Test: Moog Werkstatt-01 Synthesizer & CV-Expander, DIY

12. Dezember 2020

DIY "mini" Moog Modular

2015 brachte Moog Music zum ersten mal den kleinen DIY-Bausatz Moog Werkstatt-01 auf den Markt. Die Erweiterung mit CV-Anschlüssen gab es nur optional und besaß damals noch keinen Gate-Eingang. Beides zusammen kostete damals ca. 350,-€. Inzwischen hat Moog den kleinen Bausatz neu aufgelegt und den CV-Expander um einen Gate-Eingang erweitert, Der Expander ist im neuen Bausatz gleich inklusive. Dazu kommt ein deutlich niedrigerer Gesamtpreis von 219,-€ und … na klar, der klassische Moog-Sound.

Vor allem wurde durch den neuen Expander eine Schwachstelle des kleinen Synthesizers beseitigt, der fehlende Gate-Eingang. Wichtig: Der neue Expander ist nicht mehr mit dem alten Werkstatt-Synth kompatibel.

Der Expander muss übrigens nicht mehr zusammengebaut oder gelötet werden, sondern lässt sich einfach an den fertigen Moog MW-01 per Steckverbindung andocken. Einer Anbindung des fertigen Moog Werkstatt-01 ins bestehend Analog-Equipment steht also nichts mehr im Wege.

Meine Meinung nach könnte dieser DIY-Baukasten selbst für den, der schon einen gut ausgestatteten Synthesizer-Park besitzt, genau das Richtige sein für einen ruhigen Winterabend. Echte DIY-Liebhaber werden zwar im Moog MW-01 nur einen Spielzeugkasten sehen, denn hier wird nur gesteckt und nicht gelötet, Einsteigern jedoch bietet der Bausatz trotzdem eine kurzweilige Unterhaltung.

Nun aber viel Spaß mit der Bauanleitung und der klanglichen Beurteilung von Johannes Rauner.

Eure AMAZONA.de-Redaktion

Die Entstehungsgeschichte des Moog Werkstatt-01

In regelmäßigen Abständen feierte die Firma Moog (vor der Corona-Krise) im eigens organisierten Musikfestival ihren Firmengründer Dr. Robert Moog und natürlich sich selbst. Zum sogenannten Moogfest werden Kunden, Freunde und Künstler für ein paar Tage eingeladen, Workshops abgehalten, Vorträge gehalten, Produkte präsentiert und natürlich Live-Musik gemacht. 2014 hatte sich Moog Music etwas Besonderes einfallen lassen: Teilnehmer eines Workshops konnten sich  während des Festivals unter Anleitung einiger Moog-Ingenieure ihren eigenen kleinen Moog zusammenlöten und mit nach Hause nehmen. Im Netz brach eine große Mystifizierung der Veranstaltung los. Der kleine Moog wurde herumgereicht wie eine Trophäe. In wackeligen und „berauschenden“ Youtube-Videos wurde andächtig seinen Klängen gelauscht usw. Alles was rar ist, ist Kult.

Moog – ich unterstelle ihnen mal keine Absicht – war anscheinend vom Erfolg des Selbstbau-Synths überrascht und entschied sich später dafür, ihn für die breite Masse als Aufbau-Kit herauszubringen – der Moog Werkstatt-01 war geboren.

Wir bauen uns einen Moog

Moog Werkstatt vor dem Zusammenbau

Bevor der erste Angstschweiß bei allen Möchtegern-Moog-Engineers ausbricht, kann ich zur Beruhigung sagen: Das Moog Werkstatt-01 Kit muss nicht selbst zusammengelötet werden. Wer schon einmal Ikeas Ivar zusammengebaut hat, der wird auch diese „Hürde“ erfolgreich meistern. Apropos Ikea! EMC, der Moog Vertrieb von Deutschland, hat für den Zusammenbau und die Bedienung, man höre und staune, eine deutsche Anleitung dazugelegt. Das ist heutzutage für einen Synth dieser Preisklasse, man muss es leider sagen, ein Novum. Danke, Stefan Hund!

