Test: Behringer System 100 Eurorack, VCO 112, LFO 150, VCA 140, Multip.173

2. September 2020

Pop will eat itself - Behringer System 100

Grundlegendes zum Behringer System 1oo Test

Heute haben wir die ersten Module des Behringer System 100 Modular Systems im Test. Dieser Test wird ein zweiteiliger Test. Im ersten Teil werden wir uns grundlegend mit den zur Verfügung stehenden Modulen befassen und werden ein erstes Zwischenfazit ziehen. Im zweiten Teil geht es um VCA, VCF und eine Bewertung des Gesamtsystems.

Die hier zur Verfügung gestellten Klangbeispiele haben eher illustrierenden Charakter, da für eine vollständige Bewertung und Demoerstellung die Module 121 Dual VCF und 130 Dual VCA nicht zur Verfügung standen. Kurzerhand wurde aus der Not eine Tugend gemacht und für Filter und VCA kamen das Roland System 1m und der Behringer Neutron zum Einsatz.

Ebenso wird hier zunächst ein Blick auf die Module von Behringer gemacht. Der Vergleich mit dem originalen System 100 von Roland ist präsent, aber nicht Baustelle dieses Tests. Wenn auch hier und da die Literatur und das Ohr zum Vergleich bemüht wird.

Wer einen Überblick erhalten möchte über alle noch anstehenden Behringer-Synth-Projekte, bzw. die bislang erschienen Behringer-Synthesizer, besucht unseren BEHRINGER STATUS REPORT.

Modul 112 Dual VCO

Test: Behringer System 100 Eurorack

Die Kernkomponente eines modularen Systems ist der VCO. Hier der Name impliziert es, haben wir den dualen VCO, mit der Nummer 112. Generell und das gilt für alle hier getesteten Module, haben wir die gleichen Rastermasse mit jeweils 16 TE und 3 HE. Das bedeutet, ich brauche für die derzeit erhältlichen 6 Module mindestens zwei Rack-Einheiten. Hier gibt es das Behringer Eurorack Rack, das wir am Ende des ersten Teils besprechen. Modul 112 macht beim Auspacken schon mal einen wertigen Eindruck. Man meinte es mit der Verpackung allerdings etwas zu gut. Das ist keine Kritik, aber wenn man etwas einpackt, sollte man sich schon mal überlegen, wie der Kunde das wieder auspackt. Dies gilt für alle Module.

Unser Dual VCO wird nun also ins Eurorack wandern, das geht hier gut von der Hand. Die Verarbeitung und Haptik ist sauber. Bus-Stecker ist für Anfänger mit einem Verpolschutz angefertigt und beiliegende M3-Schrauben ermöglichen eine rasche Verschraubung. Bus-Stecker verbinden und fertig. Die Regler, (Dreh-) Schalter und Buchsen entsprechen dem, was der Autor Industriestandard nennen würde. Die Regler sind nicht zu leichtgängig und laufen präzise und ohne zu großen Kraftaufwand. Die Klinkenbuchsen haben entsprechendes Spiel, so dass es nicht klappert, aber auch beim Stecken eines Patch-Kabels nicht quietscht.

Nummer 112 – und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Module – nimmt uns an die Hand und zeigt uns einen schlüssigen Signalfluss auf. Eingänge und Ausgänge sind immer gruppiert. Blockschaltbild, Pfeile und Linien weisen uns den Weg. Es ergibt durchaus Sinn, diese Nomenklatur beizubehalten und fortzusetzen, da dies Anfängern einen leichteren Einstieg in die Eurorack-Welt ermöglicht. Und der Fortgeschrittene Patches und Verbindungen schneller durchblicken kann.

Der VCO liefert als Grundschwingungen Sägezahn, Dreieck und Rechteck, der dann in der Pulsbreite moduliert werden kann. Fußlage ist jeweils 32′ und lässt sich auf bis 2′ erhöhen. Die beiden VCOs können dann jeweils synchronisiert und moduliert werden. Über die unteren Regler der als MOD 1-3 bezeichneten Buchsen lässt sich die Intensität einstellen. Der Sync der beiden VCOs lässt sich weak und strong einstellen.

Wie sich damit sinnvoll arbeiten lässt, werden wir dann im Anschluss feststellen.

Modul 150 Ringmodulator, Noise, S&H, LFO

Test: Behringer System 100 Eurorack

Dieses Modul war mehr oder minder immer das klangformende und prägende Modul des Roland Systems 100m. Behringer hat neben den Potikappen auch noch weitere Design-Anpassungen vorgenommen. Zunächst fällt auf, das die Regler keinen Fußkranz haben, was bei dem Formfaktor sinnvoll ist. Die Fader haben allesamt eine LED-Beleuchtung. Was für verschiedene Beleuchtungssituationen gut ist, im Studio teilweise aber zu hell. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass alle Fader in der unteren Hälfte etwas schwerer laufen als am Ende des Fader-Bereichs.

