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Audacity 3.4, kostenloser Audio-Editor für Windows, macOS, Linux

Update für den Audio Editor

6. Februar 2024
Audacity 3.4, kostenloser Audio Editor

Audacity 3.4, kostenloser Audio-Editor

Audacity gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Audio-Editoren – und das liegt sicherlich nicht nur daran, dass die Software kostenlos erhältlich ist. Umso löblicher ist es, dass die Software auch nach der Übernahme durch die Muse Group immer weiter entwickelt wird. Aktuell steht die Software bei Version 3.4 und beim letzten Update sind wieder einige schöne neue Features hinzugekommen. Damit zeigen die Entwickler, dass auch aktuelle Themen wie KI ihren Platz in Audacity haben.

Audacity 3.4 – Audio-Editor für Windows, Mac, Linux

Als neue Features beinhaltet der Audio-Editor Audacity die beiden Tools „Music Generation“ und Music Style Remix“. Beide nutzen das Stable Diffusion KI-Modell in seiner Riffusion-Version, um wahlweise komplett neue Musik für euch zu entwerfen oder auf Basis bestehender Musik diese fortzuführen und weiterzuentwickeln.

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Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, per „Music Separation“ fertige Mixe in Vocal- und Instrumentenspuren aufzuteilen, um diese einzeln weiter zu bearbeiten. Dabei wird die Instrumentenspur in die Bestandteile Schlagzeug, Bass und Sonstiges aufgeteilt! Zusätzlich gibt es mit „Noise Suppression“ eine Funktion, Hintergrundgeräusche aus Aufnahmen zu entfernen und mit „Transcription“ (Whisper) gesprochene und gesungene Worte automatisch zu transkribieren, toll.

Die komplette Suite der o. g. Features wurde von Intel entwickelt, hier zwei Videos dazu.

Schade ist nur, dass diese aktuell lediglich für Windows verfügbar sind. Ob und wann sie auch unter macOS und Linux genutzt werden können, ist noch nicht bekannt.

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Weitere Informationen zu den OpenVINO AI Effekte findet ihr hier:

Hier unsere News zu Audacity 3.2

Im vergangenen Jahr berichteten wir darüber, dass der kostenlose Audio Editor Audacity seit Mai 2021 zur Muse Group gehört. Vermutlich sagt nur den Wenigsten dieser Name etwas, aber bei genauerer Betrachtung wird dann doch schnell klar, um wen es sich hierbei handelt. Zur Muse Group gehören u. a. die Software MuseScore, die Lernplattform MuseClass sowie die vor allem bei Gitarristen und Bassisten beliebte Website Ultimate Guitar. Seit der Übernahme ist nun mehr als ein Jahr vergangen und die Befürchtungen, dass Audacity aufgrund der Übernahme unter die Räder kommen könnte, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Im Gegenteil, seit Kurzem ist Version 3.2 des Audio Editors erhältlich.

Audacity 3.2, kostenloser Audio Editor

Audacity 3.2

Das Wichtigste vorab: Audacity (auch zu finden in unserer großen Audio Editor Übersicht) ist weiterhin kostenlos erhältlich und kann über die Audacity Website heruntergeladen werden. Ein großer Vorteil des Audio Editors ist die Tatsache, dass man ihn plattformübergreifend einsetzen kann. Windows, macOS und Linux werden allesamt unterstützt.

Seit der Übernahme von Muse Group hat Audacity etliche Updates erhalten und steht mittlerweile bei Version 3.2. So wurde u.a. ein neues Dateiformat namens .aup eingeführt, das alle wichtigen Informationen eines Projekts gebündelt speichert. Zuvor legte Audacity Einstellungen und Informationen nämlich in mehreren Dateien ab.

Audacity 3.2, kostenloser Audio Editor

In Version 3.2 erhält Audacity nun native Unterstützung für Apple Silicon Rechner und ab sofort werden VST3-Effekte unterstützt. So bald man Audacity nach dem 3.2 Update startet, wird automatisch nach kompatiblen Plug-ins gesucht, diese getestet und aktiviert. Eine Übersicht zu den Audacity eigenen Plug-ins findet ihr hier:

Alle weiteren Neuheiten der letzten Versionen hat Audacity hier für euch zusammengestellt.

