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Top News: Moog Synthesizer IIIp, Modularsystem

21. Februar 2018

Der mobile Moog

Nachdem Moogmusic vor einiger Zeit bereits den stationären Synthesizer IIIc (c steht für console), und die drei Systeme 15, 35 und 55, in limitierter Zahl wiederaufgelegt hatte, wird nun die Live- und Reisezwecke konzipierte Version Synthesizer IIIp (p steht für portable) in begrenzter Stückzahl gebaut.

Die Faszination und der Nimbus von Moog-Modularsynthesizern sind ungebrochen. Ein IIIc in seinem Studio stehen zu haben ist jedoch nicht nur ein grandioser Anblick, sondern auch ein tolles Instrument.
Anscheinend war die Nachfrage nach den portablen Systemen in der Zwischenzeit groß genug, dass man sich bei Moogmusic entschlossen hat, eine Auflage von 40 Synthesizer IIIp in Angriff zu nehmen. Die Module der Systeme werden komplett von Hand gefertigt, gelötet und in die mit Tolex verkleideten Cases montiert. Die Fertigung und der Abgleich eines IIIp erfolgt nach den originalen Unterlagen im Werk in Asheville und soll laut Moog mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Der ursprünglich in den späten 1960er Jahren gebaute Synthesizer IIIp besteht aus 37 Modulen, die auf drei Cases verteilt sind. Dazu gehört der berühmte 901 VCO, wovon gleich 10 Stück vorhanden im System sind. Dieser Oszillator kam, wie viele andere Module des IIIp, nicht bei den bekannteren Systemen 15, 35 und 55 zum Einsatz, wie zum Beispiel auch der berühmte Federhall 905.

Der Moog Synthesizer IIIp kann ab sofort bestellt werden, sofern man die Kleinigkeit von 35.000 US-Dollar dafür lockermachen möchte.

Hier die komplette Übersicht der Module:

1x 901 Voltage Controlled Oscillator
3x 901A Oscillator Controllers
9x 901B Oscillators
3x 902 Voltage Controlled Amplifiers
1x 903A Random Signal Generator
1x 904A Voltage Controlled Lowpass Filter
1x 904B Voltage Controlled Highpass Filter
1x 904C Filter Coupler
1x 905 Reverberation Unit
3x 911 Envelope Generators
1x 911A Dual Trigger Delay
1x 912 Envelope Follower
1x 914 Extended Range Fixed Filter Bank
1x 984 Four Channel Mixer
1x 991 Lowpass and Highpass Filter with Attenuator
1x 992 Control Voltage/Attenuator Panel
1x 993 Trigger & Envelope Voltages Panel
1x 994 Multiples Panel
4x Console Panel No. 3, each including:
– 4-input mixer with + and – outputs
– 2 Trunklines
– Control Voltage Switches
– Master Volume
– Click Filter
1x Console Panel No. 1 including:
– 3 Control Voltage and Trigger Outputs
1x Console Panel No. 9 including
– Power Switch
– Pilot Lamp
– Fuse Holders
1x 350 Watt 120 VAC or 230 VAC Switch Selectable Power Supply

Forum
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    nativeVS  

    Warum Moog nicht in der lage ist ihre 5HE module zum wahren preis anzubieten ist mir schleierhaft. Hersteller wie Synth-Werk, Mos-Lab oder COTK schaffen es mit entwicklungskosten fuer maximal ein drittel des Moog preises.

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    JohnDrum  

    Limitierte Auflagen gehen mir ziemlich auf den Sack! Gleich nach den Mietmodellen! Man versucht bei den Käufern Ängste zu schüren, dass man etwas verpassen könnte. Märklin lebt auch nur noch von den Sammlern. Kinder können sich keine Eisenbahn mehr leisten. Hier ist es genauso: Viele Musiker werden sich sowas nicht leisten können. Wer schon mehrere Autos in der Garage stehen hat, kauft sich dann halt mal so einen Moog (als Wertanlage). Kotz

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      Dacci Pucci  

      Den IIIp konnte sich aber auch 1969 schon kaum jemand leisten. Er kostete damals satte 8000 $, was einem heutigen Wert von ca. 55.000 $ entspricht. Die Neuauflage ist damit vergleichsweise günstig.