Behringer hat am Signalfluss nichts verändert, sind X und Y nicht gesteckt, liegt hier an X Noise und Y der LFO. Dies ermöglichte damals wie heute eine Vielzahl von Anwendungen. Wir könnten jetzt zum Beispiel unser ringmoduliertes Noise auf den S&H Generator schicken, dazu stellen wir den Quellenschalter auf EXT und patchen eine Verbindung, da in den Stellungen LFO und NOISE jeweils der interne Signalfluss abgegriffen wird. Nun ergeben sich für EXT Clock einmal die Beschaltung durch einen externen Taktgeber oder LFO. Hier gibt’s nun die Möglichkeit, den internen oder den LFO des Modul 140 Dual VCA zu nehmen.

Der LFO des Modul 150 kennt wie sein Original die Bereiche Low, Mid, High. Damit gehen wir weit in den Audiobereich hinein. Und können mit dem Ringmodulator die klassischen Elemente des Electro abfeiern.

Wie auch beim Modul 112 ist der Eurorack-Formfaktor hier kein Hindernis. Die Rastermaße der Regler, Fader und Buchsen sind gut gewählt. Auch wenn sie teilweise eine leicht andere Position im Vergleich zum Original haben.

Modul 140 Dual Envelope

Test: Behringer System 100 Eurorack

Generell sind zwei Hüllkurven immer vorteilhaft. Umso mehr, wenn ich den Output der positiven Hüllkurve doppelt abgreifen kann, um den Klang anzufetten und parallel mit der negativen Hüllkurve noch weitere Sachen machen kann. Behringer weicht hier vom originalen Entwurf insofern ab, dass wir immer über externes Gate triggern. Beim originalen Roland Modul gab es hier noch einen Schalter für die Modi Ext, Gate+Trigger, Gate. Auch der LFO ist etwas anders gebaut, hier wurde der Schalter Keyboard-Trigger weggelassen. Dies dürften Konzessionen an das Eurorack-System sein. Ob das die Kreativität einschränkt, sei dahingestellt. Bei den LFOs ist immer zu beachten, dass es einmal die Schalterstellung x 1/10 und x 1 gibt. Dies regelt die Amplitude des LFOs, der LFO kann entweder phasennormal oder invertiert abgegriffen werden. Im Gegensatz zum Original kann der LFO nicht nur mit einer FREQ CV moduliert werden, sondern auch getriggert werden. Da wir hier einen klassischen LFO haben, finden wir hier Sinus, Dreieck. Rechteck, Ramp Up, Ramp Down.

In Verbindung mit dem Modul 150 dürften sich hier viele Patches ergeben, die relativ einfach zu erreichen sind, aber komplexe Klanggebilde hervorbringen.

Modul 173 Quad Gate / Multiple

Test: Behringer System 100 Eurorack

Es wäre eine Minuspunkt, ein System 100 ohne Quad Gate und Multiple geht nicht. Dazu muss man anführen, dass sich über die triggerbaren Gate mit logischen Operationen die Sequenz oder den Sound steuern kann. Signal an Gate In 1 wird geschaltet von Trigger 1, am Out 1 wird wieder abgegriffen. Der Trigger kann dann eine negative Flanke oder eine positive Flanke einer Rechteckschwingung sein.

Die Multiples haben zwei Funktionen, ich kann entweder Signale zusammenführen oder verteilen. Somit kann ich zum Beispiel meinen LFO aufteilen. Oder auch Signale einschleifen. Die Buchsen einer Zahl wie 1 sind hier zusammengeschaltet. Die Gruppen A-D sind hier die „Spalten“.

Behringers Eurorack Rack

Test: Behringer System 100 Eurorack

Gut mitgedacht hat Behringer auch beim Eurorack, hier haben wir einen 19 Zoll Rahmen und eine entsprechende Eurorack konforme PSU mit 2 Bus Ports. Im Rack sind 2x 52 M3 Rack-Muttern verbaut. Mittels der zwei beiliegenden Buskabel können in Summe 14 Module befeuert werden, wobei hier maximal 3000 mA Strom gezogen werden dürfen. Die PSU hat einen Hauptschalter und kommt mit einer ausreichend starken Stromtretmine daher. Alle Buskabel und Buchsen sind verpolungssicher. Ein Blick auf das Typenschild verrät pulsierende 13 V / 39 Watt. Da heißt es, die 3000 mA als maximalen Stromzug seien strikt. Da dieser Rahmen in ein Rack gehört, ist eine Bodenplatte nicht unbedingt sinnvoll.

Zwischenfazit

Nach soviel Theorie nun zur Praxis. Wie klingt es und was fange ich damit an. Bis hier machten die Module einen überzeugenden Eindruck. Die Verarbeitung ist zum Preisaufruf angemessen. Nun heißt aber wirklich einmal Nudelsalat mit alles und scharf.

