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Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Der 3rd Wave Synthesizer im Praxistest

18. Januar 2023
Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Vorwort der Redaktion

Man hatte uns zwar von Groove Synthesis einen eigenen 3rd Wave Synthesizer für einen ausführlichen Test zugesichert, da dieser bei uns bislang nicht eingetroffen ist und wir euch nicht vertrösten wollten, haben wir uns einfach an einen User gewandt, der das blaue Teil schon sein Eigen nennt: Tobias alias Scenturio.

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Kurzerhand haben wir mit Scenturio ein Interview geführt zu seinen ersten Erfahrungen und Eindrücken mit dem neuen Groove Synthesis 3rd Wave. Dank seinen ausführlichen Antworten, Bildern und Audiobeispielen, könnt ihr euch nun ein erstes Bild von diesem außergewöhnlichen Synthesizer machen, der nicht ohne Grund auch optisch an die legendären PPG Wave Synthesizer erinnert. Nun aber viel Spaß mit unserem Praxistest.

Preis und Lieferung

Peter:
Hallo Tobias, was hat dich der 3rd Wave nun am Ende inklusive Versand und Einfuhrsteuer gekostet?

Scenturio:
Ich konnte den 3rd Wave bei Turnlab in Belgien erwerben. Der Endpreis war 5211,50 Euro inkl. Steuern und Versand. Möglicherweise wäre ein Direktimport aus den USA etwas günstiger gekommen, aber der Aufwand und die Abwicklungsdauer wären entsprechend höher gewesen. Hier habe ich zumindest auf Händlerseite einen Ansprechpartner in der EU, falls es Probleme gibt.

Peter:
Warst du mit der Abwicklung deines Kaufs und der Zustellung zufrieden?

Scenturio:
Ja, das lief sehr unkompliziert und der Synth wurde 4 Tage nach Bestelleingang zugestellt. Etwas enttäuscht war ich nur, dass für den Versand kein Umkarton mit Polstermaterial verwendet wurde, aber das ist inzwischen auch bei den großen Händlern in DE teilweise Usus. Versandschäden gab es glücklicherweise keine.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Verarbeitung und Tastatur

Peter:
Wie wertig empfandest du Gehäuse und Verarbeitung des 3d Wave?

Scenturio:
Das Gehäuse ist robust verarbeitet. Das Gleiche gilt auch für die Potis, Encoder und Schalter. Bei meinem Gerät gibt es z. B. keine Unterschiede in der Leichtgängigkeit der Regler oder im Ansprechverhalten der Schalter. Die Buttons sind sehr großzügig dimensioniert und haben einen deutlichen Druckpunkt. Auch das (Software-) Beschleunigungsverhalten der Encoder ist angenehm (vergleichbar mit neueren Sequential Synths wie dem Rev2, Take5 oder dem Novation Summit. Beim Waldorf M gäbe es da z. B. aus meiner Sicht noch Optimierungsbedarf).

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Bei der Tastatur handelt es sich um eine gewichtete TP/9S, die sich angenehm spielen lässt. Die Standard-Velocity-Kurve empfinde ich als etwas zu empfindlich, aber hier kann man ja selbst nachregeln. Aftertouch lässt sich allerdings etwas schlechter dosieren als z. B. beim Super-6, da es keinen zusätzlichen Federweg gibt, sondern nur über den Druck auf die Tasten gearbeitet wird. Das Display ist in einem weiten Winkelbereich gut ablesbar und die Screens sind nicht zu überladen. Ein kleines Manko ist bei meinem Gerät, dass die Displaybeleuchtung bei einem bestimmten Betrachtungswinkel zwischen Display- und Aussparungskante durchscheint. Sollte das ein Serienproblem sein, müsste man sich ggf. mit etwas Klebefolie o. ä. behelfen.

Gemeinsamkeiten zwischen 3rd Wave & PPG Wave

Das Original: PPG Wave – the real Blue Box

Peter:
Der 3rd Wave erinnert ja nicht zufällig an die PPG-Wave-Familie. Wo siehst du die Gemeinsamkeiten?

