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Kodamo Mask1 OS 3.4, Firmware-Update

Mehr Masken & ein 2. Filter

5. März 2024

kodamo mask 1 bitmask synthesizer keyboard

Mit dem OS 3.4 beschert Kodamo dem digitalen Bitmask-Synthesizer Mask1 das bislang umfangreichste Update der Firmware. Das Klangspektrum des Synthesizers wird dadurch erheblich erweitert.

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Kodamo Mask1 OS 3.4, Firmware-Update

Der größte Punkt des Updates ist die Verdopplung der sogenannten Bitmasks von 256 auf 512. Damit lassen sich aus den Oszillatoren noch mehr und teils auch einzigartige Klangvarianten herausholen, als es bislang möglich war. Mit dem neuen Loop-Parameter für jeden Oszillator lässt sich die Delta-Hüllkurve zur Steuerung der Bitmasks quasi in einen Saw- oder Triangle-LFO verwandeln.
Außerdem können nun die beiden Oszillatoren des Synthesizers zusammen editiert werden, um beispielsweise gemeinsame Grundeinstellungen vorzunehmen.

Es wurde ein zweites Filter pro Stimme implementiert, dass entweder mit 12 dB separat arbeitet oder mit dem ursprünglichen Filter für 24 dB Flankensteilheit kombiniert werden kann. Wenn es separat genutzt wird, ist das zweite Filter als Hoch- oder Tiefpass auf eine feste Frequenz  gesetzt. Das Konzept erinnert an die Roland-Synthesizer der Jupiter- und Juno-Serien.

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Dann gibt es noch eine Reihe von praktischen Funktionserweiterungen. Für den Sample&Hold-Generator wurde ein Keyboard-Tracking-Parameter eingeführt. Die Tasten für die LFOs können mit rhythmischem Leuchten die LFO-Aktivität anzeigen, was sich aber auch deaktivieren lässt. Und es wurde die Fade-in-Kurve der LFOs musikalischer gestaltet.
Der Speicherplatz für User-Sound wurde von 400 auf 600 erhöht. Dazu kommen ein paar Verbesserungen für eine schnellere Navigation beim Editieren und es wurden auch vereinzelte Bug-Fixes (MIDI-CCs, USB/MIDI-Clock, Default LFO-Einstellungen) durchgeführt.

Das Bitmask OS 3.4 ist ab sofort verfügbar und kann kostenlos von der Kodamo-Website heruntergeladen werden. Ein aktualisiertes Manual führt alle neuen Funktionen und Veränderungen auf.

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Kodamo Mask1
Kodamo Mask1
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(2)

Ab hier die Meldung vom 10. März 2023

Kodamo hat die ersten Einheiten des Synthesizers Mask1 fertig und will sie für erste Tests verschicken. Die wichtigen Fakten und Features von Mask1 hatten wir bereits in früheren Meldungen aufgeführt, die ihr weiter unten nachlesen könnt. Daher an dieser Stelle die Angaben des Herstellers:

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Kodamo Mask1 Spezifikationen

