Test: Sonicsmith Modulor A1, ConVertor+, Squaver P1+

Sonicsmith-ConVertor+ Totalansicht des Synthesizers

Sonicsmith-ConVertor+ Totalansicht des Synthesizers

Sonicsmith ConVertor+ und Squaver P1+

Der ConVertor+ und der Squaver P1+ sind sehr ähnlich. Daher fasse ich die Geräte funktional in vielen Punkten hier zusammen, versuche aber auf die wesentlichen Unterschiede hinzuweisen.

Das Besondere an beiden Geräten ist die Art und Weise wie es CV (Pitch) und Gate erzeugt und diese aus einem eingehendem Audiosignal extrahiert. Aus dem eingespeistem Audiosignal wird zum Betrieb des Gerätes eine CV & Gate Spannung generiert. Ähnlich des Envelope Follower Prinzips, welches man von diversen Vintage Synthesizern wie z.B. ARP Avatar, ARP 2600, Korg MS20 und dem Roland SH09 kennt. Hier gibt es noch weitaus mehr Synthesizer von diversen Herstellern, die dieses Feature beherrschen. So ein Envelope Follower ist natürlich erst einmal grob gesehen nichts Neues, ist aber außer Mode oder sogar in Vergessenheit geraten.

Für einen Besitzer eines großen Synthesizer Fuhrparks ist das erst mal nichts Außergewöhnliches und man wird hier zuerst nach dem Sinn dieser Architektur fragen. Lassen sich doch mit weitaus weniger Aufwand und Mühe ähnliche Klänge aus den meisten analogen Synthesizern kitzeln. Für Einsteiger oder für ein minimalistisches Jamm Set Up , sowie für Gitarristen ist es aber eine geniale Sache. So kann man aus der Gitarre mal schnell einen Lead Synthesizer erzeugen, der auch noch sehr authentisch klingt. Auch das IPad kann so als Klangquelle herhalten. Schickt man einen laschen und schlecht klingenden Synthsound einer App aus dem IPad und von dort in den ConVertor+ oder den Squaver P1+ klingt es gleich analog warm oder rotzig, was man mit Verlaub nicht immer einer IPad App nachsagen kann. Zudem stehen einem hier noch die Zusatzfunktionen bzw. die analogen Editier-Möglichkeiten zur Seite. Hierzu gleich mehr.

Bei dieser Art der Sounderzeugung muss man natürlich auch ein paar wenige Dinge beachten, denn so ganz ohne Tücken ist das ganze Prinzip nicht, wobei man natürlich sagen muss, dass die Entwickler von SONICSMITH hier mit ihrer Eigenentwicklung ihres ACO (Audio Controlled Ocillator Chip) ganze Arbeit geleistet haben. Gefühlt ist die Reaktion und die Genauigkeit bzw. die Umsetzung wesentlich besser, als bei den alten Vintage Envelope Follovern. Ich würde sogar sagen empfindlicher und stabiler. Das macht natürlich Sinn, da grade bei expressivem Spiel mit Gitarre und Co. schon ganz andere musikalische Ergebnisse möglich sind, als mit den zum Teil sehr starren Möglichkeiten diverser Stepsequenzer, wobei es hier natürlich auch sehr flexible gibt. Das würde den Rahmen jetzt allerings sprengen. Aber selbst wenn man mal ein Mikrofon zur Hand nimmt und seine Stimme als Quelle verwendet, wird man hier nicht enttäuscht. Auch ein Drumcomputer oder ein Drumloop aus einem Sampler, kann hier sehr gut als Quelle herangezogen werden und selbst , wenn es „nur“ zur Erzeugung einer CV / Gate Spannung dient, um z.B. einen anderen analogen Synthesizer oder ein Modularsystem zu speisen. Getreu dem Motto: „The Sky is the Limit“.