Scenturio:
Vorweg, ich habe selbst nie einen PPG oder Waldorf (Micro-) Wave besessen und kann daher keinen exakten Klangvergleich anstellen. Die Wavetable-Umsetzungen von Waldorf kenne ich aus erster Hand nur vom Blofeld und dem auch relativ neuen M. Die größte Gemeinsamkeit besteht wohl im klassischen PPG Wavetable-Satz, der im 3rd Wave zur Verfügung steht (32 8-Bit Wavetables des PPG 2.2/2.3). Natürlich ist auch der interne Signalfluss mit dem Analogfilter grundsätzlich vergleichbar. Das Wavescanning kann zwischen geglättet und ungeglättet umgeschaltet werden.

Auch die (ADSR-) Hüllkurven lassen sich beim 3rd Wave z. B. in zwei Modi betreiben: Einmal mit einem eher exponentiallen Kurvenverlauf und einmal mit einem – mehr an den PPG Wave angelehnten – lineareren Verlauf. Im PPG-Modus arbeiten die Hüllkurven mit geringerer Auflösung, was man besonders bei Pitch- oder Filter-Hüllkurven bei hoher Resonanz gut hört. Wenn man es drauf anlegt, dürfte man bei vielen Patches sehr nahe an den PPG-Sound kommen, obwohl sich der Synth nicht explizit als PPG Klon versteht, sondern eher als eine moderne Neuinterpretation des Themas. Im beiliegenden Manual gibt es übrigens ein Extrakapitel zum Thema „How to Sound Like a Vintage PPG“.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Der Klang des 3rd Wave Synthesizer

Peter:
Kannst du mal versuchen, den Sound des 3rd-Wave zu beschreiben? Inzwischen gibt es jede Menge digitaler Synthesizer, die irgendwie nur Plug-ins in Hardware-Bodys sind. Auf der anderen Seite gibt es auch Plug-ins, die von ihren analogen Vorbildern kaum mehr im Klang zu unterscheiden sind. Wo würdest du da den 3rd Wave einordnen?

Scenturio:
Beim 3rd Wave handelt es sich ja um einen hybriden Synthesizer, dessen Oszillatoren in unterschiedlichen Modi betrieben werden können. Daher ist eine recht breite Klangpalette zwischen typischen Digital- und Analogsounds möglich. Ich war vom ersten Moment an positiv vom VA-Klang der 3rd Wave überrascht: Ein simples Patch mit 1-2 Oszillatoren im VA-Sawtooth-Betrieb mit einer einfachen Filterhüllkurve klingt schon erstaunlich warm und „analog“ – zumindest verglichen mit anderen aktuellen Hybridsynthesizern wie dem Novation Summit oder dem UDO Super-6. Oszillatoren, Hüllkurven und die Filter sind gut aufeinander abgestimmt, so dass sich schon bei Standard-Patches ein breiter Sweetspot ergibt.

Ich hatte allerdings noch keine Gelegenheit, mich so ausgiebig mit dem 3rd Wave zu beschäftigen, dass ich hier eine Aussage für das Verhalten in den „Randbereichen“ treffen kann, wo sich (wenn überhaupt) noch die größten Unterschiede zwischen VA und Analog offenbaren. Dazu gehören beispielsweise extremere Kombinationen aus Oszillator-Sync und FM oder Versuche, die LFOs über die Modmatrix in den Audiobereich zu pushen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich den 3rd Wave nicht als VA-Maschine angeschafft habe (in diesem Bereich setze ich dann lieber „richtige“ Analogsynths ein). Die Wavetable-Engine spielt also (zumindest für mich) die erste Geige. In Verbindung mit der Frequenzmodulation der Oszillatoren ist es aber von Vorteil, dass auch berechnete Grundwellenformen (ohne digitale Artefakte) zur Verfügung stehen. Alles in allem klingt der 3rd Wave für einen hybriden sehr edel und warm, kann aber (insbesondere beim Einsatz der Legacy-Wavetables und deaktiviertem Smoothing) auch sehr kühl und „vintage digital“ klingen.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Einsatz von bis zu vier Layer à 3 Oszillatoren

Durch den Einsatz der bis zu vier Layer (à 3 Oszillatoren) und den internen Effekten kann man bei Bedarf schnell eine „Wall of Sound“ in einem Patch erzeugen. Positiv zu werten ist, dass alle drei Oszillatoren gleichwertig aufgebaut sind und Sync sowie lineare FM unterstützen (die FM-Verschaltung erfolgt hier wie beim Summit „round robin“: Oszillator 2 moduliert Oszillator 1, Oszillator 3 moduliert Oszillator 2 und Oszillator 1 moduliert Oszillator 3). Ein kleiner Wermutstropfen wäre, dass Rindmodulation nur als nachgeschalteter Effekt möglich ist.

