AMAZONA.de

Vergleichstest: Roland Juno 60 gegen TAL U-No-LX, analoger Synthesizer gegen digitale Emulation


Juno60 Emulation

Filter

Das Filter kann mit geringer und mittelstarker Resonanz ebenfalls überzeugen und ist sehr gut nach dem Charakter des Juno-60 emuliert. Je näher die Resonanz an den Selbstoszillationsbereich herankommt, desto größer werden die Unterschiede zwischen Original und Simulation. Zwar klingt die Simulation gut, doch das echte analoge Juno-60 Filter ist etwas edler, stimmiger und knackiger im Sound.

Chorus

Auch der Chorus erinnert stark an den originalen Eimerketten-Chorus des Originals. Beim 1:1 Vergleich können Unterschiede aber leicht ausgemacht werden. Zumindest mein Juno-60 klingt etwas breiter und „fetter“.

Stimmenklau

In der getesteten Version 1.79 ist der Algorithmus zum Stimmenklau noch nicht ganz ausgereift bzw. entspricht nicht dem Verhalten des Juno-60. Zwar kann der U-No-LX bis zu 12 Stimmen erzeugen, jedoch wäre es schön, wenn er sich auch bei sechs Stimmen wie das Original verhält.

Meine Kritik ist allerdings schon „meckern auf hohem Niveau“, wenn Sie die Klangbeispiele hören, wissen Sie, was ich damit meine.

< 1 2 3 4 5 6 >

Klangbeispiele

Leser-Stories zu diesem Produkt

  1. Profilbild
    el-folie

    Wow! Respekt für diese Emulation. Es sind zwar neben der Filterresonanz auch feine Unterschiede in den Hörbeispielen vorhanden, was Höhen- und Bassanteile oder Hüllkurveneinstellungen angeht, aber das dürfte vergleichbar sein mit den Hardware Variationen von Juno60 zu Juno60. Schöne wäre es, wenn man die Bass/Höhen-Anteile der einzelonen Wellenformen auf einer Fein-Justage Page selbst auf den eigenen Juno anpassen könnte, dann wäre die Emulation (nach Korrektur der Resonanz) perfekt.

  2. Profilbild
    tompisa

    Große Klasse. Authentischer gehts nun wirklich nimmer. Neben mir steht der Juno6 und ich kann sagen, dass ich unter klanglichen Gesichtspunkten bisher kein PlugIn erlebt habe, dass nicht nur den Klangcharakter , sonderen dern Klang selbst imitieren kann. Für mich der erste echte Clon auf dem Markt für Synth Plugins mit Vorbilder. Toll, für all diejenigen, die auf den Juno stehen. Danke Thorsten, ohne Diesen Test hier hätte ich das PLugin , nach dem ich mich immer gesehnt habe übersehen.

  3. Profilbild
  4. Profilbild
    Amaros AHU

    Eine tolle Gegenüberstellung. Ich nutze die TAL Produkte schon seit längerer Zeit und habe damit bereits einige Playback-Produktionen gemacht. Schon von der Freeware-Emulation des Junos war ich begeistert, weil sie die erste Emulation in diese Richtung war. Das hier schlägt natürlich alles! Ich bin damals nur per Zufall auf die tollen TAL Produkte aufmerksam geworden und würde mich freuen, wenn auch die restlichen Produkte mehr Erwähnung finden würden. Ich habe mich in den 80ern zwischen einem Casio CZ-1 und dem Juno 106 entscheiden müssen und mich nur aufgrund der Datenkompatibilität zu meinem Keyboard-Vorgänger in der Band für den CZ-1 entschieden. Wie ich heute weiß, war das ein großer Fehler (obwohl ich mir manchmal auch meinen CZ-1 zurück wünschen würde, denn auch diese Kiste hatte Charakter – optisch wie klanglich). Der Sound des virtuellen Juno weckt jedenfalls viele schöne Erinnerungen und lässt „meine“ Musik der 80er wieder aufleben.

  5. Profilbild
    ffx

    Ich finde, dass man gerade bei den Hörbeispielen PWM und Waveform Saw einen ziemlich deutlichen Unterschied hört:

    Das Original moduliert eben doch minimal in der Tonhöhe und Attack/Release gehen niemals von 0 auf 100, während die Emulation hier sehr statisch klingt, so dass bei mir kein Analog-Feeling aufkommt. Hört ihr das auch?

