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Special: Audio-PC 2016 – Der richtige Rechner fürs Studio

18. Juli 2016

Alle Fragen rund um den Kauf eines PCs

Ab und an ist er doch fällig: Ein neuer Audio-PC zum Musikmachen. Aber wieso reicht der neue Rechner aus dem Homeoffice eigentlich nicht aus? Vorab sollte klar sein: Der DJ, der Elektro-Tracks produzieren will, hat andere Anforderungen an seinen Audio-PC als der Komponist, der Filme mit virtuellem Orchester vertonen möchte. Wir stellen im Special Audio-PC 2016 die wichtigsten Fakten für den Kauf bzw. den Selbstbau eines aktuellen Studio-PCs zusammen.

Special-Audio-PC-2016


Für jeden Zweck den passenden Rechner

Kann ich meinen Office-Rechner als Audio-PC nutzen oder ist dieser zu schwach auf der Brust, lautet die bange Frage des Musikwilligen. Im Vorfeld ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, zu welcher Art von Produktionen der neue Audio-PC antreten wird. Dabei sollte nicht aus den Augen verloren werden, dass man sich als Künstler und Musiker durchaus weiterentwickelt und verändert. Wer nur mehrspurig aufnehmen möchte und die Recordings im Rechner mischen will, wird mit einem einfachen Computer als Audio-PC gut hinkommen, das kann auch ein Rechner sein, der für den Office-Bereich konzipiert ist. Wer viele virtuelle Instrumente zum Einsatz bringen möchte, wird dagegen viel CPU-Leistung einplanen müssen. Stehen aufwändige Sample-Librarys auf der Agenda, ist viel RAM (24 GB und mehr) angesagt.

Kein Word, kein Excel und kein Call Of Duty?

Prinzipiell finde ich es eine gute Idee, den Audio-PC frei von unnötigem Ballast zu halten. Keine Software, die da nicht unbedingt benötigt wird (ein eigener Office-PC sollte Pflicht sein). Fatal sind manche Spiele und Programme, die eigene Scanning-Tools oder andere Hintergrunddienste starten, die dem Computer kostbare Rechenpower abschöpfen. Ich habe auf meinem Audio-PC wirklich nur Audio-Software (und Video-Tools), aber keine Games, keine Buchhaltungssoftware und keine Office-Programme. Letztere sind relativ unkritisch, trotzdem sollte man Vorsicht walten lassen und Leistungsfresser (Indizierungsdienste etc.) in diesen Softwarepaketen gar nicht erst mitinstallieren bzw. deaktivieren.

Das Innenleben eines Audio-PCs

Das Innenleben eines Audio-PCs

Der Audio-PC darf nicht ins Internet!

Noch besser wäre es, wenn der Audio-PC keinen Zugang zum Internet hat. Bei der Lizenz- und Update-Politik mancher Hersteller lässt sich das jedoch kaum vermeiden, wenn man umständliche Aktivierungsarien vermeiden möchte. Möglich wäre es, dem Audio-PC den Zugang zum Internet nur zu Updates oder zur Lizensierung zu gewähren. Wer jedoch regelmäßig Audio-Dateien, Mixes oder Layouts über das Internet versenden muss, wird seine Workstation dauerhaft ans Netz der Netze legen müssen – alles andere erscheint zu umständlich für eine ständige Nutzung. Schmuddelseiten, Facebook und Webpages mit „unklaren Inhalten“ sind dann tunlichst zu meiden.

Mac oder PC?

Keine Sorge, ich steige jetzt nicht in die schon fast religiös anmutende Frage ein, ob nun der PC das beste System zum Produzieren von Musik ist oder der Mac. Zahlreiche professionelle Produktionen, die auf beiden Systemen realisiert wurden, sprechen eine deutliche Sprache: Es gibt keine objektiven Vorteile. Zumindest solange man nicht zwingend mit Logic arbeiten will, das läuft nur auf einem Mac. Ist Samplitude/Sequioa das Sequencer-System der Wahl, wird man um den Windows-PC nicht herumkommen. Tauscht man viele Daten mit anderen aus, produziert dezentral an den selben Projekten, sollte man sich auf ein System einigen, das dann jeder einsetzt. Ansonsten könnten viele Stunden Arbeit mit Kompatibilitätsproblemen winken.