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Forum
  1. Profilbild
    Clueless

    Es sollte nicht vergessen werden, dass mit dem ersten Update nach der Übernahme die Benutzerdaten aufgezeichnet und übermittelt wurden, was einigen Wirbel auslöste und den neuen Anbieter zu einer Überarbeitung nötigte, so dass sich die Datensammelei in den tiefen der Einstellungen abstellen läßt.
    Die letzte „saubere“ Version vor der Übernahme ist übrigens die 3.0.2.

    • Profilbild
      mfk AHU

      @Clueless „so dass sich die Datensammelei in den tiefen der Einstellungen abstellen läßt.“

      wo?

      • Profilbild
        Clueless

        @mfk Ich verwende eine Version von vor dem Verkauf an die Muse Group, kann also nicht sagen, wo sich die Option versteckt.

        • Profilbild
          mfk AHU

          @Clueless „in den tiefen der Einstellungen abstellen“ heißt:

          -Einstellungen aufrufen
          -„Anwendung“ anklicken, Haken wegmachen.

          Die Tiefe der Einstellungen ist nicht wirklich tief…
          …trotzdem wäre es netter, wenn das Kästchen nicht als Voreinstellung aktiviert wäre.

            • Profilbild
              mfk AHU

              @8-VOICE Die „Datensammelei“ findet evtl. bei der aktuellen Version nicht statt.
              Qualifizierte Kritik an so etwas habe bisher nicht gefunden bzw. ist von 2021 und bezieht sich auf eine frühere Version/auf frühere Pläne.

    • Profilbild
      8-VOICE AHU

      @Clueless Kommt nach dem Update bei euch auch Spotify Werbung? Das Spotify-Programm hat sich jetzt 2x selbstständig geöffnet, obwohl ich es nie installiert oder benutzt habe! Heute morgen gleich beim Start des PC’s ! Obwohl ich Audacity nicht öffnete! 😈
      Kann es weder löschen noch deinstallieren. Es wurde am gleichen Tag installiert wie Audacity. Ist auch nicht in der Systemsteuerung.

      • Profilbild
        ollo AHU

        @8-VOICE Das ist eher eine Sache von Spotify, denke ich. Ich habe an meinem komplett neuen Rechner auf dem so gut wie nichts außer Cubase installiert war auch Spotify im Autostart gefunden obwohl ich das nicht installiert hatte und zu dem Zeitpunkt auch noch nicht auf deren Seite war.

  2. Profilbild
    CDRowell

    Das Programm ist wirklich gut, wie ich finde.👍 Es hat bisher alle grundlegenden Funktionen (aber auch mehr) zuverlässig und adäquat ausgeführt wenn man nicht mit der Kostenlosikeit argumentiert.😜
    Ob Muse mit der Zeit die App zur Pay-Version umwandelt bleibt abzuwarten.🤑 Denn so erging es ja einigen Audio-Editor-Programmen, wie z.B. Cool-Edit-Pro, welches ja bekanntlich bei Adobe gelandet ist und nun auf den Namen Audition hört. 😂

    Also: Daumen hoch für weitere kostenfreie Versionsnummern. 😀

    • Profilbild
      dAS hEIKO AHU

      @mfk Steinberg „WaveLab“
      Magix „Soundforge“ (ehemals Sony, ehemals Sonic Foundry)
      Mark of the Unicorn (MotU) hatte glaub auch einen, is aber eher in USA populär.
      von Cakewalk gabs das Sonar. SEK’D hatte noch was amtliches, wurde aber von magix einverleibt und mußte, denk ich, der Soundforge weichen.
      Adobe hat wohl auch was im Programm.

      Oftmals werden sie auch als Masteringtools verkauft – die Grenze sehe ich da fließend.
      idR arbeiten diese Programme mit einem Stereotrack, also dem fertigen Mix, und haben zumeist keine Mixfunktion.

      Außerdem gibts myriaden von Kleinstsoftware, die sich Editor schimpfen.

  3. Profilbild
    Tom Herwig

    Audacity ist seit Jahren ein treuer, zuverlässiger Begleiter für die üblichen Schnippelaufgaben. Wenn ich mir überhaupt etwas bei einer kostenfreien Version wünschen darf: Bitte einmal das User-Interface modernisieren und das Programm aufhübschen ;-)
    Ansonsten bin ich froh, dass es Audacity gibt.

