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Die besten DJ-Plattenspieler für Einsteiger und Profis

11. Oktober 2018

Der beste DJ-Turntable für Vinyl-DJs

Die besten DJ-Plattenspieler

Die besten DJ-Plattenspieler

Die besten DJ-Plattenspieler. Welches Gerät ist der Beste? Das ist eine verdammt gute Frage. Einige mögen sofort rufen: Der Technics 1210 MKII! Das ist sogar richtig. Vielleicht. Aber es ist nicht die volle Wahrheit, nicht die endgültige Aussage. Kann es auch nicht sein. Nicht jeder hat das Budget für einen Technics 1200 oder 1210, sei es MKII, MK5, M5G, M3D. Es ist egal, günstig gibt es davon keinen. Möchte man zwei Stück haben, wird man für zwei gebrauchte Modelle mit gut 1000,- Euro rechnen müssen. Dass die Modelle den Preis wert sind, auch gebraucht und dass gute Gebrauchte sogar bis 750,- oder 800,- Euro wert sind, das steht vollkommen außer Frage. Die Technics sind absolute Arbeitstiere und das auch über Jahrzehnte.
Wer sich also mit der Standard-Antwort zufrieden geben möchte und das Budget hat, der schaue gern einmal in unseren kurzen Ratgeber zum Thema: Gebrauchten Technics kaufen – worauf man achten sollte. Hier gibt es einig Ratschläge, an welchen Stellen man genauer hinsehen sollte, um einen guten Gebrauchten zu ergattern.

Was nun aber, wenn man gern ein neues Gerät hätte? Auch mit Hinblick auf Garantie und Laufzeit für die Zukunft? Na klar gibt es auch dafür eine Antwort. Diese heißt Technics SL-1210GR – der neue Technics DJ-Plattenspieler.

Ok, ich gebe zu, das war ein wenig zynisch, denn mit einem Preis von rund 1500,- Euro ist das kein Modell, das wirkliche eine Alternative, erschwinglich in Doppel-Formation für das Setup zuhause darstellt.

Welche Alternativen gibt es? Zeit für einen Blick auf die Modelle im kurzen Überblick. Alle Testberichte finden sich im Anschluss in der Übersicht.

Die besten DJ-Plattenspieler im Überblick:

Technics SL-1210MKII – der Beste DJ-Plattenspieler?

Der Technics SL-1210MKII ist der Klassiker und gehört definitiv zu den besten DJ-Plattenspielern. Indiskutabel und unangefochten ist das der DJ-Plattenspieler schlechthin. Bewährt weltweit seit nunmehr über 25 Jahren ist das Arbeitstier die Legende, das Modell, das jedem DJ sofort in den Kopf kommt. Unanfällig, massiv gebaut und relativ wartungsfrei kann so ein Gerät selbst im Club-Alltag Jahrzehnte überstehen. Das hat seinen Preis, zumindest heute. Neue Geräte, sofern noch vorhanden vereinzelt bei Händlern, kosten über 2000,- Euro. Gebrauchte gibt es im Rahmen 450,- Euro bis 800,- Euro, circa und je nach Zustand versteht sich. Manchmal wird mehr verlangt, aber das kennt man ja. Wunsch und Realität gehen dann ein wenig auseinander, das alte Kleinanzeigen-Problem.
Dafür bekommt man dann von günstig den etwas schäbig aussehenden 1210er mit ein paar Macken oder den Dreher aus dem Hausgebrauch im guten Zustand samt Zubehör für ein paar Euro mehr. Klar, gebraucht, aber einen 1210er, der mit dem Prädikat „unzerstörbar“. Ich denke, kaum einer wird widersprechen, wenn ich sage, dass ein guter, gebrauchter 1210er zu einem fairen Preis eine gute und richtige Investition ist. Einige werden sagen, man solle lieber einen Neuen von einem anderen Hersteller für einen ähnlichen Preis kaufen, mit Garantie. Andere werden sagen: Das kannst du schon so machen, aber dann kaufst du dir 2 Jahre später trotzdem zwei Technics. Beide Seiten haben sicher Recht, es ist von der Situation abhängig.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Technics SL-1210MKII