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    Soundluck  

    ? Ob behringer sowas hinbekommen könnte?Der markt nachfrage wär doch da bzw glaub ich. Hmm also der neue rote behringer klingt fatal geil, selbst bei weniger guten soundartisten. Behringer aufgehts hau rein, werd richtig analog plus modern inclusive qualität / Preise . Mich würds freun. Und bitte bevor ich in rente gehe.mit rente mein ich „game over“.und bitte nicht hauen moogfreunde, weil ich behringer erwähne.

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      elektrock  

      Das wär ja n‘Ding.
      Behringers 10 facher VCO + 3x Noisegenerator,
      4x 8er Stepper, Envelopes, ein paar Effekte, dual Filter,uuuuund……

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    AMAZONA Archiv

    Ich glaube für Behringer ist der modular Markt nicht massentauglich, deshalb reicht auch ein Neutron. Wenn bei Moog für ein System mehrere Wochen für den Abgleich benötigt dann ist das ehrlich gesagt denen ihr Problem. Behringer hat solche Sachen in seinem Fertigungsprozess mit eingestrickt und somit machen diese Arbeit irgendwelche Roboter und computer Programme anstatt langsame verträumte Mitarbeiter die für wenig Geld zum arbeiten kommen müssen. Das klingt zwar hart aber nur so funktioniert es mit dem Volksmodularsystem. Die Käufer können sich endlich freuen, und die paar Verrückten die sich so ein System von Moog zuhause haben können sich weiterhin wie die kings fühlen. Alle anderen mit ihrem Massenprodukt zuhause freuen sich auf ihr Massenprodukt und auch darüber dass ihr bester Freund auch schon eines hat. Die Moogianer dagegen haben Bewunderer, Neider und allerhand mehr, aber wenig Freude mit dem gleichen System mit dem sie sich austauschen können. Ich finde das sehr wichtig dass man sich mit jemanden zusammen freuen kann.

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      AMAZONA Archiv

      Ob Behringer den Modular-Markt auch in Zukunft ignorieren wird, ist sicherlich noch offen. Alles andere was du hier geschrieben hast, sehe ich nahezu genau so :) Ich hab mich diesmal allerdings zurück gehalten…

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        swellkoerper  AHU

        Behringer ignoriert den Modular-Markt nicht, im Gegenteil. Man kann den Neutron auch als unverschämt günstige Sammlung nützlicher Modular-Building Blocks ansehen. Die einzelnen Funktionseinheiten sind fast alle mit Ein- und Ausgängen sowie CV-Steuerung auf der Patchbay vertreten. Wenn du erstmal Blut geleckt hast, kaufst du dir noch einen. Der Uli holt mit dem Teil alle ab. Mich auch!

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      AMAZONA Archiv

      Der *Bau* dauert mehrere Wochen, inkl. Abgleich.
      .
      „Each synthesizer took weeks of patient, steady crafting to complete, but the payoff would be rich.“
      .
      Die Geräte sind limitiert um die Bauteilbevorratung zu sparen. Man plant wie viele man verkaufen kann, und bestellt die Charge, baut die Teile und gut ist. Etwas Reserve für Reparaturen, Kein Thema.
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      Der IIIp – wie überhaupt alle 5U-Modelle – sind nicht für die Behringer-Kundschaft. Das ist kein Massenmarkt-Instrument. Es lohnt sich nicht dafür eine Produktion einzurichten um dann 50 die Woche zu verkaufen. Auch nicht bei einem Drittel des Preises. Dann lieber die Manufaktur-Variante. Ein Top-Gerät in Handarbeit zusammendengeln und ohne Zeitdruck über mehrer Wochen entstehen lassen. Wer kann sich das schon erlauben? Wer ein Preisdruck-Gerät will hat mit Mother & Co mehr als man für den Preis erwarten kann.
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      Warum regen sich eigentlich alle über diese Top-Geräte auf? Muss doch keiner kaufen! Vor allem nicht wenn er der Meinung ist, das ein Plugin oder ein Neutron den Sound genau so gut hinbekommt. Es gibt Menschen die das anders sehen. Na und?
      .
      Ich habe ein COTK Synthesizer 15, und das Teil schlägt alles was ich jemals gehört habe. Darum werfe ich meinen Mopho nicht weg. Entweder man hört den Unterschied, oder eben nicht. Die Dinger gehören auf die Bühne, da gehen die richtig ab …

