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Apple M2 SoC Chip, MacBook Air M2, 13″ MacBook Pro M2, WWDC 2022

Der neue Apple Silicon M2 Chip - alle Fakten

7. Juni 2022

Apple M2 SoC

Auf der Apple WWDC (World Wide Developers Conference) 2022, die gerade stattfindet, stellte Graig Federighi und KollegInnen eine Reihe von Neuerungen vor, die für Musiker besonders interessant sind.

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Apple Silicon M2 Chip

Apple M2 SoC

Ok, das Herz eines jeden Rechners ist wohl für alle interessant. Nach dem Leak zum Apple M3 SoC (System on a Chip), stellen Apple nun offiziell den M2 vor.

Der Apple M2 ist in 5 Nanometertechonologie der 2. Generation gefertigt, beherbergt 20 Milliarden Transistoren und kommuniziert mit einer Datenbandbreite von 100 GB/s (Gigabyte) mit dem Unified Memory-Arbeitsspeicher. Das waren beim M1 „nur“ max. 68.25GB/s Bandbreite. Apple selbst unterbieten den Wert sogar etwas mit einer Angabe von „50 % mehr Bandbreite“ als beim M1.

Auch an der Größe des Unified Memory wurde etwas geschraubt und der Apple M2 kann maximal 24 GB LPDDR5 RAM über ein 128 Bit breites Interface ansprechen

Das Apple M2-Rechenherz besteht dabei aus 4 Hochleistungsrechenkernen mit 192 KB Befehls-Cache, 128 KB Daten-Cache und 16 MB gemeinsamen Cache zwischen den Kernen.

Dazu kommen 4 stromsparende hocheffiziente Rechenkerne mit 128 KB Befehls-Cache, 65 KB Daten-Cache und 4 MB gemeinsamen Cache. Damit soll der Apple M2 40 % mehr Berechnungen anstellen können als der M1.

Apple M2 SoC

Die 10-Kern Grafikeinheit ist mit einer Rechenleistung von 3,6 Teraflops oder 111 Gigatexels angegeben. Das läge in etwa auf dem Niveau einer nVidia GTX 1060 6GB mit 120 Gigatexels und einer 120 Watt TDP(1). Eine nVidia RTX 3090, die aktuell ziemlich schnellste und teuerste Grafikkarte im Konsumentensegment (ca. 1500 bis 2000 Euro), kommt zwar auf eine Füllrate von 556 Gigatexels, verbraucht dabei aber auch ca. 430 Watt (450 Watt TDP) mehr an Strom.

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(1) „Thermal Design Power“, nach der Definition von z. B. Intel „die durchschnittliche Leistungsaufnahme (in Watt), die der Prozessor beim Betrieb auf Basisfrequenz ableitet, wenn alle Kerne bei einer hochkomplexen Arbeitslast aktiv sind“.

Gegenüber dem M1 bietet der M2 SoC 35 % mehr Graphikleistung bei ca. 3 Watt höherem Stromverbrauch.

Apple M2 SoC

Die Leistungsaufnahme insgesamt wurde aber gegenüber dem M1 bei gleichem Leistungsnivau um 18 % reduziert (mehr relative Leistung pro Watt). Wo eine 10-Kern Laptop-CPU von AMD/Intel ihren TDP-Wert bei ca. 30 Watt erreicht, soll der M2 nur ca. 7 Watt benötigen.

Gegenüber einer 12-Kern Desktop-CPU hat der M2 laut Apple bei seinem TDP-Wert von ca. 14 Watt die gleiche Leistung wie die Intel/AMD-Konkurrenz bei ca. 36 Watt.

M2 CPU vs „Intel/ AMD“ – Laptop

Das heißt, der Apple M2 bleibt auch bei hoher Rechenleistung recht kühl und die Grafikleitung reicht sogar aus, um das Spiel Resident Evil Village von Capcom auf macOS umzusetzen, das eine GTX 1060 6 GB als Minimum haben will und damit den obigen Vergleich wohl bestätigt.

