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Drum-Software: Kaufberatung für Schlagzeuger

Die besten Drum-Softwares im Überblick

22. August 2025
Drum-Software

Kaufberatung: Die beste Schlagzeug und Drum-Software

Nach mehreren Jahren haben wir unsere Kaufberatung für Software-Drummer auf den neuesten Stand gebracht. Wahrscheinlich besitzen eine Vielzahl unserer Leser den einen oder anderen virtuellen Drummer bereits, aber ein Blick über den Tellerrand hinaus kann nie schaden. Die Auswahl ist mittlerweile recht groß und dank der nahezu unbegrenzten Festplatten- und Arbeitsspeicher sowie der aktuellen CPU-Leistungen im Computer hat die Qualität der Software-Drummer in den letzten Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Daher lohnt ein Blick auf das aktuelle Angebot. Dabei konzentrieren wir uns im Folgenden ausschließlich auf die akustischen Software-Drummer, auch Hybrid-Produkte, bestehend aus Hard- und Software haben wir außen vor gelassen.

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Native Instruments Abbey Road Drum-Software

Gleich eine ganze Palette von Drum-Software hat Native Instruments im Programm. Wer im Besitz eines der Komplete Pakete ist, hat unweigerlich einen oder mehreren davon auf seiner Festplatte, alternativ sind die verschiedenen virtuellen Schlagzeuger auch einzeln erhältlich. Im Angebot hat Native Instruments die folgenden Librarys, die sich klanglich teils an bestimmten Epochen bzw. Jahrzehnten orientieren:

Wie die Namen bereits vermuten lassen, unterscheiden sich die Librarys klanglich sehr deutlich. Der Aufbau des GUI ist dabei nahezu identisch, so dass man sich sofort darin zurecht findet. Optisch ansprechend aufgemacht besteht das GUI aus den Bereichen Mixer, Groove sowie der unteren Leiste samt Informationen und Einstellungsmöglichkeiten für Parameter der einzelnen Schlagzeugbestandteile. Neben dem Overhead und dem Room Mix lassen sich hier beispielsweise auch Attack, Hold und Decay justieren.

native instruments modern drummer

Jeder der oben genannten Drummer wird mit vorgefertigten Drum-Pattern/Grooves ausgeliefert. Diese enthalten zum jeweiligen Thema/Epoche passende Groove-Vorschläge. Beim 70s Drummer stehen u. a. Soul/Funk-Patterns, beim Vintage Drummer New Orleans Jazz, Ragtime, Bebop oder Swing zur Auswahl.

abbey road drummer native instruments

Die Grooves sind nicht auf den zugehörigen Drummer beschränkt, sondern lassen sich untereinander austauschen. Wer also mehrere Drummer von NI besitzt, kann Patterns eines bestimmten Drummers auch mit allen anderen Drummern nutzen. Aufgrund der unterschiedlichen Spielweisen können Anpassungen innerhalb der MIDI-Spur notwendig sein, das lässt sich in der Regel aber schnell beheben.

Mixer-Presets erlauben das schnelle Anpassen an bestimmte Stilrichtungen wie Hard Rock, Jazz oder Pop/Rock. Das muss nicht immer passen, daher lassen sich diese Presets auch bearbeiten.

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Für Einzelpreise von 99,- Euro ist die Drum-Software von Native Instruments sehr attraktiv, lediglich der Studio Drummer ist mit 149,- Euro teurer. Rechnet man alle zusammen, kommt man auf einen Preis von 693,- Euro – das lohnt sich der Blick auf die Abbey Road Drummer Collection, die Native Instruments für 199,- Euro anbietet. Hier ist allerdings nicht der Studio Drummer enthalten, den müsste zum Komplettierung aller NI-Drummer noch hinzurechnen. Alternativ lohnt ein Blick auf die NI Komplete Produktreihe. Hier sind einige der Drummer teilweise bereits enthalten.

native instruments abbey road drummer collection

Toontrack Superior Drummer 3 vs. EZ Drummer 3

Die Firma Toontrack hat zwei Produktlinien von Software Drummern im Programm: Den EZ Drummer sowie die Superior Reihe. Um es gleich vorwegzunehmen: Der Superior Drummer 3 gehört zu den virtuellen Schlagzeugern, die die größten Eingriffsmöglichkeiten bieten.