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          AMAZONA Archiv

          Man braucht sich nicht zu wundern wenn etwas gebaut wird das sich nur der Oligarch oder gar der Schaich leisten kann, da muss man sich eben als angeblich kleine Wurst einfach überlegen ob man das gut finden soll oder ungerecht. Das die Kommentare dann nicht einfach nett ausfallen wundert mich nicht.

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            AMAZONA Archiv

            Ich bin kein Oligarch, oder „Schaich“. Das ich den COTK bekommen konnte ist für mich ein großartiges Glück. Ich spiele seit 1981 auf Synthesizern. Ich habe immer die günstigsten Teile gekauft.
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            Der erste „richtige“ Synthesizer war für mich der JX-8P. Er hat mir gezeigt das es Geräte gibt, die sich deutlich von den anderen Unterscheiden. Und damit meine ich nicht das Feature-Set. Damit meine ich gute Abstimmung, gute Komponenten, lebendige VCOs, charaktervoll färbende Filter, und vor allem ein breites Spektrum an guten Klängen. Es geht um Leidenschaft und Liebe zum Detail. Und der JX-8P ist da sicher kein Paradebeispiel.
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            Seit dem versuche ich lieber einen guten Synthesizer zu bekommen, als eine schöne Sammlung von Geräten die nach den eiskalten Prinzipien der Betriebswirtschaft designt und gefertigt wurden.
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            Den Unterschied erkennt nicht jeder. Aber ich wünschte die Fraktion der „da bezahlt man nur den Namen“- Sagern, oder den „das ist was für Menschen die zu viel Geld haben“-Behauptern würden anerkennen das sie die Wahrheit möglicherweise *nicht* gepachtet haben.
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            Genau so wie einige Analog-Hipster mal anerkennen sollten, das ihr „reiner, analog Klang“ im Gesamt-Höreindruck als mp3 kaum von einem Plugin unterscheidbar ist.
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            Aber sobald man live spielt kann kaum jemand den Vorsprung ignorieren. Da bin ich mir sicher.

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              Onkel Sigi  RED

              Ich bin auch kein „Schaich“, ich bin höchstens „Schiach“…. *lach*

              Nein, im Ernst, Kinder…..

              Das sind doch PERLEN, solche Synths. Die haben einen Wert auf ewig. Ein Behringer (egal, welches Modell) für – sagen wir einmal – 600.- Euronen ist in 10 Jahren was wert? Richtig: Nix! Was dürfte dieser Moog in 10 Jahren wert sein? Richtig: Immer noch ein kleines Vermögen.

              Masse muss nicht schlecht sein, aber wenn einer der PIONIERE so was baut und das in einer relativ kleinen Firma mit einer Handvoll Enthusiasten, hat das schon einen gewissen Hauch des ganz Besonderen.

              Ich habe auch kein Geld für diesen Eyecatcher Namens IIIp, mein Moog heisst SubPhatty und ich kann auch damit glücklich sein. Aber AUCH MEIN Moog hat den Hauch dieser berühmten Firma und ist nicht ein Nachbau von Uli B.

              Für mich hat es schon eine gewisse Bedeutung, wer was und warum und wie baut.

              MOOG, LIVE LONG AND PROSPER!

