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Report: Apple iPad Pro M2 und iPad mit USB-C, Herbst 2022

2x iPad Pro mit M2 und iPad mit USB-C

21. Oktober 2022

Still und leise hat Apple am 18. Oktober zwei neue iPads Pros und ein Einsteiger-iPad veröffentlicht. Dabei gibt es besonders beim Einsteiger-iPad einen ordentlichen technologischen Schub und eine weitere Vereinheitlichung bzw. Modernisierung über die Modelle hinweg. Leider gibt es auch höhere Preise.

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Apple iPad 10. Gen

Das „Einsteiger“-iPad der 10. Generation erfuhr gegenüber dem Vorgänger dem iPad der 9. Generation einige relevante Aufwertungen. Zuallererst ist das einfache 10,2″ Retina Display (25,91 cm Diagonale) durch ein Liquid Retina Display mit 10,9″ Diagonale ( 27,69 cm) ersetzt worden. Da die Pixeldichte von 264 ppi gleich geblieben ist, erhöht sich damit auch die Auflösung entsprechend auf 2360 x 1640 Pixel.

Dass dabei die Maße nur minimal, von 250,6 x 174,1 x 7,5 mm auf 248,6 x 179,5 x 7,5 mm, voneinander abweichen, ist der Streichung des Home-Buttons beim iPad 10 geschuldet. Dadurch kann nun mehr Fläche für das Display genutzt werden. Der Touch-ID-Sensor ist dabei in den seitlichen Taster gewandert, der mit dem iPad Air 4 eingeführt wurde.

Ebenfalls neu ist der USB-C-Port, womit nun für alle aktuellen iPads der alte Lightning-Port zu Grabe getragen wurde. Über die genaue USB-Variante gibt es zwar keine Informationen von Apple, aber die Unterstützung eines externen 4K Displays bei 30 Hz oder 1080p bei 60 Hz lässt auf USB 5Gbps (ehemals USB 3.1 Gen 1 / 3.2 Gen 1×1) schließen. Was aber noch zu bestätigen ist.

Update 31.Okt.: Nach einem Artikel von The Verge erreicht der USB-C-Anschluss des iPad 10 nur 480 Mb/s, also USB 2.0-Geschwindigkeit.

Die Kamera wurde ebenfalls von der Längsseite auf die Queerseite verlegt, was für angenehmere Videoanrufe sorgen soll. Sogar Center Stage, also die Personennachverfolgung der Kamera ist vorhanden.

Mit dem Einzug von 5G Mobilfunk, WLAN 6 und Bluetooth 5.2 (iPad 9: BT 4.2, 4G) ist auch hier die Konnektivität auf den neusten Stand gebracht worden und es soll laut Internet über 4 GB RAM verfügen, das ist 1 GB mehr als beim iPad 9.

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Die Modernisierung des iPad 10 hat aber auch eine Schattenseite, denn auch hier ist nun die 3,5mm Klinkenbuchse für den Kopfhörerausgang weggefallen.

A14 Bionic

Der verbaute Apple SoC A14 Bionic aus der iPhone 12-Serie gibt dem iPad 10 gegenüber dem A13 Bionic aus dem iPad 9. Gen auch eine gute Aufwertung. Dennoch bleibt bis dato das iPad mini 6. Gen mit dem A15 Bionic das leistungsfähigste iPad, außerhalb der Pro-Serie.

Das iPad 9. Gen mit A13 liefert laut Geekbench:

  • Single-Core: 1325 Punkte
  • Multi-Core: 3304 Punkte
  • Metal-Score: 7250 Punkte (iPhone 11 Pro Max)

Während das iPad Air 4. Gen mit A14 es auf folgende Werte bringt:

  • Single-Core: 1583 Punkte
  • Multi-Core: 4201 Punkte
  • Metal-Score: 12425 Punkte

Obwohl das iPad Air 4 traditionell über ein besseres Speicherinterface und schnelleres RAM verfügt als ein Einsteiger-iPad, dürfte das iPad 10 doch locker 20 % mehr Leistung gegenüber dem iPad 9 bringen. Durch die doppelte Anzahl an Neural-Engine-Kernen sogar fast doppelt so viel bei Machine-Lerning-Anwendungen.

