Kaufberatung: Technics 1210 MKII Turntable

19. Mai 2016

Einen guten Gebrauchten finden - aber wie?

DJ Workshop 1210

Vinyl is back, Vinyl is back – und damit steigt auch die Notwendigkeit für eine Kaufberatung Technics 1210 MKII Turntables. Eigentlich jährlich, spätestens zum Sommerloch liest man in der Presse Storys mit diesem Thema. Ein Lückenfüller mit einer wahren Grundlage.

Kein Medium hält sich so beständig wie Vinyl, auch wenn auf einem kleinen Level. Kein Medium kann nach seinem eigentlichen Tod wieder steigende Verkaufsraten für sich verbuchen. Die Schallplatte kann es und mit dieser bewegt sich auch der Markt der Plattenspieler. Das Angebot von DJ-Plattenspielern war vermutlich noch nie so umfangreich wie aktuell.

Auch wenn viele davon vom selben Hersteller als OEM-Modell produziert werden (man schaue einmal in den Testbericht zu dem Reloop RP7000 und dem RP8000), gibt es deutliche Preis- wie auch Qualitätsunterschiede.

Doch auch nach so vielen Jahren steht an der Spitze der Kette unangefochten und indiskutabel ein Modell: der Technics 1210MKII. Klar, es gab auch Nachfolger wie den 1210MK5, einen M3D oder M5G. In verschiedenen Ländern gab es sogar MK3, MK4 oder MK6-Modelle, größtenteils nur auf dem asiatischen Markt allerdings. Nebenbei gab es auch Limited-Edition-Modelle wie den SL-1200LTD, von dem es nur 3000 Stück weltweit gab.

DER Klassiker aber ist und bleibt der 1210MKII. (Anmerkung: Dieser ist übrigens exakt baugleich dem 1200MKII – der einzige Unterschied ist die Farbe: 1200 = silber, 1210 = schwarz.) Einen ausführlichen Report zu diesem Klassiker findet Ihr übrigens auf AMAZONA.de HIER.

Einmal komplett zerlegen - bei den alten Geräten kein Problem

Einmal komplett zerlegen – bei den alten Geräten kein Problem

Fast erschreckend ist zu lesen, wann die Produktion begann: 1972 – damals noch als Modell für den HiFi-Markt. Sieben Jahre später folgte das MKII-Modell und dieses ist bis heute der Clubstandard.

Trotz dieser Tatsache wurde der Technics SL-Plattenspieler im Jahr 2010 eingestellt – allen Protesten zum Trotz.

Kommen wir zum Thema: Du willst einen Plattenspieler kaufen aber weißt nicht, was für einen?

Dann gibt es drei Möglichkeiten:

Variante 1: Du kaufst einen Technics-Klassiker – gebraucht oder neu
Variante 2: Du wartest ein wenig und kaufst den neuen Technics
Variante 3: Du kaufst keinen Technics

Das ist jetzt sicherlich so verwirrend, dass es nur fair ist, wenn ich meine Gedanken dazu einmal erläutere.

Variante 1

Du kaufst einen Technics. Klar, der Wunsch ist bei den Meisten vorhanden, sich den Clubstandard auf den Tisch zu stellen, sei es ein MK2 oder einer der Nachfolger ist zunächst irrelevant, denn es endet jeweils bei einer Erkenntnis: Jedes Modell wird nicht mehr produziert.

So haben sich auch seit der Einstellung der Produktion die Preise entwickelt und so bieten sich zwei Möglichkeiten: Man kauft einen neuen Technics aus den Restbeständen von Händlern (Variante 1.1) oder man kauft ein gebrauchtes Gerät (Variante 1.2).

Variante 1.1:

Ein neuer Technics. Nun wundervoll, denn ja, es gibt sie noch. Für einen Technics SL 1210 MKII zahlt man dann gern mal 2300,- Euro oder mehr, für einen 1210 MK5 dann gern auch einmal rund 2500,- Euro. Nach oben hin sind dann nur wenig Grenzen gesetzt, sei es ein M5G oder eine limitierte goldene Edition. Neu zu haben sind die Geräte noch, nur die passende Geldbörse müsste dann vorhanden sein.