Dieses Feature habe ich in letzter Zeit vor allem beim Waldorf M zu schätzen gelernt. Die Oszillatoren sind übrigens auch Modulationsquellen in der Modulationsmatrix, so dass z. B. auch Filter-FM möglich ist. Es ist mir allerdings bei meinem Gerät trotz Tuning der Analogfilter nicht gelungen, das Filtertuning über alle Stimmen so exakt einzustellen, dass alle tonalen Klänge ohne Artefakte spielbar sind. Das kann man z. B. beim Soundbeispiel „filter_fm“ hören. Die Software läuft grundsätzlich stabil, aber an einigen Ecken und Enden gibt es durchaus noch Verbesserungspotential. Da geht es hauptsichtlich um Verbesserung der Ergonomie: Beispielsweise lassen sich FM-Amount und Frequenz des modulierenden Oszillators nicht abwechselnd einstellen, ohne das Display über eine Parameteränderung am jeweils anderen Oszillator und einen Druck auf einen Softbutton umzuschalten. Ebenso ist es (noch) nicht möglich, die Einstellungen eines Oszillators auf einen anderen Oszillator zu kopieren). Hier hoffe ich auf eine gute Update-Politik.

Analoges Tiefpass- und digitales State-Variable-Filter

Peter:
Wie klingen deiner Meinung nach die beiden integrierten Filter. In den ersten Meldungen war immer die Rede von einem analogen und einem State-Variable-Filter, wobei unklar war, ob das zweite Filter auch analog ist.

Scenturio:
Das 24 dB Tiefpassfilter ist analog und kann wahlweise mit oder ohne Resonanzkompension (Anhebung des Bassbereiches bei hoher Resonanz, um der typischen Ausdünnung entgegenzuwirken) betrieben werden. Zusätzlich gibt es eine analoge Sättigungsstufe.

Beim SV-Filter handelt es sich um ein digitales Filter, das eher subtil in den Klang eingreift, und vermutlich in den meisten Fällen zum Finetuning des Klanges eingesetzt werden wird. Die Resonanz reicht hier nicht in den Bereich der Selbstoszillation.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Der Envelope-Amount und die Velocity-Empfindlichkeit können bei beiden Filtern über dedizierte Regler eingestellt werden, während das Filtertracking über das Menü aktiviert werden muss. Bei der Reaktion auf Velocity-Werte kann übrigens zwischen linearem Einfluss auf die Cutoff-Frequenz und Anhebung des Envelope-Amounts umgeschaltet werden – ein nettes Feature, denn die meisten Synths bieten hier nur eine der beiden Optionen, ohne die Modulatrionsmatrix zu bemühen.

Wave-Editing am 3rd Wave Synthesizer

Peter:
Sicher gibt es auch eine Möglichkeit, um den 3rd Wave am Rechner zu editieren. Gibt es einen Software-Editor zum 3rd Edition, wenn ja, wie weit gehen da die Möglichkeiten. Vor allem wäre es spannend, eigene Wavetables am Rechner erstellen zu können.

Scenturio:
Mir ist bislang tatsächlich kein Software-Editor für den 3rd Wave bekannt. Auch auf der Hersteller-Website habe ich nichts dazu gefunden. Da der Synth sehr großzügig mit Bedienelementen ausgestattet ist, besteht zumindest bei mir kein dringender Bedarf in dieser Richtung. Gerade die direkte Bedienung am Gerät gehört zu den Dingen, die ich an Hardwaresynths am meisten schätze – wenn sie gut umgesetzt ist – und das ist hier (bis auf kleinere Ungereimtheiten, die relativ einfach über Updates behoben werden könnten) der Fall. Abgesehen davon wäre ein Tool für die Arbeit mit Wavetables am Rechner natürlich begrüßenswert. Beim Novation Summit ging das recht komfortabel (obwohl es hier auch Probleme gab – z. B. die abweichende Wiedergabequalität beim Vorhören).