Technics SL-1210GR

Technics SL-1210GR_Aufmacher
Jetzt wurde der kleine Lobgesang auf den 1210MKII (und zugegeben auch Folgemodelle) schon gesungen, nun kommt ein kleiner Absatz zum Thema SL-1200GR und SL-1210GR. Das ist nämlich der nach vielen Jahren neue Technics 1210. Der Nachfolger. Der Bessere. Tatsächlich ist mit dem 1200GR und 1210GR aus den teuren Hi-Fi-Modellen erneut eine DJ-Variante ausgekoppelt worden, die mit neuem Tonarm, komplett neu entwickeltem Motor, neuem Gehäuse, extrem genauer Steuerung und vielen weiteren Überarbeitungen den „alten“ 1210 technisch ziemlich in den Schatten stellt. Der Motor ist einstellbar in drei Stufen, stärker aber nicht übermäßig stark, Plattenteller und Gehäuse wie auch die Füße absorbieren deutlich mehr Vibrationen, wobei die Füße für einige DJs zu viel Querbewegung ermöglichen, wie man bereits vernommen hat. Kein Problem, gibt ja Alternativen, von Isonoe bis hin zu den alten, bewähren Füßen. Die passen nämlich perfekt, da es dasselbe Gewinde ist.

Zurück zum Thema. Der SL-1210GR ist ein ziemliches Brett, schlägt aber auch mit rund 1500,- Euro zu Buche. Davon zwei Stück und die Lücke im Geldbeutel ist groß. Dafür bekommt man die absoluten Spitzenmodelle, was im DJ-Bereich im Moment hinsichtlich von Plattenspielern auf dem Markt erhältlich ist. Langzeit-Test? Dazu gibt es leider noch keine Erfahrungen, aber wir arbeiten dran. Einen gründlichen Test haben wir gerade gemacht und er sei sehr empfohlen.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Technics SL-1210GR

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-500
Der Pioneer PLX-1000 sah im ersten Moment aus wie der neue Technics, damals, als er auf den Markt kam 2014. Natürlich war das Aufsehen groß, denn der PLX-1000 sieht dem SL-1210 an so vielen Stellen so ähnlich, dass es einfach kein Zufall mehr sein konnte. Zu Zeiten, an denen noch nicht bekannt war, dass Technics wieder einen 1210 bauen wird, war der PLX-1000 die mögliche Zukunft. Dabei muss man wissen: Von außen 1210 im Design, von innen primär der Hersteller, der auch die meisten anderen DJ-Plattenspieler auf dem Markt aktuell baut. Auch wenn der Motor kräftig ist, das Gehäuse massiv wirkt, im Inneren befindet sich Ähnliches wie bei allen anderen auch. Ist das ein Problem?
Nun, bis heute habe nicht gehört, dass der Motor oder andere Bauteile von minderer Qualtät sind und so für häufiger auftretende Schäden sorgen. Einzig beim Tonarm habe ich zuerst vernommen, später auch mehrfach selbst erlebt, dass diese bei zu starker Belastung (durch unsachgemäßen Gebrauch, herabstürzende Gegenstände oder schlechtem Transport im Case) leicht verbiegen.
So gibt es bereits Club, die einen Technics Tonarm in den PLX-1000 verbaut haben. Möglich ist das mit kleinen Änderungen am Gehäuse. Geht man aber von sachgemäßen Gebrauch aus, ist der Pioneer PLX-1000 definitiv eine gute Alternative zum 1210er, nicht jedoch so robust und langlebig wie der 1210er und im Club auch leichter Anfällig für Vibrationen.
Ganz kommt er halt an das „Original“ nicht heran.

Kostenpunkt? 650,- bis 700,- Euro

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Pioneer PLX-1000

Denon VL12 Prime

Denon VL12Prime
Der Denon VL12 Prime war lang ersehnt. Das ist kein Wunder, denn zwischen der ersten Präsentation des Prime-Plattenspielers auf der NAMM-Show 2016 und der Markteinführung verging noch eine weitere NAMM-Show, ebenfalls mit dem ausgestellten Modell, jedoch erneut ohne Release. Erst zum Jahresende 2017/2018 wurde klar, der Denon VL12 Prime wird auch 2018 auf der NAMM-Show stehen, dann allerdings wird der Plattenspieler auch im Handel verfügbar sein.
Da ist er nun, lang erwartet und verdammt schick. Der Test war eine Freude, der VL12 Prime kann an vielen Stellen punkten und gibt sich keine Schwächen. Der stärkste Motor auf dem Markt ist nur einer der Vorteile, ein anderer, dass das Drehmoment einstellbar ist. Der Plattenteller ist schwer dank gummierter Unterseite, dicker, als man es gewohnt ist. Insgesamt macht der Plattenspieler haptisch einen guten Eindruck.