Variante 1.2:

Die Geldbörse lässt keine 4600,- Euro oder mehr für zwei Player zu? Dann hilft die Suche nach gebrauchten Geräten. Ebay oder Kleinanzeigen aller Art liefern viele Geräte zu unterschiedlichen Preisen in unterschiedlichen Zuständen. Meist beginnend bei circa 300,- Euro für Geräte im sehr schlechten Zustand bis hin zu über 1000,- Euro für Geräte in sehr gutem Zustand, meist samt Originalverpackung.

Aber kann man so viel Geld für ein gebrauchtes Gerät ohne Garantie ausgeben? Die Antwort ist leicht: Ja, kann man.
Der Technics hat nicht ohne Grund den Ruf, ein Leben lang zu halten und somit ist ein Kauf eines gebrauchten Geräts auch relativ risikofrei – vorausgesetzt, man kann den Player vorher kurz testen und einige Punkte abchecken. Welche genau das sind, worauf man achten sollte, was kleinere Probleme und was K.O.-Kriterien sind, dazu einmal ein paar Worte.

Eine Garantie gibt es natürlich nie, auf der anderen Seite sind Technics Plattenspieler Geräte, die auch mal 30 Jahre ohne Schäden laufen können.

Sollte der ein oder andere Kommentar ein wenig sehr Basis-Wissen sein, überlese das, wenn du es besser weißt. Ich hatte Leute, die haben mir Plattenspieler zur Reparatur gebracht, mit denen haben sie jahrelang gespielt, ohne zu wissen, wie man ein Auflagewicht einstellt – oder wozu die Punkte auf dem Plattenteller sind.

Hat man also die Möglichkeit, das Gerät vorher zu testen, was zu empfehlen wäre, dann sollte man auf folgende Punkte achten:

1. Motor läuft, Teller dreht sich, Signal kommt raus

In der Tat ist das bereits das Relevanteste, was man checken sollte. Wenn der Motor läuft und der Teller rund dreht, ist die halbe Miete schon geschafft. Der zweite Teil der Miete wäre dann, dass man am Mixer oder Verstärker ein anständiges Signal anliegen hat. Anständig heißt in diesem Fall ein Stereo-Signal, links und rechts mit gleichem Pegel. Auch sollte der Pegel laut genug sein, dass man den Gain am Mixer nicht komplett hochdrehen muss.
Ist das nicht der Fall, gibt es zwei Möglichkeiten: Der Signalweg am Plattenspieler ist gestört oder euer Tonabnehmer funktioniert nicht einwandfrei. Es empfiehlt sich, den Tonabnehmer einmal zu tauschen. Bleibt das Problem mit einem anderen Tonabnehmer-System bestehen, wird der Fehler beim Plattenspieler liegen. Zumeist ist es das Kabel, was ein Fachmann leicht wechseln kann, Kostenpunkt in der Regel ab etwa 40,- € aufwärts.

Hier läuft alles durch

Hier läuft alles durch

Es kann natürlich auch am Tonarm liegen, Kabel im Inneren können beschädigt sein oder die Gold-Kontakte am Verschluss für das System sind korrodiert oder eingedrückt.
In dem Fall wird es unweigerlich teuer. Ein fachkundiger Techniker kann das Problem gegebenenfalls lösen, Kontakte säubern oder lösen oder das Tonarm-Problem in den Griff bekommen. Meist ist das einfachste, den Tonarm zu tauschen, aber hier sei erwähnt: 1. Den Tonarm für den 1210 MK2 sind quasi nicht mehr vorhanden am Markt. Passen tun auch die Tonarme für den 1210 MK5 zum Beispiel, aber auch hier gibt es langsam nur noch Restbestände. So entwickelt sich natürlich auch der Preis. Alles in allem ist eine Reparatur des Tonarm direkt im dreistelligen Euro-Bereich, was wenn als Schaden erkannt ein KO-Kriterium für einen guten Kauf eines Plattenspieler ist.

