Ein Nachruf auf Chick Corea

12. Februar 2021

Chick Corea ist von uns gegangen

Wir verabschieden uns von Chick Corea ©Shuterstock

Wie wird man eine musikalischen Legende gerecht, der auch persönlich alles anders als wie ein Star oder eine Diva auftrat, gerecht ? Scientology Mitglied und ziemlich überzeugt von dem Ganzen, umtriebig in Sachen Jazz-Rock, unzählige Grammies gewonnen, Meilensteine gesetzt … wie ?

Geboren 1941 in Chelsea (USA), stammte aus einem sehr musikalischen Haushalt und mit vier Jahren erhielt der junge Chick bereits klassischen Klavierunterricht. Als ich damit anfing, war ich doppelt so alt und immer noch zu jung dafür. Recht früh fand er Interesse am Jazz, dem er sein Leben lang verbunden blieb. Er kam früh in Kontakt mit einigen Größen der damaligen nordamerikanischen Musikszene und nahm 1966 sein erstes Solo-Album „Tones for Joan’s Bones“ und zwei Jahre später das heute als Klassiker verehrte Album „Now He Sings, Now He Sobs“ auf. Im selben Jahr begann eine andauernde Zusammenarbeit mit Miles Davis, welche sich auf viele Alben erstreckte. Dazu kommen eine Menge Bandgründungen, einige beständig, andere nicht, wie das im Jazz oft üblich ist.

Dabei hat er auch in den späten Zweitausendern mit anderen Genres wie Klassik und sogar Folk experimentiert, kehrte aber ich den letzten Jahren wieder zum Jazz-Rock zurück, am liebsten in kleinen Formation mit anderen kleinen Genies wie Gary Burton, Stanley Clarke, Antonio Sánchez so viele mehr, da hilft nur noch Wikipedia.

Lviv , Ukraine – June 26-30, 2019: Leopolis Jazz Fest 2019. ©Shuterstock

Seine Musik lässt sich am besten als groovig, präzise gespielt, messerscharf im Arrangement und frei von Improvisation verstehen – um den Meister zu zitieren: Eine Improvisation ist nur dann gut, wenn man diese nicht als solche erkennt. Man(n) war Chick gut darin, denn er improvisierte oft, aber man hörte es fast nie!

Ich mache kein Hehl daraus, dass ich den Mann bewundere (auch über seinen Tod hinaus, daher hier keine Vergangenheitsform), sowohl von seiner musikalischen als auch seiner Lebensleistung. 1998 gründete er in Clearwater (Florida, USA) die Chick Corea Academy, wo er Workshops für Musiker abhielt, die ihren persönlichen Stil verbessern wollten oder schlicht mal in Kontakt mit dem Meister kommen wollten (persönlich oder per Video). Der Autor dieses Nachrufs macht da keine Ausnahme. Chick konnte einen einnehmen, ohne überfahren zu werden, erkannte Eigenheiten des zu schulenden Künstlers sehr schnell und adaptierte hier Verbesserungen, ohne den Schüler zu verbiegen. Und nein es gab keine Propagandastunde zum Thema Scientology – bei mir jedenfalls nicht.

LVIV, UKRAINE – JUNE 27, 2017: Chick Corea Elektric Band (jazz fusion band) ©Shutterstock

Ein freundliches, mitteilsames und bescheidenes Genie ist von uns gegangen und ich zumindest werde ihn sehr vermissen.

Forum
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      Fredi  

      Hallo Dirk,

      ich bin – obwohl Gitarrist – ein großer Fan von Chick Corea. Seine Begeisterung für Scientology habe ich auch extrem kritisch gesehen (z.B. das „Dedicated to Ron L. Hubbard“ auf den LPs), aber vielleicht ist es wie mit Heroinsucht: man kann trotzdem ein Superkünstler und auch ein Vorbild (!) sein, selbst wenn man sich in der Garderobe die Spritze setzt. Solange er mich nicht missionieren will…
      Chicks RTF war mein zweites Konzert in meinem Leben mit 16 und ich denke gerne daran zurück. Und Jazzrock war genau mein Ding, Chick war einer der Großen in diesem Genre.

      Gruß
      Fredi

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        Dirk Matten  RED

        Wer sich als öffentliche Person und so wie er als Spitze eines Musikgenres als Scientologe darstellt, muss sich einer kritischen Betrachtung stellen. Das Relativieren hat für mich auf jeden Fall seine Grenzen.

