Test: Steinberg Cubase Pro 10, Digital Audio Workstation

19. November 2018

30 Jahre und kein bisschen leise!

Steinberg Cubase Pro 10

Steinberg Cubase Pro 10

Steinberg Cubase Pro 10 ist quasi die Jubiläumsversion des Sequencers aus Hamburg: Nächsten April feiern die Steinberger 30 Jahre Cubase. Die Liste an Verbesserungen klingt schon sehr interessant, natürlich werfen wir hier einen Blick darauf.

Der erste Eindruck zu Steinberg Cubase Pro 10

Knapp über 20 Gigabyte ist der Download der Installationsdateien mittlerweile groß, das ist eine Menge. Beim Start fällt direkt auf, dass der Splash-Screen komplett grau ist, ein Omen? Auffällig ist ebenfalls, dass sich die Optik etwas verändert hat und man versucht, wieder mehr Stringenz in das Design und das visuelle Konzept zu bekommen. Das war in den letzten Jahren etwas abhanden gekommen.

Steinberg Cubase Pro 10 - Toolbox

Auch die Toolbox sieht neu aus…

Etwas nervig ist, dass die eingedeutschte Software derzeit nur ein englisches Handbuch besitzt. Somit passen die Begriffe nicht und es artet schnell in Gesuche aus.

Steinberg Cubase Pro 10 - Hilfeseiten

Nur auf englisch…

VariAudio in Steinberg Cubase Pro 10

Es wurde oft belächelt als „billiges“ Melodyne. Doch dieses Urteil wurde VariAudio nie gerecht, denn man kann damit sehr gut arbeiten. Ich habe dank VariAudio weniger auf Melodyne zurückgegriffen, weil es einfach einen guten Job macht. Zugegebenermaßen war das Handling aber immer etwas hölzern. So musste man stets den Modus wechseln, wenn man Segmente trennen oder die Grenzen verschieben wollte. Das ist nun in einer Art Multitool gelöst. Man kann nun auch die Übergänge der Segmente (in Melodyne „Blobs“) bearbeiten und nicht nur die Tonhöhe des ganzen Segments. Damit lässt sich auch klanglich deutlich mehr herausholen. Das gibt es in dieser Form so nicht in Melodyne.

Steinberg Cubase Pro 10 - VariAudio3

Das neue VariAudio

Endlich lassen sich auch MIDI-Spuren in VariAudio einblenden. Liegt die Melodie in einer MIDI-Spur vor, kann diese nun endlich als optische Referenz genommen werden. Naheliegend wäre gewesen, dass VariAudio3 die Korrektur zur MIDI-Spur automatisch umsetzen kann. Anscheinend wollen die Steinberger uns noch etwas zum Wünschen für das nächste Update übrig lassen, schade. Auch eine Art Audio-Alignment für die Tonhöhe wäre eine schöne Sache.

Audio-Alignment in Steinberg Cubase Pro 10

Wir kennen diese Funktion ja bereits aus Nuendo 8, nun haben wir endlich etwas Vergleichbares in Steinberg Cubase Pro 10. Prinzipiell neu ist diese Funktion nicht, wir haben hier ja auch schon Software dazu getestet, allerdings ist diese Funktion nun direkt in Cubase integriert. Keine externen Applikationen mehr, kein Überspielen usw.

Steinberg Cubase Pro 10 - Audio Alignment

Spart viel Handarbeit: Audio Alignment.

Es lassen sich mehrere Audio-Parts an einem zu definierenden Master ausrichten. Natürlich ist es möglich, den Grad der Genauigkeit einzustellen, ebenso wie die bevorzugte Methode: So lässt sich Time Strechting als bevorzugtes Mittel abwählen. Die ersten Tests klangen ganz überzeugend. Zur Erinnerung: Software, die diese Funktion bereitstellt, kostet deutlich mehr als das Update und ist nicht nahtlos integriert! Da müssen sich einige Hersteller jetzt was einfallen lassen.

Akina dreimal, zuerst ohne, dann mit Audio Alignment:

Patrick dreimal, zuerst ohne, dann mit Audio Alignment, danach noch mal mit VariAudio in der Tonhöhe angepasst:

Für die Gesangsaufnahmen standen uns freundlicherweise die beiden Sänger aus dem Live Gesangsmikrofon Special von unserem Autor Armin Bauer zur Verfügung. Wie man sehr gut hören kann, haben sie sogar extra nicht sauber bzw. schief gesungen Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus.

