Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

4. Dezember 2020

Hitmaschine mit Spaßfaktor!

behringer 182 sequencer test

Behringer 182, Eurorack Sequencer

Ein Segelboot ohne Segel ist irgendwie nicht das Wahre! Übersetzt in den Eurorack-Modular-Jargon würde diese Binsenweisheit wohl in etwa so lauten: Ein Modularsystem ohne Sequencer macht nur halb so viel Spaß! Nachdem wir nun schon die Module 112, 150, 140, 173 und die Module 130, 121 aus dem Behringer System 100 in einen zweiteiligen Artikel getestet haben, kommt hiermit nun der große Test zum Behringer 182 Sequencer hinzu.

Der ebenfalls von mir getestete Behringer 960 Sequential Controller für das Behringer System 55 hat bei mir die Meßlatte natürlich ordentlich hoch gelegt. Die wertige Verarbeitung, die tolle Optik und die griffige Bedienung sowie der einfach unschlagbare Preis haben dem schwarzen Sequencer-Boliden in meinem Test ordentlich Punkte eingebracht. Wir werden in diesem Test nun sehen, ob der Behringer 182 Sequencer für das System 100 die gleichen guten Tugenden in die Waagschale wirft.

Behringer 182 Sequencer Herstellerbild Frontseite von rechts

Was ist der Behringer 182 Sequencer?

Der Behringer 182 Sequencer ist ein Analog-Sequencer nach alter Schule. Eine Pattern- oder Speicherverwaltung mit Speichern und Laden von Arbeits- oder Systemzuständen sucht man hier also vergebens. Er bietet zwei Kanäle mit je acht Steps, wobei die beiden Kanäle auch in Serie hintereinander schaltbar sind. Diese Verschaltung macht ihn dann zu einem einkanaligen Step-Sequencer mit maximal 16 Steps. Die einstellbaren Parameter Step-Anzahl, Delay und Gate-Länge, sowie umfangreiche Triggermöglichkeiten sorgen dabei für eine gewisse Flexibilität.

In der Behringer-typischen weißen Hochglanzverpackung befinden sich neben dem Sequencer-Modul noch ein vierteiliges schwarzes Schraubenset und das Eurorack Stromkabel. Ein klein wenig schmunzeln musste ich beim Auspacken schon, verstand ich doch nun aus eigener Erfahrung, was der Kollege TobyB in seinem Test mit: „… wenn man etwas einpackt, sollte man sich … überlegen, wie der Kunde das wieder auspackt“, meinte. Das Modul war tatsächlich bombenfest in die Schutzfolie einvakuumiert, da hatte ich in der Tat auch eine ganze Weile lang daran zu fummeln. Aber besser so, als ungeschützt und dann defekt!

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Natürlich fehlte auch der obligatorische Behringer-Sticker nicht. Wie viele habe ich davon eigentlich schon zu Hause rumliegen? Ein Handbuch suchte ich dagegen vergebens, aber keine Panik: Erstens ist es für den geübten Eurorack-User nicht zwingend notwendig und zweitens findet man es für den Fall der Fälle umweltfreundlich auf der gut sortierten Website zum Behringer 182 Sequencer als Download.

Das 16 Teileinheiten breite Eurorack-Modul kommt in wertiger Verarbeitung mit gut ablesbarer weißer Beschriftung auf grauer Frontplatte und einer Skiff-tauglichen Einbautiefe von 43 mm. Der Strombedarf liegt auf der +12 V Leitung bei 30 mA. Auf der -12 V Leitung saugt der Behringer 182 Sequencer dann noch einmal 30 mA, während die +5 V Leitung für den Betrieb gar nicht genutzt wird.

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Die Rückseite zeigt neben der verpolungssicher angelegten Eurorack Strombuchse eine Menge sauber ausgeführter Lötstellen, einen Microchip und viele winzige SMD-Bauteile. Hier ist also ordentlich viel Elektronik am Start.

Virtueller Rundgang über die Frontplatte

Gut fixiert mit Washern gegen Rackrash und dem Schraubenset wartet das hübsche Modul nun auf unseren ersten Rundgang über die aufgeräumt wirkende graue Frontplatte und ihre Bedienelemente. Zu diesen erkläre ich auch gleich noch Funktion und eventuelle Besonderheiten. Los geht es!

