Test: Clavia Nord Piano 5, Stagepiano

9. Juni 2021

Rotes Klavier mit mehr Speicher und neuen Features

clavia nord piano 5 73 88 test

Clavia Nord Piano 5, Stagepiano

Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Knapp drei Jahre ist es bereits her, dass Clavia die vierte Generation seines roten Stagepianos auf den Markt brachte. Und zack, da ist Version 5 schon da.

Clavia tut gut daran, die Optik seiner Keyboards beizubehalten, ist die Farbe Rot doch schon lange das Markenzeichen des schwedischen Unternehmens. Was genau Clavia beim Nord Piano 5 überarbeitet hat und welche neuen Features und Sounds es mit sich bringt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Einordnung des Clavia Nord Piano 5

Mit den Produktvarianten Nord Stage, Nord Electro und Nord Piano stellt Clavia grundsätzlich drei Keyboards zur Auswahl, die allesamt mit Fokus „Live Bühne“ entwickelt wurden. Von diesen drei ist das Nord Piano ist „Pianistischste“. Will heißen, der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Spielen von Piano-Sounds, auch wenn das Nord Piano seit einiger Zeit über Nords Sample Synth Sektion verfügt und hierdurch auch Nicht-Piano-Sounds bietet.

Das Nord Electro geht da einen Schritt weiter und bietet mit Piano-, Sample Synth- und Orgel-Sektion ein deutlich größeres Sound-Repertoire und verfügt sogar über Zugriegel. Noch einen Schritt weiter geht das Nord Stage, das zusätzlich die Synthesizer-Abteilung des Nord A1 beinhaltet.

clavia nord stage 3

Clavia Nord Stage 3

Nicht unerwähnt lassen möchte ich das Nord Grand Piano, das Clavia Anfang 2019 präsentierte und vornehmlich im heimischen Wohnzimmer zum Einsatz kommen wird und die leider nur noch gebraucht erhältliche Orgel C2D. Da kann man nur hoffen, dass Clavia diese irgendwann (im neuen Gewand) neu auflegt.

Features des Clavia Nord Piano 5

Wie auch bei den Stage- und Electro-Keyboards bietet Clavia das Nord Piano 5 nun in unterschiedlichen Varianten an, offensichtlich scheinen auch die „Nord Pianisten“ mit 73 Tasten auszukommen. Denn neben der klassischen 88er-Version haben die Schweden nun auch das Nord Piano 5 73 im Angebot. Technisch sind die beiden Keyboards identisch, auch bei der Tastatur gibt es – bis auf die Anzahl der Tasten – keinerlei Unterschiede.

clavia nord piano 5 test

Nord Piano 5 mit 73 Tasten

Das grundsätzliche Konzept des Nord Pianos hat Clavia beibehalten, d. h. es gibt wieder eine Piano- und eine Sample Synth-Sektion, die einzeln, als Split oder als Layer gespielt werden können. Das Thema Split und Layer ist bei Clavia ja immer so eine Sache, denn während andere Hersteller bis zu 16 Zonen (Stichwort Kurzweil) oder zumindest mal 2-3 Zonen samt frei wählbarem Split-Punkt anbieten, zeigte sich Clavia in diesem Punkt stets etwas knauserig. Bekennende Nord-User stört das schon lange nicht mehr, über die Jahre hat man sich ja doch irgendwie dran gewöhnt. Rein praktisch gesehen, ist es meiner Meinung nach aber ein Nachteil gegenüber vielen Mitbewerbern.

Mit dem Nord Piano 5 bessert Clavia nun hierbei wieder ein Stückchen nach und erlaubt es, bis zu zwei Pianos und zwei Sample Synth Sounds miteinander zu kombinieren und als 4er Layer zu spielen. Hinzu kommt, dass man die beiden Pianos gegeneinander verstimmen kann, was zu sehr schönen Effekten führen kann.

clavia nord piano 5 test 88

Das 88-Tasten-Modell

Bei den Splits ist man weiterhin an die sieben vorgegeben Split-Punkte gebunden. Diese werden durch die oberhalb der Tastatur befindlichen LEDs angezeigt. Auch hier können bis zu vier Sounds (zwei Pianos, zwei Sample Synths) zum Einsatz kommen, die Sounds können rund um den Split-Punkt herum auf Wunsch mit einer Crossfade-Funktion überblendet werden, was zu schönen gemorphten Sounds führen kann.

Immer wieder erwähnenswert, da nicht überall Standard: Beim Umschalten der Sounds reißt der Klang nicht ab, sondern bleibt bis zum erneuten Anschlagen der Tasten gehalten.

