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Native Instruments und iZotope arbeiten zusammen: Music and Audio Creator Group

11. März 2021

Partnerschaft angekündigt - NI und iZotope

Music and Audio Creator Group native instruments izotope

Native Instruments und iZotope arbeiten zusammen: Music and Audio Creator Group

Was in vielen anderen Branchen schon lange gang und gäbe ist, hält nach und nach auch in unserem Musiker-Bereich Einzug: Firmen schließen sich zusammen, werden übernommen oder gründen diverse Partnerschaften. Mit Native Instruments und iZotope haben sich nun zwei Große des Recording- und Studiobereichs zusammengetan. Unter dem Namen „Music and Audio Creator Group“ wird man in Zukunft gemeinsam Produkte entwicklen.

In der offiziellen Pressemeldung wird zwar direkt am Anfang klargestellt, dass beide Unternehmen auch weiterhin eigene Produkte entwickeln und vermarkten werden und sich hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse und des Managements nichts ändern wird, aber man möchte das Wissen und die entwickelten Technologien zielgerichtet zusammenbringen um neue Hard- und Software-Lösungen voranzutreiben.

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izotope abo modell producer club production suite 1

Software und Plug-ins mieten: iZotope Producer Club und Music Production Suite

Doch was kann man von dieser Partnerschaft erwarten? iZotope hat Anfang der Woche bekanntgegeben, dass man zwei Software-Bundles ab sofort mieten kann, Native Instruments hat mit der Maschine+ seit einiger Zeit ein komplettes All-in-one-System am Start, das sicherlich nicht perfekt ist, aber doch eine gute Basis für weitere Entwicklungen und Standalone-Systeme darstellt. Hinzu kommt, dass Native Instruments seit Kurzem einen neuen Investor an Bord geholt hat, der frisches Kapital mitbringt und aus dem Hintergrund die Fäden bei Native Instruments in neue Richtungen lenkt. Die Partnerschaft mit iZotope könnte bereits das erste Ergebnis der Neuausrichtung sein.

native instruments maschine plus test

Wir sind auf alle Fälle gespannt, was und wann die „Music and Audio Creator Group“ als erstes vorstellen wird. Wir bleiben dran.

Hier die offizielle Pressemeldung von iZotope:

Today iZotope, the experts in intelligent audio technology, and Native Instruments, the leading manufacturer of music creation products, announced that they have teamed up to form a new technology group backed by Francisco Partners and EMH Partners. Both companies hold a shared vision of a seamless creative experience and are creating this unprecedented alliance to shape the future of music-making and audio production.

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With strong identities of their own, Native Instruments and iZotope will each continue to operate independently, serving the global creator community with the strength of their unique capabilities. There will be no structural changes to either entity, with both continuing under the same leadership, and with the same accomplished teams. Mark Ethier, co-founder and CEO of iZotope, and Constantin Koehncke, CEO of Native Instruments, will work alongside each other on the future and vision of this new alliance as co-presidents of the group.

There’s never been a more exciting time for the production of sound, with the appetite for a streamlined experience only increasing. The goal of this alliance is to better support the creative community through close collaboration, the sharing of knowledge and technology, and the enhancement of product offerings. As a collective force, this duo will generate a more cohesive audio ecosystem, to help creators no matter where they are in their journey.

As Mark Ethier, iZotope co-founder and CEO, explains, “iZotope and Native Instruments share the same mission to inspire and enable creativity. We both look to make it easier for engineers, producers, and musicians to realize their creative vision, and together, we will be able to break down barriers that have stood in the way of that goal for decades. With iZotope’s intelligent processing and Native Instrument’s innovative offerings, I can’t wait to see what artists will create.”

Constantin Koehncke, CEO of Native Instruments, adds, “As more and more people are getting into music-making they are looking for easy access to the building blocks for their journey. Joining forces with iZotope brings us yet another step closer to fulfilling our shared mission to empower producers of all levels with everything they need—from instruments and effects, to a supportive and thriving community. I cannot begin to imagine what our combined talent and technology can come up with to inspire artists and music creators worldwide.”

“Through our personal passions for music, we find Native Instruments and iZotope to be two impressive pillars of the audio creation industry. As we have gotten to know each company and their teams, we are convinced that they will transform and expand the industry by working together, ” concludes Matt Spetzler, Co-Head Europe and Partner at Francisco Partners. Adds Mario Razzini, Principal at Francisco Partners, “Our role is to champion their shared mission, providing strategic business support and resources to enable their success. We can’t wait to see what this group accomplishes for producers, engineers and musicians.”