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Wir unterteilen die Frontplatte zum besseren Verständnis in Abspiel-Einstellungen und abzuspielende Einstellungen. Letztere finden sich im zweireihigen linken Bereich des 182 Sequencers. Hier befinden sich zwei Spalten mit je acht Stummelpotis zur Einstellung von Tonhöhe oder eben auszugebender Control Voltage für andere Zwecke, zum Beispiel als immer lohnendes Ziel: die Filtermodulation. Die Anordnung in zwei Spalten, zu je acht Reglern ist schnell erklärt: zwei Reihen Regler gleich zwei CV-Kanäle im Sequencer.

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

An meiner respektlosen Bezeichnung „Stummelpotis“ erkennt man es wohl schon: ja Stummelpotis, ich mag sie nicht wirklich. Die Dinger sind irgendwie nicht griffig und haben meistens auch keinen vernünftigen Regelweg, weil sie einfach viel zu dünn sind. Aber okay, im Eurorack-System sind wir die Dinger ja schon irgendwie gewohnt. Es ist halt immer, wie auch hier, ein Kompromiss an die dadurch eingesparten Teileinheiten im meistens knapp bemessenen Case. Dickere Potikappen hätten am Ende wohl auch der Ergonomie geschadet, sie sind ja hier trotzdem gut zu erreichen. Mit diesen Stummelpotis müssen wir Eurorack-User wohl halt irgendwie leben. Man schafft sich dann eben Tools wie Tuner, Oszilloskop und Quantizer an und schon geht der Zauber in die gewünschte Richtung, beziehungsweise Note.

Wohlwollender Weise konnte ich die flüssigen Nebeneffekte, wie klebrige Reste von Flussmittel und Schmierfett, die Kollege TobyB an den Potis in seinen Tests erwähnte, bei meinem Testobjekt nicht bemerken. Die Potis waren mit ihrer Riffelung im gegebenen Rahmen schon auch gut bedienbar, liefen mit einem gewissen Widerstand und verstellten sich demnach im Betrieb bei unbeabsichtigter Berührung auch nicht. Mit den Stummelpotis kann ich trotz der Meckerei doch ganz gut leben, haben doch einige meiner beliebtesten Module diese Teile auch verbaut. Und nebenbei gesagt, ist das hier auch echt jammern auf sehr hohem Niveau.

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Genug gemeckert! Schauen wir nun auf die rechte Seite des 182 Sequencers mit seinen Abspiel-Einstellungen. Ganz oben erkennen wir eine Reihe von drei weiteren Stummelpotis. Das linke Poti ist selbstredend für TEMPO zuständig, hier machen wir dem Sequencer Beine und stellen dessen Abspielgeschwindigkeit ein. Das mittlere Poti, beschriftet mit DELAY, verschmiert die Tonhöhe zwischen den abgespielten Steps in einer einzustellenden Zeit, quasi ähnlich einem Portamento. Das funktioniert in jeder Einstellung aber nur für den linken der beiden CV-Kanäle. Mit dem ganz rechten Stummelpoti GATE TIME stellt man global die Länge des pro Step ausgegebenen Gate-Signals ein. Die Einstellung geht hier von 10 bis 90 Prozent des Gates in der Reglerstellung von Linksanschlag bis zum ganz rechten Anschlag des Potis.

Unter den drei Stummelpotis kommt nun endlich mal was Griffiges: der Drehschalter STEP NUMBER mit seinen acht gerasterten Stufen, jeden der acht Steps repräsentierend. Hiermit legt man die Anzahl der abzuspielenden Steps fest.

Unter dem Drehschalter STEP NUMBER befindet sich ein gut gängiger Schiebeschalter STEP mit seinen zwei Einstellungen REPEAT und SINGLE. Steht der Schalter auf REPEAT, spielt der 182 die eingestellte Sequenz im Loop endlos ab. Dem Gegenüber spielt die Einstellung SINGLE dann die Sequenz nur ein einziges Mal ab und bleibt dann stumm auf Step 1 stehen.

Behringer 182 Sequencer Userbild Lieblingstaster PLAY

Oh! Unter dem Schiebeschalter STEP befindet sich so richtig einladend ein schöner roter Taster. START: Darf ich da mal drauf drücken, Papi? Aber natürlich! Und schon spielt der Behringer Sequencer den von uns zuvor an den CV-Potis eingestellten musikalischen Erguss mit voller Inbrunst ab. Das ist definitiv mein Lieblingstaster, auch wenn mal schnell Ruhe sein soll, denn er fungiert gleichzeitig auch als STOP.

