    torpedo

    hallo und eine frage zur neuen electribe , hoffentlich kann mir die jemand beantworten :

    ist es möglich die gute nur zu midi zu syncen ohne das dabei „midi noten“ empfangen werden , also sie davor heraus zu filtern wie das bei den alten electribes gehen ??

    ich werde da aus der anleitung leider nicht schlau . merci

  22. Profilbild
    Antallion

    Hallo,
    vielleicht kann mir jemand hier mal den modellrelevanten Unterschied zwischen electribe (synth) und electribe sampler erklären. 2teres erklärt sich aus der Funktion, aber klingt der electribe besser als die sample pressts des electribe samplers? Irgendwo habe ich in einer Preview etwas von Low-File Samples gehört/gelesen? Die electribe soll die Live-Performance von KingKORG, Krome und M1 erweitern. D.h. FX und Synth Loops ohne stationäre DAW-Nutzung wiedergeben. Welche würde sich anbieten? Vorzugsweise sehe ich die die electribe sampler. Ist die electribe bspw. auch in der Lage FX und Sounds vom KingKorg zu verarbeiten? Eigentlich eine Zweckentfremdung der Groovebox, da hardwareseitig mehr Potential als die AKAI Pendants. Info wäre nett, danke.

    • Profilbild
      Antallion

      Verkürzt: sind die Presets beider Modelle identisch und qualitativ gleich? Oder sind dort Unterschiede? Das beide Modelle einen VOLCA KingKORG + darstellen, erübrigen sich für mich Alternativen. Die einzige wäre Octatron, dann auch gleich mit stolzem Preis. Electribe als Stepsequenzer+ anstelle des SQ-1 (am KingKORG) ist natürlich auch interessant.

      • Profilbild
        moogulator  AHU

        Teil 2:

        Natürlich ist das nicht identisch.
        Dh auf dem Sampler 2s machst du dir selbst Samples und lädtst Sachen rein und in der Synthtribe (2) ist es eben intern.
        Du könntest theoretisch diese Sounds samplen und nachbauen, wenn du das Original Wellenmaterial hättest. So wie bei MX und SX der Vergänger auch, denn das Konzept ist ähnlich, nur dass die Sampler-Tribe in Version 2s auch ein paar Syntheseoptionen hat, welches die SX der Vorgängerserie nicht hat.

        Octatrack ist ein Sampler, kein Synth, also mit der Electribe 2s (dem Sampler) zu vergleichen,.. es gibt da auch Vorteile wie vierstimmigkeit der Pads und Dynamik, eine Granularengine haben die Korgs wieder um nicht, dh der Sampler hat den Slicer, der auf alle 16 Pads angewendet werden kann und so weiter — ich verweise da sonst mal auf den Test wg. zu vielen Zeichen hier.

        SQ1 ist SUPERKEINVERGLEICH zu einer Groovebox, die VIEL VIEL mehr kann.
        (so wegen Menge nicht mehr sonst werden hier alle verrückt)

  23. Profilbild
    moogulator  AHU

    Es gibt keine Presets in dem Sinne, das sind ja nur wenige Parameter, dies ist kein kompletter King Korg, sondern nur dessen „Engine“, die Möglichkeiten beschränken sich auf das im Text geschilderte – OSC Wellenform auswahl – filter – Hüllkurve und LFO welche quasi gleichzeitig wirken, das war’s.

    Octatrack ist eine ganz andere Nummer, siehe auch den SynMag Test zu Electribe Sampler (2s) im Vergleich zur Electribe 2 (Heft 50 wäre das), dort sind 8 Seiten Test dazu und Ausgabe 48 zur Electribe 2.

    Strukturell sind Sampler und Synth gleich, es gibt aber weitere Filtermodelle in der 2 und im Sampler können eben eigene Samples als WAV/AIF eingeladen werden, in der Tribe 2 sind das fertige interne Samples (Drums und Melodiesounds), die eben ROMplerartig vorliegen und nicht getauscht werden können.