Test: Behringer System 100 Eurorack

Der erste Patch

Patchen macht hier wirklich Spaß, auch wenn noch zwei Module fehlen. Die Patch-Verbindungen sind einfach zu stecken und zwischen den Buchsen ist kein großer Unterschied festzustellen. Mit den vorhandenen Modulen lassen sich relativ komplexe Patches erstellen. Zwei LFOs und das Modul 173 mit Gates und Multiples helfen hier schon sehr. Die Übersicht ist relativ einfach zu behalten, wenn verschiedenfarbige Patch-Kabel eingesetzt werden.

Test: Behringer System 100 Eurorack

Das Behringer System 100 on YouTube

Zusammenfassung und Ausblick

Für das System 100 das Eurorack-Format zu wählen, hier hat es geklappt. Die Anpassungen und Veränderungen die dieser Formfaktor mit sich bringt, sind angemessen und angebracht. Klanglich ist die Referenz zum System 100 auf jeden Fall vorhanden. Es sind aber durch aus Unterschiede zu einem PlugOut auf dem Roland System 1m zu hören, wenn man dies als Referenz nehmen mag. Als System für sich ist die Behringer Variante sehr gut. Ob und wie, das wird der zweite Teil zeigen.

Die Klangbeispiele wurden sowohl trocken als auch mit sanfter Effektierung und Prozessierung aufgenommen. Innerhalb der DAW wurden nur noch die Pegel normalisiert und anschließend MP3 generiert. Ebenso bitte beachten, dass hier die Komponenten VCA/VCF durch das System 1m mit S 100 PlugOut und Neutron zum Einsatz kamen. HIER GEHTS ZU TEIL II.

Fazit

Das Fazit des ersten Teils ist ein Positives. Die Verarbeitung ist im Zielbereich und die Abstimmung und Kalibrierung ist sauber. Die Veränderung auf das Eurorack-Format erfolgte stimmig. Die Anpassungen bei einzelnen Modulen sind bezogen auf Eurorack sinnvoll. Dass Behringer hier mit dem Eurorack Rack auch eine passende Montagelösung samt Netzteil und Buseinheit anbietet, ist für Einsteiger optimal. Auch wenn man bei allen sechs erhältlichen Modulen zwei Eurorack Racks benötigt, die dann auch von der ersten PSU mit Strom und Spannung versorgt werden können, denn pro PSU können zwei Buskabel gesteckt werden, die insgesamt zwei Mal sieben Module versorgen können.

Was allerdings derzeit noch unklar ist: Was werden die nächsten Module sein und welche Module werden noch kommen?

Plus

  • Konzept
  • Formfaktor
  • Verarbeitung
  • Sound

Minus

  • Verfügbarkeit aller Module

Preis

  • Behringer Modul 112: 102,- Euro
  • Behringer Modul 140: 102,- Euro
  • Behringer Modul 150: 83,- Euro
  • Behringer Modul 173: 79,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Kraut Control  

    Mal wieder danke für diesen ausführlichen Artikel. Behringers System 100 erzeugt bei mir zwar kein unmittelbares GAS, nichtsdestotrotz freue ich mich auf den zweiten Teil des Testberichtes und werde die Module im Laden sicher mal ausprobieren.

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      TobyB  RED

      Danke, dass Problem bei den B100er Modulen ist derzeit die Verfügbarkeit. Spätestens wenn du das Quad Gate Multiple nicht bekommst oder testen kannst, ist das Hemd ziemlich kurz.

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    Dave the Butcher  AHU

    Faderwege von 1 cm halte ich nicht für sinnvoll… da hielte ich kleine Potis für sinnvoller, 270 grad bleiben 270 grad, egal wie groß der potiknopf ist.

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      TobyB  RED

      Hallo Dave, das ist eine gestalterische Frage und hier hätte das zu anderen Formfaktoren geführt. Die Faderwege mit etwa 2 cm sind gut abgestimmt und funktionieren. Ich persönlich hab mehr Probleme mit Potis, je kleiner die Kappe, umso größer der Kraftaufwand.

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    Son of MooG  AHU

    Im Artikel wird öfters mal das System 100 und System 100m erwähnt, wobei wohl in jedem Fall das System-100M gemeint ist Das System100 war ja ein System von semi-modularen Synthesizern, Mixer, Sequencer und Lautsprechern., das erheblich anders klang.
    Im Test fehlte mir ein Vergleich zu den entsprechenden Modulen des Roland System-500, speziell beim Dual-VCO. Das Modul 512 ist ja mehr als 3x so teuer als das 112, da wäre es mir schon wichtig, ob der Sound auch 3x so gut ist. Abgesehen von den etwas filigranen Fadern ist die Verarbeitung des 512 tadellos, außerdem bietet es pro VCO auch separate Outputs für die drei Waveforms.
    Modul 540 bietet ebenfalls einen Output für jede Waveform des LFOs, verzichtet jedoch auf invertierte Ausgänge. Zudem gibt es getrennte Trigger-Inputs für den LFO und dessen Delay, aber keine LEDs in den Fadern der beiden EGs. Der Preis liegt derzeit bei satten 369,-€, wobei ich noch einen Zehner mehr dafür hinlegen musste…

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      TobyB  RED

      Hallo SoM,

      es gibt noch einen zweiten Teil, in dem werden Pros/Contras und Alternativen beleuchtet. Da die Module 140 und 121 beim Verfassen des ersten Teiles nicht verfügbar waren, musste der Artikel aufgeteilt werden. Auf die VCOs das gesamte System 100 gehe ich dann noch mal etwas weitergehend ein. Allerdings wird es kein Vergleichstest. Richtig es ist das System 100(m) gemeint.

