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TAL-Audio Sampler oder tut es der DAW (Logic) interne ?

15. Oktober 2022

Vorgeschichte:

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ab der 2. Hälfte der 80er Jahre fing alles mit einem EMU Emax an, von da ab war das Thema Sampler, egal ob live auf der Bühne oder im Studio allgegenwärtig. Der Emax wurde nach relativ kurzer Zeit durch einen Roland S-50 ausgetauscht. In der 90er Jahren kam dann der Wechsel zum Kurzweil K-2000 und EMU ESI-32, alles lange her, aber geblieben sind viele schöne Erinnerungen.

Heute im Jahr 2022 noch regelmäßig im Studioeinsatz:

Kurzweil K-2000R mit umgebautem SCSI to CF-Card reader

EMU E-6400 Ultra das Floppydisk Laufwerk wurde durch eine Wechselfestplatte getauscht

Roland S-760

Sampler in der DAW :

seit Anfang der 2000er ging das große samplen in der DAW (Logic Version 6) mit dem EXS-24 weiter, zu dieser Zeit konnte man noch die allgenwärtigen AKAI S-1000 Sample CD´s in den EXS-24 konvertieren, diese Funktion gibt es leider seit vielen Jahren nicht mehr.

Aus diesen Grund habe ich noch einen alten Mac G4 mit Logic V6 stehen, mit dem ich die S-1000 Daten konvertieren und anschließen in mein Logic 10.4 kopieren kann.

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Bei Ebay gibt es einige US Anbieter mit vielen GB großen Datenmengen (geliefert auf mehreren DVD´s) von Geräten wie: Yamaha Motif XF, Korg Triton extreme, Roland Fantom. In der Anschaffung sind diese Soundpakete recht günstig, die Soundqualität trifft den Charakter der einzelnen Instrumente aber im gesamten betrachtet sind die Sounds doch recht plakativ und man sollte doch das eine oder andere mit zusätzlichen Effekten wie Chorus, Delay, Hall aufhübschen.

Der EXS-24 fehlt bei mir in keiner Produktion, wo er ausgiebig für Drums/Percussion/Bässe als auch Lead Sounds verwendet wird. Bei der englischen Fa. F9-Audio bin ich auf sehr hochwertige

Soundpakete von James Wiltshire gestoßen, die ich euch auf keinem fall vorenthalten möchte. Für jeden der die Sounds der 80er liebt, ein absolutes muss.

Vor ein paar Jahren bin ich hier bei AMAZONA

https://www.amazona.de/archiv/?search=TAL+Sampler

auf den Testbericht des TAL-Sampler´s der schweizer Softwareschmiede TAL-Audio von Patrick Kunz gestoßen, sofort stellte sich Frage,brauche ich den TAL-Sampler oder nicht ??? Nachdem bei mir schon der TAL-U-No-LX im Einsatz war, konnte der TAL-Sampler eigentlich nur richtig klasse sein. So war es dann auch, für ca. 70 EUR erhält man neben dem Plugin auch jede Menge Soundmaterial.

alte Version 3.7.x

seit kurzen erhältlich neue Version 4.1.8

im Gegensatz zum EXS-24 lassen sich im TAL-Sampler das Audiomaterial wesentlich leichter organisieren/bearbeiten sowie Looppunkte setzen. Ein weiterer Vorteil sind integrierten Effekte wie Delay und Reverb, im neusten Update ist sogar der Chorus des U-No-LX hinzu gekommen. Einfach klasse. Der TAL-Sampler werkelt jetzt fleißig neben dem EXS-24, auch hier gibt es neben den schon hervorragenden Factory Sound´s, einige Soundpakete von 3. anbieteren (auch von mir) die man nur empfehlen kann.

GPR Music :

Blue Light Sensations

Samples vom Emulator II & E-MAX

Green Light Sensations

Samples vom Fairlight CMI Iix 8-Bit Samples

Espen Kraft :

Die „Digital Collection Vol.1“ habe ich selbst im Einsatz TOP !!!

der TAL-Sampler hat mich so fasziniert als auch inspiriert, das ich all meine Hardware Soundmodule absampelte und so 4 Soundpakete mit je 128 Patches erstellte.