Ganze Musiker-WGs hat dieses Thema nächtelang wach gehalten: Mac oder PC?

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Ich kenne ein paar Kollegen, die Mischsysteme betrieben. Damit ist nicht unbedingt Bootcamp auf dem Mac gemeint, sondern ein Studio mit zwei oder mehr Audio-PCs, von denen mindestens einer auf einer anderen Plattform basiert. Der große Vorteil dabei ist, dass man sich beide Welten zu Nutze machen kann und keine Einschränkung bezüglich des bevorzugten Betriebssystems und der Sequencer-Software hinnehmen muss. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht ganz preiswert und bedeutet ein wenig Mehraufwand. Nicht nur, dass man zwei (oder mehr) Audio-PCs kaufen muss, diese Rechner wollen auch gewartet und gepflegt werden (Updates, Maintenance, Upgrades usw.).

Wer jetzt die Linux-Frage stellt, wird leider rasch enttäuscht. Es gibt zu fast keiner professionellen Audiohardware passende Linux-Treiber, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Es gibt zwar ein paar, aber die Auswahl ist sehr bescheiden und übersichtlich. Zudem sind es fast immer Treiber aus dritter Hand, also nicht vom Hardware-Hersteller selbst. Mit brauchbarer Audio-Software sieht es auf der Linux-Plattform nicht so rosig aus, schade.

Mag nur den Mac: Apple Logic

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Forum
  1. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Sehr schöne Liste, die aber leider trotzdem nicht unbedingt vor Missgriffen schützt. Selbst als PC-Crack kann man Probleme bekommen. Chipsätze die stören, Inkompatibilitäten die sich in fiesen CPU-Spikes bemerkbar machen. Ein bewährtes System von einem Fachhändler hat da gewisse Vorteile.
    Allerdings kann man auch Glück haben und die Kiste läuft nach dem Zusammenschrauben. Ich hatte bisher 2x Glück und einmal richtig Pech. No Risk, no Fun ;)

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    TobyB  RED

    Hallo Florian,

    Es gibt für Linux mit Ubuntu Studio schon ein OS welches den fortgeschrittenen Nerd eine DAW zur Verfügung stellt.Via WINE bekomme ich z.b. Reaper ans fliegen oder nativ Bitwig, Tracktion oder Renoise. Oder Ardour. Jetzt noch JACK dazu und losgehts. Was unter Linux natürlich Thema ist sind Treiber und die passende Hardware. Der Punkt ist was ich machen will und was ich dazu brauche. Und prinzipiell kann ich das soweit treiben, das die Kiste dann unattended läuft, wie z.b. die Muse Research Kisten.Das Thema Interoperabilität ist nicht zu unterschätzen. Ich empfehle hier mit mit mehr als einer Software zu arbeiten. Logic X hatte bis zur Version 10.2 Probleme Windows WAV Daten richtig einzulesen. Die Diskussion Apfel oder Windowsbirne kann man führen, ist aber sinnlos, der Apfel hat ein BSD UNIX und Windows kommt von Posix. Microsoft müsste mal langsam alte Zöpfe abschneiden. Das ASIO4ALL weiterhin wesentlich performanter als sein Windows Pegenüber ist, halte ich für bedenklich.

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      ThomasHelzle  

      Ja, Bitwig hat da definitiv Potential, viele Nutzer setzen es erfolgreich live und im Studio unter Linux ein und es gibt Tools um Windows VSTs unter Linux einzusetzen.

      Auch die nativen Plugins werden mehr, so stehen z.B. alle u-he Plugins als Linux Versionen zur Verfügung.

      Mein Scarlett 18i20 läuft gut unter Linux Mint (basiert auf Ubuntu, gefällt mir aber besser), ich habe zwar den Software Mixer nicht zur Verfügung, aber Settings lassen sich unter Windows in der Hardware speichern und ich ändere die eigentlich eh kaum. Meist fehlen ja vor allem die Spezialfunktionen.