Die Ausbaustufen des Speicherplatzes von 64 GB und 256 GB ist dagegen geblieben. Jedoch empfand ich 64 GB immer etwas eng. 128 GB empfand ich immer als ideal, da der Sprung auf 256 GB schon wieder 250,- Euro mehr kostet. Mit 64 GB lässt sich dennoch mitunter gut haushalten, wenn man sich mit der Projektauslagerung auf eine externe SSD anfreundet.

Der Apple Pencil der 1. Generation, wird vom iPad 10 genauso unterstützt wie das Apple Magic Keyboard Folio. Das iPad 9 ist nur kompatibel mit dem Smart Keyboard oder generischen Bluetooth-Tastaturen.

Mit dem verbauten Akku sollen 10 Stunden Bingewatching möglich sein, da hat sich gegenüber dem iPad 9 nichts getan.

Mit all diesen Neuerungen ist der Aufpreis von 150,- Euro beim Grundmodell im Vergleich zum Vorgänger dann doch irgendwo gerechtfertigt und schlägt final mit 549,- Euro in vier lustigen Farben zu Buche. Auch wenn die höheren Preise eher der aktuellen Krise und Inflation geschuldet sind.

Vielleicht auch deswegen hat Apple das iPad 9. Gen nicht aus dem Programm genommen und es ist weiterhin für 429,- Euro zu haben und ist auch immer noch leistungsfähig genug, um auch komplexere Audiosession zu fahren.

Das iPad 10 ist kann sofort bestellt werden, ist ab dem 26. Oktober erhältlich und wird mit iPadOS 16 ausgeliefert.

M2 iPad Pro 12.9″ 6. Gen und M2 iPad Pro 11″ 4. Gen

Das herausragende Merkmal ist hier natürlich die Verwendung des Apple Silicon M2-SoC in den beiden iPad Pros 11″ und 12,9″.

Der M2-Chip wurde zuerst mit dem MacBook Air und dem MacBook Pro am 7. Juni dieses Jahres vorgestellt, worüber wir berichteten.

Der M2 in den beiden neuen iPad Pros bietet eine 8-Kern CPU Recheneinheit, eine 10-Kern GPU Grafikeinheit und eine 16-Kern Neural Engine, die besonders für Machine-Learning, wie bei der Foto-/Videobearbeitung zum Tragen kommt.

Der M2 in den iPad Pros scheint also nicht gestutzt zu sein, denn er bietet die gleiche 100 GB/s Speicherbandbreite wie der M2 in den Macs.

Lediglich beim Arbeitsspeicher ist bei den iPad Pros bei 16 GB Schluss, obwohl der M2 in den Macs bis zu 24 GB adressieren kann, wobei erst die beiden iPad Pro-Modelle mit 1 TB Speicherplatz oder mehr 16 GB RAM haben. Die Modelle darunter haben nur 8 GB RAM.

Die Gesamtperformance sollte dann wohl auch auf der Höhe des M2 MacBook Airs liegen, da auch dieses keine aktive Kühlung besitzt, im Gegensatz zum M2 MacBook Pro, was aber laut Geekbench nur in einer absolut vernachlässigbaren Steigerung an Geschwindigkeit resultiert.

Im Vergleich bringt das M1 Macbook Air

  • Single-Core: 1706 Punkte
  • Multi-Core: 7422 Punkte

Ein M1 iPad Pro (12.9″ 5.Gen) liegt da sehr dicht beim M1 MacBook Air

  • Single-Core: 1704 Punkte
  • Multi-Core: 7207 Punkte
  • Metal-Score: 21111 Punkte

Ein M2 MacBook Air kommt laut Geekbench auf

  • Single-Core: 1887 Punkte
  • Multi-Core: 8725 Punkte

Es kann also davon ausgegangen werden, dass bei den M2 iPad Pros die Leistungssteigerung ähnlich ausfallen wird.