Werkstatt ist schnell zusammengebaut:

Als erstes müssen die Gummifüße in das untere Gehäuse gedreht werden, dann wird die Unterlegscheibe für den Audioausgang zurechtgeschnitten, um so das Gehäuse vom Audioausgang zu isolieren, … (ist in der 2020-Version nicht mehr notwendig)

… die Platine wird in die untere Gehäusewanne verschraubt und die Sechskantschraube des Audioausgangs fest angezogen, …

… die Funktionsbereitschaft von Werkstatt wird getestet, indem bei Stromzufuhr die LED-Lampe des LFOs sich visuell äußert, …

… die kleinen Kappen werden auf die Keyboard-Taster gelegt (was für eine fummelige Arbeit) …

… und zum Schluss wird einfach nur noch das Bedienfeld auf die Gehäusewanne geschraubt. Das war es dann auch schon mit dem Bauprojekt von Werkstatt. Mit diesem, zugegeben primitiven, Zusammenbau ist aber nicht die Fahnenstange des DIY-Werkstatt-Projektes erreicht, wie ich im Kapitel „Werkstatt Workshop“ weiter unten erläutere.

Haptik und Struktur des Moog Werkstatt-01 Synthesizers

 

Obwohl das Synth-Kit recht preiswert ist, macht Werkstatt einen sehr robusten und gut verarbeiteten Eindruck. So schnell wird man den kleinen Moog nicht klein kriegen. Der Eindruck kommt hauptsächlich durch das stabile Gehäuse aus Metall. Sehr schön! Aber auch die doch recht kleinen und für Moog ungewöhnlichen Potis lassen sich erstaunlich gut und präzise bedienen. Im Lieferumfang befinden sich neben einem externen Netzteil noch fünf Patchkabel (Drahtbrücken) sowie die bereits mit Lob überschüttete deutsche Bedienungsanleitung.

Die Struktur von Werkstatt ist einfach, simpel und schnell erklärt:

VCO

Er besitzt einen VCO, der entweder einen Sägezahn oder eine Puls, deren Breite sich einstellen lässt, zur Verfügung stellt. Mit dem „Freq“-Regler des VCOs kann man durch den gesamten Frequenzbereich (8 Hz bis 16 kHz) des Oszillators fahren. Gerade für Effektsounds, Drones und „modulare“ Klangattituden ideal. Die Frequenz bzw. die Pulsbreite des VCOs lassen sich in der VCO-MOD-Sektion entweder vom LFO oder der Hüllkurve modulieren.

VCF

Das Filter ist mit Cutoff und Resonanz sehr einfach gestrickt. Auch hier kann das Filter in einer separaten Filter-MOD-Sektion durch LFO oder Hüllkurve moduliert werden – sogar mit veränderter Polarität. An das Filter schließt sich der Verstärker, der entweder von der Hüllkurve gesteuert oder mittels Mode-Switch dauerhaft geöffnet werden kann.

LFO & Envelope

Wie bereits erwähnt, besitzt Werkstatt einen LFO und eine Hüllkurve. Der Frequenzbereich des LFOs reicht von 2 Hz bis 600 Hz und geht somit bis in den Audiobereich hinein. Mit Dreieck und Rechteck wird der Standard an Schwingungsformen eines LFOs abgedeckt. Die Hüllkurve ist mit Attack und Decay sowie einen zuschaltbarem Sustain recht einfach gehalten.

Mini-Klaviatur

Das „Mäuseklavier“, das eine Oktave umfasst und eine Glide-Funktion besitzt, befindet sich am unteren Ende des Synths. Das „Mäuseklavier“ entspricht dem Hauptzweck des Synths als Effekt-Maschine. Ein Ersatz für eine Tastatur ist es nicht und möchte es auch nicht sein.

Patchbay

Ein Bild der alten Pacthbay, denn in der neuen Patchbay ist ein Gate-In vorhanden.

Glücklicherweise wurde am Moog Werkstatt auf der rechten Seite des Synths eine Patchbay integriert. Das wertet diesen Minisynth insgesamt auf. Auch wenn die Ins und Outs des Minipatchfelds von Werkstatt mit doch eher ungewöhnlichen Drahtbrücken verbunden werden müssen, so wie es einige vom Anyware Tinysizer her kennen, geht doch alles leicht von der Hand. Aus meiner Sicht hat sich Moog für die Drahtbrückenvariante entschieden, um so kompatibel mit Arduino und den ganzen DIY-Projekten sein zu können, aber dazu später.

Dank integrierten CV-Expander ist es möglich, den Moog Werkstatt-01 mit Eurorack-Modulen bzw. kompatiblen Desktop-Synthesizern zu traktieren. Über diesen Umweg kann man dann auch mit „externen“ Hüllkurven den fehlenden Gate-Input verschmerzen, vorausgesetzt, man ist Besitzer von entsprechendem Equipment.