Mit  Metal FX Upscaling in Metal 3 dürfte Apple auch ihre eigene Version zu nVidias DLSS bzw. AMDs FSR Uppscaling-Technologie am Start haben. D.h. 3D-/Videoeffekte etc. werden auf einer kleineren Grafikauflösung berechnet, als sie auf dem Bildschirm dargestellt werden, ohne optisch erkennbare Qualitätseinbußen, was besonders bei Auflösungen jenseits von 1440p zum Tragen kommt. Auch die Fast Resource Loading-Schnittstelle von Metal 3, augenscheinlich Apples Version von Microsofts DirectStorage, oder Speichertechnologie in der Sony Playstation 5  dürfte einiges für Gaming und 3D-Anwedungen ins Rollen bringen.

Für den Videoschnitt stehen eine Media-Engine für 8K-Auflösungen in H.264, HEVC-Codec fürs En- und Decodieren zur Verfügung sowie eine zusätzliche Media-Engine für ProRes-Videos.

Update 19. Juni
Mittlerweile ist auch eine erste Geekbench-Messung für die M2 MacBook Pros aufgetaucht, die folgende Werte offeriert:

Single-Core: 1919 Punkte

Multi-Core: 8928 Punkte

Das liegt in etwas auf der Höhe des 8-Kern AMD Ryzen 7 3800XT  (TDP 105 Watt) der im Multicore-Test 9002 Punkte erreicht, oder des Intel Core i7-6950X (TDP 140 Watt) mit 8957 Punkten.

Allerdings können ein Mac Studio M1 Max oder MacBook Pro mit M1 Pro, die beide deutlich über 12.000 Punkte erreichen, auch immer noch gut mithalten.

Apple MacBook Air M2

Apple MacBook Air M2

Damit ist das Apple MacBook Air mit M2 ein kleines Multimediamonster mit passiver Kühlung. Leider wurde das bisherige Keil-Design vom einem klotzigen iPad-Design abgelöst, was schon etwas an Charme verliert. Selbst das neue MacBook Pro ist noch abgerundeter.

Dafür reicht der Akku nun 3 Stunden länger als bei M1 MacBook Air, also 18 Stunden Binge-Watching mit einem 52,6 Wattstunden Akku. Das True Tone Display des MacBook Air M1 (13,3″ 1680 x 1050 bei 227 ppi) wurde durch ein größeres True Tone Liquid Retina (13.6″, 2560 x 1664 bei 224 ppi) ersetzt, was auch dringend notwendig war. Es soll auch 25 % heller sein.

Apple MacBook Air M2

An Anschlüssen gibt es eine 3,5 mm Kopfhörerbuchse mit intelligenter Impedanzanpassung und zwei Thunderberbolt 3/USB4-Ports mit 40 GB/s und Displayport-Untersütztung bzw. 10 GB/s bei USB 3.1 Gen 2-Geräten. Dabei wird erfreulicherweise keiner der Ports fürs Aufladen verschwendet, denn dafür gibt es den separaten MagSafe 3-Anschluss.

Untersttützt wird ein (1) externes Display mit einer Auflösung von bis zu 6K (6144 x 3160 Pixels) bei 60 Hz.

An Wireless-Konnektivität gibt es WLAN 6 und Bluetooth 5.0.

Durch das 4-Lautsprechersystem unterstützt das M2 MacBook Air auch Spatial Audio und Dolby Atmos, inklusive dynamischem Kopf-Tracking bei der Verwendung von Apple AirPods.

Apple MacBook Air M2

Dabei wiegt das M2 MacBook Air nur 1,24 kg bei 30,41 x 21,5 x 1,13 cm Abmessungen.

Preise

In der Grundaustattung für 1.499.- Euro gibt es einem M2 mit 8-CPU und 8 GPU Kernen mit 8 GB Arbeitsspeicher und eine 256 GB SSD. Über Lese-/Schreibgeschwindigkeiten lässt sich Apple diesmal nicht aus, daher wird es wohl be den ca. 7,4 GB/s (Lesen) aus den M1-MabBooks geblieben sein.

Der Aufreis zum M2 mit 8 CPUs und 10 GPU beträgt 120,- Euro.

Das größere M2 Modell mit 8 CPU- und 10 GPU-Kernen, sowie 8 GB RAM und 512 GB SSD gibt es für 1.849,- Euro.

Apple MacBook Air M2

Der Aufreis für insg. 24 GB Arbeitsspeicher kosten 460,- Euro und der maximale SSD-Ausbau auf 2 TB kostet 690,- Euro.