Da nun Apple auch, schätzungsweise bis zum nächsten Herbst bzw. mit MacOS 14 den Intel-Support einstellen wird und die Entwickler, wenn sie weiter Software für Mac verkaufen wollen, eh auf Apple Silicon-Code umsteigen müssen, gibt es kaum noch einen Grund, warum die großen DAWs nicht auch bald auf iOS aufspringen sollten. Professionelle Software für Videobearbeitung wie DaVinci Resolve ist ja schon jetzt für iOS zu haben.

iPad mit DaVinci Resolve

Der „größte“ Unterschied zwischen den beiden neuen iPad Pros dürfte wohl die Verwendung eines Liquid Retina Displays mit einer Diagonale von 27,96 cm bei einer Auflösung von 2388 x 1668 Pixeln bei 264 ppi, im kleinen iPad Pro und eines Liquid Retina XDR Display im großen iPad Pro sein. Letzteres mit einer Diagonale von 32,77 cm bei einer Auflösung von 2732 x 2048 Pixeln bei 264 ppi, zusammen mit 2.596 lokalen Dimmzonen, die zu einer deutlichen Erhöhung des Kontrastdarstellung beitragen. Außerdem gibt es den Referenzmodus für die farbgetreue Darstellung/Wiedergabe nur für das 12,9″ M2 iPad Pro.

Schwebefunktion (Quelle: Apple Homepage)

Neu ist eine Schwebenfunktion für den Apple Pencil 2. Gen. Dieser wird nun schon bei einem Abstand von 12 mm zum Display erkannt. Damit kann z. B. eine Preview-Anzeige möglich sein oder dass ein Widget, eine App kann ausgewählt werden, ohne den Bildschirm berühren zu müssen. Das ist zwar innovativ, aber die Schwebefunktion scheint nur auf die zwei neuen M2 iPad Pros beschränkt zu sein. Daher droht auch ihr ein ähnlich kurzlebiges Dasein, wie dem 3D-Touch, der Touchbar und wohl auch dem Dynamic Island. Gute Ideen, aber leider kein relevanter Verbreitungsgrad.

Es gibt bisher keine Informationen darüber, dass die Schwebefunktion ein Teil von iPadOS 16 sein wird. Der Apple Pencil 2. Gen wird aber von insgesamt elf iPads unterstützt.

Als weiteres Zubehör gibt es das Apple Magic Keyboard für iPad Pro 12.9″ 6. Gen und iPad 11″ 4. Gen mit hintergrundbeleuchteter Tasten, Multi-Touch-Trackpad und durchgeschleiftem USB-C-Port.

Da das Apple Magic Keyboard auch als Hülle für das iPad dient, werden zwei Größen angeboten. Das 11″-Modell kostet 369,- und das 12,9″-Modell gibt es für 429,- Euro

Die beiden M2 iPad Pros benutzen wie ihre Vorgänger ebenfalls Face-ID zur Autorisation.

An den Spezifikationen der Kamera oder des LiDAR-Scanners hat sich gegenüber dem Vorgänger  nichts relevantes geändert.

Die Preise in der Grundausstattung von M2 iPad Pro 11″ und 12,9″  sind um ca. 200 Euro im Vergleich zu den Vorgängern gestiegen. Auch der Preisunterschied zwischen den neuen Modellgrößen ist mit 400 Euro um 80 Euro höher ausgefallen als bei den beiden M1-Vorgängern von 2021 (320,- Euro).

