Test: Rossum Electro-Music Assimil8or, Eurorack-Sampler

30. Mai 2018

Frischzellenkur für Samples

Rossum EM - Assimil8tor

Rossum EM – Assimil8or

Endlich sitzt der Rossum Electro-Music Assimil8or im Eurorack und ich kann es kaum erwarten, ihn zu testen. Was zunächst als Testbericht begann, endete mit Reisen in bisher unbekannte Regionen, was man nur mit Samples alles anstellen kann. Und es hat mir die Freude am experimentellen Sampling wiedergebracht. Alle längeren Soundbeispiele wurden nur mit einem Rossum EM Assimil8tor aufgenommen; in einigen Fällen kommt noch ein externes Delay und ein Reverb hinzu – ansonsten nichts. Um die Stärken und die Leistungsfähigkeit des Rossum EM Assimil8tor begreifen zu können, geht es leider nicht ohne eine gehörige Portion Faktenwissen über das Gerät.

Hardware

Wie bei allen Rossum-Module gibt es hier nicht auszusetzen. Buchsen und Potis sind verschraubt, das OLED-Display ist sehr kontrastreich und trotz seiner reduzierten Größe gut ablesbar. Alle Schalter haben einen gut spür- und hörbaren Druckpunkt. Mag die Platzierung des Potis zunächst etwas seltsam erscheinen, stellte sich in der Testphase heraus, dass es eben genau am richtigen Platz sitzt, um ergonomisch zu arbeiten.

Aufbau

Zentrale Schnittstelle des Rossum Electro-Music Assimil8or ist das 128×128-Pixel-RGB-OLED-Display mit einer Bilddiagonale von 4 cm. Jede Interaktion findet hier ihr Feedback und auf dem Main-Screen sieht man eine Übersicht über alle acht Kanäle und ein Oszilloskop, das den Kurvenverlauf des gerade ausgewählten Kanals zeigt.

Assimil8or heißt er aus einem Grund

Der Rossum Electro-Music Assimil8or besteht aus 8 identischen Sample-Einheiten, den sog. Channels, die über die kleinen Taster zur Bearbeitung ausgewählt werden können; gleichzeitig zur Auswahl ist das Sample zu hören, das auf diesem Kanal liegt. Da die Channels gleichspannungsgekoppelt sind, können auch CV-Verläufe, z.B. aus einem LFO oder Gleichspannungen gesampelt werden. Nach dem Sampeln stehen die rohen Samples durch Triggern des Gate-Eingangs oder eben Betätigung des Channels-Tasters an den jeweiligen Einzelausgängen zur Verfügung. Standardmäßig werden auch alle Einzelkanäle am Stereo-MIX-Output ausgegeben.

Jeder Channel hat, neben dem Trigger/Gate-Eingang, der fest mit dem jeweiligen Channel verbunden ist, drei weitere CV-Eingänge: CV A, CV B, CV C. Steuerungssignale, die hier ankommen, können auf beliebig viele Parameter eines oder mehrerer Channels verteilt werden. Ein einzelner Parameter kann aber immer nur von einer bestimmten CV-Quelle angesteuert werden.

Ein einzelner Channel ist in mehrere Seiten eingeteilt, die alle Aspekte der Sample-Nutzung manipulieren können. Das wären: Pitch, Level, Phase Mod, Mutate und Pan/Mix. Zusätzlich dazu kann man über die Zones-Seite acht Samples untereinander auf einer Spannungsskala von -5 V bis +5 V verteilen. Weist man den Zones dann z.B. ein Pitch-CV zu, so erklingst je nach „Tonhöhe“ eines der acht Zone-Samples. Überlagerungen sind dabei nicht möglich. Jeder Channel ist sozusagen monophon, was Samples betrifft, denn es werden auch nur Mono-Samples verarbeitet. Wie es dennoch Stereo geht, werden die Channel-Modes zeigen.

Das gibts geliefert - eine ausführliche Anleitung findet sich als PDF im Netz (engl.)

Das gibt’s geliefert – eine ausführliche Anleitung findet sich als PDF im Netz (engl.)

Alle Einstellungen eines Channels werden über den Bedienteil mit den großen Tastern vorgenommen. Ein Poti und ein Encoder sind dabei für Navigation und Parametereinstellungen vorgesehen. Der Encoder (DATA 1) erledigt die Auswahl des eigentlichen Parameters auf einer jeden Seite. Über das Poti (DATA 2) kann dann der Wert zunächst grob eingestellt werden. Für die Feineinstellung dann, klickt man auf den Encoder. DATA 2 hat aber auch noch eine weitere Funktion. Auf dem Main-Screen, der z.B. über zweimaliges Drücken des Tasters Channels erreicht wird (gilt für so gut wie jeden Taster), kann man dem Poti die Aufgabe eines der 24 CV-Eingänge zuweisen. Mittels des Potis wird dann eine Steuerungsspannung von -5 V bis +5 V eingestellt. So hat man einen CV-Controller für Ad-Hoc-Eingriffe direkt am Gerät.

