Test: Roger Linn Design LinnStrument, USB/MIDI Controller

Hier wird klar der musikalische Ausdruck gefördert, und da sind es manchmal Nuancen, auf die es jemandem ankommen kann. LinnStrument macht’s möglich. Ob Octave Offset, Empfindlichkeit der Anschlags- und Druckdynamik samt Poly Pressure, Reichweite des Tone Bendings bis hin zur MIDI-Channel Zuordnung auch mehrerer bzw. multitimbraler Klangerzeuger, MIDI-Controller Organisation – da wurde an so Einiges gedacht, was den Virtuosen zufriedenstellen kann. Einen Arpeggiator hat es auch, genauso wie eine Strum-Funktion. Ebenso können gitarrentypische Slides erzeugt werden, wo z.B. zwei Töne gespielt werden und der tieferliegende zum höheren „gezogen“ wird.

Die Spielfläche dient im Nebenjob auch der Anzeige sämtlicher Parameterwerte und die Änderung funktioniert mit moderner "Wischmethode" wie bei Smartphones.

Die Spielfläche dient im Nebenjob auch der Anzeige sämtlicher Parameterwerte und die Änderung funktioniert mit moderner „Wischmethode“ wie bei Smartphones.

Insgesamt erscheint mir die Konstruktion genügend massiv zu sein, um sowohl Bühneneinsatz klaglos zu überstehen als auch langlebig zu sein. Bei der Silikonoberfläche wird man wohl abwarten müssen, wie die sich im Laufe der Zeit bewährt. Nicht so gut gefällt mir der USB-Anschluss, der genau so beschaffen ist, wie man das von Keyboards kennt. Jedoch wird das LinnStrument eventuell geschultert oder auch mal in einer Schieflage abgestellt. Das könnte im Falle den USB-Stecker verbiegen.

Auch ist der ganz normal in die Buchse gesteckt, es gibt keine Arretierung, die unabsichtliches Rausrutschen verhindert. Das gilt genauso für das (optionale) externe Netzteil, das eingesetzt wird, wenn man statt USB die MIDI-Verbindung verwendet. Wird das Instrument beim Spielen nicht bewegt, ist das ok. Hat man sich das LinnStrument wie eine Gitarre geschultert, dann muss man sich um die Kabelsicherung auf jeden Fall Gedanken machen.

Das LinnStrument wird mit Gigbag ausgeliefert

Das LinnStrument wird mit Gigbag ausgeliefert

Ein Hinweis zu den Audio Tracks: Das LinnStrument habe ich der Einfachheit halber an eine universelle Klangerzeugung angeschlossen, wie Sie wahrscheinlich bei jedem Kaufinteressenten vorhanden ist. In meinem Falle war das für diesen Test der Korg Kronos. Er bietet die erforderliche Bandbreite an Sounds sowie die notwendige USB-Buchse. Verstehen Sie das exemplarisch, denn das könnte auch ein Yamaha Motif, Roland Integra oder NI Kontakt Komplete sein. Zwar hat sich sofort gezeigt, dass die Sounds natürlich nicht auf die erweiterten Möglichkeiten des LinnStrument abgestimmt sind, aber immerhin konnte ich so das ganze Klangspektrum abchecken.

Manche Sounds „passten“ recht gut, darunter im Grunde alle Saiteninstrumente von Akustik-Gitarre bis Violine, aber auch ganz anderes Material wie Bässe und SynthPads klappten völlig gut. Bei einigen profitiert man unmittelbar von den günstigen Notenpositionen auf dem Spielfeld. Bei Flächensounds hatte ich während der Testphase ziemlich zu kämpfen, denn Akkorde greifen ist so eine Sache. Da ist viel zu erlernen, damit das Spielergebnis auch akkurat klingt und man vor allem einen Vorteil gegenüber etablierter Keyboardtastaturen sieht. Zum Beispiel haben Sie freie Wahl, ob die rechte Hand Akkorde und Melodieparts spielt oder ob Sie das mit links erledigen wollen. Oder während der Performance bei Bedarf einfach wechseln. Sie haben es sicher schon bemerkt, hier wird ordentlich Neuland betreten. Beim Test galt das auch für mich und daher hören Sie in unserem Audioplayer unten keine genialen Vorführtracks, wie das etwa ein Produktmanager macht, sondern genau das, was auch Ihnen bei den ersten LinnStrument Gehversuchen blüht. Doch soviel kann ich schon jetzt sagen: Nach Wochen oder Monaten der Einarbeitung klingen die Ergebnisse mit großer Wahrscheinlichkeit ziemlich amtlich.