Die Preise liegen damit bei der Grundausstattung von 128 GB Speicherplatz bei 1049,- Euro für das 11er und 1449,- Euro für das 12,9er. Respektive bei – auch unter Berücksichtigung des doppelt so großen Arbeitsspeichers – happigen 2429,- Euro und 2829,- Euro für die 2 TB Ausbaustufen.

Da kann man von Glück reden, dass sich an die beiden iPad Pros per Thunderbolt 3/USB4 (USB 40 GBps) externe SSDs anschließen lassen, um Projekte auszulagern. Eine externe 4 TB NVMe-SSD ist gegen die Apple-Preise ein Schnäppchen.

An weiterer Konnektivität gibt Bluetooth 5.2 und sogar WLAN 6E.

Der Lieferumfang beinhaltet ein USB-C Ladekabel und ein 20 Watt USB-C Ladegerät für den Akku, der bis zu 10 Stunden Bingewatching erlaubt.

Die beiden iPad Pros können ab sofort bestellt werden, sind ab dem 26. Oktober erhältlich und werden mit iPadOS 16 ausgeliefert.

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Preis

  • iPad Pro 12.9" 6. Gen ab 1.449 Euro (128 GB)
  • iPad Pro 11" 4. Gen ab 1.049 Euro (128 GB)
  • iPad 10. Gen ab 579 Euro (64 GB)
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Forum
    • Profilbild
      Numitron AHU

      Hab mir deswegen noch schnell das 2021er iPad um 359€ geholt.
      Usb c hätte ich gerne gehabt, aber 200€ mehr sind schon frech.

      • Profilbild
        Stephan Merk RED

        Eigentlich hat Apple nur Glück, dass sie der einzige Hersteller sind, die abseits von Chromebook-Convertibles und Windows-Touchboliden überhaupt sinnvolle Tablets im Angebot haben. Man könnte das auch kritischer formulieren: Warum jetzt erst 5G, während doch selbst günstige 5G-Smartphones schon länger vor Allem wegen der UMTS-Abschaltung erhältlich sind? Warum USB Type-C und Pencil erster Generation, der jetzt mit nervigem Adapter angedockt werden muss? Wieso sollte man sich das Folio dazu kaufen, das einzeln fast halb so teuer wie das ganze iPad ist? Apple ist und bleibt einfach teuer und sogar rückschrittlich, nicht mal OLED bekommt man zu dem Preis, bei Samsung hingegen schon. Dafür vier iPad-Linien, jetzt mit M2, ganz toll. Da kann man sich nun aussuchen, ob man ein eingeschränktes iPad OS zu dem Preis möchte oder man sich fürs gleiche Geld nicht direkt ein MacBook Air kauft, dann aber ohne Touch. Vielleicht bin ich auch etwas doof, aber eine klare Linie wie vor Jahrzehnten sieht anders aus. Und was die umweltaspekte angeht, naja egal. Dass man das alte iPad übrigens im Programm lässt hat einen ganz einfachen Grund. Bildungsbereich. Die Dinger liegen inzwischen an so vielen Schulen und man bindet junge Menschen geschickt an ein Monopol, was man auch etwas kritisch sehen könnte.

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        Orest

        Hab ich auch gemacht :) USB-C wäre natürlich cool, aber wichtiger ist mir, dass das 2021 iPad (als vermutlich letztes iPad überhaupt) noch über einen Miniklinken-Ausgang verfügt und man sich das dumme Adaptergefummel spart, wenn man es auch zum Musikmachen nutzen will

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          defrigge AHU

          Ich hab mir das auch besorgt (iPad 9. Generation):
          vollwertiger Ersatz für mein altes iPad Pro 9.7, vor drei Wochen noch für 379€.

          Über Apples aktuelle Produkt- und Preispolitik kann ich mich nur wundern.