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      gutomi  

      Das künstlerische Werk sollte man vom Charakter oder den Überzeugungen trennen. Die Welt gebiert immer wieder Genies mit eigenartigen, manischen Ansichten. Vielleicht wird man als „Normalo“ auch kein Genie, weil das Extreme fehlt. Eine alte Diskussion, sehr schön auch im Film Amadeus umgesetzt. Scientology ist eine totalitäre Gemeinschaft. Das Werk Chick Coreas berührt mich tief und ich stehe demütig vor seiner Leistung. RIP großer Meister.

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        Dirk Matten  RED

        Wie ich schon schrieb: Eine Person, deren Musik und seine Überzeugung kann man meiner Meinung nach nicht von einander trennen.

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          AMAZONA Archiv

          Und sie halten ihre Meinung für so relevant, das sie das hier mehrfach anführen müssen. Nur mal so fürs Protokoll.

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              AMAZONA Archiv

              Das ist doch fein. ((-: Ich finde es zumindest nicht sehr freundlich, wenn jemand einen sehr persönlichen Nachruf auf einen großen Künstler schreibt, dann das negative zu betonen. Chick ist es aus bekannten Gründen ja egal.
              Das ist eine wie ich finde sehr deutsche Art, die ich immer wieder beobachte. Ja, er war bei Scientology. Es gibt dieses Phänomen, das in den USA relativ viele Künstler dort sind. Dort wird es – anders als bei uns – als Religion verstanden. Das ist ein Phänomen, was man sicher betrachten kann.
              Trotzdem sollte man bei einem Künstler doch zuerst bewerten, was für einen positiven Beitrag er der Kunst gegenüber geleistet hat.
              Es gibt so eine komische Vorstellung, die wird zunehmend mehr, das große Künstler auch einwandfreie Menschen zu sein haben. So, als könnte man ihre Begabung sonst nicht ertragen.
              Ich weiss auch nicht so Recht, woher das kommt. Aber das ein großer Künstler (und das ist er unstrittig) auch ein persönliches Vorbild zu sein hat, das finde ich garnicht.

              Aber vielleicht verstehe ich sie da auch falsch. Will ich garnicht ausschließen.

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                Dirk Matten  RED

                Entschuldie bitte, aber der Autor des Nachrufs hat Scientology dort 2x erwähnt, ich habe lediglich einen Artitel des STREN verlinkt, der sich mit Scientology beschäftigt. Dümmer wird man dadurch sicherlich nicht.

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                  AMAZONA Archiv

                  Mit Verlaub: Klüger wird man aus Stern-Artikeln aber meistens auch nicht. Jetzt lassen sie mal ihre Aufklärungswut sein. Jeder weiss, was Scientology ist. Zumal es wie gesagt um Scientology in den USA geht und nicht hierzulande.

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          moogist  

          Komische Grammatik: „Eine Person, deren Musik und seine Überzeugung kann man meiner Meinung nach…“ , Herr Lektor. (Und das gleich zwei Mal …)

          Ich habe Chick Corea auf Konzerten erlebt. Der hat wunderbar gespielt. Das einzige, was dort gefeiert wurde, war Musik. Es gab keinen Gottesdienst und auch keinen Götzendienst. Ich kann auch mich nicht erinnern, dass er versucht hast, irgendjemand für Scientology zu missionieren.

          Ich bin zutiefst traurig über den Tod dieses großen Musikers.

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      AMAZONA Archiv

      Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, welchen Einfluss Scientology auf die Musik Chick Coreas ausgeübt haben soll. Aber ich lasse mir gerne weiterhelfen.

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        Dirk Matten  RED

        In diesem Nachruf wird ein Künstler gewürdigt, zu ihm gehört seine Musik und auch seine Nähe zu Scientology Church. Das hat der Autor des Nachrufs erwähnt, ich habe das durch einen Artikel im STERN für diejenigen ergänzt, denen die Tragweite von Scientologie bisher nicht präsent war.

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      nativeVS  AHU

      Nachdem ich ueber 3 jahre an einem Scientology laden vorbeigelaufen bin (ein paar monate hab ich das nicht mal mitbekommen, dass da so gross „Dianetics & Scientology Life improvement centre“ draufsteht) musste ich dann auch leider feststellen warum die addresse gewaehlt wurde. Genau neben der U-Bahn station am naechsten zu der wahrscheinlich bekanntesten englischen Schauspielschule. Wurde leider nur einmal angesprochen, hatte aber gluecklicherweise ein Book of Mormon dabei und denen in die Hand gedrueckt; ich glaube danach war man der meinung, dass ich nicht mehr ansprech wuerdig bin.
      Es gibt viele religionen und religious non-profit organisationen die meiner meinung nach etwas nervig auf einem stark genutzten buergersteig versuchen leute anzuhalten, aber jedem das seine (obwohl ich generell wenn ich die Zeit und spass habe mich auch gerne ueber Jesus oder Gott unterhalte).