Auf der Rückseite sind die Entwickler per Signatur verewigt

Auf der Rückseite sind die Entwickler per Signatur verewigt

Mitbewerber

Diese Ziel anzupeilen ist auch angesagt. Denn einen Controller finde ich dann gut eingesetzt, wenn er die Möglichkeiten einer Keyboardtastatur übertrifft. Da zähle ich ein Set an Wheels und (frei belegbaren) Drehreglern noch mit dazu, solange man für deren Bedienung während einer Performance keine artistischen Kunststücke vollführen muss. Auch hat sich das LinnStrument mit seinen, wenn auch wenigen, Mitbewerbern zu messen.

Ein bisschen Furore macht das Roli Seaboard, auch weil es Democlips gibt, wo anerkannte Virtuosen vorspielen. Aber die haben auch geübt, denn das Seaboard kenne ich ein bisschen und das kann rasch ziemlich seekrank klingen, wenn man nicht wirklich akkurat die Töne trifft. Das LinnStrument ist außerdem sehr eigen konzipiert und superleicht und damit schön flexibel einsetzbar im bereits vorhandenen Gerätepark. Das Seaboard ist außer dem neuen Modell Rise, das aber nur 25 Tasten hat, recht groß geraten und muss auf jeden Fall auf einem Keyboardständer o.ä. platziert werden. Außerdem ist es mit Euro 2.199,- und Euro 3.499,- erheblich teurer.

Rogers natural Habitat

Rogers natural Habitat

Kurzes Interview mit Roger Linn

Den LinnStrument Test habe ich als Anlass genommen, um Roger Linn ein paar Fragen zu stellen.

Amazona.de:
Wann hast Du Dich entschlossen, das LinnStrument zu erfinden und welche Idee steckt dahinter?

Roger Linn:
Ich war es einfach leid, immer wieder Musik zu hören, die erkennbar nur mit On/Off Schaltern eingespielt ist. In Wahrheit ist ein MIDI-Keyboard ja nichts anderes. Also wollte ich in elektronische Musik die gleiche Ausdrucksstärke einbringen, die ansonsten nur mit guten akustischen Musikinstrumenten zu meistern ist. Und ich glaube, dass ich das mit der polyphonen dreidimensionalen Auslegung des LinnStrument geschafft habe.

Amazona.de:
Gibt es Zukunftspläne, zusätzliche Funktionen zu implementieren oder sogar welche für weitere Controller Instrumente?

Roger Linn:
Wir erweitern den Funktionskatalog ständig und verbessern auch vorhandene. Das geht ganz einfach mittels Software Updates. Und ich denke auch an weitere Instrumente, die mit der polyphonen dreidimensionalen Touch Sensing Technologie arbeiten. Allerdings bietet das LinnStrument bereits einen derart hohen Level musikalischer Ausdrucksfähigkeit für orchestrale und viele andere Instrumente, ebenso Percussions natürlich, so dass nicht unbedingt der Bedarf für noch ein zusätzliches Controller Instrument besteht.

Amazona.de:
Hast Du Feedback von LinnStrument Käufern und wenn ja, was sagen die?

Roger Linn:
Sie lieben es. Für viele von ihnen ist es mittlerweile sogar das Hauptinstrument, zu dem sie stets zuerst greifen. Lies mal ein paar ihrer überschwänglichen Kommentare in den Testimonials auf meiner Homepage.

Amazona.de:
Obwohl die Produktbeschreibungen und die Tutorial Videoclips großartig sind, gibt es noch keine richtige Bedienungsanleitung. Ist da was in Planung?

Roger Linn:
Es gibt durchaus eine Bedienungsanleitung, die ist sogar weit umfangreicher als das, was ich üblicherweise von anderen Produkten kenne. Man findet die auf der LinnStrument Support Seite auf meiner Homepage und zwar unter dem Menüpunkt „User Manual“. Und in einem von mir persönlich signierten Schreiben, das jedem LinnStrument beigefügt ist, gibt es eine Produkteinführung, die ich geschrieben habe. Darin erläutere ich auch, warum gerade die kontinuierlichen Erweiterungen es sind, die ein gedrucktes Handbuch schnell veralten lassen würden. Das ist also der Grund, warum das ausschließlich online und damit stets auf aktuellem Stand ist. Und LinnStrument Besitzer können sich das alles dann auch jederzeit ausdrucken.

Amazona.de:
Vielen Dank für das Interview Roger. Wir wünschen auch in Zukunft für noch viele kreative Würfe von Dir.

Da Roger Linn mit der Beschreibung einiger der Punkte im Test von Klaus-Peter Rausch nicht zufrieden war, haben wir ihm die Möglichkeit gegeben, hierzu Stellung zu nehmen. Dasselbe Recht haben wir auch dem Autor eingeräumt, der im Anschluss an Roger Linns Darstellung auch seine Sichtweise dargestellt hat.