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Piano Sektion des Nord Piano 5

Die Piano-Sektion des Nord Pianos 5 ist übersichtlich aufgebaut und wurde gegenüber dem Nord Piano 4 nur geringfügig verändert. Die internen Piano-Sounds sind in sechs Kategorien sortiert und lassen sich mit Hilfe eines Drehreglers auswählen. Neben der Möglichkeit, das Anschlagsverhalten in drei Stufen einzustellen, bietet das Keyboard nun auch fünf vorgefertigte EQ-Timbre-Presets. Über diese lässt sich die Klangcharakteristik einstellen. Hinzu kommen die bereits bekannten Einstellungen für Soft-Release und String-Resonance.

Nutzt man o. g. Layer, lassen sich die Lautstärkeverhältnisse so wie ggf. eine Oktavierung der beiden Pianos mit den Layer A/B-Tastern und dem Endlosdrehregler mit LED-Kranz einstellen.

clavia nord piano 5 test

Ansonsten hat Clavia dem Nord Piano 5 wieder einen größeren Speicher spendiert, so dass man nun bis zu 2 GB (Nord Piano 4: 1 GB) aus der hauseigenen Nord Piano Library ins Keyboard laden kann.

Ab Werk bekommt man neun Grand Pianos, neun Uprights, 10 E-Pianos sowie weitere Harpsichords, ein Clavinet und Digital-Pianos geboten. Ein klarer Vorteil der Nord Keyboards ist weiterhin der modulare Aufbau des Sound-Repertoires, d. h. aus dem mittlerweile sehr großen Fundus an Piano- und Sample Synth-Sounds kann man selbst auswählen, welchen Flügel- oder Klavier-Sound, welches E-Piano man nutzen und spielen möchte. Die komplette Liste der Nord Piano 5 Factory-Sounds findet ihr hier.

Mit Hilfe eines Software-Managers lässt sich der Speicher des Nord Pianos ganz individuell füllen und später ggf. austauschen. Auch eigene Sounds lassen sich erstellen und mit dem Keyboard nutzen. Hierfür bietet Clavia den Nord Sample Editor an:

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Hier einige Beispielsounds des Nord Pianos 5:

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Den Klang des Nord Pianos 5 empfinde ich als sehr hochwertig. Das Piano ist dank seines modularen Speicheraufbaus wie gesagt extrem breit aufgestellt, so dass man davon ausgehen kann, dass man auch in einigen Jahren noch neue Sounds von Clavia kostenfrei bekommt. Diesem Prinzip sind die Schweden schon lange treu und bis dato gibt es keinerlei Anzeichen, dass sich das irgendwann einmal ändern sollte. Die im Entertainer-Keyboard-Bereich üblichen Nachkauf-Collections sind hier zumindest nicht in Sichtweite.

Der Kontrast zwischen eleganten und majestätischen Flügel-Sounds und den teils recht knarzig wirkenden Upright-Pianos ist bei der Nord Piano-Library recht groß, was ich als sehr inspirierend empfinde. Gerade im Bühnenkontext möchte man stilistisch ja viel bedienen können und da ist das Nord Piano 5 ein echter Bringer.

Gleiches gilt für die E-Pianos, die Clavia in ganz sanfter DX7-typischer Form, aber auch in schönen knackigen Rhodes-Sounds anbietet. Für meinen Geschmack gibt es auch hier für alle erdenklichen Einsatzgebiet mehr als brauchbare Sounds, toll. Abgerundet wird das Ganze mit ein paar Vintage-Digital-Pianos und Harpsichords.

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Sample Synth Sektion

Auch innerhalb der Sample-Synth-Sektion gibt es ein paar Änderungen gegenüber dem Vorgänger-Piano. Die Größe des Speichers wurde von 512 MB auf 1 GB nahezu verdoppelt, dazu liegt die Polyphonie nun bei 40 anstatt 30 Stimmen.

clavia nord piano 5 test

Neu hinzugekommen sind die drei Unison-Presets, über die sich der Sound durch Wiedergabe weiterer Stimmen des gleichen Sounds auf Knopfdruck fetter und breiter machen lässt, drei Vibrato- und zwei Timbre-Presets (Soft, Bright) sowie die in drei Stufen einstellbare Dynamik. Altbekannt und weiterhin gerne gesehen sind die beiden Drehregler Attack und Decay/Release, über die sich das Ein- und Ausschwingverhalten der Samples schnell und intuitiv einstellen lässt.

Um schneller den passenden Sound zu finden, bietet die Sample-Synth-Sektion nun zwei mit Kategorie und Sample beschriftete Drehregler. Beim Vorgängermodell musste man hier noch mit einem Regler auskommen.