    • Profilbild
      el-folie

      Irre – da hat mal jemand ganz genau hingehört und ja – hör ich auch, wäre mir aber nicht störend aufgefallen. Ist aber natürlich definitiv noch ein Unterschied zum Original. (Auch beim JP-8 klingt die PWM ja sehr eigen nach gleichzeitiger Verstimmung des Oszis.) Wäre natürlich cool, wenn TAL das Feature noch nachliefert, und auch die weichere Ansprache der Hüllkurven. Stimmt schon, solche „Kleinigkeiten“ sind es eben, aufgrund derer die alten Kisten geliebt werden ;)

      • Avatar
        wusician

        Man kann es auch so sagen: Da hat jemand genau bis angestrengt hingehört, um ein paar analoge Haare in der digitalen Suppe zu finden. Beim A/B-Vergleich wäre ein Ratespiel interessant gewesen. Da gab es schon manche Überraschung.

        Und – wer „analoges Feeling“ haben will, dem hilft auch die „beste“ Emulation nichts. Der soll sich einen Juno zulegen oder bei seinem Juno bleiben. Original bleibt Original.

        • Profilbild
          f.daniels

          Das dumme ist nur, wenn man weiss wo man hinhören muss ist das dann ziemlich deutlich….

          Wenn du dir das ganze nicht nacheinander anhörst sondern in der DAW deines Vertrauens synchron auf den linken und rechten Kanal legst wird’s noch deutlicher…..

        • Profilbild
          E.T.

          bist eingeschnappt, wenn ein 60$ plug gleich
          klingt, wie dein Juno zuhause ^^.

          Viele Softsynths hab ich nicht, den hier schon. hab daneben auch VAs und echt analoge. Ein digitaler Synth kann auch gut klingen (Waldorf, Nord, Alesis…). Ist nicht alles Schrott.

          von mir 6 sternchen für dieses gelungene plug

    • Profilbild
      FischerZ

      Mal Augen zumachen und nur zuhören. Solche Blindtests können einem ganz schön die Augen öffnen.

    • Profilbild
      Sabinchen

      solche kommentare kann ich noch gelten lassen. Das ist für mich eine Kritik die ich in diesem Bereich gelten lassen kann. Möchte nicht zum 1000. Mal hören Analog klingt eben besser bla bla bla….

      • Profilbild
        ffx

        Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass der Autor der Software seinen Algorithmus noch sicherlich verbessern könnte. Es gibt viele digitale Analog-Simulationen wie z.B. die von Korg oder NI, bei denen ich keinen Unterschied höre.

  6. Profilbild
    g.scherer RED

    Die beste Analogemulation bis dato, Respekt an den Entwickler und danke für den gelungenen Artikel!

  7. Profilbild
    ZUPERZOUND

    Nach erstem Test steht fest: das Teil wird gekauft. Super-warme organische Sounds möglich. Besitze ebenso U-He ACE und DIVA, den Juno würde ich mindestens (!) in die gleiche Leistungsklasse einordnen. Supergeil.

  8. Profilbild
    Artic

    übrigens ist die Version 2 schon fertig….und steht zum Download bereit. (Desweiteren ist der Preis von 70 € auf 40 € gesenkt worden).

    Das nenne ich mal nach dem Test SCHNELLLLLLLL.:-))

    • Profilbild
      adzix

      Noch besser: es sind 40$, nicht €, umgerechnet gerade mal 32 Euronen, die man wirklich kaum besser investieren kann.

  9. Avatar
    hilldale

    Auch für mich die authentischste Emulation.
    Auch diese Tiefe und das Volumen des Sounds kommt schon sehr gut rüber. Nicht wie bei vielen anderen Plug-ins, flach, flach, flach:-)

    Wollte mir eigentl. keine Plug-Ins mehr kaufen, da ich mich von den meisten auch vor kurzem getrennt habe. Aber bei dem…hmm, kann ich nicht widerstehen:) natürlich nur, weil der Preis auch absoult fair ist.

  10. Profilbild

Kommentar erstellen Kommentar erstellen Leser-Story erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

Über den Autor

Bewertung

Vergleichstest: Roland Juno 60 gegen TAL U-No-LX, analoger Synthesizer gegen digitale Emulation

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 5
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.

Hersteller-Report Roland

Aktion