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Die besten Serato DJ-Controller

13. Juni 2019

Die Top DJ-Controller für Serato DJ für Einsteiger und Profis

Best of Serato Controller

Die Fülle an Serato-kompatiblen Geräten wächst und wächst. Manchmal ist es nicht leicht, zwischen all den unterschiedlichen Anbietern auszuwählen. Die Optik- und Preisvariationen ergeben eine große Anzahl an Möglichkeiten. Wir haben uns daher die gängigen Controller angesehen und verraten dir nun die Bestenliste.

Die Testberichte von uns zu einzelnen DJ-Controllern findest du unter der Bewertung – oder gesammelt unter dem Artikel. In den Testberichten findest du eine ganze Menge mehr Informationen und unser Feedback zum Produkt.

Denon MC4000

Der MC4000 ist ein kleiner, kompakter 2-Kanal Mixer. Das Gehäuse ist sehr solide, vorne und hinten mit Stahl verstärkt. Der Rest ist aus Hartplastik und gut verbaut.

An Anschlüssen sind 2 symmetrische XLR-Ausgänge und 2 symmetrische 6,3 mm Klinkenausgänge platziert. Zusätzlich haben wir noch einen unsymmetrischen Cinch-Ausgang, bei dem sich zwischen Mono bzw. Stereo wählen lässt.

Denon MC4000

Denon MC4000

Es können zwei Mikrophone angeschlossen werden. Überraschenderweise wurde jedem Mikro ein 2-Band-EQ eingeräumt – wirklich ein Pluspunkt dieses Gerätes.

Der Denon MC4000 ist für den mobilen DJ geradezu ideal. Durch zusätzliche vier Pads für den Sampler kann man seine Sets mit Samples, Acapella oder Sounds auffrischen.

Der einzige Abstrich wäre wohl der „Platzmangel“. Die Fader liegen etwas nah an den Jogwheels und auch die Buttons für das Zuweisen der Effekte auf den jeweiligen Kanal finden wir nur in der Software-Ansicht. Das ist etwas schade, aber bei dem Preis auch verständlich. Achtung, ein Update auf die Serato Vollversion ist kostenpflichtig. Aber immerhin mit 50 % Nachlass. Somit wunderbar für den Einstieg.

Preis: 340,- Euro

Test: Denon MC4000

Denon MC7000

Der größere und teurere Bruder des Denon MC4000 ist der Denon MC7000.

Wir sehen sofort, dass uns diesmal 4 Kanäle bereitstehen. Der Controller hat deutlich mehr Funktionen und Platz dazugewonnen. Vor allem die Möglichkeit, gleich zwei Laptops anzuschließen ist wirklich ein Pluspunkt.

Denon MC7000

Denon MC7000

Dieser Standalone-Mixer lässt wenig vermissen, ist angenehm in der Handhabung und bietet wie der Denon MC4000 diverse Anschlussmöglichkeiten. Dieser Controller unterscheidet sich kaum von einem Club-Setup. Jeweils 8 Pads und 3 Effekt-Buttons pro Deck stehen dem DJ noch zur Verfügung.

Am Kanal 3 und 4 ist es problemlos möglich, Plattenspieler anzuschließen.

Welcher zu dir passt, kannst du unserer Best-of der Plattenspieler Liste entnehmen.

Wir finden bei diesem Exemplar kaum negative Punkte. Auf den ersten Blick ist die Anordnung einiger Knöpfe verwirrend, vor allem, wenn man die Pioneer Optik gewohnt ist.

So ist etwa der Cue- und Playbutton gespiegelt angebracht, was den einen nerven kann, für den anderen aber eine willkommene Abwechslung sein kann. Abseits davon ist es ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet dem DJ eine Fülle an Möglichkeiten.

Preis: 793,- Euro

Test: Denon MC7000

Denon MCX8000

Der Denon MCX8000 ist ein richtiges Schlachtschiff mit all den winzigen Details, die wir beim Vorgänger noch vermisst haben. Fast vollkommen aus Stahl, kann sich dieser Controller wirklich sehen lassen.