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      TobyB  RED

      Danke, der Preis relativiert sich mit allen 6 Modulen und Rack hast du mehr auf dem Deckel als für das S1m. Okay, du musst das PlugOut noch drauf rechnen und bist VA ;-) Spass bei Seite, der Preis relativiert sich, wenn du den kompletten Sound haben möchtest. Das Quad Multiple kannst nicht einfach sparen oder den Ring, Noise, S&H.

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        Lapin

        naja ich hätte bdie behringer module eigentlich mehr als verhältnismäßig günstige bausteine, zur Vervollständigung eines eurorack systems gesehen, da ich (und viele andere) nicht wirklich genug für zb ein erica synths komplettsystem verdiene.

        aber wenn ich mit zb mit vco von erica s. ein math modul und rest behringer module unterm budget eines moog subsequent 37 bleibe wäre eurorack zumindest erstmals eine halbernste Überlegung wert

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    phil_dr110  

    Ich habe mir den 112er und den 150er besorgt. Klang und Verarbeitung ist super, nur bei den VCOs ist der Eingangsabschwächer nicht korrekt auch 1V/ Oct kalibriert, sondern geht etwas weiter. Ein korrektes Tracking kann ich aber trotzdem einstellen, indem ich ganz leicht zurückregele. Zum Glück bleibt es dann auch stabil.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Bei dem Test VCO 112, ein Seriengerät, war das auch der Fall. Die analoge Aufwärmphase führte auch zu keiner Änderung. Zu dem war der VCO an sich nicht bei A zu finden sondern bei E. Vermutlich wird die Kalibrierung nicht sonderlich nach Norm vollzogen, sonst würd das nicht auftreten. Die Drift über die Oktaven war okay. Das 112 Modul was ich mir am Montag gekauft habe wies hingegen eine ordentliche Kalibrierung auf.

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    Doc  

    Hallo,

    intressanter Test Toby……Danke.

    Das 140er hat ich neulich hier. Richtig snappy fand ich die jetzt nicht wirklich.
    Da schnappen der Boog, Neutron, und Sirin doch einiges besser.
    Auch von den Einzel-Zeiten der ADSR fand ich die schon zu kurz.

    Hab hier einige Envelopes durch.
    Doepfer A-143-2, 4fach ADSR
    Klavis Quadigy

    Die schnappen mir alle zu wenig.

    Der Einzige der mich wirklich überzeugt hat ist der Tiptop Audio Z4000 NS.
    Das Teil hat in meinen Ohren definitiv Moog Niveau. Fantastischer Regelweg und Zeiten bis zu 1 Min.
    Der hängt jetzt als Filter Envelope in Behris 55er System.

    Für meine beiden Roland Module VCO 512 und VCF 505, nutz ich nun die beiden Envelopes aus dem System 1m.
    Mixer und LFo sind Doepfer.

    Das Leben ist zu kurz für schlappe Hüllkurven.

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      TobyB  RED

      Das stimmt schon. Man bekommt modulare Beats und perkussive Sounds hin. Dafür ist dann aber Gehirnschmalz nötig. Der Neutron hat auch seine Vorteile. Meine Lieblingskombis hier ist S1m mit oder ohne S100m PlugOut und das komplette Behringer 100.

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        Doc  

        Hallo Toby,

        ja, die Roland Plugouts S100 und SH2 hab ich auch schon durch.
        Da war mir der Soundunterschied zum System 1m doch zu gering, um da zu investieren.

        Von den z.Z. 11 Modulen die Behringer in der Mache hat, intressieren mich
        der Sequenzer 182 und das VCO-VCF-VCA 110 als Filterergänzung zum VCF 505.
        Die 430€ für das Roland 510 will ich dann doch nicht ausgeben.

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          TobyB  RED

          Auf die 110 und 182 und die anderen fünf Module werden wir wohl noch warten müssen. Da gibts derzeit noch keinen Liefertermin. Da sind wird aber ein Case mit 9 HE fällig ;-)

          Ich schätze die werden erst die Arp2500 Module liefern und dann mit den restlichen Modulen wieder von vorne anfangen. Zumal die Liste der Ankündigungen wieder länger geworden ist.