Toontrack superior drummer 3

Für die Aufnahmen hat Toontrack keinen Geringeren als George Massenburg verpflichtet, dessen ganz persönliche Mixes man auch im Superior Drummer 3 findet.

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Toontrack geht bei der dritten Version ihres Drummers sogar das Thema Übersprechen einzelner Mikrofone an, denn nimmt man ein echtes Schlagzeug ab, wird man auf allen Mikrofonen stets auch geringe Anteile der anderen Schlagzeugbestandteile hören.

Dies verschafft dem Toontrack Superior Drummer 3 eine ungemeine Authentizität, mal ganz abgesehen von den sehr gut eingespielten Grooves, den vielfältigen Mixing-Möglichkeiten und den unterschiedlichen Drumsets, die man für den virtuellen Schlagzeuger ausgesucht hat.

toontrack superior drummer 3

Der EZ Drummer stellt eine etwas abgespeckte Version des Superior Drummers dar. Hinsichtlich der Bearbeitungsfunktionen ist der EZ Drummer gegenüber dem Superior Drummer deutlich eingeschränkter, dafür aber vor allem für Einsteiger schneller durchschaubar.

Klanglich bietet der EZ Drummer, der aktuell in Version 3.1 erhältlich ist, ebenfalls eine hohe Qualität, wenn auch nicht auf gleichem Niveau wie der größere Bruder Superior Drummer 3.

toontrack ez drummer 3

Dies spiegelt sich auch im Preis wider. Der EZ Drummer kostet derzeit 177,- Euro, der Superior Drummer 3 schlägt mit stolzen 395,- Euro zu Buche.

Für beide Drummer bietet Toontrack regelmäßig neue Erweiterungen an. Diese bringen weitere Drumkits und Grooves zu bestimmten Stilen und Soundgenres mit sich.

Auf der Website des Herstellers finden sich alle aktuell erhältlichen Erweiterungspakete.

IK Multimedia Modo Drum mit Round-Robin-Technik

Seit Mitte 2019 auf dem Markt ist Modo Drum vom italienischen Allrounder IK Multimedia. Diese Software kombiniert aufwendiges Sampling und die sogenannte Modal Synthese. Es gibt 10 komplex editierbare, virtuelle Drumkits, bei denen auf Kick, Snare und Toms in Echtzeit auf Parameter wie Größe, Felltyp, Spannung, Spielweise, Kesselmaterial, Tuning und mehr zugegriffen werden kann.

Die drei Cymbals-Sets und HiHats lassen sich in Stimmung und Klang (Damping) anpassen. Dazu kommen Tambourine, Cowbell und Claps. Alle Instrumente sind kompatibel zum GM-Standard. Modo Drum arbeitet mit Round-Robin-Technik, damit zwei aufeinanderfolgende Schläge nie exakt gleich klingen.

ik multimedia modo drum kaufberatung

Die 10 Drumkits von Modo Drum wurden für die unterschiedlichste Stile und Genre, von Jazz bis Grunge, zusammengestellt. Dennoch lassen sich ausgehend von Starter-Kits die Drums austauschen und die Sticks wechseln, ganz nach den Bedürfnissen des Anwenders. Jedes Element lässt sich als ein individuelles Preset speichern.

Seit Mitte 2022 ist die aktuelle Version Modo Drum 1.5 erhältlich, mit der IKM neben zwei neuen Kits auch zwei kleinere Varianten des Plug-ins eingeführt hat:

  • Modo Drum SE 1.5 besitzt fünf Drumkits: Studio, Jazzy, Silver, Brit Custom und Metal
  • Modo Drum CS 1.5 (Custom Shop) beinhaltet nur das Studio Kit, ist dafür aber kostenlos.

