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Waldorf Quantum MK2, der verbesserte Hybrid-Synthesizer

16 Stimmen, Poly-AT & mehr

16. Januar 2023

waldorf quantum mk2 synthesizer

Mit dem Quantum MK2 spendiert Waldorf seinem Synthesizer-Flaggschiff eine Generalüberholung. Neben der Verdopplung der Polyphonie sticht vor allem die neue Tastatur hervor.

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Als vor fünf Jahren der Quantum auf den Markt kam, wurde er als würdiger Nachfolger des Wave angesehen. Doch neben der klassischen Wavetables ist dessen Klangerzeugung auch zu anderen Syntheseformen in der Lage und die digitale Engine wird um analoge Filter ergänzt.
Der komplexe Synthesizer bekam daher seinerzeit auch zwei Testberichte, dessen ersten Teil ihr unter diesem Link und den zweiten Teil unter diesem Link nachlesen könnt.

Die Verbesserungen des Waldorf Quantum MK2

Als Tastatur kommt hier das Fatar-Modell TP8/SK zum Einsatz, die zu polyphonem Aftertouch fähig ist. Damit wird die Ausdrucksfähigkeit des Synthesizers deutlich gesteigert. Der polyphone Aftertouch kann weitläufig angepasst werden, sowohl global als auch pro Taste, was über das Display visualisiert wird. Zusätzlich kann die Klangerzeugung des Quantum MK2 von einem MPE-fähigen Controller über den USB-Port direkt gesteuert werden.

Die Polyphonie wurde von 8 auf 16 Stimmen erhöht. Allerdings bleibt es bei den acht analogen Filtern. Mit der neuen Firmware 3.0 hat man die Wahl, ob man 16 digitale Filter verwendet oder eine beliebige Kombination aus 8 analogen und 8 digitalen Filtern. Durch die Kombination der Filter sollen auch neue klangliche Möglichkeiten entstehen.

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waldorf quantum mk2 synthesizer rear angle

Der interne Speicherplatz für Samples wurde auf 59 GB erhöht. Das Einbinden von Samples und die Granular Engine wird von vielen Musiker und Sounddesignern als ein wichtiges Feature angesehen und Waldorf erfüllt mit dem größeren Speicherplatz einen viel nachgefragten Wunsch.
Zudem gibt es eine auf 3,4 GB erweiterte Library mit Factory Presets, die von namhaften Sounddesignern erstellt wurde, darunter Richard Devine, Howard Scarr, Reinhold Heil, BT, Matt Johnson, Joerg Huettner, Kevin Schroeder, Sascha Dikiciyan, Kurt Ader, Mike Huckaby, Thorsten Quaeschning u.v.m. Diese Sounds sind übrigens mit dem Waldorf Iridium kompatibel.

Weiterhin wurde bei der MK2-Version der mechanische Aufbau verbessert und das Gehäuse erhielt das klassische „Naval Blue“. Das hochauflösende Display hat einen vergrößerten Blickwinkel.
Waldorf erwähnt auch, dass mit der neuen Firmware zusätzliche Synthesefunktionen und weitere Features hinzugekommen sind, die auf Anregungen von Usern eingebracht wurden. Über Einzelheiten war in der Pressemitteilung jedoch noch nichts zu erfahren.

Der Synthesizer Waldorf Quantum MK2 soll ab Ende Januar verfügbar sein. Der Preis beträgt 4.699,- Euro.

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Preis

  • 4.699,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Sven Blau AHU

    Darauf ein Quantum Trost für die Besitzer des MK1!

    Man darf mir den Zynismus bitte verzeihen, der MK1 ist sicher auch ein guter Synthesizer – aber ich käme mir als Besitzer ein bisschen doof vor. Grad Poly AT wäre sicher auch bei MK1 möglich gewesen, die Fatar-Tastatur gabs mW damals schon.

    Aber mit dem Upgrade ist der Quantum jetzt endgültig das Rundum-Sorglos-Paket für den Synthesisten, der schon oder noch nicht alles hat.