              Musikalische Grüße

              Onkel Sigi

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            digital-synthologie  AHU

            Für 35,000 USD muss man nun wirklich kein reicher Mann zu sein. Ein guter Job reicht. Klar, von HIV kannst du da lange sparen. Aber wenn du was kannst, was gesucht wird, ist das locker drin.

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              Dirk Matten  RED

              Ralf Hütter hat sich Anfang der 70er Jahre einen Minimoog geleistet, bezahlt hat er nach eigenen Angaben den Gegenwert eines VW Käfers. Nein, es waren nicht die Eltern, die das finanziert hatten, sondern er hat sein Geld mit vielen Auftritten und Schallplattenverkäufen selber verdient und äußerst sparsam gelebt.

              Mein erster Kunde 1971 war Fritz Fischer aus Köln, Fernmeldetechniker für Siemens, Außendienst im Innenministerium Bonn. Der bestellte EMS AKS kostete DM 6.900. Fritz Fischer war auch nicht reich, ich hatte ihn später mal in seiner kleinen Mietwohnung in Köln besucht. Er legte auch keinen großen Wert auf besondere Kleidung und besaß kein Automobil.

              Ich könnte noch Hunderte weiterer Beispiele anführen, wo von ihrem Hobby Besessene auf jeglichen Luxus, Urlaub, Restaurant- und Kneipenbesuche verzichtet haben, um sich einen Traum zu erfüllen. Sicherlich war damals – und ist heute ebenso – ein Moog Modularsystem nicht für ein Taschengeld zu bekommen, aber wer fährt mit SUV oder sonstigen Karren jenseits der 30.000 Euro Marke rum? Auch teuer. Geld scheint vorhanden zu sein. Und wer SUV fahren und Synthesizer spielen will, kauft sich halt keinen Moog.

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                Wellenstrom  AHU

                Ja, da gibt es die interessantesten Geschichten. Martyn Ware, der musikalische Kopf der frühen Human League, Heaven 17 und B.E.F. stand damals vor der Alternative, zu investieren in Führerschein und Auto oder in ’nen Synthesizer. Er fährt immer noch Fahrrad.

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                digital-synthologie  AHU

                Ebent!
                So ein VW Golf II mit allen Spoilern und Subwoofer im Heck ist auch nicht billig und trotzdem haben „normale“ Leute Geld für sowas.
                Eine Frage der Prioritäten.

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    elektrock  

    Ich hab zwar keinen Tau wie diese 3 Teile da oben klingen, aber alleine die Optik lädt zum Schrauben ein.
    Ja der aufgerufene Preis ist schwer zu ertragen, angesichts der geleisteten Pionierarbeit vor 60 Jahren doch gerechtfertigt.
    Aber das wirklich schlimme daran ist wenn Mann noch ein Buchla System dazu stellen möchte wird‘s wirklich unleistbar…… . Ich fang mal mit dem DFAM an!

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Beide Freunde verkaufen ihr olles Haus gegen ein tolles Moog und Buchla System und wohnen fortan in einer Wohngemeinschaft im Wohnsilo am Rande der Stadt im 4. Stockwerk. Sie spielen nur mit Kopfhörer und finden ihre Idee deshalb genial. Ihre Ehefrau haben sich scheiden lassen, aber die haben ja eh immer nur rum gemeckert.

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      Soundluck  

      Stop, ein mann heiratet net, selbst wenn er muss. Es sei denn sie heisst moog, buchla, fairchild oder neve, etc. dann schon. Ja i know träume sind schäume zudem sollte ich mehr zeit in sound legen, statt zu quaseln. Da fällt mir ein witz ein, 2 musiker gehen an einer bar vorbei..

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    vlkr  

    Leute,

    kommt doch mal wieder ein bisschen auf den Teppich.
    Es bringt doch nichts bei allem möglichen was ein bisschen teurer ist zu posten das Behringer das eh viel billiger & besser machen kann.

    Hier werden doch total unterschiedliche Zielgruppen bedient. Und mittlerweile ist die Auswahl doch so riesengroß geworden das für wirklich jeden etwas dabei ist.