  4. Profilbild
    Lumm

    Ich benutze Audacity gefühlt schon seit Jahrzehnten. Relativ intuitiv bedienbar und es läuft auf allen Plattformen. Nach meinem Wechsel weg von Windows hin zu Linux und dann auch MacOS war ich unheimlich froh, daß es mich weiter treu begleiten kann. Ein tolles Stück Open Source Software!

  5. Profilbild
    MidiDino AHU

    Ich benötige keinen anderen Audioeditor. Zum Musik-Erstellen nutze ich Reaper. Mit Audacity lässt sich hingegen hervorragend schneiden als auch die Lautstärke verschiedener Stücke anpassen. Auch ich verwende den Editor bereits seit Jahrzehnten. Ach noch erwas: in MP3s (320er) verwandeln ;-)

  6. Profilbild
    Soundreverend AHU

    Ich nutze seit längerem Ocenaudio, finde ich übersichtlicher… ich nutze aber auch nur Standard Funktionen wie Crop/Normalize und Konvertierungen. Mein Default Editor in Ableton. Und in MacOS

  7. Profilbild
    SoundForger2000

    Zum Thema Phone-Home-Funktionalität :

    Bin ich der Einzige der ALLE Programme und Betriebssystemkomponenten GRUNDSÄTZLICH von einer Firewall überwachen läßt ?

    Mir fällt auf, daß inzwischen so gut wie jedes Programm – oftmals noch bevor überhaupt die GUI erscheint (sic !) – ins Netz gehen will.

    Userdatensammlung ist eine derartige Seuche, daß ich auch vermeintlich abschaltbarer „Sammelleidenschaft“ stets mistraue.
    Arbeitet die Firewall zuverlässig, sollte die Nachhausetelefoniererei eigentlich kein Thema sein.

    Ansonsten begrüße ich kostenlose Editoren selbstverständlich und freue mich, wenn Audacity weiterentwickelt wird. :-)

    • Profilbild
      Franz Walsch AHU

      @SoundForger2000 Eine Firewall allein reicht nicht aus.
      Aber es gibt ein sehr gutes und letztlich sogar preiswertes Programm was diesen Schutz für alle Programme und Systemkomponenten herstellt »LITTLE SNITCH«. Beim ersten Einsatz hat es mich sehr überrascht wieviel die Programme senden. Das Programm ist leicht zu verstehen und bietet wahrscheinlich den größten Schutz zu diesem Problem. Damit kann man auch kleine Zusatzprogramme der großen Programme die sich in Systemordnern finden lassen (Suche mit der Freeware »EasyFind«) blockieren.
      Hier der Link: obdev.at/shop/index.html. Außerdem gibt es zu dem Programm einen Wikipedia-Artikel.

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Franz Walsch LuLu macht das auch. Kostenlos. Hatte zwei Lizenzen von LittleSnitch, die ich nicht mehr auf 4 upgedatet habe. LuLu erledigt das jetzt. Könnte allerdings auch Mac only sein. Habe lange für Win was ähnliches gesucht. Ohne Erfolg

  8. Profilbild
    SoundForger2000

    Unter Windows reicht eine richtig konfigurierte FW durchaus aus. Natürlich nicht die Windows-eigene. 😉

    Außerdem besteht die Möglichkeit einer Zugriffsblockade über die HOSTS-Datei.

  9. Profilbild
    SoundForger2000

    Ich verwende seit über 17 Jahren ZoneAlarm.

    Allerdings mit maximaler Sicherheitskonfiguration, die den meisten Anwendern zu „heavy“ sein dürfte.
    Mehr Geklicke, dafür aber auch mehr Kontrolle. ;-)

  10. Profilbild
    Erik Steckmann RED

    Hey Leute.

    Viele von euch sprechen sehr negativ über die Datensammlung in Audacity. Ich wollte mich hier mal kurz einklinken und fragen wo genau ihr da die Probleme seht?

    Ich gehe mal nicht davon aus das die Hersteller die Daten aus Anwendungssoftware sammeln so evil sind wie Google und den Kram an Amazon verkaufen, damit die euch dann mit personalisierter Werbung bombardieren.

    Ausserdem ist ja glaube ich auch kaum festzustellen welche Daten gesammelt werden. Wie macht ihr dann fest das es sich dabei um etwas negatives handelt?

    Liebe Grüße
    Erik

    • Profilbild
      dAS hEIKO AHU

      @Erik Steckmann …bin ich ganz bei Dir.
      Trotzdem wäre es schön, wenn die Hersteller das transparenter ansprechen würden.