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            Monolith2063  

            Was ich komisch finde: bisher war es immer so, dass Behringer erst neue Produkte auf deren Webseite veröffentlicht hat und kurz danach tauchten die bei den bekannten Online Shops auf. Bei den Modulen läuft das aber neuerdings anders: man findet z.B. den 172 Phase Shifter oder den 182 Sequencer vom System 100, Thomann hat ihn aber noch nicht im Shop. Dafür bietet Thomann bereits 4 ARP 2500 Module in der Vorbestellung an, die man auf behringer.com nicht aufgeführt findet. Testballons, um die Produktionszahlen für die ersten Chargen abzuklopfen?

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    Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

    Toby: wie ist deine Erfahrung mit dem Tuning bei dem Dual VCO. Ich hab heute ein Artikel veröffentlicht auf meiner Seite da es haufenweise Leute gibt, die Probleme mit dem Tuning haben. Ein Eurorack Hersteller hat sich sogar die Mühe gemacht, das komplette Modul zu analysieren und die kritischen Punkte herauszufinden. Er mag die Module nur hat er Probleme mit dual VCO. Er hat schlussendlich das Modul komplett umgebaut und mit anderen Komponenten bestückt. Den ganzen Bericht was er da gemach hat, kann man auf meiner Webseite nachlesen. Wäre interessant zu wissen wie sich das Tuning bei dir verhalten hat.
    LG

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      TobyB  RED

      Hallo Tom,

      ich habe ja schon oben geschrieben, das der Test VCO nach Aufwärmphase out of tune war und ich da erst nachstimmen musste. Soweit wie ich rauskriegen konnte, ist das kein Konstruktionsfehler, die Bauteile sind da schon korrekt. Nach der Nachstimmung war dann alles okay. Hier hatte ich ein Korg Stimmgerät in den Signalweg eingeschleift und ein Auge drauf. Die Drift ist über mehrere Oktaven okay und stabil. Da ich nun ein zweites VCO 112 und den Rest der erhältlichen Module nun auch gekauft habe und die beiden VCOs verglichen, würde ich sagen, da wird bei der Kalibrierung nicht immer nach Arbeitsanweisung gearbeitet. Anders kann ich mir das nicht erklären, die Spannungen an den üblichen Messpunkten sind innerhalb üblicher Toleranzen.

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    Emmbot  AHU

    Hi TobyB toller Berich,t ich musste schon mehrmals schmunzeln beim lesen. Ich hab mal ne Frage zum VCO schmeist der auf beiden Out’s das gleicheraus? Bzw. ist vom „Wave-Select“ nur ein Pfeil in Richtung VCO OUT 2.

    Ansonsten finde ich die Module sauber beschriftet. Die Versprühen bestimmt auch n ordentlichen 80 er charm. Da bin ich auf Teil 2 gespannt.

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      xtront  

      Out 1 & 2 geben das gleiche aus. Spart den Multiple wenn man den Oszillator z.B. zum VCA zwecks AM patchen möchte.

      Pro Tipp: zwei VCOs mit Rechteck-Wellenform je einmal in „Signal In“ (EXT) und „EXT Clock In“ der 150 S&H Einheit einspeisen und das S&H Out Signal als Audiosignal verwenden: das Resultat: analoger Bitcrush.

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        TobyB  RED

        So wurden unzählige Bassläufe erzeugt, Flood hat das auf diversen DM Alben gemacht. Ich hab ein Faible für solche Bitcrush Bässe.

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        Emmbot  AHU

        Danke für die Infos. Hatte ich mir schon fast gedacht. Aber einzelnen Outs für die verschiedenen Wellenformen wäre auch nett.

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          TobyB  RED

          Hallo Emmbot,

          das ist das Konzept des VCO 112, es soll Besitzer des S100m geben die davon 4 Module im Rack haben und diesen dann mit 12 LFOs modulieren. Die Frage ist immer, worauf will man hinaus.

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    xtront  

    Ich konnte kürzlich den Behringer 112 mit dem Roland 512 direkt vergleichen, Der Roland hat definitiv mehr Strahlkraft, Volumen und Druck. Zudem fühlt dieser sich besser an.

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      Son of MooG  AHU

      Vielen Dank für diesen, wenn auch recht kurzen, Vergleich. Ich hatte mir nach und nach die Module 505, 512, 540, 530 & 572 zugelegt, was ich trotz hohen Preisen nicht bereut habe. Von den Behringer Modulen würde mich allenfalls noch der 150 S&H/Noise/LFO und der 182 Sequencer interessieren, wenn dieser irgendwann mal erscheinen sollte…

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    Camel

    Bonjour Toby,
    klasse und informative Vorstellung der „ersten“ Module. Lieben Dank dafür!
    Kleiner Tip: das 140 ist ein „Dual Envelope / LFO“, nicht das VCA (130). :-)

    Was mir aufgefallen ist: bei den ersten geränderten Fotos von Behringer waren, wie bei dem Original Key CV, Gate & Trigger, teilweise sogar die Audiowege intern durch geschliffen und konnten frontseitig unterbrochen werden.
    Das finde ich eigentlich sehr schade, da es echt ein Kabelwirrwarr geben wird, zumal die Regler eh schon sehr klein sind.
    Warum ist man hier u.a. nicht beim Eurorackstandard geblieben? Auch hätte man es mit kleinen Kabelbrücken von Modul zu Modul realisieren können.
    Beim CP1A vermisse ich den Anschluß der Stromwarze rückseitig, soll doch auch für Rackmontage gedacht sein.
    Freue mich auf den zweiten Teil!