Max Lorenz, AMAZONA.de-Redaktion

Klangbeispiele
Forum
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    arnimhandschlag  

    Würde mich tatsächlich mal interessieren, die „An- und Ausschalter“-Problematik ist leider doch allzu vieler Musik anzuhören. 1700 Euronen ist aber nichts desto trotz ganz schön happig für einen Controller

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    jochen

    Erstmal ein grosses Dankeschön an die gesamte Amazona Redaktion. Ich möchte gerne einige Anmerkungen machen. Zunächst einmal benutzen diese neuartigen Controller die MPE (MIDI) Specs (https://docs.google.com/document/d/1-26r0pVtVBrZHM6VGA05hpF-ij5xT6aaXY9BfDzyTx8/edit?pli=1#heading=h.yll3e1clv7vt/). Grob gesagt, wird anstelle eines MIDI Kanals der Sound auf mehrere (z.B. 10) MIDI Kanäle verteilt und dadurch stehen Aftertouch, Bend (horizontal) und Slide (vertikal) „per Note“ zur Verfügung. Dies benötigt aber Software oder Geräte, die MPE kompatibel sind – bis jetzt sind es noch recht wenig.

    Hinter MPE stehen folgende Firmen: Roli, Haken Audio, Moog Music, Roger Linn Design, Keith McMillen Instruments, Madrona Labs, Eigenlabs, Uwyn, Bitwig und Apple. Die Liste macht (jedenfalls mir) Hoffnung auf eine Zukunft… ;-)

    Etwas zu den Roli Seaboards: ich habe das neue Seaboard RISE und bin wirklich überrascht, wie gut spielbar und auch wie gut konzipiert es ist. Es kostet übrigens nicht einmal die Hälfte des Linnstruments! (Wegen der Aussagen zu den Preisen.)

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      jochen

      MPE ist stark dahingehend ausgerichtet, einen (EINEN) Sound ausdrucksstärker spielen zu können. Wenn es ein Software-Instrument ist, sollte ein leistungsfähiger Rechner am Start sein, denn bei intensivem Einsatz kann der Ressourcen-Bedarf sprunghaft durch die Decke gehen. Das geschieht nicht wegen der MIDI Daten, sondern wegen der auszuführenden Modulationen im DSP-Bereich.

      Ich habe die Herausforderung angenommen, MPE-Controller für meine Max/MSP Anwendungen einzusetzen. Leider ist bisher wenig MPE-Resonanz in der Max- oder PD-Programmierer Welt – es ist eben sehr komplex. Für mich ist MPE DIE Veränderung des Interfaces seit der Einführung von MIDI.

      Linnstrument und Seaboard RISE sind die ersten „bezahlbaren“ Interfaces mit MPE und damit ist ein wichtiger Schritt getan. Während das Linnstrument mit Funktionen extrem vollgepackt ist (und spieltechnisch eher aus der Richtung Gitarre kommt), ist das RISE super einfach/straight forward (und in Piano Ordnung) – die Einstellungen werden hier über eine übersichtliche Dashboard Software gemacht. Damit sprechen diese Instrumente auf sehr natürliche Weise sehr verschiedene User-Typen an. Perfekt!

      Diese Interfaces verdienen wirklich die Bezeichnung „Instrument“ – das habe ich MIDI-Keyboards/-Controllers bisher strikt verweigert.

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        j.rauner  RED

        Ich setze als Continuum-Besitzer auch sehr stark auf MPE. Wobei mit Omnisphere es ja schon einen Soft-Synth gibt, der auch ohne MPE mit den „neuen“ Controllern funktioniert.
        Mal schauen, was uns die Zukunft da alles noch präsentiert.

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    j.rauner  RED

    Klaus, so ganz habe ich deinen Test nicht verstanden. Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn das Linnstrument an einen Kronos anzuschließen und, ich vermute mal, im einfachsten Midi-Modus damit rumzududdeln. Das hat meines Erachtens Roger als Notnagel eingebaut. Wenn ich das richtig verstanden habe, hast du das Linnstrument auch nicht im Multimodus des Kronos getestet, sondern nur im normalen Programmmodus?
    Die große Schwäche des Linnstrument ist, dass es keine eigene Soundengine hat, sondern auf andere Synths angewiesen ist. Da hättest du aus meiner Sicht schon mit Reaktor, Omnisphere usw. testen sollen, denn dafür ist das Linnstrument auch konstruiert. Ansonsten verkommt es als „Lead“-Insturment. Du hättest aus meiner Sicht noch viel deutlicher darauf eingehen müssen, dass es nicht trivial ist einen passenden Klangerzeuger zu finden und ihn auch noch dafür einzustellen.

