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Die besten DJ-Plattenspieler für Einsteiger und Profis

2. September 2021

Der beste DJ-Turntable für Vinyl-DJs

Die besten DJ-Plattenspieler

Technics SL-1200MK2 – die silberne Version der Legende

Die besten DJ-Plattenspieler. Welches Gerät ist der Beste? Das ist eine verdammt gute Frage. Einige mögen sofort rufen: Der Technics 1210 MKII! Das ist sogar richtig. Vielleicht. Aber es ist nicht die volle Wahrheit, nicht die endgültige Aussage. Kann es auch nicht sein. Nicht jeder hat das Budget für einen Technics 1200 oder 1210, sei es MKII, MK5, M5G, M3D. Es ist egal, günstig gibt es davon keinen. Möchte man zwei Stück haben, wird man für zwei gebrauchte Modelle mit gut 1000,- Euro rechnen müssen. Dass die Modelle den Preis wert sind, auch gebraucht und dass gute Gebrauchte sogar bis 750,- oder 800,- Euro wert sind, das steht vollkommen außer Frage. Die Technics sind absolute Arbeitstiere und das auch über Jahrzehnte.
Wer sich also mit der Standard-Antwort zufrieden geben möchte und das Budget hat, der schaue gern einmal in unseren kurzen Ratgeber zum Thema: Gebrauchten Technics kaufen – worauf man achten sollte. Hier gibt es einig Ratschläge, an welchen Stellen man genauer hinsehen sollte, um einen guten Gebrauchten zu ergattern.

Was nun aber, wenn man gern ein neues Gerät hätte? Auch mit Hinblick auf Garantie und Laufzeit für die Zukunft? Na klar gibt es auch dafür eine Antwort. Diese heißt Technics SL-1210GR – der neue Technics DJ-Plattenspieler.

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Ok, ich gebe zu, das war ein wenig zynisch, denn mit einem Preis von rund 1500,- Euro ist das kein Modell, das wirkliche eine Alternative, erschwinglich in Doppel-Formation für das Setup zuhause darstellt.

Welche Alternativen gibt es? Zeit für einen Blick auf die Modelle im kurzen Überblick. Alle Testberichte finden sich im Anschluss in der Übersicht.

Die besten DJ-Plattenspieler im Überblick:

Technics SL-1210MKII – der Beste DJ-Plattenspieler?

Der Technics SL-1210MKII ist der Klassiker und gehört definitiv zu den besten DJ-Plattenspielern. Indiskutabel und unangefochten ist das der DJ-Plattenspieler schlechthin. Bewährt weltweit seit nunmehr über 25 Jahren ist das Arbeitstier die Legende, das Modell, das jedem DJ sofort in den Kopf kommt. Unanfällig, massiv gebaut und relativ wartungsfrei kann so ein Gerät selbst im Club-Alltag Jahrzehnte überstehen. Das hat seinen Preis, zumindest heute. Neue Geräte, sofern noch vorhanden vereinzelt bei Händlern, kosten über 2000,- Euro. Gebrauchte gibt es im Rahmen 450,- Euro bis 800,- Euro, circa und je nach Zustand versteht sich. Manchmal wird mehr verlangt, aber das kennt man ja. Wunsch und Realität gehen dann ein wenig auseinander, das alte Kleinanzeigen-Problem.
Dafür bekommt man dann von günstig den etwas schäbig aussehenden 1210er mit ein paar Macken oder den Dreher aus dem Hausgebrauch im guten Zustand samt Zubehör für ein paar Euro mehr. Klar, gebraucht, aber einen 1210er, der mit dem Prädikat „unzerstörbar“. Ich denke, kaum einer wird widersprechen, wenn ich sage, dass ein guter, gebrauchter 1210er zu einem fairen Preis eine gute und richtige Investition ist. Einige werden sagen, man solle lieber einen Neuen von einem anderen Hersteller für einen ähnlichen Preis kaufen, mit Garantie. Andere werden sagen: Das kannst du schon so machen, aber dann kaufst du dir 2 Jahre später trotzdem zwei Technics. Beide Seiten haben sicher Recht, es ist von der Situation abhängig.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Technics SL-1210MKII

