Test: Rane MP2014, DJ-Mixer

Den Abschluss macht das große und griffige Poti, das den Line-Fader ersetzt. Startend bei 7 Uhr und den Maximalwert erreichend bei 5 Uhr. Ein langer Weg, der langsames und feines Mixen quasi unumgänglich macht. Noch mehr bewirkt das langsame Aufdrehen mehr Spielen nach Gehör – der Pegel ist nicht so einfach wie normal: Fader oben. Hier entscheidet mehr das Gehör, wie die Pegelverhältnisse sind und sein wollen, eine doppelte Gain-Kontrolle könnte man sagen.

Die haben doch tatsächlich die Fader vergessen.

Die haben doch tatsächlich die Fader vergessen

Linksseitig finden wir die Regler für Sesssion In und Sesssion Out wie auch den Mikrofon-“Eingang“. Hier bietet sich ein Gain-Poti und die Auswahl On/Off für das Mikrofon, wie auch ein Duck/Talk-Over. 10 dB Absenkung finden statt, sobald ein Signal am Mikrofoneingang anliegt. Die Klangregelung besitzt ein Band – mehr Bass oder mehr Mitten und Höhen.

Die Mikrofon-Sektion samt 1-Band EQ und Duck-Schalter.

Die Mikrofon-Sektion samt 1-Band EQ und Duck-Schalter

Der Session In ist nicht nur cue-bar, sondern besitzt sogar ein eigenes Filter, High-Pass, Low-Pass und das bipolare Filter: Rechtsdrehung ab Mitte ist ein High-Pass Filter, Linksdrehung ist ein Low-Pass-Filter.
RaneMP2014_SessionInDetail

Rechts finden wir wie zu erwarten Master- und Booth-Regelung, Kopfhörer-Level und ein Pan-Regler – Cue- oder Master-Signal.

Soweit zur Oberseite, Zeit, einmal ein Signal durchzujagen und ein bisschen an den Reglern zu schrauben.

Forum
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    Danny Who  AHU

    Was kaum wem aufgefallen ist: auch die optionale Phantomspeisung im Mikrofonweg wurde weggelassen.

    Und noch fehlt, sehr gravierend, die Serato-Zertifizierung, die der große Bruder auch nach nem halben Jahr bekommen hat. Rane zufolge läge es an Serato, ob das Ding mit aufgenommen wird.

    Ich finde den Preis mit 2500 gegenüber dem Bruder bei 3100 immer noch zu hoch. 2000 wären relativ fair.

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      Bolle  RED

      Hey Danny, gut aufgepasst. Das ist mir gar nicht aufgefallen.

      Bez. Serato: Ich denke, der wird bald zertifiziert – warum das diesmal so lange dauert (was ja eigentlich typisch für Native wäre :) ), weiß ich gar nicht. Kommt sicher.
      Wäre auch mal interessant, ob der DJM-900NXS2 Serato zertifiziert werden wird..Spannend, Spannend :)

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      olafmol

      rotary mixers are more aimed at house/disco DJ’s that do longer „blends“ and don’t use crossfaders like „cutting“ turntablists/hiphop DJ’s do use

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        dilux  AHU

        langsame übergänge kann man auch mit einem crossfader machen…ist das so etwas esoterisches mit diesen rotaries? günstiger sollen die mixer durch das weglassen ja anscheinend nicht werden ;)

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          Bolle  RED

          Kann man mit einem Line-Fader noch besser als mit einem in der Regel ja kurzem Crossfader aber ja, etwas „esoterisches“ hat es schon.
          Aber auch etwas praktisches: Drehen ist feiner als Schieben — zumindest vom Handling her und verleitet nicht so zu schnellen Bewegungen.
          Viel Haptik in jedem Fall..also, eigentlich nur sogar.

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            dilux  AHU

            ok, mir waren rotaries einfach nicht bekannt und weil ich früher sehr viel mit dj’s zu tun hatte, war ich ein wenig verwundert ob des konzepts…allerdings finde ich, dass ein isolator nicht so richtig mit „langsam“ harmoniert :D
            preislich scheint man sich den mythos aber gut bezahlen zu lassen, denn bei studiomischpulten ist man bei kanalzügen jenseits der 800,-€ schon im absoluten high end und das bei deutlich erweiterter funktionalität.

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              Bolle  RED

              Verwunderlich, ist doch das Rotary-Konzept gerade am „wiederkommen“ – statt ein wirklich Neues.
              Harmoniert nicht? Ausprobieren, dann wirst du deine Meinung ändern. Mythos? Nein, Fakt, wenn auch es nicht mit jedem Auflege-Stil harmonieren wird.

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