Also: Kein sauberes Signal am Mixer trotz Wechsel von Systemen, dann sollte man die Finger vom Gerät lassen.

2. Der Tonarm

Auch hier gibt es einige Sachen, die man checken sollte. Zunächst: Ist der Tonarm gerade? Ist er das nicht, sondern (zumeist nach unten) verbogen, deutet das auf einen Sturz oder einen Fall eines Teils auf den Plattenspieler hin.
In beiden Fällen müsste der Tonarm gewechselt werden.

Merke: Nein, das gehört nicht so. Sieht der Tonarm so aus, dann Finger weg.

Merke: Nein, das gehört nicht so. Sieht der Tonarm so aus, dann Finger weg.

Weiterhin: Funktioniert die Höhenverstellung? Wenn nicht, das ist reparabel für ein paar Euro.
Das Anti-Skating ist da schon interessanter. Das Anti-Skating wirkt bei den Technics Plattenspielern durch eine Feder und ist eine Kraft, die die Nadel nach außen zieht und somit die Skating-Kraft kompensiert. Nicht falsch verstehen, hier geht es nicht um Fliehkräfte, sondern um das Entgegenwirken zu einer Kraft, die durch Reibung der Nadel und der Plattenrille entsteht und auf die Nadel eine nach innen gerichtete Kraft ausübt.

Wer weiß wie, kann den Tonarm komplett zerlegen. Anti-Skating? Höhenverstellung? Zumeist reparabel

Wer weiß wie, kann den Tonarm komplett zerlegen. Anti-Skating? Höhenverstellung? Zumeist reparabel

Hierzu gibt es verschiedene Ansichten zur Einstellung: Viele sagen, das Anti-Skating sollte in etwa dem eingestellten Auflagegewicht der Nadel entsprechen. Das ist nicht ganz korrekt, aber eine gute grobe Richtung.

Da es sich um eine feste Kraft handelt und der Winkel des Tonarms sich über das Abspielen der Platte verändert, ist das genaue Einstellen über die gesamte Spieldauer einer Platte eh nicht exakt möglich.
Was man relativ leicht tun kann, ist eine Platte zu nehmen, die nur einseitig gepresst ist. Die andere Seite ist also blank. Ab auf den Plattenteller, Nadel in die Mitte und dann das Anti-Skating so einstellen, dass die Nadel etwa in der Mitte der Platte liegen bleibt. Vor diesem Punkt wird die Nadel dann etwas mehr Richtung Innenseite gezogen werden, nach der Mitte etwas zur Außenseite.

Was ich jedoch immer sage: DJs spielen zumeist eh mit zu hohem Auflagegewicht (meist auch, weil einfach keiner wirklich weiß, wieviel Gramm Auflagewicht das z. B. klassische Ortofon Concorde Pro-S benötigt, und zwar 3,0 bis 5,0 Gramm, empfohlen 4 Gramm), oder aber, weil die Vibrationen im Club so stark sind, dass man das Gewicht einfach erhöhen muss. Oder auch, weil einfach viele nicht wissen, wie man das Gewicht einstellt.

Wenn hier aber schon alles verstellt ist, ist das Anti-Skating das kleinere Problem. Häufig funktioniert es auch nicht mehr oder nicht zuverlässig und ich habe noch nie einen DJ im Club das Anti-Skating einstellen sehen. Warum? Weil es ehrlich gesagt zum Auflegen fast zu vernachlässigen ist. Klar, wenn man es einstellen kann, ist es gut und man sollte es tun, wenn es aber nicht geht, lässt es sich dennoch spielen.

