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Roland Juno-X, Zen-Core-Synthesizer mit Juno-60/106 & mehr

27. April 2022

Erweiterter Juno im Vintage-Look

roland juno-x juno-60 juno-106 keyboard synthesizer

Jetzt folgt auch die offizielle Vorstellung des Roland Juno-X. Die gestern geleakten Informationen bestätigen sich, deshalb hier nur die wichtigsten Eckpunkte nochmals zusammengefasst. Roland präsentiert den Juno-X als Evolution, der die Sounds der Klassiker Juno-60 und Juno-106 beinhaltet, aber auch weiterentwickelte Features besitzt, wie die zusätzlich zu den klassischen DCOs vorhandene Super Saw Waveform oder einen Chorus III-Modus, der den Chorus der originalen Junos ergänzt.

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Der Roland Juno-X kann vier Play-Parts und einen Rhythm-Part erzeugen. Er besitzt über 4.000 Presets, 256 User-Tones und mehr als 90 Drum-Kits. Es gibt vier Multieffekt-Blöcke mit 93 Algorithmen und zusätzlich fünf EQ-Blöcke. Der integrierte Arpeggiator (Retro/iArpeggiator) kann auf allen fünf Parts betrieben werden.

roland juno-x keyboard synthesizer top

Zusätzlich zu den Emulationen der originalen Junos lassen sich in den Juno-X auch weitere Model-Expansions, wie zum Beispiel die des Jupiter-8 oder JD-800, importieren. Weiterhin gibt es über 900 PCM-basierte Presets aus dem XV-5080 Synthesizer-Modul, darunter akustische Instrumente und Vintage-Synthesizer bis zu Drums und ethnischen Klängen. Ebenfalls sind Akustikpianos aus der RD Stagepiano-Serie vorhanden. Der integrierte Vocoder kann mit jedem beliebigen Sound aus dem Juno-X gespeist werden.

roland junox- models

Aus der Roland Cloud können Wave-Expansions, Sound-Packs, Sample-Packs und mehr geldaen und im Juno-X verwendet werden. Beim Kauf des Keyboards erhält man 10 Sound-Packs aus der Clound kostenlos dazu. Zur Übertragung dazu bietet Roland den optional erhältlichen Wireless-Adapter WC-1 an.

An Anschlüssen besitzt das Keyboard: 2x Main-Out (XLR/Klinke), Headphones, Mic-Input, Aux-Input, 2x Pedal-Input, MIDI-I/O, USB-Computer-Port (Audio/MIDI), USB-Memory-Port.

roland juno-x rear

Der Roland Juno-X soll in ca. zwei bis drei Wochen verfügbar sein. Der Preis beträgt 1.999,- Euro. Damit liegt das Keyboard zwischen dem Jupiter-X und dem Fantom-06.

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Ab hier die Leak-Meldung vom 26. April 2022

roland juno synthesizer keyboard top

Mit dem Roland Juno-X kommt ein Synthesizer, der äußerlich an den legendären Analog-Synthesizer Juno-60 / Juno-106 angelehnt ist, aber innerlich mit der potenten Zen-Core-Engine arbeitet. Offiziell ist diese Mitteilung seitens Roland noch nicht, aber ein amerikanischer Online-Händler konnte sich nicht zurückhalten, hat den Artikel jedoch bereits wieder offline genommen.

Der Juno-X bietet mit über 4.000 Presets eine Zeitreise durch Rolands Historie. Neben der Emulation der Juno-Modelle gibt es auch Sounds vom XV-5080 und Pianos aus der RD-Serie. Über Model Expansions lassen sich weitere Emulationen von Synthesizer-Klassikern nachrüsten.
Der neu entwickelte Super Saw Oszillator, der auch im 3.00-Update des Jupiter-X enthalten ist, findet sich hier ebenso wie der Chorus III-Effekt und der Vocoder, für den es einen Mikrofoneingang gibt. Die bekannte Roland-Struktur mit vier Layern wurde natürlich beibehalten. Der integrierter Arpeggiator kann im Retro-Modus oder als erweiterter I-Arpeggiator arbeiten. Die Roland-typischen Effektblöcke mit Reverb, Delay, Chorus, EQ, Compression und Overdrive sind natürlich auch vorhanden.