Die beide Versionen SE und CS können mit einzelnen Drumkits nach den eigenen Vorlieben erweitert werden. Alle weiteren 12 Kits sind separat erhältlich.

Aktuell ist die Vollversion von Modo Drum zum vergünstigten Preis von 59,- Euro erhältlich. Der Normalpreis beträgt 199,- Euro.

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XLN Audio Addictive Drums 2.6

Einen ähnlichen Ansatz wie Toontrack verfolgt auch XLN Audio. Die Addictive Drums, die seit Anfang 2025 bei Version 2.6 stehen, sind ähnlich aufgebaut wie die Produkte von Toontrack.

addictive drums 2.5 software drums test

Die Software kommt zunächst in einer Basisversion daher, die sich durch Zukauf weiterer Soundpakete klanglich und stilistisch erweitern lässt. Los geht es ab einem Preis von 159,- Euro. Hierfür erhält man die eigentlich Addictive Drums 2 Software sowie jeweils drei KitPieces, ADpaks und MIDIpaks. Weitergehende Kombinationen mit mehr Erweiterungen sind erhältlich.

Ähnlich wie beim Superior Drummer lassen sich bei Addictive Drums die einzelnen Bestandteile des Drumkits individuell zusammenstellen. Maximal 18 Slots können mit Kicks, Snares, Tomes, HiHats, Becken und weiteren Elementen bestückt werden. Es gibt zwar eine Vielzahl vorgefertigter Presets, die mit fertigen Kits, passenden Einstellungen und Mixes daher kommen, es lässt sich jedoch alles editieren und nach persönlichem Geschmack bzw. Anforderung kombinieren.

xln audio addictive drums 2.6 software drummer

Das GUI von Addictive Drums 2.6 ist klar gegliedert. Die obere Leiste erlaubt den Zugriff auf die Presets und das Drumkit. Weitere Reiter führen zu den weitergehenden Einstellungen, den Effekten und zur Abteilung Beats. Hier befinden sich alle fertigen MIDI-Patterns, die auf Addictive Drums 2.6 zugeschnitten sind. Klangbeispiele und weitere Informationen findet ihr in unserem XLN Audio Addictive Drums Test und auf der Website des Herstellers.

MeldaProduction MDrummer

Wie auch bei den meisten anderen Software Drummern dieses Artikels basiert MeldaProduction MDrummer auf Samples. Einer der größten Unterschiede ist aber, dass es hier keine Expansions zu kaufen gibt. Die beiden akustischen Drum-Bibliotheken des Drummers können mit Größen von 20 GB und 57 GB aber locker mit dem Detailreichtum der Konkurrenz mithalten. Die anderen vier Bibliotheken mit Werksounds und elektronischen Drums fallen aber deutlich kleiner aus.

meldaproductions mdrummer software drummer

Sowohl vom Funktionsumfang als auch von der Zugänglichkeit her, die nur wenige Hürden bietet, ist MeldaProductions MDrummer eine Rundumempfehlung. Mit den Generatoren und Editoren für Drum-Kit und Rhythmus bietet der Software Drummer eine unendliche Spielwiese und braucht sich nicht vor der Konkurrenz zu fürchten, eher umgekehrt.

Wer nicht zwingend den Sound eines lizensierten „Jimi Hendrix Drum-Kits“ benötigt, sondern „nur“ eine große Bandbreite an hervorragend aufgenommenen Schlagzeugteilen, wird hier bestens bedient. Dass es keinerlei versteckte Folgekosten gibt und MeldaProduction MDrummer völlig offline betrieben werden kann, sind weitere Vorteile dieses Software Drummers.