Dazu gibt es ein solides Gehäuse samt schönem Design sowie LEDs an mehr Stellen als erwartet. Mitgeliefert werden zwei Nadelbeleuchtungen, so dass zwischen Kaltweiß und dem klassischen Glühlampen-Gelb gewählt werden. Unter dem Plattenteller findet sich ein LED-Ring, unsichtbar verbaut, solange der Plattenteller aufgesetzt ist. Für diesen kann die Farbe frei gewählt werden anhand eines Reglers an der linken Seite, lila, rot, nlau, grün, gelb, weiß oder orange? Neben den Farben lässt sich auch die Helligkeit einstellen in zwei Stufen.

Ansonsten ist der Denon VL12 Prime eher klassisch, kein Phono-Preamp, kein Interface, kein Schnick-Schnack. Man beschränkt sich auf die relevanten Funktionen an einem DJ-Plattenspieler.

Kostenpunkt? Rund 600,- Euro im Moment, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 749,- Euro.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Denon VL12 Prime

Reloop RP-7000MK2

Reloop RP-7000MK2_Silber
Der Reloop RP-7000 und sein Nachfolger, der Reloop RP-7000MK2, ist, da bin ich ehrlich, einer meiner Favoriten für einen soliden DJ-Plattenspieler für daheim mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Unaufgeregtes Design, sinnvolle Funktionen, kein Schnick-Schnack und ein Preis von rund 430,- Euro. Unter der Haube sitzt ein kräftiger Motor (2,8 bis 4,5 kg/cm, einstellbar), Reset-Taste, einstellbare Pitchrange (+/-8 % und +/- 16 %), 33, 45 und 78 RPM und ein Schalter für Reverse.
Kein USB-Interface, dafür wahlweise Audioausgabe auf Line- oder Phono-Pegel. Der Reloop RP-7000MK2 ist einfach ein grundsolider Player mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Übrigens, das Modell gibt es auch in Schwarz und Silber.

Der Reloop RP-8000 kann sicher auch kurz erwähnt werden, den gibt es zwar nicht in Silber, aber sowohl mit einem s-förmigen wie auch einem geraden Tonarm. Im Prinzip ist es auch derselbe Plattenspieler wie der RP-7000 (MK1-Version, wohlgemerkt!), jedoch um MIDI-Tasten linksseitig erweitert mit vier verschiedenen Modi.

Reloop RP-8000Straight

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Reloop RP-7000 und RP-8000

Stanton ST.150 M2 / Stanton STR8.150 M2

Stanton ST.150 M2
M2, die neuen Modelle von Stanton. Somit bekommen die 150er nach vielen Jahren einen Nachfolger. Der Unterschied zwischen einem STR8.150 M2 und einem ST.150 M2? Der eine hat einen geraden Tonarm, der andere einen s-förmigen, der eine ist somit ausgerichtet auf die Viel-Scratcher, der andere auf den klassischen Hörer/DJ.

Klares und schlankes Design, dazu solide Qualität, so scheint es war der Anspruch von Stanton an die neuen Modelle. Massive Aluminium-Oberfläche, gebürstet, schwarz. Als Konterfarben gibt es silber, zum Beispiel am Tonarm wie auch blau bei den LEDs und Logos.

Die Tasten sind versenkt, so die Start/Stopp-Taste wie auch die Auswahltasten für die Geschwindigkeit (33 1/3, 45 und 78 RPM) wie auch die Taste zur Auswahl der Pitch-Range (+/-8, +/- 25 und +/- 50 %). Auch das tut dem Design gut. So wirken die beiden neuen Modelle sehr stimmig.

Intern verbaut gibt es einen Phono-Preamp, so dass die neuen Stanton Modelle auch an Geräte angeschlossen werden können, die keinen Phono-Preamp besitzen.

Im Test konnte der STR8.150 M2 durchaus überzeugen und ein sehr gutes Ergebnis abgreifen. Einzig kritisiert wurden die Resonanzen der durchaus schönen Aluminiumoberfläche beim Tippen auf die Oberfläche, Stößen oder Ähnlichem.

Mit einem Preis von 544,- Euro (unverbindliche Preisempfehlung) liegen die beiden Modelle im höheren Preissegment und konkurrieren damit zum Beispiel mit einem PLX-1000 oder dem Denon VL12 Prime, wobei beide in der UVP deutlich, also rund 150,- Euro und mehr über den beiden Modellen von Stanton liegen. Die Straßenpreise haben sich natürlich derweil verändert.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Stanton ST.150 M2 / Stanton STR8.150 M2

Audio-Technica LP-1240 USB

Der Audio-Technica LP-12140 USB kommt für mich schon fast wie ein Klassiker vor, der seit Jahren auf dem Markt ist. Mit einem Preis von knapp über 400,- Euro gehört er zu den Mittelklasse-Modellen und war schon 2013 bei uns im Test. 5 Jahren schon auf dem Markt, mein Gefühl täuscht also nicht.