Sollte sich aber die Nadel auf der leeren Platte blitzschnell zu einer Seite bewegen und das Problem lässt sich mit dem Anti-Skating nicht beheben, deutet es auf einen Defekt der Feder hin, der zum Beispiel nach sich ziehen kann, dass die Nadel am Anfang oder Ende der Platten schneller oder generell springt.

Dann: Finger weg. Kann man reparieren, dafür muss aber meist der gesamte Tonarm zerlegt werden, was „sinnvolle Reparaturausgaben“ bei einem frisch gekauften Gerät übersteigt.

3. Der Pitchfader

Relativ einfach zu checken ist auch die Funktion des Pitchfaders. Zunächst einmal hin- und herschieben. Ruckelt es? Kratzt es oder läuft er glatt gleitend? Spürt man ein Ruckeln oder Kratzen muss der Fader gewechselt werden. Wenn nicht jetzt, dann zeitnah. Wenn der Plattenspieler nicht so günstig ist, dass noch gute 50,- Euro im Budget sind, sollte man den Kauf lassen. Auf der anderen Seite ist der Pitchfader ein klassisches Verschleißteil. Es ist also nie garantiert, wie lange er hält. Ein Wechsel gibt hier in jedem Fall wieder viele Jahre Ruhe.
Wer technisch begabt ist und den Fader wechseln möchte – nur zu. Bitte beachten, dass man nach dem Wechsel verschiedene Widerstände einstellen muss (Pitch-Nullpunkt, Pitchrange).

Es gibt unterschiedliche Baureihen für Pitch-Fader und Platinen

Es gibt unterschiedliche Baureihen für Pitch-Fader und Platinen

Eine weitere Möglichkeit, sowohl Motor als auch den Pitchfader zu testen, ist das Strobe. Das ist für den unbewanderten Nutzer, die Anordnung von vier roten LEDs unter dem On/Off-Schalter.

Diese auf 50 Hz und 60 Hz flackernden LEDs zeigen in Kombination mit den Punkten auf dem Ring des Plattentellers an, ob der Teller in der richtigen Geschwindigkeit dreht. So kann man nicht nur den Nullpunkt kontrollieren, sondern auch die Pitchbereiche von +/- 3,3% wie auch +6%.

Ein drehender Teller und ein Strobe - eine gegebene Möglichkeit den Motor und den Pitch zu kontrolieren

Ein drehender Teller und ein Strobe – eine gegebene Möglichkeit, den Motor und den Pitch zu kontrollieren

So wie man es von Felgen im Fernsehen kennt – bleibt der entsprechende Punkt stehen, hat man die korrekte Drehzahl erreicht. Nun ein Blick auf den Pitchfader – und, stimmt es?
Abweichungen sind normal, meistens weicht der Wert in eine Richtung ab, das aber ist nicht schlimm. Man kann ein wenig nachkorrigieren durch Nachstellen der Widerstände, in der Regel aber wird wohl niemand erwarten, dass bei +3% Pitch auf dem „Display“ (ja es heißt wirklich so), der Motor auch exakt +3% dreht.
Zumeist aber wird man hier keinen eklatanten Fehler finden. Auffällig und ein Hinweis auf einen schadhaften Pitchfader ist aber, wenn die Punkte auf dem Plattenteller nicht in gleichbleibender Geschwindigkeit „laufen“. Man könnte es auch „eiern“ nennen, denn das wäre genau das, was der Plattenteller dann auch tatsächlich tut. Ist das so, muss in jedem Fall der Pitchfader gewechselt werden. Kostenpunkt in der Regel knapp jenseits der 50,- Euro.

4. Nadelbeleuchtung

Eher praktischer bis kosmetischer Natur ist die Nadelbeleuchtung, die aber natürlich funktionieren sollte. Tut sie das nicht, ist das kein Beinbruch. Auch die kann von einem geübten Fachmann schnell du verhältnismäßig kostengünstig gewechselt werden.
Hier kann man sich überlegen, ob man auf LED wechseln möchte, wobei dann empfohlen wird bei Modellen, die nicht für LED vorgesehen sind (z.B. der MKII), nicht nur die Lampe gegen eine LED zu tauschen, sondern das gesamte Lampengehäuse. Grund ist ganz einfach: In den Gehäusen für die LED-Beleuchtung befindet sich an der Oberseite innen ein kleiner Spiegel, der das Licht ein wenig konzentriert.

