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Pink Floyd: 50 Jahre The Dark Side Of The Moon

Jubiläum: 50 Jahre Dark Side Of The Moon

9. März 2023

Im März 1973 wurde das legendäre Album Dark Side Of The Moon von Pink Floyd veröffentlicht. Nach dem Michael Jackson Album Thriller und dem AC/DC Album Back in Black nimmt Dark Side Of The Moon Platz 3 der meistverkauften Alben auf der Welt ein. Mit diesem Album zementierten Pink Floyd ihren Status als Superstars.

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Die Entstehung des Albums ist sehr gut dokumentiert und daher sehe ich mich außerstande, jede Geschichte zu erzählen, die sich um Dark Side Of The Moon ranken. In The Making of The Dark Side Of The Moon hat AMAZONA.de das Werk für euch ausführlich besprochen.

The Dark Side Of The Moon ist ein besonderes Album, weil es von den nachfolgenden Generationen immer wieder neu entdeckt wird. Die Musik steht außerhalb modischer Trends und wurde geschmackssicher produziert. Das Werk hält die perfekte Balance zwischen einem hohen musikalischen Anspruch, der sich in Experimentierfreude ausdrückt und wunderschönen Melodien, die niemals kitschig klingen. Pink Floyd arbeiteten mit Geräuschen aus dem Alltag, wie z. B. tickende Uhren und Ladenkassen.

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Hal Leonard Pink Floyd Dark Side Piano
Hal Leonard Pink Floyd Dark Side Piano
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(1)

Auf dem Album findet sich auch der Track On The Run, den man heutzutage auf jeder Technoparty einschmuggeln könnte. Für dieses Stück verwendeten Pink Floyd ein EMS Synthi AKS. Gleichzeitig befinden sich mit Time und Money zwei erstklassige Pop Nummer und Hits auf dem Album, die sofort in das Ohr gehen und bis heute auf Partys zu hören sind. Eines der ergreifendsten Stücke auf dem Album ist mit Sicherheit The Great Gig In The Sky. Clare Torry singt sich die Seele aus dem Leib, obwohl sie kein einziges Wort sagt. Ihr Gesang wurde in einem Take aufgenommen.

Roger Waters befragte Personen in den Abbey Road Studios zu verschiedenen Themen. Da nur die Antworten zu hören sind, wirken diese Sprachfetzen teilweise rätselhaft wie z.B. wenn der Pförtner der Abbey Road Studios am Ende des Albums sagt: “There is no dark side in the moon, really; as a matter of fact it’s all dark.”

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Alan Parsons war der damalige Toningenieur des Albums. Er hat für Pink Floyd zuvor Atom Heart Mother aufgenommen und wurde selbst mit dem Alan Parsons Projekt erfolgreich.

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Das Cover wurde von Storm Thorgerson entworfen. Er erschuf eines der besten Plattencover aller Zeiten. Das Licht, welches durch ein Prisma gebrochen wird, ist Wissenschaft und künstlerische Ästhetik zugleich. Das Cover bringt die Musik perfekt auf den Punkt. Pink Floyd setzte sich mit der psychischen Krankheit des Pink Floyd Mitglied Syd Barrett, Politik, Krieg und den geplatzten Träumen der Hippie Generation auseinander. Zum 50-jährigen Jubiläum wird die Neuauflage mit den Spektralfarben des Covers beworben. Manche Personen behaupten nun, Pink Floyd nicht mehr hören zu wollen, weil diese Spektralfarben nach all den Jahren jetzt plötzlich an die Regenbogenflagge der LBQT+ Bewegung erinnert.

Werbung sorgt für Streit unter „Fans“

Dieses Werk hat unglaublich viele Spuren in der Pop-Kultur hinterlassen. Die Dark Side Of The Moog Serie von Klaus Schulze und Pete Namlook oder die Serie Dark Side Of The Noom, des Technolabel Noom Records möchte ich stellvertretend erwähnen.

Wie der Presse zu entnehmen ist, arbeitet Roger Waters derzeit an einer Neueinspielung von Dark Side Of The Moon. Der kurze Teaser gibt Aufschluss darüber, was er gemacht hat (siehe ganz unten).

Mögt ihr The Dark Side Of The Moon? Bevorzugt ihr ein anderes Werk? Mögt ihr lieber die Syd Barrett, Roger Waters oder David Gilmour Phase von Pink Floyd? Könnt ihr mit Pink Floyd nichts anfangen?

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Forum
  1. Profilbild
    chardt AHU

    Manchmal bin ich wirklich etwas langsam …
    Jahrelang habe ich mir diese Scheibe immer wieder angehört und war hin und weg von diesem Meisterwerk – wobei ich hauptsächlich die Lieder als Ganzes und den Sound sowie all die vielen Details genossen habe.
    Dann habe ich eines Tages mal mehr darauf geachtet, *was* die Jungs denn da eigentlich spielen, vor allem DG. Und endlich endlich habe ich es kapiert: Die spielen immer noch Blues! Pink Anderson und Floyd Council, fürwahr!