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Sample-Import

Peter:
Gibt’s einen Sample-Import und was leistet der?

Scenturio:
Der 3rd Wave ist zwar kein Sampler, aber es gibt die Möglichkeit, Wavetables auf Basis importierter Samples zu erzeugen. Das läuft in der Praxis erfrischend einfach ab: Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Sample zu laden: Zum einen über den analogen Audio-Input – diese Option wird über den Taster „Make Waves“ gestartet – und zum anderen über die USB-Schnittstelle.
Der 3rd Wave wird am Rechner als USB-Laufwerk angezeigt und man kann ein passendes Sample (16 oder 24 Bit, 96 kHz) einfach im Verbeichnis „AUDIO“ ablegen. Über das „Global“-Menü lässt sich dann der Import starten und der Prozess geht ab da wie nach der Aufnahme einer Analogquelle weiter.

Im entsprechenden Menü lassen sich Start- und Endpunkt des Samples noch bearbeiten, und anschließend kann über die Option „Make Table“ automatisch ein Wavetable aus den Audiodaten erzeugt werden. Der 3rd Wave legt die Positionen für die einzelnen Wellenformen dabei automatisch fest – dieses Verhalten kann in gewissem Rahmen über eine „Sensitivity“-Einstellung beeinflusst werden. Ich habe diese Funktion zuerst mit einem Filter-Sweep vom PWM Malevolent getestet und das Ergebnis war auf Anhieb verwendbar. Für beste Ergebnisse sollten tonale importierte Samples eine Frequenz von ca. 93,75 Hz (F#1) haben.

Für Benutzer-Wavetables stehen insgesamt 16 Slots zur Verfügung. Neben der Wavetable-Genierung können auch fertige Wavetables über die USB-Schnittstelle im- und exportiert werden. Eine einzelne Wellenform in einem Table besteht beim 3rd Wave aus 1024 Samples.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Anschlüsse

Peter:
Und noch ganz banal, über welche Anschlussmöglichkeiten verfügt der 3rd. Wave?

Scenturio:

  • Kaltgerätestecker (internes Netzteil)
  • USB-B Anschluss
  • MIDI-Trio (In/Out/Thru)
  • Sustain-Pedal
  • Volume-Pedal
  • Audio In 1
  • Audio In 2 / Expression-Pedal (umschaltbar)
  • Stereo-Output 1 (2x TS 6,3 mm) *
  • Stereo-Output 2 (2 x TS 6,3mm)
  • Stereo-Output 3 (2x TS 6,3 mm)
  • Stereo-Output 4 (2x TS 6,3 mm)
  • Kopfhörerausgang (1x Klinke, 6,3 mm Stereo)

* Hinweis: Ich konnte noch nicht herausfinden, ob es sich bei den Stereoausgängen um symmetrische Ausgänge (TRS) handelt. Vielleicht habt ihr da noch eine bessere Quelle?

Vorläufiges Fazit zum 3rd Wave Synthesizer

Peter:
Wie wäre im Augenblick dein Fazit zum 3rd. Wave. Kannst du ihn empfehlen, ist er sein Geld wert?

Scenturio:
Der 3rd Wave bewegt sich ja schon in einem gehobenen Preisrahmen – inklusive Import in etwa vergleichbar mit dem Sequential Prophet 10 oder Oberheim OB-X8. Dennoch ist er aus meiner Sicht aus mehreren Gründen sein Geld wert:

Ein Wavetable- und VA-Synth mit analogem Filter, 24 Stimmen und 4-fachem Multimode, der sowohl die originalen PPG Wavetables als auch eine umfangreiche Anzahl höher aufgelöster Wavetables bietet, ist momentan am Markt relativ konkurrenzlos. Schon durch die gute Tastatur und die umfangreiche „Beknopfung“ ist der Aufpreis hier in meinen Augen durchaus gerechtfertigt.