Unter meinem roten Lieblingstaster folgt ein weiterer, gut gängiger Schalter, beschriftet mit zwei Einstellungen: PARALLEL und SERIES. Hier wählt man aus, ob die beiden Sequencer-Spuren parallel nebeneinander oder seriell hintereinander abgespielt werden sollen. Dabei gibt es bei der Einstellung dieses Schalters einige Besonderheiten bei der Bedienung des Drehschalters STEP NUMBER mit Auswirkungen auf einige Funktionen des Sequencers. Im PARALLEL-Mode schaltet man mit dem Drehschalter STEP NUMBER zwischen den Steps 1-8 um, während man im SERIES-Mode dann logischerweise zwischen den Steps 9-16 umschaltet. Und wie oben schon erwähnt, funktioniert das Portamento über DELAY egal in welcher Schalterstellung nur für Kanal 1.

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Kommen wir zu den drei darunter angeordneten Buchsenpaaren. Oben die CV-Ausgänge für jeden Kanal des Sequencers mit Beschriftung CV OUT 1 und CV OUT 2. Optimaler Weise verbindet man diese Ausgänge mit dem kalibrierten 1 V/OCT Eingang von VCOs, kann damit aber natürlich auch jedes andere Ziel, welches Control Voltage versteht, ansteuern. Nur der eigene Horizont oder eine begrenzte Modulauswahl im heimischen Eurorack-Verbund ist hier die persönliche Schaffensgrenze. Im seriellen 16-Step-Mode liegen am CV OUT 1 die Control Voltages aller 16 Steps an, während CV OUT 2 nur die mit den Potis eingestellten 8 Steps aus der zweiten Spalte ausgibt.

Ein Stockwerk tiefer befindet sich links die Ausgangsbuchse GATE OUT. Hiermit werden in der Regel Hüllkurven ausgelöst. Daneben befindet sich die Eingangsbuchse TEMPO CV IN. Über CLOCK-Signale oder andere externe Triggersignale wird hier dem Behringer 182 Sequencer ein externes Tempo aufgedrückt. Kleiner Geheimtipp: Wenn man hier zum Beispiel den Shakmat Clock O´Pawn davorhängt, kann man damit die fehlende Swingfunktion dieser Analog-Sequencer kompensieren und ist über MIDI-Clock-Anbindung auch noch in Time zu einer DAW, wenn gewünscht.

Test: Behringer System 100, Sequencer 182, Eurorack

Ganz unten links folgt die Eingangsbuchse TRIG OUT, ein seltsames Teil. Erst dachte ich, das Ding funktioniert überhaupt nicht, denn nach meinem Verständnis, hätte ich hier zu den Steps ein kurzes ausgehendes Trigger-Signal erwartet, aber da kam gar nichts. Ein kurzer Blick in das Handbuch ließ dann aber schnell mein Licht aufgehen: Das erwartete Trigger-Signal wird nur nach dem letzten Endstep, also mit dem Stop-Event gesendet. Ich konnte also gar kein Event sehen, da der Sequencer ja im Loop lief. Aber die Sache ist, wenn man es sich überlegt, gar nicht so verkehrt. Man kann diesen Trigger doch zum Beispiel dazu nutzen, eine weitere Kette von Ereignissen über Logic-Switches in Gang zu setzen, wenn unser Sequencer seine Melodie einmal zu Ende abgespielt hat. Wofür bietet sich der Trigger noch an? Schreibt es uns doch bitte in die Kommentare. Ich bin echt gespannt auf eure Ideen!

Und zu guter Letzt fehlt rechts unten noch die Eingangsbuchse TRIG IN. Hier kann man per Control Voltage durch die Steps schalten. Cooles Feature, welches direkt Leben in die Bude bringt. Ausprobieren!

Und damit sind wir auch schon durch mit dem kleinen Rundgang über die Frontplatte des Behringer 182 Sequencers. Sieht alles zwar viel aus, ist aber im Endeffekt immer dasselbe, das Handbuch können wir damit getrost zur Seite legen. Hier erklärt euch Götz Müller-Dürholt von Behringer den 182 Sequencer noch einmal direkt am Objekt.

Vergleich mit dem Original

Nach dem Rundgang über die Frontplatte des Behringer 182 wollen wir doch auch noch schnell den Vergleich mit dem Orignal-Sequencer aus dem Roland System 100M anstellen. Historisch korrekt geschrumpft wurde der Behringer 182, im Gegensatz zum Behringer 960 Sequential Controller, nämlich nicht, denn dann hätte es wohl nur 12 Teileinheiten im Case gebraucht, wäre dann aber auch sicher nicht mehr bedienbar gewesen. Also musste man bei Behringer einige designtechnische Kompromisse eingehen.