Ein 67 Watt Netzteil ist im Preis inbegriffen, das M2 MacBook Air kann aber auch über die USB-C-Ports aufgeladen werden.

Apple MacBook Air M2

 

Apple MacBook Air M2

 

Apple 13″ MacBook Pro M2

Apple 13" MacBook Pro M2

Der M2 hilft auch dem neuen 13″ MacBook Pro auf die Sprünge. So soll es bei der Videobearbeitung 40 % schneller  sein als seine M1-Kollegen und eine 20 Stunden Lebenszyklus mit einem 58,2 Watt Stunden Akku ist auch nicht zu verachten. Der 3,5 mm Kopfhöreranschluss mit intelligenter Unterstützung für Kopfhörer mit hoher Impedanz ist auch hier zu finden.

Apple 13" MacBook Pro M2

Die zwei Thunderbolt 3/USB4-Ports mit 40 GB/s und Displayport-Unterstütztung bzw. 10 GB/s bei USB 3.1 Gen 2-Geräten, sind mit dem MacBook Air M2 identisch, genau wie der MagSafe 3-Ladeanschluss, WLAN 6 und Bluetooth 5.0.

Untersttützt wird ein (1) externes Display mit einer Auflösung von bis zu 6K (6144 x 3160 Pixels) bei 60 Hz.

Apple 13" MacBook Pro M2

Allerdings ist das Apple M2 13″ MacBook Pro aktiv gekühlt, was ihm bei harter Arbeit einen definitiven Vorsprung vor dem Air M2 verschaffen dürfte, bei einem nur geringfügig höheren Gewicht von 1,4 kg. Bei einer Größe von 30,41 x 21, 24 x 1,56 cm hat es effektiv den gleichen Platzbedarf wie ein Air M2. Nur das True Tone Retina-Display ist mit 13,3″ und einer Auflösung von 2560 x 1600 etwas hinter dem Air-Display hinten dran.

Apple 13" MacBook Pro M2

Preise

Der SoC im MacBook Pro bietet standardmäßig einen M2 mit 8 CPUs und 10 GPUs.

Für den Grundpreis von 1599,- Euro gibt es beim Apple M2 13″Macbook Pro mit  GB Arbeitsspeicher und eine 256 GB SSD. 24 GB Arbeitsspeicher kosten 460,- Euro mehr und der maximale SSD-Ausbau von 2 TB kostet 920,- Euro mehr.

In gleichen Ausbaustufen (8 GB RAM, 512 GB SSD) ist das Apple M2 13″ MacBook Pro mit 1.829,- Euro um 20,- Euro billiger als das M2 Air.

 

 

Apple macOS 13 Ventura

Apple gab auch einen Ausblick auf die kommenden Betriebsysteme. Für Musiker speziell war nicht allzu viel dabei, aber ein paar Dinge, die dennoch hilfreich sein könnten.

Apple macOS 13 Ventura

macOS 13 Ventura

Die schlechte Nachricht zuerst. Apple betreibt seinen Übergang zur reinen Apple Silicon-Architektur sehr aggressiv. So dürfte Ventura das letzte macOS sein, das Intel-Macs unterstützt. Bei Ventura ist die Liste schon sehr kurz und betrifft alle Macs vor 2017, die dann schließlich bei MacOS 14 wohl nicht mehr auf der Party dabei sein werden.

Folgende Intel-Modelle werdenvon macOS 13 noch unterstützt:

  • iMac 2017 oder neuer
  • Mac Pro 2019 oder neuer
  • iMac Pro 2017 oder neuer
  • Mac mini 2018 oder neuer
  • MacBook Air 2018 oder neuer
  • MacBook 2017 oder neuer
  • MacBook Pro 2017 oder neuer

Apple macOS 13 Ventura

An interessanten Funktionen gab es allerdings nicht allzu viel. Stage Manager hilft, bei vielen offenen Fenstern den Überblick zu behalten und Fenster in Arbeitsgruppen zusammenzufassen. Allerdings scheint das Feature auf iPad OS 16 besser aufgehoben zu sein, vor allem, wenn ein zweiter Bildschirm an ein M1-iPad angeschlossen ist.