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            Garfield Modular AHU

            Hi Numitron und Defrigge,

            Ja, der neue Preis vom 10. Generation iPad war mir auch zu bunt, deshalb habe auch ich noch schnell den 9. Generation iPad gekauft für ein ähnliche Preis wie Numitron; gerade diesen Samstag bekommen :-)

            Das der 9. Generation iPad jetzt noch schnell von Euro 379 auf Euro 429 gelegt worden ist… ich glaube nicht dass das noch viel mit den heutigen Markt Krise zu tun hat (sonst hätte Apple dieser Preis schon längst erhöht). Ich persönlich glaube eher das Apple das Differenz zwischen Gen. 9 und Gen. 10 nicht all zu groß erscheinen lassen möchte…

            Obwohl Euro 429 Gen. 9 gegen Euro 579 Gen. 10 ist immerhin noch ein beachtlichen Sprung. Wie sagt man das noch mal auf englisch…? The sky is the limit ;-(

            Nur meine 2 Cents, viele Grüße, Garfield.

  1. Profilbild
    defrigge AHU

    Mit den aktuellen Apple-Angeboten möchte ich nichts mehr zu tun haben.

    – iPhone: mein aktuelles iPhone 12 Pro Max möchte ich gegen keins der aktuellen Angebote tauschen. Grund: extrem hohe Preise bei uralt-Lighning USB-2 Verbindung zum Datenaustausch und sehr überschaubaren alltagsrelevanten Verbesserungen, hauptsächlich im Kamera-Bereich.

    iPads:
    – als Ersatz für mein altes iPadPro 9.7“ hab ich mir die neuen iPads, iPad Airs und Pros und ihre Preise angesehen und mich angesichts seltsamer Konzepte und Preise kopfschüttelnd abgewendet. Vor 3 Wochen hab ich mir als im Alltag vollwertigen Ersatz das billigste iPad 9. Generation besorgt: damit kann ich meinen alten Stift weiterbenutzen, +Kopfhörer-Anschluss für Musik-Zwecke statt des Kabelgedöns mit neueren Modellen: 379€. Dasselbe Gerät kostet jetzt 429€ und der Nachfolger mindestens 579€ – bei krassen Zubehör-Kosten wie z.B. Magic Keyboard Folio für 299€!

    – auch für mein altes iPadPro 12.9 der 2. Generation habe ich einen Akku-Tausch (Ersatzgerät) jedem der Neugeräte vorgezogen. Prima zum Notenlesen (ForScore).

    – da iPad OS immer noch kein Notebook ersetzt und den Nutzen des M1/M2 unnötig stark begrenzt, nutze ich stattdessen ein Surface Pro 8 für vollwertiges mobiles Touchscreen-(wahlweise Pad-) Arbeiten.

    Die gesammelten Seltsamkeiten der aktuellen iPad-Generation gut zusammengefasst:
    https://youtu.be/J0UThpYrv9c

    • Profilbild
      Everpure AHU

      „…und den Nutzen des M1/M2 unnötig stark begrenzt…“ Das gilt allerdings nur vor allem, weil wir die Musikerbrille aufhaben. Ansonsten ersetzt so ein iPad sehr wohl einen großen Teil der Anwendungen, für die man sich früher einen Laptop gekauft hätte. Die Verkaufszahlen bestätigen das ja ziemlich deutlich.

      • Profilbild
        defrigge AHU

        Diese Kritik kommt nicht nur von Musikern, sondern auch von Kreativen, die die iPads professionall nutzen möchten, z.B. für Fimschnitt mit Final Cut Pro etc.

        Es gibt inzwischen ja sogar das Gerücht, dass Apple eine abgespeckte MacOS Version auf die schnellen iPads bringen könnte, genau weil die Kritik an dem Auseinanderdriften von Hardware-Power und mittlerweise unnötigen und unverständlichen iOS-Einschränkungen (aus einer vergangenen Hardware-Zeit) unter Usern immer deutlicher wird.

        Das, was ich sonst an iPads seit Jahren wertschätze, kann ich auch auf einem einfachen iPad machen: es würde mir nicht einleuchten, dafür das Geld für die teuren iPads zu investieren oder – je nach Sichtweise – zu verschwenden.