Sonicsmith-Synthesizer

Alle 3 Sonicsmith Synthesizer im Größenvergleich

Man muss lediglich darauf achten, dass die Audiosignale, die man zur Generierung nutzen möchte, nicht zu kurze Envelopezeiten haben und dass auch genug Obertöne im Signal vorhanden sind.
Bei meinen Versuchen hatte ich hier grade bei Sinus-Signalen etwas Probleme und auch bei Sounds, die sehr wenig Decay und Release hatten. Das führte zu wenig brauchbaren Ergebnissen, ist aber vollkommen normal und der Art und Weise der CV & Gate Extraktion geschuldet. Etwas Einarbeitungszeit sollte man daher schon berücksichtigen. Auch wer mal eben schnell hier einen bestimmten Sound raus kitzeln möchte, sollte sich erst einmal mit den Geräten beschäftigen.

Hier aber nun einmal etwas zur Technik der beiden Geräte.

Da bei beiden sehr viele Dinge gleich angeordnet sind und dieselbe Funktion haben, werde ich in der Beschreibung oft hin und her springen. Ich hoffe man kann mir einigermaßen folgen.

Sonicsmith ConVertor+

Der ConVertor+ wiegt 650g und hat die Abmessungen von 130x60x130mm. Der Squaver P1+ wiegt 1,25kg und hat die Abmessungen von 190x60x200mm. Beide Geräte können wahlweise mit einem 9V Block oder mit einem 9V DC Netzteil betrieben werden. Werden jedoch ohne Netzteil ausgeliefert.

Sonicsmith-ConVertor+ Audio Controlled Synthesizer

ConVertor+ Audio Controlled Synthesizer aus dem Hause Sonicsmith

Fangen wir mit der Rückseite des ConVertor+ an, da sie den wichtigsten Eingang besitzt. Der INPUT ist der Haupteingang und kann mit einem Instrumentenpegel, Line Pegel oder mit einem Mikrofon Pegel bespielt werden. Auf die Verwendung von Stereokabeln sollte hier zwingend verzichtet werden, auch bei Nutzung von XLR zu Klinke Kabeln sollte auf die richtige Pinbelegung geachtet werden. Auch sollte man beachten, dass sich das Gerät nur einschaltet, wenn auch ein Kabel im Eingang gesteckt ist. Das kennt man von diversen Bodentretern. Gleiches gilt auch für den Squaver P1+, auch dieser lässt sich ohne gestecktem Stecker / Kabel nicht betreiben.

Das am INPUT anliegende Audiosignal wird auch 1:1 zum THRU geroutet. So lässt sich z.B. eine angeschlossene Gitarre oder ein Synthesizer noch voll autark am Mischpult betreiben. Der Squaver P1+ hat diesen THRU Ausgang ebenfalls. Beide Geräte haben einen S.C.THRU. Dieser Ausgang gibt das ungepufferte anliegende Side Chain Signal wieder, welches beim ConVertor+ am S.Chain Audio IN auf der Frontplatte anliegt. Beim Squaver P1+ liegt diese Buchse jedoch auf der Rückseite des Gerätes. Die Frontplatte ConVertor+ ist jetzt nicht so schön aufgeräumt und strukturiert wie beim Modulor A1. Ein Zurechtfinden ist nach kurzer Zeit aber eigentlich kein großes Problem mehr. Beim Squaver P1+ ist es dann aber schon wieder aufgeräumter und man hat hier wieder eine bessere Blockbildung und kommt leichter zurecht. In der Inputsektion finden wir einen Knopf der mit IP GAIN bezeichnet ist und für den Gainpegel zuständig ist. Dieser reicht von 0 bis 40dB. Zur besseren Orientierung des Pegels dient auch die kleine LED Kette, die den Pegel auch optisch darstellt. Hier kann man dann auch optisch einem Verzerren vorbeugen.  Die unterste LED zeigt zudem an, wenn das Gate geöffnet ist. Dieses ist auch wieder einmal bei beiden Geräten gleich. Der 4 POLE / 2 POLE Schalter beherbergt ein Autofilter, der bei der Frequenzanalyse des eingehenden Audiosignals hilft. Hierbei ist der 4 POLE für die bessere Analyse der Harmonics und der 2 POLE der Transienten behilflich. Hier sollte man mit beiden Filtertypen experimentieren.