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Forum
  1. Profilbild
    Tim  

    Interessanter Zusammenschluss. Meiner Meinung nach ein Armutszeugnis.

    Jetzt erklärt sich auch, dass iZotope momentan aus dem nichts diverse Youtube Kanäle featured. Das ist nur PR vor der Fusion gewesen.

    Mich wundert die Art und Weise der Ankündigung und vor allem der Inhalt: nämlich nichts!! Große Ankündigung. Man hätte glaub ich direkt mit einem Produkt um die Ecke kommen…. aber Ankündigungspolitik ist scheinbar grade gross in Mode. Ich falle jedenfalls nicht drauf rein.

    Ich denke NI ist durch. Jedenfalls ist dieser Zusammenschluss totaler Schrott. 2017 wurde NI von EMH bezuschusst, damals hieß es es käme die große Revolution. Seit dem nur Flops inklusive der Maschine +.

    Liegt wahrscheinlich daran, dass EMH von Musik machen null Plan haben. Wer die Website sieht, merkt schnell, dass dahinter eine reine Profitmaschine steckt (wobei die EMH Webseite aussieht wie so ein Richter Amateurverein). Komischerweise betont EMH aus Native eine rein online basierte Basis machen zu wollen. Das ist nach mehr als 3 Jahren nicht passiert. Ohne den Kontakt Player und so Firmen die darauf setzen ist das Angebot von NI einfach zu dünn.

    Der andere große Investor aus SF ist meiner Meinung nach seriöser, aber auch ein riesiger US Geld Hai. Man erkennt dort in deren Pressemitteilung auch: Null Plan vom Musik machen.

    • Profilbild
      bluebell  AHU

      Eine Software, die man nur online benutzen kann, und deren Daten alle in die Herstellercloud geladen werden müssen, ist der Traum jedes Musikschaffenden. Denn der Musikhipster mit seinem 5G-Zugang sitzt immer im stylischen Kaffehaus und schlürft seinen Latte oder sitzt im Stadtpark auf der Wiese, während er aufnimmt und mischt. Da sind sich die BWL- und Marketingdroiden ganz, ganz sicher.

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      Henrik Fisch  AHU

      > […] Liegt wahrscheinlich daran, dass EMH von Musik machen null Plan haben. […]

      Wovon sie Plan haben, ist Geld machen. Da sind vermutlich einige hochbezahlte Analysten, die aufgrund von Markt- und Radio-Analysen herausbekommen haben, dass man mit immer dem selben Kram für die Smartphone-Wischer-Masse sehr viel Geld verdienen kann. Wozu also Innovationen? Nein, schnell, schneller, am schnellsten heißt die Devise, damit der Nummer-1-Hit nicht mehr in einer Woche sondern in einer Stunde von einem anderen verdrängt wird. Künstlerische Absichten oder gar Innovationen haben da nichts zu suchen … weil es von den Hörern nicht mehr bemerkt wird. Und wenn man Musik-Tools liefert, die bei der Masche mitmachen, verspricht das ganz viel Geld. Die Tools von iZotope gehen jetzt schon in genau die Richtung.

    • Profilbild
      Henrik Fisch  AHU

      > […] Seit dem nur Flops inklusive der Maschine +.

      Dazu noch einmal eine ernst gemeinte Nachfrage: Ist die echt ein Flop? Ich in meiner musikalischen Unschuld empfinde dieses Gerät inzwischen als deutlich interessanter, als die alten Maschinen. Der bisher ausbleibende Preisverfall spricht auch nicht für einen Flop. Und die »Maschine+« passt auch in den »Hype« der »DAWless-Produktion« … was eigentlich gar kein Hype ist, denn ich sehe durchaus die Vorzüge. Ich finde eher, dass Native-Instruments hier ein echt spannendes … äh … Instrument (?) vorgestellt hat. Eine echte Konkurrenz zu den aktuellen AKAI-MPCs.