Der schwarze DJ-Plattenspieler mit s-förmigem Arm bietet einige Funktionen, mehr als der Durchschnitt definitiv. Dazu gehören drei Geschwindigkeiten (33 1/3, 45 und 87 RPM), einstellbare Pitch-Range ( +/-10 %, +/-20 % und +/-50 %) sowie einstellbare Start- wie auch Stopp-Zeit. Diese lässt sich anhand zweier Regler stufenlos einstellen, die Regler dafür befinden sich an der vorderen Oberseite. Dort gibt es auch die Taste für die Reverse-Funktion, neben dem Pitchfader gibt es eine Quartz-Lock-Taste. Funktionell also nicht schlecht ausgestattet der Plattenspieler.

Wie die Bezeichnung USB schon verrät, besitzt der LP-1240 USB ein USB-Interface und ist damit prädestiniert zum Recording von Schallplatten. Die Software Audacity ist vom Hersteller dafür empfohlen.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Audio-Technica LP-1240USB

Pioneer PLX-500


Der Pioneer PLX-500 ist die preisgünstige Alternative zum PLX-1000 aus dem Hause Pioneer. Funktionell jedoch haben beide Modelle wenig gemeinsam, auch vom Design her. Der PLX-1000 ist dem Technics 1210 sehr stark nachempfunden. Das wird häufig gesagt, in diesem Fall ist es einfach komplett offensichtlich. Der PLX-500 hingegen ist ein klassischer, preisgünstiger DJ-Plattenspieler vom Hersteller aller OEM-Modelle und gleich somit von den Funktionen her einigen anderen Modellen. Prinzipiell ist er schlicht gehalten und prahlt auch nicht mit zu vielen Funktionen.
Pitch-Fader ohne Tempo-Reset, die Pitch-Range nicht einstellbar fix auf +/-8 % Range, dazu drei Geschwindigkeiten, 33 1/3, 45 und 78 RPM. Erhältlich ist der Pioneer PLX-500 sowohl in Schwarz als auch Weiß, ein Cover mit Scharnieren befindet sich im Lieferumfang.

Features? Zum Beispiel ein integriertes Interface zum Recording von Vinyl oder aber auch der intern verbaute Phono-Preamp, der die Wahl zwischen Phono- und Line-Pegel am Ausgang bietet.

Kostenpunkt? 329,- Euro war die unverbindliche Preisempfehlung bei Markteinführung, in dem groben Rahmen liegt der Plattenspieler auch noch heute, zwei Jahre nach dem Verkaufsstart. Ein schlanker Preis für einen Plattenspieler mit schönem Design, klassischer Ausstattung sowie Interface und Preamp als Extra.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Pioneer PLX-500

Stanton T.92 M2

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Auch das Mittelklasse-Modell von Stanton ist in Runde 2 gegangen. Mit einem Preis von 349,- Euro (UVP) ist der T.92 M2 im günstigen Mittelfeld angesiedelt oder generell bei den guten und günstigen DJ-Plattenspielern.

Funktionell ist der T.92 M2 nicht schlecht ausgestattet. Es gibt ein internes Interface, einen internen Phono-Preamp, Key-Lock und Pitch-Reset und eine einstellbare Pitchrange (+/-8 und +/-12 %). Dazu wird ein Tonabnehmersystem, vormontiert am Head-Shell mitgeliefert. Vom Grundsatz her eine sehr gute Ausstattung für den geringen Preis.

Leider gab es wie bei einigen anderen DJ-Plattenspielern im unteren Preissegment auch Kritikpunkte. Dazu gehört die fehlende Nadelbeleuchtung, leichtes Rumpeln der Antriebsachse und leichte Gleichlaufschwankungen. Darüber verfügt der T.92 M2 über einen verhältnismäßig schwachen Motor (1,6 kgf/cm) und ebenso über keinen Tonarmlift. Auf Letzteres kann man getrost verzichten, das schwache Drehmoment ist natürlich spürbar, liegt aber hinsichtlich des Preises noch im Rahmen.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Stanton T.92 M2

Numark NTX-1000

Numark NTX-1000
Solide Geschichte. So beginnt und endet der Testbericht von uns zum Thema Numark NTX-1000. Mit einem Preis aktuell von rund 330,- Euro gehört das Modell definitiv zu den günstigen Modellen, für den Einsteiger oder den Amateur ohne professionelle Ansprüche.