Synthesis type Bitmask, subtractive
Polyphony 10 voices with optimized allocation
Multitimbrality 4 parts (5 in layered/split mode)
Oscillators 2 bitmask per voice with 256 masks each, transpose and detune
Noise 1 per voice with programmable sample-and-hold frequency
Filter 1 per voice, two poles (12dB/oct) state variable, self-resonant with pitch tracking and 4 modes (low, high, band pass, notch)
Envelopes 4 loopable ADSR per voice (osc1, osc2, noise, filter), 3 delta-decay (osc1 mask, osc2 mask, pitch)
LFO 2 per part with 7 waveforms and noise, delay, decay, 16 destinations
Arpeggiator 26 patterns with adaptive or fixed chords, latchable, retrig or pitch change modes. Arp do send note events to MIDI out.
Looper Up to 10000 events, unlimited duration, single track. Records notes, pitch bend, mod wheel, aftertouch and sustain pedal.
Effects Two stereo effects in series. First effect: chorus, phaser, distortion, bitcrusher, tremolo and ring mod (64 types). Second effect: delay, comb filter, reverb, room simulations and distortion(48 types)
Modulations Velocity (6 destinations)Modulation wheel (16 destinations)Aftertouch (16 destinations)LFO1 and LFO2 (16 destinations)
Play modes Polyphonic, Monophonic, Slurred, Mono portamento on legato, Paraphonic, Hybrid poly-mono on legato, Slurred paraphonic, Mono retrigger, Poly retrigger
Split Configurable split point, balance between voices, transpose, panning and tuning
Layer Configurable balance between voices, transpose, panning and tuning
Misc Voice pan spread, polyphonic portamento, keyboard envelope rate scaling
Memory 120 factory presets, 400 user voices. EEPROM-based (no battery required)
Audio outputs 2 balanced 1/4″ TRS jack, pro audio level with +/-12V internal power supply, 1/4″ jack headphones
MIDI 2 DIN (in, out), class-compliant USB type B, SysEx voice transmit/receive, CC-mapped voice parameters
Keyboard 61 full-size keys, weighted Fatar action with velocity and channel aftertouch
Keyboard response 6 velocity curves, 6 aftertouch curves
Controls 23 buttons, 2 rotary encoders, pitch bend wheel, modulation wheel
Display 4-digit 7-segment red display
Pedal input Sustain, 1/4″ TS jack, adaptive polarity
Tuning 400-470Hz. 6 temperaments including arabic tuning.
Size 89 x 26 x 8cm including knobs and feet. Package: 102 x 37 x 27cm
Weight 7.5 Kg (MASK1), 10 Kg (box)

kodamo mask 1 synthesizer panel

Ab hier die Meldung vom 15. November 2022

kodamo mask 1 keyboard synthesizer

Kodamo Mask 1 – Quelle: Les Sondiers-Video

Der Kodamo Mask1 – oder besser gesagt dessen Konzept – wurde von dem französischen Hersteller bereits zur NAMM 2021 unter dem Namen Bitmasker vorgestellt. Mask1 wird eine neue Syntheseform, die mit sogenannten Bitmasks arbeitet, besitzen, doch bislang konnte man noch keine Beispiele dazu hören. Nun wurde auf der Soundmit 2022 in Turin ein neuer Prototyp gezeigt. Die Kollegen von dem YouTube-Kanal „Les Sondiers“ haben ein Video aufgenommen, zu dem auch ein längeres Audiodemo gehört.

Mask1 ist von einer kleinen Box zu einem ausgewachsenen Keyboard mit Fatar-Tastatur geworden. Das Gerät ist immer noch ein sehr früher Prototyp, so dass man vermuten kann, dass die finale Version sich optisch noch einmal deutlich hiervon unterscheiden wird.

kodamo mask 1 synthesizer structure

Signal Flow und Elemente – Quelle: Les Sondiers-Video

Die Klangerzeugung von Mask1 wird 10-fach polyphon sein. Pro Stimme gibt es zwei Oszillatoren, die auf mehr als 200 digitale Waves zugreifen können. Jeder Oszillator kann mit einer von 128 Bitmasks bearbeitet werden. Wave und Mask werden kombiniert, woraus eine Mischform entsteht. Allerdings geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor, ob und wie es möglich ist, eine Bitmask zu modulieren. Dieses kleine Schema veranschaulicht das Konzept:

kodamo mask 1 synthesizer schema

Das Bitmask-Prinzip – Quelle: Les Sondiers-Video

Beide Oszillatoren sowie der Noise Generator werden in der Lautstärke mit jeweils einer Hüllkurve gesteuert, bevor sie in das 12 dB Multimodefilter gelangen. Anschließend durchläuft das Signal zwei Effektblöcke.
Zur Modulation sind pro Stimme eine Pitch-Hüllkurve, vier weitere Hüllkurven, zwei sogenannte Delta-Hüllkurven, die ähnlich einem Trapezoid mit drei einstellbaren Stufen arbeiten, und zwei LFOs (inkl. Noise) vorhanden, die 15 Ziele ansteuern können. Ebenso sind ein Arpeggiator und ein Sequencer vorhanden. Es gibt drei Voice Modi: Single, Layer und Split. Das Keyboard scheint über MIDI-Ein- und Ausgang sowie USB zu verfügen.

kodamo mask 1 synthesizer panel

Das Bedienpanel – Quelle: Les Sondiers-Video

Das Video von „Les Sondiers“ erklärt zunächst die Struktur auf Französisch, daher ggf. den mitunter unfreiwillig komischen Übersetzungsmodus einschalten. Ab 4:18 beginnen die Audiobeispiele. Mask1 klingt eindeutig digital, wie eine Kreuzung aus Wavetable und FM. Für Freunde von klaren, glasigen und metallischen Klängen ist Mask1 sicherlich ein interessanter Synthesizer.