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    Filterpad  AHU

    Alles äußerst merkwürdig: iZotope und NI? Derweil ist doch Magix und iZotope schon in Verbund, zumindest geschäftlich. Dann bekam ich letztens né Mail: Jetzt U-he Plugins über NI Native Access downloadbar! Heißt also NI, U-he, Magix und iZotope in Zukunft „one Company“? Wie schon Yamaha und Steinberg „one Company“ sind. Wann kommt der Verbund Yamaha, Korg und ‚Music and Audio Creator Group‘? Man darf gespannt sein, aber ich halte es definitiv nicht für gut!

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    dr noetigenfallz  

    Also ich finde, das macht total Sinn. Izotope bietet hauptsächlich Effekte bzw. Effektsuites für Mix, Mstering und Post-production an. Das ist gerade der Bereich, in dem NI am schlechtesten aufgestellt ist. Passt doch super. Außerdem sagen sie ausdrücklich, dass sie nicht fusionieren wollen. Man muss doch nicht immer alles schlecht reden

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      bluebell  AHU

      Irgendwann ist man mit diesem ewig gleichen Marketinggewäsch eben abgefüllt. Produktvorstellungen sind interessant. Abkündigungen auch („Wir haben dein Geld, nun kauf dir unser nächstes Produkt“).

      Aber welcher Schlips mit welchem anderen Schlips Powerpoints austauscht („strategische Partnerschaften“), hat für sich gesehen wenig Auswirkungen und Gehalt.

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    Tim  

    Okay dann formuliere ich diesen „Zusammenschluss“ eben so: die ursprünglichen Macher der Firmen haben 0,00 mehr zu sagen. Diese Fusion wird dargstellt als die ultimative Vision zweier CEO’s im romantischen candle light Dinneer. In wirklichkeit haben Investoren gemerkt, dass die brands als solches für sich quasi kaputt sind und nicht länger finanziell tragbar.

    Also wird das jetzt alles neu konstriert auf finanzielle Nachhaltigkeit und Erfolg. Das ist jetzt erstmal nichts schlechtes. Ein Investor muss auch zwangsläufig kein Experte auf dem Gebiet der eigentlichen Investition sein. Allerdings riecht das hier einfach nach etwas, dass einfach falsch verpackt ist. Und als User wird man halt irgendwie verarsc**.

    Hinter dem wohin NI sich entwickelt steckt einfach nichts mehr, da ist eben KEINE Vision. Der Musikproduzent steht da null komma null mehr im Fokus. Da geht es nur um Investments, die jetzt kapitalistisch ausgerichtet werden. Die CEOs werden da nichts mehr so lenken, wie als sie die Unternehmen iZotope & NI damals erschaffen haben.

    Am meisten ärgert mich einfach diese Luft-Ankündigung…. Da wird grade massiv gekurbelt und Follower generier – auf Kosten der User… die MUSIC CREATOR GEMEINSCHAFT hätte die Fusion direkt mit einem geilen Produkt starten können. Aber ich glaube hier geht es den Investoren nur um ne Machbarkeitsstudie!

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    AMOS omb  

    Nun ja mir reicht das mit der ganzen Software schon lange. Diese ewige Quälerei dem ehrlichen Käufer gegenüber mit ewigen Anmeldeprozeduren, plötzlich nicht mehr vorhandene Schlüssel nach Software Updates, im Falle als Besitzer von älteren Versionen nicht mehr neu zu installierenden Programmen, bei mir z.B. bei NI Komplett. Eigentlich geht alles aber nach Anschaffung eines neuen Rechners kann man zum Teil nur noch die aktuellsten Software Versionen aufspielen, natürlich nur als Demo. Und dieser Ärger zieht sich ja letzendlich durch alle Firmen mal mehr, mal weniger durch. Ich rüste jetzt nach und nach auf Hardware um. Ist teuerer aber ich entscheide dann wann ich mit meiner Ausstattung nicht mehr zufrieden bin und nicht der Hersteller meiner Hardware.

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      bluebell  AHU

      Wenn Du damit leben kannst, dass Du nicht JEDE Software haben bzw. laufen lassen kannst (und das kannst Du, denn Du gehst in RIchtung Hardware), ist die Orientierung in Richtung Open Source ein möglicher Weg. Es gibt auch dort Probleme und man muss sich auch dort einarbeiten, aber man ärgert sich eben mit Unzulänglichkeiten herum, nicht mit Gängelei und Bösartigkeit.