Praxistest: Groove Synthesis 3rd Wave Synthesizer

Bei klassischer Wavetablesynthese und gehobener Stimmenanzahl kämen aktuell zum einen der Waldorf M mit Stimmenerweiterung, oder der Waldorf Iridium (mit Digitalfiltern und anderem Konzept) infrage. Der (ebenfalls vergleichbare) Quantum ist ja nicht mehr neu erhältlich. Hier entscheidet natürlich hauptsächlich der eigene Geschmack: Der 3rd Wave ist klanglich nicht so flexibel wie der Waldorf Quantum, aber dafür kompromissloser in der Umsetzung.

Der 3rd Wave bietet in seinem Marktumfeld im Hardware-Bereich mit die beste Ausstattung und Haptik. Auch wenn es wünschenswert wäre, wenn sich der Straßenpreis mit einem offiziellen deutschen Vertrieb um die 4.000-4.500 Euro einpegelt, bereue ich es nicht, die Gelegenheit jetzt schon wahrgenommen zu haben – zumal es schwer einzuschätzen ist, wie sich Angebot und Nachfrage in den nächsten Monaten entwickeln, da es sich ja um einen eher kleinen Hersteller handelt und der Halbleitermarkt immer noch angespannt ist.

Klanglich kommt man als PPG-Fan mit etwas Fingerspitzengefühl vermutlich ziemlich nah, aber nicht ganz, an das Original – er geht klanglich aber weit über den konservativen Ansatz hinaus und bringt damit frischen Wind in die Wavetablesynthese – zumindest im Hardware-Bereich.

Peter:
Nochmals vielen Dank für deine ausführlichen Informationen und deine Unterstützung. Vor allem auch für die ganzen Bilder und Audiobeispiele!!!

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Preis

  • ca. 5.000,-€ inklusive Versand und Einfuhrsteuer
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Wasserspeier

    Sehr schöner Synth. Leider bei dem Preis außerhalb meiner Region. Da muss ich wohl doch auf den Behringer Wave warten (der in den nächsten 10 Jahren rauskommt).

    • Profilbild
      Scenturio

      Man wird sehen, wo sich der 3rd Wave preislich einpendelt, wenn der EU-Vertrieb mal in die Gänge kommt. Momentan werden auch eher kleine Batches produziert.

      Der Behringer wird sich ja vermutlich enger am PPG orientieren, und vermutlich nicht mit 2 Filtern, 24 Stimmen, FX und Audiorate-Modmatrix aufwarten. Eigentlich hatte ich den auch im Fokus, aber da sich in der Richtung im Moment nichts zu bewegen scheint, und der 3rd Wave auch mit vielen Extras kommt, hab ich ihm eine Chance gegeben (obwohl der Preis schon etwas schmerzt).

      Der Quantum II wäre natürlich ebenfalls interessant, spricht mich aber vom Bedienkonzept und der Haptik (wenn die Encoder so wie beim M verbaut sind) her nicht so an.

  2. Profilbild
    Bernd-Michael Land AHU

    WOW -Ein sehr schöner Synthesizer!
    Anscheinend gibt es immer noch sehr viele Fans von Wavetable-Klängen, die hier das richtige Maschinchen bekommen.
    Sicherlich wird der Wave 3 bei diesem Preis immer ziemlich exklusiv bleiben, aber nicht Jeder muss das volle Programm haben.

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      Hast natürlich Recht, man muss nicht alles haben. Aber Begehrlichkeiten weckt dieses wunderschöne Instrument trotzdem, was will man machen? ^^

  3. Profilbild
    ollo

    Was ich immer bei so vielen Hardware-Geräten nicht verstehe, sind diese typischen Limitierungen.

    „Für Benutzer-Wavetables stehen insgesamt 16 Slots zur Verfügung“

    Wieso nur 16 Slots? Und bei anderen Geräten ist es ähnlich. Der Synth käme für mich ehh nicht in Frage aber es würde mich tierisch nerven, wenn ich mehrere eigene geile Wavetables habe und mich dann entscheiden muss, welche 16 auf dem Gerät sein dürfen. Warum?

    • Profilbild
      Scenturio

      Gute Frage. Speicherplatz kann es eigentlich nicht sein, bei der Größe der Wavetables. Ich hoffe auch, dass da noch per Update nachgelegt wird … aber immerhin schon mal etwas besser als beim Summit mit (iirc) 5 Slots.