Wir haben die Möglichkeit, externe Geräte anzuschließen, seien es ein Serato Digital-Vinyl-System, Plattenspieler oder CDJs/XDJs. Dieser Controller lässt sich im Standalone-Modus betreiben, verbunden mit Serato lassen sich alle vier Decks steuern.

Denon MC7000

Denon MC7000

Über den USB-Slot lässt sich die eigene Musik direkt über Kanal 1 und 2 abspielen. Ob der DJ dies nun als Backup oder als Einladung sieht, eine gemeinsame Session mit einem Kollegen zu starten, sei jedem selbst überlassen. Praktischerweise sind zwei Displays zum Anzeigen der Wellenform und Inhalte vorhanden und überzeugen auch im Test.

Das einzige Manko des MCX8000 ist die Unfähigkeit, mehrere Wellenformen parallel anzuzeigen. Dadurch bleibt der Blick immer wieder auf dem Laptop hängen, so könnte man komplett ohne auskommen.

Alles in allem ein toller Controller, der sicher jahrelang guten Dienst erweisen wird und kaum einen Wunsch offenlässt.

PREIS: 1098,- Euro

Test: Denon MCX8000

Numark Mixtrack Platinum

Aus dem Haus Numark haben wir einen günstigen 2-Kanal Mixer, der sich auch auf vier Kanäle erweitern lässt.

Numark Mixtrack Platinum

Numark Mixtrack Platinum

Dieser Controller ist definitiv ein Einstiegsgerät. Wer ihn länger behalten will, sollte sich aber unbedingt ein Case zulegen. Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber nicht für die Ewigkeit gedacht. An einigen Plastikknöpfen wurde eingespart, so lassen sich Keylock- und Pitch-Range nur per Software bedienen. Das Display des jeweiligen Decks befindet sich überraschend mitten im Jogwheel. Sieht super aus, verursacht aber ein kaum wahrnehmbares Störgeräusch bei extremer Verstärkung. Auch die Bedienung der Effekte ist seltsam. Die FX werden über die Touch-Leiste geregelt, die leider nicht sonderlich genau und effizient ist.

Dieser Controller läuft mit Serato Intro, das Update muss also noch kostenpflichtig erworben werden. Einem fortgeschrittenen DJ würde ich vom Kauf abraten. Für einen Anfänger reicht der Numark Mixtrack Platinum aber aus.

Preis: 198,- Euro

Test: Numark Mixtrack Platinum

Numark NS6 II

Numark NS 6 II

Dieser „Plug & Play“ Controller ist ein robuster Begleiter, der in der mittleren Preisklasse liegt. Der Numark NC6 II überzeugt mit seiner Verarbeitung, solides Gehäuse und anmutige Aluminium-Buttons. Leider lässt das Jogwheel zu wünschen übrig. Der Display in der Mitte ist ranzig gemacht, die Pitch-Fader sind gefährlich nahe – da wurde definitiv eingespart.

Bei diesem Gerät haben wir zwei USB-Anschlüsse und einen Schraubsockel zum Anschließen der Plattenspieler. Symmetrische XLR-Ausgänge machen ihn clubtauglich. Mit wenigen Abstrichen ist das ein tolles Modell für den DJ heutzutage.

Preis: 679,- Euro

Test: Numark NS6 II

Numark NS7 III

Numark NS7 III

Der Numark NS7III ist ein richtiges 4-Kanal Schlachtschiff unter den Controllern und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Blick des DJs zum Laptop vollkommen überflüssig zu machen.

Ganz aus Metall, mit motorbetriebenen Jogwheels und zusätzlichen drei Displays. Das mittlere Display dient als Browser und zum Auswählen der eigenen Playlisten. Die Darstellung kann wie im Serato angepasst werden und macht den Laptop wirklich kaum nötig.

Scratch Fans werden sich freuen: Die 7-Inch Vinyls auf der Filzunterlage lassen wirklich gut anfassen und machen Spaß.

Dieses Modell wurde von Grund auf durchdacht, beinhaltet Serato DJ bereits im Preis und trumpft mit diversen Anschlussmöglichkeiten auf. Überzeugen tut auch der Sound, nur das Gewicht ist ein kleines Manko dieses tollen Controllers.