      Problematisch unter Linux sind auch Controller die zu sehr Treiberabhängig sind, wie z.B. die NI Keyboards. Da ist man mit Geräten besser bedient, die sich direkt programmieren lassen und offen konzipiert sind (also auch keine „versteckte-USB-Port-Spielchen“ treiben etc.).

      Das für Einsteiger doch sehr komplexe JACK braucht man für Bitwig nicht zwingend (kann es aber natürlich einsetzen wenn man will) ALSA funktioniert bestens.

      Eine Distribution wie Qiana Studio kann auch hilfreich sein, da sie direkt für Audio (und Bitwig) optimiert ist: http://may......com/64bit

      Ich denke Linux hat großes Potential für Audio und das wird sicherlich in den nächsten Jahren weiter wachsen, da Apple und Microsoft mit ihrer teils fragwürdigen Politik doch mehr und mehr User abschrecken.

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        TobyB  RED

        Hallo Thomas,

        das unterschreibe ich so! Ich denke Linux wird aus dem Trend rauswachsen. Zumal es mit JUCE eine sehr gute X-Plattform IDE gibt, die einem die Entwicklerarbeit auf mehr als einer Plattform einfach macht. Es müssen halt nur die Entwickler annehmen. Was sie auch tun. Und im Zusammenspiel mit Arduino ergeben sich ja für den Controllermarkt Möglichkeiten. Zumal Linux Mint, Qiana und Ubuntu Studio sehr gut Distributionen sind. JACK habe ich nur als Beispiel angeführt. Es ist komplex, ist aber dennoch ein mächtiges Werkzeug. Was die Produktpolitik angeht, das schielen von Apple auf den Prosumer Markt ist problematisch. Allerdings ist MS für mich auch nicht viel besser, siehe Win7 zu 8/10. Ich werde zwar bei MacOS bleiben. Sehe aber nicht die Notwendigkeit mein HP Elitebook mit Win 10 zu verschlimmbessern, weil es einfach funktioniert und ich bis dato die Kerne und den Rest noch nicht ausreizen konnte. Ich habs für Cockos Reaper angeschafft

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      MidiDino  AHU

      Hallo Toby, danke für den Hinweis auf Ubuntu-Studio. Ich habe schon mehrfach danach geschaut. Die Treiber sind tatsächlich ein Problem. zumindest für Neugeräte. Die Community versucht Treiber zwar nachzuliefern, aber … Schade, dass Linux von der Industrie vernachlässigt wird. Bislang habe ich den Umstieg noch nicht versucht. Aber ich bin sowohl von Apple als auch von Microsoft maßlos enttäuscht …

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        TobyB  RED

        Hallo Dino,

        da nich für ;-) Ich wollte nur anmerken, das eine DAW unter Linux möglich ist, auch produktiv. Allerdings muss man bei Linux anders rangehen und ohne Planung des Systems geht nichts. Würden sich die Hersteller an die Standards halten würde noch mehr gehen. Thomas hat das ja oben angesprochen. Unter diesem Suchwort findest du kompatible HW https://www.google.de/?client=firefox-b#q=linux+audio+hardware&gfe_rd=cr , generell würde ich erstmal ALSA kompatible HW hernehmen. Damit deckt man schon fast alles ab. Das Schöne ist, man kann das ja parallel testen. Bei Apple ist es eher das Thema Schnittstellen was für mich problematisch ist, ich glaub für Adapter hab ich wenigsten einen halben MacMini ausgegeben. Microsoft hat andere Probleme, bzw. es wurden die falschen Entscheidungen getroffen, anders kann ich mir dieses halbfertige Windowsaudiosubsystem nicht erklären.

