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Vergleichstest Subwoofer: Presonus Temblor T10, JBL LSR310S, KRK 10S, Mackie MR10S MK3, Fluid Audio F8S,

temblorfront

Presonus Temblor T10

Auch der amerikanische Hersteller Presonus ist seit Längerem am Markt aktiv und verfügt mittlerweile über eine breite Angebotspalette, insbesondere im Prosumer Audiobereich.

Der Temblor T10 ist der teuerste Subwoofer im Test und mit 17,9 kg nochmals deutlich schwerer sowie mit 32 x 40 x 40 cm auch ein gutes Stück größer als der Mackie.

Das Material der Wahl ist wieder vinylbeschichtetes MDF. Der 10“ Tieftöner wird durch ein abnehmbares massives Metallgitter gut geschützt. Die Bassreflexöffnung befindet sich gleich darunter. Angetrieben wird das Chassis von einer Class A/B Endstufe. Gummifüße auf der Unterseite vermitteln einen sicheren Stand.

Auf der Rückseite gibt es einen Lautstärkeregler, der von -30 dB bis +6 dB reicht. Außerdem einen Phasenumkehrschalter (0 oder 180 Grad) und einen Ground-Lift-Schalter, der bei etwaigen Brummschleifen für Abhilfe sorgen kann.

presonusback

Ein Fußschalter zum Ein- und Ausschalten des Subwoofers ist im Lieferumfang inbegriffen. Der Anschluss erfolgt über eine Klinkenbuchse.

Das Tiefpassfilter kann stufenlos zwischen 50 Hz und 130 Hz eingestellt werden. Für die Ausgänge gibt es noch ein zuschaltbares Hochpassfilter mit Eckfrequenz 80 Hz. Wird das Tiefpassfilter ebenfalls auf 80 Hz gesetzt, gibt es im Ergebnis also eine „echte“ Frequenzweiche.

Neben TRS- und XLR-Ein- und Ausgängen gibt es noch unsymmetrische Cinch-Eingänge sowie einen XLR-SUB OUT zu vermelden. Letzterer erlaubt beispielsweise den Anschluss eines weiteren T10.

Die Verarbeitung ist gut. Einziger Kritikpunkt sind hier die etwas fummeligen, kleinen Drehschalter für Lautstärke und Tiefpassfilter.

Praxis

presonuslogo

Nach dem Einschalten signalisiert das matt leuchtende, blaue Logo Betriebsbereitschaft. Zudem ist auch ein leises mechanisches Brummen, das wohl vom Trafos ausgeht, vernehmbar.

Der Bassbereich reicht noch etwas tiefer herunter als beim Mackie. Der Klangeindruck ist straffer und direkter. Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten erlauben eine gute Anpassung an die Abhörsituation. Prinzipbedingt erzeugt bei sehr starken Belastungen natürlich auch der Temblor hörbare Störgeräusche.

Beim Signal für die Stereolautsprecher gibt es diesmal wenig zu beanstanden.

Forum
  1. Profilbild
    network-909  

    Danke für den tollen Vergleichstest. Kommt gerade richtig, da ich momentan auch einen 10″ Sub suche..
    Allerdings stimmen Link und Preis vom KRK 10S nicht. Ihr habt den aktuellen KRK 10S (2016) getestet. Der kostet allerdings 499€ (der heisst bei Thomann KRK 10S2).
    Der Thomann-Link verweist aber auf den Vorgänger, der momentan für 358€ zu haben ist.

  2. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Danke für diesen super recherchierten und kritischen Test. Habe ich das richtig verstanden, die Beeinträchtigungen des durchgeschliffenen Signals treten auch bei deaktivierter Frequenzweiche auf? Interessant wäre noch, wie sich die nächsthöhere Preisklasse im Vergleich schlägt.

    • Profilbild
      g.scherer  RED

      Ausschalten lässt sich die Frequenzweiche z.B. beim KRK gar nicht. Ohnehin muss das Signal immer durch die aktiven Stufen im Sub, keinerlei Beeinträchtigung brächte nur ein Hard Bypass.

  3. Profilbild
    MattZazzles  

    Sehr gutes Timing, sehr guter Artikel, sehr guter SW, der Presonus!
    Schlecht für meinen Kontostand, schlecht für meine Nachbarn. Danke

  4. Profilbild
    Andreas Tentschert

    Danke für den Test, stehe auch vor einem Sub-Kauf.
    Ist die Beeinträchtigung des durchgeschliffenen Signals beim KRK deutlich hörbar?
    Und weiss jemand was vom M-Audio BX10 im Vergleich?

    Stehe zwischen BX10, Krk10 und Presonus.

    Gruss aus Innsbruck
    Andajazz

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