Workshop: Gitarre Recording Zubehör

1. Juni 2021

Guitar Recording - zwischen den Welten!

Liebe Amazona-Leser

Immer wieder beleuchtet unsere Redaktion Produkte und Ansätze zum Thema Homerecording der E-Gitarre. Dabei ist das Thema breit gefächert – von Plugins für Amp-Simulation, Plugins für Gitarre-Mixing, Vergleiche von Loadboxen, Profiler und Plugins bis zur grundsätzlichen Frage, welche Audio-Interfaces für die Gitarrenaufnahme geeignet sind,  gibt es zu dem Thema sehr viel zu sagen.

Dabei muss es nicht immer teuer und kompliziert zugehen. Wir wollen euch nun anhand am individuellen Gitarren-Setups unserer Autoren verschiedene Ansätze zeigen – ein Blick hinter den Kulissen und eine beispielhafte Anleitung, wie man das mit dem Gitarren-Setup Zuhause machen könnte. Den Anfang macht unser langjähriger Autor Armin Bauer.

Viel Spaß damit wünscht euch die Amazona-Redaktion

Gitarre Recording Zuhause

Aufmerksame Leser werden sich vielleicht wundern, einen Beitrag von mir in der Kategorie Gitarre und Bass zu finden, bin ich doch eigentlich im Bereich Studio verwurzelt.

Aber die ungewöhnliche Zeit, in der wir uns zweifelsohne befinden, lassen auch ungewöhnliche Ideen sprießen.

Bei mir war es der spontane Gedanke, nach langer Zeit mal wieder die verschütteten Kenntnisse in der Kunst des Gitarrespielens aufzufrischen. Wer sich für das Thema Gitarre aufnehmen zuhause interessiert, hier zwei Workshops und Tutorials, die euch allgemein aufklären:

Gitarre Recording – Die Amp-Suche

Das Problem: Von der ganzen wunderbaren Anlage ist leider nur noch der „designed by Soldano“ Yamaha T-100C übrig geblieben und der ist mit seinen 100 Röhrenwatt nun eindeutig zu heftig, um mal eben ein wenig in der Wohnung zu üben.

Da ich immer nur Röhrenamps gespielt hatte, war mein erster Gedanke natürlich, es mit einem kleinen Recording-Amp zu versuchen.

Hier gefallen mir die Produkte von Blackstar ganz gut. Der Blackstar HT-5 dürfte aber schon wieder fast zu laut sein, der kleine HT-1 ist leider nicht wirklich zweikanalig, eine meiner Voraussetzungen.

Da kam mir der Zufall zu Hilfe. Vor einiger Zeit hatte ich mich für den Rath Retro 20 als Übungs-Amp interessiert. Der reine Transistor-Amp wurde vor ca. 25 Jahren vom Bluesgitarristen und Amp-Designer Jürgen Rath entworfen und von Solton gebaut. Leider ist Jürgen Rath vor einigen Jahren verstorben.

Der handliche Combo soll nach Aussagen von Besitzern sehr dynamisch spielbar sein und die Röhre nicht vermissen lassen. Der Retro 20 besitzt zwei Kanäle mit jeweils eigener 2-Band Klangregelung, einen Federhall und ist mit zwei 8“ Speakern ausgestattet.

Abgeschreckt hat mich bisher der doch sehr gewöhnungsbedürftige lila Tolexbezug, den die meisten Retro 20 tragen.

Wie es also der Zufall so will, habe ich in der Nacht vor meinem Geburtstag die eBay-Kleinanzeigen durchforstet, um mir evtl. selbst ein Geschenk zu machen. Und da war doch tatsächlich ein Retro 20 zu finden, mit 80 Euro wirklich preisgünstig. IN SCHWARZ! Der nette Besitzer war auch bereit zu versenden und so sind wir uns schnell einig geworden. Das war ja einfach.

Workshop: Gitarre Recording Zubehör

Der Rath Retro 20

Was braucht man für Recording – Die Effekt Suche

Bevor der Amp hier eintrudeln konnte, geht auch schon die Suche nach den passenden Effekten los. Was brauche ich für meinen Sound? Ganz wichtig ist ein Delay, ein wenig Chorus kann nicht schaden und ein Overdrive/Distortion-Pedal muss auch noch sein.