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    AMAZONA Archiv

    Anmerken möchte ich auch die mangelhafte Mehrkernunterstützung mancher Software. Steinberg Cubase z.B. ist für maximal 4 Kerne und 8 Threads mit Hyperthreading optimiert. Die Rechnung mit einem 6-8 Kerner mehr oder doppelt soviel Leistung zu bekommen geht nur bedingt auf. Dazu kommen Probleme wie Leistungseinbrüche weil das System runterschaltet. Workarounds wie das Steinberg Power Profile und der Core-Parking Hack gibt es zwar, sind aber nervig und funktionieren nicht immer. Am besten im Bios schon auf volle Lunte gehen und jede Stromsparfunktion deaktivieren. Monitoring-Tools zur Lüfterkontrolle oder zum takten von Grafikkarten sollten ebenfalls deaktiviert werden. Sog. „Overlays“ sorgen für CPU-Peaks die im Leistungsbalken von Cubase klar zu sehen sind. USB als universell störender Bus hat in Windows 10 auch wieder Renaissance. Mein Dongle verursachte in einigen Ports Aussetzer und Abstürze. Die Onboard Intel NIC machte ebenfalls Peaks und ich habe auf den Killer e2000 Netzwerk-Port umstellen müssen. Das DPC-Latency-Tool von Thesycon ist seit Windows 8 unbrauchbar weil es falsche Werte liefert. Nun muss über das Windows-Tool „Perfmon“ ausgelesen werden. Ich rate speziell bei Cubase von 6+ Mehrkernern und X99 Boards ab. P.S. Meiner Erfahrung nach binden Nvidia-Karten auch sehr viel Leistung am PCIe-Bus was ebenfalls zu Aussetzern führen kann.

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      TobyB  RED

      Hallo Kyotonic,

      fairerweise musst du aber dazusagen, das sich nicht alle Rechenvorgänge gleichermassen gut parallel verarbeiten lassen. Bei Audio/Midi gibts Prozesse die sich nicht gut aufteilen lassen. Zum anderen erzeugen parallele Algorithmen/Prozesse immer Overhead. Was den Geschwingkeitsvorteil wieder auffressen kann.

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    Pfau_thomas  

    Linux und Musik auf dem PC .
    Ich bin zwar auch ein Linususer es ist auch Ok dieses Betriebsystem.
    Aber wenn es um die Musik geht bleib ich zur Zeit auf Windows.
    Beim Windows bin ich jetzt voll und ganz auf Windows 10 Prof 64 Bit da läuft alles , auch ältere Vst Plug Ins usw.
    Ich habe da auf meinem Rechner Cubase und Samplitude plus Plug Ins drauf.
    ich habe jetzt erst ein Ubgrate von AMD auf Intel gemacht.
    Leistungsteigerung um sagen wir mal um 50%.
    Ich habe da bei der CPU kein HT sondern nur echte 4 Kerne. Ich mache damit auch keine Tuning Experimente.
    Wenn es da z.B um die Grafigkarte geht dann nimm ich da eine Lüfterlose die unter 100 € kostet.
    Ich habe da eine Msi NVIDIA Geforce GT 710 GPU. Sie ist Noise Free ,hat 2 Gb Ram und ich kann damit drei Bildschirme betreiben.
    Was mich nicht stört wenn ich am PC Musikmache und nebenbei im Internet surfe..
    Was den Virenscanner am Musik PC angeht da habe ich einige experimente gemacht . Und zum Schluss bin ich beim Defender geblieben. Der Avira Virenscsanner z.B. zeigte wärend dem Musikmachen, wenn man bestimmte VST Blug Ins aufrufte, immer Viren an, auch wenn es keine waren.

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    mort77

    …ich erinnere mal an die Existenz von Multiboot-Systemen: es muß nicht unbedingt der Rechner frei von Nicht-Audio-Programmen sein- es reicht, wenn man ein eigenes Betriebssystem nur für Audio installiert.

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    Joghurt  AHU

    Für alle die nicht Stunden über den (pseudo-)perfekten PC nachdenken wollen: Geht auf die Internetseite eines Musik-PC-Herstellers welcher starke Assoziationen zum Deutschen Aktienindex weckt, gebt etwa 1’500 Euros aus und seid vom ersten Tag an zufrienden am Musik machen…

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    a.e.neumann

    Ein hilfreicher einstiegsbeitrag.
    Wer je für freunde/kollegen einen audio-pc-wegweiser skizziert hat, weiss um die mühe und wird Florian Scholz danken.