    • Profilbild
      temporubato

      @Sven Blau Hi,

      hier schreibt Rolf von Waldorf:

      Der MK2 hat als erstes Instrument überhaupt die Fatar polyAT 61 keys. Der MK1 ist genau vor 5 Jahren zum NAMM 2018 herausgekommen. Damals war an eine polyAT Tastatur von Fatar gar nicht zu denken.

      Wir danken allen MK1 Ownern. Mit vielen von denen bin ich persönlich in Kontakt. Wir haben im November, zwar noch als beta, aber die erweiterte Polyphonie auf bis zu 16 Stimmen bei Hinzuschaltung von Voices mit digitalen Filtern statt analogen, herausgebracht, die unter den MK1 Usern viel Aufsehen und Freude gebracht hat.

      Mit der gemeinsamen Firmware von Iridium Desktop, Keyboard als auch Quantum MK1 & MK2 haben wir eine Synthese Platform, mit der wir noch viele Pläne haben, von der all diese Produkte partizipieren werden.

      Happy Synth 2023!

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        SynthUndMetal

        @temporubato Vielen Dank für diese sehr sympathische und sachliche Klarstellung der Tatsachen, die auch die kundenorientierte Seiten eines Produktupdates zeigen. Ich hoffe, dies wird dabei helfen, dass sich im Internet nicht immer wieder irgendwelche ungeprüften Aussagen und Halbwahrheiten verselbstständigen, die dann eine unkontrollierte Dynamik annehmen können.

      • Profilbild
        ryde

        @temporubato Oha … das ist ja auch für mich als Iridium-Besitzer eine mehr als erfreuliche Ankündigung! 😀

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        Sven Blau AHU

        @temporubato Hallo Rolf, danke für die offene Klarstellung. Böse hab ichs ja nicht gemeint, hoffe das ist klar.

        Mir ist bewusst dass Waldorf eine kleine Firma ist und vermutlich bei Ersteinführung nicht an ein PolyKB zu denken war.

        Schade find ich es für die MK1 Besitzer trotzdem irgendwie. Aber vielleicht ist das auch jammern auf hohem Niveau.

        Mal eine technische Frage. Wäre es nicht theorethisch möglich einen MK1 mit neuem Keybed auf PolyAT umzurüsten?

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          AppleUser2015

          @Sven Blau Wiegesagt damals gab es noch gar keine Poly Pressure Tastatur von Fatar. Die erste war dann die 49er Variante, die im Iridium Keyboard verwendet wurde. Die 61er Version ist ganz neu und num im Quantum Mk2…

          Nachrüsten lässt sich das Keybed nicht, da der Quantum MK1 nur einen einfach Single Connector fürs Channel Aftertouch hat, was beim MK2 sehr wahrscheinlich anders gelöst ist… Sicher werden wir es wissen, wenn man den Quantum MK2 auch mal innen betrachten kann…

      • Profilbild
        Tai AHU

        @temporubato Ja, das ist natürlich ein Argument. Aber Poly AT ist ja nix Neues. Wer hat damals für die 61er und 88er Masterkeys von Elka (ca. 1990) die Tastaturen geliefert? Fatar läge nahe, beides Italiener, oder haben die (Elka) das selbst gemacht? Ensoniq machte das anders, induktiv. Gleichzeitig gab es noch die 2 Roland Masterkeys mit Poly AT. Die hatten auch immer ein Standbein in I.

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          microbug

          @Tai Die Mechanik der Elka Masterkeyboards mit PolyAT stammte von Fatar, die Konstruktion darunter, also Tastenkontakte und Sensoren für den PolyAT war Eigenbau, genau wie bei den Späteren GEM S2 und S3, die vom gleichen Entwickler stammten (Jürgen Schmitz, der Enwickler des Realton Varophon), die Konstruktion ist identisch. Elka wurde ja damals von GEM quasi aufgekauft.
          Das Gleiche bei Ensoniq: Auch dort Mechanik von Fatar, die kontaktlose Elektronik drunter war Eigenbau.
          Die Roland Masterkeyboards hatten, da Roland Japan, Tastaturen von Matsushita (Panasonic) drin, die, wie so viele danach, speziell für Roland gebaut wurden.