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    TobyB  RED

    Hallo Johannes,

    für Reaktor gibt es MultiExp was wiederum auf Herwig Krass Modular-X Framework basiert. Und das Linnstrument und den Instrumentalisten fordert. Wie auch die Mac/PC Hardware. Ich seh das nicht unbedingt als Schwäche des Linnstruments, sondern als Vorteil.

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      j.rauner  RED

      Hallo Toby,
      warum ist es für dich ein Vorteil, wenn etwas nicht vorhanden ist. Ich sehe das vielleicht zu sehr aus der Continuum-Brille, aber es gibt einfach keine externe Software oder Hardware, die die Möglichkeiten des Continuums besser umsetzen kann als die Eaganmatrix-Soundengine. Die Software ist genau auf das Continuum zugeschnitten. Beim Linnstrument muss ich erst alles passbar machen.
      Und Ich finde es toll, wenn ich mein Continuum auspacken kann und einfach Musik machen kann ohne einen Rechner oder was auch immer. Wenn ich das möchte, funktioniert das ja auch noch.
      Meine Erfahrung ist: alles externe muss ich mir erarbeiten, muss mich schlau machen. Dann probiere ich dies oder jenes aus – try and error. Soviel Zeit habe ich nicht oder nicht immer. Ich möchte manchmal einfach nur Musik machen.

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        TobyB  RED

        Hallo Johannes,

        hier spielt für mich die Überlegung, dass es vermutlich nicht so einfach ist, eine alle Aspekte des Linnstruments umfassende Klangerzeugung zu entwerfen. Vermutlich spielte das bei der Konstruktion des Linnstruments eine Rolle. Ich vermute das einfach. Ich stimme dir zu, manchmal will man einfach nur Musik machen. Ich sehe das ähnlich, folge da allerdings eher dem pragmatischen Ansatz, siehe meinen Eingangspost. Für mich ist zeitlich gesehen entscheidend wie groß der Aufwand ist, den ich für die Umsetzung brauche. Wie gesagt, ich kann nicht einschätzen, warum R.L das Linnstrument so konstruiert hat. Finde das Konzept aber dennoch sehr gut umgesetzt.

        Grüsse ToB

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          j.rauner  RED

          Ich finde das Konzept des Linnstrument auch spannend und interessant. Keine Frage! Aber eine interne Soundengine hätte das Gerät aus meiner Sicht sehr aufgewertet. Und es muss auch nicht die alles umfassende Soundengine des Linnstruments sein, einfach etwas mit dem man arbeiten kann ohne sich um Midiverbindungen oder externe Klangerzeugung zu kümmern. Die anderen Funktionen gehen dabei ja nicht verloren und wer will muss sie auch die Soundengine nicht benutzen. Bemerkenswert am Test von Klaus ist gerade, dass er das Teil an einen Kronos, wie ich vermute und aus dem Test lese, im Programmmodus anschließt. Das geht aus meiner Sicht am Potential des Linnstrument vorbei. Eine interne Soundengine hätte zumindest das Potenzial für den, der noch keine Multidimensionalen Controller besitzt, erschlossen.
          Ich weiß nicht wie es dir dabei geht, aber da noch nicht viele Programme Multidimensionale Controller unterstützen, ist es zeitaufwendig und nicht trivial Den Contoller einzubinden.

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            TobyB  RED

            Hallo Johannes,

            vielleicht erwischt einer der Amazona Autoren/Redakteure R.L auf der Musikmesse und kann ihm ein paar Backgroundinfos entlocken. Mich würde dies brennend interessieren. Ich weiß das das Problem der Umsetzung eines Multidimensionalen Parameters nicht trivial ist. Gemessen an der Synthgeschichtszeitleiste ist das Thema noch nicht mal in den Kinderschuhen. Zumal es auch ein Umdenken vom Entwickler erfordert. Und bis dato haben das noch nicht viele geschafft. Und dann muss man das ja auch noch bespielen können, was dann noch mal ein anderes Thema ist.

            Grüße ToB

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    AQ  AHU

    Ich kann mich nicht für das Teil erwärmen. Auch nach dem Anschauen von verschiedenen Videos auf Youtube habe ich nichts gesehen, was ich mit einer guten Tastatur (teilweise noch mit zusätzlichem iPad controller) nicht genau so gut oder besser hinkriegen kann. Der Aufwand um eine einigermassen gute Virtousität zu erwerben scheint mitr rieseg. Mal sehen wenn jemand mit dem Linn daher kommt wenn er 5 Jahre fest und viel geübt hat…
    Mein Fazit: ein schönes Teil für ein paar Exoten aber ehrlicherweise kaum sinnvoll einsetzbar.