Einen ersten Überblick zum MDrummer könnt ihr euch mit Hilfe des folgenden Videos verschaffen:

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BFD 3.5

Lange Jahre gab es rund um den Software Drummer BFD 3 keinerlei News oder Updates. Erst als der InMusic-Konzern die Firma aufkaufte, kam das Ganze wieder ins Rollen. Ende 2023 stellte man zunächst den kostenlosen BFD Player vor, eine stark abgespeckte Version des Software Drummers. Im März 2025 kam dann BFD 3.5 auf den Markt, ein für registrierte Nutzer kostenloses Update, das u. a. ein komplett überarbeitetes GUI bietet.

bfd drums bfd 3.5 test software drums

Die Core-Sound-Library von BFD 3.5 enthält 51 Drumkits, die stilistisch alles abdecken, was das Schlagzeuger-Herz begehrt. Von Rock über Jazz bis hin zu Metal soll damit alles umsetzbar sein. 60 vorkonfigurierte BFD Kits mit benutzerdefinierten Parametern, Artikulationen und Effekten laden zum direkten Start ein, können aber mit Hilfe der Tech-, Model- und Mic-Sektion des Drum-Editors feinabgestimmt werden, so dass u. a. die Stimmung oder die Mikrofonplatzierung individuell angepasst werden kann. Die Entwickler versprechen eine flexible Multi-Mikrofon-Steuerung, mit der klanglich viel variiert werden kann.

Das beim Superior Drummer angesprochene Bleeding, d. h. das Übersprechen von Mikrofonen, beinhaltet BFD 3.5 ebenfalls und bietet hierdurch einen sehr realistischen Sound.

Alles Weitere zu diesem Software Drummer findet ihr in unserem Test und auf der Website des Herstellers.

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Steven Slate Drums 5.5

Seit der NAMM Show 2019 ist Steven Slate Drums 5.5 erhältlich. Herzstück der Software ist die Deluxe 2 Library, die einen starken Fokus auf Rock-Kits aufweist. Aber auch andere Stile wie Metal, Jazz, Funk, Indie und mehr lassen sich hiermit realisieren. Insgesamt bietet SSD 5.5 über 400 Instrumente und über 2.400 MIDI-Grooves.

steven slate drums 5.5 software drummer

Steven Slate Drums 5.5

Hat man das Kit zusammengestellt oder auf eines der vorgefertigten Presets zurückgegriffen, lässt sich entweder direkt losspielen oder das Programmieren kann losgehen. Da Artikulationen bei SSD 5.5 über verschiedene MIDI-Noten ausgelöst werden, aber auf demselben Instrumentenkanal ausgespielt werden, sind die Steven Slate Drums 5 dabei einfacher zu handhaben als andere Drum-Librarys.

Benötigt man beispielsweise einen Backing-Track, bedient man sich an den ordentlich eingespielten Grooves. Von Jazz über Pop, R&B und Soul bis hin zu Rock findet man in der Library Hunderte Grooves, die immer in Intro, Verse, Chorus, Bridge etc. eingeteilt sind – praktisch. So kommt man schnell zu einem Song-Gerüst, wenn es denn eilt. Die Grooves werden einfach aus der Library in die DAW gezogen, wo sie sich dem aktuellen Tempo anpassen.

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Für 119,- Euro ist Steven Slate Drums 5.5 ein interessanter Software Drummer für die DAW, das vor allem durch seine einfache Bedienung und den Studio-Sound out-of-the-box punktet. Alles Weitere erfahrt ihr in unserem Test und unserem Software Drummer Vergleichstest.

East West PRODrummer

Obwohl sich das Unternehmen East West Sounds aus Los Angeles vornehmlich auf orchestrale Sound Librarys spezialisiert hat, bringt die Sample-Schmiede regelmäßig auch andersartige Produkte auf den Markt – der Film- und Games-Komponist von heute muss ja schließlich ein großes Repertoire abdecken können. Zu diesen Produkten gehört auch der East West PRODrummer, dessen Version 1 wir hier getestet haben.

Drum-Software

Der PRODrummer besteht im Grunde aus zwei Teilen: Drummer 1 und Drummer 2. Beide sind separat wie auch im Bundle erhältlich, alternativ kann man bei East West mittlerweile auch ein Cloud-Abonnement abschließen, für dessen Dauer man Zugriff auf einige oder auch alle erhältlichen Librarys des Herstellers nehmen kann.