Preis: 1249,- Euro

Test: Numark NS7 III

Roland DJ-202

Dieser günstige, leichte 2-Kanal Controller ist für den Anfänger gedacht. Er besteht zwar aus Hartplastik, für den mobilen Einsatz empfehle ich definitiv eine Hülle.

Roland DJ-202

Der Roland DJ-202 kann auch mit 4 Decks betrieben werden, dazu sind 2 Buttons jeweils beim linken und rechten Jogwheel platziert. Überraschend und erfreulich ist der Mikrophoneingang mit 4 Effekten.

Leider muss das Upgrade auf Serato DJ kostenpflichtig hinzugekauft werden. Das große Plus an diesem Controller ist der integrierte Sequencer, erfordert dann aber doch etwas Übung, da er mit den RGB-Pads zu bedienen ist.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Roland DJ-202 zwar ein günstiges Einsteigermodell ist, aber dafür macht man eben gewisse Abstriche. Die Verarbeitung lässt teilweise wirklich zu wünschen übrig, der Crossfader wirkt alles andere als stabil. Doch die integrierten Drumkits machen es wett und ermöglichen es dem DJ, seine Sets wesentlich interessanter zu machen. Inklusive Serato DJ Intro, das Update muss gekauft werden.

Preis: 289,- Euro

Test: Roland DJ-202

Roland DJ-505

Roland DJ-505

Der 4-Deck Controller für den Alltag schlechthin! Der Roland DJ-505 wirbt mit integrierten, voll editierbaren Drum-Kits von Rolands legendären TR-808, TR-909, TR-606 und TR-707.

Diese Symbiose lässt sich schon auf den ersten Blick erkennen und macht dieses Gerät so besonders. Der Sequencer ist oberhalb des Controllers platziert und lässt sich auch über die Pads steuern. Das Tolle dabei: Mit den Level-, Attack-, Decay- und Tune-Reglern kann man die Sounds beliebig ändern! Und es gibt einen Sync-Button für die Einstellung der Geschwindigkeit.

Leider besteht der Roland DJ-505 komplett aus Hartplastik, ist dadurch allerdings sehr leicht. Ein Case kann auch hier definitiv nicht schaden.

Die Tempo-Fader fallen recht klein aus und sind nicht sonderlich genau. Leider ein Minuspunkt hier. Serato DJ ist bereits inkludiert, aber das ist noch nicht alles: Serato Tool Kit Lizenz mit Serato Pitch N‘ Time DJ, Serato Flip und alle Serato DJ FX Packs sind ebenso mit dabei!

Ein guter Standalone-Controller mit tollen Features und kleinen Abstrichen.

Preis: 549,- Euro

Test: Roland DJ-505

Roland DJ-808

Die Symbiose aus einem Controller und einer Drum-Machine. Sofort erkennt man beim Blick nach oben den farbigen 16-Step-Sequencer im Design der Roland TR-8.

Das Tolle an dem Roland DJ-808 Standalone ist die Möglichkeit, seine DJ-Sets ordentlich aufzupeppen. Hybrid ist das Stichwort. Wir erkennen auch statt den üblichen vier Kanälen noch einen zusätzliches Kanal für den Sequencer. Leider lassen sich drauf keine Effekte anwenden, ein kleiner Abstrich.

Roland DJ-808

Bassdrum, Snaredrum, Closed- und Open-HiHat der vier Drumsets können zusätzlich durch die Gain-, Attack-, Decay- und Pitch-Regler verändert werden. Die Länge und Velocity lässt sich beliebig verstellen, Abhilfe schafft dabei der interne und externe Sync.

Hier haben wir also einen Controller mit vielen Möglichkeiten, der auch noch zum Kreativwerden einlädt. Für die vielen Funktionen, wie z. B.: den Ableton-Link, gut integrierte Drum-Machine und jede Menge Anschlussmöglichkeiten, ist der Preis mehr als Ordnung.