Die Oberfläche des Keyboards ist dem alten Design nachempfunden. Um die viel tieferen Ebenen der Zen-Core-Engine bedienen zu können, wurden ein Display und eine Reihe von Menütasten hinzugefügt. Außerdem gibt es einen kostenlosen Juno-X Editor mit dazu.

roland juno synthesizer keyboard slant

Juno-X besitzt zwei Lautsprecher. Das USB-Interface überträgt Audio und MIDI, ebenso können Backups auf USB-Medien gespeichert werden. MIDI kann auch via Bluetooth übertragen werden. Die 61er-Tastatur ist anschlagdynamisch und erzeugt Aftertouch.

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Forum
  1. Profilbild
    Codeman1965 AHU

    Wenn das mehr als ein Gerücht sein sollte, frage ich mich, was jetzt die Idee dahinter ist?

    Juno-Modelle, XV-5080, RD-Pianos gibt es doch schon in gefühlt tausend Variationen.
    Wer es braucht/will, wird sich sicherlich schon eingedeckt haben…?

    Ich würde mich freuen, wenn ein 106er, möglichst „lebensecht“, mit 12 Stimmen und ’ner guten Tastatur, auf den Markt kommen würde, gerne mit ein paar Modernisierungen (Split, Layer), zu ’nem angemessenen Preis.

    Rolands Produktpalette geht mir (persönlich) zu sehr entweder Richtung All-In-One oder 4stimmige Boutiques.
    Das finde ich schade…

    • Profilbild
      Numitron AHU

      Hast du den deepmind 12 probiert?
      Der ist ja deutlich vom juno 106 inspiriert und kann sehr ähnlich klingen.

  2. Profilbild
    Henrik Fisch AHU

    Roland scheint langsam aufzuwachen.

    Ich bin mir zwar sicher, dass die Elektronik-Musiker eine echte analoge 6stimmigen Juno-Neuauflage mehr zu schätzen wüssten. Aber Roland ist sicherlich von den Emulations-Fähigkeiten der hauseigenen Zen-Core-Engine sehr überzeugt. Deswegen werkelt diese ja auch in den meisten Boutique-Geräten. Warum das Ganze also nicht in groß veröffentlichen? Passt für mich (wenn ich auch persönlich mehr vom »System-8« und dessen PlugOut-System überzeugt bin, ist auch noch ein wenig günstiger zu haben).

    • Profilbild
      Codeman1965 AHU

      Ja, Zen-Core ist schon eine sehr gute Technik.
      Ich wäre mit einem Zen-106 oder auch 60 sehr glücklich, aber nicht als 4-Voice-Boutique mit USB-Stromversorgung und Miniklinken, und auch nicht im Supersparpack mit 4000 anderen Sounds.
      Pianos habe ich schon reichlich, XV und JD usw. bei Bedarf auch. Einen reinen 106 nicht.

      Ist aber nur mein persönliches Befinden… :-)

      • Profilbild
        Henrik Fisch AHU

        Der Gute Nu-Trix hat auf YouTube einige Vergleichsvideos zwischen den Roland-Geräten in petto. Aufgrund dessen gefällt mir der »System-8« von Roland eigentlich noch besser. Ich habe das Gefühl, dass der besser soundet als die Zen-Core-Sachen.

    • Profilbild
      MPC-User

      Bitte die Zen-Core Engine nicht mit der ACB Engine verwechseln.
      Denn die werkelt in den Boutique Geräten und im System-8 :-)

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Leicht OT:
    Roland sollte sich auch bei Plugins um Qualität bemühen. Dort finde ich den Sound klasse, aber die GUI ist sowas von meh.

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Außer der Optik, …was ist jetzt der Unterschied zum Jupiter X?
    Bin zu faul selber nachzuschauen!