Technics SL-1210GR

Technics SL-1210GR

Technics SL-1210GR

Jetzt wurde der kleine Lobgesang auf den 1210MKII (und zugegeben auch Folgemodelle) schon gesungen, nun kommt ein kleiner Absatz zum Thema SL-1200GR und SL-1210GR. Das ist nämlich der nach vielen Jahren neu Technics 1210. Der Nachfolger. Der Bessere. Tatsächlich ist mit dem 1200GR und 1210GR aus den teuren HiFi-Modellen erneut eine DJ-Variante ausgekoppelt worden, die mit neuem Tonarm, komplett neu entwickeltem Motor, neuem Gehäuse, extrem genauer Steuerung und vielen weiteren Überarbeitungen den „alten“ 1210 technisch ziemlich in den Schatten stellt.

Aber auch: Immer noch ein HiFi-Modell ist. Der neue Motor ist da ein Haupt-Kritikpunkt, denn die genaue Kontrolle der Drehgeschwindigkeit des Tellers und die darauf resultierende Motor-Kraft auf diesen wirkt einem DJ, der den Plattenteller abbremsen oder anschieben möchte entgegen. An dieser Stelle kann man schon abbrechen und sagen: DJ, lasst den GR den GR sein, zum Auflegen ist dieser nicht gemacht!

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Technics SL-1210GR

Technics SL-1210MK7 / SL-12100MK7

Technics SL-1210MK7

Technics SL-1210MK7

Nach dem GAE, dem G und dem GR hat Technics mit dem SL-1210GR auch (endlich) wieder einen DJ-Plattenspieler auf den Markt gebracht. Das war auch dringend notwendig, denn den 1210er als Vorbild zu nehmen und dann nur noch HiFi-Modelle von diesem zu bauen…nein, darüber denken wir besser nicht nach.

Den MK7 gibt es derweil als SL-1210 und SL-1200. In Europa unterscheidet diese Namensgebung das schwarze und das silberne Modell. Mit dem SL-1210MK7R gibt es zudem noch eine Sonderedition mit Red Bull zusammen.

Technics SL-1200MK7

Technics SL-1200MK7

Der MK7 kommt komplett neu entwickelt daher. Natürlich möchte der MK7 ein MK6 Nachfolger sein, also basiert der „Neue“ auch auf den Entwicklungen der Vorgänger, Gehäuse, Tonarm, Motor, all diese Teile sind jetzt mit den neuen SL-1200-Modellen neu entwickelt worden sind.

Dabei bleibt das Modell klassisch: Kein internes Audio-Interface, kein interner Phono-Preamp, keine bunten LED-Lichter oder andere besonders Features.

Könnten kann der MK7 zunächst einmal ein sehr klassischer Plattenspieler sein. Klar, die Pitch-Range ist einstellbar und es gibt eine Tempo-Reset Funktion.Die besonderen Funktionen jedoch hat der Hersteller unter dem Plattenteller versteckt: Das Einschalten der Reverse-Funktion, der Wechsel von roten auf blaue LEDs und die Möglichkeit von 78 RPM.

