Vergleichstest Subwoofer: Presonus Temblor T10, JBL LSR310S, KRK 10S, Mackie MR10S MK3, Fluid Audio F8S,

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KRK 10S2

Optisch setzt sich der KRK 10S2 im markentypischen Design mit abgerundeten Kanten und knallgelbem Lautsprecherchassis deutlich vom Rest des Feldes ab. Statt Gummifüßen kommt zudem eine Schaumstoffmatte zum Einsatz.

Sonst ist wieder Vieles gleich. Die Bassreflexöffnung findet sich vorne unter dem durch ein Metallgitter gesicherten Lautsprecher. Auf der Rückseite gibt es den Lautstärkeregler (unendlich bis +6 dB) und symmetrische Ein- und Ausgänge in XLR- und TRS-Ausführung. Zusätzlich sind auch unsymmetrische Cinch Ein- und Ausgänge vorhanden.

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Anders als offenbar noch bei der Vorversion verfügt der 10S2 in seiner aktuellen Fassung über kein stufenlos einstellbares Tiefpassfilter. Stattdessen gibt es wie beim JBL eine echte Frequenzweiche und zwar mit den wählbaren Übergangsfrequenzen 60, 70, 80 oder 90 Hz.

Weitere Kippschalter regeln die Phase (0 oder 180 Grad), Standby ein/aus sowie Ground Lift ein/aus. Zudem gibt es eine Klinkenbuchse für einen Fußschalter, der allerdings nicht im Lieferumfang inbegriffen ist.

Praxis

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Nach dem Einschalten leuchtet eine dezente weiße LED hinter dem Lautsprechergitter auf.

Der 10S2 klingt angenehm straff und druckvoll. In dieser Hinsicht ist er besser als die anderen Subwoofer. Allerdings geht er nicht ganz so tief herunter wie der Temblor. Bei höheren Lautstärken fängt auch er hörbar an zu scheppern.

Problematisch ist die deutliche Veränderung des durchgeschleiften Signals. Es klingt merklich pappiger, höhen- und detailärmer.

Forum
  1. Profilbild
    network-909  

    Danke für den tollen Vergleichstest. Kommt gerade richtig, da ich momentan auch einen 10″ Sub suche..
    Allerdings stimmen Link und Preis vom KRK 10S nicht. Ihr habt den aktuellen KRK 10S (2016) getestet. Der kostet allerdings 499€ (der heisst bei Thomann KRK 10S2).
    Der Thomann-Link verweist aber auf den Vorgänger, der momentan für 358€ zu haben ist.

  2. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Danke für diesen super recherchierten und kritischen Test. Habe ich das richtig verstanden, die Beeinträchtigungen des durchgeschliffenen Signals treten auch bei deaktivierter Frequenzweiche auf? Interessant wäre noch, wie sich die nächsthöhere Preisklasse im Vergleich schlägt.

    • Profilbild
      g.scherer  RED

      Ausschalten lässt sich die Frequenzweiche z.B. beim KRK gar nicht. Ohnehin muss das Signal immer durch die aktiven Stufen im Sub, keinerlei Beeinträchtigung brächte nur ein Hard Bypass.

  3. Profilbild
    MattZazzles  

    Sehr gutes Timing, sehr guter Artikel, sehr guter SW, der Presonus!
    Schlecht für meinen Kontostand, schlecht für meine Nachbarn. Danke

  4. Profilbild
    Andreas Tentschert

    Danke für den Test, stehe auch vor einem Sub-Kauf.
    Ist die Beeinträchtigung des durchgeschliffenen Signals beim KRK deutlich hörbar?
    Und weiss jemand was vom M-Audio BX10 im Vergleich?

    Stehe zwischen BX10, Krk10 und Presonus.

    Gruss aus Innsbruck
    Andajazz

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