Preis: 979,- Euro

Test: Roland DJ-808 

Pioneer DDJ-SX3

Pioneer DDJ-SX3Der Pionneer DDJ-SX3 kommt einem Club Setup sehr nahe. Kaum ein Feature wurde hier nicht integriert. Komplett aus Aluminium gebaut, ist dieser 4-Kanal Controller eindeutig für den mobilen DJ gemacht, der nicht auf Qualität verzichten will. Durch die soliden Knöpfe, Regler und sorgfältige Verarbeitung gehört der Pioneer DDJ-SX3 aber nicht gerade zum Leichtgewicht.

Insgesamt drei Mikrophone (je auf Kanal 3 und Kanal 4 mit EQ/FX!), diverse Anschlüsse, Anschluss für zwei Laptops und die Möglichkeit, Platten anzuschließen, lassen kaum Wünsche offen. Nennenswert ist auch das Sampler-Volume, mit dem auch endlich Samples von der Lautstärke angepasst werden können. Acht Pads pro Deck, FX mit Channel-Zuweisung und vieles mehr. Einen kleinen Abstrich gibt es beim Thema Cross-Fader. Dieser wirkt leider etwas billig und weniger robust als der Rest.

Alles in allem ist das Gerät das Geld wirklich wert und sehr zu empfehlen.

Preis: 1098,- Euro

Test: Pioneer DDJ-SX3

Pioneer DDJ-SZ2

Pioneer DDJ-SZ2

Pioneer DDJ-SZ2

Der Riese der all-in-one Controller bietet (fast) alle möglichen Features, die man sich wünschen kann. Das merkt man natürlich auch preislich und größentechnisch. Kaum ein Anschluss wurde ausgelassen: ob zwei Plattenspieler, vier CDJs, zwei Mikrofone oder doch ein b2b mit einem zweiten Computer. Zu bemängeln dabei: Die DVS-Erweiterung ist leider nicht inkludiert und muss dazugekauft werden. Bei diesem Preis hätte man sich definitiv einen USB-Slot gewünscht. Die Soundqualität ist dafür aber wirklich tip top, siehe den Testbericht unten.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass es ein solider Standalone-Controller ist, auch wenn dieser definitiv im höheren Preissegment angesiedelt ist.

Preis: 2099,- Euro

Test: Pioneer DDJ-SZ2

Reloop Beatmix 4

Hier haben wir einen 4-Deck-Controller mit spacigem, abgeflachtem Design für den kleinen Taler. Alle wichtigen Grund-Features sind enthalten, inklusive der jeweils acht Pads pro Deck (2 Modi zum Wechseln zwischen Sampleplayer und den Cues/Loops), FX-Knobs und soliden Jogwheels mit Tempo-Reglern.

Reloop BEATMIX 4

Für den Anfänger völlig ausreichend, wird es dem fortgeschrittenen DJ eventuell doch an ein paar Features fehlen. Großes Manko für mich: Fehlende Lautstärkeanzeige und Key-Lock-Button auf dem Controller, das müsste dann alles über PC geregelt werden.

Trotz der kleinen Abstriche darf man den Preis nicht vergessen, der ist nämlich echt ein Schnäppchen. Für den Einsteiger ist es eine wunderbare Investition und vor allem bereits mit Serato DJ inkludiert.

Preis: 299,- Euro

Test: Reloop Beatmix 4

Forum
  1. Profilbild
    Jörg Hoffmann  RED

    Das alles für Menschen, die überwiegend auf der Stelle springen und ins Publikum winken, während eine Playlist vom USB Stick abläuft…..
    :-)

      • Profilbild
        Jörg Hoffmann  RED

        Ja, ich weiß – der musste einfach raus. Shame on me.
        Grundsätzlich habe ich den Test gern gelesen und war überrascht, wie viele Hersteller dort mitspielen. Aber es ist so gar nicht meine Welt.
        Trotzdem: Danke schön!!!

        • Profilbild
          Diana Perova  RED

          Freut mich sehr, ich danke dir! Es gibt ja glücklicherweise eine große Auswahl an Tools, die ein DJ benutzen kann – somit jedem das Seine. :-)

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