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Das GUI des East West PRODrummers ist intuitiv aufgebaut, anders kennt man das von East West auch nicht. Nimmt man beide Drummer zusammen, kommt man insgesamt auf 104 Drumkits, was eine unglaubliche Anzahl ist. Entsprechenden Festplattenspeicher benötigt man hierzu ebenfalls, denn immerhin bringen es die beiden Software Drummer zusammen auf über 100 GB Datenmaterial. Auch die Anzahl der MIDI-Grooves, die sich zu kompletten Songs zusammenstellen lassen, ist riesig. Über 14.000 davon bringt der PRODrummer mit sich.

Neben dem reinen Abspielen erlaubt der East West Drummer auch einen tiefgehenden Zugriff auf Parameter jeglicher Art. Mit Hilfe verschiedenster Plug-ins lassen sich die Einzel- und der Gesamtsound der Drums bearbeiten, auf dem maximal 16 Kanäle fassenden Software-Mixer lässt sich dann alles perfekt aufbereiten.

Die Soundqualität des East West PRODrummers stimmt auf alle Fälle, verschiedene Klangbeispiele findet ihr entweder auf der Website des Herstellers oder direkt bei uns im oben verlinkten Test.

Steinberg Groove Agent 5

Fast schon ein Urgestein ist der Software Drummer Groove Agent, vor allem bekannt durch die DAW Cubase. Doch der Software Drummer, der in Cubase lediglich in einer eingeschränkten SE-Version enthalten ist, ist auch separat erhältlich und wird vom Hersteller Steinberg regelmäßig gepflegt und mit neuen Sounds versorgt. Neben einem astreinen Zusammenspiel mit Cubase lässt sich Groove Agent 5 auch standalone nutzen.

steinberg groove agent 5

In der aktuellen Version 5 von Groove Agent lassen sich mehrere sogenannte Agents kombinieren. Dahinter steckt eine massive Sound Library mit über 37.000 Samples und mehr als 3.800 Grooves. Alle Patterns lassen sich natürlich frei im MIDI-Editor bearbeiten und individuell anpassen.

In Version 5 neu hinzugekommen ist „The Kit“ – ein akustisches Set, das sich wie folgt anhört:

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Auch den EDM-Bereich hat Steinberg im Blick und bietet in Version 5 u. a. 30 neue Kits, die nicht nur Drums, sondern auch kurze Basssequenzen, Melodien und SFX-One Shots enthalten.

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Wenn es nicht immer ein kompletter Schlagzeug-Groove sein muss, könnte der zum Steinberg Groove Agent gehörende Percussion Agent dienlich sein. Dieser bietet die klassischen Percussion-Instrumente wie Bongo, Shaker, Tambourines und Congas  und kombiniert diese zu authentischen Patterns. Über einfache Schieberegler lässt sich die Komplexität und die Intensität jedes Pattern-Bestandteils einstellen und so an den eigenen Track anpassen.

Groove Agent 5 - Decompose

Für 175,- Euro bietet der Steinberg Groove Agent 5 zwar solide Qualität, im Direktvergleich mit anderen Software Drummern fehlt es ihm aber an einem weitreichenderen Einsatzgebiet und individuellen Anpassungsmöglichkeiten. Innerhalb Cubase kann er aber durchaus als Ideengeber bzw. Tool für Skizzen solide Dienste verrichten.

Den kompletten Test zum Groove Agent 5 findet ihr hier.

Apple Logic Pro Drummer

Bei all den frei erhältlichen Software Drummern möchten wir einen – leider nur in Kombination mit der zugehörigen Digital Audio Workstation (DAW) erhältlichen Drummer – nicht vergessen, den virtuellen Schlagzeuger aus Apple Logic.

Drum-Software

Apples Drum-Software bietet verschiedene Schlagzeuger an

Dieser ist für viele Songschreiber sicherlich zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden, um schnell überzeugend klingende Drumgrooves zu erzeugen. Zusammen mit den anderen Session Playern aus Logic Pro lassen sich hiermit im Handumdrehen komplette Arrangements erstellen.