Klangbeispiele
Forum
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    Der_Brechreiz  

    Bitte als Standalone mit einem Sequencer und Z-Plane Filter….Ich fürchte ich werde wohl doch in der Modularecke enden;)

    Danke für den Test

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    Hectorpascal  

    Ein erster Test, mehr nicht. Danke erstmal dafür! ;) Die Möglichkeiten sind immens aber das Handling ginge noch mindestens doppelt so gut. Ich bin nicht glücklich mit dem intuitiven bearbeiten von erstellten Presets. Samples mal eben austauschen wird durch die Root–Struktur verhindert. Mal ehrlich. Wo ist das Problem den obersten Ordner als Root zu setzen anstatt Presets immer mit dem Ordner zu verknüpfen worin sich das Sample befindet und diesen dann zu „rooten“ ? Anschließend immer nur umständlich über doppelt Load drücken importieren zu müssen ist ein no go. Auf die CV-Sample Möglichkeiten könnte man noch in einem Assimil8or reloaded eingehen. Schade das für CV immer ein Kanal geopfert werden muß. Schöner wäre wenn für CV, AM und PM pro Kanal ein oder mehrfache Samples als Modulationsquellen zuweisbar wären. Nicht vertun, ich finde den Assimil8or klasse! Auf meiner Wunschliste stünde neben Verbesserungen im Workflow ein größeres Display, eine Substruktur für Sample–Modulation oder am besten gleich eine leistungsfähigere Version in 40er Breite. Das hier kann nur der Anfang von mehr sein. :)

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      swellkoerper  AHU 2

      Als sich die Fertigstellung des Assimil8ors angedeutet hat, haben in anderen Foren alle nach einer kleineren Version mit 4 Kanälen geschrien ;-)

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    psv-ddv  AHU

    Danke für den kurzweiligen, enthusiastischen Testbericht.
    Er hat leider mein bisheriges Urteil, bezüglich der Einschränkungen dieses grundsätzlich grossartigen Moduls eher bestätigt.
    Bitte Mr. Rossum, ein Standalone mit großzügig, luftiger Bedienoberfläche, wie es bei Emu früher üblich war. Ich komme mir sonst beim Samplen vor wie ein Friesur der einer Spinne ’ne Kopfhautmassage verpassen muss und ihr dabei aus einer, auf eben jenen Kopf geklebten, Miniaturbibel vorliest.

    Was die hochgelobten Phase-Modulation und Aliasing Funktionen angeht, kann ich die Begeisterung auch noch nicht so richtig verstehen. Das mag in der Theorie toll sein, aber bisher höre ich nur verschwurbelte Samples, die ich mit einem Distortionpedal und einem alten Pitch Shifter genauso gut hinbekomme. Aber vielleicht stehe ich da ja komplett auf dem Schlauch.

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      t.goldschmitz  RED

      Hi, 
       
      ich bin eigentlich auch nicht als Freund der Bitreduktion bekannt. Die Sachen hier klingen aber erst einmal einfach anders und „musikalisch“, so dass diese Effekte Sinn machen und mehr können als einfach nur Krach machen.
       
      Zweitens sind alle Bsp nur mit dem A8 aufgenommen, keine Filter o.ä. sind im Spiel.
       
      Der Schlauch geht auf, wenn man begreift, dass man da nicht einfach aufgerauhte Samples hört, sondern sich dynamisch gegenseitig beeinflussende Samples, die allein recht einfach sind. Das meiste besteht aus Sinuswellenformen, die miteinander agieren oder andere Samples beeinflussen, dynamisch von CV gesteuert. 
       
      Wie ich im Test sagte, man muss das Paradigma „Sample“ neu überdenken und sich von alten Vorstellungen lösen können um das Potential dahinter zu durchdringen. Oder einfach selber antesten.

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        funkymothers  

        Toller Test, vielen Dank. Scheint wirklich ein heisses Teil zu sein. Ich kann die Idee des Paradigmenwechsels nachvollziehen, aber musste beim ersten Soundbeispiel stark schmunzeln, wird doch der Paradigmenwechsel per Funky Drummer Loop eingeläutet.

        Eine Desktop Variante fände ich auch schön, man braucht bloss mal bei Tasty Chips nachzusehen, wie man so etwas ansprechend gestalten könnte.