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        Ashatur  AHU

        Sehr lustig
        Das Gesicht hätte ich gern gesehen als du das Buch übergeben hast….
        Mit den Mormonen habe ich die Erfahrung gemacht das es wohl die einzigsten auf der Straße sind mit denen man wirklich über Spiritualität diskutieren kann.

        Aber die Entstehung dieser Glaubensrichtung ist ja auch sehr abgefahren ;-)

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    defrigge  AHU

    Nachdem ich Chick Corea das letzte Mal 2008 in Leverkusen mit der „Five Peace Band“ gesehen hatte (John McLaughlin, Chick Corea, Kenny Garrett, Christian McBride, Vinnie Colaiuta), wollte ich gern ein Stück namens „Senor C.S.“ von McLaughlin mit meiner damaligen Band nachspielen.
    Dazu hatte ich eine Keyboarder-Frage an Chick Corea, die ich in seinem Online-Blog gestellt habe, mit wenig Hoffnung auf mehr als eine Standard-Antwort wie „Keep practising“. Was zu meiner Überraschung kam, war eine ausführtliche Antwort, die mir als Freizeitkeyboarder wirklich weitergeholfen hat. Da wurde mir klar, dass dieser Mann nicht nur einer der einflussreichsten Keyboard-Profis einer ganzen Generation ist, sondern Musik so sehr liebt, dass er gern und ungezwungen-unkompliziert seine Liebe teilen konnte.
    Joe Zawinul, George Duke, Lyle Mays und nun Chick Corea: mir gehen allmählich die Keyboard-Helden verloren, die mir gezeigt haben, was für fantastische Dinge mit Keyboards möglich sind. Ich bin zutiefst dankbar, dass ich solche Leute erleben durfte, und werde Chick Corea mit seinem Feuerwerk an Tasten-Kreativität in bester Erinnerung behalten.

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    Deepmind  

    Ich dachte Immer Religionsfreiheit ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut.
    Wieso muss man dann immer abwärtende Bemerkungen zu den geistigen Wegen von anderen Leuten ablassen, als ob man was davon verstünde.
    Mainstreampresse nachplappern zeigt den Grad an Intelligenz den man besitzt.

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        defrigge  AHU

        Da stimme ich Dir ausdrücklich zu: Scientology ist aus meiner Sicht ein Macht missbrauchendes Wirtschaftsunternehmen in pseudo-religiösem Gewand, das nicht durch Religionsfreiheit zu schützen ist.
        Der einzige Grund, weshalb Chick Corea deshalb nicht aus meinem Hör-Horizont gefallen ist, ist der, dass ich ihn nicht als willigen öffentlichen Propaganda-Lautsprecher für Scientology erlebt habe. Eher als jemand, der eine Überzeugung hat, die ich zwar extrem kritisch sehe, aber der damit nicht übergriffiger geworden ist, als ich erträglich fand. Weder bei dieser Entscheidung noch bei der möglichen engegengesetzten hätte ich mich auf sicherem Grund als Besserwisser gefühlt. In Tom Cruise kann ich mühelos einen böswilligen Scientologen erkennen, der besoffen von seinem eigenen narzisstischen Macht-Übergriffsgehabe ist. In Chick Corea sehe ich eher einen wunderbaren Musiker und sanftmütigen Menschen mit einer schrägen Weltanschaungs-Macke. Vielleicht irre ich mich? Mag sein. Das soll jede/r für sich entscheiden.

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        Lutz Haller  RED

        Sehr geehrter Herr Matten, Sie haben jetzt mehrfach zu Protokoll gegeben, dass man Scientology-Mitgliedschaft und Person nicht trennen sollte. Ich werde darüber aber hier keine Diskussion mit Ihnen anfangen, verweise aber scharf auf die goldene Regel „Über Tote nur Gutes“ – besonders bei einem Nachruf. Dieses Nachtreten passt einfach nicht zu Ihnen.

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          Marius

          Nein, ich sehe das genauso wie Herr Matten und mit dem Spruch „über Tote nur Gutes“ ist auch nicht ganz richtig.
          RED hin oder her.

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            AMAZONA Archiv

            ja, bei Hitler, Stalin, Göbbels und Himmler hätte ich auch Probleme, mit dem guten Reden über Tote.