Letztendlich entscheidet ohnehin das eigene Gehör, was einem besser gefällt. Beim Squaver P1+ ist zudem ein Schalter vorhanden, der das THRU Signal wahlweise durch den Filter (gefärbt) schickt oder das Signal unbearbeitet durchlässt. Ebenfalls bei beiden Geräten ist der GATE Regler vorhanden. Dieser regelt den Treshold des Gates. Bei sehr sauberen Sounds wird man hier bei geringer Öffnung des Gates einen dynamischen und sauberen Klang erhalten. Sollte das Signal aber mehr Störsignale enthalten, ist eine höhere Ratio erforderlich, was sich zwangsläufig auf das Klangbild auswirkt. Ein Rauschanteil ist dann wesentlich eher wahrnehmbar. Den SIDE-CHAIN Gain Schalter, findet man nebst LED Kette an beiden Geräten. Hier lässt sich der Sidechain, welcher ein 2. Envelope Follower darstellt, ein,- und ausschalten. Eine +15dB Verstärkung lässt sich mit der 3. Schalterstellung erreichen. An dem Side-Chain Eingang lassen sich besonders gut rhythmisierte Audiosignale wie Drumloops oder Einzelsignale anlegen. Der VCA ist bei beiden Geräten ähnlich aufgebaut. Hier befinden sich ein SRC MIX und der OUTPUT Regler. Wobei Letzterer für die Ausgangslautstärke verantwortlich ist. Der SRC MIX blendet zwischen dem Eingangssignal und dem Synthesizer Sound. So lassen sich auch DRY/WET Mischungen realisieren. Der Squaver P1+ hat zusätzlich einen Schalter im VCA Block integriert. Dieser SCR MIXED Schalter hat dieselbe Funktion wie der Thru Filtered Schalter und führt wahlweise das Signal durch den Filter.

Sonicsmith-ConVertor+ Teilansicht der CV Ein,- & Ausgänge

Sonicsmith-ConVertor+ Teilansicht der CV Ein,- & Ausgänge

Nun zum großen Unterschied beider Geräte, dem sogenannten ACO Block. Der ConVertor+ hat hier eine reduzierte Sektion im Vergleich zum Squaver P1+. Diese besteht im Wesentlichen aus folgenden Einheiten. Dem WAVE Regler, der für die stufenlose Mischung von Rechteck zum Sägezahn verantwortlich ist. Dem OCTAVE Regler, der für die Oktavlage zuständig ist. Diese erstreckt sich über 5 Oktaven, was -2 bis +2 Oktaven auf der Skala entspricht. Der HARMONY Regler ist für eine Spreizung von -7 bis +5 Halbtönen verantwortlich. Der Squaver P1+ hat in im ACO Block noch folgende Erweiterungen, die natürlich den Funktionsumfang nochmal deutlich aufwerten: Hier finden wir einen SUBS Regler, der für die Überblendung vom Suboszillator 1 zum Suboszillator 2 verantwortlich ist.

Ergänzt wird dieser Regler mit dem SUB MIX, der das Signal beider Suboszillatoren mit dem Hauptoszillator mischt. Hier entsteht schon ein sehr kerniger und voluminöser Sound, der sich sehen bzw. hören lassen kann. Den Regler PWM sollte ich nicht verschweigen, da dieser doch für die Pulswellenmodulation wichtig ist und die Modulation ja erst möglich macht. Wichtig sind natürlich auch CV Ein,- und Ausgänge, damit man auch von außen auf die Funktionen des ACO Blocks zugreifen kann. Bzw. auf externes CV und Gate Equipment zugreifen kann. Hier haben natürlich beide Synthesizer diverse CV Ein,- und Ausgänge wo man eine beliebige Spannungsquelle anlegen oder abgreifen kann.