PassKey soll das Ende aller Passwort-Phishing und Diebstahlsversuche einleiten. Kern des Ganzen ist der Wechsel zur biometrischen Autorisation durch Touch-ID und Face-ID, die nur in der Security-Enclave des Mac, iPads oder iPhones gespeichert werden. Rein theoretisch sollte also ein Verlust oder Versagen des Gerätes kein Problem darstellen, da biometrische Daten ja unveränderlich und eindeutig sind – zumindest nicht in den zwei Wochen oder so bis man ein Ersatzgerät hat. Theoretisch.

Apple macOS 13 Ventura

Das Interessanteste dürfte aber wohl noch Continuity Camera sein. Damit lässt sich ein iPhone als Webcam für einen Mac (mit Frontkamera) verwenden, was völlig wireless geschieht. Das hört sich zuerst recht unsinnig an, erlaubt aber augenscheinlich die automatische Kombination von zwei Video-Streams, wobei das Weitwinkelobjektiv des iPhones für eine Art Overhead-Kamera benutzt wird. Damit ließen sich z. B. Tutorien leichter inszenieren, zumal auch Center-Stage-Fähigkeit der iPhone-Kamera unterstützt wird.

Apple macOS 13 Ventura

Als Betriebsystemfunktion wird Continuity Camera nicht nur in Facetime, sondern auch anderen Video-Chat-Systemen wie Twitch, Microsoft Teams etc. zu Verfügung stehen.

Apple macOS 13 Ventura

Apple iPadOS 16

Apple iPadOS 16

iPadOS 16 Desktop Class Apps

Hier gibt es einiges Interessantes, auch wenn es nicht speziell für Musiker gemacht wurde. Die Neuerung heißt Desktop-Class-Apps und betrifft sowohl die Funktionalität der Apps als auch das Dateisystem von iPadOS. In der Dateien-App können nun Dateiendungen geändert, Ordnergrößen angezeigt und in der Listenansicht aufgeklappt werden. Weiterhin können Dateien in Spalten sortiert werden und es gibt erweiterte Optionen für die Dateiverwaltung und noch einiges mehr.

Apple iPadOS 16

Für Apps an sich bedeutet es, dass sich alle App-Fenster skalieren lassen und per Stage-Manager wie auf macOS organisieren, was den Home-Taster und das App-Switching per Sondergesten etc. nahezu überflüssig macht. Skalierbare Fenster sind für iOS-Musiker von den AUv3-Plug-ins her nichts Neues, aber bald können alle Apps von diesem überaus praktischen Feature profitieren.

Apple iPadOS 16

Der Dateiverwaltungsdialog in de Apps selbst bietet nun direkt Optionen wie Umbenennen, Bewegen, Duplizieren oder Drucken.

Apple iPadOS 16

Auch die Menüleisten in Apps lassen sich nun flexibel anpassen, wie man es von Desktop-Apps gewohnt ist. Ist es die macOS-sierung von iOS oder die iOS-sierung von macOS? Es gibt noch Unterschiede, aber sie werden kleiner und erfreulicherweise gehen sie in Richtung macOS.

iPadOS 16 Menüleisten anpassen

Zwar werden einige Funktionen wohl nur für M1 iPads zur Verfügung stehen, die Liste der iPadOS 16-kompatiblen iPads ist aber länger:

  • iPad Pro 12.9 2015 (1. Gen) oder neuer
  • iPad 2017 (5. Gen) oder neuer
  • iPad mini 2019 (5. Gen) oder neuer
  • iPad Air 2019 (3. Gen) oder neuer

 

 

 

Apple Betriebssystem iOS 16

Hier gab es eigentlich nur personalisierte Profile für Spatial Audio als Feature, was hier interessant wäre.

Es werden alle Geräte ab dem iPhone 8 (2017) unterstützt.

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Preis

  • Apple Macbook Air M2 ab 1499,- Euro
  • 13" MacBook Pro M2 ab 1599,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    amyristom AHU

    Was mir an Info in der Präsentation und auch hier fehlt:
    Gibt es Informationen, wie viele Displays an den M2 angeschlossen werden können? Wird es beim Macbook Air und 13″ Pro wieder nur ein einziges Display sein oder wurde diese Limitation durch den M2 aufgehoben?
    Und schade, dass es wieder nur 2 Erweiterungsports gibt. Dafür geht nun immerhin kein Port mehr fürs Laden drauf.