Synth BASSES Vol. 1

https://youtu.be/LOGpVz57rdo

 

Synth DREAMS Vol. 1

https://youtu.be/tkMT0UHB-T4

 

Synth PADS Vol. 1

https://youtu.be/HUD6Uk2wbBY

Synth & Sample CHOIR´s

https://youtu.be/dMb630EYEhA

für jeden, der einen sehr musikalischen Sampler mit Charakter, so wie sie die Hardware Sampler der 80er und frühen 90er Jahre hatten,sucht, ist der TAL-Sampler ein absolutes muss.

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Fazit
toller Software Sampler mit Charakter

Plus

  • einfache Bedienung
  • fairer Preis
  • unkomplizierte Installation
  • sehr gute Factory Sound
  • noch mehr klasse Sound von 3. Anbietern
  • schnelle Anpassung der internen Effekte

Minus

  • nix
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Forum
  1. Profilbild
    Flowwater AHU

    Danke für den Bericht. 🙂

    Mir fehlt beim TAL-Sampler noch ein wichtiger Hinweis, der für mich der ausschlaggebende Grund war, diese Software in mein Repertoire aufzunehmen (bzw. aufnehmen zu lassen, vielen herzlichen Dank noch mal, derjenige weiß, was ich meine 🙂):

    Emulation der alten DACs

    Der TAL-Sampler emuliert auf Wunsch auch das Klangverhalten der in den alten Samplern verbauten Digital-Analog-Wandlern. Die haben nämlich erheblich zu dem Vintage-Sound der alten Geräte beigetragen. Und so ganz nebenbei hat er auch noch ein erstklassig klingendes Filter in verschiedenen Geschmacksvarianten, das ordentlich »Umpf« heraus holen kann, drei Hüllkurven (!), drei LFOs (!) und eine universelle Modulationsmatrix. Wenn man nur einen einzigen Wellenformdurchgang in den Sampler lädt (in der Korg-Diktion: DWGS), dann ist der Rest ein ausgewachsener Synthesizer.

    Persönliche Meinung: Das Teil ist einfach obergeil (wie eigentlich alles von TAL).

  2. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Zu Cubase Zeiten hatte ich die Hoffnung mit dem TAL-Sampler einen einfachen kreativ-Sampler anstelle von Halion/Kontakt zu bekommen aber er entwickelt sich immer mehr zum Dosenplayer.😂 Ich höre mir die Packs mal an, hätte aber lieber Packs nach Klangerzeugern anstatt universell und nach Kategorien. Aber sonst…, 👍!

    • Profilbild
      Magicsound-Tonstudio 36179 Bebra

      Der TAL-Sampler ist nicht vergleichbar mit Halion / Kontakt oder EXS-24 und alles andere als ein Dosenplayer, ich habe schon selbst mit vielen Samplern gearbeitet aber mit keinem war es so einfach Samples zu erstellen, wie mit TAL. Selbst Loops lassen sich ziemlich schnell, knacksfrei finden.

  3. Profilbild
    Soundreverend AHU

    Ich würde mir wünschen der TAL Sampler könnte auch tatsächlich samplen :) Also Eingang auswählen, Sound aufnehmen, kurz bearbeiten und abspielen. Bräuchte nicht mal Multi Samples.

    • Profilbild
      lunatic AHU

      Betrifft ja leider auch andere “Sampler“…
      Warum es nicht zum Leistungsumpfang eines als Sampler angepriesenen tools gehört, ist mir echt ein Rätsel.

      • Profilbild
        wolftarkin AHU

        Da wirfst du die Begriffe durcheinander. Die ganzen Plugins sind nur Sample-Player.
        Ein Sample ist nur ein einziger Audioschnipsel. Eine Gitarrensaite gezupft, mit einem Mikrofon aufgenommen. Das ist ein Sample. Du meinst einen ganzen Sound, oder Preset, bestehend aus mehreren Samples.
        Selber Samplen war Standard bei Hardware-Samplern.