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      Thaler der Freude: Der ist glaub nur bissel größer, evtl. bekommt er eine bessere Tastatur (Spekulation meinerseits) und ist eher Hands on. Also weniger Knöpfe und direkterer Zugriff zur Engine. Dennoch muss man festhalten: im Prinzip die ZEN-Core der Boutique-Serie in ein größeres Gehäuse gepackt. Da darf Roland preislich gerne noch etwas entgegenkommen, weil Innovation in dem Sinne ist hier nicht wirklich vorhanden. Weder Sound,- noch Enginetechnisch! Aber: Auf eine Ladung fetter Brot, – und Buttersounds darf man sich freuen. Chorusgetränkte Klangteppiche und eigene Vocodersounds dürften sicherlich eines seiner Stärken werden, falls er denn erscheint.

      • Profilbild
        Garfield Modular

        Pad der Filter: Unmöglich ist es vielleicht nicht aber wie soll denn „weniger Knöpfe“ und „direkter Zugriff“ Hand in Hand gehen? ;-)

        Ich finde der Juno-X gut aussehen, ich kann nicht warten bis ich es austesten kann bei meinem Händler des Vertrauens :-)

        Viele Grüße, Modular der Garfield.

      • Profilbild
        lunatic AHU

        Nicht böse sein Filti, aber bei der Floskel ”Brot- und Buttersounds“ kommt mir schon ewig der (Filter)-Kaffee hoch…
        Das muss noch aus JV80\1080 Tagen kommen… oder Protheus/Motif?…..brrrrrr
        Brot und Butter………. geschmacklos und fad

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      *Gähn*…moin Jungs,
      (Mädels? Was seit ihr eigentlich? …is aber auch 🍌)

      @ Filti: Danke das Du meine Antriebslosigkeit unterstützt, dachte schon ich bekomm ’nen Satz a’la „Mach deine Recherche allein Du fauler Sack!“ (Hätte ich schweigend hingenommen.)
      Jetzt bin ich schlauer… (Liegt aber auch im Auge des Betrachters)

      @ Garfi: Viel Spaß beim anchecken, gib’s dem Teil so richtig nach allen Regeln der Kunst… *Rrrrrr*

      Schönen Tach Euch,
      Freudi a.k.a. Thali

  5. Profilbild
    mmiimmimiiimmmiimmi

    Starker Preis für den x-ten (ich Scherzkeks!) Aufguss der digitalen Juno Emulation von Roland. Für meinen Original Juno 60 in hervorragendem Zustand habe ich letztes Jahr 100 Euro weniger bezahlt als hier aufgerufen wird. Trotz des riesigen Gehäuses gibt es wieder nur ein Mini-Display mit der selben fragwürdigen Benutzerführung wie beim X oder Xm. Ich verstehe es nicht! Dann lieber billig und analog (Behringer) oder richtig zu Ende gedacht digital (Iridium oder Wavestate / Modwave mit VST und Editor).

    • Profilbild
      monokit

      Aufguss…der x-te…(Hammer Kalauer..ich steh drauf…;)
      trifft es sehr gut. Iridium for the win.

  6. Profilbild
    lunatic AHU

    Nachdem bei meinem 106er die Voicechips gestorben sind, und er nur noch als FX Maschine dient, wäre so ein neuer aber puristischer Juno schon nett gewesen.
    Schade, also doch wieder so ein all-in-one.
    Spooky….
    Werde ich also doch Voicechips-Nachbauten kaufen müssen und den alten (“langweiligen“, denn er kann nur Juno)- Synth zum Leben erwecken…

  7. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Er sieht als Juno 106 schön aus aber es ist schade das man hier mit 2000 € am Start ist.

    Es wäre schön wenn es da verschiedene Software Module gebe die man installieren kann und das Teil dann preiswerter wäre.

    Als Eingabe Gerät für Zen Core bei 1999 € ist mir persönlich zu teuer.
    Zu viel Möglichkeiten die ich eventuell nicht brauche für zu viel Euros.