Ist das der neue Club-Standard? Nun, noch nicht, denn die meisten Clubs verfügen noch über MK2s, aber auf dem Markt ist der MK7 ohne Frage der beste DJ-Plattenspieler, den man aktuell neu käuflich erwerben kann.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Technics SL-1210MK7 / SL-1200MK7

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Der Pioneer PLX-1000 sah im ersten Moment aus wie der neue Technics, damals, als er auf den Markt kam 2014. Natürlich war das Aufsehen groß, denn der PLX-1000 sieht dem SL-1210 an so vielen Stellen so ähnlich, dass es einfach kein Zufall mehr sein konnte. Zu Zeiten, an denen noch nicht bekannt war, dass Technics wieder einen 1210 bauen wird, war der PLX-1000 die mögliche Zukunft. Dabei muss man wissen: Von außen 1210 im Design, von innen primär der Hersteller, der auch die meisten anderen DJ-Plattenspieler auf dem Markt aktuell baut. Auch wenn der Motor kräftig ist, das Gehäuse massiv wirkt, im Inneren befindet sich Ähnliches wie bei allen anderen auch. Ist das ein Problem?
Nun, bis heute habe nicht gehört, dass der Motor oder andere Bauteile von minderer Qualtät sind und so für häufiger auftretende Schäden sorgen. Einzig beim Tonarm habe ich zuerst vernommen, später auch mehrfach selbst erlebt, dass diese bei zu starker Belastung (durch unsachgemäßen Gebrauch, herabstürzende Gegenstände oder schlechtem Transport im Case) leicht verbiegen.
So gibt es bereits Club, die einen Technics Tonarm in den PLX-1000 verbaut haben. Möglich ist das mit kleinen Änderungen am Gehäuse. Geht man aber von sachgemäßen Gebrauch aus, ist der Pioneer PLX-1000 definitiv eine gute Alternative zum 1210er, nicht jedoch so robust und langlebig wie der 1210er und im Club auch leichter Anfällig für Vibrationen.
Ganz kommt er halt an das „Original“ nicht heran.

Kostenpunkt? 650,- bis 700,- Euro

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Pioneer PLX-1000

Denon VL12 Prime

Denon DJ VL12Prime

Denon DJ VL12Prime

In der ersten Version dieses Artikels war der Denon VL12 Prime noch angeführt. Derweil scheint dieser nur noch auf der Denon DJ Homepage beworben zu werden, zu Kaufen gibt es das Modell scheinbar nirgends mehr. EOL nennt man es, „end of life“. Oder halt „ausgelaufen“. Das ist eigentlich recht schade, denn von den ganzen DJ-Plattenspielern, die sich auf dem Markt tummeln, war der VL12 einer der besten.

Sad but true, aber den Testbericht müsste man in die Vergangenheitsform bringen, denn der Denon DJ VL12 Prime ist nicht mehr am Markt.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Denon VL12 Prime

Reloop RP-7000MK2 / Reloop RP-8000MK2

Reloop RP-7000MK2

Reloop RP-7000MK2

Der Reloop RP-7000MK2, ist, da bin ich ehrlich, einer meiner Favoriten für einen soliden DJ-Plattenspieler für daheim mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Unaufgeregtes Design, sinnvolle Funktionen, kein Schnick-Schnack und ein Preis von 499,- Euro. Unter der Haube sitzt ein kräftiger Motor (2,8 bis 4,5 kg/cm, einstellbar), Reset-Taste, einstellbare Pitchrange (+/-8 % und +/- 16 %), 33, 45 und 78 RPM und ein Schalter für Reverse.
Kein USB-Interface, dafür wahlweise Audioausgabe auf Line- oder Phono-Pegel. Der Reloop RP-7000MK2 ist einfach ein grundsolider Player mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Übrigens, das Modell gibt es auch in Schwarz und Silber.

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Der Reloop RP-8000MK2 muss auch erwähnt werden. Im Prinzip ist der RP-8000MK2 derselbe Plattenspieler wie der RP-7000MK2, jedoch um MIDI-Tasten linksseitig erweitert mit vier verschiedenen Modi. Und diese ermöglichen, primär ausgelegt auf Serato DJ Pro, eine Steuerung der Software mit wichtigen Funktionen, Pad-Modi oder Scrollen und Tracks laden am Player selbst. Neu am MK2 ist die Möglichkeit der Steuerung der Plattenteller-Geschwindigkeit: Ein Pitch-Play über die Tasten.