    Ich finde es voll geil von Moog das es solche Systeme raushaut und ich finde es auch geil von Behringer was die alles so raushauen, wobei mir ein eigenständiger Neutron dann doch irgendwie sympathischer ist als eine Kopie.

    Wir leben in einer ziemlich geilen Zeit, das sollten wir lieber schätzen als Fraktionen zu bilden und übereinander herzuziehen mit teilweise doch recht unfairen Kommentaren die nah an der Gürtellinie sind.

    Ich freu‘ mich für jeden der sich so ein System leisten kann und damit die Welt erklingen lässt, genauso wie für jeden der mit nem ullimoog oder was auch immer seinen Spaß hat.

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      AMAZONA Archiv

      Ich bin Minimalist und lebe nomadisch. Ich habe keinen Teppich ;) Bei Moog zahlt man immer auch für den Namen und deshalb wird es wohl auch immer solche Kommentare und Vergleiche geben. Vergleich doch einfach mal die Preise, die Moog fordert, mit den Preisen die z.B. „Club of the Knobs“ fordert. Und da steckt technisch das gleiche drin und es wird auch von Hand zusammen gedängelt. Mich wundert nicht, dass es einigen sauer aufstößt, wenn Moog einerseits solche Preise fordert und es dann noch als super limitierte Sonderserie raushaut, um 1. den Preis zu rechtfertigen und 2. die Leute die das Geld haben, aber zögern würden, durch die künstliche Verknappung eben doch zum Kauf zu bewegen. Es gab hier allerdings auch mal eine „Story“ wo dieses Thema aus einem anderen extremen Blinkwinkel betrachtet wurde. Such mal nach „Gesellschaftliche Aspekte beim Preis von Synthesizern“ oder so ähnlich. Zwei Blickwinkel, zwei Extreme. Ich bin ja eher für die Mitte…
      EDIT: gerade festgestellt, dass sich das über die interne Suchfunktion nicht finden lässt. Google hat geholfen – Voila:
      https://www.amazona.de/leser-artikel/moog-minimoog-model-d/

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      AMAZONA Archiv

      Du hast 100% recht, man freut sich so als Otto normal Verbraucher über diese tolle Zeit so dass man sich kaum mehr einkriegen kann. Vor Behringer waren es eben VST software mit Mausbedienung und jetzt gibt es doch hardware und alles klingt echt genial. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Man muss heute nicht mehr reich sein um Musik zu machen.

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    lightman  AHU

    Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mich für die portable Version des System III entscheiden, scheint mir insgesamt flexibler als die wuchtige Console-Version zu sein. Ich stimme vlkr zu, ist doch toll, in einer Zeit zu leben, in denen diese Schlachtschiffe wieder neu aufgelegt werden, und sei es auch nur für Betuchte in limitierter Auflage. Die Dinger waren schon immer für zahlungskräftige Kunden reserviert, so ist das halt, es gibt immer den High End-Bereich, da zahlt man natürlich auch für den Namen kräftig mit. Ist ja auch okay, die letzten limitierten großen Moogs gingen ziemlich schnell weg, Preise von jenseits der 30.000 Euro scheinen also kein echtes Hindernis zu sein. Schön, wenn man’s sich leisten kann.

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      vlkr  

      Zumal ja auch Moog für wirklich jeden Geldbeutel was im Angebot hat. Werkstatt 01 gibts für 233€ und Mintaur für unter 500€..
      Ausserdem im Besitz der Mitarbeiter.
      Das ist eigentlich ziemlich symphatisch..

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              lightman  AHU

              Die großen Moogs sind zwar dem Ostküsten-Dingens zuzurechnen und damit näher an der klassischen Klangwelt dran als die Westküsten-Buchlas, aber ich denke auch, daß da abseits von Switched On Bach, Keith Emerson und Tangerine Dream noch reichlich Luft nach Oben drin ist. Will sagen, mit kreativer Nutzung solcher Systeme innerhalb moderner Produktionsumgebungen sind da sicherlich noch ganz andere Trips möglich, als der traditionell gehaltene Setup der drei Kabinette andeutet. Klar, wir Sterbliche werden wohl nie in den Genuß kommen, deshalb hoffe ich, daß die finanziell entsprechend ausgestatteten Kunden die Dinger wenigstens zum Musikmachen und nicht als Spekulationsobjekt kaufen.