Klang & Praxis des Moog MW-01 Analogsynthesizers

Moog Werkstatt-01 ist in der musikalischen Praxis darauf ausgerichtet, seiner Musik ein bisschen Moog-Modular-Charme angedeihen zu lassen. Klanglich steht er den anderen Synths aus gleichem Hause in nichts nach – z.B. stammt der Oszillator laut Moog aus dem Voyager bzw. aus den alten Phattys. Wer aber meint, damit sein klangliches Repertoire an Lead- und Bass-Sounds preisgünstig aufzustocken, wird hier enttäuscht. Dafür ist er durch rudimentäre Funktionen, nur einem Oszillator und nur einer Hüllkurve, zu einfach gestrickt, ganz zu schweigen vom „Mäuseklavier“ und dem fehlenden Gate-Input. Seine Stärke sind eindeutig, wie schon beschrieben, Effekt-Sounds, Drones, Experimentelles usw., also Sounds, die sich seit Jahren bei den Modular-Junkies großer Beliebtheit erfreuen. Dabei ist er durch das Patchbay an vielen Stellen flexibler als Minitaur, Sub Phatty oder Little Phatty. Gerade die Möglichkeit, mit einem Regler durch den gesamten Frequenzbereich des Oszillators zu switchen, bietet kein anderer nicht-modularer Moog Synthesizer.

Durch die modularen Möglichkeiten – Werkstatt ist im strengen Sinne weder modular noch semi-modular – ist es natürlich auch möglich, zwei Werkstatt-Synths miteinander zu betreiben. Wobei auch hier der fehlende Gate-Input ein gleichzeitiges Auslösen der Hüllkurven verhindert, wenn man sich nicht irgendeine DIY-Lösung selbst zusammengeschustert hat.

Ganz klar ist es sehr reizvoll, Werkstatt mit einem Eurorack-System zu betreiben. Einige findige Bastler haben sogar aus dem Werkstatt-Kit ein Eurorack-Modul gebastelt und in ihr Case integriert. Für ein wenig Moog-Modular-Feeling tun manche Menschen alles. In einem Eurorack-System kommen die Patchbuchsen von Werksatt vollends zur Geltung und machen aus dem kleinen Synthesizer eine preiswerte und klanglich gute Ergänzung zum heimischen System.

Ich habe Werkstatt auch im Zusammenhang mit dem Ableton-Samplern sehr schätzen gelernt. Am Werkstatt schrauben, aufnehmen, im Sampler verarbeiten und in seine Produktion integrieren. Mit einigen Abstrichen hat man so ein Pad oder einen Bass kreiert oder einfach nur die Produktion mit ein wenig Moog-Sound aufgewertet.

Moog Werkstatt-01 Workshop

Mit seinem Aufbau und den musikalischen Möglichkeiten ist der Moog Werkstatt aber noch nicht umfassend vorgestellt, denn dieser Moog Synthesizer hat einen Bildungsauftrag: Moog veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen kleine Tutorials, um seinen Werkstatt auf-, nach- und umrüsten zu können. Unter www.werkstattworkshop.com werden Tutorials im Video- und Textformat vorgestellt, mit denen man seinen kleinen Moog z.B. um einen zweiten Oszillator, einen Arpeggiator oder ein Accelerometer (Beschleunigungssensor) erweitern kann.

Leider ist der Modifikations-Aufbau bei uns in Deutschland nicht ganz so einfach wie in Amerika, wo man sich per Internet zum Werkstatt seine Modifikations-Kits mit allen benötigten Teilen dazu bestellen kann. Hierzulande muss man zu seinem „Elektronikladen des Vertrauens“ gehen, eine Lochrasterplatte, Widerstände, kurzum, das Elektronikmaterial zum jeweiligen Projekt, kaufen und kann erst dann loslegen. Es wäre sinnvoll, wenn der Vertrieb oder ein Musikladen Mod-Kits anbieten würden.

Die vorgestellten Projekte lassen sich durch ein sehr einfaches Englisch und der visuellen Darreichungsform sehr gut nachvollziehen. Dabei sind einige Aufbau-Projekte wie z.B. das Arpeggiator/Sequencer-Projekt mit dem bekannten Mikrocontroller Arduino umzusetzen. Teilweise werden sogar die Daten für einen 3D-Drucker bereitgestellt, um so seine Modifikationen in ein Gehäuse zu integrieren.