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      j.rauner  RED

      Das hat weder mit einer guten, noch mit einer schlechten Tastatur zu tun. Versuche mal z.B. ein polyphones Pitchbending zu spielen, dass kann bisher keine Tastatur.

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        AQ  AHU

        Da hast Du natürlich recht. Nur wo ist dieses Feature denn wirklich zu gebrauchen. Im Studio konzentriere ich mich lieber auf einzelne Stimmen. Mehrstimmig geht es auch, solange der Pitch simultan geändert werden muss. Und live? Da musst Du dann wahnsinnig gut sein, dass es auch wirklich gut kommt. Eben für die Handvoll Exoten, Die den Linn denn dann einsetzen.

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          j.rauner  RED

          Nur einzelne Stimmen zu spielen bzw. polyphone Sachen einstimmig einzuspielen, ist aber heutzutage auch ziemlich exotisch, oder irre ich mich da.
          Die Möglichkeit des polyphonen Pitchbendings war ja nur eins von vielen Beispielen, was man mit einer „normalen“ Tastatur nicht machen.
          Ich habe am Linnstrument noch nicht gespielt, aber finde es gerade für Einsteiger, die mir Tastatur eher auf Kriegsfuss stehen, überaus interessant. Für die Tastaturhelden ist dann das Roli Seaboard sehr gut geeignet. DIe paar Minuten auf der Messe haben mir gezeigt, wie einfach das zu bespielen geht. Das Haken Continuum ist dann wirklich exotisch und verlangt eine neue Spielweise – dafür ist es auch das flexibelste Instrument.
          Den Unterschied zwischen einem „normalen“ Controller und den „neuen“ multidimensionalen Controllern kann jeder mit den eigenen Händen selbst nachvollziehen, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Einfach nur mal einen Sinusoszillator an die „normale“ Tastatur klemmen, langweiliger geht es nicht mehr. Bei den multidimensionalen Controllern ist ein Sinuston eine Offenbarung.

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            AQ  AHU

            Die Musik wird ja langweilig, wenn wir alle gleich an die Probleme rangehen. Ich bin auf der Tastatur zuhause und weiss auch wieviel Aufwand und Zeit ich investiert habe um das gut zu können. Mir hat übrigens auch das Roli Seaboard gar nicht zugesagt, als ich auf der Messe kurz ein paar Töne darauf spielen konnte. Ich bleibe bei den Tasten und dazu noch den Lemur auf dem iPad und Du probierst es dann vielleicht mal mit dem Linn. Ich bin gespannt. Aber eben, Anderer Ansatz, anderes Resultat – und dann ist es ja auch OK.

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              j.rauner  RED

              An diesem Post merke ich, dass du etwas falsch verstanden hast. Ich spiele hauptsächlich Klavier/Flügel und dies normalerweise Solo. Die Tastatur ist genial für das Pianospiel, aber für Synthesizer ist sie aus meiner Sicht einfach zu starr. Oder um es besser zu sagen, weil ich die Ausdrucksmöglichkeiten eines akustischen Flügels kenne, bin ich von der Tastatur an Synthesizern eher enttäuscht. Mit dem Continuum habe ich ein äquivalentes Instrument gefunden.

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                AQ  AHU

                Ich hab Dich schon richtig verstanden. Und ein wenig hast Du schon recht. Ich brauche auch noch einen Blaswandler (TEControl) um meine Sachen umsetzen zu können. Aber eben, unsere Ansprüche, vermutlich auch an die Musik, sind nicht die gleichen. Das passt schon.

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    RobKastler

    Hallo,

    habe gerade 2 Linnstrument – Videos auf YT gestellt.

    Ich bin Keyboarder und habe nie wirklich Gitarre gespielt (aber die Gitarristen ein Leben lang um ihre Tonbearbeitungsmöglichkeiten beneidet) – insofern ist die Umstellung aufs LS schon ein Hammer, andererseits ja wieder die Herausforderung – viel trial & error, aber die LED-Beleuchtung hilft schon – viel Üben ist auf alle Fälle angesagt – ich hatte vor dem Kauf schon ziemlich Respekt davor, ein ganz neues Instrument zu erlernen, aber ich bin froh, dass ich es mir geleistet habe. Es macht irre Spass und ich mache Fortschritte …

    Ich habe das LS seit Juli und spiele fast jeden Tag, aber auch nicht zu verbissen …

    Ich spiele ein expanded Zither-Thema von Anton Karas, das jeder kennt – ich verwende 6 (MusicLab) RealStrats innerhalb von Plogue Bidule (wegen der poly-pitch-bends), verwende aber nur die X-Achse, Y- und Z-controllers sind deaktiviert – trotzdem sehr ausdrucksstark spielbar finde ich (auch dank des Sustainers der fantastischen RealStrats).