Der Logic Drummer an sich bietet verschiedenste Stile, Presets und Patterns, die je nach Arrangement ausgewählt werden können. Was mit diesem virtuellen Drummer alles möglich ist, erfahrt ihr im folgenden Video:

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Wie bereits erwähnt, sind die Drummer aus Logic leider nicht separat erhältlich und entsprechend auch nur mit der DAW Logic Pro X nutzbar. Auch wenn es eher theoretischer Natur ist: Möchte man ihn trotzdem nutzen, muss man sich unweigerlich die gesamte DAW zulegen, die mit einem Preis von 229,99 Euro zu Buche schlägt.

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Fazit

Wie im Artikel vorgestellt, gibt es aktuell eine Vielzahl an Software Drummern, die man zum Musizieren und Produzieren nutzen kann. Uns interessiert: Welchen Drummer nutzt ihr für welche Zwecke, wo liegen eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile? Gibt es Tipps, die ihr mit unserer Community teilen möchtet?

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Forum
  1. Profilbild
    Monoteur

    I benutze Addictive Drums 2 und Modo Drums 1.5 und die könnten beide nicht unterschiedlicher sein.

    Addictive Drums sind sehr vorproduziert und man bekommt mit den Internen plugins für verschieden Stile sehr gute Ergebnisse. Die Samples kann man sehr dynamisch zu spielen und klingen dann auch bei anderer Dynamik anders. (Wie es sein sollte). Der Support ist wirklich hilfreich und man kann auf Hilfe hoffen. Es kommen auch regelmäßig Updates. CPU Verbrauch ist moderat und läuft auch problemlos auf alten Computern.
    Modo Drum ist eine Mischung aus virtuell generierten Drums und Samples. Alles klingt sehr pur und man muß es wie ein echtes Drumsset mischen. Allerdings sind manche Instrumente fast garnicht dynamisch und klingen streckenweise maschinell. Der CPU Verbrauch ist ziemlich hoch und wird auf alten Computern keinen Spaß machen. Der IK Support ist quasi nicht existent. Man schreibt dorthin und bekommt entweder nie eine Antwort und einen total verwirrten Typen, der keine Ahnung hat und auch nicht hilft. Updates von 1.5 gab es seit 2 Jahren nicht mehr. IK Multimedia ist sowieso eine seltsame Firma. 100e teilweise sehr gute Produkte und Produktpflege nur bis sich keiner sich mehr beschwert. Danach null …

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Monoteur Von der Bedienung her bin ich ein großer Fan des Groove Agent. Wie bei Steinberg so üblich ist auch dieser optisch eher simple gestrickt, dafür sehr leicht in der Bedienung ohne groß „Schnick-Schnack“. Dafür ist vom Klang etwas Luft nach oben, aber bewegt sich im guten Mittelfeld. Bei mir nicht mehr wegzudenken. Leute von denen ich wusste das sie z.B. Superior Drummer benutzen, klangen oftmals „künstlicher“. Optisch wie auch klanglich sehr gut sind die Abbey Road Drums by Native Instruments. Man sieht pro Jahrzehnt auch ein passendes, authentisches Kit mit dazu. Leider, wirklich leider hat Native Instruments kaum was übrig für zeitgemäße Musik. EDM Kits, Techno, House, Trance? Halllooooooo? Wer, außer die Hobby Gitte-Spieler, die mit Led Zeppelin und Deep Purple groß geworden ist, braucht solche Klänge? Ich jedenfalls nicht, obwohl ich den Sound der 60er Drumsets (Ludwig, Slingerland) tausendmal schöner finde wie heutige Rock-Drumsets oder ganz schlimm: Kits der 90er-Jahre. Wann verstehen die Firmen endlich mehr Sounds zu generieren für zeitgenössische Musik wie Schlager-Pop und Dance, Berliner Industrialtechno. – Ich verstehe es nicht! Woher haben diese Studioleute nur ihre fetten Kicks her?