PITCH CV out ist hier ganz in der Manier der 1V/Oct Kennlinie für die Ausgabe einer CV Spannung verantwortlich, hiermit lassen sich externe Oszillatoren steuern bzw. stimmen. ENV ist für die Ausgabe der Envelope als CV Spannung verantwortlich. L:Gate R:Trigg CV Out ist eine Stereobuchse und gibt auf der linken Seite eine Gate CV und auf der rechten Seite eine Trigger CV von ca 8.8V (15ms) aus. Ein am Squaver P1+ angeschlossenes Expression Pedal kann die erzeugte Spannung von 0V bis 8.8V an den EXP.PEDAL Ausgang ausgeben. Wo es Ausgänge gibt, sollte es auch Eingänge geben. Beim ConVertor+ ist lediglich ein Eingang weggefallen und zwar der PWM Eingang, da der ConVertor+ keine Möglichkeit der Pulsweitenmodulation hat. OCTAVE und HARM hingegen schon. Die OCTAVE und HARM Eingänge können zur Steuerung der Oktavlage und der Feinstimmung des Oszillators verwendet werden. Hier kann man eine beliebige CV Spannung anlegen. Sie steuert dann die Tonhöhe des Oszillators. Das VCF stellt das Filter des Squaver P1+ dar. Der CUTTOFF Bereich erstreckt sich von 40Hz bis 20KHz. RES ist für die Resonanz des Filters verantwortlich und regelt diesen. Die Pole des Filters lassen sich in 3 Stellungen via Schalter umstellen. Es stehen ein 2 Pole 12dB, ein  4 Pole 24dB und eine Bypass Schaltung zur Verfügung. Zu guter Letzt lässt sich auch die Envelope CV auf eines von 3 Zielen via 3 Schalter routen. Hier stehen VCA ,VCF und die PWM als Ziel zur Stelle.

Sonicsmith Squaver P1+ Rückansicht

Rückansicht des Sonicsmith Squaver P1+.
Ein,- & Ausgänge des Synthesizers

So, das waren im Großen und Ganzen die Bedienelemente und Ein,-und Ausgänge beider Geräte. Beim Squaver P1+ gibt es noch 3 große Fußschalter, die man von diversen Bodentreter-Effektgeräten her kennt. Ob das Gerät einen Fuss sehen wird oder nicht, liegt aber am Benutzer. Ich habe diese Schalter von Hand betätigt was der Funktion keinen Abbruch tat. Diese 3 Fußschalter bilden sozusagen ein Stück des Kreativherzens des Synthesizers. Der BYPASS schaltet wie man es gewohnt ist die Sounderzeugung bzw. das Routing des Squaver P1+ auf bypass. S.CHAIN ON schaltet das eingehende Side Chain Signal an oder aus. Hier lassen sich sehr schöne Rhythmen erzeugen. Durch ein rhythmisiertes Signal am Eingang entsteht ohnehin schon etwas Neues, dieses lässt sich aber über diesen Schalter sehr gut ein- und ausschalten. Gleiches gilt auch für den ACO CV IN Schalter, der die gleiche Funktion auf den ACO ausübt und den ACO an,- oder ausschaltet.

ACO des Sonicsmith-Squaver P1+

CV Inputs des ACO Blocks des Sonicsmith-Squaver P1+ Synthesizer

Fazit

Wie man nun sieht, sind die sehr kleinen Synthesizer dann doch komplexer als erwartet.