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Danke für den Hinweis :-) Das Kabelwirrwarr ist Bestandteil des originalen System 100m Konzeptes. Man kann es durch Anordnung der Module etwas mildern. Ich würde wie beim Original die QuadGates / Multiples nach unten, als 3 HE tiefer packen. Und dann total oldskool mit 4 Farben patchen. Rot ist immer Audio, Gelb alle LFOs, Blau alle CVs, Grau alle Gates.

      Die Originalen 100m Module waren klobig und man musste die auf Grund thermischer Kalamitäten so bauen. So ein 100m Schrank sieht eindrucksvoll aus. Nur was mache ich in einem Dachstudio mit der Stockhöhe 1,15 Meter ;-) Die Bedienung leidet nicht unter der Verkleinerung. Man muss sich beim Eurorack halt ein systematisches Vorgehen antrainieren.

      Das das CP1A den Warzenanschluss vorne hat mag erstmal ungewöhnlich sein, die Busplatine ist recht schmal und versorgt 2 Busse. Und die Warzenbuchse ist verlötet. So wie sie ausgeführt ist, ist das einfach die stabilere Variante.

  10. Profilbild
    UltraMarcus

    Danke für den Test und die sehr musikalischen Beispiele! Interesse erneut geweckt.

    Als Minus wurde in einem Youtube-Video aufgeführt, dass die Buchsen nicht mit der Frontplatte vermuttert sind und man so ggf. direkt an der Leiterplatte herumwackelt.
    Das wird wahrscheinlich die Lebensdauer herabsetzen, da es mechanisch die kritische Stelle der Konstruktion ist.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Verschraubte Buchsen und SMD sind ein Thema für sich. Die einen sagen so, die anderen so. Wenn du eine solche Buchse nach dem Lötbad verschrauben möchtest, musst du Toleranzen bei der Fertigung auschliessen, sonst schraubst du dir mit der Überwurf/Fangmutter eine Sollbruchstelle in die Platine. Eine andere Kontruktion würde wiederum in die Tiefe gehen und eine komplett andere Verbindung Buchse / Platine erfordern. Die Variante Buchse auf Platine und nicht fest mit der Frontplatte verbinden ist da schon das Optimum.

  11. Profilbild
    monument.mc

    Ich besitze das Original und will damit mein System erweitern. Leider hat Behringer beim VCO murks gebaut . Das Tracking ist echt mies. Bei meinem VOC 2 driftet das Tracking innerhalb 2 Oktaven um 1 Ganzton. Die Foren sind leider voll mit diesem Fehler. Ich musste meinen zum grossen T zurück schicken und hoffe auf ein besseres exemplar:

    Siehe auch hier:
    https://www.synthanatomy.com/2020/09/behringer-112-dual-vco-why-it-doesnt-stay-in-tune-how-to-solve-it.html?fbclid=IwAR3K8k3O_61gtRa4Oj0rUFXPVCLRPaTeyyY7mY4p9tGDC10syTh7ah72DDM

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Also zum einen wird hier der Aufbau und ein Versuch der Fehlerursache gemacht. Soweit so gut. Der Autor führt das auf den LM3046 zurück. Was ich nicht für richtig halte. Die Temperatur wird ja auf der einen Seite des Chips nicht 20 Grad und an der anderen Ecke, 35 Grad betragen. Roland hat bei den 512er Modulen das gleiche Problem. Ich leih mir morgen mal einen Fön und guck was passiert, Das die Kalibrierung schwanken kann, das weiss ich. In Fernost sind andere klimatische Bedingungen, deshalb ist das Ergebnis der Kalibrierung abweichend. Das kann man korrigieren.

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        KrauTronicA  

        Kennt jemand hier im Forum die Originalschaltung des VCO 112m mit dem µA726? Wurde dieser dort evtl. nur als sehr einfache Stromquelle betrieben, deren (Ruhe-)Strom ausschließlich durch einen Widerstand eingestellt wird? Oder gab es dort (wie beim Formant) eine kleine Zusatzschaltung für eine geregelte Konstantstromquelle?

        Darin liegt m.E. der Schlüssel bzgl. Temperaturstabilität beim Nachbau und der Verwendung des LM3046 als Ersatz.