    • Profilbild
      Smeraldo

      @Sven Blau Toll, letzte Woche am Donnerstag habe ich mir einen zweiten Quantum mk1 gekauft, um 16 vollwertige Stimmen des Rolls Royce Synthies verfügbar zu haben. Doppelter Schaden sozusagen. Ich geh dann mal weinen…😤

      • Profilbild
        Schneum

        @Smeraldo …das ist das andere extrem vermurkstem marketings: unnötige heimlichtuerei. kenn ich vom radsport.
        bin mir unsicher ob das gesabbel von behringer nicht doch hilfreicher ist…
        nerven tut beides.

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          frankste

          @Schneum Zusammengefasst
          Man erwartet nichts und es kommt was (Waldorf)
          Man erwartet was und es kommt nichts (Behringer)
          Sobald eine neue Version Angeboten wird, gibts immer welche die sich verarscht vorkommen, da sie noch zur älteren Version gegriffen haben. Das kann man nicht vermeiden.

          • Profilbild
            Schneum

            @frankste …vermeiden lässt sich das sicher nicht vollständig.
            aber ob und wie stark man sich als kunde dabei verarscht vorkommt, hängt stark davon ab, ob und wie der kunde angesprochen wird.
            es gibt ja auch noch möglichkeiten zwischen verschweigen und unhaltbaren versprechungen…

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        AMAZONA Archiv

        @Smeraldo Er wird dir so gut gefallen haben, dass du keine Zeit hattest, die Beta mit den 16 Stimmen zu testen oder wahrzunehmen, dass Waldorf ein neues Logo hat. War doch klar, dass nach dem Iridium Keyboard beim Quantum nachgezogen werden muss. Wer das Geld so locker sitzen hat, kann das verschmerzen. Der Wertverlust ist natürlich enorm. Wer kauft die MK1 Version jetzt noch für mehr als den Neuwert des Iridiums?! Kannst dich aber trösten: Elon Musk hat mehr Geld in kürzerer Zeit versenkt.

        • Profilbild
          Smeraldo

          Vielen Dank für Dein /Euer Mitgefühl. 😊 Ich tröste mich gerade damit, dass ich nun 16 analoge Filter habe, die entgegen der häufig vertretenen Meinung (meist von Personen geäussert, die selber keinen haben) tatsächlich den Unterschied machen und er mir optisch wesentlich besser gefällt als die Version II. Danke Axel! Poly At. brauch ich nicht zwingend und Zeit ist mir für Betatests zu kostbar. Das gibts auch woanders. Die Krokodilstränen sind bereits getrocknet und der Iridium kam für mich nie in Frage, weil der das Konzept des Hybriden Synths nicht verfolgt, von dem ich zugegebenermassen sehr angetan bin.

      • Profilbild
        astral_body

        @Smeraldo Tut mir echt leid zu hören. Ich bin auch „Spezialist“ für ähnliche Fälle.

        Sobald ich mir nach langem Überlegen etwas kaufe, passiert kurze Zeit später etwas von Folgendem:

        – Es kommt ein verbessertes Nachfolgemodel raus.
        – Es gibt eine super Rabatt-Aktion.

        Aber eigentlich gab es immer Nachfolger. Nur liegen oft dazwischen längere Zeiträume :-)

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schön anzusehen. Ich frage mich nur warum nicht eine schärfere Abgrenzung zum Iridium gemacht wurde. 8 voll analoge Signalpfade mit Wavetables und vielen Modulationen auf Oszillatorebene, das hätte einen Unterschied gemacht. So bin ich immer bei der Iridium-Fraktion, weil der Mehrwert durch die Filter alleine m.M.n. nichts rechtfertigt. Wenigstens kann der Quantum nun auch die 16 Stimmen vom Iridium, das war das Mindeste. Geht aber auch mit dem MK1, bleibt nur die Tastatur mit dem ach so oft gewünschten und dann selten gehörten Poly-AT. Wer sowas braucht kann sich besser eine dieser Gummiquetschtastaturen für 6000€ holen. Wo war nochmal der Haken?