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Preis

  • 2.290,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    GiorgioMaserati

    „What is Bitmask“…. die Erläuterung kommt mir jetzt nicht wahnsinnig neu vor. Ist nicht recht viel anders als die Art additive Synthese, wie sie z. B. beim Poly 800 zum Einsatz kommt, mit den Pulswellen in unterschiedlichen Fußlagen um ein Treppchen zu erzeugen das sich (fast) wie ein Sägezahn anhört. Oder seh ich da was falsch?

  2. Profilbild
    Flowwater AHU

    Die »Bitmask«-Synthese erinnert mich an den »Waverazor« von MOK (wird über Tracktion vertrieben). Dort werden die Wellenformen auch dadurch generiert, dass man einen Wellenform-Durchgang zerhackstückt und die einzelnen Teile dann mehr oder minder individuell gestaltet. Der Rest ist dann grob gesagt substraktive Synthese (allerdings mega-hammer-universell).

    Mein persönliches Problem mit Waverazor ist, dass mir sehr viele Sounds doch sehr ähnlich vorkommen. Sprich: Der Anteil von »Krach« ist doch recht hoch. Oder anders: Ich erkenne nicht, dass man mit dieser Art der Synthese in neue Gefilde des Ungehörten vordringt. Auf dem Papier spannend, in der Praxis aber nicht so ergiebig. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich auch noch nicht sonderlich viel mit dem Synthesizer auseinander gesetzt habe.

    Hoffen wir mal, dass das hier nicht auch der Fall sein wird. Die »Drone«-Fraktion wird es sicherlich freuen. 😀

  3. Profilbild
    Filterpad AHU 1

    Laut dem Video geht er klanglich voll in Ordnung. Das Klangrad nicht neu erfunden, aber sinnvoll umgesetzt. Was die Bedienung angeht ist mir das Gerät noch ein Rätsel, aber dies ist anhand der Optik schwierig auszumachen. Die Praxiserfahrungen werden es regeln. Innovationen bei Synthesizern sind richtig und wichtig. 💪

  4. Profilbild
    Sudad G

    Interessant! Klanglich erinnert mich das aber Alles ein wenig an Steinbergs Padshop.
    Auch mit Waldorfs Blofeld und Arturias Microfreak kann man die Art von Sounds erzeugen.
    Aber ich gebe Flowwater Recht – vielleicht müsste man sich mit dieser Synthese ausführlicher beschäftigen, um abschließend beurteilen zu können, ob man damit in „neue Gefilde des Ungehörten“ vordringt.

  5. Profilbild
    Haurein

    Ich höre da nichts Neues. Klingt wie eine mittelmässige Emulation eines analogen Synthesizers.
    Mein kleiner Yamaha Reface CS klingt besser.

  6. Profilbild
    Schorsch

    Den Formfaktor finde ich gut, das Bedienkonzept müsste man sich aber noch genauer anschauen. Textdarstellung auf solchen LED-Anzeigen kenne ich nur noch aus meiner Jugend und das ist immer schwierig, weil alles abgekürzt ist und man sich die ganzen Abkürzungen merken muss. Wäre mal im Detail zu prüfen.
    Soundtechnisch nicht uninteressant, da sind schon ein paar originelle Klänge dabei und tatsächlich auch „gritty“. Ein Sägezahn-basiertes Filter-Pad ist natürlich keine Neuerfindung. ;-)
    Fatar heißt sicherlich, dass man bez. Tastatur-Qualität keine Sorgen haben sollte, einer der Gründe, warum auf meinem Schreibtisch vor dem Computer immer noch der Blofeld steht.
    Mir ist noch nicht klar, ob die Filter analog oder digital sind, ich denke, bei dem Preis würde man schon analoge erwarten. Ansonsten wäre der Preisbereich in meinen Augen schwierig im Vergleich zu anderen Produkten. Immerhin: gut klingt es ja schon mal. Auf jeden Fall wären Klangbeispiele hilfreich, die nicht in Delay ertränkt sind. ;-)