Einen Überblick zur Nord Sample-Library 3.0 findet ihr hier. Auch dieser Library fügt Clavia regelmäßig neue Sounds hinzu. Ganz neu dabei sind die in Zusammenarbeit mit Project Sam entstandenen Symphonic Strings (Demos dazu gibt es hier) und Big-Band-Sounds:

 

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Bedienung und Programme

Die Bedienung der Nord Keyboards war schon immer recht intuitiv und für die meisten User auch ohne Studium des Handbuchs schnell erfasst. In all den Jahren hat sich das zum Glück auch nicht geändert, so dass man nur selten etwas nachschlagen muss.

clavia nord piano 5 test

Für die eigenen Lieblingskombinationen aus Pianos und Sample-Sounds stehen 400 Speicherplätze bereit. Diese sind in 16 Bänken à 25 Programme einsortiert und über den Prog/Menü-Regler schnell aufgerufen.

Wie auch die Electro und Stage Keyboards, bietet das Nord Piano fünf Live-Programme, bei denen Änderungen von Sounds und Parametern stets direkt gespeichert werden.

Effekte

Direkt und intuitiv – das waren und sind die Stichwörter, wenn es um die Bedienung der Nord Keyboards geht. Das Konzept der roten Stagepianos haben mittlerweile viele andere Hersteller übernommen, so dass es kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist, was aber nichts an der sehr guten Umsetzung ändert.

clavia nord piano 5 test

Das Nord Piano 5 bietet insgesamt sechs Effektblöcke, wovon zwei verschiedenen Modulationseffekten und einer der Amp/Compressor-Abteilung vorbehalten ist. Die anderen drei Effekt-Sektionen sind für Equalizer, Delay und Reverb zuständig.

Wie im obigen Bild zu erkennen, schlägt sich die im Nord Piano 5 hinzugekommene Layer-Möglichkeit zweier Pianos/SampleSynth-Sounds auch bei den Effekten wieder. Die einzelnen Effekt-Sektionen können nämlich entweder nur einem A/B-Layer der Pianos/Sample-Sounds oder beiden hinzugemischt werden. Eine Kombination aus Piano A und Sample-Synth A oder gar den Effekt auf alle vier Parts (mit Ausnahme von EQ und Delay, da geht es) geben, ist allerdings nicht möglich.

Die Auswahl an Effekten ist für ein Keyboard mit Fokus auf Pianos schon sehr gut und die Effekte klingen allesamt sehr hochwertig. Egal ob man seine Signale mit einem Pan-Effekt, Chorus oder Flanger modulieren möchte, den E-Pianos über die fünf zur Auswahl stehenden Verstärkertypen den richtigen Drive mitgeben möchte oder den Gesamtsound mit Hilfe des dreistimmigen Equalizers (wobei das mittlere Frequenzband im Bereich 200 Hz bis 8 kHz stimmbar ist) einfach an die örtlichen Begebenheiten anpassen möchte, all das geht mit den Effekten des Nord Pianos 5 wunderbar einfach und in sehr guter Klangqualität.

Im Hall-Bereich bringt Clavia mit dem Parameter Chorale etwas Leben in den Hall. Denn ist dieser aktiviert, moduliert der Hall beim Ausklingen leicht, so dass man einen schönen Sound erhält. Ebenfalls neu ist der Ping-Pong-Modus beim Delay.

clavia nord piano 5 test 88

Tastatur und Anschlüsse des Nord Piano 5

Die Tastatur des Nord Piano 5 ist baugleich zum 4er Nord Piano, so dass wieder die offiziell auf den Namen „88-key Triple Sensor Grand Weighted Hammer Action“-Tastatur zum Einsatz kommt. Meinem eigenen Spiel kommt diese sehr entgegen, agiert sie doch sehr schnell und bietet einen sehr guten Anschlag. Die Verarbeitungsqualität entspricht die dem gesamten Keyboard, alles ist sehr hochwertig gefertigt und macht einen überaus soliden Eindruck. Die einzelnen Tasten federn sehr schnell zurück und erlauben ein insgesamt sehr dynamisches Spiel.

Praxisnah findet man beim Nord Piano 5 die Beschriftungen der Anschlüsse nicht nur rückseitig, sondern auch von oben schnell erkennbar auf der Oberseite des Gehäuses. Die weiße Schrift lässt sich dabei sowohl auf der roten Bedienoberfläche als auch auf dem schwarzen Gehäuse gut ablesen.

clavia nord piano 5 test 88

Ein Klinkepärchen der Größe 6,3 mm dient als Ausgang, zusätzlich bietet das Nord Piano 5 einen (nicht getrennt regelbaren) Kopfhörerausgang. Externe Zuspieler lassen sich über einen 3,5 mm Klinkeneingang dem Keyboard zuführen. Über eine mittlerweile recht weit verbreitete Bluetooth-Schnittstelle verfügt das Nord Piano 5 nicht.