Userbild Vergleich

Na dann schauen wir doch einmal genauer hin: Die linke Seite mit den zweireihigen CV-Potis ist genau wie bei dem Roland-Original, aber die rechte Seite hat eine ordentliche Metamorphose hinter sich gebracht. Sie ist nun genauso breit wie die linke Seite und die Regler TEMPO, DELAY und GATE TIME sind nach oben in eine Reihe gewandert. Im Original sind diese Regler auch über dem Drehschalter STEP NUMBER, aber in einer Spalte untereinander angeordnet und diese Seite wäre auch nur halb so breit wie die linke Seite. Bei der Schaltersektion hat sich auch einiges verändert: Der Schalter STEP ist wie beim Original mittig unter dem Drehschalter STEP NUMBER zu finden. Die beiden Schalter START/STOP und PARALLEL/SERIES wurden nun direkt mittig darunter platziert, während sie beim Original nebeneinander unter dem Schalter STEP zu finden waren. Ganz entfallen sind die Umschalter RANGE CV 3 V/10 V für beide CV-Kanäle des Sequencers. Die Anordnung der Buchsen für Control Voltage, Clock und Trigger ist dagegen gleich geblieben.

Behringer 182 Sequencer Userbild System in Action 4

Was bleibt mir abschließend zu sagen? Ein Sequencer klingt halt nicht und trotzdem hat er durch seinen ganzen Aufbau und die damit verbundene Bedienung Einfluss darauf, wie man an die Erstellung von Musik herangeht.

Mit dem Behringer 182 Sequencer schraubt man sich nun ganz einfach tausendfach Bewährtes in das Eurorack-Modularsystem. Mit diesem Sequencer wurden im Original unzählige Hits geschrieben, weil er eben so ist, wie er ist: einfach zu erlernen und mit absolut schnörkelloser Bedienoberfläche, welche den Musiker durch nichts Unwesentliches vom eigentlichen Schaffensprozess ablenkt. Ich hatte jedenfalls stundenlangen Spaß und viel Inspiration mit und durch den Behringer 182 Sequencer bei diesem Test. Er lieferte damit auch genau das, was er soll!

Fazit

Im direkten Vergleich schlägt der Behringer Sequencer 182 den Behringer 960 Sequential Controller in den Bereichen Platzbedarf und Preis, während er bei einigen kleineren Features und vor allem in der Bedienung, bedingt durch die Stummelpotis und die schlechtere Ergonomie der kleineren Frontplatte doch ein wenig Federn lässt. Trotzdem hat man hier ein echt wertiges Eurorack-Modul in der Hand, welches nicht nur in einem Behringer System 100 eine wirklich gute Figur hinterlässt, sondern auch jedes andere, mit Eurorack-Modulen bestückte System, sinnvoll bereichern kann. Der Spaßfaktor ist enorm hoch, es ist leicht verständlich bedienbar, sieht cool aus und ist bei dem Preis sowieso ein No-Brainer. Behringer hat es auch diesmal geschafft, mich zu überzeugen: Ein wirklich tolles Modul! Wer einen Sequencer dieser Kategorie für sein Eurorack-System sucht, kann hier also bedenkenlos zugreifen.

Plus

  • hoher Spaßfaktor
  • klassische Schaltung
  • wertige Verarbeitung
  • intuitive Bedienung
  • Preis

Preis

  • 102,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    kakagoo  

    Lieber Dirk,
    halte gerade den System 100 182 Sequencer frisch in meinen Händen,
    zeitnah zu Deinem Test -Perfektes Timing!
    Werde mich dem Teil gleich widmen;-))
    Da ich noch „ein paar“ weitere Behringer 100 Module habe, würde ich mir deren Quick Start Guides auch downloaden, da die mitgelieferten mir zu klein sind (ja…die Augen…) Bei Behringer bin ich nicht fündig geworden.
    Kannst Du mir da helfen ?
    Liebe Grüße,
    Joachim

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample  RED

      Gern. Du gehst auf http://www.behringer.com und gibst über die Suche (Lupe rechts oben) das gewünschte Modul ein. Schon während der Eingabe gibt es Vorschläge und Du kannst mit Sicherheit schon Dein Modul auswählen. Auf der rechten Seite unter dem Kasten „Buy Now“ findest Du ein Kästchen „Product Library“ darunter die Reiter Documentation und Media. Im Bereich Documentation findest Du die Guides. Viel Spaß mit Deinen neuen Modulen!