Wer schon immer neidisch auf die Nerds mit ihren DIY-Projekten geschaut hat, aber nie den Sprung geschafft hat, selbst eins umzusetzen, ist beim Moog Werkstatt genau richtig. Denn hier kann man, sozusagen im gesicherten Modus, seinen DIY-Träumen nachgehen und dabei noch allerhand über Synthesizer und die Technik dahinter lernen.

Der Moog MW-01 im Handel

Kostete einst nur der Bausatz ohne Expander 359,- (wurde später gesenkt auf 299,- Euro), gibt es den Ralaunch des Moog Werkstatt-01 nun bereits für 219,-Euro inklusive der Erweiterung, die man damals für zusätzliche 45 ,-Euro erwerben konnte.

Gerade wenn ich mir das Gesamtpaket aus kleinen Moog Synthesizer mit modularen Möglichkeiten, DIY-Selbstbauprojekten, robuste Verarbeitung und sehr guten Klang anschaue, bekommt man für sein Geld einiges geboten. Um den kleinen Moog hat sich außerdem eine lebendige DIY-Internet-Gemeinde gebildet, so dass man mit ihm noch viele Jahre seinen Spaß haben wird.

Übrigens ist Werkstatt aus meiner Sicht gerade für Synth-Neulinge sehr gut geeignet. Die Beschreibungen in der Bedienungsanleitung und der Aufbau des Synths machen es relativ einfach, sich in das Thema Sounddesign einzuarbeiten. Obendrauf bekommt man noch einen kleinen Techniklehrgang im Synthesizer-Bau dazu – was will man denn mehr!

Der Moog-Werkstatt-01 Synth on YouTube


Fazit

Moog Werkstatt-01 ist ein kleiner, feiner Synthesizer zu einem attraktiven Preis. Wer sich langsam und preiswert an das zurzeit boomende Thema modulare Synthesizer heranpirschen möchte, hat mit ihm eine gute Gelegenheit, seine Wünsche umzusetzen. Es ist kein Moog für die Ewigkeit, aber ein guter Moog für alle Ein- und Umsteiger sowie endlich auch einmal ein Moog für das DIY-Herz.

Plus

  • Endlich: Gate-IN integriert
  • stabile Verarbeitung
  • Klang
  • DIY-Projekte mit umfangreicher Dokumentation

Preis

  • Moog Werkstatt-01 mit CV-Expander 219,-€
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    hein

    Noch einige Ergänzungen:
    – der mitgelieferte Expander hat ein Gate-in und ist deswegen mit dem „alten“ Werkstatt nicht kompatibel.
    – die Bedienungsanleitung ist nicht mehr in deutsch.
    – den ersten Werkstatt 2020 wurde noch eine „alte“ Bedienungsanleitung beigelegt.Das dort erwähnte Einschneiden des Ringes,der am Audioausgang sitzt ist nicht mehr nötig.
    Die Infos findet man etwas versteckt auf der Moog Website.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 112

      Halo hein,
      nochmals Danke für den korrekten Hinweis. Ich hatte das bei der Überarbeitung zwar eingefügt, aber offensichtlich nicht deutlich genug. Nun stolpert man über den neuen Gate-In aber sofort in der Einleitung :)

  2. Profilbild
    Filterpad  AHU 1

    Ist das nicht etwas viel Asche vom Preis,-Leistungsverhältnis her gesehen? Aber platzsparend ist er ja und der Klang geht völlig in Ordnung.

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      Atarkid  AHU

      Kannst ja drauf warten, bis B. das Teil clont ;)….

      Nein, im Ernst. Sieht zwar mager aus, klingt aber supergut. Der Preis ist doch ok für das Gebotene. Grade mit dem CV Expander.

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        Ashatur  AHU

        Ist ja quasi eine Mother ohne Sequencer und weniger Patchpunkte aber vom Sound her sollten sie wohl ähnlich sein.
        Ich war auch versucht mir eine Werkstatt zu kaufen aber ich besorge mir dann doch lieber eine Mother.

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    Flying C  

    Sehr schöner, einfacher Monosynth mit dem Klang der „großen“ Moogs. Endlich mit GateIn, danke Moog Corp.!
    Die Potis haben logischerweise etwas Spiel (sind aber keine „Wackelpotis“). Bei einem anderen Hersteller wäre das vermutlich ein Kritikpunkt – bei Moog ist das kein Thema. Zwinkersmiley.