    • Profilbild
      Jazzheini

      #weiss nicht, wer das behauptet. In allen Mac Specs stehen für die M1 Rechner MacBooks und Mac Mini immer 2 externe Monitore drin, die bis 6K angesteuert werden können. Der neue Mac Studio kann sogar 4 ansteuern.

      • Profilbild
        amyristom AHU

        Die M1 Plattform (also der ursprüngliche M1, kein „Max“ oder „Ultra“) kann insgesamt 2 Monitor ansteuern. D.h. am Mac Mini z.B. kannst man 2 Bildschirme anschließen. Die Crux liegt bei den Macbooks, da der integrierte Bildschirm der Notebooks hier natürlich mitgezählt wird und dadurch bereits 1 Bildschirm quasi verbraucht ist. Daher kann man an diese nur noch einen weiteren externen Bildschirm anschließen. Früher zu Intel Zeiten gingen hier mehr als nur ein einziger externer Bildschirm.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Da hast Du vollkommen recht, amyristom!

      Beide M2 Laptops unterstützen ein (1) externes Display bis zu einer Auflösung von bis zu 6K bei 60 Hz. So steht es bei Apple.

      werde das gleich noch ergänzen.

      M. :)

        • Profilbild
          TobyB RED

          So oder so ist ein USB C Dock sinnvoll. Damit hast du dann auch nicht die Display Limitierung. Ich hab das am MBA M1. Das ist nicht eine Mac Geschichte. HP machts bei den Business Modellen ebenso.

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          Mit Workaround (Software/Hardware) geht das ja. M1 und M2 sind aber Apples Entry Level Prozessoren, auch wenn die Leistung beeindruckt. Ab den Pro-Modellen geht das nativ. Auch an einem PC benötigt man dafür mindestens zwei gute Grafikkarten, möchte man nicht alles ausbremsen. Apple denkt hier immer Performance orientiert und nutzt das Maximum aus. Weil ein dritter Bildschirm (Laptop-Display plus zwei Monitore) die Leistung beträchtlich beeinflussen würde, bietet man das offiziell nicht an (bei den Einstiegsmodellen).

          • Profilbild
            TobyB RED

            Hallo Marcus, ich kann nur für mich mich und meine Erfahrungen mit MBA M1 mit IPC USB-C Docking Station und DisplayLink sprechen. In Logic merke ich keine Performance Einschränkungen. Unter Big Sur gabs hin und wieder Spitzen, welche sich mit Monterey aber erledigt haben. Mit dem Apple Studio ist das ähnlich, auch wenn die Grundlast geringer ist. Für Video und Grafik Anwendungen mag das anders aussehen.

  2. Profilbild
    Max Lorenz RED

    Ich warte gespannt auf den nächsten iMac. Gab es da nicht Gerüchte, dass dieser nächstes Jahr mit M3 Prozessor rauskommt?

    • Profilbild
      TobyB RED

      TSMC soll den M3 in 3nm fertigen. Das schütteln die nicht so eben aus dem ARM. Vor 2023 wird das nichts.

  3. Profilbild
    casterTele

    Danke für den Artikel, ich hatte offensichtlich nur mitbekommen , dass das OS aktualisiert wird.
    Von neuer Hardware hatte ich keinen Schimmer!
    Beim recherchieren auf der Apple Seite fiel mir auf , dass der Preis des air von deiner Angabe abweicht.

    Auf der Apple Seite wird das MacBook Air für ab 1499 € angeboten
    Wie ergibt sich der im Artikel aufgeführte Preis von 1849 €?

  4. Profilbild
    TobyB RED

    Das zum M2 beigelegte Netzteil reicht, um das Macbook M2 zu laden. Wenn man allerdings externe HW per USB C mit Strom versorgen will, ist die Anschafftung eines Docks und größeren Netzteils sehr sinnvoll und angebracht.