      • Profilbild
        jan1973

        @Filterpad Ich habe Addictive Drums und da gibt es die Erweiterung Reel Machines. Die enthält 808,909, Linn, DMX und Simmons mit Preset und MIDI Grooves unterschiedlichster Genres. Ein Klick und du hast weinende Tauben 😉

  2. Profilbild
    dr noetigenfallz

    ich habe die Native Instruments Drummer über NI Komplete, Modo Drums und BFD 3.5. BFD ist soundtechnisch das Beste und dann auch noch sehr günstig. Modo Drums klingt etwas unnatürlich.

    Für Native Instruments hat irgendwer kostenlos die Drums besser gemixt und online gestellt. Vielleicht hat jemand den Link? Im Original sind die manchmal etwas unausgewogen gemischt. Allerdings funktionieren dann die mitgelieferten Drumpatterns nicht mehr.

    Bei NI gefällt mir z.B. der 70s Drummer richtig gut. Der klingt eben nach dieser Zeit. Diese Spezialisierung ist schon cool.

    Bei BFD ist manches noch etwas hakelig und die wollen , glaube ich, 1x im Monat nach Hause telefonieren. (Falls sie es nicht inzwischen abgestellt haben)

  3. Profilbild
    janschneider AHU

    Bin ja auch bekennender AD user seit der ersten Stunde. Vorteil war u.a. auch immer die sehr gute und einfache Bedienung, gepaart mit ordentlichem bis gutem Sound.
    Die Drummer von NI litten imho unter der doch sehr unter der Kontakt GUI (ich sag nur Einzelausgänge…). Weiss nicht, ob das mit Version 8 besser geworden ist.
    Hab mir letztens auch mal EZDrummer zugelegt, und das gefällt auch gut, nicht ganz so easy zu bedienen wie AD, dafür aber auch mehr features.
    MODO Drums ist, wie viele IK Produkte, imho eher zäh in der Bedienung und gefiel mir nicht so.

    Kleiner Aussenseiter, aber durchaus eine Betrachtung wert: Modalics MindST Drums. nur ein Drumkit, dafür aber Klasse statt masse, sehr guter Sound und eine GUI, die zwar etwas amateurhaft im Design ist, aber durchaus gut benutzbar. Im Sale für ca 70€ zu haben.

  4. Profilbild
    calvato AHU

    Ich benutze tatsächlich drei verschiedene VSTs: lange Zeit hatte ich „nur“ den EZ Drummer2, seit einiger Zeit hab ich die für Rock/Metal extrem tolle ML Drums (der hier leider fehlt) mit dem Ludwig & Yamaha -Kit und seit dem Super-Sonderangebot letztes Jahr die SSD 5.5. Jeder hat so seine Spezialgebiete, oft werden Kits von mir auch kombiniert (die HH-Abstufungen des EZ sind zB echt mies) oder auch gedoppelt.
    Ich hab auch das NI Komplete (12 glaube ich) mit den Abbey Road & Studio-Drums, die ich beide komplett unbrauchbar finde und niemals benutzen würde.

  5. Profilbild
    ukm

    Ich habe einige der aufgeführten Tools, trotzdem bleibt für mich Jamstix die einzge ernstzunehmende Drum-Software, wenn es um die Erstellung von Drum-Tracks geht. Ich hatte es schon vor Jahren satt, MIDI-Files herumzuschubsen.
    Entschuldigung im Voraus, falls ich da eine wichtige Entwicklung verpasst haben sollte. Ich verfolge das nicht mehr aufmerksam. Die Samples sind wohl in den meisten Fällen brauchbar, jedoch kann die Spielweise eines realen Drummers vor allem auch im Zusammenspiel mit anderen Akteuren (Tracks) nicht abgebildet werden. Meist wird gar nicht erst der Versuch unternommen. Das Janstix „Brain“ war schon ein interessanter Ansatz.

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