      • Profilbild
        kakagoo  

        Vielen Dank für Eure Hilfen!
        Ich werde mich am WE sehr intensiv mit meinem B 100m auseinandersetzen;
        vll wird da ja ne Leserstory draus ;-))
        Liebe Grüße an Alle, die mithelfen, Probleme zu lösen – DANKE!.
        Frohes Fest Euch Allen!
        Joachim

    • Profilbild
      Camel

      Hallo Kakagoo,
      ich hatte mir mal die ganzen Behringer System 100 PDF’s in ein Dokument zusammen gefasst.
      ich sende Dir/Euch gleich mal den Link.
      Viele Grüße
      Pit

  2. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Der 182 Sequencer reizt mich von allen System-100-Modulen am meisten; nicht zuletzt, weil er im Roland System-500 fehlt. Der 960 Sequential Controller ist zwar sehr imposant und auch flexibler, allerdings nimmt er mir zu viel Platz ein. Mal sehen, ob Behringer auch noch den 185 Sequencer clonen wird…

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Ich hoffe nicht das U.B. einem kleinen hersteller wie RYK versucht das business zu zerstoeren, vor allem da der RYK M185 seit anfang des jahres in einer version 2 im eurorack erhaeltlich ist; ansonsten gibt es ja schon seit jahren den Metropolis von Intellijel der auf dem 185 aufbaut (mit lizenz wohlgemerkt).

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        Son of MooG  AHU

        Den RYK M185 hatte ich ganz vergessen, danke für die Erinnerung. Mit £475 bewegt er sich jedoch in einem völlig anderen Preisbereich, wie auch der Metropolis für 584,-€. Da war mein Analogue Solutions EKG mit 309,-€ schon etwas günstiger…

  3. Profilbild
    Camel

    Hallo Dirk,

    sehr toller und informativer Testbericht!
    Das Teil ist ein „must have“ wenn man das Behringer System 100 komplettieren möchte.
    Nur schade, das die 3V/10V CV Schalter nicht implementiert wurden.
    Hier den gewünschten Ton zu treffen, geht ohne zusätzlichen Tuner nur sehr umständlich.

    Viele Grüße
    Pit

    • Profilbild
      kakagoo  

      Hi Pit,
      mit dem Tuning haste recht; aber nachdem ich alle 3 112VCOs die ich habe (erfolgreich) Kalibrieren konnte, ist mein Tuner nun steter Gast in meinem Output ;-)
      Danke für den Link wg Data-Sheets 100M;
      Google Mail sagt aber, die Datei läge in Deinem Papierkorb ?!?.
      Schicke sie mir zur Not einfach an Joachim.schmidt(at)Schnakenbek.eu
      Danke für Deine Mühe,
      Joachim

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample  RED

      Hi Pit, ja der Wegfall der beiden Umschalter ist suboptimal. Tuner, Oszilloskop und Quantizer waren bei mir nach den Standardmodulen ziemlich schnell an Board, sonst wird es stellenweise schwer mit Stummelpotis. :) Danke fürs Lob! :)

  4. Profilbild
    moinho  

    Frage an den geneigten Tester oder die, die das Ding schon in Betrieb haben:
    Wie schnell läuft der Sequencer denn, also wieviele Steps pro Sekunde/Minute kriege ich, ggf. mit externer Triggerung, raus? Geht das in den milden Audiobereich („graphic VCO“)?

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample  RED

      Graphic VCO funktioniert bei ausreichend schnellem VCO als Taktgeber. In meinen bisherigen Experimenten allerdings nur im Bassbereich. So schön, wie das der Doepfer A-155 hinbekommt, ist das beim 182 nicht.

      • Profilbild
        moinho  

        Danke für die Info! Von meinen bisherigen Eurorack-und-Verwandt-Sequencern macht das eigentlich nur der DFAM richtig gut (den A-155 hab‘ ich nicht, aber der teilt mit dem DFAM die Eigenschaft „viel Platz“).
        Darf ich die Aussage so verstehen, daß ich Baßbereich (d.h. Grundschwingung erkennbar unter 100Hz) bei 16 Steps kriege, d.h. ich steuere es an mit nem VCO im oberen 100Hz-Bereich – und wenn ich „kürzere“ Wellenformen verwenden würde, gehts auch mit höherfrequenter Grundschwingung?

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