Reloop RP-8000MK2

Reloop RP-8000MK2

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Reloop RP-8000MK2 /

Stanton ST.150 M2 / Stanton STR8.150 M2

Stanton ST.150M2

Stanton ST.150M2

M2, die neuen Modelle von Stanton. Somit bekommen die 150er nach vielen Jahren einen Nachfolger. Der Unterschied zwischen einem STR8.150 M2 und einem ST.150 M2? Der eine hat einen geraden Tonarm, der andere einen s-förmigen, der eine ist somit ausgerichtet auf die Viel-Scratcher, der andere auf den klassischen Hörer/DJ.

Klares und schlankes Design, dazu solide Qualität, so scheint es war der Anspruch von Stanton an die neuen Modelle. Massive Aluminium-Oberfläche, gebürstet, schwarz. Als Konterfarben gibt es silber, zum Beispiel am Tonarm wie auch blau bei den LEDs und Logos.

Die Tasten sind versenkt, so die Start/Stopp-Taste wie auch die Auswahltasten für die Geschwindigkeit (33 1/3, 45 und 78 RPM) wie auch die Taste zur Auswahl der Pitch-Range (+/-8, +/- 25 und +/- 50 %). Auch das tut dem Design gut. So wirken die beiden neuen Modelle sehr stimmig.

Intern verbaut gibt es einen Phono-Preamp, so dass die neuen Stanton Modelle auch an Geräte angeschlossen werden können, die keinen Phono-Preamp besitzen.

Im Test konnte der STR8.150 M2 durchaus überzeugen und ein sehr gutes Ergebnis abgreifen. Einzig kritisiert wurden die Resonanzen der durchaus schönen Aluminiumoberfläche beim Tippen auf die Oberfläche, Stößen oder Ähnlichem.

Mit einem Preis von 544,- Euro (unverbindliche Preisempfehlung) liegen die beiden Modelle im höheren Preissegment und konkurrieren damit zum Beispiel mit einem PLX-1000 oder dem Denon VL12 Prime, wobei beide in der UVP deutlich, also rund 150,- Euro und mehr über den beiden Modellen von Stanton liegen. Die Straßenpreise haben sich natürlich derweil verändert.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Stanton ST.150 M2 / Stanton STR8.150 M2

Audio-Technica LP-1240 USB

Audio-Technica LP-1240 USB

Audio-Technica LP-1240 USB

Der Audio-Technica LP-12140 USB kommt für mich schon fast wie ein Klassiker vor, der seit Jahren auf dem Markt ist. Mit einem Preis von knapp über 400,- Euro gehört er zu den Mittelklasse-Modellen und war schon 2013 bei uns im Test. 5 Jahren schon auf dem Markt, mein Gefühl täuscht also nicht.

Der schwarze DJ-Plattenspieler mit s-förmigem Arm bietet einige Funktionen, mehr als der Durchschnitt definitiv. Dazu gehören drei Geschwindigkeiten (33 1/3, 45 und 87 RPM), einstellbare Pitch-Range ( +/-10 %, +/-20 % und +/-50 %) sowie einstellbare Start- wie auch Stopp-Zeit. Diese lässt sich anhand zweier Regler stufenlos einstellen, die Regler dafür befinden sich an der vorderen Oberseite. Dort gibt es auch die Taste für die Reverse-Funktion, neben dem Pitchfader gibt es eine Quartz-Lock-Taste. Funktionell also nicht schlecht ausgestattet der Plattenspieler.