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        psv-ddv  AHU

        Wie Dave auf seiner Website schon schreibt, Phasen Modulation ist ein weit verbreitetes Konzept.
        Es gab zwar nur wenige hauptberufliche Sampler, die dieses Feature anboten…
        …dafür gab es aber eine ganze Reihe an FM Synths, die es erlaubten eigene Samples in die Operatoren zu laden. Was der Sache nun ziemlich genau entspricht. Ausserdem gibt es grundsätzlich etliche Sampler, die es ermöglichen Samples als mehr oder weniger abstrakte Klangbausteine zu verwursten. Vom Akai 612 Looping über Ensoniq Transwaves bis zum Roland VP9000 oder Granularsamplern wie den Tasty Chips. PM ist gearde in Verbindung mit der CV-Steuerbarkeit ein interessantes Feature, aber doch nicht gleich ein Paradigmenwechsel.

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          t.goldschmitz  RED

          Niemand hat behauptet das PM oder seine CV-Steurbarkeit gänzlich neu wären. Der A8 vereint aber alle Techniken in einem Gerät und ist eben von außen manipulierbar, wie es keines der o.g. Geräte zu bieten hat. Mit Leichtigkeit könnte man einen Granularsampler erdenken. Das Gesamtpaket existierte so eben noch nicht. Oder: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

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    Hectorpascal  

    Wer ein Synclavier im Avatar hat legt wohl grundsätzlich falsche Maßstäbe am A8 an. Das NED-Sync war ja geradezu selbsterklärend. :)) Vielleicht hat Herr Rossum ja erbarmen und macht einen „A-Old School“. Extra mit kleinem Buchstabendisplay und etlichen Submenüs für die luftige Bedienung an der mit tausend Shortcuts bedruckten Frontplatte. :) War damals echt gut! Die BR am A8 macht teils fantastische Sachen. Ein SH-101 Bass-Sample wurde mit fein eingestellter Modulation zu einem obertonreichen „Distorted-Phaser“ Bass-Sound. Mal eben ohne ein Arsenal an Tretminen. Kenner der „billigen“ Kawai K4/K1 wissen auch was mit Single-Cycle und AM machbar ist. Extrem gepitchte Samples als Modulatoren machen schon mal aus einem FM-Sample zerschmetterte Fensterscheiben.

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      psv-ddv  AHU

      Ja, gutes Argument. Die passenden Büromöbel in meinem Avatarbild fehlen beim Rossum auch.
      :-)) Das Alter spielt mir zwar übel mit aber ich kann die Konzepte einer Hardware DAW und eines Eurorack Sample Moduls gerade noch unterscheiden.
      Im Vergleich zum „A8“ ist die Bedienung der NED Samplingabteilung in der Tat selbsterklärend, und vor Allem erheblich ergonomischer, nur ist der Vergleich natürlich in beide Richtungen unfair. Denn: Den Rossum kann ich ja mit aufs Klo nehmen!
      Was die Bedienung angeht musste ich dann auch eher an meinen geschätzten EII denken, das Konzept in’s Jahr 2020 gebracht wäre doch ’n Knaller! …einschliesslich der aufgedruckten Bedienungsanleitung, wenn es sein muss. Vielleicht verstehe ich bis dahin auch Eure Fasziantation für das PM-Gezerre. Dave Rossum konnte mir das zwar technisch super erklären, von Hocker hat es mich klanglich aber auch bei Ihm nicht gerissen. Anlässlich des nächsten Welthits oder Hipsterknallers wird es mir dann vermutlich wie Schuppen vor die Augen fallen. Na, wie auch immer, der Nerdssimil8or hat meine volle Sympathie!

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        Hectorpascal  

        Ich kann noch einen drauf setzen. Den A8 kann ich mit aufs Klo nehmen, für den NED brauche ich ein Klo um die Komponenten zu kühlen und akustisch zu entkoppeln. ;) Klar, fast alles gab es schon einmal. Die umfangreiche Gearlist hast du gleich mitgeliefert. Du merkst aber schon das im wesentlichen die pro A8 Argumente immer mehr werden, je mehr du schreibst. :)

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          psv-ddv  AHU

          Dann wäre mein Avatar also zum Kühlen eh schon im Klo. Und wieder Gleichstand.
          Das die pro A8 Argumente für Dein Empfinden mehr werden liegt dann vielleicht einfach daran, dass ich den Nerdsimil8or gut finde.
          …oder/und daran, dass Du ihn gut findest.
          Is nur nicht alles immer einfach schwarz weiss. Insbesondere wenn die
          Tasten fehlen.