Akina Ingold studiert an der Pop-Akademie in Mannheim und ist mit ihrer eigenen Band unterwegs. Patrick Heck wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt, er ist mit verschiedenen Formationen unterwegs. Danke an die Beiden und vor allem an Armin Bauer, der die Aufnahmen für uns betreute.

Ein Schnappschuss in Steinberg Cubase Pro 10

Ein zumindest von mir lang ersehntes Feature sind die Snapshots im Mixer. Es ist nun möglich, verschiedene Mischungen zu erstellen und diese auf Knopfdruck zu wechseln. Automationsdaten bleiben davon leider unbeeindruckt. Hier sehe ich noch Handlungsbedarf.

Besonders interessant sind diese Snapshots beim Erstellen von verschiedenen Mischungen des gleichen Projektes (Mix mit und ohne Vocals, Gesang einmal 3 dB lauter usw.).

Steinberg Cubase Pro 10 - Snapshot

Endlich: Schnapschüsse im Mixer!

Um die Plugins optisch schneller mit den Presets in der MediaBay in Verbindung zu bringen, kann man auch hier Snapshots erstellen. Diese beziehen sich aber auf die Plugin-Oberfläche, da hier wirklich ein Screenshot vom Plugin gemacht wird und nicht auf den Mixer. Wer’s braucht …

Steinberg Cubase Pro 10 - Snapshot im Plugin

Vorschaubilder für die Mediabay, ganz leicht erstellt!

Klangbeispiele
Forum
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    nativeVS  

    Als 9.5 user nicht sehr interessant aufgrund des relativ hohen upgrade preis, aber waer ich no auf 7 wuerde ich definitiv zugreifen. Meiner meinung nach ist Steinbergs update politik akzeptabel so lange man sich nicht gezwungen sieht jeden sprung mit zu machen.
    Was mich am meisten stoert ist wie sie seit version 8 versuchen jeden subtil zum one-window-workflow zu bekommen.

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      chk  

      Wobei das immer eine Sache war, die ich bei Cubase nie so recht gemocht habe. Die zig Fenster, die sich öffnen. Das macht Studio One z.B. Einfach besser, von daher bin ich eigentlich froh, dass Steinberg Anstrengungen unternimmt, in Richtung weniger Fenster zu kommen.

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        Florian Scholz  RED

        Dem einen Leid ist dem anderen Freud – sagte meine Musiklehrerin immer ;)

        Ich mag dieses One-Windows-Zeugs auch nicht, aber das kann man sich ja einstellen. Von daher ist das doch eher praktisch, oder?
        LG
        Florian

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    schreiti

    Perfekte Zusammenfassung. Den Crash-Dump hatte ich bereits zweimal direkt nach der Installation. Außerdem wurden einige Plugins wie zB. M-Tron Pro oder Native Instruments nicht erkannt. Also manuell wieder die VST-Pfade hinzufügen und scannen.
    Optisch finde ich die 10er Version sehr gelungen, klanglich empfinde ich einen großen Unterschied zu 9.5, aber ob besser oder schlechter kann ich leider nicht sagen. Irgendwie dumpfer und gleichzeitig seidiger. Vielleicht muss ich nochmal fein tunen – Ich arbeite mit dem Steinberg (Yamaha) UR824.
    Vari Audio fand ich schon immer gut. Schnell, einfach, gutes Soundprocessing. Und jetzt in der neuen Version erst recht.
    Steinberg‘s Preispolitik? Wirklich ärgerlich. Ich empfinde auch die kostenpflichtigen 0.5er Updates als Nötigung. Aber letztendlich bin ich seit der 4er Version dabei. Magix Samplitude pro hat mich in der Wahnsinn getrieben und für Ableton Live bin ich schlichtweg zu doof. Also ärgern und schön jedes Update von Cubase kaufen, da weiß man, was man hat ;-) ach ja, und direkt in ein neues Steinbrink-Video Tutorial investiert das lobenswerterweise zeitgleich erschien. Das ist wie immer absolut genial gemacht.