    In 2 punkten muss ich dissens anmelden:
    • 2016 sollte ein SSD für betriessystem + software als scratchpad standard sein. SSD-preise sind exponentiell gefallen, und fallen weiter.

    Für audiofiles + libraries mag eine vernünftige HD *noch* genügen. OS und audiofiles leben besser getrennt.

    • Im standardfall kann man kaum mehr von richtigem PC-selbstBAU sprechen, sondern eher von der end(-steck-)montage von komponenten. Dies sollte fast jedem audioworker zumutbar sein. Dadurch hat man flexiblen zugriff auf teile wie RAM, SSD, boards und investiert lieber in bessere qualität der bauteile. Das erhöht die leistungsfähigkeit und betriebsdauer.

    Ob der Mac als *hardware* noch relevant ist, wird sich frühestens im herbst erweisen, wenn bzw. falls Apple endlich die palette der desktopmaschinen erneuert.
    Allerdings sollten mobile arbeiter wissen: ein MacBook PRO mit i7 + 16 GB RAM kann ein rechter bolide sein, nicht nur unter OS X, sondern gerade auch unter Windows 10 (64 bit). Und zwar auch im dauerbetrieb. Dual Boot sei dank.

    • Profilbild
      dilux  AHU

      mac als hardware relevant? einen 27″ imac mit einem i7 4 ghz quad core sollte man schon als relevant bezeichnen, auch leistungstechnisch…

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    hijack  

    Mich, als User vieler VST-Plug-Ins, interessieren folgende Punkte :

    – Xeon oder Skylake Prozessor ? Bringen mehr als 4-Kerne wirklich was ? Ein kritischer Punkt diesbezüglich (Cubase) ist hier in den Kommentaren schon zu lesen. Da wäre eine Übersicht schön welche DAWs wirklich mit mehr als 4-Kernen / 8 Threads überhaupt gut umgehen können und was hier die Erfahrungen sind.
    Wobei auch der Aspekt ob eine Xeon-Kombination (Prozessor, Motherboard) nachhaltiger ist, weil vielleicht der Sockel nicht so schnell wechselt, wäre hier interessant zu wissen ?

    – Mac vs. PC gibt es viele subjektive Meinung, doch gibt es wirklich faktische und technische Vorteile von OSX die man auch benennen und vor allem belegen kann ?
    Sprichwort : Audiofluss innerhalb des Betriebssystems ?
    Sprichwort : Thunderbold ?
    Sprichwort : Treiberhandling ?

    Musikmachen kann man klar mit beiden Systemen, doch wer in der Wahl offen ist, wäre an solchen Fakten interessiert.

    – Gibt es Chipsätze die man vermeiden sollte ?

    – Wie soll die Grafikkarte dimensioniert werden ? Reicht Mid-Range oder bringt auch da eine High-End-Karte deutliche Leistungssteigerungen, wenn nicht mehr als 2 Bildschirme betrieben werden sollen und 4K kein Thema ist ? Oder kann hier sogar eine leistungsbescheidene Karte, dafür passiv gekühlt die bessere Wahl sein ?

  9. Profilbild
    customstudio  

    Ich denke, wer sich jetzt einen neuen PC zulegt, soll in die Zukunft investieren.
    Mit i7 58..- 59.. bis zum Xeon CPUs von Intel mit 6 Kern aufwärts
    macht man nichts falsch, sondern ist gewaffnet, z.B. Cubase 10 usw.

  10. Profilbild
    Sirios

    Ich bin schon sehr lange im PC-Support Bereiche tätig, ich habe somit sehr langjährige Erfahrungen, auch im Musik Studio Bereich. Ich finde dieser Artikel hat es ziemlich genau auf den Punkt gebracht und dieser entspricht auch meiner Meinung. Bis jetzt bin ich immer sehr gut gefahren mit selbst gebauten Musik / Studio PCs. Diese sind meisten auch noch im bezahlbaren Bereich auch für Normalsterbliche nicht Musik-Millionäre wie mich. Ausserdem hat man wirklich seine PC und Komponenten so wie man es selber möchte.