  3. Profilbild
    Herr_Melin

    Endlich Poly-AT! Steht diesem Königsklasse-Synth gut zu Gesicht. Sollte für Oberklasse-Instrumente, zumindest der digital-Fraktion, seit mindestens einer Dekade, wenn nicht länger, Pflicht sein. Ich freue mich auf viel gute Musik von Tastendrückern, die sich dieses Features würdig erweisen. Wem das zu musikalisch ist, der kann es bestimmt abschalten.

    Schon der Microwave konnte, soweit ich weiß, entsprechende Daten verarbeiten. Leider hatte ich damals als stolzer Owner keine passende Tastatur, meine Ensoniqs hatte ich da längst verkauft. Menschen können, äh, dumm sein.

    Dass sich Waldorf dieses Gerät gefühlt mit Platin aufwiegen lässt, ist etwas schade, aber für einen Flaggschiff-Synth wohl leider nicht unnachvollziehbar. Sobald ich mal mehr als dreifuffzig im Lotto gewinne, klopfe ich beim Store an. Safe.

  4. Profilbild
    chk

    Wird wohl nichts mehr mit einem günstigen Waldorf a la Blofeld, oder mit einem weiteren Software-Synthies a la Largo bei Waldorf. Offenbar möchten sie sich nur noch an die ganz reiche Klientel richten.

  5. Profilbild
    moon

    Jetzt hat der Quantum endlich das ersehnte Update bekommen. Waldorf hat verstanden was die User benötigen und ich bin sehr froh, denn Waldorf hört zu
    Danke Rolf Wöhrmann!

  6. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Die Qualität mit der die Sound-Engine vom Quantum / Iridium über die Jahre weiterentwickelt wurde ist einmalig.
    Die technischen Upgrades des Betriebssystems sowie die Erweiterung der Oszillator Modelle ist Spitzenklasse.
    Die kostenlosen Updates haben den Wert des Quantums einfach nur gesteigert.
    Mehr geht kaum noch und sucht seinesgleichen am internationalen Synthesizer Markt.

    I love this Machine and I love Waldorf…❤️

    • Profilbild
      NimraX Audio

      @Anthony Rother Da zeigt sich, wie sehr es sich lohnt, bei der Konzeption eines Gerätes genug CPU-Power und Speicher einzuplanen, um später noch wirklich neue Features nachschieben zu können. Wann gab es das schonmal, dass ein Gerät per Software-Update die doppelte Stimmenzahl bekommen hat. Großartige Produktpflege!

  7. Profilbild
    NimraX Audio

    Hallelujah! Was für ein Kracher. Auch das OS 3-Update mit der 16-Stimmen-Erweiterung. Wow. Wobei man in der Preisklasse dann auch 16 Analogfilter hätte spendieren können – das schafft Novation ja auch für den halben Preis. Naja, irgendwas ist ja immer 🫣

    Endlich liefert Fatar eine 5 Oktaven-Tastatur mit PolyAT – das ist doch die eigentlich gute Nachricht, denn ich glaube PolyAT hätte schon eine viel größere Verbreitung, wenn der Haus- und Hoflieferant vieler Hersteller das Thema nicht derart verpennt hätte. Und die TP/8 ist nach wie vor eines der besten Keybeds – wird nur leider kaum noch verbaut, um Kosten und Gewicht zu sparen. Hoffentlich rüstet Fatar dann auch die TP/9 nach, damit PolyAT wirklich auf breiter Front in die Synths kommt.

    Keine Ahnung, warum ich diese News gerade so abfeiere, denn ein Quantum liegt derart außer Reichweite, dass ich da so gar nichts von habe 🤣 (ich hätte nichtmal Platz dafür, denn für mein Keyboard-Tisch ist das Ding zu hoch und würde da gar nicht reinpassen)

    • Profilbild
      Anthony Rother AHU

      @NimraX Audio Soweit ich weiß sind die Quantum Analog Filter, Doppelfilter.
      Es sind pro Stimme also 2 Filter (also ingesamt 16)
      Ja 16 Doppelfilter wären schön. 😃

      Um etwas gut zu finden muss man es nicht immer auch besitzen können.
      Begeisterung geht auch einfach so.