  5. Profilbild
    Soundreverend AHU

    Bei der Vorstellung war ich echt begeistert von den neuen Airs… aber 1500€ sind schon krass und das mit nur 8 GB. Klar mit meinem M1 Air kann ich gut mit Ableton arbeiten aber der RAM ist eigentlich zu wenig…

    • Profilbild
      Stenberg

      Nö, das stimmt nicht mehr. Bei den Intel Macs galt mehr RAM desto besser. Mit den Apple Prozessoren gilt das nicht mehr. 8GB reicht vollkommen, ich kann mich noch an einen Test mit den M1 erinnern, wo man rausgefunden hat, dass man sich die 16GB sparen kann, weil das keinen nennenswerten Unterschied macht. Das ist nur sinnvoll, wenn man im Videobereich arbeitet oder ähnlich anspruchsvollen Bereichen.

      • Profilbild
        m-ex

        Die ein oder andere Information zu den technischen Hintergründen hätte mich an dieser Stelle dann durchaus interessiert. Hättest Du vielleicht einen Link zu dem von Dir angesprochenen Test?

        Freundliche Grüße
        m-ex

        • Profilbild
          Stenberg

          Das war vor einem Jahr, als die ersten M1 vorgestellt wurden. Also schwer zu vergleichen mit der Situation jetzt, wo einiges softwaretechnisch nativ läuft. Aber das Fazit von damals gilt heute auch noch.

          Grundsätzlich lief alles mit 8GB einwandfrei ohne Probleme. Die 16GB sind nur dann sinnvoll, wenn gleichzeitig mehrere RAM hungrige Apps bzw. Plugins gleichzeitig laufen. Also kommt darauf an, was man damit macht. Das ist mit den neuen Chips sicher nicht anders. Ich würde mir mal die RAM Nutzung der verwendeten Software angucken, dann kannst grob abschätzen ob es mit 8GB eng wird oder nicht. Da man auf dem Produktionsrechner nicht nebenbei surft, emails verschickt und mit Photoshop das Album Cover designed, dürfte das System mit 8GB selten an die Grenzen stoßen. Es kann aber passieren, in dem Fall sind 16GB unumgänglich.

          • Profilbild
            Elokom

            Hmm… ja wenn 8 nicht reichen sind 16 unumgänglich … ;) nun die Frage ist ja in der Tat interessant weil nicht nachrüstbar und 230€/8GB Aufpreis. Vielleicht gibts ja doch präzisere Aussagen zur RAM – Frage?

            • Profilbild
              Markus Schroeder RED

              Bzgl RAM: Es gibt etwas das sich Swap-Datei nennt und die wird deutlich vorher beansprucht bevor das RAM voll ist.

              Je weniger RAM desto mehr wird in die Swap-Datai auf der SSD ausgelagert was spürbar auf den TBW-Wert – die maximale Lebenszeit der SSD – schlägt. Und da die SSDs in den Macs fest verbaut sind ist das ein Problem, auch wenn durch die Geschwindigkeit der SSD das Auslagern real nicht mehr auffällt. Und je kleiner die SSD ist desto kleiner ist der TBW-Wert.

              • Profilbild
                m-ex

                Das heißt dann doch zusammengefasst in etwa:

                Ob 8 GB oder 16 GB RAM macht in Bezug auf die Bearbeitungsgeschwindigkeit scheinbar keinen großen Unterschied, in Bezug auf die Langlebigkeit der SSD (und damit des Gesamtsystems) aber sehr wohl.

                Korrekt?

                Vielen Dank übrigens für Deine Ausführungen.

                • Profilbild
                  Markus Schroeder RED

                  m-ex,

                  Yup, genau!

                  Wäre die Mac-SSD austauschbar wäre mir das Thema egal, aber so kann das unnötig unangehmen werden.

                  In meinem Artikel zum Mac mini 2018 hab ich auch ausführlich darüber geschrieben.

                  Ich bin sicher übervorsichtig dbzgl. aber lieber versuchen vorher klug zu sein als hinterher :D

  6. Profilbild
    Markus Galla RED

    Markus, der Preis vom Air stimmt nicht: 1499€ kostet das kleinste M2 Modell. Du bist von einer anderen Konfiguration ausgegangen, die aber nicht das Grundmodell ist.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Der Preis für das angegebene Modell (512 GBSSD) stimmt schon, aber es ist nicht das M2 Grundmodell.
      Hab das aber noch ausgebessert.