    Ansonsten: Animals, Meddle, Live-Teil von Ummagumma, Shine On, Dark Side, The Wall, „Two suns“ von Final Cut, reicht.

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    AMAZONA Archiv

    „…On The Run, den man heutzutage auf jeder Technoparty einschmuggeln könnte…“ – Ich weiß ja nicht, in was für Clubs der Autor so geht, aber definitiv nicht in jede Technoparty.

    Eines der Alben, wo ich mich immer frage: Muss ich irgendwas genommen haben, um die Musik zu verstehen? Oder vielleicht einfach nicht meine Musikästetik.

  3. Profilbild
    Tomtom AHU

    Ich habe TDSOTM als Jugendlicher in der Mitte der 80er Jahre für mich entdeckt. Damals fand ich Sound frisch, gleichzeitig ätherisch und irgendwie progressiv im Sinne von noch nie zuvor sowas gehört. Gerade auch mit Kopfhörern. Doch jetzt kann ich Pink Floyd generell nicht mehr so viel abgewinnen. Ich finde gerade dieses Album pseudo-mystisch, effekthaschend und langweilig. Roger Waters halte ich für einen übergeschnappten Egomanen. So ändert sich manchmal der Geschmack im Laufe des Lebens. Nix für ungut. 😂

  4. Profilbild
    Wasserspeier

    Zur Info: Das „The Dark Side Of The Moon – 50th Anniversary Deluxe Box Set“ habe ich als Vorbestellung für 300 Euro gesehen.

  5. Profilbild
    liquid orange AHU

    Wenn irgendwann, irgendjemand, aus welchem Grund auch immer meine DNA sequeziert, wird er da drin die ganze Dark Side finden. Seit ich die Platte vor über 40 Jahren das erste mal gehört habe bis heute, ich bin immer noch so begeistert wie beim ersten Mal. Tausende Platten die ich mochte sind mittlerweile von mir weg, diese Platte wird immer in mir sein.
    Und es ist nicht meine Lieblingsplatte von Pink Floyd :-)

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    Herr_Melin

    Ist jetzt nicht gerade die Perle meines virtuellen Plattenschranks, aber durchaus eine Platte, die man haben sollte. Schade, dass Waters und Gilmour sich nicht ausstehen können. Wer weiß, was da noch entstanden wäre.

    Aber ein „Rework“ des Albums – was soll das? Das ist ja wie die Pyramiden noch mal zu bauen, nur eben aus Beton statt Steinen. Am Ende kann da eigentlich nur Kitsch rauskommen, so Las Vegas-mäßig. Bin bei sowas immer skeptisch. Ein epochales Werk zeichnet sich ja eben dadurch aus, dass es auch nach Jahren noch für sich stehen kann und eben nicht alle paar Vollmonde auf den OP-Tisch muss – eben auch, weil es eine Epoche geprägt hat. Aber vielleicht braucht Waters ja Kohle. Sei ihm gegönnt.

  7. Profilbild
    Aljen AHU

    Mit Pink Floyd konnte ich nie etwas anfangen. Das obwohl, oder gerade weil, so ziemlich alle aus meinem Jahrgang (frühe 1960er) drauf abfuhren.

    Für das frühe Werk fehlte mir die einschlägige Drogenerfahrung. DTOTM fand ich wegen des Sounds und der FX interessant, ansonsten nur aufgeplustert und selbstgefällig. Das Gefühl kulminierte in The Wall, das abgesehen von der ersten Seite des Doppelalbums einfach zum Fremdschämen peinlich war. Das Hören weiterer Alben von dem Combo habe ich mir lieber gleich geschenkt.

    Einzig WYWH hat einen festen Platz bei mir gefunden – obwohl inhaltlich verlogen und geheuchelt. Aber immerhin in sich konsistent und das einzige PF-Album, an dem Richard Wright wirklich zeigen darf, was er als Keyboarder und Synthesist drauf hat.

    Zu Roger Waters habe ich meine eigene Meinung, die ich hier lieber nicht auskotze, sonst wird es unästhetisch. Nur soviel: Hut ab vor Krakau.

  8. Profilbild
    dilux AHU

    gehört mit zu den ersten lps, die ich mir gekauft habe (muss eine der ersten 10 gewesen sein)…meine erste pink floyd war „the wall“ und weil die mich sehr beindruckte bin ich dann irgendwann in meinen plattenladen (emi electrola, kurfürstendamm, berlin) um zu schauen, was es denn noch so von denen gäbe, und tatsächlich war es das cover von tdsotm, das mich am meisten ansprach. die platte selbst tat dann ihr übriges und lief wochenlang in dauerschleife bei mir zu hause (wurde, glaube ich, von extrabreit „welch ein land! – was für männer“ abgelöst). außerdem war „us and them“ der engtanzblueshit auf parties in meinem freundeskreis, es war nämlich schön lang, also konnte man auch schön lang eng tanzen ;)
    alles in allem war the dark side schon ein album, das mich musikalisch sehr beeinflusst hat, mich aber nicht zum zitieren inspiriert hat…schon eines der wichtigsten alben der letzten 100 jahre.