Super, dass es bei Thomann viele Soundbeispiele gibt, die oft dieselbe Stilistik abdecken. So lassen sich die Kandidaten recht gut vergleichen. Trotzdem war noch einiges intensives Vergleichen nötig, um die Effekte auszusuchen.

Nach langem Gegenhören haben sich dann schlussendlich folgende Effekte auf meiner Liste eingefunden. Als Verzerrer der von mir sehr geschätzte RAT von ProCo, ich hatte die Urversion besessen. Die RAT 2 ist für 89,- erhältlich und damit eigentlich alternativlos. Trotzdem habe ich versucht, noch eine günstigere Lösung zu finden. Hier hat sich der S-Drive Mini von AMT für 59,- Euro angeboten.

Nun ist der Amp ja noch nicht eingetroffen, ich weiß also nicht, wie der Overdrive-Kanal arbeitet. Da ich einen anständigen Crunch brauche, lässt sich das ja auch mit einem Overdrive vor dem Clean-Kanal lösen. Hier also noch meine Kandidaten für diesen Ansatz.

Da habe ich als erste Wahl den T-Rex Diva Drive ausgewählt, der gerade stark reduziert für 59,- angeboten wird. Auch hier soll wieder eine Billiglösung mit hinzukommen, da hat sich der Harley Benton American True Tone durchgesetzt, der auf sagenhafte 29,90 kommt.

Beim Echo ist eigentlich das MXR M169 Carbon Copy Delay gesetzt, das durch seine analoge Bauweise sehr schöne warme Sounds anbietet. Mit 159,- Euro nicht gerade günstig, aber immer noch so etwa im Rahmen. Als Zweitbesetzung hat sich das mir bis dahin unbekannte Nux Tape Core Deluxe für 69,- Euro durchsetzen können, das, wie der Name schon verrät, ein Bandecho simuliert.

Nicht ganz so anspruchsvoll bin ich beim Chorus. Wichtig ist mir hier ein Mix-Regler, damit der Effekt auch dezent einsetzbar ist. Diese Voraussetzung erfüllt das Ibanez Mini Chorus Pedal für 77,- Euro, das mir auch klanglich gefällt. Auch der Harley Benton Custom Line CH-5 Chorus erfüllt dieses Kriterium und ist zudem mit 39,- Euro wieder mal der Preisbrecher.

Wenn ich nun zusammenzähle, lande ich bei 138,- Euro im günstigsten Fall, bis zu 325,- Euro, wenn ich die teuerste Lösung wähle. Hinzu kommt noch ein kleines Pedalboard, Netzteil und Verkabelung, um einen schnellen Aufbau zu gewährleisten. Das müsste doch auch billiger und einfacher gehen.

Was braucht man für eine gute Aufnahme – Low Budget Multieffektgerät

War hier auf AMAZONA.de doch gerade ein zusammenfassender Artikel über Multieffekte  erschienen, das könnte doch die Lösung sein. Leider stellt sich nach aufmerksamer Lektüre heraus, dass hier nur Modeller vorgestellt werden, überladen mit Funktionen, die ich nicht brauche. Ganz günstig sind die Teile meist auch nicht. Nein, das war nicht, was ich mir vorgestellt habe.

Da gibt es doch diese Leisten von Tech 21, was können die denn? Hier, der Fly Rig 5 v2, Amp-Simulation (brauche ich nicht), Verzerrer, Delay, Reverb und Tuner für 350,- Euro, auch nicht das, was ich wollte. Der Chorus fehlt auch, dann schon wieder eher die Einzelpedale.

Ich hatte doch aber so eine Kopie davon gesehen, kurz bei AMAZONA.de recherchiert und den Artikel von Stephan Güte zum  Valeton Dapper 4  gefunden. Delay, Distortion, Overdrive und Tuner, noch nicht ganz, aber deutlich günstiger.

Da ich nun die Marke gefunden hatte, konnte ich meine Suche bei Thomann fortsetzen. Und da hatte ich es auch schon, Valeton Dapper Mini 4 mit Delay, Chorus, Drive und Tuner für sagenhafte 69,- Euro. Alles schön einfach und übersichtlich ohne Menüs und überbordende Funktionen.