  11. Profilbild
    billy tk

    (1/2)Mit Verlaub: Also irgendwie scheint der Author hier schon lange kein Linux mehr „von Innen“ gesehen zu haben Das grenzt schon an „Fake-News“! ;-)

    ! Bessere Audiosignalverarbeitung als 32bit Integer gibt es jedenfalls bis jetzt auf keiner Platform! Und diese Signalqualität bietet Linux Treiber-und Anwendungsseitig locker schon seit Jahren! (s.JACK!)

    Auch glaube ich, das KEIN Windows mit den Latenzen eines gut eingerichteten Linux-DAW-Systems mit lowlatency kernel mithalten kann (ich bekomme meine M-Audio und Focusrite Scarletts auf < 1 ms bei stabilen Betrieb!)…

    Klar ist man bei Linux auf bestimmte (unterstützte) Hardware angewiesen – aber davon gibt es bis in den Highendbereich (Focusrite, RME,..) – anders wie in diesem Artikel dargestellt- echt genug Angebot!

    Und die Linux-Unterstützung einzelner Hersteller (Hard-/Software) wächst von Jahr zu Jahr (s.auch Bitwig)!
    icrosofts "Datenschutz"-philosophie…

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      billy tk

      Wenn ein Gerät unter Linux mit Treibern versorgt wird, läuft es meist sogar stabiler und besser – was man nun aber auch nicht auf JEDE hardware beziehen kann.

      Jedenfall erinnere ich mich an sehr, sehr viel Ärger mit Treiberproblremn unter Windows XP -W10!

      Bei Soundkarten habe ich sogar nach jahrelangen Hör-und Latenztests auf jeden Fall subjektiv das Gefühl, das jede karte (mit gleichen verstärker, Boxen und testfile) unter Linux einen viel besseren Sound haben, als unter Windows.
      Mac’s Betriebssystem(e) basieren auf Linux und sind nicht ohne Grund seit Jahren führend im Audio, Video-und Grafikbereich!

      Allerdings gefällt mir der Preis und der Monopolkonzern dahinter genausowenig, wie Microsofts „Datenschutz“-philosophie…

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        billy tk

        Seit 10 Jahren benutze ich Linux für Audio und Videobearbeitung und bin mehr als begeistert, was sich dort in den letzten Jahren getan hat.

        Und so findet man in Ubuntu, KX-und Qiana Studio bereits alle wichtigen Programme, Plugins, Instrumente, Codecs uvm. vorinstalliert und eingerichtet!

        kostenlos, frei, open-source und Sicherheit (Viren, Architektur,..) sind neben der Stabilität und Benutzerfreundlichkeit weitere Schlagworte, die seit Windoof 8-10 eher für Linux sprechen!

        Ich weiss nur eins: Seit es Qiana Studio gibt (Linux Mint+KXStudio+…) kommt bei mir nichts anderes mehr auf die Kiste!

  12. Profilbild
    LOSCHI von Querschlach

    Tach erst einmal!
    Ich habe mir 2012 einen Rechner bei „Besser-PC“ gekauft und kann bis heute nur sagen, das ist der beste Rechner den ich je hatte. Alles Online bestellt. Super Beratung, viel Geduld, gute Kompetenz, guter Support (auch nach Jahren) Guter Preis. Der Rechner: Leise, schnell, solide. – Ich bin bisher rundum zufrieden. Mittlerweile heißt die Firma Besser-PC >>> DIAWO >>> ich kann nur empfehlen die Homepage zu besuchen. LG

  13. Profilbild
    Wellenstrom  AHU

    Mache derzeit gute Erfahrungen mit der neuen Generation von AMD CPUs. Wer mehr will für einen günstigeren Preis, sollte sich durchaus mal die Ryzen 7er Chips angucken. Jetzt umgestiegen, weil Intel nun Jahre gepennt hat.

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