        Im Bericht von Tony (Oakly Sound) auf Synth Anathomy steht, daß für ihn beim Behringer 112m offensichtlich keine „anderweitige“ Temperaturkompensation erkennbar ist. Dafür spricht m.E. auch sein work-around mit PTC-Widerständen.
        Ist das tatsächlich der Fall, waren den Entwicklern die Bauteil- und Schaltungsfeinheiten des Originals offensichtlich nicht ganz klar. Dann müssen die Behringer 112m VCOs (und offensichtlich auch die Roland /Malekko 512 VCOs) bei größeren Temperaturänderungen tatsächlich stets nachgestimmt werden. Weiter erklärt es wie anderen Kommentaren beschrieben die Abweichungen von der „Werkskalibrierung“.

        Für technisch Interessierte Teil 2 mit Details.

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        KrauTronicA  

        Teil 2: Details
        Der µA726 hat eine interne Heizung und Temperaturregelung (das Teil zieht bis zu 500mW bei Betrieb an +/-18V!). Diese bringt die Transistoren konstant auf deutlich höhere Temperaturen als Raumtemperatur. Dadurch hat die Umgebungstemperatur keinen Einfluß mehr auf die Transistorparameter. Das ermöglicht eine sehr einfache Beschaltung als (spannungsgesteuerte) Stromquelle. Der (Ruhe-) Strom kann hier bereits allein durch einen Widerstand mit möglichst geringer Temperaturabhängigkeit eingestellt werden. Nach einer kurzen Aufwärmzeit können die VCOs gestimmt werden und bleiben dann recht stabil. Für noch höhere Stabilität kann die Schaltung durch eine kleine Regelung ergänzt werden (wie z.B. beim Formant).

        Der LM3046 besitzt dagegen keine Heizung. Damit ändert sich der Strom bei gleichbleibender „Eingangsspannung“ („Note am Keyboard“) aber sehr deutlich über die Temperatur und die Tonhöhe des VCOs driftet entsprechend. Dieser Temperatureinfluß muß somit durch eine geeignete externe Beschaltung ausgeregelt werden.
        Das ist völlig unabhängig davon, daß die 5 Transistoren gutes „matching“ aufweisen (also sehr vergleichbare Eigenschaften haben) weil sie alle auf dem gleichen Stück Silizium liegen und somit gleichzeitig prozessiert worden sind.

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          TobyB  RED

          Hallo Krauttonic,

          guck mal beim Florian Anwander. https://bit.ly/32XvqxG , der µA726 ist nicht mehr verfügbar. Den kannst du nur mit einer zusätzlichen Platine oder komplett anderem Schaltungsaufbau kompensieren, siehe auch Donaupeter.de Ich hab gestern noch einen Fön und ein kontakloses Thermometer auf meinen VCO 112 gehalten und am Stimmgerät geguckt was passiert. Ab 35°C wirds interessant. Und ich stelle eine Drift von ca einem Halbton pro Oktave fest. Bei ca 40°C ein Ganzton. Da ich jetzt die Behringer Variante nicht vom PCB zu einem Schematic gemalt hab kann ich nicht mehr sagen. Ich sehe da aber auch keinen Grund einen Stern abzuziehen.

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            KrauTronicA  

            Hallo TobyB,

            merci für den link :-) !
            Damit ist meine Frage bzgl. Originalbeschaltung des VCO 112m geklärt. Der µA726 ist dort also mit einem OP als geregelte Konstantstromquelle beschaltet.
            Zumindest erhöht das schon mal deutlich die Wahrscheinlichkeit, daß diese Schaltung beim Klon übernommen und nur der µA726 durch den LM3046 ersetzt wurde. Allerdings konnte ich das anhand des vorhandenen Photos des PCBS auch noch nicht im Detail nachvollziehen.

            Über das Ergebnis Deines Versuchs mußte ich schon a bisserl schmunzeln. Bei 1 Halbton / 5°C läßt sich der VCO auch als Thermometer nutzen und verlangt wohl nach einem „wohltemperiertem Synthesizer“ ; -).

            Grüße
            KrauTronicA

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              TobyB  RED

              Also ich werde bei Zeit und Gelegenheit, das PCB auch noch mal analysieren. Der Verfasser des Artikel auf Synthanatomy hat die Schaltung auch nicht so ganz durchdrungen. Bild und Text passen teilweise nicht. Es wird sich auf die Rolle des LM3046 fokussiert aber dann nicht geguckt was die anderen OPV auf der Platine machen. Das ist dann für mich grenzwertig. Die Streuung bei der Kalibrierung ist nicht schön aber auch nicht verwunderlich. Die Trimmpotis sind zwar Industriestandard. Allerdings sind die so leichtgängig, das Bewegung beim Transport nicht auszuschliessen ist. Früher hat man auf den Trimmpoti dann einen Tropfen Kalibrierwachs gegeben und gut wars. Konnte man wenigsten gleich sehen, wenn der Kunde meinte er könne besser kalibrieren. ;) Da ich auch noch das Roland System 500 auf dem Zettel habe, werd ich mir den 512 auch ansehen, der hat die gleiche Bausstelle.