Wie die Bezeichnung USB schon verrät, besitzt der LP-1240 USB ein USB-Interface und ist damit prädestiniert zum Recording von Schallplatten. Die Software Audacity ist vom Hersteller dafür empfohlen.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Audio-Technica LP-1240USB

Pioneer PLX-500

Pioneer PLX-500

Pioneer PLX-500

Der Pioneer PLX-500 ist die preisgünstige Alternative zum PLX-1000 aus dem Hause Pioneer. Funktionell jedoch haben beide Modelle wenig gemeinsam, auch vom Design her. Der PLX-1000 ist dem Technics 1210 sehr stark nachempfunden. Das wird häufig gesagt, in diesem Fall ist es einfach komplett offensichtlich. Der PLX-500 hingegen ist ein klassischer, preisgünstiger DJ-Plattenspieler vom Hersteller aller OEM-Modelle und gleich somit von den Funktionen her einigen anderen Modellen. Prinzipiell ist er schlicht gehalten und prahlt auch nicht mit zu vielen Funktionen.
Pitch-Fader ohne Tempo-Reset, die Pitch-Range nicht einstellbar fix auf +/-8 % Range, dazu drei Geschwindigkeiten, 33 1/3, 45 und 78 RPM. Erhältlich ist der Pioneer PLX-500 sowohl in Schwarz als auch Weiß, ein Cover mit Scharnieren befindet sich im Lieferumfang.

Features? Zum Beispiel ein integriertes Interface zum Recording von Vinyl oder aber auch der intern verbaute Phono-Preamp, der die Wahl zwischen Phono- und Line-Pegel am Ausgang bietet.

Kostenpunkt? 329,- Euro war die unverbindliche Preisempfehlung bei Markteinführung, in dem groben Rahmen liegt der Plattenspieler auch noch heute, zwei Jahre nach dem Verkaufsstart. Ein schlanker Preis für einen Plattenspieler mit schönem Design, klassischer Ausstattung sowie Interface und Preamp als Extra.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Pioneer PLX-500

Numark NTX-1000

Numark NTX1000

Numark NTX1000

Solide Geschichte. So beginnt und endet der Testbericht von uns zum Thema Numark NTX-1000. Mit einem Preis aktuell von rund 385,- Euro gehört das Modell definitiv zu den günstigen Modellen, für den Einsteiger oder den Amateur ohne professionelle Ansprüche.

Funktionell bietet er dafür gar nicht wenige Funktionen. Die Pitch-Range ist einstellbar auf +/-8, +/-16 und +/-50 %. Die Start- und Stopp-Zeit des Plattentellers ist stufenlos regelbar anhand zweier Regler an der Vorderseite und es gibt eine Tempo-Reset-Funktion. Zudem verfügt der NTX-1000 über ein internes Interface und einen internen Preamp, so kann das Signal wahlweise auf Phono- oder Line-Pegel das Signal verlassen.

Günstiger Preis, gute Funktionen, solide Geschichte für den kleinen Geldbeutel.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Numark NTX-1000

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Forum
  1. Profilbild
    Trance-Ference  

    Es ist nicht schön das fast alle das Technics-Design nachbauen. Stanton geht etwas in eine andere Richtung aber wenn ich lese das es bei dem einen keine Nadelbeleuchtung gibt dann ist das einfach nur lächerlich und zum Kopfschütteln.
    Die letzte wirklich Innovative Firma war Vestax…aber das ist ja leider Geschichte.
    So wirkt alles was es heute aktuell gibt wie Technics-Nachbauten.
    Für mich gibt’s keine besseren als meine immer noch funktionierenden PDX 2000 MKII Pro.

    Aber Positiv: schön das Plattenspieler hier noch zum Thema werden.
    Danke an amazona und natürlich den Autor :-)

    • Profilbild
      Atarkid  AHU

      Und genau deshalb sehen die alle aus wie Technics. Weil die Leute eigentlich auch lieber einen Technics erworben hätte. Und dass sie sich am Ende besser fühlen, kaufen sie sich eben genau diese Kisten… Wenn’s schon kein Technics ist, fällt es mir vielleicht nicht so auf.. Und mit viel Glück auch keinem anderen ^^
      Nein, mal im Ernst. Ich denke, dass die genau das auf den Markt bringen, was die breite Masse wünscht. Ein anderes Design ist schlecht, weil die ganzen Turntables Technics nicht das Wasser reichen können. Oft im Detail, aber irgendwas ist immer. Wenn die Teile dann auch noch anders aussehen, kauft die doch keiner mehr. So gesehen, ist’s für die Vielfalt nicht schlecht, dass die alle gleich aussehen…