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    Son of MooG  AHU

    „You will be assimilated. Resistance is futile!“ sagen die Borg aus Star Trek. Das trifft wohl auch auf den Assimil8or zu; Widerstand ist zwecklos. Die Idee, CVs samplen und bearbeiten zu können, halte ich für genial. Als Sampler für das Eurorack folgt er natürlich einem anderen Konzept als bsw. mein alter Mirage wie der CV-Steuerung fast aller Parameter. Als alter Selber-Sampler kann ich mich dem Assimil8or kaum entziehen…

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    swellkoerper  AHU 2

    Sehr schöner Test und Soundbeispiele! Ich hab bei meinem natürlich auch als erstes Adventure Kids Single Waveforms draufgehauen und FM, AM und PM ausprobiert. Das war ein wenig ernüchternd, ich denke mit längeren Samples mit mehr Dynamik im Frequenz- und Amplitudenbereich kann man mehr aus der gegenseitigen Sample-Modulation rausholen. Für Sounddesign ist der Assimil8or unschlagbar, ich möchte ihn auch viel als Performance/Life-Tool nutzen – aus dem einfachen Grund, da er 8 absolut stimmstabile Soundquellen und grandios klingendes Pitchshifting bietet. Der Workflow hat hier und da noch ein paar Schluckaufs und Bugs, aber Rossum reagiert immer sehr schnell mit Updates. Mein grösster Wunsch ist, das neben Pan auch der Anteil im Mix Out CV-steuerbar wird. Das wäre dann ein Aux-Send, ohne einen dieser neuartigen Eurorack-Performance Mixer zu bemühen. Und reverse. CV over reverse!

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      t.goldschmitz  RED

      Wenn du damit meinst, ob die Abspielrichtung steuerbar ist – ja das geht. Es geht auch scratchen. Ich habe die Beispiele dahingehend ergänzt mit „Assimil8tor Scrubbing“ und „Assimil8tor Shuttling“.

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        Hectorpascal  

        AM funktioniert am besten wenn der Modulator bis ins Aliasing gepitcht ist und/oder FM-Wellenformen (die metallischen) verwendet werden. Pulse als Modulator geht gut für Riser oder Breaks aber auch ein dreckiger Sinus wenn er aliased und im Ohr wehtut. Das übliche AM (Streicher+Klavier) hört sich oft an als ob der Tonkopf bei der Aufnahme kaputt war, also eher langweilig. Cyclic-Waves sind dann in der Tat schon spannender. Im Urlaub werde ich den A8 „klassisch“ als Bandrekorder wie früher testen und zwischendurch nur etwas wilder ausarten. Jetzt erstmal die neue Software aufpielen und das Manual zum Frühstück ausdrucken.

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        swellkoerper  AHU 2

        Yep, mit Scrubbing und Shuttling kann man das Sample auch rückwärts abspielen, ist aber recht kompliziert einzustellen. Ich hatte mir eine schnelle Gate-Steuerung direkt im Mutate-Screen vorgestellt :-) Das ist ein gutes Beispiel, wie der Assimil8or angedacht ist – obwohl grundsätzlich keine verschachtelten Menüs vorhanden sind, muss man für die weiterführenden Funktionen die richtigen Werte auf mehreren Pages einstellen. Da hilft am Anfang nur das Manual und Üben, Üben, Üben. Nichts, was man dem Gerät ankreiden könnte, die komplexen Funktionen sind m.M.n bestmöglich umgesetzt. Das Ding ist einfach sehr mächtig und grundsätzlich „offen“, nicht nur durch seine vollmodulare Natur, sondern auch in der Bedienung.

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    swellkoerper  AHU 2

    Ergänzend wäre noch zu erwähnen, dass manches auch extrem einfach und schnell von der Hand gehen kann. z.B. die Funktion „empty channel“: hier wird beim Aufnehmen eines Samples innerhalb eines Presets jeder nicht belegte Kanal automatisch befüllt & nach Namenskonvention benannt. Legt man jetzt z.B. ein Gate an, das am Anfang eines Taktes triggert (per Sequenzer oder Clock Divider) hat man in null Komma nix acht perfekt geschnittene, geloopte und benannte Loops im Kasten. Dafür reicht pro Sample ein einziger Knopfdruck – nämlich um die Aufnahme scharf zu stellen. Das Gate startet und beendet die Aufnahme, der Rest funktioniert automatisch, wie in Ableton mit voreingestellter Aufnahmequantisierung.

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    Tolayon  

    Ein auf jeden Fall vielversprechendes Konzept …
    Dennoch, ein hybrider Kompakt-Sampler als Desktop-Modul oder gleich mit Tastatur würde mir als notorischen Modular-Verweigerer besser gefallen. Der Prophet X geht zwar schon ansatzweise in die Richtung, aber Selbersampeln oder gar ausführliches Verbiegen wie mit dem Assimil8or ist dort leider (noch) nicht vorgesehen.
    Mein persönlicher Traum wäre es, zwei Samples mittels analogem Ringmodulator zu verbinden, was wohl im Moment leider doch nur über Eurorack realisierbar wäre – und dann auch lediglich paraphon.

    • Profilbild
      swellkoerper  AHU 2

      Das sollte auch mit einem Sampler mit Einzelausgängen und einem Gitarrenpedal wie dem EHX Ring Thing oder Moog MF-102 möglich sein..

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