Lampe an? Alles gut. Lampe aus? Kein Beinbruch - aber man kann am Preis handeln!

Lampe an? Alles gut. Lampe aus? Kein Beinbruch – aber man kann am Preis handeln!

5. Wie sieht das Gerät eigentlich aus?

Kurz mal den Plattenteller hochnehmen und drunter schauen ist schon ein guter Trick. Slipmat runter, Zeigefinger in die beiden Löcher und gerade hochziehen. Da merkt man erst einmal, wie viel Kraft in den Magneten steckt. Lässt sich der Teller nicht anheben (dann wirst du den gesamten Plattenspieler anheben), hilft nur weiter versuchen und darauf achten, dass man exakt nach oben zieht. Klappt das nicht, gibt es einen Trick, aber der ist etwas unschöner und sollte keinem erzählt werden. Folgenlos bleibt er glücklicherweise aber.

Klingt nach einem guten Angebot oder? Zuschlagen, auf jeden Fall zuschlagen!

Klingt nach einem guten Angebot oder? Zuschlagen, auf jeden Fall zuschlagen!

Nun, gehen wir davon aus, der Teller geht gut hoch. Was sich unter dem Teller befindet, spricht meistens die Wahrheit. Hier wird beim Verkauf eher weniger geputzt und so zeigt sich, was der Plattenspieler schon erlebt hat. Ist hier viel Dreck, Staub, Sand, Getränke-Reste, Konfetti, dann hat der Plattenspieler schon viel erlebt hat. Kein großes Problem eigentlich, aber sicher ein guter Grund zum Feilschen am Preis.

Variante 2

Ein wenig warten und einen neuen Technics kaufen? Wie schon kurz vor der NAMM Show angekündigt, bringt Technics im Jahr 2016 einen neuen Plattenspieler der 1200/1210-er Serie auf den Markt, den Technics SL-1200G. Sicherlich war dies eine der spannendsten News des Jahres, weit über die DJ-Szene hinaus und die News dazu sollten kurz gelesen werden, siehe hier.

Der Preis dafür allerdings ist hoch – sehr hoch. Die limitierte Version wird rund 4000 USD kosten, über 3600 Euro, so ist der aktuelle Stand. Die nicht-limitierte Version, die ab Winter 2016 auf dem Markt erhältlich sein soll, wird auf dem gleichen Preisniveau liegen. Ein Statement, wieso dieser Preis so hoch ist, gibt es bereits, hier zu Lesen.

Ein Schnäppchen wird das Modell nicht

Ein Schnäppchen wird das Modell nicht

Ist dies eine Überlegung wert? Ich denke, für die meisten von uns nicht. Über 7000,- Euro für zwei Plattenspieler dürfte das Budget der allermeisten ganz massiv sprengen.

Was bleibt? Variante 1, siehe oben, oder Variante 3: Du kaufst keinen Technics. Natürlich haben wir uns dazu bereits einige Modelle angesehen – den Bericht hierzu gibt es in der kommenden Woche.

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wir hatten ja bei einem anderen Thema (Red Bull) kleine Differenzen. Dieses mal von meiner Seite herzliche Dankeschön. Tolle gemachter Artikel über einen tollen Plattenspieler.

    Brauche mir Gott sei Dank keine kaufen, da ich bereits seit über 20 Jahren welche 1210MKII habe…

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Differenzen sind super, das ist die ehrlichste Form der Kritik. Zugegeben, wie auch im Falle Red Bull, bringt einen das Überdenken weiter.

      Somit, dafür wie auch für das Kompliment hier ein herzlichen Dank.