      • Profilbild
        Erik Steckmann RED

        @dAS hEIKO Wie stellst du dir das genau vor? Man könnte ja eine Pressemitteilung machen in der man erklärt welche Daten man erhebt oder?

        • Profilbild
          freeldr77

          @Erik Steckmann Es könnte sich nach der Installation ein Hinweisfenster öffnen mit dem Dialog, welche Daten übertragen werden sollen.
          Da kann es sinnvolles geben wie zB. Überprüfung nach aktuellster Version, oder ob Treiber installiert sind, die für das Programm nachteilig sind. Interessant sind auch Telemetriedaten oder wie User die UX nutzen, so dass man sie ggfls. nach gängigem Workflow anpassen kann.

          Da gibt es tausend legitime Daten, die der Entwickler gebrauchen kann. Auch Werbezwecke sind legitim, aber das muss halt alles offengelegt werden und nicht versteckt werden und dem User muss auch die Möglichkeit gegeben werden, Daten die er für privat hält auch zurück halten zu dürfen.

    • Profilbild
      mfk AHU

      @Erik Steckmann Das ist nur „Mitmischen in der Gerüchteküche“. Weil’s geht und wegen Bauchgefühl.
      …’21 ging was rum. Das ist diffus in den Köpfen hängen geblieben und hallt nach.
      Konkrete Infos zu der aktuellen Version habe zumindest ich in den letzten Tagen nicht gefunden.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          @Erik Steckmann Deine Postings hier sind etwas seltsam. Erst vermittelst du den Eindruck, sicher zu sein, daß nix vorgefallen ist. Dann wiederum, daß du von allem nix mitbekommen hast?
          Da sollte man vielleicht vorsichtiger in seinen Aussagen sein?

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Erik Steckmann Datensammeln ist per se nicht gut. Selbst wenn der Sammler die Daten nicht mißbräuchlich verwendet, jemand anderes könnte es tun. Da gab’s mal einen schönen Leitartikel in der c‘t, die mit politischen Statements sonst ja nicht gerade auffallen. Amsterdam hatte ein zentrales Einwohnerverzeichnis, das jahrzehntelang gute Dienste leistete. Bis die Nazis die Datensammlung in die Hände bekamen und vor allem die Juden in der Bevölkerung darunter litten. Klar, ein heftiges Beispiel, gebe ich zu. Ein großer Keil auf einen kleinen Klotz. Aber es geht nur um‘s Prinzip. Der Satz „ich habe nichts zu verbergen ist einer der dämlichsten, die ich kenne“. Shoshanna Zuboff: wer nichts zu verbergen hat, existiert nicht. (paraphrasiert). Deren Bücher über das Thema sind übrigens sehr lesenswert.

  11. Profilbild
    SoundForger2000

    Hier wird auf die Problematik eingegangen …

    (Links durch Red gelöscht. Bitte bei mehreren oder langen Links, Link-Shortener verwenden)

  12. Profilbild
    AppleUser2015

    Audacity ist und bleibt Spyware… Finger weg davon…
    Das Programm shared die gesammelten Daten mit third parties…
    Es wird die Ip Adresse getracked und CPU und System des Benutzers…

    Auch bei Audacity zahlt man nun mit seinen Daten…

    Ich gebe zu… Audacity fand ich immer schon schlecht und nach der Übernahme von Muse hat sich diese Software für mich sowieso erledigt…

    Dann lieber Wavelab oder Soundforge, wenn es um klassische 2Track Editoren gehen soll…

    Ansonsten wenns den unbedingt gratis sein muss… Version 3.02 von Audacity ist die letzte Version, die noch nicht mit einer „Datensammelwut“ daher kommt…

    • Profilbild
      mfk AHU

      @AppleUser2015 „Das Programm shared die gesammelten Daten mit third parties…
      Es wird die Ip Adresse getracked und CPU und System des Benutzers…“

      Belege?