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                Monolith2063  

                Ja bitte, hier ist der Link auf den Originalartikel von Tony Allgood bei Analogue Heaven: shorturl.at/rxJKS

                Bei sequencer.de hat sich auf Basis dieses Artikels auch eine Diskussion entwickelt. Wobei es so ein richtiges Fazit dort eigentlich nicht gibt. Manche können die Probleme nachvollziehen, andere nicht. Am besten wäre es natürlich, wenn der Hersteller Behringer irgendwas dazu sagen würde.

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                  TobyB  RED

                  Also, was macht der Tony? Ich hab mir das mal angesehen und die Schaltung vom PCB abgeleitet. Punkt1: Da sind wohl Rechenfehler passiert, die zu falschen Widerstandswerten geführt haben:
                  Remove D2, D3
                  Make R28, R25 both 4K7 (0402)
                  Make R3, R72, R9, R81 all 5K1 (0402)
                  Und für die thermische Kompensation muss ja auch erstmal ein Temperaturwert durch einen PTC ermittelt werden, was nicht passiert. Die Rechenfehler kann ich nachvollziehen.
                  R126, R131 both 56K (0603)
                  R115, R109 both 33K (0402)
                  VCO1 Width, VCO2 Width trimmers both 10K 3296Y
                  Remove R116 and R108
                  Fit two PTC resistors to top of IC3. One between pin 2 and 0V, the other between pin 9 and 0V.

                  Irgendwo muss ja die Eingangsspannung ein Feedback herbekommen das macht der PTC. Der Rest der Widerstände sind nur Spannungs und Stromteiler.

                  Danach hast du eine saubere Kompensation. Nachteil, das ganze Modul 112 muss jetzt neukalibriert werden. Dies musst du mit den Trimmern über 2 Oktaven hinbekommen.

                  Das Malekko/Roland Modul 112 hat das gleiche Problem. Ich kann mir denken, dass man dachte, die Themische Kopplung des LM3046 wird das schon richten, auch für eine analoge Regelung brauchst du ein Stellglied und dem muss man sagen nach was es stellen soll. Ich würde das Design noch mal ändern und anständig kompensieren. Man könnte sich auch einen temperaturabhängigen Pabst Lüfter ins Rack bauen.

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                    Florian Anwander  RED

                    > Das Malekko/Roland Modul 112 hat
                    > das gleiche Problem.
                    Warum sollte es? Das 512 benutzt meines Wissens zwei separate 3046, und kann daher die jeweils übrigen Transistoren für die Heizung hernehmen – so wie es bei zig anderen Synths (zB Moog Prodigy) seit fast vierzig Jahren gemacht wird.

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                  TobyB  RED

                  Nachtrag, ich erachte dennoch das Problem als ein kleineres. Interessanter sind die Streuungen bei den Kalibrierungen, dass kann besser werden. Zum anderen, gehöre ich zu den Leuten die ein Stimmgerät im Rack haben.

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    Ashatur  AHU

    Mich wundert es nicht das VCA und SEQ noch nicht erhältlich sind. Zwei der größten Baustellen von Behringer. Da müssen sie echt punkten. Wenn ich an den VCA von der MS 101 denke sowas möchte ich nicht nochmal. Wenn man alle Wellenformen und Noise runter schiebt dann ist da noch immer eine Rauschfahne welche der Hüllkurve folgt… Bei normalen Sounds und Effekten fällt das erst gar nicht mal so auf aber bei Drumsounds nervt das ganz schnell.. Das kenne ich so nicht mal von meinem Microbrute. Wenn Behringer das in den Griff bekommt und das in den Modulen nicht mehr so sein sollte dann greife ich gern noch mal zu.

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      TobyB  RED

      Hallo Ashatur, den VCA 130 gibt es ja. Das Rauschen der Signalkette aller Module ist gut, es sei denn du patcht White/Pink Noise in den Signalweg. Drumsounds gehen mit dem Behringer System 100 sehr gut. Die Brot und Butter Patches diverser Sheffield und New Wave Bands kann man mehr oder minder 1:1 übertragen. Wann die nächsten angekündigten Module kommen, ist eine spannende Frage.

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      Monolith2063  

      Das Dual VCA Modul 130 war eines der ersten System 100 Module, die Behringer rausgebracht hat. Die waren wohl nur temporär ausverkauft, sind aber z.B. beim großen T wieder erhältlich.

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      Monolith2063  

      Bei Thomann kann man doch schon bereits die nächsten vorbestellen… die ARP 2500 Module (zumindest die ersten 4) von Behringer… für die zeichnet sich Rob Keeble verantwortlich und der hat jahrelange Erfahrung mit der Nachentwicklung von ARP 2500 Modulen. Von daher… Modular bekommt auch Dich… ;-)

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