    • Profilbild
      Alva Elva 1231

      Es gab Zeiten, da hätten 16 User-Slots für ungläubiges Staunen gesorgt. Ich vermute, die Hersteller solcher Retrosynths stammen entweder selbst aus dieser Zeit und merken gar nicht, dass diese Limitierungen nicht mehr zeitgemäß sind. Oder sie setzen absichtlich künstliche Limitierungen ein, um der unter Musikern gefürchteten „Decision Paralysis“ vorzubeugen.

      • Profilbild
        Sensimood

        Weniger ist manchmal mehr!
        Schönes Wort: Decision Paralysis. Wer kennt das hier nicht😁
        Hatte noch bei keinem meiner WT-Synths das dringende Bedürfnis selbst WT zu kreieren, kann aber verstehen wenn sich jemand da dem Deep dive hingibt.

  4. Profilbild
    RalfT

    Da scheint Groove Synthesis ein sehr guter Wurf gelungen zu sein. Hoffe ihn mal unter die Finger zu bekommen. Auch besten Dank für diesen ersten Praxistest.

  5. Profilbild
    Kazimoto AHU 1

    „Oscillators can work in Microwave I or Microwave II mode (more on that shortly), and sync and ring modulation are available (although only in the Microwave II oscillator mode). There is no FM.“ Quelle Sound On Sound Test Waldorf M.

    Oder meintest du die Ringmodulation im Microwave 2 Mode des Waldorf M? Daß der M kein Oszillator-FM kann finde ich saublöd aber vielleicht gab es ein Update?

    • Profilbild
      Scenturio

      hi,
      wenn sich das auf diesen Satz bezieht: „Dieses Feature habe ich in letzter Zeit vor allem beim Waldorf M zu schätzen gelernt.“:

      Hier scheint die Absatzformatierung etwas missverständlich zu sein: Der Satz bezieht sich tatsächlich nur auf die Ringmodulation beim M im MW2-Modus. Alles danach (Oscs als Quellen in der Modmatrix) bezieht sich wieder auf den 3rd Wave. :-)

  6. Profilbild
    tdaimon 111

    Ein wahnsinnig schönes Teil, konnte kürzlich mal einen Blick darauf werfen und nach 5 Minuten hätte ich ihn am liebsten aus dem Laden getragen!

    Die aktuellen Hardwaresynthis machen es einem schwer sich von dem grossen Fuhrpark auf Platzgründen zu trennen im Gegenteil ich werde wohl anbauen müssen.
    Danke für den Test!

    • Profilbild
      Scenturio

      meine Soundbeispiele geben das sicher nicht her, aber es gibt ja auch noch diverse umfangreichere Demos … für mein Empfinden klingt er nicht weniger wertig als z.B. ein Prophet 10. ;-)

      • Profilbild
        0gravity

        Naja, deine Soundbeispiele schließen das aber auch nicht aus, eher im Gegenteil.👍
        Es ist halt nur ein kleiner Ausschnitt aus dem vermutlich gigantischen Spektrum an Klängen, die dieser Synth erzeugen kann. Auch das rechtfertigt ja den Preis ein Stück weit.

  7. Profilbild
    Tomtom

    Ein Traumsynth, der für mich aufgrund des Preissegments wohl auch immer nur ein Traumsynth bleiben wird.

  8. Profilbild
    Filterpad AHU

    Ich kann mich nur anschließen an die Beiträge. Ein absolutes Flaggschiff und Prachtexemplar. So wie es vor ein paar Jahren die ganzen ARP Vergleiche gab (Behringer 2600, Korg Mini und Full Size 2600, ARP 2600) kommt jetzt der PPG und dessen Geschwister dran. Auch da gibt es diesen, das Original, Softwaresynthesizer, ggf. Waldorf Synthesizer und bald den Behringer BBG. Ich kann es kaum erwarten diese Vergleiche durchzulesen. So macht Amazona richtig Spaß. 😁

  9. Profilbild
    ralf32

    Danke für den aufschlussreichen Bericht, auch wenn angesichts des aufgerufenen Preises ich wohl nie meine Finger an diesen Synth bringen werde ;-)

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