Meine Erfahrungen mit dem ConVertor+ und dem Squaver P1+ sind hier sehr unterschiedlich. Die Notendetektion des ACO möchte ich als sehr feinfühlig beschreiben. Wichtig ist jedenfalls, dass das eingehende Material nicht zu kurz sein sollte, damit es auch tonal richtig erfasst wird. Als CV und Gater Extraktor eignen sie sich jedenfalls vorzüglich. Wenn man genug Zeit und Fingerspitzengefühl an den Tag legt, kommen richtig gute Resultate zum Vorschein. Live würde ich aufgrund der etwas komplexeren Bedienung eher auf einen Standard Anlogsynthesizer zurückgreifen.

Aber wie im Eingang schon beschrieben, eignen und richten sich diese beiden Synthesizer ja auch eher an Bediener, die nur geringes Equipment zur Hand haben, aber auf einen gut klingenden Synthesizer nicht verzichten wollen. Wer dann noch mit der Gitarre oder seiner Stimme eine Synthlead oder einen Drone erstellen möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen. Auch über die Verarbeitung und Haptik aller 3 Geräte ist kein Zweifel erhaben. Preislich sind sie im mittleren Bereich angesiedelt, was ok ist. Lediglich über den Umstand, dass keine Netzteile im Lieferumfang enthalten sind, kann ich nur den Kopf schütteln. Ein Bekannter meinte, dass in jedem Studio ja genug Netzteile vorhanden sind und es so leicht sein sollte, das richtige Netzteil zur Hand zu haben. Jein, wenn man so wie ich viele Geräte hat und diese auch fix verkabelt sind, ist das nicht ganz richtig. Oder wenn man eine Netzteilkiste hat und sich dann auch mal die Polung und die Spannung derer genau anschaut, sieht man, dass es hier eine ganze Menge an verschieden Netzteilen auf dem Markt gibt.

Ich empfehle euch jedenfalls mal das Antasten der Geräte beim Musikalienhändler eures Vertrauens. Nehmt etwas Zeit in die Hand und ihr werdet mit einem tollem Sound belohnt.

Plus

  • Kleine Gerätegröße
  • Wertig verarbeitet
  • Stramme Potis

Minus

  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Farbgebung und Design des Modulor hätten dem Squaver P1+ und dem ConVertor+ auch gut gestanden
  • Gehäusefarben der 3 Synthesizer sind nicht alle 100% gleich

Preis

  • Modulor A1 249,-€
  • Squaver P1+ 729,-€
  • ConVertor+ 419,-€
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    antiandi  

    Super Test, Danke für den Umfang!

    Ich bin ein Fan erster Stunde und habe mir soeben noch 5 mehr Squaver 1 (ohne Plus) geleistet, zu einem guten Preis, dankeschön. Ohne Netzteile. Habe jetzt für jede Saite einen. Das funktioniert für mich am besten so. Den Converter finde ich zu limitiert was seine Inputfilter anbetrifft und sowieso. Aber als Stimmgerät ganz praktisch ;)

    Ich finde es auch gut, dass die Jungs verschiedene Dinge anbieten, kenne nur zwei und brauch nur eins, das aber sehr. Auch mag ich den recht speziellen Sound und die schlaue Topographie.

    Mit dem Pitchtracking hab ich meine liebe Mühe, aber nur weils so schnell ist. Zwingt einen, das Signal genau zu verstehen.. Stabil wirds nie, lässt sich dafür äusserst kreativ und latenzfrei einsetzen. Klar, den Envelope ins Minus biegen hilft, das ist ein super Knopf. So wirds auch stabil.

    Am besten Alles immer mit Gate und Envelope synchronisieren am Anfang!

    Der Speed ist neu, das ist modernste Technik. Hardware Pitchtracking in Chipform, ich finds geil, würde das gerne einzeln beziehen aber bisher wollen sie nicht… Nur der Envelope-Follower ist „klassisch“.

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      citric acid  RED

      Danke für das Umfangreiche Feedback. Sind tolle Anmerkungen Drin.

      Ich bin ehrlich, diese art der Synthese ist nicht so mein Geschmack. Hat aber absolut seine Berechtigung. Ich habe versucht so neutral wie möglich zu schreiben.