  7. Profilbild
    HOLODECK Sven

    klingt ja ganz schön unnötig vom Sound her, wenn ein Hydrasynth ein Bier halten könnte würde er jetzt sagen: „ Halt mein Bier…“

  8. Profilbild
    herw RED

    Die Klangvorführungen sind eher langweilig. Bei einer neuen Synthese-Form sollten auch hohe und tiefe Klänge vorgestellt werden. Die Vorführung „plätschert” eher im Allerwelt-Mittelbereich und lässt kein Urteil zu.

  9. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich mag solche Synthesizer, allerdings muss ich herw und den anderen zustimmen. Es ist nichts neues dabei, außer ein neuer Name für irgendwelche Register, die bei einem digitalen Oszillator „patternisiert“ werden. Tatsächlich sind wir m.M.n. schon ziemlich nah ans Limit gekommen, wenn man sich neuere VST-Synths anschaut. Dort kann man z.B. von einer klassischen Wellenform auf additiv umschalten, gezielt harmonische rausnehmen, per Hand was malen und mit jedem beliebigem Wavetable oder Sampler mischen, FM-modulieren und routen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Natürlich in Sekunden und richtig übersichtlich und mit richtig guten integrierten Effekten. Im Ergebnis wird da eine Bitmask nichts mehr oder besser können, sondern eher weniger. Den Sound find ich sehr nach Rompler klingend. Interessante Klänge bekomme ich ähnlich auch aus einem Yamaha SY22/35, Ensoniq oder Kawai K4, wenn ich den missbrauche und die schlecht aufgelösten Single Cycle Waveforms weit pitche und mit AM moduliere. Den Aufbau, die reduzierte Oberfläche und die Art der Programmierung finde ich beim MASK1 hingegen geil! Dieses Poti geschmeisse ist 2023 sowas von unnötig, da wären oft wenige zuweisbare Regler besser. So mag ich den kleinen Modor NF-1M oder den Virus TI Snow und dieses MASK1-Design. Ob ich allerdings den erwarteten Benefit für 2000€ bekomme ist fraglich, da bieten mir o.g. schon genug.

  10. Profilbild
    PaulusS

    Kann es sein, dass 1.790 Euro auf dem Schildchen im Video stehen? Ganz ordentlich! Ich hätte preislich eher in Richtung Modal Argon-Serie getippt. Also rund 2.000 Euro wird man scheinbar auf den Tisch legen müssen.

    • Profilbild
      Lutz

      @PaulusS Ja, da steht was von 1790 ohne Steuer für Vorbesteller. Denke der wird schon seine Liebhaber finden.

    • Profilbild
      Mac Abre

      @PaulusS Etwas unter 800 € hätte ich auch erwartet. Der Essence FM aus dem gleichen Hause ist mit rund 1400 € seinen Preis aufgrund seiner vielen Features ja gerade noch wert, ein Synth, der deutlich weniger leistet, kann nicht deutlich mehr wert sein. Digitale Ein-Synthese-Synths spielen heute eher nicht mehr in der 2000-Euro-Liga. Aber vielleicht werden wir ja überrascht.

  11. Profilbild
    Mistercos

    Durch den Komponentenmangel kann eine Firma wie Kodamo nur eine begrenzte Zahl an Geräte produzieren. Wird so oder so nicht für Jedermann sein.

  12. Profilbild
    Filterpad AHU 1

    Ich bin auf den Test gespannt weil ab sofort ist er im normalen Handel erhältlich. Aufgrund der Inflation allerdings für 2290€ (Thomann). Farbe und Ästhetik ist identisch geblieben. Das Bedienkozept ist grob so gestaltet, dass eine Taste jew. eine (oder mehrere) Funktionen hat und mit einem Drehregler stellt man dann die Intention bzw. Stärke ein. 🙂 Klanglich erinnert er mich grob vom Charakter her an den E-Osmose.

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