Das Ding war schon fast im Einkaufskorb, eine Einschränkung habe ich aber anhand der Klangbeispiele auf YouTube ausgemacht. Das Delay ist anscheinend nicht zur Selbstoszillation zu kriegen. Kann ich zur Not mit leben, aber vielleicht gibt es ja noch Alternativen.

Von Moeer gibt es den Red Truck, fast ein bisschen viel Funktionen und mit 189,- Euro deutlich teurer. Genau so ist der Nux Cerberus einzuschätzen.

Was braucht man für eine gute Aufnahme – Distortion!

Nux, Moeer, Valeton, das sind doch alles chinesische Produkte, also vielleicht gleich mal auf Amazon oder direkt bei den chinesischen Alternativen suchen. Da ist tatsächlich so einiges zu finden. Donner, Sonicake, Keenso, alle bieten Fly Rig ähnliche Leisten an.

Und hier, das Mosky DC-5 mit Delay, Chorus, Distortion und Overdrive für unter 50,- Euro, das könnte es doch sein. Bei irgendeiner Effektkopie war mir der Markenname auch schon mal untergekommen.

Die Google Recherche zu Mosky führt auf eine  Internetseite , wo neben dem vorgenannten Gerät und einigen anderen, ähnlich aufgebauten Effekten und einer großen Anzahl Einzeleffekten auch einige weitere interessante Multieffekte in normalen Gehäusen angeboten werden. Ungewöhnlich ist hier das Tone Bus Power Supply, das neben zwei verschiedenen Overdrives und einem Compressor 8 Power-Supply-Anschlüsse zur Versorgung weiterer Effekte bereithält.

Mir springt das Red Fox ins Auge, das mit Overdrive, Chorus und Delay genau meinen Anforderungen entspricht. Zusätzlich ist noch ein Loop eingebaut, um ein weiteres Effektgerät einzuschleifen. Wie bei vielen anderen Mosky Effekten, ist beim Red Fox auch angegeben, welche Effekte kopiert werden.

Workshop: Gitarre Recording Zubehör für Zuhause

Das Mosky Red Fox

Die Distortion-Einheit basiert auf dem Timmy Overdrive von Paul Cochrane, der kürzlich von MXR  wieder neu aufgelegt wurde. Der Chorus ist eine Kopie des bekannten Boss CE-2 und für das Delay wurde von Mosky das Deep Blue Delay von Mad Professor ganz genau angesehen. Nun, das sind ja keine ganz schlechten Vorbilder.

Leider gibt es zum Red Fox nur wenige, zudem nicht besonders aussagekräftige YouTube Videos. Die Pedale sind aber auch als Einzeleffekte erhältlich, hier wird man eher fündig. Diese Beispiele fand ich überzeugend genug, es mit dem Red Fox mal zu probieren.

Da ich mit den neuen Zollbedingungen aus China nicht so ganz vertraut bin und keinen Gang aufs Zollamt riskieren wollte, habe ich von der Bestellung bei den entsprechenden Anbietern abgesehen. Auch bei eBay war oft nicht ersichtlich, von wo aus das Paket versendet wird. Eine mir bisher unbekannte Alternative bietet der Online-Shop des Kauflandes, hier können anscheinend auch Fremdanbieter vertreiben. Letztendlich bestellte ich auf eBay bei einem Anbieter, der aus Amsterdam versendet. Kostenpunkt: 53,95 Euro, ich bin gespannt.

Gitarre Recording – Der Retro 20 in der Praxis

Der Amp trudelt zuerst hier ein, beim Mosky sind 1-2 Wochen Lieferzeit angegeben. Zeit genug also, sich zunächst mit dem Retro 20 zu befassen. Der kleine Combo liefert 20 Watt, die er an zwei 8“ Speaker schickt. Das Gehäuse misst handliche 45 x 38 x 22/20 cm und ist leicht angeschrägt. Gefertigt wurde das Gerät bei Solton in Pocking.

Der Clear-Kanal ist mit Volume, Bass und Treble ausgestattet, im Overdrive-Kanal finden sich Gain, Bass und Treble. Auf beide Channels wirken das Master-Poti und der Reverb. Hier hat Rath einen echten Federhall verbaut.