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      Florian Scholz  RED

      Interessant, Klanglich habe ich bei meinen Testprojekten nichts bemerkt!
      Plugins wurden bei mir brav erkannt, das war problemlos!
      LG
      F

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      Ted Raven  

      schreiti: „klanglich empfinde ich einen großen Unterschied zu 9.5“
      Das fällt dann unter den Punkt Einbildung. DAWs klingen nicht, sie nehmen eins zu eins das, was sie vom Audiointerface digital erhalten. Auch bei der Wiedergabe ist das Interface für den Klang zuständig. Beim Mixdown werden die Daten der einzelnen Spuren mathematisch addiert, da kann sich auch nichts geändert haben.

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        Florian Scholz  RED

        Ich würde sagen: Eine Software SOLLTE nicht klingen. Was auf jeden Fall klanglich in Erscheinung treten KANN ist die Audio-Engine. Zwar sollte Sie mathematisch addieren, aber hier gibt es den Punkt der Genauigkeit zu beachten. Eine 16BIT-Engine wird hörbar anders klingen als eine 64BIT-Float. Außerdem ist auch Latenz-Kompesnation ein Thema, welches klanglich Auffallen KANN.
        LG
        Florian

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          Ted Raven  

          Da bei einer reinen Addition – und genau darum handelt es sich bei einem Mixdown – keine Rundungsungenauigkeiten auftreten können, spielt es überhaupt keine Rolle, ob mit der Sample-Auflösung oder mit 64-Bit-Float gearbeitet wird. Die Auflösung der Engine macht sich erst bei deutlich komplexeren Nachbearbeitungen bemerkbar. Im übrigen hatte Cubase schon in der Version 9.0 (evtl. sogar früher) eine 64-Bit-Float-Engine, diese kann also nicht für den subjektiv empfundenen Klangunterschied verantwortlich sein.

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    eikendrup

    Viele Screenshots in Relation zum Text: finde ich gelinde gesagt dürftig.
    Vielleicht habe ich es ja übersehen, aber es wird mit keinem Wort die Integration von Ambisonics erwähnt. Da dieses im neuen Cubase sogar 3rd Order (16 Audiokanäle) vorhanden ist, das Programm aber immer noch nur 6 Ausgangskanäle besitzt, frage ich mich (und Euch) wie das gehen soll? Im Handbuch (offensichtlich 1:1 aus Nuendo übernommen) ist die Rede von einem Mixdown auf z.B. 5.1.4 : das ist doch in Cubase gar nicht möglich! Irgendetwas stimmt da nicht!?!?
    Dafür ist der Steinberg-Support wirklich vorbildlich: vor ca. 2 Wochen angeschrieben und bis heute keine Antwort erhalten!

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      Florian Scholz  RED

      Stimmt, der Ambisonics-Support wurde nur unter „Plus“ mit „VR-Integration“ subsumiert. Auch die Verbesserungen der Video-Engine sind zu kurz gekommen. Das ist – zum einen – der Zeit geschuldet zum andern – wie Du ja absolut korrekt andeutest – der Komplexität der Materie. (Zumal ich Ambisonics nicht für den „großen Wurf“ halte, aber das ist ein anderes Thema).
      Der Test selbst ist aber recht ausführlich mit über 1.500 Worten…
      LG
      F

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    tantris  

    Sowohl der Support als auch die Preispolitik von Steinberg sind ein Ärgernis. Der Support betrachtet zahlende Kunden wohl nur als lästiges Beiwerk, das habe ich schon oft erleben müssen.

    Um die ständigen Updatekosten zu umgehen, empfehle ich, einzelne Updates auszulassen, und zu warten bis die Preise älterer Versionen fallen. Diese gibt es dann oft inklusive kostenlosem Upgrade auf die neueste Version.

    Beispiel : Cubase 10: 569 Euro. Cubase 9.5: 489 Euro (inklusive Updateoption auf Version 10). Kunden, die regelmässig Updates kaufen, werden mit dieser Preispolitik über den Tisch gezogen.

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    Marco Korda  

    Ich bin noch bei 8.5 stehen geblieben, auch, weil ich damit ganz zufrieden war. Alles darüber hat mich bisher nicht gerockt. Alignment ist aber sehr reizvoll, weil das echt Zeit sparen kann. Das manuelle Geschnippel ist manchmal doch nervig.
    VariAudio fand ich immer eine ausgesprochen gute Lösung (mit den genannten Einschränkungen). Wenn das jetzt noch verbessert wurde, ist der Reiz schon wieder höher. Die MediaBay geht bei mir regelmäßig an, aber seltener benutze ich die mitgelieferten Samples. Warum ich auch noch auf 8.5 bin ist, dass VSTs mit 32bit noch unterstützt werden. Ich mag integrierte Lösungen lieber und finde es unverständlich, dass das nicht unterstützt wird. Die kosmetischen Sachen, naja, ganz hübsch, keine Frage, aber ob ich die hochpreisig bezahlen will?