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          TobyB RED

          Nicht ganz, der alte EXS-24 bekam seine Samples mit einem CTRL Klick > Neue Samplerspur/Instrument. Mittlerweile kann der Quicksampler direkt im Sampler mit Record über eine Audioquelle samplen. Nächste Variante in Logic es sind eigentlich sieben Varianten. Ein Stem, Loop von einer Audiospur unterhalb der letzten Spur auf den Menübereich ziehen und entweder auf Sampler Zone pro Note, Q Sampler Original/Optimiert, Alchemy additiv, granular, spektral, Drum Machine Designer ziehen. Das funktioniert richtig gut, wenn man das noch mit dem Lineal und Abspielposition arbeitet, um Audio zu extrahieren, kommt das richtig gut.

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          yelemusic

          Nun, nachdem Software Sampler typischerweise ohnehin in der DAW laufen, kann man seine Samples einfach in Selbiger aufnehmen, und dann unkompliziert in den Sampler ziehen. Deutlich komfortabler, wennst mich fragst.
          Die eigentliche Samplingfunktion ist also die DAW. Deshalb ist sie wohl nicht extra implementiert. Es ist schlicht unnötig.

      • Profilbild
        lunatic AHU

        Nach einer umfangreichen Recherche von 10 Minuten (hust) stelle ich fest: es gibt kein Video im Netz, bei dem vom TAL Sampler aus ein Sample von einer externen Quelle (Synth,Vinyl) erstellt wird.
        Bin ich blind? Gehört das nun zum Umfang des TAL Sampler oder nicht?

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        random17cgn

        Unsinn… der TAL-Sampler sampelt eben nicht. Man lädt geeignetes Audiomaterial in die Engine und hat dann via Re-Sampling die Möglichkeit über die entsprechenden Module (DAC, Filter etc.) einen Vintage Sound zu basteln, der an die Hardware alter Tage heranreicht. Ich finde das macht der TAL-Sampler ganz hervorragend.

        Ich habe nix gegen Deine Eigenwerbung… gibt mir aber gerade ein wenig zu denken, dass ein Ersteller von Soundbänken die Software – für die er Sounds „programmiert“ & anbietet – offensichtlich nicht richtig kennt respektive den Unterschied zwischen Sampler und Sample Player (direkt in der Einleitung des Manuals wird der TAL-Sampler als eben solcher bezeichnet) nicht kennt.

        Sorry für meine offenen Worte! Hält mich aber nicht davon ab, Deine Soundbänke einmal zu checken 🙂

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          yelemusic

          Ich glaub, wir müssen uns mal einigen, was das Wort „sampeln“ überhaupt bedeutet. Im Grunde nämlich nur, dass das Gerät einen Audioschnipsel aufnehmen und diesen dann übers Keyboard gemapped wieder abspielen kann.
          Warum sollte ein Software Sampler, der ohnehin in der DAW läuft, aber eine Aufnahmefunktion haben, wenn die DAW das doch perfekt kann?
          Ob Software Sampler nun Sample Player oder echte Sampler sind, ist eher spitzfindig, denn die wichtigste Funktionalität eines Samplers ist, selbst erstellte Samples in gesagter Weise abspielen zu können. Ob der Sampler nun selbst einen REC- Button hat, oder sich der Mithilfe der DAW bedient, macht im Endeffekt keinen Unterschied. Damals zu Hardwarezeiten sehr wohl, aber heute nicht mehr.
          Ein Sampleplayer wäre doch eher ein Gerät (oder Software), das ausschließlich vorgefertigte Samplepacks abspielen kann, ohne weitere Verarbeitungsmöglichkeiten so wie Kontakt Player (man nannte es früher mal ROM-pler), während ein Sampler selbst erstellte Samples verarbeiten und abspielen kann, egal ob er nun eine eigene Aufnahmefunktion hat, oder diese Funktionalität an die DAW auslagert.
          So gesehen sind all die oben genannten Sampler natürlich echte Sampler.