  9. Profilbild
    Soundluck  

    Es müsste was geben, das liest deine gedanken nimmt deine gefühle war sieht in dein unterbewusstsein evtl seele, analysiert sie, und setzt sie klanglich sowie farblich um um, zu einem besseren wohlbefinden und gesünderem leben einem besseren miteinander. Und ich mein jetzt nicht ohmmm oder hare hare usw.. Kein synth kein equipment kein technisches sowie musikalisches wissen. Konkurenz wär dann eig. Nur mutter erde, natur, würde man sie hören verstehen. Des wärs. Preislage:kostenlos bzw unbezahlbar.. Lol

  10. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Hatte nicht Eberhard Schoener für „Bali Agung“ einen lllP im Reisegepäck? Und ist das auf dem Cover von „Switched On Bach“ nicht auch ein lllP? Die üppigen 10 VCOs relativieren sich ja etwas, da sie ja auch als LFOs herhalten. Im Zeitalter des Eurorack scheint mir das „P“ für „Portable“ nicht mehr ganz zutreffend zu sein…

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Von Hand im Mondlicht von einer Jungfrau gelötet…na wenn es schön macht^^

  12. Profilbild
    antiandi  

    Ich freu mich über den Moog.
    Den ich mir auch nicht leisten kann diesmal. Aber da alle paar Jahrzehnte so ne Chance kommt, würd ich jetzt auch gerne hungern.
    Nur, auch das ist schon gemacht. Kühlschrank leer, Studio rockt. Manchmal muss man Kompromisse machen.

    Ich nerve mich als gelernter Fahrradmechaniker auch darüber, dass ein akzeptables Mountainbike so CHF 1500.- aufwärts kostet. Ein neuer Autoscheinwerfer auch. Und trotzdem finden die Anwürfe zum teuren Fahrrad statt. Und ja, das ist sie Schweizer Sicht. Kommt mal her und bezahlt unsere Mieten. Mit Löhnen die auch nicht mehr so weit über dem Ausland liegen.

    Preisdiskussionen sind immer langweilig, doch in der Summe erhellend.

    Teure Synthesizer kosten. Man will ja auch die Liebe bezahlen, die dort investiert wird. Von mir aus kann Moog wie Apple auf Milliarden sitzen. Ich geh dann auch dort arbeiten, wenn sie dann immer noch Mitarbeitergeführt sind. Und sie wachsen, oder. Stört das wen? Die machen weiter das alte, andere neu und günstiger das neue. Da ist mir Behringer am anderen Ende der Logik genauso unentbehrlich.

    Und der “Markt” sagt ja nur, es werden für Studio UND Bühne auch Instrumente bis ca. 50k Euronen gesucht.

    Sie liefern. Zu jedem Preis würde das gekauft, wenn sie endlich wieder alte Systeme bauen würden. Nun tun sies und wer motzt hat einen schlechten Tag.

    Macht Musik!

  13. Profilbild
    elektrock  

    Das heist…. das Teil im obrigen ist richtig Fett und hätte ich die Kohle würd ich‘s mir ship‘n lassn.
    Qualität hat seinen Preis und da Antiandi hat recht;
    „Macht Musik“ hot er gsogt.
    Wurscht mit wos, Hauptsoch es scheppat.

  14. Profilbild
    TonvaterJan

    Luxus ja, mundgelötet auch, klingt bestimmt auch megadufte, aber leider ist das Instrument nicht durchdacht:
    3 VCAs bei einem Modularen mit dieser Modulzahl sind einfach vieeeel zu wenig, und da man ihn sich ja nicht zusammenstellen kann, ist er leider klanglich sehr limitiert.
    Merkwürdige Vergangenheitspflege…

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