      Schon angemeldet für die neuen Modelle? Ich werde sie kaufen, soviel ist klar…warum genau weiß ich aber auch nicht.
      Zumindest einen zum Zerlegen und Lernen.. :)

  2. Profilbild
    AQ  AHU

    Ja, ich gebe es zu. Manchmal vermisse ich das Gefühl welches sich eingestellt hat, wenn man eine Schallplatte aus der Hülle gleiten liess. Dieses Feeling kann keine CD und schon gar kein Download bieten. Spätestens nachdem sich die Nadel in der Rille Durch die ersten Zentimeter gearbeitet hat, ist die Freude vorbei, es Knistert, es Rauscht, die Dynamik ist nicht da, oder kurz; im Vergleich zum heute Möglichen tönt es einfach Scheisse. Jetzt mal im Ernst, man kann doch heute nicht mehrere tausend Euronen in ein Museumsreifes, vor 40 Jahren mal tolles, Teil Technik stecken. Mit dem Gegenwert leiste ich mir eine riesige und wunderbare Musiksammlung, Mastered for iTunes, und bin Glücklich…

  3. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Diese Preise… krank.
    Ich hab meine MK5 für je 444 neu abgestaubt. Zugegeben, das war der absolute Preistiefpunkt. Gängig waren damals 400 für den MK2 und 500 für den MK5. Und damals gingen schlechte gebrauchte MK2 für 250 und sehr gute für 350 weg.

    Ich rücke deshalb von der Vorstellung, mir evtl. einen dritten nur für die Anlage zum Hören zu holen, eher wieer ab.

  4. Profilbild
    pjemone

    Ehrlich gesagt teile ich diese Meinung gar nicht.

    Ich habe im Jahr 1996 mit 2 x 1210ern begonnen und diese auch bis 2006 bei mir stehen gehabt, jedoch habe ich mich dann nach neuen Tellern umgesehen.

    Ich habe hier seit nun fast 6 Jahren 2 Synq XTRM-1 und ich bin mehr als zufrieden mit diesen Tellern, ich vermisse nichts was den Technics betrifft.

    Dieses Alleinstellungsmerkmal ist meiner Meinung nach schon eine ganze Weil überholt, egal welcher Hersteller es ist, Pioneer, Synq, Reloop oder Stanton, sie sind alle Super OEM’s und haben Features die ich heutzutage wirklich wichtig finde.

    Alleine die Antriebskraft von rund 5kg sind für mich echt der Hammer, die Gleichlaufschwankungen sind auf Technics Niveau und der Vorverstärker gibt mir die Möglichkeit auch mal einfach so ne Platte zu digitalisieren.

    Mal ganz davon abgesehen das wir uns hier in einer Preisregion befinden in welcher man einen gebrauchten Technics für nicht mehr als Briefbeschwerer verwenden können.

    Ich möchte gar nicht von den Features wie Reverse oder die Umschaltung der einzelnen Pitchbereiche, den Quartz Lock und so weiter reden, ja ich weiss das es viele Verfechter des Technics gibt und ja ich finde ihn echt Klasse aber es gibt sehr gute Alternativen die sich nicht verstecken müssen und zum Teil sogar dem guten alten Technics die Wurst vom Brot nehmen :)

    Grüße

  5. Profilbild
    Tinotik  

    mal ein bissel klugschei*en, der Technics SL-1200LTD (die erste Limited-gold Edition war/ist auf 10000 stück limitiert, die zweite Limited-gold Edition (SL 1200 GLD) ist/war auf 3000 stück limitiert.

  6. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Ich habe meinen Technics sofort gegen den besten damals erhältlichen CD-Player getauscht und bereue diese Entscheidung bis heute nicht.
    Trotzdem war der Technics für mich der beste Plattenspieler – auch heute noch.
    Über das grosse »G« bekommt man das komplette ausführliche
    »Service Manual« (Suchbegriff) in pdf-Form.

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