    https://youtu.be/wyUXPL0RnuQ

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      RobKastler

      When trying to record „Harry Slime ;-) Expanded“, one unintended note just at the beginning catapulted me in a completely different universe …

      https://youtu.be/Az69nV7UB9c

      BTW ich freue mich schon, wie AQ das mit seiner guten Tastatur und zusätzlichem iPad controller hinkriegt … ;-)))))
      (Spass ! – nicht bös sein … aber Du hast schon recht, der Aufwand, um wirklich was interessantes Neues zu schaffen ist schon beträchtlich – aber bei welchem Musikinstrument ist es das nicht ?)

      BTW2 welche Leser (ich glaube, das sind wirklich Leser, keine Hörer und schon gar keine Musiker) bewerten das Instrument mit EINEM Stern ????? haben die alle ein LS ? – selbst die 2 Sterne der Redaktion sind in Anbetracht der Innovation und Leistbarkeit des Instruments ein Heckel (mir fällt gerade nix besseres ein – heisst soviel wie „Are you kidding me ?“ – willst Du mich heckeln, also pflanzen, auf den Arm nehmen) … da erspare ich mir eine Bewertung …

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    TobyB  RED

    Das Linnstrument wird nun auch mit den letzten Versionen von Mainstage, Logic X nativ unterstützt. Was definitiv ein Grund ist über das Linnstrument nachzudenken.

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    bochum

    Von den lächerlichen Audio-Beispielen hier merkt man ganz klar, das der „Author“ keine Ahnung hat, wie man das Linnstrument ausdrucksvoll umgeht, oder überhaupt wozu es gut ist.

    Ich habe Linnstrument an meinen Prophet-6 angeschlossen und binnen 10 Minuten hatte ich einen der­ma­ßen ausdrucksvollen Leadsound, ich war total platt. Auch poly-Aftertouch geht reibungsloß, und fühlt sich zum erstenmal natürlich an.

    Es handelt sich hier um ein geniales, revolutionäres neues Instrument..man muss aber verstehen, damit umzugehen. Wirklich schade wie nachlässig es hier bei amazona.de behandelt wird…

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      k.rausch  RED

      Du bist ein toller Hecht und dir kann keiner das Wasser reichen. Allerdings reichts nicht, um den Text zu lesen. Da steht drin, wie es mit den Audio Tracks bestellt ist. Viel Erfolg noch mit dem schönen Linnstrument, es sei dir gegönnt :)

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    Chick Sangria  

    Das Gerät hat definitv einen präziseren deutschsprachigen Test verdient als diesen hier. Die Audiobeispiele bilden die MPE-Funktionen tatsächlich nicht detailliert ab (z.B. keine polyphonischen Pitchbends). Auch die Velocity Sensitivity lässt sich expressiver nutzen, als hier gezeigt wird, vor allem nach dem Firmware Update 1.2.4 im April.
    Es fehlen außerdem die Logic- und Mainstage-Sounds in den Beispielen.
    Zu den 15 von Roger Linn bereitgestellten Bitwig-Sounds: Das klingt wenig, aber in Wirklichkeit gibt es noch viel mehr Sounds, denn die Werte (Pressure und Y Axis) lassen sich in Bitwig-Instrumenten sehr leicht Werten zuordnen, dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=f2B7Rq1FBcc
    Zum Thema Roli vs. Linn:
    Das isomorphe Controller-Layout richtet sich klar an Leute, die von Gitarre/Bass herkommen. Als Gitarrist liegt mir das sofort, alle Skalen lassen sich schnell übertragen. Wenn ich dagegen als mehr oder weniger ausgebildeter Tastenmensch (der der Tester zu sein scheint) auf dem Linnstrument lande, muss ich viel mehr üben.
    Und: Die Keytar-Performance-Möglichkeiten sind hier wirklich großartig. Man kann die Audience Messages anpassen und über ein LED-Laufband seine Mitmusiker vorstellen. Das erwähnte USB-Kabel kann man wie ein Gitarrist hinter den Gurt klemmen und von der Spannung entlasten. Das Seaboard dagegen ist nur ein Brett auf einem Tisch.