    • Profilbild
      digital-synthologie AHU

      Wazu braucht man das eingentlich?

      Man arbeitet doch eh in der DAW, die das alles kann. Und von dort kann man es dann in das Plugin laden.

      Klar, wenn man mit einem physischem Gerät arbeitet, wäre das umständlich. Aber bei Software, die sowieso in der DAW läuft…

  4. Profilbild
    whitewolfmusic

    Tut mir leid, aber für mich scheint der einzige Grund für diesen Artikel die Eigenwerbung für Soundpacks zu sein. Clever verpackte Werbung statt informativer Artikel. 👎

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Warum auch nicht? Wir haben überhaupt kein Problem damit wenn Leser hier ihre Soundpakete bewerben, wenn der Artikel auch einen informativen Charakter besitzt. Auch Eigenwerbung für Musik und Release ist hier ausdrücklich erwünscht. ;)

      • Profilbild
        random17cgn

        Ich auch nicht… man mag whitewolfmusic aber insoweit Recht geben, dass die Headline inhaltlich etwas ganz anderes suggeriert (z. B. ein detaillierter u. korrekter (!) Vergleich der beiden Programme/Tools). Leider erlebt man dieses „Clickbaiting“ auf amazona.de immer öfter.

      • Profilbild
        whitewolfmusic

        Was mich an diesem Artikel stört ist nicht die Eigenwerbung an sich. Sondern dass der „Artikel“ ein sehr dürftig zusammengeschustertes Vehikel darstellt, um sie zu platzieren.

        Ich habe sinnvolle Informationen oder einen echten Vergleich rund um den TAL und Logic’s Sampler erwartet. Was man hier liest ist blos eine kurze persönliche Anekdote, und das ist nicht, was die Headline suggeriert. Für mich hatte der Artikel jedenfalls null informativen Wert.

  5. Profilbild
    Tom Herwig 1

    „TAL-Audio Sampler oder tut es der DAW (Logic) interne ?“ – zu der Frage: Im Moment tut es der interne Sampler für mich, da er ja auch nicht mehr die schreckliche EXS-24 Oberfläche hat, sondern mittlerweile recht chic daher kommt. (Hoffentlich kümmert sich Apple auch mal um den gar nicht so schlechten ES2 und den Ultrabeat).
    Aber ich habe mir die Demo von den „Synth Choirs“ angehört. Diese Library für den Logic Sampler….da wäre ich nicht abgeneigt.

    • Profilbild
      Magicsound-Tonstudio 36179 Bebra

      Hallo Tom, die „Synth & Sample CHOIRs“ Library für den EXS-24 ist in Arbeit, es wird allerdings noch etwas dauern, bis diese fertig ist. Die Programmierung ist allerdings eine andere, als beim TAL-Sampler, da ich sehr viele Effekte, wie Reverb und Delay verwende muss jeweils noch der passende Channelstrip im EXS erzeugt werden. Bin selbst mal auf das Endergebnis gespannt.

      • Profilbild
        Tom Herwig 1

        Vielleicht noch ein Hinweis aus meiner Perspektive. Wohl gemerkt, das ist nur meine Ansicht. Wenn ich Deine Library nutzen würde, und Du bietest Channel-Strips an, dann wäre das, das Erste was ich ausschalten würde. Ich zum Beispiel bin am meisten an den Wellenformen interessiert. Wenn die Chöre sauber gesampelt, geloopt und gemapt sind, dann wäre ich schon glücklich. Den Rest mache ich selber.
        Aber ich kann natürlich verstehen, dass es auch User gibt, die gerne vollwertige Patches haben möchten,
        Gib gerne Bescheid, auch per PN, wenn das fertig ist. Bin sehr interessiert.

        Viele Grüße…

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