    Einen JD-800 mit einer Juno 106 Oberfläche zu bedienen, sorry aber dass ist reinste Folter :-)

    Ein Juno X nur mit Juno 106/60/6 Engine für einen Startpreis von 699 € und dann noch der Möglichkeit von kostenpflichtigen Upgrades bis am Ende 1999 € erreicht sind dass wäre für mich ein logisches Produkt.

    • Profilbild
      TobyB RED

      Der Preis wird sicher noch nach unten rotieren. Ich denke auch hier ist der Ansatz von Roland DAW und hier Juno-X nahtlos zu verbinden. Ich find den Ansatz rein unter dem Zeitaspekt betrachtet spannend. Das nutze ich sehr oft. Klanglich geht das auch in Ordnung, wobei ich immer noch auf meinen 80er Jahre FX Strang schwöre. Welchen ich grade mit Roland DEP 5 und Boss RPD 10 erweitert habe.

      • Profilbild
        Anthony Rother AHU

        :-) der Preis wird sich klar noch etwas nach unten bewegen aber deutlich über 1000 € bleiben und dass finde ich für einen generischen Controller (Tastatur+Knobs) einfach zu teuer.
        Wo bleibt eigentlich der JUPITER-6 als digital Klon ? :-)

        • Profilbild
          TobyB RED

          Anthony, da wir vermutlich schon das eine oder andere Roland Equipment haben, sind wir nicht die Zielgruppe ;-) Rein nach der Anzahl der Synths liegt Roland bei mir vorne, dann folgt Sequential, dann Behringer und mittlerweile abschlagen Korg.

          Wie oben geschrieben, ich sehe die praktischen Erwägungen von Roland und die nahtlose Integration der Zen(Cloud) schon positiv. Ich gucke aber was mit weiterbringt. Ich hätte gerne an Stelle des Jupiter – 6 Klons einen ZC1 als Hardware ;-)

          • Profilbild
            Anthony Rother AHU

            :-) Ich fühle mich schon von Roland schon angesprochen aber das man dieses Konzept nicht Modular gestaltet ist sehr schade.
            Im Software Bereich tut Roland ja auch nicht verlangen das man alles in einem Bundle kaufen muss.
            Und für mich sind diese Hardware Zen Core Synths erstmal nur ein Behälter auf dem man dann das installiert was man haben möchte und sich so auch preislich das Paket anpassen kann wie man es braucht.
            Erweitern kann man dann ja immer noch.
            2000 € als unflexibler Einsteigerpreis !?

            Ich denke ein Juno 106/60/6 zum vernünftigen Preis mit dieser tollen Hardware wäre für einige Leute interessant…

            …und wenn sie dann später wollen erweitern sie mit kostenpflichtigen Upgrades ihren Synth.

            • Profilbild
              TobyB RED

              Wir verstehen uns. :) Das Problem ist halt immer das auf der einen Seite betriebswirftschaftlich gedacht wird und das sich nicht immer mit unseren Wünschen deckt.

              Ich für meinen Teil werde den Juno-X aber dennoch kaufen. Die bis dato publizierzten Fakten sind den Preis wert ;-)

              Konsequenterweise rege ich dann aber auch an, dass Roland sich endlich dem Nachfolgermodell des MX-1 Mixers annimmt :)

    • Profilbild
      Henrik Fisch AHU

      Ich würde sogar EUR 1200 bis EUR 1300 für ein abgespecktes Produkt mit der von Dir erwähnten Möglichkeit der Updates ausgeben. Was ein Klavier-Sound in dem Ding zu suchen hat, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Die XV-5080-Sachen finde ich persönlich dagegen spannend.

      Wenn es eine (mehr oder minder) reine Emulation sein soll, dann finde ich persönlich das »System-8« noch spannender. Als kleines Sahnehäubchen sieht das Ding in einem abgedunkelten Studio auch noch irgendwie cool aus. Der käme auch meiner eigenen Philosophie entgegen, dass ich gar nicht so »Eierlegende Wollmilchsäue« haben möchte, sondern eher begrenzte Geräte, die man dann intensiver auslotet.