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      k.rausch  RED

      Da du dir mit dem Kommentar Mühe gemacht hast, würdige ich das mit einer entsprechend ausführlichen Antwort. Die Hinweise auf Seite 6 und 7, die darlegen, wie die Audio Tracks hier entstanden sind, sprechen ja für sich. Diese Herangehensweise halte ich im Test für angemessen, deshalb wurde das genau so publiziert. Die Hinzunahme weiterer Software ist selbstverständlich möglich, jedoch ist das dann kein Linnstrument Test, sondern einer, der verschiedene Systemvoraussetzungen hat. Das betrifft sowohl Computer als auch verschiedenen Software. Ich habe während des Tests beschlossen, das für einen möglichen Workshop zu berücksichtigen. In so einem Fall sind dann mehrere Hersteller betroffen, die davon auch in Kenntnis zu setzen sind. Das ist von Bedeutung, da sowas ohne komplette Produktinformationen aus erster Hand nicht gemacht wird. Linn Instrument Design hatte auch keine komplett auf das Linnstrument abgestimmte Software mitgeliefert, es stellte sich erst später raus, dass es sowas gibt. Zudem wurde ich zeitlich unter Druck gesetzt, denn das Linnstrument sollte möglichst schnell an einen Tester eines anderen Magazins weitergeleitet werden. Ein Workshop-Szenario ist der angemessene Rahmen für den sachlichen Bedarf, den du hier schilderst, und der auch in einem anderen Kommentar angesprochen wurde.

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      k.rausch  RED

      Dazu ist eine weitere Einarbeitung in das Linnstrument unerlässlich, das bestätigen Besitzer dieses Instrumentes. Ich hätte mich darauf auch gerne eingelassen, wie du gelesen hast, halte ich das Konzept für außerordentlich interessant und in weiten Teilen gelungen. Daher habe ich es dem Hersteller im Fazit auch nicht angekreidet, keine Tonerzeugung mitzuliefern, sondern auf Selbstinitiative des Käufers zu setzen. Und genau da sind meine Audio Tracks angesiedelt. Wie im Text erläutert, zeigen sie schonungslos, was einem blüht, wenn man das Linnstrument einfach mal so an irgendein Instrument seines Studios anschließt und sich ein bisschen Mühe bei der Handhabung des Linnstruments gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Dass das missverstanden werden kann, als „der Tester kann nix“, habe ich in Kauf genommen. Mir ging es darum, ehrlich zu zeigen, was in der Praxis passiert, und nicht den Job eines Produktmanager tun, der das Linnstrument mit Glanz und Gloria vorführt, um das Instrument zu verkaufen. In Wahrheit macht also das Linnstrument eine schlechte Figur, nicht ich. Wäre nämlich die eine Engine eingebaut, oder so gelöst wie beim Seaboard, dann würde die Sache gänzlich anders ausschauen.

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        Chick Sangria  

        „In Wahrheit macht also das Linnstrument eine schlechte Figur, nicht ich.“ – Mit knapp 3 cm Dicke braucht es sich um seine Figur keine Sorgen zu machen. Es ist eine Frage der Zielgruppen. Wenn man sich das Niveau der Diskussionen im offiziellen Forum anschaut und sie mit den Facebook-Kommentaren unter Marco Parisis Hendrix-Performance auf dem Roli vergleicht, sollte man als Rezensent bei der Bewertung auch die Zielgruppen im Auge haben. Da es bei Linn weder Handbuch noch High End-Promovideos noch Endorser gibt, ist das Marketing im Grunde viel ehrlicher als bei Roli, wo jeder erwartet, gleich wie Marco Parisi spielen zu können – nach dem Motto: Wenn ihr keine Ahnung von Midi-Verkabelung habt, lasst es lieber.
        https://www.kvraudio.com/forum/viewforum.php?f=263

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          k.rausch  RED

          Auf die Roli Demos zu sprechen zu kommen, ist im Falle Workshops durchaus angebracht. Nicht unbedingt Parisi, der ist Ausnahmetalent und macht den Hendrix auch auf der Colabüchse. Sondern infragestellen, wieso die Rise Shows zu dritt gemacht werden. Stichwort geringer Tastenumfang als Ansatz dafür.

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            Chick Sangria  

            Und eine letzte Sache noch:
            Wenn man den Test mit dem Rise-Test von euch vergleicht, sind die Kriterien einfach nicht dieselben:
            https://www.amazona.de/test-roli-seaboard-rise/5/
            Hier gibt es keine Audiofiles und keine Minuspunkte – entspricht das einheitlichen Redaktionsstandards? Nur die coolen Demos zu posten ist kein kritischer Ansatz.
            Deshalb wäre es fair von der Amazona-Redaktion, bald den Workshop durchzuführen und sowohl in der Rezension des Rise als auch in der des Linnstruments darauf hinzuweisen, dass es eine Ergänzung gibt.