        Ich bin ja seit Jahren intensiver Apple Nutzer, und habe klaglos ihre Preise akteptiert, weil das ganze Öko-System aus Hard- und Software für mich so funktioniert hat, wie es war. Aber wenn Preis- und Konzeptentwicklung nun m.E. nicht länger zusammenpassen und ich beginne, das ganze als wenig Sinn machende Abzocke zu sehen, endet diese Akzeptanz.

      • Profilbild
        Bibbo

        Stimmt hinten und vorne nicht. Apple verkauft heute fast 25% weniger iPads als noch zu seinen besten Zeiten. Außerdem: Welcher halbwegs professionelle Fotograf, Designer oder Entwickler würde denn freiwillig auf seinen Mac verzichten wollen, um dafür seine Projekte fortan auf einem iPad auszuführen? Das ist ja der reinste Usability Albtraum. Das, was du meinst, sind Leute, die hier da mal Emails schreiben, ihre Excel Tabellen ausfüllen oder Präsentationen vorbereiten. Dafür braucht es aber kein teures iPad, wie defrigge schon richtig bemerkt hat.

  2. Profilbild
    desmondo

    …ganz schön happige Preise, wenn man sich ein etwas besseres Teil zulegen möchte. Schade.

  3. Profilbild
    Everpure AHU

    Ich finde es immer wieder faszinierend, wie mit 100%iger Verlässlichkeit bei jeder Apple News ausgiebig über die Preise geschimpft wird – und dann verkauft sich das Zeug doch wieder wie geschnitten Brot. Wer sind nur all diese reichen Leute, die ständig Macs, iPads und iPhones zu so überzogenen Preisen kaufen und dann sogar auch noch benutzen? Ich sehe nach wie vor auf allen Konzerten massenweise iPads und MacBooks auf den Bühnen und an den Mischpulten…

    • Profilbild
      defrigge AHU

      Die aktuelle etwas wirre iPad und iPhone Apple Produktgestaltungs-Politik und die damit verbundene überdrehte Preisgestaltung hat nichts mehr zu tun mit dem allgemein bekannten Apple-Aufpreis für gute Produkte in einem gelungenen Öko-Sytem.
      Daher bezweifle ich auch, dass sich alle aktuellen iOS Angebote so gut verkaufen lassen werden wie bisher.
      Die kopfschüttelnde Kritik an manchem, was Apple da gerade konzeptionell und preislich so treibt, kommt diesmal gerade von den besten Apple-Fachleuten, die als langjährige Intensiv-User immer wieder vieles an Apple-Produkten gelobt haben. Nur ein Beispiel von vielen:
      https://youtu.be/C6Ni9rH6VmA?t=434

      • Profilbild
        Everpure AHU

        Ja, den Beitrag habe ich auch gesehen. Und ja, er hat vollkommen recht. Mal sehen, ob die Kundschaft diesmal mit den Füßen abstimmt…

        • Profilbild
          defrigge AHU

          Ich hab erstmal nur meinen Fuß zum Abstimmen :-)

          Der hat allerdings seit nun ca. 2 Jahren entsprechend abgestimmt. Auch bei ein paar Freunden und Bekannten ist es ähnlich. Das ist gar keine Apple-Feindschaft, ganz im Gegenteil: wir erwarten im Sinn früherer Apple-Kultur mehr von Apple, zu akzeptiert hohen, aber doch nicht wild ausufernden Preismodellen bei Geräten samt Zubehör.

  4. Profilbild
    maddin62

    Habe mir vor etwa 6 Monaten das IPAD 2021 gekauft, als ich vom aktuellen IPAD gelesen habe, hab ich im ersten Moment gedacht ‚Mist, zu früh gekauft‘. Nach dem Lesen des Artikels denke ich allerdings ‚alles richtig gemacht‘.

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