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        AppleUser2015

        @Anthony Rother Das Problem ist ja, dass die 2 analog Filter beide Mono im Signalpfad sind und sich nicht Links und Rechts pannen lassen, um zumindest 8 Stereofilter für eben 8 Stimmen zu haben. Nein alles bleibt mono und das in einem Stereosynth.
        Auch 16 mono Stimmen mit den Analog Filtern gehen nicht, da der Signalpfad fest ist… 8 Stereo Voices —> 8 Dual mono Analog Filter —> Pseudo Stereo FX —> Digitale Filter und FX Sektion….

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          Anthony Rother AHU

          @AppleUser2015 Das Problem ist in der Praxis nicht so relevant wenn man bedenkt dass man die analogen Filter auf Digital umschalten kann um sie Stereo zu verwenden.

          Das ist mein persönlicher Eindruck nach 5 Jahren intensiver Musikproduktion mit meinem Quantum. 🙂

          • Profilbild
            Ruhestörung

            @Anthony Rother Hab hier zwar „nur“ den Iridium, aber beide (Iridium/ Quantum) sind duotimbral. D.h., ich kann die digitalen Stereo Filter für die Main Voice verwenden und die analogen Filter für den Rest.
            8 Stimmen pro Sound sollte in den meisten Fällen ausreichend sein.
            Zur Not hat der Quantum zwei seperate Audio-Outs…

            Sehe das wie Anthony – ein geiles Teil.

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          BÄM

          @AppleUser2015 Ich denke, da warte ich lieber auf MK3, wo das dann drin ist.

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                AMAZONA Archiv

                @BÄM Deshalb hast du mit dem Quantum auch nix produziert. Der Anthony hingegen schon. Das ist halt der Unterschied. Die einen warten, die anderen machen.

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                  BÄM

                  Hab noch nie was von ihm gehört. Und woher weißt du denn, was ich produziere? Woher dieser Ärger?

                  • Profilbild
                    AMAZONA Archiv

                    @BÄM Naja, wenn du keine MK1 hast, dann bin ich davon ausgegangen, dass du damit auch nichts produziert haben kannst. Und wenn du auf die MK3 wartest, dann wirst du mit der MK2 auch nichts produzieren. Aber du diskutierst über Features. Daher meine Feststellung: Während du über mögliche Features in der Zukunft redest und darauf wartest, dass ein tolles Instrument perfekt wird, machen andere mit dem Quantum Musik. War mehr im Sinne einer Anregung zur Reflexion gedacht. Und ist mir persönlich am Ende des Tages auch nicht wichtig. Insofern: Peace!

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      microbug

      @NimraX Audio Fatar selbst hat noch nie PolyAT angeboten, das haben die entsprechenden Firmen bisher unter Zuhilfenahme von Fatar Mechaniken selbst gemacht (Elka, GEM, Ensoniq). Ob diese Tastaturen auch für andere erhältlich sein werden, dürfe auch von Waldorf abhängen, denn soweit ich weiß ist die Elektronik bzw der Abgriff für den PolyAT eine Waldorf-Entwicklung. Es gibt aber beim neuen Synth von Adoyo (Anima Omega?) wohl jetzt die PolyAT Option, und da steckt eine TP/9S drin, die kann man schon rein mechanisch nicht gegen eine TP/8S(K) austauschen, weil sie viel tiefere Tasten und eine andere Befestigung hat. Die Kontaktplatinen allerdings sind bei allen Fatars gleicher Größe identisch, und diese ist ja dafür maßgeblich, und wenn da nicht was völlig Anderes konstruiert wurde, dürfte vielleicht auch die TP/9S in den Genuß von PolyAT kommen. Man wird sehen.