Neben der Input-Buchse ist ein Send/Return verbaut und auch ein Kopfhörerausgang vorhanden. Der Kanalwechsel erfolgt über einen Taster, kann aber auch über Remote-Control mit einem Fußschalter gesteuert werden.

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Das Bedienpanel des Retro 20

Die Drehknöpfe bestehen aus griffigem Gummi und fühlen sich auch nach der langen Zeit nicht klebrig an. Trotzdem möchte ich sie zur besseren Übersicht ersetzen. Fündig werde ich bei  Musikding, wo eine große Auswahl verschiedener Knöpfe angeboten wird.

neues Gitarrensetup

Die alten und die neuen Potis

Für den Soundcheck wird der Retro 20 mit einem beyerdynamic M88 abgenommen und als Interface kommt das UA Apollo zum Einsatz.

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Das gute, alte M88

Alle Klangbeispiele wurden ohne zusätzliche Effekte oder nachträgliche Bearbeitung aufgenommen.

Als Gitarre verwende ich eine LTD Xtone PA-1, also eine Bühnen-Acoustic. Mache ich seit Ewigkeiten so, auch über den fetten Röhrenamp. Kein Brummen der Pickups, dicker Sound durch dicke Saiten.

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Meine Gitarre

Ein ähnliches Modell hat  Kollege Krayer kürzlich hier getestet.

Die Gitarre hat natürlich dicke Bronzesaiten drauf, das bitte ich bei meinen Spielversuchen zu berücksichtigen. Zudem, es geht hier ja um Wiedereinstieg.

Dicke Saite, recht hohe Saitenlage

Zuerst nehme ich ein cleanes Beispiel auf. Der Retro 20 klingt hier sehr neutral. Auffällig ist seine Direktheit und gute Dynamik, das macht sofort Spaß.

Mit der nächsten Spur teste ich das Reverb.

Klingt dezent eingesetzt gut, für das Beispiel habe ich eine Prise mehr genommen und den Regler auf 1/2 11 gestellt. Der Hall ist etwas groß gewählt, schön für clean, im Overdrive matscht er leider zu sehr zu. Wie bei den meisten Amps ist er auch hier leider nicht pro Kanal getrennt regelbar.

Weiter geht es mit dem Overdrive-Kanal. Ein Crunch-Sound ist hier nicht zu erzielen, hier beginnt es gleich mit Verzerrung.

Das klingt aber durchaus brauchbar und auch hier reagiert der Amp wieder schön direkt und lässt sich dynamisch spielen. Ich fühle mich damit durchaus wohl.

Hier noch ein Beispiel mit Kanalumschaltung.

Das Mosky Red Fox in der Praxis

Eine Woche später ist auch das Effektpedal eingetroffen. Die Verarbeitung ist schon mal gut, Schalter und Potis laufen sauber. Auch hier möchte ich gern die Potiknöpfe tauschen, um die Übersicht zu erhöhen. So erhält jeder Bereich seine eigene Farbe. Bei der Gelegenheit werden auch gleich ein paar Gummifüße untergeklebt, die fehlen dem Pedal.

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Das umgestaltete Pedal

Der erste Effekt ist ein Overdrive im Stil des Timmy Overdrives. Neben Drive und Level gibt es mit Bass und Treble zwei Klangregler. Hier sind nur Absenkungen möglich, bei Rechtsanschlag erfolgt keine Klangveränderung. Zusätzlich gibt es noch einen Voice-Switch. Hier lassen sich zwei Modes umschalten.

Die Overdrive Einheit

Da ich einen Crunch-Sound suche, arbeite ich zunächst mit wenig Drive.

Das klingt doch schon gut, so lässt sich der Clean-Kanal des Retro 20 gut andicken.

Wie das Pedal mit mehr Drive agiert, ist hier zu hören, hier kommt auch der Voice-Switch zum Einsatz.

Die Verzerrung bleibt schön transparent, Voice oben liefert den volleren und runderen Ton, unten wird es dünner und fuzziger.

Im nächsten Klangbeispiel kommen die Tone-Regler mit hinzu. Erst alles auf voll, dann wird der High auf 50 % gesetzt, danach der Bass.

Hier ist deutlich zu hören, wie der Klang beeinflusst werden kann. Mit dem Overdrive bin ich schon sehr zufrieden, man darf nicht vergessen, dass das Timmy von MXR mehr als das Dreifache kostet.