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        Trance-Ference  

        Ob Technics besser ist als Vestax würde ich nicht beschreien. Die waren einfach früher da und dadurch schon etabliert. Feste Cinch-Kabel und 0-Punkt-Einrastung gehen halt nicht und wurden erst später verbessert. Ich sag nicht das Technics schlecht sind/waren, ganz im Gegenteil die sind zu Recht weit verbreitet, aber Vestax hatte einige Sachen besser gemacht.

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          Johannes Bollmann  RED

          Das stimmt ja, Vestax war da an einigen Punkten Visionär, aber das wird ja leider auch nicht immer belohnt. Die Masse kaufte dann Technics, zum Glück. Oft kauft die Masse ja auch Scheisse…also, aus meiner Sicht :)

        • Profilbild
          Atarkid  AHU

          Ok, in Sachen Vestax geb ich Dir in Teilen Recht. Aber Vestax ist eh eine ganz eigene (und zu guter letzt eine extrem traurige) Nummer. Diese Firma vermisse ich irgendwie. Zwar nicht unbedingt wegen ihrer Plattenspieler, aber wegen der Innovationen die Vestax in’s DJ-Equipment gebracht hat….

          • Profilbild
            Johannes Bollmann  RED

            Ja das stimmt, Vestax fehlt. Ich bin mal gespannt, ob, wann und in welcher Version der im Moment ja schon mehrfach im Netz sichtbare STP/Vestax auf den Markt kommen wird.

        • Profilbild
          DJ-Versil

          Vestax hatte meiner Meinung nach ein großen Nachteil. Durch den kurzen geraden Tonarm war es nicht einfach das System perfekt auf die Platte abzustimmen. Concord Systeme gingen nicht wegen dem falschen Überhang Maß …
          Naja eventuell hat das auch nie einen DJ gestört ;-) aber es war nicht stimmig. Dafür hat man die Nadel nie und nimmer zum Springen gebracht. Die Wurzeln der TTs waren auch nicht umsonst im Hip-Hop Bereich. Da läuft eine Platte nie so lange geradeaus damit sich jemand über das Thema Überhang überhaupt Gedanken machen würde.

  2. Profilbild
    herzschrittmacher  

    Dass ein kräftiger Direktantrieb natürlich sein sollte ist klar, aber im nachhinein war die harte Schule Billo-Reloop mit Riemenantrieb (war halt als Stöpsel das einzig bezahlbare) Gold wert. Wer da nen sauberen Übergang spielen konnte ist später mit jedem Pannen-Szenario klargekommen. Nur weil Standart waren viele Technics in den Clubs ja gerne in nem erbärmlichen Zustand….

  3. Profilbild
    Niki

    Ich finde den ganzen 1210er hype einfach sehr unsympathisch.
    Vielleicht möge ich mich irren, mir kommt es aber selbst bei diesem Artikel so vor als gäbe es keine schlechten Plattenspieler, 1210er sind aber trotzdem die besten.

    Es kann sein, dass man mit einem 1210er Fader etwas besseres Gefühl für einen stabileren Übergang kriegt als mit nem rp7000 aber alleine wegen dem ganzen hype und völlig überteuerten Preisen würde ich mir nie einen 1210er holen.

    Ich bin mit meinen rp7000er sehr zufrieden. Die Teile standen jetzt ca. 4 Jahre voller Staub in der Ecke. Habe sie vor ner Woche entstaubt, neue whitelabel ersatznadeln dran und los geht’s. Alles läuft einwandfrei.

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