  24. Profilbild
    kritik  

    electribe sampler hatt samples, user samples und synthese. samples im rom können per manager getauscht werden.
    electribe synth hatt mehr filter arten und mehr synthese .dafür kein user sample speicher

  25. Profilbild
    kritik  

    8 bis 16 takte patterns wären nicht nur für
    lange riffs , oder melodien wichtig,
    sondern vor allem für längere parameter automationen.
    was will mann schon mit 4taktigen automationen andauernd.
    die chainsache nützt dort gar nichts,
    da die aufnahme beim wechsel unterbrochen wird und sowieso zwischen durch gespeichert werden müsste.
    mann könnte einfach pattern 1-4 zusammen fügen,

    und das patternset als songmode gebrauchen, wenn es eine lösch und einschieb-funktion hätte.

    ich suche mir die samples auch erst beim track basteln aus und nicht vorher.
    dazu würde ich diese gerne vorhören.

    als richtiger sequencer läuft das auch nicht ,
    da bisher kein cc daten aus der automation übertragen werden.

    es wäre auch gut ,
    wenn die einstellung der ccs im pattern per pattern mitgesendet würden ,
    um auch die sound variationen der ccs aufs externe zu übertragen .

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      kritik  

      auserdem……….

      es fehlt richtiger adsr für pads, bass um release und decay zu trennen.
      2ter lfo und fx regler .
      2ter fx per track.damit auch eq genutzt wird
      und hall in track
      antriggern von 2spuren für mehr oscs
      und stereo flächen.
      beat copi..an andere stelle
      und sound speicher und aufrufen.
      daten speicher über usb um karte zu erhalten.

      ….
      der sync scheint verzögert….
      einspielen von midiparts von daw beginnt an 2ter 16tel
      damit ist swing groove daneben.

      128 patterns im patternset(fals als songmode )für 3 tracksets

      live arranging im songmode
      gut ist:
      der interne spurtrenner scheint nonlinear zu sein .das klingt räumlich .
      beim export in eine daw fällt das wieder weg
      auch werden die master fx und die mutes nicht expotiert .

      der performance recorder ist unfug
      da kannste gleich audio oder midi in eine daw aufnehmen und wenigstens noch bearbeiten

      legato pattern wechsel
      und
      in daw midi-in-recording die progchangewechsel erst bei patternstart wäre angesagt

  26. Profilbild
    kritik  

    pattern chain ist ziemlich nutzlos.
    beim manuell wechseln zu anderem pattern normal oder im patternset spielt er nur einmal durch, wenn das pattern eigentlich 3 mal wiederholt werden sollte.
    und bei chain locked wechselt er gar nicht.
    da kannste auch gleich 4 mal durchlaufen lassen.was für ein quatsch.

    im audio export wird der mix (part volume)nicht mit exportiert-und du mußt die lautstärken per pattern neu einstellen in der daw. vielleicht normalisiert er die spuren,
    oder der master fx,der die lautsärke veränderte ist halt nicht mit exportiert worden.
    die mutes, die auch nicht mitgespeichert werden kannste wenigstenz im der daw einigermassen machen.
    wenn der master fx den partsound oder automatisiert worden ist , sind diese einfach nicht im export
    der export ist daher wie vieles heutzutage durch halbherzige machart ziemlich nutzlos .

    • Profilbild
      kritik  

      arrangieren ist in der electribe 2 sowieso nicht drin.
      der hauptgrund für 8 oder 16 bars ist ja automation
      wer will schon nur 4 bars automationen.
      mann kann zwar den regler bis zu einer stelle automatisieren und dann abspeichern,
      und dann im copierten pattern von dieser stelle aus weiter automatisieren,
      aber wenn du das bei mehreren parametern machst, kriegste das nicht mehr hin ohne alles aufzuschreiben . nicht grade korglike.
      8 bars während auch für 8bar-phrasen oder chords -melodien wichtig.diesr 4 bar blödsinn klingt langweilig .
      pattern chain nützt da gernichts, da das einzelne pattern immer vorher gespeichert werden muss.

      diese halbherzigen funktionsgeschichten sind mittlerweile bei neuen geräten oder software standart.
      so das man eigentlich in keinem gerät oder software richtige musik machen kann.
      und alle projekte unfertig herum liegen.

  27. Profilbild
    kritik  

    7 zusätzliche features damit er zum profi wird

    sequencer……..
    1.
    16 takte für lange automationen und längere melodien chords etc vielleicht über patterenverbund im rec modus
    2.
    aufgenomene motion sequence über midi out ,,
    damit der ein sequencer auch für extern wird
    3.
    songmode spur mit automation aller bewegungen wie früher

    sound…….
    4.
    vorhör funktion von samples
    keiner macht kits ohne musik.
    5.
    richtiger adsr -melodie bass und gate sounds brauchen release zeit
    sonst klingst scheise und unnatürlich .
    6.
    preset speicher -wiederverwendung und sammlung
    7
    2ter osc

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