      • Profilbild
        AppleUser2015

        @mfk Der Beleg kommt von Audacity selber..
        Es steht alles in deren privacy policy, wo auch explizit steht, dass Version 3.0.2 und früher davon nicht betroffen sind, da sie keine Netzwerk Funktionalität haben…
        Aber wiegesagt Audacity schreibt selber, dass sie IP Adresse tracken sowie Infos über CPU und System sammeln…

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @AppleUser2015 Ich bin mir sicher jeder von uns hat Programme mit Sammelwut auf dem Rechner, viele einfach durch Unachtsamkeit oder weil man keine Lust hat sich jede AGB durchzulesen.
      Es rootet auch nicht jeder sein Smartphone und installiert ein vermeintlich sicheres System nach Vorgaben von Edward Snowden. Aber….., es scheint zu stimmen und wer nach „Audacity Spyware“ googelt findet alles was er wissen muss. Muse hat sich einen Bock geschossen und rudert jetzt unglaubwürdig zurück. Man (deren Anwälte) sei über das Ziel hinausgeschossen. 😄

      Edit: Laut Internet gilt Audacity seit langem als bugfrei und könnte als freie Software entlassen werden. Es gibt demnach eindeutig wirtschaftliche Interessen so ein Programm zu kaufen und zu modifizieren.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Googeln ist eine Sache, mit den Informationen was anfangen, wieder was anderes.
        Freier kann Audacity nicht werden, es ist schon immer Open Source. Deswegen gab es auch forks.

  13. Profilbild
    Tai AHU

    Mich stört seit Langem, dass Daten wie OS, Speicherausbau, IPs, Geräte IDs ohne Abschaltmöglichkeit von jedem Fuzzy, der eine Webseite anbietet, abgefragt werden kann. Das ist definitiv nicht nötig. Selbst ohne IP und Geräte ID reichen einige wenige Parameter, um mich eindeutig wiederzuerkennen. Wenn ich den Satz höre: „Um dein Benutzerlebnis zu verbessern…“ wird bei mir immer „wenn du das benutzt kannst du was erleben“ draus. Wenn bei der alltäglichen Cookie Abfrage nicht auch „alles abschalten“ dabei steht (nicht hellgrau auf etwas dunklerem Grau) oder der Satz so da steht, dass ich ihn kaum antippen kann, ohne versehentlich „Alles erlauben“ zu treffen, werde ich auch misstrauisch. Bin gerade dabei, meine Webseite neu zu machen und werde darauf achten, so wenig wie möglich von solchen Massnahmen Gebrauch zu machen.

  14. Profilbild
    Franz Walsch AHU

    Auf heise.de findet sich ein Kurztest und eine Verlinkung zu allen bekannten Infos zu dem Datenabfluss.
    »Update für Audacity: Echte Konkurrenz zu kommerzieller Audio-Software
    Update 3.2 bringt Echtzeiteffekte in das Open-Source-Tool Audacity. Zudem unterstützt es jetzt Apples Silicon-Chips nativ«
    Link (https://www.heise.de/news/Update-fuer-Audacity-echte-Konkurrenz-zu-kommerzieller-Audio-Software-7276701.html).
    Im Studio bleibt bei mir immer das Modem aus. Ich brauche für meine Programme und Abläufe kein Internet.

  15. Profilbild
    Kazimoto

    Danke für die Erinnerung. Audacity war bei Ubuntu Studio vorinstalliert und ich war dankbar dafür, weil ich damit alle Streams aufnehmen und bearbeiten kann. Mal schauen was die heute so „verschicken“ oder ob ich eine der Forks aufspielen muss.

  16. Profilbild
    ollo AHU

    Darf man die mit Audacity OpenVINO erstellen Soundschnippsel kommerziell benutzen? Im Netz habe ich nichts dazu gefunden.

  17. Profilbild
    [aˈtoːm] [aːl] [ˈa(ː)tonaːl] AHU

    audacity…
    ist ja toll, daß die jetzt vst3 kennen „nach 10 jahren“…was sie immer noch nicht können ist: customized plugin-ordner für user anlegen.

    btw
    wireshark benutzen, daten selber auslesen, wenn mans kann,denn das ist nicht so easy ohne tiefere kentnisse, oder jemand fragen, der sie analysiert. das wissen dann offenlegen. dann kann man sich auch jedes dumpfe gesülze sparen, kontaktschuldmania einstellen oder mutmaßungen zitieren, die mutmaßungen anderer wiedergeben.

    ich hab audacity aus anderen gründen deinstalliert. ich hab auch kein smartphone oder ähnliches, womit pausenlos in massen daten irgendwohingesendet werden, bis hin zu privatgesprächen aus der bude, wenns sein muss
    dagegen ist das, was audacity, sowie jede zweite andere software auf apple und pc, mutmaßlich bis tatsächlich sammelt eine witzveranstaltung.

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