      Während jetzt schon abzusehen ist, dass MacOS und Windows früher oder später eine eingebaute Haltbarkeit bekommen (bestimmt unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit), ist eine solche Denkweise bei Open Source geächtet und prinzipiell nicht umsetzbar.

      Eine Abkehr von Gängelsoftware bedeutet auch eine Hinwendung zu Linux. Andere Open Source Betriebssysteme sind audiomäßig nicht so weit.

      Es hilft wenig, Open Source Software auf Windows laufen zu lassen. Potenziellen Ärger, dass Dir jederzeit jemand unterstellen kann, Deine Windows-Lizenz sei nicht gültig, kann kein Nutzer von Windows ausschließen. Dann stürzt sich die Staatsanwaltschfat auch wegen Geldwäscheverdachts auf Dich. Es ist also auch eine Frage der Sicherheit und Rechtssicherheit, auf Windows zu verzichten.

  6. Profilbild
    pulpicon  

    „There’s never been a more exciting time for the production of sound“.. vielleicht, aber wegen Analog Revival, Modular Boom, Retro Trend und Hardware + OTB Vorteilen. Oder ist das auf den Corona Lockdown bezogen?

  7. Profilbild
    ShellMastaah

    Na da treffen sich ja zwei Global Player, die es bis heute nicht geschafft haben, ihre GUIs 4k-fähig zu programmieren. Voll peinlich. Wünsche mir noch Arturia oder FabFilter als Partner. Die könnten den beiden Schnarchnasen NI + Izotope zeigen, wie man Plug-ins resizable macht… 🤭

  8. Profilbild
    Mick  AHU

    Also vielen hier scheint gar nicht bewusst, das NI schon seit Jahren sowieso mit „Legionären“ zusammenarbeitet!? Es gibt dort kaum noch eigene Programmierer für ihre alte Software und für Neue, werden Programmierer kurzfristig angeworben.
    Und wenn deren Verträge auslaufen, gibt es auch keine Updates mehr.
    Habt Ihr euch nie gefragt, warum NI immer noch die „Resterampe ala FM8,Massive und Absynth“ von den ersten Komplete Versionen mitliefert? Weil sie es nicht besser können, keiner kann diese PlugIns auf Vordermann bringen, aber sie nutzen sie immer noch als „Zugpferd“! Selbst die neueren PlugIns bekommen nur „Schein-Updates“, denn wirklich passieren tut da nichts, immer noch kein VST3, immer noch nicht HDPI-fähig! MassiveX hat mal gar nichts mit dem alten Massive zu tun, weder vom Sound, Bedienung und Charme!…darum taucht er auch zurecht nicht, in den Top 20 der besten Synth PlugIns auf!…und ich wette, wenn die Verträge mit den Erschaffern auslaufen, ist er noch Jahre später, nur einer der vielen „blinden Passagiere“ in Komplette XY! Izotope ist aber nichts besser, man hat kaum eine Version von Ozone oder MP-Suite bezahlt bzw. kapiert, steht schon die nächste Version vor der Tür (…natürlich mit einem noch nie dagewesenen Rabatt!;-) und die Alte wird mit ihren Bugs (und CPU-Hunger) im Stich gelassen.

    • Profilbild
      akademus

      Ich sehe das nicht als Nachteil, solange mit den neuen Komplete-Versionen neue Features und Libs geliefert werden, die den Kauf des Updates wert sind. Im Gegenteil, ich bin froh, dass diese alten Produkte noch auf der Liste stehen, denn nur so hat man die Sicherheit, dass sie weiterhin jede Hard- und OS-System-Änderung überstehen. Die B4 und Pro53 haben leider nicht überlebt.

  9. Profilbild
    ukm  

    Wenn die Unternehmen größer werden und etabliert sind, verschiebt sich meist die Relation von der engagierten Produktentwicklung zur nicht minder engagierten Profitmaximierung.

  10. Profilbild
    Lapin  

    naja wird wahrscheinlich ein abo Modell rauskommen, dass parallel zu den eigenen Websites läuft.
    Macht wahrscheinlich auch Sinn bei native instruments Preispolitik. Mir is zb 50-100€ für super 8 zu teuer, 200 für das Upgrade auf komplete 13 im summer sale wäre angesichts der Menge des gebotenen ok, aber wenn man eigentlich nur paar plugins in seinen workflow einbauen kann, sind 200€ halt doch wieder zu viel, vor allem seit es ca. um den Preis coole Hardware gibt

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