      :)

  7. Profilbild
    gaffer AHU

    Die Preise haben sich eigentlich nicht geändert, wenn ich einen größeren Zeitraum überschaue. Wenn ich mich recht erinnere, begann das vor etwa 5 Jahren mit etwa 1900 für ein MacBook Pro 13. Das hatte dann nur einen DualCore Prozessor. Das parallel laufende Air konnte ich nicht ernst nehmen. Die Performance durfte man eigentlich nicht so nennen. Jetzt sind es für das Air 1500€, mit vernünftiger Konfiguration auch 2000€, ist aber in der Klapprechner-Kategorie leistungsmässig vom unteren im oberen Drittel angekommen. Kein Vergleich mit dem 13“ vor 5 Jahren. Eher mit den 15ern von damals, die tendierten aber hin zu 2500-3000. wie gesagt, ich spreche nicht von der absoluten Leistung, da sind alle Rechner besser, sondern der auf das jeweilige Jahr bezogene. Das Air von 2018 hatte übrigens den gleichen Einstiegspreis 1199$.

    • Profilbild
      amyristom AHU

      Durchaus ein Punkt, bei dem ich mir als „Pseudo Windows zu MacOS Wechsler“ (korrekter wäre eher „Parallelbetriebler“, aber fürs Musikmachen trifft „Wechsler“ schon zu, egal…) etwas am Kopf kratze. Das letzte Mal, wo man unter Windows auf breiter Front diese Anpassungsschmerzen der Hersteller an eine neue Betriebssystem-Version hatte, war beim Wechsel von Windows XP zu Windows Vista/7, also in dem Sinne, dass man auf neue angepasste Treiber warten musste, weil die alten unter dem neuen System nicht mehr liefen und / oder Software Zicken machte. Aber seitdem? Was unter Windows 8 lief, hat das auch unter Windows 10 getan, was unter 10 läuft, tut es in der Regel auch unter Windows 11 usw.

      Jetzt seitdem ich MacOS verwende, fühle ich mich dahingehend etwas an besagte Windows XP zu Windows Vista Wechselzeit zurückerinnert:
      Das neue MacOS Ventura steht in wenigen Monaten vor der Tür und viele Hersteller sind immer noch dabei, die Kompatibilität ihrer Produkte für MacOS Monterey zu überprüfen bzw. herzustellen. So gibt es z.B. von Steinberg immer noch keinen offiziellen Treiber für deren Audiointerface UR28M für Monterey unter der M1 Plattform. Funktioniert aktuell zwar, aber das OS betont stets „NOCH“. Will man also als Musikschaffender auf Nummer sicher gehen, müsste man aktuell eigentlich immer noch Big Sur einsetzen. Also Leuts ernsthaft, das kann es doch nicht sein oder?

      • Profilbild
        amyristom AHU

        Sieh an, kaum geschrieben, eben auf der Steinberg-Seite kontrolliert, ist nun auch endlich das UR28M in der Kompatibilitätliste des aktuellen Steinberg Interface Treibers hinzugefügt worden (das war noch vor wenigen Wochen nicht so)…

  8. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Apple-Rechner sind einfach viel zu teuer. Allerdings sind sie immer noch leichter zu bedienen als der Windows-Kram.

  9. Profilbild
    AlexCarpenter

    Benutze seit 2009 nur noch Apple Rechner und muss sagen das diese mich vom ersten Tag an noch nie hängen lassen haben. Ich mache beruflich Grafik, Video, Musikproduktion, Sounddesign. Bin Besitzer eines Mac Pro 2009, iMac Pro, Macbook Air, Mac Mini. Das Macbook und den Mac Mini habe ich mit dem M1 und 16 Gig Speicher. Den Arbeitsreicher von den M1 kann man nicht mit einem PC Speicher vergleichen. Was die Preise angeht muss ich sagen bist du bei einem PC oder Laptop mit vergleichbarer Power noch teurer.

  10. Profilbild
    T2Link

    Und wenn man den Mini nimmt, kann er sagoar unter dem Monitor als Ständer dienen und „verschwindet“ praktisch. Dazu noch ein Umschalter und schon lässt sich das Musikzimmer mit dem Arbeitszimmer / dem MS PC ergänzen. Mit 16GB sollte zumindest die DAW mit einem einfachen VST + ausreichend Spuren Setup gut und zukunftsfähig laufen, sogar noch auf dem M1, wie bei mir.

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