Funktionell bietet er dafür gar nicht wenige Funktionen. Die Pitch-Range ist einstellbar auf +/-8, +/-16 und +/-50 %. Die Start- und Stopp-Zeit des Plattentellers ist stufenlos regelbar anhand zweier Regler an der Vorderseite und es gibt eine Tempo-Reset-Funktion. Zudem verfügt der NTX-1000 über ein internes Interface und einen internen Preamp, so kann das Signal wahlweise auf Phono- oder Line-Pegel das Signal verlassen.

Günstiger Preis, gute Funktionen, solide Geschichte für den kleinen Geldbeutel.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Numark NTX-1000

Stanton T.62 M2

Stanton T.62 M2
Mit einem Preis von 236,- Euro als UVP ist der Stanton ST.62 M2 vermutlich der günstigste DJ-Plattenspieler auf dem Markt aktuell. Auch dieses Modell kommt natürlich aus einer OEM-Reihe und bietet nur die rudimentären Funktionen eines DJ-Plattenspielers. Dazu gehören zwei Geschwindigkeiten, (33 1/3 und 45 RPM) sowie ein Pitchfader mit LED am Nullpunkt, Nadelbeleuchtung, Start/Stopp-Taste. Das war es de facto auch schon. Mitgeliefert wird ein Tonabnehmersystem, vormontiert am Headshell. Dank eines geraden Tonarms gibt es kein Anti-Skating, ebenso gibt es keinen Tonarmlift. Weitere Extras gibt es ebenso nicht, die Ausstattung ist dem Preis angepasst.
Nichtsdestotrotz konnte man im Test feststellen, dass der ST.62 M2 für den Preis eine gute Leistung abliefert und für den Einsteiger zu einem erschwinglichen Preis erhältlich ist.

Hier geht es zum vollständigen Testbericht: Stanton ST.62 M2

Forum
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    Trance-Ference  

    Es ist nicht schön das fast alle das Technics-Design nachbauen. Stanton geht etwas in eine andere Richtung aber wenn ich lese das es bei dem einen keine Nadelbeleuchtung gibt dann ist das einfach nur lächerlich und zum Kopfschütteln.
    Die letzte wirklich Innovative Firma war Vestax…aber das ist ja leider Geschichte.
    So wirkt alles was es heute aktuell gibt wie Technics-Nachbauten.
    Für mich gibt’s keine besseren als meine immer noch funktionierenden PDX 2000 MKII Pro.

    Aber Positiv: schön das Plattenspieler hier noch zum Thema werden.
    Danke an amazona und natürlich den Autor :-)

    • Profilbild
      Atarkid  AHU

      Und genau deshalb sehen die alle aus wie Technics. Weil die Leute eigentlich auch lieber einen Technics erworben hätte. Und dass sie sich am Ende besser fühlen, kaufen sie sich eben genau diese Kisten… Wenn’s schon kein Technics ist, fällt es mir vielleicht nicht so auf.. Und mit viel Glück auch keinem anderen ^^
      Nein, mal im Ernst. Ich denke, dass die genau das auf den Markt bringen, was die breite Masse wünscht. Ein anderes Design ist schlecht, weil die ganzen Turntables Technics nicht das Wasser reichen können. Oft im Detail, aber irgendwas ist immer. Wenn die Teile dann auch noch anders aussehen, kauft die doch keiner mehr. So gesehen, ist’s für die Vielfalt nicht schlecht, dass die alle gleich aussehen…

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        Trance-Ference  

        Ob Technics besser ist als Vestax würde ich nicht beschreien. Die waren einfach früher da und dadurch schon etabliert. Feste Cinch-Kabel und 0-Punkt-Einrastung gehen halt nicht und wurden erst später verbessert. Ich sag nicht das Technics schlecht sind/waren, ganz im Gegenteil die sind zu Recht weit verbreitet, aber Vestax hatte einige Sachen besser gemacht.

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          Bolle  RED

          Das stimmt ja, Vestax war da an einigen Punkten Visionär, aber das wird ja leider auch nicht immer belohnt. Die Masse kaufte dann Technics, zum Glück. Oft kauft die Masse ja auch Scheisse…also, aus meiner Sicht :)

        • Profilbild
          Atarkid  AHU

          Ok, in Sachen Vestax geb ich Dir in Teilen Recht. Aber Vestax ist eh eine ganz eigene (und zu guter letzt eine extrem traurige) Nummer. Diese Firma vermisse ich irgendwie. Zwar nicht unbedingt wegen ihrer Plattenspieler, aber wegen der Innovationen die Vestax in’s DJ-Equipment gebracht hat….

          • Profilbild
            Bolle  RED

            Ja das stimmt, Vestax fehlt. Ich bin mal gespannt, ob, wann und in welcher Version der im Moment ja schon mehrfach im Netz sichtbare STP/Vestax auf den Markt kommen wird.

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