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    ollo AHU

    Das große Problem vom Quantum ist einfach, dass es mit dem Iridium zumindest gefühlt das Gleiche für den halben Preis gibt. Die analogen Filter braucht man meiner Meinung nach nicht (ähnlich wie beim Micro- und Minifreak von Arturia, weil es die digitalen genauso gut machen) und der Iridium hat sogar 4 CV Eingänge, die man dem Quantum sicherlich in der MK2 Version auch hätte spendieren können. Das ist natürlich Kritik auf ganz hohem Niveau und das ganze preislich ganz weit auserhalb meiner Reichweite und ein supter interessanter Synthesizer, aber irgendwie bin ich mehr Team Iridium^^

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      Stmax

      @ollo Ja, es gibt sie, die Audiophilen, für die es unbedingt ein analoges Filter sein muss. Ich bin auch eher beim Iridiumlager und vor allem bin ich überzeugt, dass man spätestens wenn mehr als zwei Sounds im Mix zusammenkommen, nichts mehr vom Charakter des analogen Filters hört. Trotzdem finde ich, sollte jeder, der es unbedingt wünscht und bereit ist, den entsprechenden Aufpreis zu zahlen, seinem Gehör das gönnen, was er zu benötigen glaubt. Gerade das ist ja das Gute an dem Konzept: Das gleiche Gerät (wenn man vom Tasten-Irtidium ausgeht) gibt es jetzt mit und ohne analoge Filter.

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        NimraX Audio

        @Stmax Ich habe bisher weder Quantum noch Iridium in den Händen gehabt. Aber mein Gefühl sagt mir auch, dass mit dem (großartigen!) OS-Update die Analog-Filter degradiert wurden. Wer 16 Stimmen nutzen will, MUSS zumindest teilweise auf die digitalen ausweichen. Und sollten die tatsächlich kaum einen hörbaren Unterschied machen, gibt es wenig Grund, mit den Einschränkungen (mono) der Analogen zu leben. Meiner Meinung nach spielen Analogfilter vor allem im Grenzbereich ihre Stärken aus, wenn es um Feedback, Sättigung, Übersteuerung etc. geht. Jetzt weiß ich aber nicht, ob man im Quantum überhaupt so weit gehen kann, dass die Filter zerren, kreischen und knarzen – entsprechende Sounddemos hab ich zumindest bisher nicht gehört :)

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      AMAZONA Archiv

      @ollo Das gefühlt gleiche gibt es auch im Flugzeug, bei der Bahn, usw. Man kommt halt von A nach B und es tönt aus dem Lautsprecher. Die Iridium-User können einfach dankbar sein, dass die Quantum-Nutzer die Entwicklung mit finanziert haben und man damit in den Genuss der 2. Klasse kommt. Ich meine, mit 49 Tasten ist es halb so, wie mit der Beinfreiheit in der 2. Klasse. Und die Luxusausstattung des Quantum ist halt wie in der First Class bei Qatar Airlines. Es geht halt um mehr, als nur das analoge Filter oder die kostenlose Tageszeitung bei der Bahn.

  9. Profilbild
    Stmax

    Schön, schön – ein neuer Quantum, ein besserer Quantum mit noch viel mehr Speicherplatz! Noch besser wäre, wenn Waldorf endlich dafür sorgte, dass ALLE Sounds von Quantum und Iridium direkt von einer DAW per MIDI aufgerufen werden können. Das geht nämlich zur Zeit nur bei den 120 Favoriten und das, wo das MIDI-Protokoll für solche Aufgaben durchaus Lösungen bereit hält. Gerade bei einem Synthesizer, bei dem man Unmengen an Sounds speichern kann, ist so etwas ein echtes Manko.

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      NimraX Audio

      @Stmax Kann man denn den aktuellen Sound in die DAW dumpen? Ich hab früher auf jeder Spur eines externen Gerätes am Beginn eines Tracks den Sound als SysEx gespeichert, damit es nicht auf den Preset-Speicher des Geräts ankommt. Sobald User-Samples/Wavetables im Spiel sind, wird das Haushalten mit den Presets natürlich noch schwieriger.