  8. Profilbild
    earthcon

    Schon wieder Core’n Cloud-Zeug.
    Und wieder Juno & Co.
    Kann mir nicht helfen: Hört sich für mich alles ausgelutscht an.

  9. Profilbild
    deep6

    Roland stellt sich ja selbst gerne als innovatives Unternehmen dar, aber sie hauen halt eine digitale Neu- Verwurstung „alter bekannter Geräte“ nach der anderen raus.
    Was machen die jetzt eigentlich demnächst, da sie jetzt allmählich jedes Gerät schon als 0er und X neu aufgelegt haben?
    Jupiter Y, Juno Y?

    Dabei wäre tatsächlich ein moderner V-Synth, das was ich feiern würde.
    Aber der V-Synth ist halt scheinbar nicht „legendär“ genug?

  10. Profilbild
    Viertelnote AHU

    Was Roland mit seiner Technik so anbietet, von den Boutiques bis zum Jupiter X
    klingt schon gut. Und selbst der Ju06a ist verdammt nahe dran am Original.
    Der Sound sollte also passen. Wenn man hier die verschiedenen Emulationen
    noch untereinander layern oder splitten kann, dann ist das schon amtlich.

    Für einen Juno-106 zahlt man auch 2.000,00 mittlerweile. Und der kann nun wesentlich weniger, aber da ist ja noch der Klang, nun ja… Und so wird man
    die Wahl haben zwischen einem alten originalen 106 und eben der neuen Präsentation.

    Wer keinen Bock auf Reparatur oder Totalausfall hat, sollte hier zumindest einmal
    drüber nachdenken. Ich werde es auf jeden Fall tun.

    herzliche Grüße

  11. Profilbild
    Polyphone

    Schade, daß es keine fünf separate Stereoausgänge für die Parts gibt. Die wären sehr praktisch für die Mehrspuraufnahme. An sonsten ganz OK.

  12. Profilbild
    Garfield Modular

    Moin Zusammen,

    Ist euch auch aufgefallen das in der Juno-X Display rechts oben die Temperatur sowohl in Celcius als auch in Fahrenheit angezeigt wird? Schaue mal im Roland Video (der Link von hier oben von Filterpad) ab zirka 12:15 da kann man sehen was ich meine. Es kann sein das es viele Synths gibt die den User den Temperatur anzeigen aber für mich ist das hier der erste Synth der das macht. Cool!

    Nur… was soll der User damit anfangen? Wenn es über 50 ºC (nur mal als Beispiel) geht soll man ein Pause machen damit der Synth nach deinen intensives Spielen erst etwas ausruhen soll bevor du weiter coole Sounds produzieren kannst/darfst? ;-)

    Interessant aber etwas merkwürdig, jemanden der weißt wieso darf mich gerne darüber informieren. Vielen Dank schon mal und viele Grüße, Garfield.

    P.S.: Mich bitte nicht falsch verstehen, ich finde es wirklich ein interessantes Feature das ein Synth seine Temperatur anzeigt, ich hoffe es ist kein Bug und dass Roland das so lässt. Ich finde es nur etwas merkwürdig :-)

    • Profilbild
      Derel

      @Garfield

      mich hatte das auch interessiert. So wie ich das lese wird die Temperatur genutzt um das driften eines Analogen zu simulieren.

      Aus dem Reference Manual:

      If the Aging function is “ON,” an internal temperature sensor is used
      to apply change to some synthesizer sounds (sounds for which the
      TONE parameter Pitch Drift is specified), simulating the way in which
      temperature variation and the passage of time after startup can affect
      the sound of an analog synthesizer.

      • Profilbild
        TobyB RED

        Dazu dürfte die Funktion auch da sein. Roland hat die Parameter ja auch in die Software und somit auch in den Modellen programmiert. Das funktioniert ganz gut. Und für mich auch recht authentisch.