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              k.rausch  RED

              Es gibt mittlerweile eine Menge Controller, die sind jedoch derart unterschiedlich, so dass es bislang keine einheitliche Linie innerhalb eines Testrasters gibt. Ob Audio Tracks dazugehören, ist so eine Sache, wenn es keine Tonerzeugung gibt. Das war also beim Linnstrument ohnehin Auffassungssache. Das gilt auch für die Lernkurve, denn ich wurde vor Veröffentlichung gefragt, ob die erkennbar hohe Lernkurve des Linnstruments negativ zu bewerten sei. Was aus meiner Sicht nicht so ist. Wie sich ein möglicher Workshop unter Berücksichtigung mehrerer Controller realisieren lässt, ist derzeit noch offen. Das hängt eindeutig mit dem erforderlichen Aufwand zusammen, und die Erfahrungen mit Linnstrument und den Reaktionen der Leser würden auf jeden Fall Berücksichtigung finden. Für den Moment ist das also erstmal in der Sondierungsphase.

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                Chick Sangria  

                Wie ich das verstehe, geht es explizit um MPE-Controller. Da sind mir auf dem deutschen Markt nur Linn, Roli und Haken bekannt, Eigenharp und anderes Zeug bekommt man ja nicht. Continuum ist sehr teuer, aber ein detaillierter Vergleich von Linnstrument und Rise mit einheitlichen Kriterien wäre doch machbar und sehr interessant für potentielle Käufer. Bei euch sind die beiden Geräte bisher ja nicht mal in der gleichen Produktkategorie.

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                  k.rausch  RED

                  Da bin ich als Autor, der auf Auftrag Artikel schreibt, nicht mehr der richtige Ansprechpartner für solche Anregungen. Nimm am besten Kontakt mit der Redaktion oder dem Chefredakteur auf, solcher Input von Lesern ist da immer willkommen.

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      k.rausch  RED

      Das Seaboard jedoch kostet deutlich mehr, abgesehen vom kleinen Rise. Ebenfalls wohlwollend habe ich das Handling des Linnstrument beschrieben. Wer damit spielt, wird nämlich feststellen, dass die kleinen runden Felder nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sind, und man verdammt viel üben muss, um saubere Intonation hinzukriegen. Dem Gesamtkunstwerk ist es also geschuldet, dass ich das nicht kritischer betrachtet habe. Jedoch hatte ich mir das für den angedachten Workshop auf der Merkliste notiert. In einem solchen halte ich dann auch Mitbewerber zu betrachten für angezeigt, innerhalb dessen sich das Linnstrument zu bewähren hat.

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        Chick Sangria  

        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Freue mich auf den Workshop. Tatsächlich wäre es interessant, genau zu vergleichen, wie Linnstrument und Seaboard mit den gleichen Presets abschneiden. Welches Instrument intoniert genauer? Welche Pressure Response klingt natürlicher? Wie man bei Roger Linns Sax-Demonstration, aber auch bei Roli-Videos hören kann, ist das noch nicht das Gelbe vom Ei – für Bläser-Samples empfiehlt sich ein Breath Controller oder, wer es kann, ein Modulationsrad.
        Was ist leichter zu lernen mit welchen Vorkenntnissen?
        Außerdem gilt noch zu bedenken, dass Rolis Equator Software extrem ressourcenhungrig ist, auch da lohnt sich ein Vergleich. Linnstrument mit Logic funktioniert bei mir mit unter 50% CPU. Bitwig braucht teilweise mehr (kann hier keine belastbaren Daten liefern).

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          k.rausch  RED

          Was du auflistest, kann ich alles unterschreiben. Wir sprechen also über eine ziemlich ausladende Angelegenheit, bei der ich auf alle Fälle Leute zu Wort kommen lassen würde, die Erfahrungen damit sammeln konnten. Um damit die unterschiedlichen Perspektiven darzustellen. Wir werden das bei Amazona sicherlich mal genauer besprechen, wie sowas aufgezogen werden kann.

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      k.rausch  RED

      Wie du im „Über den Autor“ lesen kannst, spiele ich mehrere Instrumente, darunter auch Gitarre (akustisch und elektrisch). Dass „Griffbrett“ des Linnstrument war daher auf Anhieb vertrautes Land für mich. Als Gitarrist wirst du bemerkt haben, dass es dennoch einige wesentliche Unterschiede gibt. Da es ein Universal-Controller ist, halte ich es in einem Workshop weiterhin für angebracht, es in allen Bereichen zu beleuchten, auch Drums und Percussions. Daher in den Audio Tracks der erste kleine Ausflug dorthin. Damit nicht genug, ich halte es auch geeignet, Samples aller Art damit abzufeuern, und gerade da die 3-D Möglichkeiten abzubilden. Du merkst sicher, dass bei einem Instrument wie dem Linnstrument ein Test nur die Spitze des Eisberges sein kein. Und mehr will dieser Artikel hier auch gar nicht sein.

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