    Alles in allem eine schwierige Entscheidung. Die Preispolitik finde ich auch Brechreiz erregend. Wenn man so fett am Markt ist, darf man das auch reizvoller gestalten, auch wenn die Entwicklung und Aufrechterhaltung ne Stange Geld kostet, das ist schon klar. Besonders die .5-er sollten kostenlos sein, das können andere schließlich auch. Der Ärger darüber augmentiert sich schon länger und wird – wer weiß – mich vielleicht doch mal zu einem Fremdgänger machen…

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      Ted Raven  

      Marco Korda: „Besonders die .5-er sollten kostenlos sein, das können andere schließlich auch.“
      Allerdings! Reaper kostet 60 USD inklusive zwei Major-Updates (also sogar vor dem Komma). Wer immer noch denkt, Reaper könne aufgrund des niedrigen Preises Cubase und Co. nicht das Wasser reichen, hat das Programm noch nicht getestet. Ich selbst benutze Reaper nur deswegen nicht, weil Cubase besser zu meinem Workflow passt. Allerdings überlege ich, wieder zurück zu Cakewalk zu gehen.

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        Marco Korda  

        Inzwischen sind doch die meisten „erwachsenen“ DAWs mit allem ausgestattet, was man so braucht. In Cubase jedenfalls benutze ich viele Sachen nicht, sicherlich werden auch Dinge dabei sein, die ich womöglich umständlich anders mache (z.B. MIDI-Shuffle/Quantisierung – ich spiele einfach selbst ein… haha). Aber ich habe weder Lust noch Zeit mich durch das gesamte Manual zu quälen. Zumal es da auch nicht immer praxisnah oder gar verständlich erklärt wird.

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        Florian Scholz  RED

        Einerseits.
        Andererseits sind die 0.5-Schritte schon nicht gerade klein! Als die 0,5er noch kostenfrei waren, waren die Sprünge meist nicht so groß. Ich glaube, dass Steinberg eher die Zählung ändern wird als die Preisgestaltung. Und, wie gesagt: Audi-Alignment ist alleine das Update wert. Wer es nicht braucht, wird uU nicht updaten.
        Echter Zwang entsteht nur, wenn man zwingend kompatibel sein muss und daher updaten MUSS.
        Ich erinnere nur an einen ProTools-.Major-Release (bei Reason hatten wir das auch), wo praktisch gar nichts ernsthaft verändert wurde….
        Ich bin da – wie gesagt – sehr zwiegespalten!

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          Ted Raven  

          Florian Schulz: „Audi-Alignment ist alleine das Update wert“
          Warum? Andere haben das schon viel länger.

          Florian Schulz: „Wer es nicht braucht, wird uU nicht updaten“
          Oder wer eine andere als die Pro-Version verwendet, denn diese habe Audio-Alignment überhaupt nicht.

          Ich fände es übrigens nützlich, bei einem Test auch kleinere frei käuflche Versionen mit einzubeziehen, bei Cubase also Artist und Elements.

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    cher  

    Das Wort Kinderkrankheiten fällt mir als erstes ein… Leider wird da wieder ein völlig unfertiges Produkt verkauft, wer ernsthaft arbeiten will, wird wie ich beim 9.5 bleiben, zum herumspielen vielzu teuer… Keine deutsche Anleitung, Abstürze, inkompatibilität zu PlugIns, mit denen 9.5 keine Probleme hatte… Sogar ein Cubase-eigenes „Externes plugin“ ist inkompatibel… Alte Projekte lassen sich tlw. nicht öffnen… Würde ersteinmal abwarten, ein schnelles Update war aus meiner Sicht ein Fehler… Positiv ist, daß man beide Versionen, 9,5 und 10 nebeneinander installieren kann.