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        Stmax

        @NimraX Audio Hast du das auf jedem Sound / jeder Spur gemacht? Die Idee finde ich gut, funktioniert bestimmt auch auf dem Iridium (oder Quantum), aber der Aufwand ist recht hoch. Außerdem: der Iridium ist maximal Duotimbral. Wenn du ihn mit mehr als zwei Sounds in einem Song verwenden möchtest, musst du zwangsläufig irgendwann die Sounds umschalten. Dann könnte es eventuell eng werden, wenn du dann mitten drin erst den Dump für den nächsten Sound lädst. Normalerweise nutze ich einfach den Program Change und das war’s. Leider bist du beim Iridium beim Program Change an die 120 Favoriten gebunden. Einen Bankwechsel, wie ihn jeder Wald-und-Wiesen-Synth nutzt, kennt der Iridium nicht.
        Dass wir uns hier nicht falsch verstehen: sowohl der Quantum als auch der Iridium (letzteren besitze ich) sind an und für sich phantastische Instrumente! Und ja, man kann im (Heim-)Studio jede Spur für sich als Audiospur aufzeichnen und benötigt dann auch keine Programmwechsel. Spätestens im Live-Einsatz funktioniert aber auch das nicht. Man hat also ein Instrument, auf dem man tausende Sounds speichern kann. Leider muss man aber dann nach ihnen suchen, wenn man sie ganz schnell benötigt …

  10. Profilbild
    Sensimood

    Schön schön. Waldorf macht vieles richtig.
    Hab schon oft auf Quantum oder Iridum geschielt, verlieb mich dann aber doch immer wieder in meine beiden Klassiker MW1 und MW2XT. Mag auch den NW1 gerne.

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Traumhaftes Instrument! Mir persönlich würde wegen Platzmangel erstmal ein Iridium Desktop reichen, außerdem weiß ich als Sequencer-Mensch mit einer Poly AT-Tastatur eh nicht viel anzufangen. Aber es ist gut zu wissen, dass die Plattform weiterentwickelt wird.

  12. Profilbild
    Olaf Strassen

    Ein toller Synth eines mir sehr sympathischen Herstellers mit einem leider enttäuschenden neuen Firmenlogo. Bringt das alte bitte wieder zurück!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Olaf Strassen Genau, lass uns eine Petition machen. Und auch die bisherige Farbgebung für die MK2 erstreiten. Oder eine Sammelbestellung bei Waldorf aufgeben und die MK2 mit alter Farbe und altem Logo produzieren lassen. Meine Augen ertragen das Blau und dann noch die unpassenden Holzseitenteile nicht.

  13. Profilbild
    moinho AHU

    Nachdem sich hier neben der Redaktion auch Waldorf-Leute tummeln:
    Es gab den Quantum, dann den Iridium, der meiner Erinnerung nach manche Quantum-Sachen nicht konnte (analoge Filter, sonst noch was?), aber andere konnte, die der Quantum nicht konnte (irgendwas mit Filtern, und mehr Stimmen?), dann gabs Iridium Keyboard (???), und jetzt gibts Quantum Mk2 mit analogen Filtern und doppelt so vielen Stimmen und die neuen Sounds der Library sind „mit dem Iridium kompatibel“.

    Kurz zusammengefaßt:
    – ist ein Quantum Mk2 das Supremum, d.h. kann der alles, was Iridiums und Quantum vorher konnten? Wenn nein, wie schaut denn so ein Eulerdiagramm aus?
    – kann irgendeiner von denen was in Richtung multitimbral?

    • Profilbild
      AppleUser2015

      @moinho Quantum und Iridium sind softwaretechnisch identisch…
      Hardwareunterschiede sind: Der Quantum hat 2 Stereo Ausgänge, der Iridium nur einen.
      Das Bedienpanel ist unterschiedlich bei beiden ausgelegt. Der Iridium hat CV Connection, welches der Quantum nicht hat. Die 8 dual analog Filter gibt es nur im Quantum und kann seit 3.0 in verschieden (Allocation Modes) Voice Modi betrieben werden. Offensichtlich ist natürlich der Unterschied des Keybeds (49 vs. 61)…
      Sowohl der Iridium, als auch der Quantum sind Bitimbral. 2 Layers (die beim Quantum den Ausgängen zugewiesen werden können)…

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