Im Signalweg folgt jetzt ein Loop, hier kann ein weiteres Effektgerät eingeschleift werden. Oder man benutzt wie ich nur den Send für ein Stimmgerät und hat damit gleich eine Stummschaltung verwirklicht.

Der Loop

Weiter geht es mit dem Chorus. Er verfügt über Rate und Depth und auch ein Mix-Regler ist vorhanden.

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Der Chorus

Ich mische den Chorus gerne eher dezent hinzu, für das Klangbeispiel geht er Mix auf Vollausschlag.

Der Effekt klingt schön analog und bringt eine angenehme Schwebung ins Klangbild. Mehr erwarte ich nicht, auch der Chorus erhält von mir ein Sternchen.

Wichtiger ist mir aber das Delay, das ist als letztes an der Reihe. Ausgestattet ist es mit Level, Delay und Feedback, auf eine Tap-Funktion muss man leider verzichten.

Das Sahnestück: Delay

Gegenüber dem Original wurde dafür aber die maximale Delaytime von 450 auf 600 ms erhöht.

Auch das Delay, eine Simulation eines alten Bandechos, gefällt mir sehr gut. Schön warme Echoes sind hier machbar, genau was ich erwartet habe.

Einer meiner Punkte ist ja auch die Selbstoszillation, das überprüfe ich noch.

Ohne Worte, das Delay macht wüste Dinge und lädt zum Spielen ein. Allein dieser Effekt ist den Gesamtpreis des Mosky Red Fox schon mehr als wert.

Fassen wir nochmals zusammen, was der Spaß gekostet hat. Der Amp mit Versand knappe 90,- Euro, das Red Fox 54,- Euro und noch ca. 15,-  Euro für neue Potiknöpfe. Mit nicht mal 160,- Euro habe ich nun eine prima neue Anlage zum Üben.

Workshop: Gitarre Recording Zubehör für Zuhause

Fazit

Der Plan war, einen ca. 25 Jahre alten Verstärker mit einem Multieffekt eines unbekannten Herstellers aus China zusammenzubringen und so eine neue Gitarrenanlage für wenig Geld zu erhalten.

Für mein Dafürhalten, Ziel erreicht.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    brause

    sehr schöner Beitrag, ich habe tatsächlich seit längerem etwas gesucht, um die vielen schönen Effekte meiner pedalbay mal aufnehmen zu können, da kam mir der Kopfhörer-Ausgang vom Valeton Dapper Mini 4 Effect Strip ganz gelegen. Ich habe nur einen kleinen Laney Amp, der keine weiteren Ausgänge anbietet, ich will auch deshalb keinen weiteren Amp kaufen, von daher tolle Idee, wenn man ohne Mik mal was einfach aufnehmen möchte. Dein Mosky hat keinen headphone Ausgang, von daher kommt er leider nicht für mich in Frage aber der Valeton, für 69EUR mit Netzteil, gigantisch …!

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Ja, erstaunlich, welche Qualität man inzwischen für den schmalen Taler erhält. Ich war auch mehr als überrascht, wie gut das Mosky klingt.
      Valeton bekommt ja durchweg recht gute Tests, ist also für dich sicher mehr als brauchbar, du kannst ja dann nochmals berichten.
      Beim Rath lässt sich der Send als weiterer Ausgang nutzen, ich hänge da mal eine HK Red Box dran, mal schauen, wie es klingt.

  2. Profilbild
    Bert1999  

    Ich nehme immer noch ganz altmodisch auf, Mikro und echte Amps! Ein Modeller kommt mir nicht ihs Haus! Deshalb sind diese Teile hier genau nach meinem Geschmack!

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Geht mir genau so, ich habe es probiert. Fühlt sich für mich einfach zu indirekt an.
      Ist wie Auto fahren, mit dem 30 Jahre alten Daimler, den ich gerade kutschiere. Muss da etwas mehr arbeiten, Bremse geht etwas schwerer, Lenkung muss straff gehalten werden, Fenster sind zum Kurbeln. Ist mir aber um so viel lieber wie ein modernes Auto mit -zig Bedienhilfen, macht einfach noch Spaß mit dem alten Blech.

      Grüße Armin

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