            Aber Chick Corea war halt ein großartiger, Komponist und Keyboard Wizzard. Scientology hin oder her.

            Ich finde den Nachruf von Lutz Haller sehr gelungen. Und im Vergleich hierzu die Schlausch*-Attitude des ehemaligen Bonner Synth-Kleinwarenhändlers zu grumpy und unfreundlich.

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          Dirk Matten  RED

          Ich habe keine Bewertung abgegeben, sondern lediglich das 2x von Ihnen erwähnte „Scientology“ inhaltlich aufgefüllt. Wenn’s nicht erwähnenswert gewesen wäre, hätten sie es ja nicht erwähnen können. Und dass man Personen nicht von ihrer Musik und Überzeugung trennen kann, ist nun mal meine höchstpersönliche Meinung, das hat aber nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Ich nehme den Menschen in seiner Gesamtheit wahr und ernst.

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            Tyrell  RED 112

            Hallo Dirk, du hast ja Deine Meinung kundgetan – und das wird respektiert, aber du musst nicht darauf rumreiten – vor allem da dir inhaltlich niemand widerspricht. Es ist einfach der falsche Zeitpunkt und der falsche Ort für diese Diskussion. Ich würde mich freuen, wenn du es nun gut sein lässt. Vielen Dank im Voraus, Peter.

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    MidiDino  AHU

    Auch ich mag Teile seines musikalischen Schaffens sehr: Seine ‚Piano-Improvisations‘ aus den 70ern (I+II) und die späteren ‚Children’s Songs‘. Diese musikalischen Erkundungen lassen sich durchaus von seinem Sektengetue differenzieren. RIP.

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    AMAZONA Archiv

    Für mich ist und war er vor allem ein herausragender Komponist.
    Weiter oben wurden schon die „Children Songs“ erwähnt. Neben dem Übersong „Spain“ gibt es so viele Perle zu entdecken. Meine Favoriten sind Alben wie „Light as aFeather“ oder „No Mystery“, aber auch seine Elektrik Band mit dem furiosen „Got a Match.“
    Chick Corea konnte sich auf Freiheit in der Musik einlassen und praktisch mit jedem zusammen spielen. Seine Auftritte mit Bobby McFerrin oder Bela Fleck sind solche Beispiele.
    Er war ein großer Künstler, und die sterben bekanntlich nie.

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    Viertelnote  AHU

    ich finde schon, daß man seine Musik und ideologische Überzeugung trennen muss.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Alles was ausserhalb seiner Musik passierte,
    sollte woanders diskutiert werden. Hier sollte vorrangig die Musik spielen, das sollte auch für
    alle gelten. @Herr Matten: Ihre Meinung sollen sie gerne haben, aber andere haben auch ihre Meinung dazu.

    netter Gruß

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      Dirk Matten  RED

      Der Nachruf gilt dem Menschen in der Gesamtheit und dazu gehört die künstlerische Leistung und seine ideologische Überzeugung, die wurde ja im Nachruf 2x erwähnt.

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    Dirk81

    Bin traurig, eines meiner Vorbilder ist nicht mehr unter uns. Lieber Gott, freu Dich auf Sessions mit Chick Corea, Keith Emerson, Jon Lord und und und ;-)

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    justme  

    Danke für den Nachruf !
    In den letzten Jahren gab es ja noch Gelegenheiten, ihn live zu erleben. ich habe es verpasst,
    das ärgert mich gerade sehr…
    R.I.P.

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    Ashatur  AHU

    Ich bin mit der Musik von Chick, Herbie und Co aufgewachsen… Und gerade die Klavier Duette mit Herbie liebe ich. Das er Mitglied bei Scientology war habe ich erst hier erfahren…
    Aber das ist mir egal…
    das was mich bewegt hat war und ist seine Musik und diese hat ihn unsterblich gemacht.

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    NicGrey  

    Eine Inspiration fürs Leben, seit ich ihn 1988 live in Montreux erleben durfte… Gänsehaut.
    Thanks for everything. R.I.P. Chick.

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    Goodboyfromgermany

    Hab eine sehr gute Doku über das Leben von Chick Corea gefunden.
    (Anm.d.Red.: Link führte zu einer Scientology-Webseite und wurde gelöscht)
    Ich hab sie nicht in einem Rutsch gesehen aber nach jeder Pause griff ich zu meiner Gitarre und hab Sachen gespielt oder ausprobiert die mir vorher nie so in den Sinn kamen.
    Und das obwohl ich mit Jazz nix am Hut habe.

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