Weiter geht es mit MIDI-Ein- und Ausgang als DIN-Buchsen, einem USB-Port für den Anschluss an den Computer sowie zwei Pedalanschlüssen (Sustain, Volume/Control). Abgeschlossen wird die Rückseite mit einem Power-On/Off-Schalter sowie eine Kaltgerätebuchse. Zum Lieferumfang gehört eine 3-fache Pedaleinheit, das passende Kaltgerätestromkabel (in langer Ausführung), ein USB-Kabel sowie eine gedruckte englischsprachige Bedienungsanleitung.

Fazit

Clavia bleibt seiner Produktphilosophie auch beim Nord Piano 5 treu und bessert es gegenüber dem Vorgängermodell an zahlreichen Stellen auf. Mehr Speicher, Timbre-EQ-Presets, erweiterte Split-/Layer-Funktionen und ein paar mehr Effekte. Das alles zusammen ergibt ein solides und gutes Stagepiano, wobei das Wort „Piano“ klar im Fokus steht. Schön ist die Möglichkeit, nun bis zu vier Sounds zu layern und diese sogar gegeneinander zu verstimmen.

Die Sounds der Nord Piano- und Nord Sample-Library sind weiterhin sehr hochwertig und werden von Clavia stetig erweitert und verbessert. Hier sollte für jeden etwas Passendes dabei sein.

Aber auch bei der Preispolitik ändert sich bei Clavia nichts, so dass das Nord Piano 5 für die gebotenen Features mit einem Preis von 2.899,- Euro für die 73er Version und 2.999,- Euro für die 88er Version sehr hoch angesetzt ist. Das inklusive Synthesizer-Sektion und damit breiter aufgestellte Stage 3 von Clavia ist da preislich nicht mehr weit weg.

Eine gute Alternative könnte auch das Electro 6 sein. Dieses gibt es zwar nicht mit 88 Tasten, aber in einer 73er HP-Version. Hier sollte man vorab also genau überlegen, zu welchem Modell man greift.

Plus

  • Tastatur
  • Optik/Verarbeitung
  • hochwertige Sounds
  • verstimmbare Layer-Sounds
  • Timbre-EQ

Minus

  • hoher Preis

Preis

  • Nord Piano 5 73: 2.899,- Euro
  • Nord Piano 5 88: 2.999,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMOS omb  

    Ich stand vor etwas über 2 Jahre vor der Wahl, Nord Piano oder Electro. Habe mich dann auf Grund der Zugriegel, Preis und dem Gewicht für den Electro 6 entschieden. Das habe ich inzwischen auf Grund der Tastatur etwas bereut. Würde inzwischen auf alle Fälle die Version ohne Zugriegel mit „Klaviertastatur“ bevorzugen. Mit der Anschlagdynamik bin ich, trotz inzwischen einiger Software updates, nicht so zufrieden. Desweiteren ist das Netzteil ein unerfreulicher Störempfänger, wenn sich z.B. unserer Gitarrist zu nahe an meinen Nord Electro heran wagt. Übrigens egal ob mit Humbucker oder Singles. Sollte bei dem Preis kein Thema sein dürfen. Hoffe das das Nordpiano da mit besserer Störanfälligkeit aufwartet. Was mich dann immer wieder versöhnt ist die Zuverlässigkeit und Bedienung im direkten Zugriff. Aber ich glaube für mich persönlich käme eine Nord Anschaffung nicht nochmal in Frage. Einfach zu teuer. Für mich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht richtig. Auch andere Keyboards können inzwischen mit ähnlich guten Sounds, Tastaturen und Bedienung punkten. Und in der heutigen Zeit mal den Speicher grösser machen ist ja auch nicht die Sensation. Vielleicht sollte ich aber doch nochmal das Piano testen, kann ja notfalls auch wieder zurück.

  2. Profilbild
    buster  

    Ich bin nach langer Odyssee über diverse Yamaha, Kurzweil, etc. bei den roten gelandet und möchte sie nicht mehr missen. Ja, es gibt viele Einschränkungen und einen hohen Preis, muss halt jeder für sich abwägen.

  3. Profilbild
    costello  RED

    Ich bin auch vor Kurzem bei den „Roten“ gelandet. Mir gefällt die offene Architektur bei Clavia sehr gut. Der (relativ neue) White Grand-Flügel ist ein echtes Highlight, da kann ein Kurzweil Artis zum Beispiel nicht mithalten. Die Rhodes- und Wurlitzerklänge finde ich auch gelungener, als bei den meisten Wettbewerbern. Was die Tastatur angeht – ich habe das Nord Grand und die verbaute Kawai-Tastatur lässt sich sehr angenehm spielen.

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