  9. Profilbild
    Holk

    „Nach dem Michael Jackson Album Thriller und dem AC/DC Album Back in Black nimmt Dark Side Of The Moon Platz 3“

    Denn Michael Jackson’s Tod wurde nur vorgetäuscht. Nach kosmetischen Operationen lebt er nun nicht mehr auf einer Ranch. Seinem berühmtesten Tanzschritt in Ehren gleitet er derzeit etwas leiser durchs Leben.

    Aber wer weiß schon, welche Alben sich in welcher Reihenfolge wirklich wie verkauft haben ;-)
    https://www.digitalmusicnews.com/2023/01/28/what-are-the-best-selling-albums-of-all-time/

    • Profilbild
      Sven Rosswog RED

      @Holk Hi Holk,
      anscheinend eine Frage wie man zählt, danke für den Hinweis.Sehr interessant. Meine Zahlen habe ich natürlich auch gegengecheckt. Aber das ist nicht das einzige Problem. Beim Schreiben wollte ich auch den Veröffentlichungstermin angeben, der meistens auf 1. März gelegt wird. Da steht aber auch noch der 24.März und mindestens 2 andere Daten im März im Raum. Anscheinend ist in der Popkultur immer noch die erzählte Legende wichtiger, als eine korrekte Dokumentation.

      • Profilbild
        Holk

        @Sven Rosswog Hallo Sven, keine Ursache und überhaupt keine Kritik an Deinem Artikel. Insgesamt handelt es sich bei TDSOTM sowieso um eines der erfolgreichsten Alben überhaupt. Egal ob es nun „wirklich“ auf Platz 1 oder 10 steht.

        Die spezifische Reihenfolge „Thriller“ => „Back in Black“ => „The Dark Side of the Moon“ passt, wie Du erwähnt hast, einfach nur wunderbar zu den Legenden der Popkultur

        https://en.wikipedia.org/wiki/MTV_Video_Music_Awards#/media/File:Mtv_moon_man.jpg

        Da konnte ich mir den Kommentar einfach nicht verkneifen.

        • Profilbild
          Sven Rosswog RED

          @Holk Alles gut. Solche Ergänzungen sind für mich immer spannend. Das ganze BIZ ist absurd. Ich habe das mitbekommen, als Mercury verstorben ist. Bis zu seinem tot haben sich viele über ihn lustig gemacht und Queen war mega uncool. Dasselbe mit Prince. All die Alben, die er in den 90ern Jahren gemacht hat, wurden nur zerrissen und werden jetzt posthum mit Bestnoten versehen. In dem Fall ist die Vermarktung jetzt auch das genaue Gegenteil von dem, was er zu Lebzeiten gemacht hat.
          Auch all die Alben, für die sich bei Erscheinen kein Mensch interessiert hat und im Nachhinein als großen Einfluss gewertet werden. Plötzlich ist Kate Bush durch eine Serie superrelevant, obwohl sie für mich das immer war. :) Pop kommt nicht umsonst von populär. Morgen wird eine andere Sau durch das Dorf getrieben, im positiven wie im negativen.

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            liquid orange AHU

            @Sven Rosswog Vielleicht liegt es am Alter – ich bin im Gründungsjahr von Pink Floyd geboren – aber in meinem Umfeld wurden damals sowohl Queen wie auch Kate Bush extrem begeistert aufgenommen.

  10. Profilbild
    Dadanaut

    Ich mag das Album noch immer sehr … und es ist nicht mein Lieblingsalbum von Floyd. Das wäre eher „Atom Heart Mother“, „Meddle“ oder „Animals“. Aber fragt mich das nachher nochmal…

    Aber beim ersten Ton von „Us and them“ – egal wo ich den höre – stellt sich sofortige Entspannung, Ruhe und Stillstand bei mir ein. Ein sehr wohliges Gefühl.

    Ansonsten höre ich das Album eigentlich von vorne bis hinten komplett. Selten „nur“ einzelne Stücke.

    Ich bin sehr auf die Neuauflage von Waters gespannt. Möge man von ihm und seinen politischen Ansichten halten was man will. Wenn man seine Texte kennt, Interviews mit ihm gesehen/gelesen/gehört hat, dann ist das jetzt der Waters, der schon immer Waters war/ist.

    Er mag wohl im Lauf der Zeit noch etwas verschrobener und lauter geworden sein. Dickkopf war er ja schon immer. Aber er hatte eben auch mit vielem recht …

    Und seine Solo-Alben waren bis jetzt eigentlich immer recht abwechslungsreich, eklektisch und eben interessant.

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