      • Profilbild
        Garfield Modular

        Hi Derel und TobyB,

        Ja wenn das wirklich für den Aging Funktion ist dann wird das ja deutlicher und noch interessanter. Das wäre dann wirklich eine interessante Funktion.

        Dann hoffe ich den mal unter meine Fingers zu bekommen bei meinem Händler um es zu testen :-) Viele Grüße, Garfield.

        • Profilbild
          TobyB RED

          Hallo Garfield, das ist dazu da. Wurde in der Cloud mit den Modellen für das System 8 eingeführt. Wenn du das „massvoll“ einsetzt, drifted die Schwingung mehr oder weniger stark. Aber Achtung, die Drift verhält sich anders als ein LFO mit Ziel Pitch. Condition wirkt immer auf das gesamte Modell. Das heisst auch die Filter und Co. driften. Man darf sich bei sowas nicht wundern, wenn man nun manchmal „rauschen“ mit dem Sound hört. Beispiel Juno Chorus. Roland hat den in der Cloud-Version so programmiert, dass ich den Noise hören kann. Das sollte man im Kopf haben.

          • Profilbild
            Garfield Modular

            Hallo TobyB,

            Vielen Dank für die extra Hintergrund Infos! Sehr interessant :-)

            Schönes Wochenende und viele Grüße, Garfield.

  13. Profilbild
    Joerg

    ZEN-Core, Juno, Jupiter,…
    Immer wieder treibt man die gleiche Sau, beladen mit altem Wein in neuen Schläuchen, durchs Dorf.

    Dieses Ding hat mit Juno 106 oder 60 z. B. soviel zu tun wie Auschreitungen beim Synchronschwimmen.

    Da lob ich mi den Nachbau der Nachbaufirma

  14. Profilbild
    Daniel Craig

    Für Juno Jupiter und Co gibt es doch schon das wesentlich bessere System 8.
    Mal ganz davon zu schweigen dass TAL und Softube meiner Meinung nach nochmal besser klingen.
    Aber wenns denn schon ein Keyboard sein muss würde ich da auf jeden Fall das System 8 bevorzugen.

    Und die SuperSaw in der ZenCore Engine klingt wie auf Sample Basis.
    Merkt man bei kurzen Anschlägen, sehr statisch und steif.
    Da klingt es viel eher nach JP8000 wenn man die vielen Voices nutzt und
    stattdessen eine normale Saw mit einer 7 Voices Unison gegeneinander detuned.
    Aber dann braucht es auch keinen SuperSaw Oszillator mehr.

    Vielleicht kommt ja irgendwann mal eine JP8000 Model Expansion raus die dann auch wirklich
    den Original Algorithmus verwendet, das wäre aber auch das einzige was mich an der
    Zen Core Engine reizen würde.

  15. Profilbild
    Atomicosix

    Jetzt kommt also noch ein Juno-X, er sieht fast wie ein Juno 106 aus. Jetzt sogar mit internen Netzteil und Display in der Keyboardmitte. Im Prinzip nicht schlecht aber nicht besonder innovativ. Aber wozu ein RD Piano, die Rolandtasten sind für einen Keyboarder viel zu schmal…
    Für mich kommt der Juno 15 Jahre zu spät, vorallem nicht für 2K Euro.

  16. Profilbild
    calvato

    Oh Mann, Roland…. Einen Juno (10)6 mit erweiterten, modernen Möglichkeiten, 2 DCOs, mehr Stimmen, Splits, Layern und Basic-Effekte zu einem (sehr) guten Preis, DAS wär es doch schon gewesen.
    Und was macht ihr?? Klavier- und JD-Sounds. Achja, Drums. Hat ja auch noch keiner… Jemand, der einen Juno möchte, braucht genau diese eben nicht (mehr). Was habt ihr euch dabei gedacht???
    Und warum baut ihr keine eingebaute Mikrowelle oder wenigstens einen Zigarettenanzünder ein??

    Großes, dickes Facepalm

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