    Ansonsten bleibt nur zu sagen: Moog’scher Sound zum verhältnismäßig kleinen Preis – Top!

  4. Profilbild
    gruuv

    Ich hatte den Werkstatt-01+Expander 2020 schon hier und war mit der Qualität der Hardware nicht sonderlich zufrieden. Vor allem der CV-Expander hat z.T. sehr „billige“ Klinkenbuchsen. Die Patchkabel bleiben dann nicht in der Buchse stecken sondern sitzen bestenfalls nur lose in der Buchse bzw. rutschen heraus ohne das ein Kontakt zustande kommt. Leider kann das CV Expander Board nicht einzeln getauscht werden, sodass das gesamte Kit wieder zurückgeschickt werden musste. Ich warte noch auf das neue Paket mit Werkstatt-01 und Expander Kit.

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    Septimon

    Das Teil versteht sich auch supergut mit dem Microbrute, der ja auch CV Ein und Ausgänge hat. Die Oszillatoren des Microbrute durch das Moog-Filter gejagt ergeben ein paar sehr schöne Bass-Sounds und man kann das Filter mit der etwas komplexeren Envelope des Microbrute ansteuern.

  6. Profilbild
    Holden  

    Schaut genau hin. Das ist von Moog übrig geblieben. Habe gestern den The Ott Channel auf YT besucht und bin beim neuesten Video im Stuhl zusammengesackt. Alles voll von……, na schaut es euch selbst an.

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Wenn man so dermaßen viel Kohle raushaut für Gear, der Ton aber mit dem Built In Mic aufgenommen wird und auf der Linse der Kamera einen unerwünschten Weichzeicher der Marke David Hamilton(Gearporn aus den 70ern) hat, ist definitiv ein Kandidat für die nächste Youtube Schau. Man muss auch mal Prioritäten setzen.

                • Profilbild
                  Holden  

                  Ich glaube das ist zu großen Teilen Behringer Kram und er ist Engländer mit Hang zu LSD/DMT. Ansonsten rockt der Mann. Ist halt sympathisch durchgeknallt. Ich will hoffen das es nicht so schnell in allen Hobbystudios aussieht, sonst war der Werkstatt 2020 einer der letzten Synths von Moog. Das wollte ich etwas kryptisch mit dem ersten Kommentar sagen. Behringer hat doch was von Lord Voldemort. ;)

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                    Ashatur  AHU

                    So drastisch würde ich es jetzt nicht sehen. Ich denke wer wirklich Moog will kauft auch Moog.
                    Ich bin nicht reich und habe nicht viel Geld aber ich habe mich auch gegen den Model D entschieden und mir eine gebrauchte Großmutter gekauft und nicht bereut und jetzt steht bald noch eine Mutter im Haus.

                    Und zu Behringer: Ich finde diese Synths für den Einstieg in die Materie gut aber meine Meinung hat sich nach längerer Testphase drastisch geändert. Solange sie keine rauscharmen VCA’s verbauen wird diese Flut an Begeisterung wieder abflachen.
                    Aber ich kenne auch nur 3 Synths von B. die Ms 101, Td 3 und den Crave. Einzigst die Td 3 hat mich überzeugt.

  7. Profilbild
    Benny  

    Das Teil gefällt mir vom Klang richtig gut und ich würde ihn dem Crave vorziehen, auch ohne Sequenzer. Man hat die Parameter im direkten Zugriff, dazu genügend Patch Möglichkeiten und noch etwas zum basteln , was will man für den Preis mehr. Effekte on board sind bei dieser Preisklasse doch meistens eh für den Allerwertesten, dann kann man sie auch direkt weglassen und sich dafür auf Qualität der vorhandenen Schaltungen konzentrieren.

  8. Profilbild
    Synthie-Fire  AHU

    Das Teil hatte mich damals richtig gefreut und natürlich hab ich auch erstmal den Gate-In eingebaut:
    https://youtu.be/UcSf50rY6Lc

    War für mich irgendwie unverständlich warum das Standardmäßig nicht dabei war..oder zumindest auf der Erweiterung.
    Aber war / ist ja auch zum basteln gedacht und es ist genug Platz vorhanden um etwas im Gehäuse unter zu bringen ;-).

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