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      Florian Scholz  RED

      Kinderkrankheiten ? Entweder habe ich nur „Glück“, oder Du nur „Pech“ (oder bei einem von uns stimmt im System was nicht), ich habe nur den Crash gehabt, sonst (noch) nichts an Problemen…

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        defrigge  

        Dann habe ich wohl auch nur Glück. Probleme mit der neuen Version waren bei mir bisher minimal (hauptsächlich UI Glitches wie das Fehlen des Metronoms im frei schwebenden Transportfenster), und insgesamt ist es das mit Abstand(!) stabilste Ganzzahl-Update seit langem hier.
        Auch das immer wiede anzutreffende Gemecker am Preis kann ich nicht nachvollziehen: ich arbeite viel lieber mit der deutlich und m.E. weitgehend sehr sinnvoll überarbeiteten Oberfläche, und allein das neue Vari-Audio (samt der Midi-Einblendung) wäre mir den Preis wert, von den meist sehr sinnvollen anderen Verbesserungen zu schweigen. Profis sollten übrigens mit dem einmal angelernten Workflow-Verbesserungen die 100€ innerhalb weniger Arbeitsstunden durch Zeitersparnis wieder raus haben. Am meisten begeistert mich aber das Tandem Groove Agent 5 (Beat Agent) / Cubase 10, das für mich den besten Groove-Bau und Songschreiben- Workflow ergibt, den ich je hatte. Bei mir sind deshalb Maschine und Battery 4 jetzt seit einer Woche in Rente (bis auf den weiter in GA verwendeten Content), weil ich das alles jetzt einfacher und praktischer in einem gut integrierten Paket habe.

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          Hectorpascal  

          Cubase ist kein schlechtes Programm. Jeder entwickelt halt seinen eigenen Workflow und kann glücklich damit werden. GUI-Glitches habe ich auch mit 9.5 am 2K-Monitor. Kürzlich musste ich einen Kondensator am ADA-8000 austauschen und konnte plötzlich die letzten der 24 Eingänge nicht mehr anwählen, egal wie sehr ich das Fenster getreckt habe. Lustig ist auch das Fenster wie Audiokonfig und Performancemeter, sofern diese einmal angewählt und geschlossen wurden, beim nächsten laden des Projects wieder fröhlich aufpoppen. Was mich auch stört, will ich in der IO-Konfig neue Namen vergeben muss ich das an zwei weiteren Stellen (Mixer, Track) ebenfalls tun. Das geht besser! Sobald das alte Project durch ist starte ich Cubase 10 zum ersten mal. Padshop lädt Cubase 9.5 jetzt schon nicht mehr nach dem „Dual-Update“. Meintet ihr dieses Plugin? Ich hoffe es hat sich gelohnt schwach geworden zu sein. Eye-Candy nehme ich leider immer gerne mit, das wissen die bei Steinberg. :)

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        twrstudio

        Ich muss auch sagen das ich in den letzten Jahren keine Probleme mit Updates hatte.
        Habe allerdings einen D.A.X. Rechner (WIN7) auf dem ausschließlich Cubase und Wavelab Läuft.

  7. Profilbild
    Mick  AHU

    Tolle neue Features drin, leider auch viel Halbgares!
    Die Hamburger haben dieses mal Retourekutsche betrieben, und bei den andere Hamburgern gemopst!
    Leider viele Bugs drin besonders bei der Grafik in den Untermenüs, AudioAlign und Schriftschärfe.
    Die neue Farbauswahl für Spuren ist zudem kontraproduktiv, da hätte ich gerne Strg+linke Maus zurück.
    Ansonsten, wenn Steinberg jetzt schnell reagiert, ein tolles Update und zig mal lohnenswerter als die letzten Beiden!

  8. Profilbild
    dr noetigenfallz  

    Hat schon jemand intensiv mit dem neuen VariAudio experimentiert? Ist das nur einfacher zu bedienen, oder hat sich da auch vom Sound was verbessert?

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      Florian Scholz  RED

      Dadurch, dass die Bedienung so erweitert / geändert wurde, sind neue Arbeitsschritte möglich. Alleine durch diesen Umstand ergeben sich klangliche Verbesserungen!

      LG
      F

  9. Profilbild
    Mjusick73

    Viele Cubase-User hätten sich über Ableton Link gefreut….
    Ich hoffe das kommt noch!
    Ansonsten gute neue Features.
    Kaufen werde ich das Upgrade aber vorerst nicht.
    (Wenn Ableton Link dabei gewesen wäre, dann sofort…)

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