      Danke u lg

      • Profilbild
        antiandi  

        Ganz ehrlich hab ich beim Gerät was anderes erwartet und beim Test darum auch. Ich finde es wichtig, die Probleme so zu beschreiben wie Du es tust. Als Funktionen sind die einzelnen Elemente besser begreifbar. Auch, welche Interaktionen sich schwieriger gestalten. Wie zB der Signalgehalt das Pitchtracking beeinflusst.

        Dass die Technik überhaupt existiert, damit scheinen auch die Erfinder manchmal überfordert.. Dein Fokus auf was funktioniert wie finde ich darum die korrekte Einordnung.

        Ich benutze die Dinger wirklich, um Synthesizer anzusteuern (C64 SIDs mit einer Mandoline, harhar). Weil sich das oft anspruchsvoll gestaltet, bin ich sehr dankbar um die normalen Synthesemöglichkeiten und den Mixer, um auch so auf meinen Sound zu kommen.

        Als Synthesizer find ich die Kiste grandios, wenn auch teuer. Für akkurates Pitchtracking stimmt der Preis aber schon, Hardwarechip im Boutique Zugriff.

        Die grösste Diskussion gibt sicher der Range, der geht bis ca. 8V und kann Dir so auch „falsche“ Pitches geben, ohne dass Du wirklich was falsch machst.

        Manchmal befürchte ich, die Produkte werden nicht verstanden und hab mir auch darum eine Reserve angelegt. Allen Problemen zum Trotz, der Spass ist riesig. Es ist oft lustiger, sich nicht zielgerichtet zu frustrieren sondern sich auf eine Sounddesign-Reise einzulassen, wozu die Dinger sich prima Eignen.

  2. Profilbild
    GioGio   111

    Toller Test. Gibst Dir immer richtig Mühe :)
    Von Envelope Follower hatte ich schon damals gehört, aber geriet auch in Vergessenheit. Durch Deinen Test werde ich mich mal weiter informieren. Klingt spannend :)

    • Profilbild
      citric acid  RED

      Das freut mich und danke fürs feedback. Ich bin nicht der gelernte Author und versuche halt immer so leicht verständlich zu schreiben wie es geht. War hier nicht immer ganz so einfach. :-)

  3. Profilbild
    cloudy

    Sehr interessanter Test!
    Ich hab mir die Teile schon angeschaut, da ich als Bassist auch hin und wieder einen Synth-Sound spielen möchte….
    Und ob ich mir halt ne große Kiste a la Subsequent37 auf die Bühne stellen will ist mir nicht ganz klar :p
    Alternative: einen Rack-Synthie mit einem entsprechenden „Umrechnungsgerät“ nutzen. Gerade die Chance, dass aber Noten dann nicht erkannt werden, macht mir halt immense Sorgen :D

  4. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Der Modulor A1 würde mich am meisten reizen, auch wenn er auf den ersten Blick etwas teuer erscheint. Für das gleiche Geld gibt es auch z. B. das MFB Nanozwerg Pro Modul, das ein kompletter Synth mit zwei ADSR-Hüllkurven und Multi-Mode Filter ist. Der Modulor ist hingegen ein gut ausgestattetes autarkes Gerät, das einen Neutron oder Microbrute stark erweitern kann. Allerdings würde ich angesichts des Preises schon gerne ein Netzteil dabei sehen…

  5. Profilbild
    Septimon

    Hier mal ein Link dazu, wie der Squaver in einem Live-Setting klingen kann.
    https://m.youtube.com/watch?v=3zPLw883Kxw
    Hier verwendet von dem wirklich unglaublichen Klarinettisten Claudio Puntin. Da sind noch weitere Effekte drauf, aber das Prinzip „akustisches Instrument trifft Synthesizer“ wird deutlich“. Krass ist hier auch der Drummer: Diego Pinera!

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